USU Software AGMöglingen9-Monats-Finanzbericht und Bericht über das dritte Quartal 2021USU AUF EINEN BLICKscrollen
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BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
liebe Leserinnen und Leser,
dank eines starken Lizenz- und Beratungsgeschäftes
inklusive steigender SaaS-Erlöse konnten wir im
dritten Quartal vor allem die Profitabilität weiter
deutlich ausbauen. Treiber für diese anhaltend
positive Geschäftsentwicklung war besonders die hohe
Nachfrage nach Digitalisierungs-Lösungen im Inland. So
erhöhte sich das Bereinigte EBIT im Vergleich zur
Vorjahresperiode um über 105 % auf 2,7 Mio. Euro,
während die Konzernumsätze im dritten Quartal um
8,4 % auf 27,9 Mio. Euro stiegen. Auch die Zahlen auf
9-Monatsbasis zeigen unseren soliden Wachstumspfad mit
einem überproportionalen Ergebniswachstum.
Mit einem fünfprozentigen Umsatzanstieg auf 81,9
Mio. Euro und dem Gewinnschub auf Basis des Bereinigten
EBIT um 39 % auf 7,2 Mio. Euro steuert USU für das
Gesamtjahr 2021 ein weiteres Rekordjahr an. Dabei weisen
die "recurring revenue" aus den Wartungserlösen und
das SaaS-Geschäft plangemäß höhere
Margen und eine höhere Kontinuität im Vergleich
zum Einmal-Lizenzgeschäft auf.
Auf der fachlichen Seite hat sich die von USU
veranstaltete Chatbot Con als Leit-Konferenz im DACH-Raum
inzwischen etabliert. Chatbots sind als virtuelle
Assistenten im Service inzwischen nicht mehr wegzudenken.
Die Mitte September durchgeführte Digital-Konferenz
brachte eine sehr positive Resonanz der über 500
teilnehmenden Fach- und Führungskräfte. Für
das europaweit beste Projekt zur konzernweiten
Einführung von SoftwareLizenzmanagement erhielt der
russische USU-Kunde SberBank den branchenweit begehrten
SAMS-Europe Award 2021.
Stolz sind wir auf eine Reihe von Auszeichnungen, die
unsere Kundennähe und Kundenzufriedenheit
dokumentieren. So bestätigte das F.A.Z.-Institut im
Rahmen einer Studie, dass USU zu den Unternehmen mit der
höchsten Kundenzufriedenheit gehört. In der
Kategorie Software belegten wir die Spitzenposition,
gefolgt von Infor und SAP. Auch das Kundenbewertungs-Portal
Gartner Peer Insights weist für den USU-Bereich IT
Service Management eine hervorragende Bewertung von 4,9 von
maximal möglichen 5,0 Punkten auf (Stand: 10. November
2021) - den mit Abstand besten Wert innerhalb der
internationalen Peer-Group.
Positiv hervorheben möchte ich noch, dass USU
wieder für ihren Geschäftsbericht ausgezeichnet
wurde. Dabei prämierte die League of American
Communications Professionals (LACP) den USU-Jahresreport in
der Kategorie "Software" abermals mit Platin, der
höchsten Auszeichnung. Besonders honoriert wurde die
klare Kommunikation an die Aktionäre, was für uns
eine weitere Motivation für die zukünftige
Berichterstattung ist.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DIE ERSTEN NEUN MONATE 2021 (UNTESTIERT)Grundlagen der USU Software AG und des KonzernsDie USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist
als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den
folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt:
USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Software s.r.o.,
Brno, Tschechische Republik, USU Austria GmbH, Wien,
Österreich; Omega Software GmbH, Obersulm,
Deutschland; USU Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen,
Deutschland; USU Technologies GmbH, Aachen, Deutschland;
USU Solutions Inc., Boston, USA; USU SAS, Paris,
Frankreich. Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software
AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen,
Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist.
Zum 9. September 2021 hat die USU Software AG mit der
USU GK eine japanische Tochtergesellschaft mit Sitz in
Tokio gegründet. Die USU GK soll zukünftig den
Vertrieb und die Implementierung der USU-Software in Japan
und dem gesamten asiatischen Markt übernehmen, wobei
im Hinblick auf das USU-Portfolio zunächst das
SoftwareLizenzmanagement und das Wissensmanagement im Fokus
stehen und eine Erweiterung auf das Gesamtportfolio im
nächsten Schritt avisiert ist.
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und SteuerungssystemDie USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im
Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) setzt als
führender Anbieter von Software- und
Servicelösungen für IT & Customer Service
Management Maßstäbe für bessere
Servicequalität. Mit USU antworten Unternehmen auf die
veränderten Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse in
einer digitalen Welt. Namhafte Unternehmen schaffen mit USU
Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und
senken ihre Risiken - durch smartere Services, einfachere
Workflows und bessere Zusammenarbeit.
Das USU Leistungsportfolio umfasst neben Software Asset
Management, IT Service Management und IT Service Monitoring
die Bereiche Knowledge Management, Self-Service Management,
Digital Service Solutions und AI Services.
Über 1.200 USU Kunden aus allen Teilen der
internationalen Wirtschaft profitieren von
USU-Lösungen, beispielsweise Allianz, Bechtle, BITBW,
BMW, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, die Schweizerische
Post, Fiducia & GAD, Jungheinrich, LinkedIn, Novartis,
Otto, VW oder W&W.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den
kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem
Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die
Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht
dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der
internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen,
wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und
Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der
Unternehmensstrategie ist.
Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die USU
Software AG sowie für den Konzern sind
Umsatzerlöse und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen
und Steuern ("Bereinigtes EBIT").
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch
verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird,
welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU
über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat
die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein
Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um
die Abschreibungen auf im Rahmen von
Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle
Vermögenswerte sowie zusätzlicher
akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte
Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen
Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten
Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter
Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf
befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes
Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes
EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und
Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl
das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als
auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine
IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet der
Vorstand sowohl ein leichtes Umsatzwachstum als auch eine
Steigerung des Bereinigten EBIT auf mindestens 9 bis 10
Mio. EUR. Dazu beitragen soll insbesondere das starke
SaaS-Geschäft. Zudem geht der Vorstand von positiven
Effekten und einer Effizienzsteigerung im Rahmen der "One
USU"-Strategieumsetzung aus.
Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle
Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches
Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie
mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft den
Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT
bis 2024 auf 13-15% beinhaltet.
Forschung und EntwicklungSeit Jahren setzt die USU-Gruppe mit ihren
F&E-Kompetenzen darauf, das bestehende Produktportfolio
durch innovative Funktionalitäten und Module weiter zu
entwickeln bzw. neue anwendungsorientierte Lösungen zu
erforschen und umzusetzen. Im Fokus stehen hierbei
besonders innovative Technologien rund um Künstliche
Intelligenz und Cloud Management. Entsprechend investierte
USU in den ersten neun Monaten 2021 insgesamt TEUR 12.860
(Q1-Q3/2020: TEUR 11.563) bzw. 15,7% (Q1-Q3/2020: 14,9%)
des Konzernumsatzes in Forschung & Entwicklung
(F&E). Die Zahl der angestellten Mitarbeiter in diesem
Bereich betrug zum 30. September 2021 insgesamt 216 (30.
September 2020: 209). Die F&E-Kosten des USU-Konzerns
erfüllen im Regelfall nicht die Ansatzkriterien zur
Aktivierung und werden daher nicht aktiviert.
Im Fokus der F&E-Aktivitäten für USU
Service Management stand die Weiterentwicklung des
Shop-Moduls. Hierfür wurden neue Parameter erstellt.
Auch die Integration zu den bestehenden Request
Fulfillment-Prozessen erfolgte. Des Weiteren wurden die
Funktionalitäten für Listen und Ansichten auf der
neuen Service-Plattform konzipiert und implementiert. Diese
stellen auch die Basis für zukünftige
Service-Apps dar. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der
Automatisierung von Tests.
Das F&E-Team im Bereich USU IT Monitoring arbeitete
an der Erweiterung des End2End-Moduls, der Alarm-App und an
Verbesserungen der verschlüsselten Kommunikation. Die
Freigabe dieser neuen Funktionen wird im laufenden vierten
Quartal erfolgen. Zusätzlich sind die Arbeiten im
Bereich Predictive Analytics, zum Betrieb des
Monitoring-Systems unter Linux sowie zum Capacity-Reporting
weitergeführt worden.
Im Geschäftsfeld Software Asset Management (SAM)
konnten im Vergleich zum zweiten Quartal weitere 28
Datenquellen für ein umfassendes automatisiertes
Inventar Management angebunden werden. Nach der
Verifizierung von USU Software Asset Management durch
Oracle für die Fusion Middleware-Kollektion konnte die
Lizenzberechnung auch für Oracle Weblogic-Optionen und
-Komponenten erweitert werden. Darüber hinaus begann
die UX-Design-Überarbeitung der USU SAM-Lösungen
mit dem Ziel, bis zum zweiten Quartal 2022 jeweils
einheitliche ergonomische Benutzeroberflächen auf
Basis des USU-Styleguides verfügbar zu haben.
Im Verlauf des dritten Quartals konnten im Bereich
Knowledge Management die neuen Releases der
USU-Wissensdatenbank sowie des USU Chatbots erstellt und
veröffentlicht werden. Aktuell erfolgt bereits die
Weiterentwicklung für die Nachfolge-Versionen: Der
Chatbot wird z.B. um "Self Healing"-Möglichkeiten
erweitert und damit in der Lage sein, selbständig
Reparaturmaßnahmen auszuführen und so die
IT-Servicekosten deutlich zu reduzieren. Im Bereich der
Wissensdatenbank steht die weitere Implementierung der
Aktiven Dokumente im Vordergrund. Diese erlauben Kunden,
Inhalte so strukturiert und flexibel zur Verfügung zu
stellen, dass Informationen sehr einfach genutzt werden
können.
Das F&E-Team des Geschäftsfeldes AI Services
konnte im Berichtszeitraum die nächste Version von AI
Industrial Analytics freigeben. Neu ist die
Unterstützung der Entwicklung auf dem lokalen
Computer, während für die rechenintensive
Ausführung von AI-Algorithmen CPU und GPU-Ressourcen
in der Cloud verwendet werden können. Für den
Bereich USU Software Asset Management wurde ein Modul zur
AI-gestützten Erkennung von Software-Komponenten
gefertigt werden, das bei der automatisierten Pflege von
Software-Katalog-Daten bereits produktiv im Einsatz ist.
Die Veröffentlichung der neuen Version der
Industrial Analytics Plattform im dritten Quartal war ein
Meilenstein im Geschäftsfeld AI Services. Diese
erlaubt erstmals, bei der Entwicklung von KI-Algorithmen
auch GPU-Support in der Cloud zur schnelleren Berechnung zu
verwenden. Für die Produkt-Suite USU Service
Management wurde außerdem ein AI-gestütztes
Ticket-Routing-Modul entwickelt, das z.B. Tickets
automatisch klassifiziert.
Das F&E-Team für Hybrid Cloud Management (HCM)
arbeitete im Berichtszeitraum intensiv an der
Stabilisierung des neuen Produktes, das im Verlauf des
vierten Quartals freigegeben werden soll. Schwerpunkt war
u.a. die Automatisierung der Prozesse zur Bereitstellung
der Daten.
Im Bereich der Forschung begann USU im Rahmen des
Projektes Service-Meister mit der Integration von
KI-basierten USU-Lösungen mit der IoT-Plattform des
Industriepartners KEB. Dies erlaubt es, Maschinendaten und
Events mit Blick auf neue Daten-getriebene Services
auszuwerten. Des Weiteren konnte USU ein weiteres
Forschungsprojekt gewinnen. Ziel ist es, gesellschaftlich
und wirtschaftlich relevante Infrastrukturen durch den
Einsatz intelligenter BotSysteme resilienter zu machen, um
z.B. künftig schneller und zielgerichteter auf
pandemische Lagen reagieren zu können. Komplexe
Infrastrukturen erfordern für eine schnelle
Orientierung und Orchestrierung von Maßnahmen
intelligente Assistenzsysteme - und diese erforscht USU im
Rahmen des Projektes.
WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist gemäß
einer Meldung des Statistischen Bundesamtes ("destatis")
1 vom 29. Oktober 2021 im dritten Quartal 2021
gegenüber dem Vorquartal - preis-, saison- und
kalenderbereinigt - um 1,8 % gestiegen. Nachdem die
Corona-Krise zum Jahresbeginn 2021 zu einem Rückgang
der Wirtschaftsleistung um 1,9% geführt hatte und das
BIP im Folgequartal um 1,9% zulegte, setzte sich die
Erholung der deutschen Wirtschaft nach ersten
vorläufigen destatis-Berechnungen im Berichtsquartal
fort. Dazu trugen insbesondere höhere private
Konsumausgaben bei.
Im Vorjahresvergleich war das BIP nach
destatis-Informationen im dritten Quartal 2021
preisbereinigt um 2,5 % höher als im dritten Quartal
2020, das vom ersten Corona-Lockdown besonders betroffen
war. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019, dem Quartal vor
Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im Berichtsquartal
noch um 1,1 % niedriger.
Auch im Euroraum ist das BIP gemäß einer
Schnellschätzung des statistischen Amtes der
Europäischen Union (eurostat)
2 im dritten Quartal des Jahres 2021 um 2,2%
gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Im Vergleich zum
entsprechenden Quartal des Vorjahres, hat sich das
saisonbereinigte BIP nach eurostat-Informationen im dritten
Quartal 2021 im Euroraum um 3,7% erhöht.
Branchenbezogene EntwicklungDas Geschäftsklima in der Digital-Branche ist nach
Untersuchungen des Digitalverbandes Bitkom
3 im dritten Quartal 2021 etwas schlechter
ausgefallen als im Vorquartal, in dem noch ein neues
Allzeit-Hoch erreicht wurde. Laut Bitkom ging der
Bitkom-ifo-Digitalindex, der die Geschäftslage und
Geschäftserwartungen der Digitalunternehmen abbildet,
von 40,5 Punkten im Juni 2021 auf 30,3 Punkte im September
2021 zurück. "Das Wachstum im Kern der digitalen
Wirtschaft ist so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr und
die Umsätze liegen deutlich über dem
Vorkrisenniveau", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg mit
Blick auf die aktuelle Entwicklung.
Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2021Die USU Software und ihre Tochtergesellschaften
(nachfolgend auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) setzten
im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021
den positiven Wachstumstrend der Vorquartale dynamisch
fort. So steigerte USU im dritten Quartal 2021 den
Konzernumsatz um 8,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR
27.933 (Q3/2020: TEUR 25.766). Dabei profitierte USU
abermals von einem sehr starken Inlandsgeschäft.
Entsprechend stiegen die Umsatzerlöse im dritten
Quartal 2021 im deutschen Heimatmarkt um 13,8% auf TEUR
22.330 (Q3/2020: TEUR 19.624), während die im Ausland
generierten Umsätze um 8,8% auf TEUR 5.603 (Q3/2020:
TEUR 6.142) zurückgingen.
Nachdem USU infolge des Wandels vom
Einmal-Lizenzgeschäft hin zum Software-as-a-Service
(SaaS)-Geschäft bis zum Auftaktquartal des laufenden
Geschäftsjahres rückläufige Lizenzeinnahmen
verzeichnen musste, profitierte die USU-Gruppe im
Berichtsquartal wie bereits im Vorquartal von mehreren
Lizenzaufträgen von Bestands- und Neukunden, so dass
die Lizenzerlöse im dritten Quartal 2021
gegenüber dem vergleichsweise schwachen
Vorjahresquartal deutlich überproportional um 20,5%
auf TEUR 3.006 (Q3/2020: TEUR 2.495) zulegten. Zugleich
steigerte USU aber auch die SaaS-Erlöse
überdurchschnittlich um 13,5% gegenüber dem
Vorjahr auf nunmehr TEUR 2.756 (Q3/2020: TEUR 2.428).
Entsprechend baute USU den recurring revenue
(wiederkehrende Umsatzerlöse = Wartungserlöse
zuzüglich der SaaS-Einnahmen) im Berichtsquartal um
10,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 8.762 (Q3/2020:
TEUR 7.968) aus. Und auch die Beratungserlöse
erhöhte USU im Berichtsquartal um 5,2% gegenüber
dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 15.759 (Q3/2020: TEUR:
14.983). Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen
Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und
Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 406
(Q3/2020: TEUR 320).
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung 123/2021 vom
29. Oktober 2021, veröffentlicht unter
http://ec.europa.eu/eurostat
Die Aufwandsbasis des USU-Konzerns erhöhte sich im
Vorjahresvergleich plangemäß nur
unterdurchschnittlich im Vergleich zum Umsatzwachstum um
4,8% auf TEUR 25.755 (Q3/2020: TEUR 24.572). Hieraus
resultiert eine signifikante Ergebnisverbesserung
gegenüber dem Vorjahr. Demgemäß steigerte
USU das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr um
69,8% auf TEUR 3.728 (Q3/2020: TEUR 2.196). Inklusive der
Abschreibungen von TEUR -1.197 (Q3/2020: TEUR -1.055)
belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf
TEUR 2.531 (Q3/2020: TEUR 1.141). Dies entspricht im
Vorjahresvergleich einem EBIT-Anstieg um 121,8%.
Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses von TEUR -3
(Q3/2020: TEUR -89), das unter anderem Zinsaufwendungen aus
Leasingverträgen (IFRS 16) enthält, sowie des
Steueraufwandes vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe
von TEUR -180 (Q3/2020: TEUR -184) verblieb letztendlich
ein im Vorjahresvergleich um 170,5% gesteigerter
Periodenüberschuss von TEUR 2.348 (Q3/2020: TEUR 868).
Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von EUR 0,22
(Q3/2020: EUR 0,08).
Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte
bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Bereinigtes
EBIT) steigerte USU deutlich von TEUR 1.294 im
Vorjahresquartal auf TEUR 2.661 im dritten Quartal 2021,
was im Vorjahresvergleich einer Verdoppelung entspricht.
Entsprechend baute USU die Ergebnismarge auf Basis des
Bereinigten EBIT von 5,0% im dritten Quartal 2020 auf
nunmehr 9,5% aus. Zugleich verbesserte USU das Bereinigte
Konzernergebnis um 141,3% von TEUR 1.007 im Vorjahr auf
TEUR 2.430 im Berichtsquartal Q3/2021. Das entspricht einem
Bereinigten Ergebnis je Aktie von EUR 0,23 (Q3/2020: EUR
0,10).
Geschäftsentwicklung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021Umsatz- und KostenentwicklungKonzernumsatzAuf 9-Monatssicht verzeichnete die USU-Gruppe
gleichfalls eine positive operative
Geschäftsentwicklung. So steigerte USU den
Konzernumsatz in den ersten drei Quartalen um 5,1%
gegenüber dem bereits dynamisch gewachsenen Vorjahr
auf TEUR 81.858 (Q1-Q3/2020: TEUR 77.862). Dieser
Umsatzanstieg resultiert maßgeblich aus neuen
inländischen Digitalisierungsprojekten. Entsprechend
steigerte die USU-Gruppe die inländischen
Umsatzerlöse um 10,2% auf TEUR 62.711 (Q1-Q3/2020:
TEUR 56.884), während der Auslandsumsatz mit TEUR
19.147 (Q1-Q3/2020: TEUR 20.978) Coronabedingt um 8,7%
hinter dem sehr positiven Vorjahreswert zurückblieb.
Dadurch sank der Anteil des Auslandsgeschäftes am
Konzernumsatz von USU von 26,9% in den ersten 9 Monaten
2020 auf 23,4% im 9-Monatszeitraum 2021.
Nach Umsatzarten erhöhte USU dank zahlreicher
Neuaufträge und des bestehenden Auftragsbestandes die
Beratungserlöse überdurchschnittlich um 7,2%
gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 47.751 (Q1-Q3/2020:
TEUR 44.556). Zugleich profitierte USU vom anhaltend
wachsenden Cloud- und Wartungsgeschäft. So
erhöhten sich die Wartungserlöse inklusive der
Erlöse aus dem SaaS-Geschäft im
Vorjahresvergleich um 6,5% auf TEUR 25.362 (Q1-Q3/2020:
TEUR 23.825), wovon TEUR 7.860 (Q1-Q3/2020: TEUR 6.966)
allein auf die SaaS-Erlöse entfallen. Dies entspricht
einem Anstieg der SaaS-Umsätze um 12,8% gegenüber
dem Vorjahr. Infolge des vergleichsweise hohen SaaS-Anteils
an den Neuabschlüssen lag der Lizenzumsatz im
9-Monatszeitraum 2021 mit TEUR 7.808 (Q1-Q3/2020: TEUR
8.334) um 6,3% unter dem starken Vergleichswert des
Vorjahres. So entscheiden sich aktuell etwa 40% der
Neukunden für ein SaaS-Modell, während nur noch
60% der Neukunden die Einmal-Lizenz präferieren. Die
sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen
Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und
Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 937
(Q1-Q3/2020: TEUR 1.147).
Umsatz nach GeschäftsfeldernDas Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes
"Produktgeschäft" umfasst sämtliche
Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt
für IT Management-Lösungen, im Knowledge
Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich
hervorgegangenem Geschäftsbereich für Big Data
Analytics, USU AI Services. Das Geschäftsfeld
"Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im
Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung
und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design
sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steigerte in den
ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021 die
Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 2,9% auf TEUR
59.035 (Q1-Q3/2020: TEUR 57.367), während USU im
gleichen Zeitraum den beratungsbezogenen Umsatz des
Segments "Servicegeschäft" um 11,6% gegenüber dem
Vergleichswert des Vorjahres auf TEUR 22.740 (Q1-Q3/2020:
TEUR 20.372) ausbaute. Dabei profitierte USU insbesondere
vom anhaltenden Nachfragetrend nach
Digitalisierungslösungen, während der Wandel vom
Einmal-Lizenzgeschäft hin zu SaaS-Lösungen das
Wachstum des Produktgeschäftes im Berichtsjahr noch
bremst. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze
summierten sich in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2021 auf TEUR 83 (Q1-Q3/2020: TEUR
123).
Operative KostenDie operative Aufwandsbasis der USU-Gruppe erhöhte
sich in den ersten neun Monaten des laufenden
Geschäftsjahres 2021 gegenüber dem Vorjahr um
lediglich 3,2% auf TEUR 76.064 (Q1-Q3/2020: TEUR 73.699).
Zudem wurde im Berichtszeitraum im Zuge der Neuorganisation
der USU-Konzerneinheiten im Rahmen des Strategieprojektes
"One USU" eine verursachungsgerechtere Umverteilung
zentraler Konzernaufwendungen auf die jeweiligen operativen
Bereiche vorgenommen.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im
9-Monatszeitraum 2021 insbesondere durch erhöhte
Honorare für zusätzlich eingesetzte Freelancer im
Zuge der Geschäftsausweitung um 7,1% gegenüber
dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 40.659 (Q1-Q3/2020: TEUR
37.962) an. Die auf den Konzernumsatz bezogene
Herstellkostenquote blieb dabei mit 49,7% (Q1-Q3/2020:
48,8%) leicht oberhalb des Vergleichswertes aus dem
Vorjahr. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zeitgleich
von TEUR 39.900 in den ersten neun Monaten 2020 auf TEUR
41.199 im 9-Monatszeitraum 2021. Dagegen blieb die
Bruttomarge mit 50,3% (Q1-Q3/2020: 51,2%) noch leicht unter
dem Vorjahreswert.
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhten
sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 8,8%
auf TEUR 14.971 (Q1-Q3/2020: TEUR 13.758). Dieser Anstieg
spiegelt vor allem den Personalausbau dieses Bereiches auf
116 (Q1-Q3/2020: 110) Mitarbeiter und die daraus
resultierend gestiegenen Personalaufwendungen sowie Kosten
im Zuge der "One USU"-Strategieumsetzung wider. Die
umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing
und Vertrieb stieg entsprechend leicht von 17,7% in den
ersten drei Quartalen 2020 auf nunmehr 18,3% im
9-Monatszeitraum 2021 an.
Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sanken im
Berichtszeitraum vor allem infolge der mit der
Neuorganisation verbundenen verursachungsgerechteren
Umverteilung zentraler Kosten auf die operativen Bereiche
sowie reduzierter Sachkosten um 27,3% gegenüber dem
Vorjahr auf TEUR 7.574 (Q1-Q3/2020: TEUR 10.416). Bezogen
auf den Konzernumsatz sank die Verwaltungskostenquote im
Betrachtungszeitraum entsprechend auf 9,3% (Q1-Q3/2020:
13,4%). Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen
stiegen im Berichtszeitraum aufgrund erhöhter
Personalaufwendungen, zusätzlicher
F&E-Aktivitäten im Rahmen der "One USU"-Strategie
sowie der mit der Neuorganisation verbundenen
Aufwandssteigerung um 11,2% gegenüber dem Vorjahr auf
TEUR 12.860 (Q1-Q3/2020: TEUR 11.563) an. Die auf den
Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und
Entwicklung stieg folgerichtig auf 15,7% (Q1-Q3/2020:
14,9%). USU investiert stetig in die Neu- und
Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und
arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen
Software-lösungen. Mittelfristig plant USU, die
F&E-Aufwendungen zwar absolut betrachtet auszubauen,
relativ betrachtet jedoch die Aufwandsquote infolge
überproportional steigender Umsatzerlöse zu
senken. Die sonstigen betrieblichen Erträge und
Aufwendungen saldieren sich im 9-Monatszeitraum 2021 auf
einen Ertrag von insgesamt TEUR 1.058 (Q1-Q3/2020: TEUR
445).
ErtragslageIm Zuge des deutlichen Ausbaus der margenstarken
recurring revenue und gleichzeitig nur
unterdurchschnittlich ausgebauter Konzernaufwendungen
verbesserte die USU-Gruppe im Berichtszeitraum die
Profitabilität gegenüber dem Vorjahr deutlich. So
erhöhte USU das EBITDA im Vorjahresvergleich um 25,6%
auf TEUR 10.387 (Q1-Q3/2020: TEUR 8.272). Unter
Einbeziehung der Abschreibungen von insgesamt TEUR -3.536
(Q1-Q3/2020: TEUR -3.664) erzielte USU in den ersten neun
Monaten 2021 ein um 48,7% gegenüber dem Vorjahr
gesteigertes EBIT von TEUR 6.851 (Q1-Q3/2020: TEUR 4.608).
Das Finanzergebnis summierte sich in den ersten neun
Monaten 2021 auf TEUR 35 (Q1-Q3/2020: TEUR -144), was
maßgeblich aus wechselkursbedingten Erträgen
herrührt, während sich die Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag infolge der Ertragssteigerung im selben
Zeitraum auf TEUR -744 (Q1-Q3/2020: TEUR -506)
erhöhten.
Insgesamt verbesserte sich das Konzernergebnis von USU
im 9-Monatszeitraum 2021 gegenüber dem Vorjahr
signifikant um 55,2% auf TEUR 6.142 (Q1-Q3/2020: TEUR
3.957). Bei einer durchschnittlich im Umlauf befindlichen
Aktienzahl von 10.523.770 Aktien entspricht dies einem
Ergebnis pro Aktie von EUR 0,58 (Q1-Q3/2020: EUR 0,38).
Bereinigtes KonzernergebnisDie nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die
Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen
Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT,
Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je
Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um
akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen
der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die
zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
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Im Zuge der Geschäftsausweitung steigerte USU das
Bereinigte EBIT im 9-Monatszeitraum 2021 gegenüber dem
Vorjahr um 39,3% auf TEUR 7.241 (Q1-Q3/2020: TEUR 5.198).
Damit verbesserte USU die Ergebnismarge auf Basis des
Bereinigten EBIT von 6,7% in den ersten neun Monaten 2020
auf 8,8% im 9-Monatszeitraum 2021. Zugleich stieg das
Bereinigte Konzernergebnis um 44,0% auf TEUR 6.460
(Q1-Q3/2020: TEUR 4.485). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie
verbesserte sich entsprechend von EUR 0,43 im Vorjahr auf
nunmehr EUR 0,61.
Vermögens- und FinanzlageAuf der Aktivseite der Bilanz sanken die langfristigen
Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 30. September 2021
leicht auf TEUR 71.698 (31. Dezember 2020: TEUR 71.923).
Dieser Rückgang spiegelt im Wesentlichen die
planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte wider.
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich
im gleichen Zeitraum leicht von TEUR 43.543 zum 31.
Dezember 2020 auf nunmehr TEUR 43.705, was unter anderem
aus der Erhöhung der Konzernliquidität
(Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl.
Wertpapiere) resultiert, die ungeachtet der Anfang Juli
2021 erfolgten Dividendenzahlung an die USU-Aktionäre
zum 30. September 2021 auf TEUR 19.725 (31. Dezember 2020:
TEUR 18.534) anstieg.
Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital
der USU-Gruppe im Zuge des positiven Konzernergebnisses von
TEUR 61.770 zum 31. Dezember 2020 auf TEUR 63.484 zum 30.
September 2021, wobei die zwischenzeitliche
Dividendenzahlung in Höhe von TEUR 4.209 dem sogar
entgegenwirkte. Zugleich baute USU das Fremdkapital in Form
der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 30.
September 2021 auf TEUR 51.919 (31. Dezember 2020: TEUR
53.696) ab.
Bei einer Bilanzsumme von TEUR 115.403 (31. Dezember
2020: TEUR 115.466) verbesserte sich die Eigenkapitalquote
zum 30. September 2021 auf 55,0% (31. Dezember 2020:
53,5%). Mit dieser Eigenkapitalquote, der gesteigerten
Konzernliquidität und keinerlei Bankverbindlichkeiten,
ist die USU-Gruppe weiterhin äußerst solide und
gesichert finanziert.
Cash-Flow und InvestitionenZum 30. September 2021 verfügte die USU-Gruppe
über flüssige Mittel (ohne Wertpapiere) von TEUR
19.725 (30. September 2020: TEUR 15.252). Im
Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um TEUR
4.473 bzw. 29,3%. Demgemäß steigerte USU die
Konzernliquidität im Vergleich zum Bilanzstichtag 31.
Dezember 2020, an dem USU über liquide Mittel von TEUR
18.534 verfügte, ungeachtet der zwischenzeitlichen
Dividendenausschüttung, um 6,4%.
Der Cash-Flow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit von USU war im
Berichtszeitraum Q1-Q3/2021 mit TEUR 7.930 (Q1-Q3/2020:
TEUR 12.866) wieder deutlich positiv, was im Wesentlichen
auf den erzielten Quartalsgewinn von USU
zurückzuführen ist, während der
Vorjahreswert maßgeblich von stichtagsbezogenen
Effekten des working capital beeinflusst wurde.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR
-735 (Q1-Q3/2020: TEUR -1.611) beinhaltet im Wesentlichen
die Investitionen in Sachanlagen.
Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in
Höhe von TEUR -6.298 (Q1-Q3/2020: TEUR -6.305)
resultiert wie im Vorjahr aus der
Dividendenausschüttung an die USU-Aktionäre in
Höhe von TEUR -4.209 (Q1-Q3/2020: TEUR -4.209) sowie
aus Auszahlungen für die Tilgung von
Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR -2.089
(Q1-Q3/2020: TEUR -2.096).
AuftragsbestandZum Ende des dritten Quartals 2021 summierte sich der
konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 64.580
(30. September 2020: TEUR 60.399), lag damit um TEUR 4.181
bzw. 6,9% über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg
resultiert aus einem gestiegenen SaaS-, Wartungs- und
Beratungsbestand der USU-Gruppe. Gegenüber dem
RekordAuftragsbestand des Vorquartals (30. Juni 2021: TEUR
66.233) blieb der Auftragsbestand im Berichtsquartal zwar
um 2,5% zurück, legte aber zugleich gegenüber dem
Bilanzstichtag des Vorjahres (31. Dezember 2020: TEUR
61.891) um 4,3% zu.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des
Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen
die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der
USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese
beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie
Wartungs- und SaaS-Verträge.
MitarbeiterZum 30. September 2021 baute die USU-Gruppe ihre
Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 2,0% bzw. 15
Mitarbeiter auf 750 (30. September 2020: 735) Mitarbeiter
aus. Nach Funktionsbereichen untergliedert
beschäftigte USU zum Ende des dritten Quartals 2021
insgesamt 310 (30. September 2020: 316) Mitarbeiter im
Bereich Beratung und Services, 216 (30. September 2020:
209) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 116
(30. September 2020: 110) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb
und Marketing sowie 108 (30. September 2020: 100)
Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 527
(30. September 2020: 526) Mitarbeiter im Geschäftsfeld
"Produktgeschäft", 115 (30. September 2020: 109)
Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft"
sowie 108 (30. September 2020: 100) Mitarbeiter im
Zentralbereich der USU-Gruppe tätig. Damit hat USU
ungeachtet des Fachkräftemangels in der IT-Branche und
der andauernden Corona-Krise ihre Konzernbelegschaft auch
im laufenden Jahr zielgemäß mit Blick auf die
Mittelfristplanung weiter ausgebaut.
Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtGesamtwirtschaftNach Informationen der führenden
Wirtschaftsforschungsinstitute
4 ist die wirtschaftliche Lage in Deutschland
nach wie vor von der Corona-Pandemie gekennzeichnet.
Nachdem neue Infektionswellen die Erholung im
Winterhalbjahr 2020/2021 verzögert hatten, steige das
Bruttoinlandsprodukt seit dem Abebben des
Infektionsgeschehens im Frühjahr nun wieder deutlich.
Allerdings würden im Verarbeitenden Gewerbe
Lieferengpässe bei Vorprodukten die Produktion
behindern, sodass bislang nur die konsumnahen
Dienstleistungsbranchen zulegen würden. Im
Winterhalbjahr dürfte die Erholung nach Informationen
der Institute weiterhin gebremst werden. So sei davon
auszugehen, dass in der kalten Jahreszeit das
Infektionsgeschehen zumindest nicht komplett verschwinden
wird und damit die Aktivität im Dienstleistungsgewerbe
unter dem sonst üblichen Niveau bleiben werde. Zudem
würden die Lieferengpässe die Produktion im
Verarbeitenden Gewerbe vorerst weiter belasten. Im
kommenden Jahr würden sich die Beeinträchtigungen
durch Pandemie und Lieferengpässe
annahmegemäß nach und nach auflösen, sodass
die Normalauslastung wieder erreicht wird. Insgesamt
dürfte das Bruttoinlandsprodukt gemäß der
Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute im
Jahr 2021 um 2,4% zulegen.
Gemäß den Instituten sei die Weltwirtschaft
weiter auf Erholungskurs. Die Expansion verlaufe aber im
Jahr 2021 bis in den Herbst hinein stockend und insgesamt
von nur mäßigem Tempo. Die Pandemie belaste die
wirtschaftliche Aktivität zuletzt vor allem dort, wo
die Impffortschritte noch nicht ausreichend seien.
Außerdem würden Lieferengpässe bremsen,
sodass der bis zu Beginn dieses Jahres sehr kräftige
Aufschwung der weltweiten Industrieproduktion zum
Stillstand gekommen sei. Zusammen mit einem Anstieg der
gesamtwirtschaftlichen Nachfrage hätten die
Engpässe dazu beigetragen, dass sich die Inflation in
den vergangenen Monaten stark erhöhte.
Der Konjunkturverlauf im ersten Halbjahr sei wesentlich
durch den Zeitpunkt und die Stärke von Corona-Wellen
sowie die zu ihrer Eindämmung jeweils ergriffenen
Maßnahmen geprägt gewesen. Nahezu ungebremst
expandiert hätte die gesamtwirtschaftliche Produktion
lediglich in den USA. In Europa hätte die Pandemie die
Konjunktur vor allem in den ersten Monaten des laufenden
Jahres gebremst. Mit der Lockerung von
Infektionsschutzmaßnahmen und angesichts rascher
Impffortschritte hätte sich hier die Produktion im
Frühjahr zügig belebt. In China hätte ein
Anstieg der (an sich sehr geringen) Infektionszahlen dazu
geführt, dass sich die Stimmung bei den Konsumenten
deutlich eingetrübt hat. Auch wären dort
Produktionsstätten und wichtige Hafenanlagen aufgrund
weniger Corona-Fälle in der Belegschaft geschlossen
worden.
Die Pandemie werde in den kommenden Monaten die
Konjunktur vor allem dort spürbar belasten, wo die
Impfquoten noch gering seien. Mit zunehmendem
Impffortschritt dürften sich die Rahmenbedingungen
nach Einschätzung der Institute aber weiter
verbessern.
Allerdings bremsten die Lieferengpässe, welche sich
wohl erst im Verlauf des Jahres 2022 auflösen
würden. Entsprechend haben die Institute ihre
Erwartung für den Zuwachs der Weltproduktion für
dieses Jahr deutlich von 6,3% auf 5,7% reduziert.
BrancheDie deutsche Digitalbranche ist nach jüngsten
Informationen des Digitalverbandes Bitkom
5 weiterhin im Aufschwung und entwickelt sich in
2021 deutlich dynamischer als die Gesamtwirtschaft. Laut
Bitkom ist das Wachstum im Kern der digitalen Wirtschaft so
stark wie seit 20 Jahren nicht mehr und die Umsätze
würden deutlich über dem Vorkrisenniveau liegen.
Demgemäß würden laut Bitkom in 2021 die
Ausgaben für Informationstechnologie,
Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich
zu 2020 um 4,0% wachsen und voraussichtlich ein Volumen von
EUR 178,2 Mrd. (2020: EUR 171,4 Mrd.) erreichen. Dabei soll
der deutsche IT-Markt nach Bitkom-Berechnungen im laufenden
Jahr 2021 um 6,6% (2020: 0,2%) auf EUR 101,8 Mrd. (2020:
95,5 Mrd.) zulegen, nach einem minimalen Anstieg um 0,2% im
Vorjahr. Hierbei erwartet Bitkom für das Marktsegment
Software ein Wachstum von 6,0% (2020: -1,0%) auf EUR 27,5
Mrd. (2020: EUR 25,9 Mrd.), während die Ausgaben
für IT-Services um 3,7% (2020: -3,2%) auf EUR 41,1
Mrd. (2020: EUR 39,6 Mrd.) zulegen sollen.
Und auch das Marktforschungsunternehmen Gartner
6 prognostiziert in seinem neuesten, am 20.
Oktober 2021 veröffentlichten IT Spending Forecast
einen weltweiten Anstieg der IT-Ausgaben in 2021 um 9,5%
(2020: 0,9%) gegenüber dem Vorjahr auf USD 4.242 Mio.
(2020: USD 3.872 Mio.). Laut bleiben digitale
Technologie-Initiativen eine der wichtigsten strategischen
Geschäftsprioritäten für Unternehmen. "Was
sich in den Jahren 2020 und 2021 verändert hat, war
nicht die Technologie selbst, sondern die Bereitschaft und
der Eifer der Menschen, sie anzunehmen und auf
unterschiedliche Weise zu nutzen ", sagt John-David
Lovelock, Vizepräsident bei Gartner.
Demgemäß erwartet Gartner, dass die
Marktsegmente Software und IT-Services im Jahr 2021
überproportional um 13,6% (2020: 9,1%) auf USD 601
Mio. (2020: USD 529 Mio.) bzw. 11,2% (2020: 1,7%) auf USD
1.191 Mio. (2020: USD 1.071 Mio.) zulegen werden.
AusblickFür die USU-Gruppe erwartet der Vorstand für
das laufende Jahr 2021 sowohl ein leichtes Umsatzwachstum
als auch eine Steigerung des Bereinigten EBIT auf
mindestens 9 bis 10 Mio. EUR. Dazu beitragen soll
insbesondere das starke SaaS-Geschäft. Zudem geht der
Vorstand von positiven Effekten und einer
Effizienzsteigerung im Rahmen der "One
USU"-Strategieumsetzung aus.
Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle
Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches
Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie
mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft den
Ausbau der operativen Marge auf Basis des Bereinigten EBIT
bis 2024 auf 13-15% beinhaltet.
5 Vgl. BITKOM-ITK Marktzahlen (Stand: Juli
2021), veröffentlicht unter www.bitkom.org
Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei
etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau
der Internationalisierung, die Entwicklung und
Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie
anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.
Unter den vorgenannten Prämissen plant der
Vorstand, auch für das Geschäftsjahr 2021 die
Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren
wiederum am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft
maßgeblich zu beteiligen und die
aktionärsfreundliche Dividendenpolitik, die eine
Ausschüttung einer Dividende vorsieht, die nie unter
dem Vorjahreswert liegt und etwa der Hälfte des
erwirtschafteten Gewinns entsprechen soll,
fortzuführen.
Chancen- und RisikoberichtBezüglich der Chancen und Risiken der USU Software
AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen
gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 vor.
Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht
2020 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard
der Frankfurter Wertpapierbörse unter der
Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der
International Security Identification Number
(Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN")
DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten
Markt zugelassen.
Nach dem insgesamt positiven ersten Halbjahr wiesen die
Aktienmärkte im Laufe des dritten Quartals aufgrund
unterschiedlicher konjunktureller Signale und zunehmender
Inflationssorgen eine vergleichsweise volatile
Kursentwicklung mit uneinheitlicher Tendenz auf.
Während der Technology All Share-Index zum Stichtag
30. September 2021 auf Quartalssicht einen Kurszuwachs von
6,1% auf 5.333,26 Punkte (30. Juni 2021: 5.025,34 Punkte)
auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA verbuchte,
verblieb beim Deutschen Aktienindex (DAX) auf Quartalssicht
auf XETRA dagegen ein Kursverlust von 1,7% gegenüber
dem Vergleichsstichtag des Vorquartals auf 15.260,69 Punkte
(30. Juni 2021: 15.531,04 Punkte). Ungeachtet eines
positiven Auftaktes verzeichnete auch die USU-Aktie
aufgrund eines Kursrutsches zum Quartalsende insgesamt eine
negative Quartals-Performance von -4,4% auf EUR 23,90 (30.
Juni 2021: EUR 25,00).
Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (31.
Dezember 2020: 4.479,20 Punkte) verzeichnete der Technology
All Share-Index einen Zuwachs um 19,1%, während der
DAX im gleichen Zeitraum einen Kursgewinn von 11,2%
erzielte. Infolge der Kursschwäche im zweiten und
dritten Quartal verblieb dagegen bei der USU-Aktie (31.
Dezember 2020: EUR 27,20) auf Neunmonatssicht ein
Kursrückgang um -12,1%.
Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres 30. September
2020 zeigt sich, dass die Aktienmärkte auf
12-Monats-Sicht regelrecht haussierten. So stieg der
Technology All ShareIndex (30. September 2020: 4.216,71
Punkte) im Vorjahresvergleich um 26,5%, während der
DAX (30. September 2020: 12.760,73 Punkte) um 19,6% zulegen
konnte. Dagegen vollzog die USU-Aktie (30. September 2020:
EUR 24,70) ungeachtet des positiven Auftaktquartals infolge
der negativen Kursperformance der letzten beiden Quartale
insgesamt auf Jahressicht einen Kursrückgang von
-3,2%.
Möglingen, 18. November 2021
USU Software AG
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KONZERN-BILANZ (UNTESTIERT)AKTIVAscrollen
PASSIVAscrollen
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (UNTESTIERT)scrollen
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)scrollen
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (UNTESTIERT)scrollen
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VERKÜRZTER KONZERANHANG FÜR DIE ERSTEN 9 MONATE 2021 (UNTESTIERT)Grundsätze zur RechnungslegungDie USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem
Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat
ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland,
und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt.
B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im
Einklang mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union
anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34
(Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS
aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember
2020 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der
vorliegende ungeprüfte 9-Monatsbericht 2021 ist daher
in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss
2020 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen
Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder.
Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der
üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses
gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen
Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden,
welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am
Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und
Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die
sich tatsächlich einstellenden Beträge
können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der
Grundlage der besten Schätzung des gewichteten
durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes
erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser
Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der
konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht
notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Veränderung der KonzernorganisationZum 9. September 2021 hat die USU Software AG mit der
USU GK eine japanische Tochtergesellschaft mit Sitz in
Tokio gegründet. Die USU GK soll zukünftig den
Vertrieb und die Implementierung der USU-Software in Japan
und dem gesamten asiatischen Markt übernehmen.
UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
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SegmentberichterstattungNach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern
"Produktgeschäft" und "Servicegeschäft"
tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die
Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die
Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den
Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der
nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in
den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021
insgesamt 23,4% (Q1-Q3/2020: 26,9%) bzw. TEUR 19.147
(Q1-Q3/2020: TEUR 20.978) der konsolidierten Umsätze.
Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Auf
weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde aus
Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Aktien der Organe der USU Software AGFolgender Bestand an Aktien der USU Software AG von
Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 30. September
2021 festgestellt:
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Zusätzlich werden über die "Wissen ist
Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer
dieser Stiftung 32.000 (2020: 32.000) Stimmrechte an der
USU Software AG gemäß § 34 (1) S. 1 Nr. 1
WpHG n.F. zugerechnet.
Am 06. Juli 2021 hat das Aufsichtsratsmitglied der USU
Software AG, Gabriele Walker-Rudolf, 1.000 Aktien der USU
Software AG über die Börse Stuttgart gekauft und
dieses Wertpapiergeschäft der USU Software AG
mitgeteilt. Zudem hat die AUSUM GmbH, deren
Mehrheitsgesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende der
USU Software AG, Udo Strehl ist, am 9. Juli 2021 insgesamt
4.000 Aktien der USU Software AG über die Börse
tradegate Exchange gekauft und die zugehörigen
Wertpapiergeschäfte nachfolgend der USU Software AG
mitgeteilt.
Die Gesellschaft hat ihrerseits die aufgeführten
Mitteilungen über die Wertpapiergeschäfte
pflichtgemäß unmittelbar veröffentlicht.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software
AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Möglingen, 18. November 2021
USU Software AG
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FINANZKALENDER 202122.-24. November 2021Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der
Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, virtuell
07. Dezember 2021Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der
Veranstaltung
31. Münchner Kapitalmarktkonferenz (MKK),
München (Hybrid-Veranstaltung)
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