![]() USU Software AGMöglingen3-Monatsbericht 2018 der USU Software AG3 - MONATSBERICHT 2018USU AUF EINEN BLICKscroll
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USU Software AG Spitalhof D-71696 Möglingen Tel. +49.7141.4867-0 Fax +49.7141.4867-200 www.usu-software.de Investor Relations Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick Tel. +49.7141.4867-440 Fax +49.7141.4867-108 investor@usu-software.de BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser, die USU-Gruppe ist positiv ins Jahr 2018 gestartet und dabei insbesondere Dank des
wieder erstarkten Auslandsgeschäftes zurück auf dem profitablen Wachstumspfad. Infolge
der starken Kundenpräferenzen hin zum SaaS-Geschäft ist die erzielte Ergebnis-Marge
zwar noch gering, aber der Vorstand hat mit den Auslandsinvestitionen, die seit dem
Vorjahr verstärkt wurden, die Basis für eine nachhaltige Steigerung der Marge gelegt.
In diesem Jahr erwartet der Vorstand vor allem im zweiten Halbjahr positive Effekte
aus den getätigten Investitionen, die sich in 2019 noch positiver gestalten und mittelfristig
zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub führen werden., Daher hat der Vorstand
sowohl die Planung für 2018, die einen Konzernumsatz von EUR 93 - 98 sowie ein Bereinigtes
EBIT von EUR 7,5 - 10 Mio. vorsieht als auch die Mittelfristplanung 2021 eines Konzernumsatzes
von EUR 140 Mio. bei einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. bekräftigt. Neben dem Bereich servicedriven IT-Management, der die Produktgruppen des Software-Lizenzmanagements
und des IT-Service-Managements beinhaltet wird auch der zu Beginn des Jahres 2018
neu gestaltete Bereich des knowledgedriven digital interaction, Unymira, das Konzernwachstum
forcieren. Unymira vereint die vier bislang eigenständigen USU-Bereiche BIG Social
Media, Business Solutions, KCenter sowie unitB technology und fokussiert auf die intelligente
Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Service. Mit umfassenden Kompetenzen in
den Bereichen Digitalstrategie, Digital Experience, IT-Technologien und -Implementierung
agiert unymira als internationaler One-Stop-Shop für digitale Customer-First-Lösungen.
Damit hat sich USU zielgerichtet im großen Wachstumsmarkt der Digitalisierung positioniert.
Aber auch der aus dem Forschungsbereich hervorgegangene Bereich Katana, der sich auf
Big Data Analytics und und Lösungen für Künstliche Intelligenz fokussiert, wird mittel-
bis langfristig das Konzernwachstum der USU-Gruppe signifikant forcieren. Die Details zur Geschäftsentwicklung von USU im ersten Quartal 2018 sowie zur weiteren
Planung können Sie diesem 3-Monatsbericht 2018 entnehmen. Zudem wird der Vorstand
diese im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung am 28. Juni 2018 in Ludwigsburg
näher aufzeigen und erläutern. Ein Punkt der Tagesordnung sieht dabei unter anderem
vor, für das Jahr 2017 eine Dividende von 40 Eurocent je Aktie auszuschütten. Neben
der Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr
2017 sowie der Wahl des Abschlussprüfers für das laufende Geschäftsjahr 2018 stehen
Satzungsänderungen, u.a. zur Aufsichtsratsvergütung, auf der Agenda der diesjährigen
Hauptversammlung, zu der ich Sie recht herzlich einlade. Ihr Bernhard Oberschmidt, Vorstandsvorsitzender der USU Software AG KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)Grundlagen der USU Software AG und des KonzernsDie USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt
oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH,
Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen,
Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU GmbH, Möglingen, Deutschland;
USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik.
Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software
GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist. Zum 1. Januar 2018 hat USU ihr etabliertes Strategie- und Technologie-Portfolio für
den Kunden- und IT-Service im neuen Geschäftsfeld unymira gebündelt. Es vereint die
vier bislang eigenständigen USU-Bereiche BIG Social Media, Business Solutions, KCenter
sowie unitB technology und fokussiert auf die intelligente Digitalisierung von Geschäftsprozessen
im Service. Im Zuge der Neuorganisation wurden die B.I.G. Social Media GmbH und die
unitB technology GmbH auf die USU AG verschmolzen. Die USU AG wurde ferner in USU
GmbH umfirmiert. Des Weiteren wurden die USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz und die USU Consulting GmbH,
Sursee, Schweiz, aufgelöst und befinden sich entsprechend in Liquidation, da sie operativ
nicht mehr tätig sind. Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und SteuerungssystemDie USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe"
oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes
Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software. Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen
Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden
erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur
und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen
und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den
führenden Herstellern weltweit. Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction
treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software
und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für
alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice
bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial
Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen
komplettiert. Über 1.000 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit
USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise
Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger
Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments,
VW, W&W oder ZDF. Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz
jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität
weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung
der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum
in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie
ist. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand die konzernweiten Umsatzerlöse
auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und
Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Die aktuelle Mittelfristplanung
bis 2021 sieht vor, den Umsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte
EBIT auf EUR 20 Mio. auszubauen. Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst
wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre
hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes
Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von
Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher
akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit
verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist
die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen
Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes
EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen.
Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte
Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar. Forschung und EntwicklungDie USU Software AG investiert seit Jahren überdurchschnittlich viel in Forschung
& Entwicklung (F&E) und wurde für ihre F&E-Aktivitäten jüngst auch mit dem Siegel
"Innovativ durch Forschung" des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft ausgezeichnet.
Die Aufwände für die ersten drei Monate 2018 des F&E-Bereiches beliefen sich auf insgesamt
TEUR 3.512 (Q1/2017: TEUR 3.031) bzw. 16,7% (Q1/2017: 15,9 %) des Konzernumsatzes Mit den zum 31. März 2018 angestellten 191 (31. März 2017: 168) Mitarbeitern des Bereiches
Forschung und Entwicklung erforscht die USU-Gruppe systematisch den Einsatz neuer
Technologien, setzt kundenbezogene Weiterentwicklungen um und konzipiert eigene Innovationen
zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung des konzernweiten Produktportfolios. Im Mittelpunkt der Aktivitäten des USU-Geschäftsbereichs Valuemation standen die Arbeiten
an der für Ende September 2018 geplanten neuen Release-Version Valuemation 5.1. Auf
vielfältigen Kundenwunsch wurden eine Reihe von Funktionen ausgebaut bzw. verbessert,
z.B. Bookmarks oder der Newsbereich. Hervorzuheben ist ferner das neue Kanban Board,
mit dem die Aufgaben bei der Ticketbearbeitung flexibel verteilt und projektiert werden
können. Eine Alerting-Funktion liefert Push-Nachrichten wichtiger Ereignisse direkt
auf den Bildschirm, z.B. wenn ein Service ausgefallen ist. Parallel dazu wurden die
Arbeiten an der Entwicklung des Valuemation Mobile Managers in der Version 3.1 weitergeführt. Im Bereich Business Service Monitoring und Alarm-Management erfolgte die Freigabe
der neuen ZIS-Version im März 2018. Wesentliche funktionale Verbesserungen betreffen
die Überwachung der Service-Levels sowie die verbesserte Suche nach so genannten "Ereignis-Meldungen".
Entwicklungsschwerpunkt war jedoch die Erweiterung der Alarmierungsfunktionen (Alarm-App,
Skype for Business) sowie das Überarbeiten der Dashboard-Oberfläche (Self Service
Cockpit). Im Segment Lizenzmanagement ist aktuell die Version 4.3 der Aspera-Software SmartTrack
verfügbar. Nutzer können damit beispielsweise mehrere Dashboards pro Profil konfigurieren
und so mehr individuelle Auswertungen automatisieren. Außerdem bietet das Release
neue Konnektoren für den reibungslosten Datentransfer, u.a. für Oracle Review Lite
oder ServiceNow. Des Weiteren wurden neue Versionen für die Aspera-Lösungen SAM Intelligence
sowie License Control for SAP® Software freigegeben. Im USU-Geschäftsfeld unymira, das im Januar 2018 aus den bisher eigenständigen USU-Bereichen
BIG Social Media, Business Solutions, KCenter sowie unitb technology hervorging, wurden
die Arbeiten an der neuen KnowledgeCenter-Version 6.9 fortgeführt. Diese intelligente
Wissensdatenbank enthält z.B. mit der KnowledgeCloud eine neue Serviceplattform, die
es nach dem Motto "Kunden helfen Kunden" erlaubt, branchenbezogenes Wissen zu konsolidieren
und Kunden zugänglich zu machen. Im Vordergrund der Weiterentwicklung von CONNECT
im Bereich Social Media Management stehen Verbesserungen im so genannten Skill-based-routing,
das die Kommunikation entsprechend den Mitarbeiter-Fähigkeiten automatisiert steuert. Im ersten Quartal konnte das Geschäftsfeld Katana das neue Produkt Katana Flow veröffentlichen.
Es ist ein umfassendes Werkzeug für Data Scientisten und zeichnet sich u.a. durch
die Möglichkeit der grafischen Programmierung aus. Es erlaubt Datenauswertungen auf
Basis fertiger Algorithmen. Gerade für Datenanalysten mit wenig Erfahrung lassen sich
dadurch sehr schnell komplexe und individuelle Auswertungen generieren. Im Bereich Forschung wurde eine Erfindung zur Erkennung und Detektion von Ereignisketten
angemeldet. Das Schutzrecht wurde erteilt. Mit dem Algorithmus ist es möglich, aus
Logdatensammlungen Zusammenhänge maschinell zu erlernen, die später genutzt werden,
um im Problem- oder Schadensfall auf die Ursachen schließen zu können. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 von Mitte Mai 2018 im ersten Quartal 2018 etwas abgeschwächt. Demnach ist nach Destatis-Informationen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Auftaktquartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um nur noch 0,3% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Im vierten Quartal 2017 hatte sich die Wirtschaftsleistung noch um 0,6 Prozent erhöht. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nach vorläufigen Berechnungen aus dem Inland. Die Investitionen legten kräftig zu: Vor allem in Bauten, aber auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im vierten Quartal 2017. Die privaten Haushalte erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn leicht. Die Konsumausgaben des Staates waren dagegen erstmals seit knapp fünf Jahren rückläufig und dämpften das Wirtschaftswachstum. Daneben verlor nach vorläufigen Berechnungen die außenwirtschaftliche Entwicklung an Dynamik, weil sowohl die Exporte als auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal rückläufig waren. Im Vorjahresvergleich stieg das deutsche BIP laut Destatis um 1,6%. Im Euroraum stieg das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2018 gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat)2 um 0,4% gegenüber dem Vorquartal, nach +0,7% im vierten Quartal 2017. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP laut Eurostat im Auftaktquartal des Jahres 2018 im Euroraum um 2,5% gestiegen. Branchenbezogene EntwicklungInnerhalb der deutschen Hightech-Branche entwickelt sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 vor allem der Mittelstand sehr positiv. So rechneten 85% der befragten mittelständischen IT-Unternehmen für das erste Halbjahr 2018 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich 3 % gingen von Umsatzeinbußen aus. Damit kletterte der BITKOM-Mittelstandsindex auf 82 Punkte. Das sind 3 Punkte mehr als im zweiten Halbjahr 2017 und sogar 14 Punkte mehr als vor einem Jahr, als der Wert bei 68 lag. "Der IT-Mittelstand ist der Wachstumstreiber der digitalen Wirtschaft. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind es, die mit großer Agilität und Dynamik die Konjunktur antreiben, neue Arbeitsplätze schaffen und den Standort Deutschland stärken", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Dirk Röhrborn. 1
Vgl. destatis-Pressemitteilung 168 vom 15. Mai 2018, veröffentlicht unter https://www.destatis.de Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2018Umsatz- und KostenentwicklungKonzernumsatzDie USU Software AG steigerte im ersten Quartal 2018 den Konzernumsatz nach IFRS um
11,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 21.005 (Q1/2017: TEUR 18.887). Als wesentlicher Wachstumstreiber erwies sich im Auftaktquartal 2018 das SaaS- und
Wartungsgeschäft, das um 14,7% gegenüber dem Vorjahresquartal auf TEUR 5.873 (Q1/2017:
TEUR 5.120) zulegte. Zugleich konnten die Beratungsumsätze um 11,9 Prozent auf TEUR
12.167 (Q1/2017: TEUR 10.877) ausgebaut werden. Ungeachtet des starken SaaS-Geschäftes
steigerte USU auch die Lizenzerlöse von TEUR 2.634 in Q1/2017 auf nunmehr TEUR 2.804,
was einem Anstieg um 6,5 Prozent entspricht. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen
Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich
auf insgesamt TEUR 161 (Q1 /2017: TEUR 256). Regional betrachtet resultierte der Umsatzzuwachs in Q1/2018 insbesondere aus dem
wieder erstarkten Auslandsgeschäft, welches um 37,6% auf TEUR 6.914 (Q1/2017: TEUR
5.026) zulegte. Demgemäß erhöhte sich der Anteil der außerhalb Deutschlands generierten
Umsatzerlöse von 26,6% im Vorjahr auf jetzt 32,9% und übertraf damit wie avisiert
die 30%-Marke. Umsatz nach GeschäftsfeldernDas Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten
rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt
sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem neuen Geschäftsbereich für Big
Data Analytics, Katana. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen
im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung,
Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets. Das Segment "Produktgeschäft" steuerte im Berichtsquartal 2018 Umsatzerlöse in Höhe
von TEUR 15.748 (Q1/2017: TEUR 13.879) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um
13,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser resultiert insbesondere aus dem starken
Auslandsgeschäft der USU-Gruppe. Im gleichen Zeitraum baute USU den beratungsbezogenen
Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 4,9% auf TEUR 5.227 (Q1/2017: TEUR 4.983)
aus. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich im Betrachtungszeitraum
auf TEUR 30 (Q1/2017: TEUR 25). Operative KostenDie operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im Auftaktquartal 2018 im Vorjahresvergleich
um 9,2% auf TEUR 20.249 (Q1/2017: TEUR 18.535). Dieser Anstieg spiegelt vor allem
die erhöhten Auslandsinvestitionen für die weitere Marktdurchdringung, insbesondere
in Westeuropa und den USA, wider. Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 9,0% gegenüber
dem Vorjahr auf TEUR 10.099 (Q1/2017: TEUR 9.261). Dieser Anstieg resultiert u.a.
aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft um 12,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
auf 314 (31. März 2017: 279) Mitarbeiter zum 31. März 2018. Die auf den Konzernumsatz
bezogene Herstellkostenquote ging infolge der überproportionalen Umsatzausweitung
leicht von 49,0% im ersten Quartal 2017 auf nunmehr 48,1% zurück. Das Bruttoergebnis
erhöhte sich zugleich auf TEUR 10.906 (Q1/2017: TEUR 9.626). Dementsprechend baute
USU die Bruttomarge von 51,0% im ersten Quartal 2017 auf nunmehr 51,9% aus. Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhte USU im Berichtsquartal im Zuge der
forcierten Auslandsaktivitäten zielgerichtet um 11,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR
4.178 (Q1/2017: TEUR 3.746). Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing
und Vertrieb blieb zugleich mit 19,9% (Q1/2017: 19,8%) nahezu konstant. Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen konnte USU leicht von TEUR 2.497 im ersten
Quartal 2017 auf jetzt TEUR 2.460 senken. Dies entspricht einem Rückgang um 1,5% und
spiegelt unter anderem den Wegfall der akquisitionsbedingten Verwaltungsaufwendungen
des Vorjahres wider. Bezogen auf den Konzernumsatz sank die Verwaltungskostenquote
entsprechend von 13,2% in Q1/2017 auf 11,7% im Berichtsquartal. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum um 15,9%
gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 3.512 (Q1/2017: TEUR 3.031), was vor allem
aus der Mitte 2017 akquirierten neuen Konzerntochter USU SAS ("EASYTRUST") sowie dem
damit verbundenen Ausbau der F&E-Belegschaft auf 191 (31. März 2017: 168) Mitarbeiter
herrührt. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung
stieg demzufolge leicht von 16,0% im ersten Quartal 2017 auf nunmehr 16,7 in Q1/2018.
USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios
und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich
sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts
verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten
drei Monaten 2018 auf insgesamt TEUR -14 (Q1/2017: TEUR 99). ErtragslageInfolge der deutlichen Umsatzausweitung steigerte der USU-Konzern das Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") im Vergleich zur Vorjahresperiode um
37,1 Prozent auf TEUR 1.091 (Q1/2017: TEUR 796). Unter Einbeziehung der Abschreibungen
von TEUR 708 (Q1/2017: TEUR 657) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein Ergebnis vor
Zinsen und Steuern ("EBIT") von TEUR 383 (Q1/2017: TEUR 139). Das entspricht einem
Anstieg um 175,5 Prozent. Das Konzernergebnis stieg zugleich von TEUR -115 im Vorjahr
auf nunmehr TEUR 473. Entsprechend belief sich das Ergebnis pro Aktie auf EUR 0,04
(Q1/2017: EUR -0,01). Bereinigtes KonzernergebnisDie nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den
nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis
sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte
Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich
die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns. scroll
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") erhöhte sich im
Zuge der Umsatzausweitung im ersten Quartal 2018 um 9,1% auf TEUR 752 (Q1/2017: TEUR
689). Zugleich legte das Bereinigte Konzernergebnis um 14,6 Prozent auf TEUR 462 (Q1/2017:
TEUR 403) zu. Dies entspricht einem Bereinigten Ergebnis je Aktie von EUR 0,04 (Q1/2017:
0,04). Vermögens- und FinanzlageAuf der Aktivseite der Bilanz verringerten sich die langfristigen Vermögenswerte der
USU-Gruppe zum 31. März 2018 im Zuge der planmäßigen Abschreibung der Immateriellen
Vermögenswerte leicht auf TEUR 58.377 (31. Dezember 2017: TEUR 58.828). Im gleichen
Zeitraum stiegen die kurzfristigen Vermögenswerte von TEUR 40.558 zum 31. Dezember
2017 auf nunmehr TEUR 42.239, was vor allem auf die Erhöhung der Konzernliquidität
zurückzuführen ist, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich
reduziert wurden. So stiegen die liquiden und liquiditätsnahen Mittel (Kassenbestand
und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) zum 31. März 2018 auf TEUR 22.221
(31. Dezember 2017: TEUR 15.729), während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
von TEUR 17.443 zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 12.426 zum 31. März 2018 zurückgefahren
werden konnten. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich Eigenkapital im Zuge der positiven Ergebnisentwicklung
von TEUR 63.006 zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 63.517 zum Ende des Berichtsquartals
Q1/2018. Im gleichen Zeitraum legte auch das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen
Schulden der USU-Gruppe leicht auf TEUR 37.099 (31. Dezember 2017: TEUR 36.380) zu,
was vor allem aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn
in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung
und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Bei einer Bilanzsumme von
TEUR 100.616 (31. Dezember 2017: TEUR 99.386) belief sich die Eigenkapitalquote zum
31. März 2018 auf 63,1% (31. Dezember 2017: 63,4%). Cash-Flow und InvestitionenZum 31. März 2018 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von TEUR 19.207 (Q1/2017:
TEUR 24.283). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit der USU-Gruppe stieg im Berichtsquartal
Q1/2018 gegenüber dem Vorjahr um 6.9% auf TEUR 6.747 (Q1/2017: TEUR 6.310), was neben
der Ergebnissteigerung auf eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
zurückzuführen ist. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -209 (Q1/2017:
TEUR -2.167) spiegelt im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
wider, die sich auf TEUR 198 (Q1/2017: TEUR 251) beliefen, während im Vorjahr primär
Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen den Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
beeinflussten. Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Quartal 2018 wie im Auftaktquartal
des Vorjahres keine Veränderungen. AuftragsbestandZum Ende des ersten Quartals 2018 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand
der USU-Gruppe auf TEUR 46.103 (31. März 2017: TEUR 42.775) und lag damit um 7,8%
über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals. Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2017 (31. Dezember 2017: TEUR
44.055) erzielte USU zugleich einen Anstieg des Auftragsbestandes um 4,6%. Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen
Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden
12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs-
und SaaS-Verträge. MitarbeiterDie USU-Gruppe erweiterte zum Stichtag 31. März 2018 ihre Belegschaft gegenüber dem
Vorjahr um 13,1% bzw. 79 Mitarbeiter auf nunmehr 683 (31. März 2017: 604) Mitarbeiter.
Dieser Personalausbau spiegelt unter anderem die gezielte Erweiterung der Vertriebs-
und Beratungsmannschaft im In- und Ausland wider. Nach Funktionsbereichen untergliedert
beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2018 insgesamt 314 (31. März 2017: 279)
Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 191 (31. März 2017: 168) Mitarbeiter
im Bereich Forschung und Entwicklung, 96 (31. März 2017: 85) Mitarbeiter im Bereich
Vertrieb und Marketing sowie 82 (31. März 2017: 72) Mitarbeiter in der Administration.
Segmentbezogen waren 491 (31. März 2017: 435) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft",
110 (31. März 2017: 97) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 82 (31.
März 2017: 72) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. NachtragsberichtFür den Nachtragsbericht verweisen wir auf den Konzernanhang dieses 3-Monatsberichts
2018. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtGesamtwirtschaftDie deutsche Wirtschaft befindet sich nach Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 , an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, aktuell in einer Boomphase. Das Expansionstempo werde nach einer Delle zum Jahresauftakt wieder höher ausfallen, so dass sich der Boom in diesem Jahr insgesamt fortsetzen werde, wenn es zu keiner Eskalation des internationalen handelspolitischen Konflikts kommen sollte. Gemäß der von den Instituten erstellten Gemeinschaftsdiagnose wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr wie im Vorjahr um 2,2% (2017: 2,2%) zulegen. Die Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose in diesem Jahr einen Anstieg
der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,4% verzeichnen, nach 3,3% im Vorjahr.
Allerdings wird sich die weltwirtschaftliche Dynamik im Verlauf allmählich abflachen,
was unter anderem aus dem raueren handelspolitischen Klima herrührt, welches das Investitionsklima
weltweit belastet. 4
Vgl. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018 vom 19. April 2018 BrancheDie deutsche Hightech-Branche wird nach Informationen des Branchenverbandes BITKOM5 durch die Digitalisierung im Berichtsjahr 2018 einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Demnach erwartet BITKOM allein für den deutschen IT-Markt im laufenden Jahr 2018 ein Wachstum um 3,1% auf 88,8 Milliarden Euro (2017: 86,2 Milliarden Euro). Das mit Abstand größte Wachstum verzeichnet laut BITKOM dabei das Software-Segment, für das BITKOM ein Wachstum von 6,3% auf 24,4 Milliarden Euro (2017: 23,0 Milliarden Euro) vorhersagt. Aber auch der Bereich IT-Dienstleistungen soll mit einem Plus von 2,6% auf 40,0 Milliarden Euro (2017: 39,0 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark wachsen. Nach BITKOM-Informationen zeige die anhaltend hohe Nachfrage nach Software und IT-Services, das die Digitalisierung alle Wirtschaftsbereiche erreicht hat. Während sich Cloud Computing inzwischen in der Mehrheit der Unternehmen als Basis für weitere Digitalisierungsschritte etabliert habe, gibt es laut BITKOM auf dem Markt für Big Data und für das Internet der Dinge (IoT) noch hohes Wachstumspotenzial. Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 9. April 2018 veröffentlichten Worldwide IT Spending Forecast6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2018 um 6,2% gegenüber dem Vorjahr auf 3,7 Billionen Dollar (2017: 3,5 Billionen Dollar) voraus. Die wesentlichen Wachstumsbereiche sind nach Gartner auch weltweit die Segmente Unternehmenssoftware und IT-Services mit einem Anstieg um 11,1% auf 391 Milliarden Dollar (2017: 352 Milliarden Dollar) bzw. um 4,4% auf 1.003 Milliarden Dollar (2017: 933 Milliarden Dollar), was aus der Digitalisierung herrührt. 5
Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 14. Februar 2018, veröffentlicht unter www.bitkom.de AusblickFür die USU Software AG erwartet der Vorstand auf Gesamtjahressicht im Geschäftsjahr
2018 den positiven Wachstumstrend der Vorjahre fortzusetzen, wobei der Trend in Richtung
SaaS-Geschäft das Wachstum etwas verlangsamt. Zwar erwartet der Vorstand bereits ab
dem zweiten Halbjahr 2018 positive Effekte aus den Auslandsinvestitionen, die sich
jedoch erst mit einem zeitlichen Verzug voll auswirken werden. Dagegen soll sich die
Portfolioerweiterung um das Thema Knowledge Management in den Auslandsmärkten, insbesondere
in den USA, vollständig positiv auswirken. Zugleich soll sich das Inlandsgeschäft
erfolgreich weiterentwickeln und zu einem weiteren Ausbau des Produktgeschäftes führen.
Aber auch das Servicegeschäft soll weiter zulegen. In Summe geht der Vorstand davon
aus, wie avisiert auch im Gesamtjahr 2018 wieder deutlich stärker als der IT-Markt
zu wachsen. Ein wichtiges Indiz dieser Prognose ist unter anderem der konzernweite
Auftragsbestand, der zum 31. März 2018 im Vorjahresvergleich um 7,8% auf TEUR 46.103
(31. März 2017: TEUR 42.775) angestiegen ist. Die Planung für 2018 sieht entsprechend
vor, die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich
das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Zudem bekräftigt
der Vorstand die Mittelfristplanung 2021 von EUR 140 Mio. Konzernumsatz bei einem
Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die
drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung,
die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches
Wachstum durch Akquisitionen. Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, auch für das laufende Geschäftsjahr
2018 die Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg
der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik,
die eine Ausschüttung einer Dividende vorsieht, die nie unter dem Vorjahreswert liegt
und etwa der Hälfte des erwirtschafteten Gewinns entsprechen soll, fortzuführen. Chancen- und RisikoberichtBezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen
keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 vor. Wir verweisen
insofern auf den im Geschäftsbericht 2017 enthaltenen Chancen- und Risikobericht. USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification
Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort
zum Handel im Regulierten Markt zugelassen. Die Aktienmärkte entwickelten sich im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres
2018 infolge steigender Zinsen in den USA sowie eines drohenden internationalen Handelskrieges
zunehmend negativ. Während der Technology All Share zum Stichtag 31. März 2018 im
Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf dem elektronischen Handelsplatz
XETRA einen vergleichsweise geringen Kursrückgang um 0,5% auf 2.866,09 Punkte (31.
Dezember 2017: 2.880,31 Punkte) verbuchte, verblieb beim Deutschen Aktienindex (DAX)
im gleichen Zeitraum auf XETRA ein Kursverlust von 6,4% auf 12.096,73 Punkte (31.
Dezember 2017: 12.917,64 Punkte). Auch der Aktienkurs der USU Software AG tendierte im Zuge der Marktschwäche insgesamt
leichter, und schloss Ende März 2018 bei EUR 22,0 (31. Dezember 2017: EUR 26,20),
was einem Kurszurückgang um 16,0% gegenüber dem Vorquartal entspricht. Im Vorjahresvergleich
stieg die USU-Aktie (31. März 2017: EUR 21,30) demgegenüber um 3,3%, während der DAX
(31. März 2017: 12.312,87 Punkte) im gleichen Zeitraum um 1,8% nachgab und der Technology
All Share (31. März 2017: 2.373,25 Punkte) um 20,8% hinzugewann. Möglingen, 24. Mai 2018 USU Software AG scroll
KONZERN-BILANZ (untestiert)AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (untestiert)scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (untestiert)scroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (untestiert)scroll
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (untestiert)scroll
scroll
KONZERANHANG (UNTESTIERT)Grundsätze zur RechnungslegungDie USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland,
und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442
eingetragen. Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt. Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim
nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene
Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2018 ist daher
in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2017 zu lesen. Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung
des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen
Periodenabgrenzung. Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen
Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte
und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode
betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung
des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für
das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der
konsolidierten Gesellschaften angewendet. Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis
geschlossen werden. FinanzinstrumenteIn der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value)
der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt: scroll
scroll
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten
Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines
Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei
ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche
sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen
Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen
(Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die
USU Software AG verfügt derzeit über keine Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
SegmentberichterstattungNach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft"
tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns
beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern
entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt: scroll
scroll
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2017 insgesamt 32,9% (Q1/2017: 26,6%) bzw. TEUR 6.914 (Q1/2017: TEUR 5.026) der konsolidierten
Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden
weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt.
Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf
weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben
der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. NachtragsberichtEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. März
2018 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe
hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Aktien der Organe der USU Software AGFolgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft
wurde zum 31. März 2018 festgestellt: scroll
Zusätzlich werden über die " Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer
dieser Stiftung 32.000 (2017:32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22
Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern
nicht gehalten. Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenAls nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen,
die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können
oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung
und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen,
die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen
sind. Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden
und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den
Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2017 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für
das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr. Möglingen, 24. Mai 2018 USU Software AG scroll
FINANZKALENDER 201830. Mai 2018LBBW-Roadshow, Düsseldorf, Köln, Frankfurt 28. Juni 2018Jahreshauptversammlung, Ludwigsburg 30. August 2018Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2018 7.-9. September 201814. IR-Fahrt 2018, Rüttnauer Research 22. November 2018Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2018 26.-28. November 2017Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
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