![]() USU Software AGMöglingen9-Monatsbericht 2018 der USU Software AGUSU AUF EINEN BLICKscroll
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USU Software AG Investor Relations BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser, mit der Verdoppelung des Bereinigten EBIT hat USU im dritten Quartal 2018 das zentrale
Ziel der deutlichen Ergebnisverbesserung dank eines starken SaaS- und Beratungs-Geschäftes
erfolgreich umgesetzt. Ungeachtet der enormen Zukunftsinvestitionen in die Internationalisierung
der USU-Gruppe und der parallelen Verschiebung der Kundenpräferenzen vom on-premise-
hin zum SaaS-Geschäft hat USU zugleich die Basis für zukünftiges Wachstum gelegt.
Auch wenn es uns noch nicht gelungen ist, sämtliche Projektverschiebungen des zweiten
Quartals in finale Aufträge zu wandeln - sehen wir hieraus noch ein hohes Potenzial
für das Folgequartal und erwarten ein entsprechend starkes Abschlussquartal 2018.
Besonders positiv hat sich auf 9-Monatssicht die Neuorganisation des Bereiches unymira,
der Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt, auf die Geschäftsentwicklung
ausgewirkt. USU erhielt zahlreiche Projektaufträge, um Unternehmen bei der Einführung
und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie mit ihrem Produkt- und Serviceportfolio
zu unterstützen. Aber auch das SaaS-Geschäft, das mittel- und langfristig höhere Margen
und eine höhere Kontinuität im Vergleich zum Einmal-Lizenzgeschäft aufweist, entwickelte
sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres sehr positiv. In Summe lässt sich zusammenfassen, dass das Jahr 2018 wie bereits 2017 als Übergangsjahr
im Wandel vom on-premise-Geschäft hin zum SaaS-Geschäft zu betrachten ist, das infolge
der strategischen Investitionen in das Auslandsgeschäft noch zusätzlich beeinflusst
wurde, wobei wir hieraus in den kommenden Jahren deutlich höhere Wachstumsraten und
eine wesentlich kontinuierlichere Entwicklung hinsichtlich der einzelnen Quartale
erwarten, was zu einer höheren Stabilität und Vorhersehbarkeit der Geschäftsentwicklung
führen wird. Dementsprechend bestätigen wir auch unsere Planung für das laufende Geschäftsjahr,
welche konzernweite Umsatzerlöse von EUR 93 - 98 Mio. und zugleich ein Bereinigtes
EBIT in Höhe von EUR 7,5 - 10 Mio. vorsieht, wobei die letztendliche Ausprägung vom
Anteil der SaaS-Abschlüsse in Q4/2018 abhängig sein wird. Zugleich bekräftigen wir
unsere Mittelfristplanung 2021 von EUR 140 Mio. Konzernumsatz - inkl. ca. EUR 15 Mio.
aus Akquisitionen - bei einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. Ihr Bernhard Oberschmidt, Vorstandsvorsitzender der USU Software AG KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)Grundlagen der USU Software AG und des KonzernsDie USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt
oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH,
Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen,
Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU GmbH, Möglingen, Deutschland;
USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik.
Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software
GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist. Zum 1. Januar 2018 hat USU ihr etabliertes Strategie- und Technologie-Portfolio für
den Kunden- und IT-Service im neuen Geschäftsfeld unymira gebündelt. Es vereint die
vier bislang eigenständigen USU-Bereiche BIG Social Media, Business Solutions, KCenter
sowie unitB technology und fokussiert auf die intelligente Digitalisierung von Geschäftsprozessen
im Service. Im Zuge der Neuorganisation wurden die B.I.G. Social Media GmbH und die
unitB technology GmbH auf die USU AG verschmolzen. Die USU AG wurde ferner in USU
GmbH umfirmiert. Des Weiteren wurden die USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz und die USU Consulting GmbH,
Sursee, Schweiz, aufgelöst und befinden sich entsprechend in Liquidation, da sie operativ
nicht mehr tätig sind. Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und SteuerungssystemDie USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe"
oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes
Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software. Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL® -konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit. Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction
treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software
und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für
alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice
bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial
Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen
komplettiert. Über 1.000 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit
USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise
Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger
Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments,
VW, W&W oder ZDF. Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz
jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität
weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung
der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum
in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie
ist. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand die konzernweiten Umsatzerlöse
auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und
Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Die aktuelle Mittelfristplanung
bis 2021 sieht vor, den Umsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte
EBIT auf EUR 20 Mio. auszubauen. Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst
wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre
hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes
Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von
Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher
akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit
verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist
die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen
Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes
EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen.
Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte
Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar. Forschung und EntwicklungIn den ersten 9 Monaten 2018 investierte die USU-Gruppe insgesamt TEUR 10.853 (Q1-Q3/2017:
TEUR 9.956) bzw. 16,9% (Q1-Q3/2017: 16,9%) des Konzernumsatzes in Forschung & Entwicklung
(F&E). Diese seit Jahren überdurchschnittlichen Aufwände spiegeln die Strategie wider,
das künftige Wachstum der Gesellschaft durch innovative Technologien und Produkte
sicherzustellen. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem Bereich betrug zum
30. September 2018 in Summe 194 (30. September 2017: 189). Die F&E-Kosten der USU-Gruppe
erfüllen im Regelfall nicht die Ansatzkriterien zur Aktivierung und werden insofern
nicht aktiviert. Im Geschäftsbereich Valuemation konnte die Version 5.1 der gleichnamigen Softwaresuite
für das IT Service Management wie geplant fertig gestellt werden. Highlights sind
u. a. das integrierte Kanban-Board zur einfachen Ticket-Bearbeitung per Drag & Drop,
die Service-Map zur Visualisierung und Strukturierung von Services sowie die Asset-Inventarisierung
im Field Support per Smart Phone. Parallel dazu führte das Entwicklungsteam die Arbeiten
an der Version 3.3 des Valuemation Mobile Managers weiter. Im Segment Business Service Monitoring und Alarm-Management konnten im Betrachtungszeitraum
einige wesentliche Neuerungen freigegeben werden, darunter die neue LeuTek Alarm App,
die Alarmierung via Skype for Business sowie die Störungs-Benachrichtigung durch eine
so genannte Event-Correlation-Engine. Des Weiteren wurde das Cloud Monitoring signifikant
erweitert, u.a. durch innovative Discovery-Funktionen. Außerdem erhielten die WebApps
ein komplett neues Oberflächen-Design. Bei der USU-Gesellschaft Aspera erfolgte die Veröffentlichung des neuen SmartTrack-Release
im Kompetenzbereich Software-Lizenzmanagement. Hervorzuheben sind neue Funktionen
für die optimale Lizenzierung von Cloud-Diensten wie Amazon AWS oder Microsoft Azure.
Damit gewährleistet Aspera Lizenzkonformität auch in komplexen hybriden IT-Infrastrukturen.
Fortlaufend wird im Übrigen der so genannte Master Catalog erweitert. Er beinhaltet
die komplexen und vielfältigen Lizenzbestimmungen der Software-Hersteller und dient
als Grundlage für das Lizenzmanagement. Im Geschäftsfeld unymira konnten die Entwicklungsarbeiten an der Wissensdatenbank
Knowledge Center in der Version 6.9 erfolgreich abgeschlossen werden. Mit KnowledgeCloud
steht Kunden nun eine neue Serviceplattform zur Verfügung, die es ermöglicht, branchenbezogenes
Wissen zu konsolidieren und zugänglich zu machen. Auch die Self-Service-Anwendung
Smart Link wird derzeit weiterentwickelt. Hierbei erlaubt der neue Native Client beispielsweise
eine umfangreichere Steuerung und Analyse der Anwenderrechner. Für die Social-Media-Anwendung
CONNECT laufen die Entwicklungsarbeiten für die Implementierung des so genannten Skill-based-routing
weiter. Letzteres steuert auf Basis neuronaler Netze die Kommunikation entsprechend
den Mitarbeiter-Fähigkeiten automatisiert. Das neue Produkt Katana Go steht weiter im Mittelpunkt der F&E-Arbeiten im Geschäftsbereich
Katana. Die Anwendung bietet dem Maschinen- und Anlagenbau eine Cloud-basierte Umgebung
für Smart Services und Big Data Analysen. Damit können Kunden ihre z.B. mit Katana
Flow entwickelten Datenanalysen oder Algorithmen zur Maschinendatenauswertung und
Maschinenüberwachung "live" schalten. Das Produkt entsteht aufgrund von Praxisanforderungen
aus den Kundenprojekten bei Heidelberger Druckmaschinen und Trumpf. Im dritten Quartal 2018 erhielt USU Zuschläge für drei weitere Forschungsvorhaben,
an denen die USU-Geschäftsbereiche KATANA und unymira beteiligt sind. Das Projekt
AIAX erforscht Lösungen, wie mittels Künstlicher Intelligenz (AI) Konstruktionsprozesse
im Engineering (CAX) verbessert und unterstützt werden können. ArBay möchte u.a. mittels
intelligenter Chatbots Beratungsprozesse für komplexe Produkte auch im Internet ermöglichen.
Beide Projekte starteten bereits. Das dritte Vorhaben, ReAddi, beginnt Anfang 2019
und zielt darauf ab, mittels AI die Qualität in der additiven Fertigung frühzeitig
vorherzusagen und damit die Möglichkeit zu schaffen, korrigierend einzuwirken. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungIm dritten Quartal 2018 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("destatis")1 vom 14. November 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2% gegenüber dem Vorquartal gesunken. Das ist im Vorquartalsvergleich der erste Rückgang seit dem ersten Quartal 2015. Der leichte Rückgang des BIP im Vergleich zum Vorquartal war laut destatis vor allem auf die außenwirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen: Nach vorläufigen Berechnungen gab es im dritten Quartal 2018 weniger Exporte, aber mehr Importe als im zweiten Quartal des Jahres. Aus dem Inland kamen gemischte Signale: Während sowohl in Ausrüstungen als auch in Bauten mehr investiert wurde als im Vorquartal, gingen die privaten Konsumausgaben zurück. Die staatlichen Konsumausgaben lagen leicht über dem Niveau des Vorquartals. Im Vorjahresvergleich war das preisbereinigte BIP im dritten Quartal 2018 um 1,1 % höher (kalenderbereinigt: 1,1 %), nach 2,3 % im zweiten (kalenderbereinigt: 2,0 %) und 1,4 % im ersten Quartal 2018 (kalenderbereinigt: 2,1 %). Im Euroraum ist das Bruttoinlandsprodukt gemäß einer Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (eurostat)2 im dritten Quartal 2018 dagegen weiter angestiegen und verzeichnete einen BIP-Zuwachs von 0,2% gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q3/2017 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im dritten Quartal 2018 um 1,7% gestiegen. 1
Vgl. destatis-Pressemitteilung Nr. 440 vom 14. November 2018, veröffentlicht unter
https://www.destatis.de Branchenbezogene EntwicklungDie Hightech-Branche in Deutschland entwickelt sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 weiterhin positiv. 86 Prozent der IT- und Telekommunikationsunternehmen erwarten laut BITKOM für das Gesamtjahr 2018 steigende Umsätze. Nur 4 Prozent rechnen mit einem Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr. Der Bitkom-Index hatte im ersten Halbjahr 2018 mit 78 Punkten einen neuen historischen Höchstwert erreicht. Vor einem Jahr waren es noch 71 Punkte. "In der Bitkom-Branche ist die Stimmung so gut wie lange nicht. Bei den Unternehmen herrscht mit Blick auf die weitere Entwicklung breite Zuversicht", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
3
Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 15. Mai 2018, veröffentlicht unter http://www.bitkom.org Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2018Insbesondere Dank eines starken Software-as-a-Service ("SaaS")-Geschäftes und steigender
Beratungserlöse gelang der USU-Gruppe im Berichtsquartal Q3/2018 die Rückkehr in die
Gewinnzone. Ungeachtet des anhaltenden Trends zu SaaS-Projekten und der noch nicht
vollumfänglichen Gewinnung der insbesondere im Ausland im zweiten Quartal 2018 verschobenen
Projekte steigerte die USU-Gruppe im dritten Quartal 2018 die konzernweiten Umsatzerlöse
nach IFRS um 12,3 % auf TEUR 22.504 (Q3/2017: TEUR 20.037). Dabei baute USU das Wartungsgeschäft
inklusive der SaaS-Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 30,4% auf TEUR 7.301 (Q3/2017:
TEUR 5.599) aus, während das Lizenzgeschäft mit TEUR 2.868 (Q3/2017: TEUR 3.320) um
13,6% zurückging. Zugleich baute USU die Beratungserlöse um 11,9% auf TEUR 12.280
(Q3/2017: TEUR 10.970) aus, so dass USU das dritte Quartal in Folge einen deutlichen
Anstieg im Beratungsgeschäft verzeichnete. Dank der gesteigerten SaaS-Erlöse und ausgebauter Produkt-Beratungsumsätze steigerte
USU den Umsatz des Segmentes "Produktgeschäft" im Vorjahresvergleich um 10,2% auf
TEUR 16.742 (Q3/2017: TEUR 15.199). Zugleich steigerte das Segment "Servicegeschäft"
die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2018 deutlich um 22,7% gegenüber dem Vorjahr auf
TEUR 5.719 (Q3/2017: TEUR 4.663). Dieses Segment profitierte auch im Berichtsquartal
Q3/2018 von der zu Jahresbeginn durchgeführten Neustrukturierung des Bereiches unymira
und der damit verbundenen Ausrichtung auf das Wachstumsthema Digitalisierung. Regional bezogen steigerte USU den Auslandsumsatz um 9,2% auf TEUR 5.629 (Q3/2017:
TEUR 5.157), während die Inlandumsatzerlöse um 13,4% auf TEUR 16.875 (Q3/2017: TEUR
14.880) zulegten. Ab dem Abschlussquartal 2018 erwartet der Vorstand ein deutlich
anziehendes Auslandsgeschäft aus den getätigten Auslandsinvestitionen. Die Kostenbasis des USU-Konzerns erhöhte sich im Vorjahresvergleich, trotz des gezielten
Personalausbaus, nur unterdurchschnittlich im Vergleich zur Umsatzsteigerung, um 8,1%
auf TEUR 20.984 (Q3/2017: TEUR 19.410). Dies ist primär auf gestiegene Herstellkosten
infolge der ausgebauten Beratermannschaft und erhöhte Vertriebs- und Marketingkosten
aufgrund der Zusatzinvestitionen in die Internationalisierung zurückzuführen, während
die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung und die Verwaltungsaufwendungen im
dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres sogar leicht rückläufig
waren. Entsprechend baute die USU-Gruppe die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr
deutlich aus. So verdoppelte USU nahezu das EBITDA von TEUR 972 im 3. Quartal 2017
auf jetzt TEUR 1.922 in Q3/2018. Zugleich stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
("EBIT") um 345,6% auf TEUR 1.221 (Q3/2017: TEUR 274). Das Konzernergebnis der USU-Gruppe
nach IFRS stieg von TEUR 20 im Vorjahresquartal auf nunmehr TEUR 946 im Berichtsquartal.
Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,09 (Q3/2017: EUR 0,00). Auch das
um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes
EBIT") verdoppelte USU im dritten Quartal 2018 nahezu auf TEUR 1.566 (Q3/2017: TEUR
785), während das Bereinigte Konzernergebnis mit TEUR 1.268 (Q3/2017: TEUR 479) einen
Anstieg um 164,7% verzeichnete. Das entspricht gegenüber dem dritten Quartal 2017
in etwa einer Verdreifachung des Bereinigten Ergebnisses je Aktie auf EUR 0,12 (Q3/2017:
EUR 0,04). Geschäftsentwicklung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018Umsatz- und KostenentwicklungKonzernumsatzAuf Sicht der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 steigerte die USU Software
AG den Konzernumsatz nach IFRS um 9,1% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 64.278 (Q1-Q3/2017:
TEUR 59.908). Dabei profitierte USU sowohl von den Auslandsmärkten als auch dem Inlandsgeschäft
So beliefen sich die außerhalb Deutschlands erzielten Umsatzerlöse in den ersten neun
Monaten 2018 auf insgesamt TEUR 17.833 (Q1-Q3/2017: TEUR 16.220). Dies entspricht
einer Steigerung um 9,9% gegenüber dem Vorjahr. Folgerichtig steigerte USU den Anteil
des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von 27,5% im Vorjahr auf 27,7% im 9-Monatszeitraum
2018. Das Geschäft mit Softwarelizenzen ging durch die Projektverschiebungen des zweiten
Quartals und den zunehmenden Trend in Richtung SaaS-Geschäft um 14,1% gegenüber dem
Vorjahr auf TEUR 7.829 (Q1-Q3/2017: TEUR 9.112) zurück. Zugleich erhöhte sich das
Wartungs- und SaaS-Geschäft infolge gesteigerter SaaS-Erlöse auf TEUR 18.999 (Q1-Q3/2017:
TEUR 16.307). Dies entspricht einer Steigerung um 16,5% gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark zulegen konnte das Beratungsgeschäft, welches in allen drei Quartalen
zweistellig gegenüber dem Vorjahr wuchs und auf 9-Monatssicht um insgesamt 12,9% gegenüber
den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf jetzt TEUR 36.932 (Q1-Q3/2017:
TEUR 32.705) ausgebaut wurde. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard-
und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 518 (Q1-Q3/2017: TEUR 784). Umsatz nach GeschäftsfeldernDas Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten
rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt
sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data
Analytics, Katana. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen
im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung,
Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets. Das Segment "Produktgeschäft"
steuerte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 Umsatzerlöse in Höhe
von TEUR 47.562 (Q1-Q3/2017: TEUR 44.555) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg
um 6,7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im gleichen Zeitraum baute die USU-Gruppe den beratungsbezogenen Umsatz des Segments
"Servicegeschäft" um 17,2% auf TEUR 16,556 (Q1-Q3/2017: TEUR 14.131) aus. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2018 auf TEUR 160 (Q1-Q3/2017: TEUR 222). Operative KostenDie operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im 9-Monatszeitraum 2018 im
Vorjahresvergleich um 9,6% auf TEUR 62.734 (Q1-Q3/2017: TEUR 57.236). Dieser Anstieg
spiegelt vor allem die erhöhten Auslandsinvestitionen zur erfolgreichen Umsetzung
der Mittelfristziele und den damit verbundenen Mitarbeiterausbau, den Ausbau der Beratermannschaft
sowie erhöhte Verwaltungskosten für interne Zukunftsprojekte aus dem ersten Halbjahr
2018 wider. Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 13,7% gegenüber
dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 31.287 (Q1-Q3/2017: TEUR 27.513) an. Dieser Anstieg resultiert
u.a. aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft sowie den nachfragebedingten
erhöhten Einsatz freier Mitarbeiter und Partner. Die auf den Konzernumsatz bezogene
Herstellkostenquote erhöhte sich entsprechend von 46,7% im 9-Monatszeitraum 2017 auf
nunmehr 48,7%. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zugleich von TEUR 31.395 im 9-Monatszeitraum
2017 auf TEUR 32.991 in den ersten neun Monaten 2018. Demgegenüber blieb die Bruttomarge
im 9-Monatszeitraum 2018 mit 51,3% (Q1-Q3/2017: 53,3%) unter dem Vergleichswert des
Vorjahres. Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum im Zuge
der forcierten Auslandsaktivitäten leicht um 2,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 13.224
(Q1-Q2/2017: TEUR 12.902). Der vergleichsweise geringe Anstieg spiegelt zugleich das
gesunkene Lizenzgeschäft und den damit verbundenen Rückgang der variablen Vergütung
und Provisionierung der Vertriebsmannschaft wider. Die umsatzbezogene Kostenquote
für den Bereich Marketing und Vertrieb ging in den ersten neun Monaten 2018 dementsprechend
auf 20,6% (Q1-Q3/2017: 21,9%) zurück. Der Vorstand erwartet durch den Ausbau des Lizenzgeschäftes
im Abschlussquartal eine gegenläufige Entwicklung hierzu. Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen von TEUR 6.865 in den ersten drei
Quartalen des Geschäftsjahres 2017 auf jetzt TEUR 7.370. Dieser Anstieg um 7,4% resultiert
im Wesentlichen aus USU-internen Zukunftsprojekten wie der Vereinheitlichung der Konzern-IT
und der Straffung der Konzernstruktur durch die Zusammenführung von Geschäftseinheiten
im Geschäftsfeld unymira sowie der damit verbundenen Umfirmierung der Konzerntochter
USU AG in USU GmbH im ersten Halbjahr 2018, während die Verwaltungskosten im dritten
Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal sogar leicht rückläufig waren. Bezogen
auf den Konzernumsatz sank die Verwaltungskostenquote im Neunmonatszeitraum 2018 leicht
gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 11,5% (Q1-Q3/2017: 11,7%). Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum um 9,0 %
gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 10.853 (Q1-Q3/2017: TEUR 9.956), was vor allem
aus der im Jahr 2017 akquirierten neuen Konzerntochter USU SAS ("EASYTRUST") sowie
dem damit verbundenen Ausbau der F&E-Belegschaft herrührt, während die F&E-Kosten
allein auf Sicht des dritten Quartals 2018 gegenüber Q3/2017 leicht gesenkt werden
konnten. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung
lag demzufolge mit 16,9% (Q1-Q3/2017: 16,9%) exakt auf Vorjahresniveau. USU investiert
stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet
permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den
separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen.
Auch mittelfristig plant USU, die F&E-Aufwendungen zwar absolut betrachtet auszubauen,
relativ betrachtet jedoch die Aufwandsquote infolge steigender Umsatzerlöse leicht
zu senken. Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten
neun Monaten 2018 auf insgesamt TEUR 268 (Q1-Q3/2017: TEUR 58). ErtragslageInfolge der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2018 erreichte die USU-Gruppe
auch auf Neunmonatssicht 2018 ungeachtet des verhaltenen ersten Halbjahres eine Steigerung
des EBITDA im Vorjahresvergleich um 4,3% auf TEUR 2.868 (Q1-Q3/2017: TEUR 2.749).
Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 2.119 (Q1-Q3/2017: TEUR 2.050) erzielte
USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR 749 (Q1-Q3/2017: TEUR 699). Dies entspricht
einer Steigerung um 7,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Finanzergebnis summierte
sich Berichtszeitraum auf TEUR 72 (Q1-Q3/2017: TEUR -118). Unter Hinzurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR -553 (Q1-Q3/2017:
TEUR -614) verbesserte USU das Konzernergebnis von TEUR -33 im 9-Monatszeitraum 2017
auf TEUR 268 in den ersten neun Monaten 2018 und verzeichnete somit wie avisiert die
Rückkehr in die Profitabilität. Das Ergebnis pro Aktie belief sich demgemäß auf EUR
0,03 (Q1-Q3/2017: EUR 0,00). Bereinigtes KonzernergebnisDie nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den
nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis
sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte
Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich
die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns. scroll
Dank des positiven dritten Quartals war das Bereinigte EBIT im Neunmonatszeitraum
2018 mit TEUR 1.821 (Q1-Q3/2017: TEUR 2.350) positiv, blieb im Zuge der gezielten
Zukunftsinvestitionen jedoch hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Zugleich
sank das Bereinigte Konzernergebnis auf TEUR 908 (Q1-Q3/2017: TEUR 1.489). Das Bereinigte
Ergebnis je Aktie verringerte sich entsprechend von EUR 0,14 im Vorjahr auf EUR 0,09
im Berichtszeitraum, verzeichnete damit allerdings gleichfalls die Rückkehr in die
Gewinnzone. Vermögens- und FinanzlageAuf der Aktivseite der Bilanz sanken die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe
zum 30. September 2018 im Zuge der planmäßigen Abschreibung der immateriellen Vermögenswerte
und der Sachanlagen auf TEUR 57.513 (31. Dezember 2017: TEUR 58.828). Die kurzfristigen
Vermögenswerte verringerten sich im gleichen Zeitraum von TEUR 40.558 zum 31. Dezember
2017 auf jetzt TEUR 32.067, was vor allem auf die gezielte Reduzierung der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Die liquiden und liquiditätsnahen
Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) sanken
zum 30. September 2018 infolge der Begleichung von Verbindlichkeiten sowie der im
dritten Quartal 2018 erfolgten Gewinnausschüttung an die Aktionäre der USU Software
AG in Höhe von TEUR 4.209 auf insgesamt TEUR 9.245 (31. Dezember 2017: TEUR 15.729). Auf der Passivseite der Bilanz sank das Eigenkapital der USU-Gruppe im Zuge der Dividendenzahlung
von TEUR 63.006 zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 58.977 zum 30. September 2018. Zugleich
reduzierte USU zielgerichtet das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen
Schulden der USU-Gruppe zum 30. September 2018 auf TEUR 30.603 (31. Dezember 2017:
TEUR 36.380), Bei einer Bilanzsumme von TEUR 89.580 (31. Dezember 2017: TEUR 99.386)
verbesserte sich die Eigenkapitalquote zum 30. September 2018 folgerichtig auf 65,8%
(31. Dezember 2017: 63,4%). Cash-Flow und InvestitionenZum 30. September 2018 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel (ohne Wertpapiere)
von TEUR 6.231 (Q1-Q3/2017: TEUR 10.677). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem
Rückgang um TEUR 4.446 bzw. 41,6%, der im Wesentlichen aus der Dividendenzahlung an
die USU-Aktionäre in Höhe von TEUR 4.209 und punktuellen Veränderungen des Working
Capitals herrührt. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von USU sank im Vorjahresvergleich
von TEUR 2.120 im 9-Monatszeitraum 2017 auf nunmehr TEUR -1.570. Verantwortlich hierfür
sind insbesondere Steuerzahlungen und punktuelle Veränderungen des Working Capitals,
wie beispielsweise die Begleichung von Verbindlichkeiten. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -769 (Q1-Q3/2017: TEUR -7.224) beinhaltet
im Wesentlichen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte,
während der Vorjahreswert primär Ausgaben für den Erwerb der Tochtergesellschaften
unitB technology und EASYTRUST widerspiegelt. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -4.209 (Q1-Q3/2017:
TEUR -4.209 beinhaltet wie im Vorjahr ausschließlich die gezahlte Dividende an die
Aktionäre der USU Software AG, welche sich EUR 0,40 je Aktie (Q1-Q3/2017: EUR 0,40
je Aktie) belief. AuftragsbestandZum Ende des dritten Quartals 2018 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand
der USU-Gruppe auf TEUR 45.433 (30. September 2017: TEUR 46.328) und lag damit um
1,9% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dieser Rückgang resultiert unter anderem
aus final abgearbeiteten Beratungsaufträgen. Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres
(31. Dezember 2017: TEUR 44.055) erzielte USU dagegen einen Anstieg des Auftragsbestandes
um 3,1%. Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen
Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden
12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs-
und SaaS-Verträge. MitarbeiterZum 30. September 2018 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr
zielgemäß um 9,1% auf 703 (30. September 2017: 661) Mitarbeiter aus. Nach Funktionsbereichen
untergliedert beschäftigte USU zum Ende des dritten Quartals 2018 insgesamt 322 (30.
September 2017: 298) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 194 (30. September
2017: 189) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 95 (30. September 2017:
91) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 92 (30. September 2017: 83)
Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 498 (30. September 2017: 478)
Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 113 (30. September 2017: 100) Mitarbeiter
im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 92 (30. September 2017: 83) Mitarbeiter im
Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Damit hat USU ungeachtet des bestehenden Fachkräftemangels
in der IT-Branche ihre Konzernbelegschaft planmäßig mit Blick auf die Mittelfristplanung
ausbauen können. NachtragsberichtFür den Nachtragsbericht verweisen wir auf den Konzernanhang dieses 9-Monatsberichts
2018. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtGesamtwirtschaftnach Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 vom 25. September 2018, an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, geht der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland in sein nunmehr sechstes Jahr. Er hat allerdings an Fahrt eingebüßt, was gemäß der Gemeinschaftsdiagnose sowohl nachfrage-, als auch angebotsseitige Gründe hat. Zum einen hat sich das Auslandsgeschäft im Einklang mit der Verlangsamung der Konjunktur in den wichtigsten deutschen Absatzmärkten abgeschwächt, zum anderen sehen sich Unternehmen zunehmend produktionsseitigen Engpässen, vor allem bei Arbeitskräften, gegenüber. Hinzu kommen Impulse aufgrund von finanzpolitischen Maßnahmen, die zum Jahresbeginn 2019 in Kraft treten. Ungeachtet der zunehmenden internationalen handelspolitischen Spannungen erwarten die Institute für das Gesamtjahr 2018 einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,7% (2017: 2,2%). Gemäß der von den Instituten erstellten Gemeinschaftsdiagnose wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im kommenden Jahr um 1,9% zulegen. Die Konjunktur der Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose ebenfalls aufwärtsgerichtet
bleiben. So erwarten die Institute für dieses Jahr einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen
Produktion auf Vorjahresniveau von 3,3%, sowie weitere 3,0% im Jahr 2019. Treibende
Kraft wird die Binnenkonjunktur sein, während die Verunsicherung über die Zukunft
der Welthandelsordnung gemäß der Gemeinschaftsdiagnose weiterhin belastend wirken
dürfte. BrancheDie deutsche Hightech-Branche wird nach Informationen des Branchenverbandes BITKOM5 durch die Digitalisierung im Berichtsjahr 2018 insgesamt einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Demnach erwartet BITKOM allein für den deutschen IT-Markt im laufenden Jahr 2018 ein Wachstum um 3,1% auf 88,8 Milliarden Euro (2017: 86,2 Milliarden Euro). Das mit Abstand größte Wachstum verzeichnet laut BITKOM dabei das Software-Segment, für das BITKOM ein Wachstum von 6,3% auf 24,4 Milliarden Euro (2017: 23,0 Milliarden Euro) vorhersagt. Aber auch der Bereich IT-Dienstleistungen soll mit einem Plus von 2,6% auf 40,0 Milliarden Euro (2017: 39,0 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark wachsen. Zu den wichtigsten Themen der BITKOM-Branche würden laut BITKOM Blockchain und Künstliche Intelligenz bzw. Cognitive Computing gehören. Aber auch Themen wie Cloud Computing, das Internet der Dinge und Dienste, Industrie 4.0 und Big Data sowie Digitale Plattformen würden zu den maßgeblichen Technologie- und Markttrends gehören. "Die Unternehmen haben das immense Potenzial innovativer digitaler Technologien erkannt. Jetzt geht es darum, marktrelevante Anwendungen zu entwickeln", kommentiert BITKOM-Präsident Achim Berg. Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 17. Oktober 2018 veröffentlichten Ausblick für den globalen IT-Markt6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2018 um 4,5% gegenüber dem Vorjahr auf 3.699 Mrd. Dollar (2017: 3.539 Mrd. Dollar) voraus. Die wesentlichen Wachstumsbereiche sind nach Gartner auch weltweit die Segmente Unternehmenssoftware und IT-Services mit einem Anstieg um 9,9% auf 405 Mrd. Dollar (2017: 369 Milliarden Dollar) bzw. um 5,9% auf 987 Milliarden Dollar (2017: 931 Milliarden Dollar), was aus der Digitalisierung herrührt. Und auch für das Jahr 2019 erwartet Gartner ein Wachstum des weltweiten IT-Marktes, das mit 3,2 % auf 3.816 Milliarden Dollar jedoch etwas verhaltener ausfallen wird als im Jahr 2018. 5
Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 15. Mai 2018, veröffentlicht unter www.bitkom.de AusblickFür die USU Software AG erwartet der Vorstand nach dem positiven dritten Quartal und
Dank eines erwartet sehr starken vierten Quartals auf Gesamtjahressicht im Geschäftsjahr
2018 den positiven Wachstumstrend der Vorjahre insgesamt fortzusetzen, wobei der Trend
in Richtung SaaS-Geschäft das Wachstum etwas verlangsamt. Dabei sollen sich insbesondere
die Auslandsinvestitionen positiv auswirken und im Abschlussquartal des laufenden
Geschäftsjahres zu einem positiven Auslandsgeschäft beitragen. Ferner soll sich die
Portfolioerweiterung um das Thema Knowledge Management in den Auslandsmärkten, und
hier insbesondere in den USA positiv niederschlagen. Zugleich soll sich aber auch
das Inlandsgeschäft erfolgreich weiterentwickeln und zu einem weiteren Ausbau des
Produktgeschäftes führen. Darüber hinaus soll das Servicegeschäft im Zuge der Fokussierung
auf das Thema Digitalisierung weiter zulegen. In Summe geht der Vorstand entsprechend
davon aus, wie avisiert auch im Gesamtjahr 2018 wieder deutlich stärker als der IT-Markt
zu wachsen und insofern die schwächere Entwicklung des ersten Halbjahres mehr als
wettzumachen. Die Planung für 2018 sieht entsprechend weiterhin vor, die konzernweiten
Umsatzerlöse auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional
auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern, wobei die letztliche Zielmarke von der Höhe der
Lizenzerlöse im Abschlussquartal und insofern auch dem Umfang der On-premise- im Vergleich
zu den SaaS-Abschlüssen abhängig ist. Zudem bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung
2021 von EUR 140 Mio. Konzernumsatz (inkl. ca. EUR 15 Mio. aus Akquisitionen) bei
einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei
die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung,
die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches
Wachstum durch Akquisitionen. Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, auch für das laufende Geschäftsjahr
2018 die Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg
der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik,
die eine Ausschüttung einer Dividende vorsieht, die nie unter dem Vorjahreswert liegt
und etwa der Hälfte des erwirtschafteten Gewinns entsprechen soll, fortzuführen. Chancen- und RisikoberichtBezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen
keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 vor. Wir verweisen
insofern auf den im Geschäftsbericht 2017 enthaltenen Chancen- und Risikobericht. USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification
Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort
zum Handel im Regulierten Markt zugelassen. Nach dem tendenziell eher schwächeren ersten Halbjahr zeigten die Aktienmärkte auch
im Berichtsquartal Q3/2018 im Zuge des sich verstärkenden Handelskonfliktes der USA
mit Europa und China sowie der Unsicherheiten hinsichtlich des Brexits und der italienischen
Schulden. eine durchwachsene Entwicklung. Auf Quartalssicht verblieb dabei zum Stichtag
30. September 2018 beim Deutschen Aktienindex (DAX) auf dem elektronischen Handelsplatz
XETRA ein leichter Kursverlust gegenüber dem Stichtag des Vorquartals von -0,5% auf
12.246,73 Punkte (30. Juni 2018: 12.306 Punkte). Demgegenüber verzeichnete der Technology
All Share-Index im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf XETRA einen
Kurszuwachs von 5,3% auf 3.267,05 Punkte (30. Juni 2018: 3.101,27 Punkte). Zugleich
blieb die USU-Aktie mit einer Quartals-Performance von -8,5% auf EUR 22,70 (30.Juni
2018: EUR 24,80) hinter den Vergleichsindizes zurück. Auch gegenüber dem Bilanzstichtag
31. Dezember 2017 verzeichnete die USU-Aktie (31. Dezember 2017: EUR 26,20) einen
Kursrückgang um 13,3%, während der DAX (31. Dezember 2017: 12.917,64 Punkte) um 5,2%
fiel und der Technology All Share (31. Dezember 2017: 2.880,31 Punkte) um 13,4% hinzugewinnen
konnte. Möglingen, 22. November 2018 USU Software AG scroll
KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (UNTESTIERT)scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)scroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)scroll
scroll
KONZERANHANG (UNTESTIERT)Grundsätze zur RechnungslegungDie USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik
Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland,
und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442
eingetragen. Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt. Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim
nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene
Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 9-Monatsbericht 2018 ist daher
in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2017 zu lesen. Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung
des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen
Periodenabgrenzung. Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen
Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte
und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode
betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen. Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung
des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für
das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der
konsolidierten Gesellschaften angewendet. Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis
geschlossen werden. FinanzinstrumenteIn der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value)
der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt: scroll
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Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten
Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines
Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei
ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche
sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen
Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen
(Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die
USU Software AG verfügt derzeit über keine Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
SegmentberichterstattungNach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft"
tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns
beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern
entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt: scroll
scroll
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2018 insgesamt 27,7% (Q1-Q3/2017: 27,5%) bzw. TEUR 17.833 (Q1-Q3/2017: TEUR 16.220)
der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber
wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt.
Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf
weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben
der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. NachtragsberichtEs liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 30. September
2018 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe
hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Aktien der Organe der USU Software AGFolgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft
wurde zum 30. September 2018 festgestellt: scroll
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Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft
gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer
dieser Stiftung 32.000 (2017: 32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22
Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern
nicht gehalten. Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenAls nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen,
die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können
oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung
und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen,
die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen
sind. Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden
und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den
Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2017 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für
das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr. Möglingen, 22. November 2018 USU Software AG scroll
FINANZKALENDER 201826.-28. November 2017Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main 12. Dezember 2018Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der Veranstaltung 26. MKK (Münchner Kapitalmarkt Konferenz), München |
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