![]() USU Software AGMöglingen3-Monatsbericht 2016USU AUF EINEN BLICK3-Monatsbericht 2016
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USU Software AGSpitalhof Investor RelationsFalk Sorge & Dr. Thomas Gerick BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser, "Softwarehäuser profitieren davon, dass derzeit die gesamte Wirtschaft auf digitale
Geschäftsmodelle umstellt" - sagt Thorsten Dirks, Präsident des Branchenverbandes
BITKOM im jüngsten Konjunkturbericht. Und in der Tat spüren auch wir im Bereich der
digitalen Transformation von Service-Abläufen eine lebhafte Nachfrage nach Lösungen.
Denn effiziente, wissensgetriebene Serviceprozesse für externe und interne Kunden,
eine allzeit verfügbare IT und die Integration von Daten aus Entwicklung, Produktion
und Einsatz sind die Treiber für mehr Wertschöpfung. Ein anschauliches Beispiel aus
dem Bereich Industrial Big Data sei genannt: So zeigen wir im Rahmen eines Forschungsprojektes
mit dem Partner TomTom auf, wie durch die Verarbeitung sehr großer Mengen von Geodaten
und Verfahren aus der künstlichen Intelligenz neue Services entstehen können. Beispielsweise
werden GPS-Daten auf Bewegungsmuster untersucht. Die Ergebnisse lassen sich u.a. für
eine intelligente Parkplatzsuche nutzen. Insgesamt setzte die USU Software AG nach einem erfolgreichen Jahr 2015 auch im Berichtsquartal
Q1/2016 die sehr positive Geschäftsentwicklung fort. Dies spiegelt auch die Tatsache
wider, dass erstmals über 500 Mitarbeiter für den USU-Konzern arbeiten. Im wichtigen
Kompetenzfeld Business Service Management listete das US-Marktforschungsunternehmen
Forrester Research in einem internationalen Anbietervergleich empfehlenswerter Software-as-a-Service-Lösungen
USU als einen von zwei deutschen Software-Herstellern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement
wurde die Technologie von Aspera vom Marktführer von ITSM-Lösungen, ServiceNow, zertifiziert
- eine wichtige Basis für das weitere Wachstum in den USA. In Q1 verlief die wichtige
Branchenmesse CallCenterWorld für das Geschäftsfeld KnowledgeCenter sehr erfolgreich,
denn die USU-Lösungen für das aktive Bereitstellen von Wissen für alle Kommunikationskanäle
waren stark nachgefragt. Wie im vergangenen Geschäftsjahr erwies sich auch in Q1/2016 das Geschäft mit Software-Lizenzen
aus allen Segmenten als Wachstumstreiber - sowohl im Ausland als auch im deutschen
Kernmarkt. Auch mit Blick auf den bestehenden Forecast bekräftigt der Vorstand die
Planung für die USU-Gruppe. Diese sieht vor, im Geschäftsjahr 2016 konzernweite Umsatzerlöse
von EUR 71 - 75 Mio. zu realisieren und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional
auf EUR 9,0 - 10,5 Mio. zu steigern. Ihr Bernhard Oberschmidt, Vorstandsvorsitzender der USU Software AG KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)GRUNDLAGEN DER USU SOFTWARE AG UND DES KONZERNSGeschäftsmodell, Ziele, Strategien und SteuerungssystemDie USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe"
oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben ganzheitliche Softwarelösungen für wissensbasiertes
Servicemanagement. Das Leistungsspektrum des Produktsegments umfasst dabei Lösungen
im Bereich "Business Service Management" für den effizienten und kostenoptimalen Einsatz
der IT-Infrastruktur eines Unternehmens sowie im Bereich "Knowledge Solutions" zur
Optimierung wissensintensiver Geschäftsprozesse. Darüber hinaus bietet die Gruppe
in ihrem Service-Segment Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten sowie individuelle
Anwendungsentwicklung. USU-Kunden erzielen neben einer hohen Serviceverbesserung auch
deutliche Einsparpotenziale, so dass sich die Investitionen in die USU-Softwarelösungen
in sehr kurzer Zeit amortisieren. Entsprechend zählen inzwischen über 700 Unternehmen
aus allen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere aus den IT-intensiven Branchen wie
Versicherungen und Banken, zum Kundenkreis, beispielsweise Allianz, Baloise Group,
BOSCH, BMW, Deutsche Telekom, DEVK, EDEKA, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering,
Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF. Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz
jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität
weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung
der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum
in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie
ist. Die Mittelfristplanung sieht unter Einbezug von ca. EUR 15 Mio. akquisitorischen
Wachstums das Überschreiten der EUR 100 Mio.-Umsatzmarke sowie den weiteren Ausbau
der operativen Ergebnismarge auf Basis des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen uns
Steuern ("Bereinigtes EBIT") bis zum Jahr 2017 vor. Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst
wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre
hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes
Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von
Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher
akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit
verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist
die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen
Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes
EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen.
Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte
Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGIn den ersten drei Monaten 2016 investierte die USU-Gruppe insgesamt TEUR 2.857 (Q1/2015:
TEUR 2.376) bzw. 16,8% (Q1/2015: 16,9%) des Konzernumsatzes in den Bereich Forschung
und Entwicklung ("F&E"), um ihren Kunden praxisbezogene Produkte und Lösungen auf
dem neuesten Stand der Technik zu bieten. Mit den zum 31. März 2016 konzernweit angestellten
156 (31. März 2015: 129) Mitarbeitern des Bereiches Forschung und Entwicklung erforscht
USU systematisch den Einsatz neuer Technologien, setzt kundenbezogene Weiterentwicklungen
um und konzipiert eigene Innovationen zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung
des konzernweiten Produktportfolios. Im Bereich Business Service Management erfolgte die Fertigstellung der neuen Version
4.6 der IT-Management-Produktsuite Valuemation auch für Oracle sowie für den MS SQL-Server.
Das Entwicklungsteam startete zudem mit den Vorbereitungen für das neue Major-Release
5.0, das für das erste Halbjahr 2017 geplant ist. Dafür wurde die Konzeption erarbeitet
und u.a. verschiedene Oberflächenänderungen und Fachfunktionalitäten entwickelt. Des Weiteren wurde an der Version 3.0 des IT-Analytics-Werkzeuges USU Service Intelligence
gearbeitet. Durch Kennzahlen und Ad-Hoc-Analysen erlaubt es diese Lösung, Trends und
Schwachstellen rasch zu erkennen und die IT-Servicemanagement-Prozesse gezielt zu
optimieren. Im Fokus stand das neue webbasierte Toolkit, mit dem die Administration
und Benutzung des Systems vereinfacht wird. Im Teilsegment Business Service Monitoring und Alarm-Management konnte die Version
5.8.10 der Monitoring-Software ZIS freigegeben werden. Dafür wurde u.a. die Synchronisation
der ZIS-Systeme überarbeitet. Außerdem wurde ein Eingangsfilter für so genannte Events,
z.B. auftretende Störungen, implementiert. Derzeit wird die nächste Version 5.8.11
getestet. Sie enthält neben weiteren Schnittstellen zu Fremdsystemen z.B. Neuentwicklungen
im Bereich Self-Service-Cockpit. Im Bereich Lizenzmanagement ist aktuell die Version 4.0.3 der USU-Software SmartTrack
verfügbar. Diese enthält u.a. die neue SmartTrack Integration App, die z.B. den Datenimport
von ServiceNow® in SmartTrack, einschließlich CMDB, Softwarenutzung, Nutzern, Kostenstelle und Standortdaten
automatisiert. Neu ist auch die Möglichkeit, mit Hilfe einer Simulations-Komponente
unterschiedliche IT-Infrastruktur-Szenarien zu erstellen und zu ändern, um die jeweils
beste Kombination von Hardware und Lizenzbedingungen herauszufinden. Laufende Weiterentwicklungen
für die Version 4.1.0 betreffen vor allem eine bessere Produkterkennung im Bereich
der Software-Suiten, die Bedarfs-Kalkulation für Pakete, die Hard- und Software kombinieren,
sowie die Erweiterung der Simulations-Komponente. Im Bereich Knowledge Management konnte Ende des ersten Quartals plangemäß die Version
USU KnowledgeCenter 6.6 freigegeben werden. Highlight dieses Releases ist neben der
Integration einer Chat-Funktion die "Aktive Suche". Der Informationsgehalt der Ergebnisliste
einer Suche wird dabei deutlich gesteigert. Ein erster Prototyp der Version 3.2 von
Smartlink wurde ebenfalls fertiggestellt und auf der Kundenveranstaltung USU World
vorgestellt. Schwerpunkt hier ist die komplette Abdeckung der Mehrsprachigkeit und
die Integration von Service Request Management. Innerhalb der Social Media-Anwendung BIG CONNECT wurden im Berichtsquartal tiefgreifende
ergonomische Verbesserungen der Benutzeroberfläche und -navigation durchgeführt, die
eine effizientere Arbeitsweise erlauben. Neben einer Reihe von Funktionsverbesserungen
wurden auch weitere Communities und Foren integriert. Im Fokus der Entwicklungsaktivitäten der BIG Social Media stand die neue Version des
Social-Media-Publishing-Moduls. Im Zuge der BIG CONNECT-Erweiterungen wurde auch die
Veröffentlichungsfunktion für Social-Media-Beiträge ausgebaut. Diese erlaubt nun ein
skalierbares, aber immer auch zentral steuerbares Social-Media-Content-Marketing -
egal ob auf 5 oder 500 Kanälen. Die neue Benutzeroberfläche mit Live-Vorschau ermöglicht
auch Wenig-Nutzern das einfache Erstellen von Beiträgen und Kampagnen. Des Weiteren wurde auch die Umstellung auf die neue Benutzeroberfläche der BIG CONNECT
Inbox abgeschlossen. Auf Basis aktueller Web-Technologien konnten deutliche Usability-
und User-Experience-Verbesserungen erzielt werden. Nicht zuletzt stellt dies einen
Meilenstein für die zukünftig bessere Erweiterbarkeit der Anwendung dar. Neben diesen Entwicklungsaktivitäten betreibt USU gezielt Forschung, um zukünftige
Produktinnovationen voranzutreiben, zu entwickeln und erfolgreich in den Markt einführen
zu können. Im Berichtszeitraum hat die Forschungsabteilung den Operativbetrieb der
Industrial Big Data Installation beim Kunden HEIDELBERG optimiert. So konnte eine
durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,96% erreicht sowie der Datendurchsatz durch
Optimierung des Job-Managements deutlich angehoben werden. Des Weiteren wurde eine
spezielle, für das Speichern und Verarbeiten von Zeitreihen optimierte Datenbank eingebunden.
Zeitreihen sind im Anwendungsfeld Internet of Things und Industrie 4.0 gängige Maschinendaten. Darüber hinaus wurden zwei Leuchtturm-Projekte gestartet. In STEP (Smart Techniker
EinsatzPlanung) wird zusammen mit den Anwendungspartnern HEIDELBERG und TRUMPF untersucht,
wie moderne Ansätze der Informationsverarbeitung Serviceprozesse im Maschinenbau effizienter
und effektiver machen können. USU entwickelt dabei mit den Anwendungspartnern u.a.
ein Maschinenportal für Servicetechniker, das dem Prinzip der sozialen Netzwerke folgt. Im Projekt GEISER wird u.a. mit dem Anwendungspartner TomTom gezeigt, wie durch die
Verarbeitung sehr großer Mengen von Geodaten und Verfahren aus der künstlichen Intelligenz
neue Services entstehen können. Die USU Software AG entwickelt dabei mit TomTom ein
Verfahren zur intelligenten Parkplatzsuche, wofür riesige Mengen an GPS-Daten auf
Bewegungsmuster untersucht werden, die auf freie Parkplätze schließen lassen. WIRTSCHAFTSBERICHTGesamtwirtschaftliche EntwicklungDie deutsche Wirtschaft ist nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 schwungvoll ins Jahr gestartet: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im ersten Quartal 2016 -preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,7 % höher als im vierten Quartal 2015. Damit hat der moderate Wachstumskurs des vergangenen Jahres (+ 0,3 % im Schlussquartal 2015) an Dynamik gewonnen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit. Nach vorläufigen Berechnungen kamen die positiven Impulse vor allem aus dem Inland.
Wachstumsfaktoren waren der steigende Konsum sowie gestiegene Investitionen in Bauten
und Ausrüstungen. Dagegen wurde das Wachstum von der außenwirtschaftlichen Entwicklung
leicht gebremst. Auch im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum beschleunigt:
Das preisbereinigte BIP stieg im ersten Quartal 2016 um 1,3 %, kalenderbereinigt um
1,6 %, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor. Branchenbezogene EntwicklungCloud Computing, Big Data und Mobility sind Treiber für den Einsatz neuer Technologien. Im Zuge der digitalen Transformation wird dies in allen Bereichen zu steigenden Investitionen in IT-Produkte und Dienstleistungen führen, so das Ergebnis einer Studie des European IT Observatory (EITO).2 Prognosen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM") zufolge wird die Informationstechnologie im laufenden Jahr um 3,0 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 83,5 Mrd. Euro wachsen.3 Am stärksten profitiert davon der Softwarebereich, der um 6,2 Prozent auf 21,5 Mrd. Euro zulegen wird. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen, zu dem u.a. die IT-Beratung und das Projektgeschäft gehören, wird um 2,7 Prozent auf 38,2 Mrd. Euro zulegen. 2
EITO-Report vom 29. Oktober 2015 - Key Technology Trends in Europe 2015/16, veröffentlicht
unter www.eito.com Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2016Umsatz- und KostenentwicklungKonzernumsatzDie USU Software AG steigerte im ersten Quartal 2016 den Konzernumsatz nach IFRS um
20,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 16.957 (Q1/2015: TEUR 14.069). Hauptwachstumstreiber
war im Berichtszeitraum das margenstarke Software-Lizenzgeschäft. So steigerte USU
die Lizenzerlöse in den ersten drei Monaten in 2016 um 60,5% gegenüber dem Vorjahr
auf TEUR 3.074 (Q1/2015: TEUR 1.915). Das Wartungsgeschäft steuerte inklusive der
SaaS-Erlöse insgesamt TEUR 4.666 (Q1/2015: TEUR 3.466) zum Konzernumsatz bei, was
einem Anstieg um 34,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Beratungsgeschäft lag
im Berichtszeitraum mit TEUR 9.103 (Q1/2015: TEUR 8.492) um 7,2% über dem Vergleichswert
des Vorjahres. Die sonstigen Erlöse, die vorwiegend Handelswarenumsätze mit fremdbezogener
Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 114 (Q1/2015: TEUR
196). Neben einem starken Inlandsgeschäft konnte auch das Auslandgeschäft sichtbar mit einem
Wachstum von 12,3% in den ersten 3 Monaten weiter ausgebaut werden. Bei einer Erhöhung
des Auslandsumsatzes auf TEUR 4.713 (Q1/2015: TEUR 4.196) beträgt der Auslandsanteil
am Konzernumsatz 27,8% (Q1/2015: 29,8%). Umsatz nach GeschäftsfeldernDas Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten
rund um die USU-Produktpalette im Markt für wissensbasierte Service Management-Lösungen
sowie im Social Media- und Knowledge Management-Markt. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft"
beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten sowie die individuelle Anwendungsentwicklung. Das Segment "Produktgeschäft" steuerte in den ersten 3 Monaten 2016 Umsatzerlöse in
Höhe von TEUR 13.448 (Q1/2015: TEUR 10.666) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg
um 26,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. USU profitierte hierbei vor allem aus dem
deutlichen Ausbau des Lizenz- und Wartungsgeschäftes. Auch der beratungsbezogene Umsatz
des Segments "Servicegeschäft" konnte mit TEUR 3.474 (Q1/2015: TEUR 3.349) wieder
ein Wachstum von 3,7% erreichen. Entsprechend baute USU den Umsatzanteil des Produktsegmentes
am Konzernumsatz von 75,8% im Vorjahr auf 79,3% im Berichtszeitraum aus. Die nicht
den Segmenten zugeordneten Umsätze beliefen sich in den Monaten Januar bis März 2016
auf insgesamt TEUR 35 (Q1/2015: TEUR 54). Operative KostenDer Anstieg der operativen Kostenbasis der USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des
laufenden Geschäftsjahres um 16,9% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 15.577 (Q1-2015:
TEUR 13.320) spiegelt vor allem die höheren Personalaufwendungen durch den Aufbau
neuer Mitarbeiter im Zuge des starken Wachstums wider. Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 5,0% gegenüber
dem Vorjahr auf TEUR 7.651 (Q1/2015: TEUR 7.286). Dieser niedrige Anstieg resultiert
unter anderem aus der geringen Erhöhung sowohl bei den freien Mitarbeitern als auch
bei den Zukäufen externer Softwarekomponenten. Die auf den Konzernumsatz bezogene
Herstellkostenquote in den ersten drei Monaten 2016 sank daher gegenüber dem Vorjahr
auf 45,1% (Q1/2015: 51,8%). Das Bruttoergebnis erhöhte sich entsprechend auf TEUR
9.306 (Q1/2015: TEUR 6.783), was einer Bruttomarge von 54,9% (Q1/2015: 48,2%) entspricht. Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten sich in den ersten drei Monaten
deutlich um 61,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.122 (Q1/2015: TEUR 1.938), was
vor allem aus im Zuge der Internationalisierung gestiegenen Partnerprovisionen herrührt.
Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb erhöhte sich
damit auf 18,4% (Q1/2015: 13,8%) in den ersten drei Monaten 2016. Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im ersten Quartal 2016 aufgrund
gestiegener Personal- und Sachkosten um 13,2% auf TEUR 1.947 (Q1/2015: TEUR 1.720).
Bezogen auf den Konzernumsatz blieb die Verwaltungskostenquote mit 11,5% (Q1/2015:
12,2%) leicht unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sind nach dem Ausbau der Entwicklungsmannschaft
und dem Zukauf der SecurIntegration im 2. Halbjahr 2015 weiter gestiegen. Die Forschungs-
und Entwicklungsaufwendungen in den ersten 3 Monaten 2016 erhöhten sich so um 20,3%
gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.857 (Q1/2015: TEUR 2.376). Die auf den Konzernumsatz
bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung senkte sich entsprechend leicht
von 16,9% im Dreimonatszeitraum 2015 auf nunmehr 16,8%. USU investiert stetig in die
Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an
innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten
Bericht zu Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den Monaten
Januar bis März 2016 auf insgesamt TEUR -37 (Q1/2015: TEUR 303). Der Rückgang ergibt
sich im wesentlichen durch Wechselkurseffekte. ErtragslageAufgrund des deutlichen Ausbaus des margenstarken Produktgeschäftes und einer zugleich
geringerem Kostenausweitung steigerte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des
Geschäftsjahres 2016 das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA")
im Vorjahresvergleich um 28,3% auf TEUR 1.654 (Q1/2015: TEUR 1.288). Unter Einbeziehung
der Abschreibungen von TEUR 644 (Q1/2015: TEUR 545) erzielte USU im gleichen Zeitraum
ein deutliches Wachstum des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern ("EBIT") um 35,8% auf
TEUR 1.010 (Q1/2015: TEUR 743). Das Finanzergebnis sank von TEUR 292 im Vorjahr auf TEUR -67 in den ersten drei Monaten
2016, was vor allem aus negativen Wechselkurseffekten herrührt. Entsprechend erzielte
USU ein Ergebnis vor Steuern ("EBT") von TEUR 943 (Q1/2015: TEUR 1.035), was einem
Rückgang von 9,0% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Unter Hinzurechnung des Steueraufwandes von TEUR 60 (Q1/2015: TEUR 106) belief sich
das Konzernergebnis nach IFRS im ersten Quartal 2016 auf TEUR 882 (Q1/2015: TEUR 929).
Dies entspricht einem Rückgang des Periodenüberschusses um 5,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis pro Aktie sank nur leicht von EUR 0,09 im Vorjahr auf EUR 0,08 im Berichtszeitraum. Bereinigtes KonzernergebnisDie nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den
nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis
sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte
Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich
die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns. scroll
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") steigerte USU
in den ersten drei Monaten 2016 um 27,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 1.368 (Q1/2015:
TEUR 1.077). Zugleich baute USU das Bereinigte Konzernergebnis im Vergleich zu den
ersten drei Monaten 2015 um 0,4% auf TEUR 1.230 (Q1/2015: TEUR 1.225) aus. Das Bereinigte
Ergebnis je Aktie blieb mit EUR 0,12 im Berichtszeitraum konstant. Vermögens- und FinanzlageAuf der Aktivseite der Bilanz summierten sich die langfristigen Vermögenswerte der
USU-Gruppe zum 31. März 2016 auf TEUR 49.161 (31. Dezember 2015: TEUR 49.321) und
blieb damit nahezu konstant. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von TEUR
39.865 zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 42.287 zum Ende des Berichtszeitraums, was vor
allem auf die Erhöhung der liquiden Mittel zurückzuführen ist. So baute USU die liquiden
und liquiditätsnahen Mittel zum 31. März 2016 auf 26.453 (31. Dezember 2015: TEUR
23.109) aus. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des Konzerngewinns
zum Ende des Berichtszeitraums auf TEUR 61.744 (31. Dezember 2015: TEUR 60.791). Zugleich
erhöhte sich das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden zum 31.
März 2016 auf TEUR 29.704 (31. Dezember 2015: TEUR 28.395), was vor allem aus erhöhten
Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge
herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren
Jahresverlauf erfolgt. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 91.448 (31. Dezember 2015: TEUR
89.186) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2016 auf 67,5% (31. Dezember
2015: 68,2%). Cash-Flow und InvestitionenZum 31. März 2016 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel und Wertpapiere von
insgesamt TEUR 26.453 (Q1/2015: TEUR 23.109). Im Vorjahresvergleich entspricht dies
einem Anstieg der Konzernliquidität um TEUR 3.344. Der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit der USU-Gruppe war im 3-Monatszeitraum
2016 mit TEUR 3.929 (Q1/2015: TEUR 6.388) unter dem Vorjahresniveau, welches vor allem
auf eine Erhöhung des Bestandes an nicht abgerechneten unfertigen Leistungen liegt.
Der Cash-Flow aus dem Investitionsbereich von TEUR -467 (Q1/2015: TEUR -217) enthält
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von insgesamt TEUR -491
(Q1/2015: TEUR -227), denen Einnahmen aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von
TEUR 24 (Q1/2015: TEUR 10) gegenüberstehen. Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Quartal 2016 wie im Auftaktquartal
des Vorjahres keine Veränderungen. AuftragsbestandZum 31. März 2016 steigerte die USU-Gruppe den konzernweiten Auftragsbestand gegenüber
dem Vorjahr um 30,0% auf TEUR 42.973 (31. März 2016: TEUR 33.049). Gegenüber dem Bilanzstichtag
des Vorjahres (31. Dezember 2015: TEUR 36.297) erzielte USU einen Anstieg des Auftragsbestandes
von insgesamt 18,4%. Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen
Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden
12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs-
und SaaS-Verträge. MitarbeiterDie USU-Gruppe baute zum Ende des Berichtsquartals ihre Belegschaft gegenüber dem
Vorjahr um 14,0% auf 512 (Q1/2015: 449) Mitarbeiter aus. Der ausgewiesene Anstieg
des Personalstamms resultiert vor allem aus der Erweiterung der Beratermannschaft,
insbesondere in den USA und aus dem Zukauf der SecurIntegration GmbH. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals
2016 insgesamt 233 (Q1/2015: 207) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 156
(Q1/2015: 129) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 65 (Q1/2015: 62)
Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 58 (Q1/2015: 51) Mitarbeiter in
der Administration. Segmentbezogen waren 393 (Q1/2015: 339) Mitarbeiter im Geschäftsfeld
"Produktgeschäft", 61 (Q1/2015: 63) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft"
sowie 58 (Q1/2015: 47) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres ist ein weiterer sukzessiver Ausbau der Konzernbelegschaft
avisiert. NACHTRAGSBERICHTEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. März
2016 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe
hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTPrognoseberichtGesamtwirtschaftGemäß der von der CESifo-Gruppe veröffentlichten Konjunkturprognose4 werden die insgesamt günstigen Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in Deutschland auch im Verlauf des Jahres 2016 zu einem Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion führen. Dabei bleibt nach Ansicht der Forscher der private Konsum die Stütze des Aufschwungs, zumal die Einkommensperspektiven der privaten Haushalte aufgrund der weiter verbesserten Arbeitsmarktlage gut sind. Ein temporärer Nachfrageschub werde ferner durch die höheren kreditfinanzierten Staatsausgaben für die Flüchtlinge ausgelöst, so Hans Werner Sinn, Direktor des ifo Instituts. Erwartet wird ein Anstieg des deutschen BIP um 1,9% in 2016. Damit setzt sich der moderate Aufschwung der deutschen Wirtschaft fort. Allerdings hat sich die Stimmung - gemessen am ifo Geschäftsklimaindex - in den ersten Monaten 2016 leicht verschlechtert: Dieser sank im April 2016 auf 106,6 Punkte nach 107,3 Punkten im Januar 2016.5 Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Erwartungen für das globale Wirtschaftswachstum reduziert. Die Weltwirtschaft werde voraussichtlich in 2016 um 3,2% und 2017 um 3,5% wachsen, teilte der IWF in einer im April 2016 überarbeiteten Prognose mit. Wachstumsrisiken sieht der IWF insbesondere in der Wachstumsverlangsamung in China, der geldpolitischen Straffung in den USA sowie in einer möglichen Eskalation der bestehenden geopolitischen Spannungen.6 4
Vgl. CESifo-Gruppe, Ifo Geschäftsklima Deutschland, vom 25.01.2016 BrancheErwartet wird für den Gesamtmarkt ein Wachstum von 1,7% auf 160,2 Milliarden Euro. Dabei bleibt das Segment der Informationstechnik (IT) der wichtigste Wachstumsmotor des deutschen ITK-Marktes. "Treiber des erfreulichen Wachstums ist das Softwaregeschäft, das um mehr als sechs Prozent zulegen kann. Die Softwarehäuser profitieren davon, dass derzeit die gesamte Wirtschaft auf digitale Geschäftsmodelle umstellt", sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Der weltweite ITK-Markt wird in 2016 nach einer aktuellen Prognose des IT Research- und Beratungsunternehmens Gartner7 ein Volumen von 3,54 Billionen US-Dollar umfassen. Das entspricht einem leichten Wachstum von 0,6% gegenüber dem Vorjahr - nach einem signifikanten Rückgang in 2015 im Vergleich zu 2014 (-5,8%). Wachstumsmotoren sind auch in 2016 das Geschäft mit Software (+5,3%) sowie die Erlöse aus IT-Services (+3,1%). 7
Gartner-Pressemitteilung zum Worldwide IT Spending vom 18.01.2016 AusblickIn 2016 erwartet der Vorstand der Gesellschaft, den Wachstumstrend der Vorjahre erfolgreich
fortzusetzen. Dabei sollen neben dem Produktgeschäft im Ausland auch aus dem deutschen
Kernmarkt weitere Impulse kommen. Auf den Auslandsmärkten soll die weitere Durchdringung
des US-Marktes sowie der Ausbau der Aktivitäten in Zentraleuropa vor allem in Frankreich
und Großbritannien den Wachstumspfad prägen. Der Ausbau des margenstarken Produktgeschäftes,
aus welchem die USU-Gruppe Lizenz-, Wartungs- sowie produktbezogene Beratungserlöse
erzielt, wird sich auch positiv auf die Marge und das Ergebnis auswirken. Aber auch
das Servicegeschäft, mit dem USU produktunabhängige Beratungsumsätze aus Individualprojekten
generiert wird wieder leicht zulegen können. Mit Blick auf das anhaltend starke Produktgeschäft
und den aktuellen Forecast bekräftigt der Vorstand die Planung für die USU-Gruppe.
Diese sieht vor, die konzernweiten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 auf EUR 71 -
75 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 9 -
10,5 Mio. zu steigern. Auf Basis dieser Prognose plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG
auch für 2016 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft
zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik im Sinne einer
nachhaltigen Kontinuität fortzuführen. Bis Ende 2017 soll der Umsatz unter Einbezug
von ca. EUR 15 Mio. akquisitorischen Wachstums auf über EUR 100 Mio. wachsen. Die
operative Marge soll dabei auf Basis des Bereinigten EBIT auf 15% ansteigen. Chancen- und RisikoberichtBezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen
keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 vor. Wir verweisen
insofern auf den im Geschäftsbericht 2015 enthaltenen Chancen- und Risikobericht. USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification
Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort
zum Handel im Regulierten Markt zugelassen. Zum Jahresauftakt 2016 verzeichneten die Aktienmärkte eine schwache Entwicklung mit
teilweise hohen Kursrückgängen. So fiel der Technology All Share zum 31. März 2016
um 11,3% gegenüber dem Vergleichsstichtag des Vorquartals auf 1.892,76 Punkte (31.
Dezember 2015: 2.133,18 Punkte), während sich der Deutsche Aktienindex (DAX) um 7,2%
auf 9.965,51 Punkte (31. Dezember 2015: 10.743,01 Punkte) reduzierte. Der Aktienkurs
der USU Software AG zeigte mit einem Rückgang um 11,3% auf EUR 16,85 (31. Dezember
2015: EUR 18,90) eine vergleichbare Performance wie die relevanten Vergleichsindizes. Im weiteren Verlauf zeigten die Aktienmärkte eine sehr volatile Entwicklung. Im Zuge
dessen konnte sich die USU-Aktie gut behaupten und notierte zur Drucklegung des 3-Monatsberichts
2016 wieder oberhalb der 18-Euro-Marke. Möglingen, 24. Mai 2016 USU Software AG scroll
KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
scroll
KONZERNANHANG (untestiert)Grundsätze zur RechnungslegungDie USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland,
und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442
eingetragen. Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim
nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene
Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2016 ist daher
im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2015 zu lesen. Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung
des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen
Periodenabgrenzung. Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen
Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte
und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode
betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung
des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für
das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der
konsolidierten Gesellschaften angewendet. Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis
geschlossen werden. Erstmalig angewandte und kürzlich erlassenen RechnungslegungsvorschriftenDie in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erstmals anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften
hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Hinsichtlich detaillierter Informationen zu neuen, noch nicht in Kraft getretenen
Rechnungslegungsvorschriften verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU
Software AG für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr. FinanzinstrumenteIn der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value)
der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt: scroll
scroll
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten
Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines
Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei
ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche
sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen
Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen
(Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die
USU Software AG verfügt abgesehen von der Kaufpreisverbindlichkeit derzeit über keine
weiteren derartigen Finanzinstrumente. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
SegmentberichterstattungNach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft"
tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns
beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern
entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt: scroll
scroll
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2016 insgesamt 27,8% (Q1/2015: 29,8%) bzw. TEUR 4.713 (Q1/2015: TEUR 4.196) der konsolidierten
Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden
weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt.
Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf
weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben
der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Aktien der Organe der USU Software AGFolgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft
wurde zum 31. März 2016 festgestellt: scroll
Am 9. bzw. 11. Februar 2016 hat der Aufsichtsratsvorstandsvorsitzende der USU Software
AG, Udo Strehl, in Summe 10.857 Aktien der Gesellschaft außerbörslich gekauft und
diese Wertpapiergeschäfte nachfolgend der USU Software AG mitgeteilt. Die Gesellschaft
hat ihrerseits diese Mitteilungen über die Wertpapiergeschäfte pflichtgemäß veröffentlicht. Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern
nicht gehalten. Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenAls nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen,
die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können
oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung
und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen,
die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen
sind. Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden
und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den
Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2015 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für
das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr. Möglingen, 24. Mai 2016 USU Software AG scroll
FINANZKALENDER 2016scroll
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