![]() Basler AktiengesellschaftAhrensburgHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.20256-Monatsbericht 2025Unternehmenskennzahlen
*
soweit nicht anders angegeben Die ersten sechs Monate 2025 im Überblick:
Sehr geehrte Aktionär:innen,wir freuen uns sehr Ihnen nach zwei herausfordernden Geschäftsjahren wieder von positiven
Erträgen und zweistelligen Wachstumsraten berichten zu können. Im zweiten Quartal
setzte sich unsere positive Geschäftsentwicklung fort. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen
Marktumfelds konnten wir wichtige Fortschritte erzielen - sowohl in Bezug auf unsere
finanziellen Kennzahlen als auch hinsichtlich der Umsetzung zentraler Unternehmensziele.
Die eingeleiteten Maßnahmen zur operativen Stabilisierung und zur nachhaltigen Effizienzsteigerung
sowie die strategische Ausrichtung zum Vollsortimenter haben begonnen Wirkung zu entfalten.
Sie führten im ersten Halbjahr zu einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 20
% sowie einer Vorsteuerrendite von 7 %. Dabei profitierten wir in den ersten sechs
Monaten zum einen von größeren Projekten in China und den USA, die wir bereits im
letzten Quartal des Vorjahres gewannen, zum anderen von der merklichen Steigerung
im Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr von 22 % innerhalb der Berichtsperiode. Der
Auftragseingang entwickelte sich in den letzten Monaten des Berichtszeitraums zunehmend
stärker, so dass wir mit Rückenwind in die zweite Jahreshälfte starten. Die Märkte für Bildverarbeitungstechnik entwickelten sich außerhalb von Europa leicht
positiv und die Lagerbestände bei unseren Kunden haben mittlerweile in der Breite
ein normales Niveau erreicht, so dass die originäre Nachfrage nicht mehr gedämpft
wird. Insgesamt bewegen wir uns jedoch nach wie vor in einem schwachen Marktumfeld,
in dem die Industrieproduktion und die Einkaufsmanagerindizes der für uns relevanten
Volkswirtschaften in der Nähe der Wachstumsschwelle verharren. Der Einführung von US-Zöllen begegneten wir Mitte des zweiten Quartals mit einer transparenten
Weitergabe an unsere US-Kunden und konnten damit die negative Auswirkung auf unseren
Rohertrag auf wenige Wochen beschränken. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei unseren
US-Kunden für die kooperative und verständnisvolle Reaktion. Die Entwicklung der US-Zölle
und deren potenzielle Auswirkungen auf die weltweiten Investitionsgütermärkte beobachten
wir weiter sehr aufmerksam. Trotz unserer positiven Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr
sehen wir das Risiko eines Nachfragerückgangs durch US-Zölle und die Unsicherheit
bei ausbleibenden internationalen Vereinbarungen. Die deutliche Abwertung des Dollars
und vieler asiatischer Währungen gegenüber dem Euro hatten unvorhergesehene negative
Auswirkungen auf unsere Umsätze und Deckungsbeiträge im zweiten Quartal. Das schwierige
Marktumfeld im Automotive-Bereich und insbesondere in der Elektromobilität führte
zu zahlreichen Projektverschiebungen und -abbrüchen. Folglich blieb erhofftes Neugeschäft
im Anwendungsfeld von EV-Batterieproduktion aus. Obgleich dieser Unsicherheiten und
des schwierigen Marktumfelds erhöhen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2025
auf einen Konzernumsatz von 202 Mio. € bis 215 Mio. € (zuvor 186 Mio. € - 198 Mio.
€) bei einer Vorsteuerrendite zwischen 2 % und 6 % (zuvor 0 - 5 %). Unsere insgesamt positive Geschäftsentwicklung in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld
ist ein sehr ermutigendes Signal und unterstreicht die Widerstandsfähigkeit unseres
Geschäftsmodells sowie die Leistungsfähigkeit des Basler Teams. Die positive Wirkung
unserer zahlreichen strukturellen Veränderungen in den letzten zwei Jahren geben uns
als Management-Team Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind und eine hohe
Motivation, unseren Kurs in der zweiten Jahreshälfte konsequent fortzusetzen. Im Folgenden
geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen des ersten Halbjahres
2025 und einen Ausblick auf die verbleibenden Monate des Jahres. Wir danken Ihnen für Ihr fortwährendes Vertrauen und wünschen Ihnen einen aufschlussreichen
Bericht. Ihr Vorstand GeschäftsentwicklungDie Märkte für Bildverarbeitungskomponenten entwickelten sich im ersten Halbjahr leicht
positiv und damit besser als von den Fachverbänden erwartet. Der Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet für die deutschen Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten
aufgelaufen Stand Ende Juni 2025 nominell rückläufige Auftragseingänge in Höhe von
-4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze der Branche erhöhten sich jedoch im gleichen
Zeitraum um 9 %. Aufgrund der schwächeren Auftragseingangsentwicklung prognostiziert
der Fachverband für Bildverarbeitung im VDMA in seinem jüngsten Ausblick für das Gesamtjahr
eine Seitwärtsbewegung gegenüber dem Vorjahr. Der Basler-Konzern konnte seinen Auftragseingang und Umsatz in den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahres deutlich steigern und sich besser als die Branche entwickeln.
Bereits gewonnene Großaufträge zum Ende des Vorjahres führten zu hohen Umsätzen in
den ersten Monaten des Geschäftsjahres, auf diese folgten Monate mit soliden Auftragseingängen
und Umsätzen, bevor zum Ende des zweiten Quartals die Auftragseingänge erneut anstiegen
und damit einen positiven Start in das üblicherweise eher schwache dritte Quartal
ermöglichen. Aufgelaufen stiegen die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr mit 22
% auf 113,3 Mio. € (VJ 92,5 Mio. €), der Umsatz stieg um 20 % auf 111,7 Mio. € (VJ:
93,0 Mio. €). Produktentwicklung & ProdukteinführungenIn den ersten sechs Monaten 2025 liefen Entwicklungsaktivitäten an vielen zukunftsweisenden
Projekten. Die Vollkosten für Entwicklungsleistungen betrugen im ersten Halbjahr 14,4
Mio. € (30.06.2024: 14,4 Mio. €). In Prozent vom Umsatz sind die R&D Kosten der Gewinn-
und Verlustrechnung aufgrund der sehr positiven Umsatzentwicklung und der strukturellen
Veränderungen in den Vorjahren auf 12,9 % gesunken. In den vergangenen Monaten hat das Unternehmen intensiv an zahlreichen Produktweiterentwicklungen
gearbeitet, um die Strategie zum Vollsortimenter entschlossen voranzutreiben. Auf der GTC Paris 2025 führte Basler im Juni die Ergebnisse einer Innovationsinitiative
vor. Diese Initiative arbeitet daran Baslers Kunden eine digitale Simulationsentwicklung
zur Verfügung zu stellen, mittels dieser die Kunden schnell und ohne physikalischen
Leihprozess Bildverarbeitungskomponenten virtuell zu einer Lösung zusammenstellen
und validieren können - es entsteht ein Digitaler Zwilling. Die Technik basiert auf
NVIDIA Omniverse und wird in den kommenden Monaten mit Leadkunden agil weiterentwickelt. Weiterhin präsentierte Basler im Juni auf der Messe "automatica" in München modernste
Bildverarbeitungstechnologien, die die Produktivität, Effizienz und Qualität in der
Fabrikautomation und Robotik steigern. Die Vielseitigkeit und Innovationskraft des
Unternehmens wurde anhand von zukunftsweisenden Referenzlösungen demonstriert. AusblickDas zum Ende des Vorjahres erfolgreich abgeschlossene Kostensenkungsprogramm reduzierte
die Gewinnschwelle des Basler Konzerns zum Jahresstart auf ca. 180 Mio. € Jahresumsatz.
Diese hat sich insbesondere aufgrund von Währungskursverschiebungen (USD, KRW, JPY,
CNY) im Verlauf des zweiten Quartals jedoch auf ca. 190 Mio. € erhöht. Die abgesenkte
Kostenstruktur und der deutliche Umsatzanstieg von 20 % im ersten Halbjahr führten
den Basler Konzern wieder zurück in die Gewinnzone mit einer Vorsteuerrendite von
7 %. Der Vorstand geht davon aus, dass die Abwertungen der aufgeführten Währungen
gegenüber dem Euro auch in der zweiten Jahreshälfte negativ auf den konsolidierten
Konzernumsatz und die Rohertragsmarge wirken. Darüber hinaus erwartet der Vorstand
des Basler Konzerns für die kommenden Monate ein weiterhin schwaches Marktumfeld in
dem die Industrieproduktion sowie die Einkaufsmanagerindizes der für Basler relevanten
Volkswirtschaften in der Nähe der Wachstumsschwelle verharren werden. Vor dem Hintergrund der aufgelaufenen positiven Ergebnisse, hoher Auftragseingänge
im zweiten Quartal und unter Berücksichtigung der Markt-Umfeldbedingungen für den
Rest des Jahres erhöht der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2025. Fortan
geht das Management davon aus, einen Konzernumsatz zwischen 202 Mio. € - 215 Mio.
€ bei einer Vorsteuerrendite zwischen 2% - 6% zu erreichen. Bisher wurde für das Geschäftsjahr
2025 ein Konzernumsatz zwischen 186 Mio. € - 198 Mio. € und eine Vorsteuerrendite
zwischen 0% - 5% in Aussicht gestellt. Insbesondere für das vierte Quartal ist die Sichtbarkeit aufgrund kurzer Bestellhorizonte
der Kunden weiter begrenzt. Zudem erschweren bzw. trüben geopolitische Unsicherheiten
und die US-Zölle den Ausblick. Diese Risiken sind führen zu einem relativ breiten
Prognosekorridor. Zwischenlagebericht inklusive wesentlicher ergänzender Anhangangaben zum Jahresabschluss 31.12.2024 nach IFRSBericht zur Ertrags-, Finanz- und VermögenslageUmsatz und Auftragseingang, Kosten der LeistungserstellungDer Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2024 um 20 % auf 111,7 Mio. € (VJ: 93,0 Mio.
€). Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 113,3 Mio.
€ (VJ: 92,5 Mio. €) und stieg somit um 22 % gegenüber dem Vorjahr. Das Verhältnis
zwischen Auftragseingang und Umsatz war im ersten Quartal noch Zugunsten des Umsatzes
unausgeglichen vor dem Hintergrund eines erhöhten Projektgeschäftes in China und den
USA, welches bereits im vierten Quartal 2024 gewonnen und entsprechend im Auftragseingang
abgebildet wurde. Aufgrund des erfreulichen Auftragseinganges in Q2 sind Auftragseingang
und Umsatz im ersten Halbjahr insgesamt im Einklang. Die Geschäftsentwicklung verlief regional unterschiedlich. Insbesondere in den USA
und in China konnte sowohl der Auftragseingang sowie der Umsatz deutlich gegenüber
dem Vorjahr gesteigert werden. Umsatz und Auftragseingang![]() Zum Ende des zweiten Quartals erholte sich auch die Nachfrage im spätzyklischen europäischen
Markt. So konnte ein Anstieg des Auftragseingangs im Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen
prozentualen Bereich erzielt werden. Das Umsatzwachstum in Europa blieb noch hinter
dem Wachstum des Auftragseingangs zurück. Insgesamt entwickelte sich die regionale Umsatzstruktur gegenüber dem Vorjahr wie
folgt: EMEA 30 % (VJ: 35 %), Amerika 23 % (VJ: 16 %) und Asien mit 47 % (VJ: 49 %). Umsatz nach Regionen![]() Rohertrag und Rohertragsmarge![]() Die Rohertragsmarge des ersten Halbjahres konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte
auf 47,2 % (VJ: 46,5 %) gesteigert werden. Die Maßnahmen zur Steigerung der Rohertragsmarge
der vergangenen Quartale und die höhere Auslastung der Produktionskapazitäten und
-organisation wirkten sich im ersten Halbjahr positiv auf die Rohertragsmarge aus.
Währungsschwächen in den USA, Japan, Korea und China sowie preissensible Großprojekte
und die Einführung der Zölle minderten jedoch den positiven Effekt. Zusätzlich wurde
die Rohertragsmarge durch die US-Zölle belastet. Diese wurden im Laufe des zweiten Quartals zwar an Kunden weiterbelastet, durch die
Umstellung der IT-Systeme kam es jedoch zu einem zeitlichen Versatz von einigen Wochen
zwischen der Zollerhöhung und dem Start der Weiterbelastung. Darüber hinaus ist zu
berücksichtigen, dass die weiterbelasteten Zölle keine Rohertragsmarge erzeugen, da
sie an die Kunden verrechnet werden. Das Management geht davon aus, dass der Preisdruck durch die hohe Wettbewerbsintensität
insbesondere im asiatischen Markt anhält. Die deutlichen Währungsschwächen des Chinesischen
Yuan, US Dollars und Yen üben zudem im Vergleich zum Vorjahr weiteren Druck auf die
Rohertragsmarge aus. Ergebnis vor SteuernDie Rohertragssteigerung von 9,5 Mio. € führte maßgeblich zu der Steigerung des Vorsteuerergebnisses
um 10,2 Mio. € auf 7,9 Mio. € (VJ: -2,3 Mio. €). Ergebnismindernd wirkte sich hier
eine Sonderabschreibung eines At-Equity Beteiligungsbuchwertes in Höhe von -0,4 Mio.
€ aus. ![]() Der Konzernperiodenüberschuss der ersten sechs Monate betrug 6,5 Mio. € (VJ: -3,4
Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug 0,21 € (VJ: -0,11 €). VermögenslageDie langfristigen Vermögenswerte lagen im Vergleich um 3 % unter den Werten zum ersten
Halbjahr des Vorjahres. Die Vorräte konnten plangemäß im Verlauf des ersten Halbjahres um 5,3 Mio. € abgebaut
werden. Gleichzeitig stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 5,0
Mio. €. Dies basiert auf dem Anstieg des Umsatzes gegenüber dem vierten Quartal 2024
und der Umsatzstruktur zu Gunsten der Region China sowie großer Kunden, die üblicherweise
überdurchschnittlich längere Zahlungsziele haben. EigenkapitalentwicklungDas Eigenkapital erhöhte sich ergebnisbedingt im ersten Quartal auf 130,5 Mio. € (31.12.2024:
124,4 Mio. €). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum Stichtag 30.06.2025 auf
57,1 % gegenüber 53,3 % am 31.12.2024. Cashflow und LiquiditätslageDer operative Cashflow betrug 8,7 Mio. € (VJ: 3,8 Mio. €). Er wurde vorwiegend durch
den Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Abbau kurzfristiger
Verbindlichkeiten belastet. Der Cashflow aus investiver Tätigkeit betrug -5,0 Mio. € (VJ: -5,8 Mio. €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf -5,7 Mio. € (VJ: -6,4 Mio.
€). Wesentliche Einflussgrößen dieser Position in der Berichtsperiode waren erneut
Tilgung und Zins von Darlehen an Kreditinstitute. In Summe beinhaltet der Cashflow zudem Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf
Kassabestände in fremder Währung in Höhe von -0,5 Mio. € (VJ: -0,1 Mio. €), die dem
freien Cashflow zugerechnet werden. Der Cashflow des ersten Halbjahres betrug -2,4 Mio. € (VJ: -8,5 Mio. €). Insgesamt
verringerte sich der Bestand an liquiden Mitteln von 21,3 Mio. € (31.12.2024) auf
18,9 Mio. €. Cashflow![]()
*
Inkl. M&A Investitionen: Roboception und Basler France Ereignisse nach Ende der ZwischenberichtsperiodeMitarbeiterinnenZum Stichtag 30.06.2025 beschäftigte der Basler Konzern 823 (31.12.2024: 854) Mitarbeiter:
innen auf Vollstellenäquivalenz gerechnet. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die
Anzahl der Mitarbeitenden zum 30.06.2025 um 59 Vollstellenäquivalente (30.06.2024:
882). Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und PersonenEs liegen keine neuen wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
seit der Berichterstattung zum 31.12.2024 vor. Chancen- und RisikoberichtZu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler
Konzerns verweisen wir auf den Konzernlagebericht zum 31.12.2024. Ein eingetretenes
geopolitisches Risko stellen die jüngst in Kraft getretenen US-Zölle dar. Anfang des
2. Quartals wurden die Abrechnungsprozesse dahingehend umgestellt, dass die Zölle
an die Kunden weiterberechnet werden und somit auch flexibel auf etwaige Anpassungen
der Zölle reagiert werden kann. Eine quantitative Einschätzung der Folgeeffekte ist
jedoch zum aktuellen Zeitpunkt der Entwicklungen zur Höhe der internationalen Reziprok
Zölle nicht möglich. Das Management geht jedoch davon aus, dass sich durch die US-Zölle
und die aktuelle Unsicherheit das globale Investitionsverhalten in Automatisierung
und damit die Nachfrage nach Bildverarbeitungskomponenten potenziell im Verlauf der
zweiten Jahreshälfte abkühlen könnte. Des Weiteren wurden vor dem Hintergrund der
aktuellen Entwicklungen an den Märkten die Effekte aus Fremdwährungen analysiert und
als Risiko identifiziert. Es wurden zusätzliche Sicherungsgeschäfte abgeschlossen,
um das weitere Risiko zu mindern. Anhang zum Zwischenabschluss nach IFRSDer Zwischenabschluss des Basler Konzerns wurde nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen
des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des
Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss
wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss
per 30.06.2025 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden
grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss
angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2024. Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung
sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2024 getroffenen Aussagen
zu IFRS 9 haben sich auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
nicht verändert. Der Basler Konzern konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten
der Kunden erkennen, die zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen geführt hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung
nach IFRS 16 geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor. Basler am KapitalmarktDie positive Geschäftsentwicklung sowie die entschlossene Umsetzung des Kosteneinsparungsprogramms
mit der Senkung der Gewinnschwelle zum Jahresanfang in Kombination mit einer sich
bessernden Stimmung an den Kapitalmärkten in Bezug auf Small- und Mid Caps, haben
sich im Verlauf der vergangenen Monate deutlich im Kurs der Basler Aktien niedergeschlagen.
Das Management intensivierte im zweiten Quartal wieder den aktiven Austausch mit dem
Kapitalmarkt im Rahmen von Konferenzen, Roadshows und Video-Calls. Auch in den vor
uns liegenden Quartalen wird das Management transparent über die Marktsituation und
die Fortschritte bei der Transformation zum Lösungsanbieter berichten. ![]() Aktionärsstruktur Stand 30.06.2025Das Grundkapital der Basler AG belief sich zum Quartalsende am 30.06.2025 auf 31,5
Mio. € und ist eingeteilt in 31,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro,
die auf den Inhaber lauten. ![]()
Eigene AktienDas Unternehmen hält zum Stichtag 30.06.2025 auf Grundlage der auf der Hauptversammlung
am 26.05.2023 unter Tagesordnungspunkt 7 neu beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb
und zur Verwendung eigener Aktien gemäß §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG noch 752.368 eigene
Aktien bzw. 2,39 % am Grundkapital von 31,5 Mio. Aktien. Anfang April 2025 wurden 4.124 eigene Aktien im Rahmen der Vorstandsvergütung 2024
übertragen, wie bereits im Q1-Bericht berichtet. Aufgrund eines Fehlers in der Berechnung
wurde dieser Wert im Q1-Bericht falsch abgebildet und muss um 508 Aktien korrigiert
werden, somit wurden insgesamt 4.632 eigene Aktien im Rahmen der Vorstandsvergütung
übertragen. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen
Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter
www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht. Hauptversammlung 2025Am 23. Mai 2025 fand die ordentliche Hauptversammlung der Basler AG in der Handelskammer
Hamburg statt. Das Abstimmungsergebnis der diesjährigen Hauptversammlung sieht wie folgt aus:
Versicherung der gesetzlichen VertreterTo the best of our knowledge, and in accordance with the applicable reporting principles
for interim financial reporting, the interim consolidated financial statements give
a true and fair view of the assets, liabilities, financial position and profit or
loss of the Group, and the interim management report of the Group includes a fair
review of the development and performance of the business and the position of the
Group, together with a description of the principal opportunities and risks associated
with the expected development of the Group for the remaining months of the financial
year Der Vorstand
Zahlen / ErgebnisseKonzern-Gewinn- und VerlustrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
Konzern-GesamtergebnisrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
Konzern-BilanzKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025Aktiva
Passiva
Konzern-EigenkapitalveränderungsrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
Konzern-KapitalflussrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
Konzern-KapitalflussrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 30. Juni 2025
TermineIR-Termine 2025
Messen 2025
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||