2G Energy AGHeekVerkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019BilanzAktivascrollen
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Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 20191. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussGrundsätzliche Angaben Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld (HR B Nr. 11081) eingetragen und hat ihren Sitz in 48619 Heek, Benzstraße 3. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaft aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des AktG erstellt. Geschäftszweig Gegenstand des Unternehmens ist im Wesentlichen die Planung und Errichtung von Blockheizkraftwerken und anderen Anlagen zur Gewinnung bzw. effizienten Nutzung elektrischer Energie sowie mit Blockheizkraftwerken verbundene Serviceleistungen. Diesen Geschäftszweck erfüllt die Gesellschaft über das Halten von Beteiligungen an Tochterunternehmen. Zusätzlich erfüllt die Gesellschaft zentrale Dienstleistungsfunktionen für diese Tochtergesellschaften. Mitzugehörigkeitsvermerk Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Darlehensforderungen von 8.818 TEUR (Vorjahr: 1.711 TEUR) und sonstige Forderungen von 52.682 TEUR (Vorjahr: 47.879 TEUR), die vorwiegend die laufende Verrechnung betreffen.Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Darlehen von 350 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten von 8.466 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR), die vorwiegend die laufende Verrechnung betreffen. 2. Angabe zu Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenBilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert: scrollen
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen: scrollen
Geleistete Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Stichtag jeweils niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens über dem Wert liegt, der am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz nicht mehr vorliegen, wird gem. § 253 Abs. 5 S. 1 HGB eine Zuschreibung vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Posten des Jahresabschlusses, denen auf fremde Währung lautende Beträge zu Grunde liegen, werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr verweisen wir auf die entsprechende Darstellung im Anlagenspiegel. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird ohne Berücksichtigung im Anlagenspiegel direkt unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Finanzanlagen Der Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen: scrollen
* Mit der 2G Energietechnik GmbH wurde am 5. Juli 2007 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. ** Zum Stichtagskurs umgerechnet. Auf die Anteile der 2G Energy Inc., USA, wurden zum Bilanzstichtag aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 2.466 TEUR vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt 4.430 TEUR und ist in 4.430.000 auf den Inhaber lautende Aktien mit einem Nennwert von 1 EUR eingeteilt. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 8. Juli 2015 wurde der Vorstand ermächtigt, in der Zeit bis zum 7. Juli 2020 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats ein- oder mehrmalig um bis zu insgesamt 2.215 TEUR durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: scrollen
Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen: scrollen
S onstige Rückstellungen Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen: scrollen
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scrollen
Mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind die folgenden Sicherungsinstrumente verbunden: scrollen
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von 1.719 TEUR (Vorjahr: 2.682 TEUR). 4. Sonstige AngabenVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Mit Wirkung vom 1. Januar 2020 (Verschmelzungsstichtag) überträgt die 2G Drives GmbH ihr Vermögen auf die 2G Energietechnik GmbH, Heek, (übernehmende Gesellschaft) im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme. Die Gesellschaft als alleinige Anteilseignerin der 2G Drives GmbH und der 2G Energietechnik GmbH fasste vertreten durch den Vorstand der 2G Energy AG, Heek, den Beschluss zur Verschmelzung der 2G Drives GmbH auf die 2G Energietechnik GmbH am 11. November 2019. Der Aufsichtsrat der 2G Energy AG hat dem Beschluss am 14. November 2019 zugestimmt. Die Eintragung in das Handelsregister steht derzeit noch aus. Weltweit sind Unternehmen und die Bevölkerung von der Covid-19-Pandemie in ihrem Wirtschafts- und Erwerbsleben über erhebliche Einschränkungen direkt und indirekt betroffen. Der zu erwartende Rückgang der Wirtschaftsleistung auf breiter Front in allen Volkswirtschaften ist auf die zum Teil drakonischen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie und die dadurch ausgelöste Unsicherheit, die ausbleibende Nachfrage, den Rückgang der Produktion in Teilen der Industrie, die Stilllegung von Dienstleistungsbetrieben und eine breite Investitionszurückhaltung zurückzuführen. Solange kein Impfstoff zur Immunisierung oder Prävention sowie keine Medikamente zur Behandlung zur Verfügung stehen, ist nicht auszuschließen, dass die radikalen Maßnahmen der Abschottung und Quarantäne anhalten. Der Vorstand geht von nur temporären Absatzrisiken aus. Es besteht weiterhin weltweit Bedarf nach dezentralen, grundlastfähigen und CO2 einsparenden Energieerzeugungskapazitäten. Der Klimawandel wird durch Covid-19 weder aufgehalten noch verliert er an Präsenz oder entbindet die Pandemie von der Dringlichkeit zu handeln. Eine temporäre Verschiebung der Prioritäten der legislativen Ressourcen zur Bekämpfung der Pandemie erscheint wahrscheinlich, wird aber die dringenden Gesetzvorhaben wie zum Beispiel das Kohleausstiegsgesetz und die Novellierung des EEG in Deutschland nicht grundsätzlich in Frage stellen. 2G hat ein diesbezügliches Risiko durch seine breite internationale Präsenz gut diversifiziert. Zudem hat 2G mit seinem hohen aktuellen Auftragsbestand eine gewisse Planungssicherheit in der KWK-Produktion bis ins Jahr 2021 hinein. Darüber hinaus trägt der Service zu ca. 40 Prozent des Konzernumsatzes bei. Er generiert planbare, kontinuierliche Cashflows auch über das Jahr 2021 hinaus. Die Verfügbarkeit von Produkten für die Produktion und den Service sieht 2G als bedingt gesichert an. Für die gängigsten KWK-Module besteht ein hoher Lagerbestand an Motoren, wobei die Verfügbarkeit mit Rohmotoren möglicherweise im Laufe des Frühjahrs eingeschränkt sein könnte, da ein wichtiger Lieferant in der Schweiz ansässig ist. Die übrigen Zulieferer arbeiten bisher zuverlässig die Bestelllisten ab. Zudem kann 2G für fast alle Komponenten auf alternative Zulieferer zurückgreifen und ist geografisch auf die DACH-Region fokussiert, so dass auch logistische Risiken beherrschbar erscheinen. Bereits im Vorjahr hat 2G seine Lagerkapazitäten am Standort Heek deutlich ausgebaut und Vorräte aufgestockt. Die Abarbeitung des erwähnten Auftragsbestands sieht 2G mit den vorhandenen Produkten und Komponenten nicht gefährdet. Die solide finanzielle Situation eröffnet dem Unternehmen einen entsprechenden Spielraum, auch antizyklisch Chancen in der Beschaffung zu nutzen. Bereits im Februar hat 2G seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Handlungs- und Kommunikationsempfehlungen zu Covid-19 für den beruflichen Alltag mit auf den Weg gegeben. Neben dem Schutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegt der Fokus des Vorstands darauf, den Geschäftsbetrieb möglichst sicherzustellen und den Kundennutzen über die Funktionsfähigkeit der BHKW weiter abzusichern. Dies vorausschauend auch unter der Maßgabe, dass sich die Situation durch weitere Einschränkungen weiter zuspitzt. Seiner Sorgfaltspflicht für die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgend hat der Vorstand das Arbeiten vom Homeoffice aus ermöglicht, solange die existierende Corona-Virus-Pandemie dies als notwendig vorgibt. Hierzu wurde bereits im Februar in entsprechendes zusätzliches IT Equipment investiert. Der Zutritt zur Produktion und zum Lager ist nur noch für die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlaubt. Die Produktions- und Logistikmitarbeiter sind in kleine Gruppen eingeteilt, die möglichst keinen Kontakt zueinander haben. Innerhalb dieser Gruppen sind Zweier- und Dreier-Teams definiert, die ggf. enger zusammenarbeiten, so dass die Handlungsempfehlung des "Social Distancing" auch in Produktion und Lager weitgehend und in der Verwaltung und Service vollständig umgesetzt ist. Präventive Hygienemittel und -maßnahmen sind in Produktion, Verwaltung und Service installiert. Alle Treffen mit externen Personen erfolgen digital über Web-Meetings. Für die Servicetechniker im Außendienst haben wir strikte Verhaltensregeln erlassen. Die Führungskräfte sind wiederholt und nachhaltig aufgefordert worden, die Einhaltung der Verhaltensregeln zu überwachen und ggf. durchzusetzen. Der Vorstand führt in kurzen Abständen regelmäßig Besprechungen, evaluiert die erlassenen Schutzmaßnahmen und die sich ändernden Verhältnisse, um schnell und flexibel reagieren zu können. Ziel ist es, die Gesundheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und zu erhalten, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens abzusichern und den Betrieb aller Anlagen weltweit sicherzustellen. Für 2G können sich aus der anhaltenden Lieferfähigkeit, seiner soliden finanziellen Lage, der über die Börsennotierung gegebenen langjährigen Transparenz und der etablierten Marke durchaus neue Chancen im Markt ergeben. Aus heutiger Sicht sind für 2G keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Mitteilungen gemäß § 20 AktG Herr Christian Grotholt hat der Gesellschaft gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihm zum Bilanzstichtag mehr als der vierte Teil der Aktien der 2G Energy AG gehören. Diese Mitteilung wurde dem Bundesanzeiger am 30. Juli 2007 mitgeteilt. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB für fremde Verbindlichkeiten aus Bürgschaften für verbundene Unternehmen: scrollen
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund positiver Ertragserwartungen der Tochtergesellschaften nicht zu rechnen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nach § 267 HGB gliederte sich wie folgt: scrollen
Vorstand Der Vorstand setzt sich aktuell wie folgt zusammen: scrollen
Aufsichtsrat Während des Berichtsjahres waren die folgenden Personen zu Mitgliedern des Aufsichtsrats bestellt: scrollen
Be züge der Organe Für die Bezüge des Vorstandes wurden im Geschäftsjahr 944 TEUR (Vorjahr: 786 TEUR) und für die Bezüge des Aufsichtsrats 46 TEUR (Vorjahr: 30 TEUR) aufgewendet. Honorar des Abschlussprüfers Hierzu verweisen wir auf den Konzernanhang der 2G Energy AG. Konzernzugehörigkeit Die 2G Energy AG stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Ergebnisvorschlag Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat empfehlen, der Hauptversammlung folgenden Gewinnvorschlag zur Abstimmung vorzulegen: Der sich in dem nach deutschem Handelsrecht aufgestellten Jahresabschluss der 2G Energy AG rechnerisch ergebende Bilanzgewinn in Höhe von 6.763.193,91 EUR, bestehend aus einem Jahresüberschuss in Höhe von 6.763.193,91 EUR und einem Gewinnvortrag in Höhe von 0,00 EUR wird in Höhe von 1.993.500,00 EUR ausgeschüttet und in Höhe von 4.769.693,91 EUR in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Unterschriften gemäß § 245 HGB Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 der 2G Energy AG
Heek, den 31. März 2020 Christian
Grotholt
Ludger
Holtkamp
Friedrich
Pehle
Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 03.04.2020 festgestellt. |
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