Deutsche Rohstoff AGMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZAKTIVA scrollen
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ANHANGAllgemeine Angaben Der Sitz der Gesellschaft Deutsche Rohstoff AG ist in Mannheim. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 702881 im Register des Amtsgerichts Mannheim eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung in der Fassung vom 3. November 2022 aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die
nachfolgenden, im Wesentlichen unveränderten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Abschreibungen auf die Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig und nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert und soweit erforderlich bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Sofern Ausfallrisiken bestehen, werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet und ein Aktivüberhang nicht ausgewiesen. Auf steuerliche Verlustvorträge wurden in der Vergangenheit aktive latente Steuern gebildet, sofern für diese innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist. Im Geschäftsjahr 2022 wurde das Wahlrecht zum Ansatz latenter Steuern neu ausgeübt und es werden keine aktiven latenten Steuern mehr bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sowie Schulden wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz
Angaben zum Anteilsbesitz am 31. Dezember 2022
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________ 1) mittelbar über Deutsche Rohstoff USA Inc., USA 2) mittelbar über Elster Oil & Gas LLC, USA
Finanzanlagen
Die Finanzanlagen setzen sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen: scrollen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Aufgrund einer Kapitalerhöhung im April erhöhte sich der Anteil an der Tin International AG von 94,41% bzw. EUR 1.154.001,57 (Stand 31.12.2021) auf 95,04% bzw. EUR 1.424.001,57 (Stand 31.12.2022). Die Hauptversammlung der Tin International AG hat Ende 2022 die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre auf die Deutsche Rohstoff AG als Hauptaktionär ("Squeeze-out") gegen Barabfindung beschlossen.
Beteiligungen an Kapitalgesellschaften
Auf die Anteile an der Rhein Petroleum GmbH wurde eine außerplanmäßige Abschreibung aufgrund dauerhafter Wertminderung in Höhe von EUR 2.493.914,60 vorgenommen, damit der Buchwert den beizulegenden Wert abbildet. Der Buchwert der Beteiligung an der Rhein Petroleum GmbH liegt zum 31. Dezember 2022 somit noch bei EUR 1,00. Die Beteiligung an derAlmonty IndustriesInc. wurde in 2022 in Ausübung des Bewertungswahlrechtes gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB mit dem Buchwert in Höhe von EUR 15.406.650,89 (Vorjahr: 12.128.919,06) ausgewiesen. Aufgrund der Teilnahme an zwei Kapitalerhöhungen erhöhte sich der Anteilsbesitz um EUR 3.277.731,83 bzw. 5.174.969 Aktien im Vergleich zum Vorjahr. Dem Buchwert der Beteiligung zum 31. Dezember 2022 liegt ein durchschnittlicher Kurswert von 0,72 CAD (0,50 EUR) pro Aktie bei Anschaffung zugrunde. Der Kurswert zum 31. Dezember 2022 belief sich auf 0,68 CAD/Aktie (0,47 EUR/Aktie), wobei sich der Kurs in den ersten drei Monaten 2023 in einer Bandbreite von CAD 0,59/Aktie (0,40 EUR/Aktie) und CAD 0,86 Aktie (0,60 EUR/Aktie) bewegte . Das Risiko einer dauernden Wertminderung unter den Buchwert der Aktienbeteiligung oder der Wandelschuldverschreibungen sieht der Vorstand daher aktuell als gering an. Die Anteile an der Deutsche Rohstoff USA, Inc. sind zu Anschaffungskosten von EUR 0 angesetzt. Die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen dienen der Finanzierung der Geschäftsaktivitäten im Erdöl- und Gasbereich in den USA. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen stiegen von EUR 85.019.416,11 auf EUR 100.381.577,45. Diese Erhöhung beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der Ausleihungen an Salt Creek Oil & Gas LLC in Höhe von EUR 42.825.429,57 bzw. USD 45.410.290,53. Die Deutsche Rohstoff USA, Inc. führte in 2022 Ausleihungen in Höhe von insgesamt EUR 6.404.296,24 bzw. USD 7.319.718,00 zurück und nahm weitere Ausleihungen in Höhe von insgesamt EUR 7.107.482,94 bzw. USD 7.300.000,00 auf. Die Ausleihungen von Cub Creek wurden in voller Höhe (EUR 28.418.414,20 bzw. USD 31.910.490,50) zurückgeführt. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erhöhten sich von EUR 4.781.640,27 auf EUR 6.488.973,29 und zwar durch Aufnahme einer weiteren Ausleihung von Almonty Industries Inc. in Höhe von EUR 443.262,41 bzw. USD 500.000,00, die Umgliederung einer Ausleihung von Almonty Industries Inc. in Höhe von EUR 937.558,60 bzw. USD 1.000.000,00 vom Umlauf- in das Anlagevermögen sowie durch die Berücksichtigung der Zinsen des Jahres 2022 der Ausleihungen an Almonty Industriesin Höhe von EUR 326.512,01. Die Umgliederung der Ausleihung in das Anlagevermögen basiert auf der Verlängerung der Endfälligkeit aller Darlehen in das Jahr 2024. Die Wertpapiere des Anlagevermögens verminderten sich im Jahresverlauf von EUR 13.630.220,52 auf EUR 12.047.918,50. Diese Reduzierung beruht auf Teilverkäufen von Northern Oil & Gas-Aktien und dem daraus resultierenden Buchwertabgang in Höhe von EUR 4.160.523,34. Dieser Reduzierung steht zum einen eine Zuschreibung auf den Aktienbestand zum 31. Dezember 2022 der Northern Oil & Gas-Aktien in Höhe von EUR 1.956.960,95 gegenüber. Hier wurde die im Jahr 2020 vorgenommene Abschreibung auf den verbliebenen Aktienbestand rückgängig gemacht, da eine dauerhafte Wertminderung des Kurswertes nicht mehr vorliegt. Zum anderen erfolgte eine Umgliederung der Anteile an der Surgical Intelligence Holding GmbH in Höhe von EUR 126.149,92 vom Umlauf- in das Anlagevermögen. Die im Jahr 2022 geplante Anteilsveräußerung hat sich nicht umgesetzt, so dass nunmehr von einer Haltedauer größer als 12 Monate ausgegangen wird.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen des Vorjahres gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 9.233.317,27 wurden in 2022 in voller Höhe zurückgezahlt. Zum 31. Dezember 2022 bestehen noch Forderungen und Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt EUR 390.199,49 mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Eigenkapital
Die Hauptversammlung vom 28. Juni 2022 hat das am 22. Juli 2011 beschlossene bedingte Kapital (Bedingtes Kapital 2011/I) aufgehoben und ebenfalls am 28. Juni 2022 die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 200.000,00 beschlossen (Bedingtes Kapital 2022). Mit Satzungsänderung vom 1. August 2022 wurde aufgrund der am 7. Juli 2017 beschlossenen bedingten Erhöhung des Grundkapitals (Bedingtes Kapital 2017) 31.607 Bezugsaktien mit dem anteiligen Betrag von EUR 1,00 ausgeben. Das Grundkapital ist damit um EUR 31.607,00 auf EUR 5.113.354,00 erhöht. Infolge der Teilausübung ist das am 7. Juli 2017 beschlossene bedingte Kapital (Bedingtes Kapital) herabgesetzt. Es beträgt nunmehr EUR 1.968.393,00. Mit Satzungsänderung vom 4. August 2022 wurde aufgrund der 10. Juli 2018 erteilten Ermächtigung (Genehmigtes Kapital 2018) durch Vorstandsbeschluss vom 28. Juni 2022, 18. Juli 2022 und 27. Juli 2022 jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag das Grundkapital um EUR 12.537,00 auf EUR 5.125.891,00 erhöht. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt und wurde am 5. August 2022 in das Handelsregister eingetragen. Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. Juli 2018, das Grundkapital um bis zu EUR 2.531.536,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018) beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch EUR 2.500.324,00. Das Grundkapital wurde durch Beschluss des Vorstands vom 4. Oktober 2022 um EUR 127.810,00 auf EUR 4.998.081,00 durch Einziehung von eigenen Aktien herabgesetzt. Die Kapitalherabsetzung wurde am 28. November 2022 in das Handelsregister eingetragen. Aus dem bedingten Kapital (Bedingtes Kapital 2018) wurden zum 28. Dezember 2022 5.000 Bezugsaktien mit einem anteiligen Betrag von EUR 1,00 ausgeben. Das Grundkapital ist mit Ausgabe der Bezugsaktien erhöht und beträgt somit zum 31. Dezember 2022 5.003.081,00. Das Grundkapital ist eingeteilt in 5.003.081 (Vorjahr: 5.081.747) nennwertlose, auf den Namen lautende Stückaktien. Das Eigenkapital hat sich nunmehr wie folgt entwickelt. scrollen
Gewinnverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von EUR 21.190.898,62 eine Dividende in Höhe von EUR 6.504.005,30 und damit eine Dividende für jede der 5.003.081 dividendenberechtigten Stückaktien (Stand 31. Dezember 2022) in Höhe von EUR 1,30 auszuschütten sowie den übrigen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Verbindlichkeiten
Der Posten "Anleihen, nicht konvertibel" enthält Verbindlichkeiten aus der Emission einer Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 100.000.000,00 (Vorjahr: EUR 87.061.000,00). Im Februar 2022 erfolgte eine Platzierung der Anleihe in Höhe von EUR 12.939.000,00 EUR, so dass sich der Bestand der Anleihe von EUR 87.061.000,00 auf EUR 100.000.000,00 zum 31. Dezember 2022 erhöht hat. Diese noch ausstehende, nicht konvertible Anleihe 2019/2024 wurde zum 6. Dezember 2019 begeben und besitzt eine fünfjährige Laufzeit bis zum 6. Dezember 2024. Sie ist endfällig und wird mit 5,25 % p. a. verzinst. Die Verzinsung für den Zeitraum vom 7. Dezember 2021 bis 6. Juni 2022 beträgt 5,75 % p. a. Die Position "Anleihen, konvertibel" enthält Verbindlichkeiten aus der Emission einer Wandschuldverschreibung zum 29. März 2018 in Höhe von EUR 9.815.000,00 (Vorjahr: 10.700.000,00). Der Nennbetrag der Wandelschuldverschreibung hat sich aufgrund von Wandlungen im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um EUR 885.000,00 reduziert und beläuft sich zum 31. Dezember 2022 noch auf einen Betrag in Höhe von EUR 9.815.000,00. Die Wandelschuldverschreibung besitzt eine fünfjährige Laufzeit bis zum 29. März 2023, wird mit 3,625 % p. a. verzinst und ist anfänglich in 357.143 neue beziehungsweise auf den Namen lautende Stammaktien der Deutschen Rohstoff AG wandelbar. Aufgrund der bereits vorgenommenen Wandlungen sind zum 31. Dezember 2022 noch 320.536 Stammaktie wandelbar. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Bei den übrigen angeführten Verbindlichkeiten handelt es sich um kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr, wobei hier ein Betrag in Höhe von EUR 620.013,34 (Vorjahr: EUR 629.051,55) auf die in 2023 fälligen Zinsen aus der Unternehmensanleihe und der Wandelschuldverschreibung sowie ein Betrag in Höhe von EUR 263.342,46 (Vorjahr: EUR 273.257,68) auf Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer entfällt.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse
Es bestanden zum Stichtag Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von 1.505 TEUR, die im April 2023 zurückgegeben wurden.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 649 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.
Konzernabschluss
Die Deutsche Rohstoff AG erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird auf der Homepage der Deutschen Rohstoff AG (www.rohstoff.de) veröffentlicht.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 12. Organe Vorstand: Jan-Philipp Weitz (Vorsitzender)
Aufsichtsrat: Dr. Thomas Gutschlag (Vorsitzender), Mannheim, seit 28. Juni 2022 Unternehmer und Mitglied in Aufsichtsgremien
Dr. Werner Zöllner, Wörthsee, seit 28. Juni
2022
Wolfgang Seybold, Esslingen am Neckar, bis 28. Juni 2022
Nachtragsbericht
Nach dem Bilanzstichtag haben folgende Ereignisse den weiteren Geschäftsverlauf bis Anfang April 2023 wesentlich beeinflusst: Im Januar 2023 wurde die Übertragung der Aktien der übrigen Aktionäre der TIN International AG auf die Deutsche Rohstoff AG gegen Barabfindung ("Squeeze-out') durch die Eintragung im Handelsregister wirksam. Am 21. Februar 2022 wurde die Umwandlung der TIN International AG in die TIN International GmbH mit Sitzverlegung nach Mannheim beschlossen. Ende Januar 2023 hat die Deutsche Rohstoff AG mit ihrem australischen Partner SensOre (ASX: S3N) das australische Tochterunternehmen Exploration Ventures AI Pty Ltd ("EXAI") gegründet. Das Unternehmen ist auf die Exploration von Lithium im Bundestaat Western Australia fokussiert. Die Deutsche Rohstoff AG wird einen Anteil von 70% an der Gesellschaft halten. Mit Gründung konnte EXAI bereits drei Frühphasen-Explorationsprojekte im Rahmen von zwei "Farm-Ins" und einem Explorationsantrag sichern. Bis zur Unterzeichnung des Konzernjahresabschlusses wurden weitere zwei Explorationsprojekte im Rahmen von "Farm-Ins" unterzeichnet. Anfang Februar 2023 gab die Deutsche Rohstoff AG den Stand der Reserven zum 31. Dezember 2022 bekannt. Der Wert der sicheren Reserven stieg von 318 Mio. USD auf 352 Mio. USD. Der abgezinste Wert der produzierenden Bohrungen zum 31. Dezember 2022 belief sich auf 246 Mio. USD (Vorjahr: 251 Mio. USD). Trotz der Rekordproduktion von gut 3,5 Mio. BOE im Jahr 2022 und eines operativen Nettocashflows auf Projektebene von über 130 Mio. USD konnten die damit geförderten Reserven nicht nur ersetzt, sondern auch weiter ausgebaut werden. Nach Ablauf der Wandlungsfrist am 8. Februar 2023 wurde am 29. März die Wandelschuldverschreibung (WKNA2LQF2/ISIN DE000A2LQF20) fristgerecht in Höhe von 9,8 Mio. EUR zurückgezahlt. Basierend auf der positiven Entwicklung der Reserven wurde die Kreditlinien in den USA (RBL) im Februar 2023 von 60 auf 80 Mio. USD erhöht. Anfang April 2023 wurde der Verkauf der Anteile an der Rhein Petrolium GmbH an die englische Beacon Energy plc. vollzogen. In diesem Zusammenhang wurden sämtliche Bürgschaften der Deutschen Rohstoff AG in Höhe von 1.505 TEUR zurückgegeben. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Mannheim, den 26. April 2023 Jan-Philipp Weitz und Henning Döring Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 26. April 2023 |
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