Deutsche Rohstoff AGHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BILANZ
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ANHANG für das Geschäftsjahr 2009Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des Aktien-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauern angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Absetzung zur Anwendung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 150,00 € (bis zum 31. Dezember 2007 470,00 €), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 €, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde ein entsprechender Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, die neben den Einzelkosten angemessene Gemeinkosten berücksichtigen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Sofern Ausfallrisiken bestehen, werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Zum Geschäftsjahresende bestanden keine Einzelwertberichtigungen. Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich nach § 253 Abs. 3 HGB zu den niedrigeren Werten angesetzt. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten undSchecks sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. 2/5 6101/10 Grundlagen der Währungsumrechung Im vorliegenden Jahresabschluss sind Währungsforderungen zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). Angaben zum Anteilsbesitz Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis % in LW in LW Inland Rhein Petroleum GmbH, Heidelberg **) € 80,00 1.016 -181 Ausland Deutsche Rohstoff Australia Pty Ltd, Australien **) AUD 90,00 155 -845 Devonian Metals Inc. (vormals: Aurora Ressources Inc., New Westminster, British Columbia, Kanada *) **) CAD 46,23 2.620 -166 *) Zum Abschlussstichtag 30. April 2009 **) ungeprüfter Jahresabschluss nach landesrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung gegenüber der Firma Devonian Metals Inc. (vormals: Aurora Resources Inc.) in Höhe von 13.311,74 € enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen gegenüber der Deutschen Rohstoff Australia Pty Ltd. Die Aufwendungen für Lagerstätten, für die im Wirtschaftsjahr 2007 oder 2008 Aufsuchungserlaubnisse erteilt wurden, werden unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und planmäßig über den Erlaubniszeitraum abgeschrieben. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich hierbei um im Voraus bezahlte Versicherungs- bzw. Mietbeträge. 6101/10 3/5 Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von 897.259,00 € (Vorjahr: 806.250,00 €) ist eingeteilt in 897.259 nennwertlose auf den Namen lautende Stückaktien. In der Hauptversammlung vom 25. Juli 2008 wurde die Umwandlung der Inhaberaktien in Namensaktien beschlossen. Im Geschäftsjahr 2009 wurde das Grundkapital um 91.009,00 € unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals 2008/I erhöht. Die Zuzahlung in die Kapitalrücklage betrug 2.639.261,00 €. Entnahmen wurden nicht vorgenommen. Das genehmigte Kapital 2008/ I beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch 312.116,00 €. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie Prüfungskosten. Verbindlichkeiten Bei den angeführten Verbindlichkeiten handelt es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 62.506,32 € (Vorjahr: 32.127,60 €) aus Miet- und Leasingverträgen. Sonstige Angaben Personalstand Im Wirtschaftsjahr 2009 wurden neben den beiden Vorständen noch 7 Angestellte (Vorjahr: 2 Angestellte) beschäftigt. Organe Vorstand: Dr. Titus Gebel, Vorstand Dr. Thomas Gutschlag, Vorstand Aufsichtsrat: Stefan-Ulrich Müller, München (Vorsitzender) Rechtsanwalt Martin Billhardt , Cuxhaven Vorstandsvorsitzender der PNE Wind AG Dr. Rainer Stricker, Heidelberg Diplom-Chemiker 4/5 6101/10 Im Wirtschaftsjahr 2009 wurden an den Aufsichtsrat die folgenden Bezüge - entsprechend ihrer Zugehörigkeit - ausgezahlt. Stefan-Ulrich Müller (Aufsichtsratsvorsitzender) 10.000,00 € Martin Billhardt 5.000,00 € Dr. Rainer Strickler 5.000,00 € Heidelberg, den 15. März 2010
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