USU Software AGMöglingen9-Monats-Finanzbericht und Bericht über das dritte Quartal 2022USU AUF EINEN BLICKscrollen
USU Software AG
Investor Relations
BRIEF AN DIE AKTIONÄRESehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
liebe Leserinnen und Leser,
die USU Software AG ist weiterhin auf einem dynamischen
Wachstumskurs und steuert dank eines sehr starken
Berichtsquartals auf ein Rekordjahr hin. Das spiegeln
unsere aktuellen Zahlen zum 3. Quartal 2022 wider. Dabei
konnten wir den Konzernumsatz zur Vorjahresperiode um 16,6
% auf EUR 32,7 Mio. steigern und das EBITDA sogar um 18,9%
auf EUR 4,4 Mio. ausbauen. Zu einem Erfolgsfaktor
entwickelte sich hierbei das Auslandsgeschäft, das um
53,5 % auf EUR 8,6 Mio. zulegte. Dass die positive
Entwicklung kontinuierlich verläuft, zeigt der Blick
auf das 9-Monats-Zahlenwerk, das bei sämtlichen
relevanten Kennzahlen Rekordwerte ausweist: so stiegen die
konzernweiten Umsätze um 13,5 % auf EUR 92,9 Mio.,
während das EBITDA um 12,6% auf EUR 11,7 Mio. anwuchs.
Durch die um ein Drittel gestiegenen SaaS-Erlöse
erhöhte sich auch der Anteil der wichtigen Recurring
Revenue. Diese wiederkehrenden Einnahmen bilden eine
zentrale Wachstumssäule der USU und erlauben uns eine
bessere Planbarkeit.
Aufgrund der nachhaltig positiven
Geschäftsentwicklung und der konstant guten
finanziellen Ausstattung hatte USU beschlossen, eigene
Aktien zurückzukaufen. Das öffentliche
Aktienrückkauf-Angebot umfasste 523.770 eigene Aktien,
bei einem angebotenen Festpreis von EUR 18,75 pro Aktie.
Ich freue mich, dass wir den Aktienrückkauf Anfang
Oktober 2022 erfolgreich abschließen konnten und nun
über 4,98 % des Grundkapitals verfügen. Im Sinne
unserer Aktionäre können wir die Aktien für
Akquisitionen nutzen oder einziehen. Des Weiteren besteht
die Möglichkeit, diese im Rahmen eines
Beteiligungsprogrammes für unsere Belegschaft
einzusetzen. Auch nach dem Aktienrückkauf
verfügen wir über eine hohe freie Liquidität
bei keinerlei Bankverbindlichkeiten und erzielen positive
Cash Flows.
Im 3. Quartal konnten wir uns außerdem über 2
wichtige Auszeichnungen freuen: beim internationalen
LACP-Wettbewerb der weltweit besten Geschäftsberichte
erzielte der aktuelle USU-Finanzreport den Platin-Award in
der Kategorie Technologie / Software. Und laut einer Studie
des F.A.Z.-Instituts zählt die USU zu den "höchst
vertrauenswürdigen Unternehmen" und belegt mit 100 von
100 möglichen Punkten die Spitzenposition in ihrer
Branche. Vertrauen ist gerade in Krisenzeiten die beste
Währung - auch deswegen fühlen wir uns für
die Zukunft sehr gut aufgestellt.
Zugleich möchte ich darauf verweisen, dass auch
unser Strategieprojekt "One USU" erfolgreich
fortgeführt wird und dass nach der Konzentration der
Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten unter der
zentralen Marke "USU" die Mitarbeitenden sich nunmehr auf
den Vertrieb des gesamten USU-Portfolios aus einer Hand
unter der Dachmarke konzentrieren. Entsprechende
Aktivitäten wurden zudem im Beratungs- sowie
Forschungs- & Entwicklungsbereich gestartet und es gibt
bereits positive Rückmeldungen aus dem Markt und aus
der Belegschaft.
Nach dem erfreulichen Geschäftsverlauf in den
ersten drei Quartalen, dem erfolgreichen Start ins
Abschlussquartal 2022 und vor dem Hintergrund des hohen
Auftragsbestandes konnten wir zudem unsere Guidance leicht
nach oben anpassen bzw. spezifizieren. Demnach erwarten wir
nunmehr für das Gesamtjahr 2022, dass USU ein
Umsatzwachstum im oberen Bereich der Umsatzbandbreite von
EUR 120 - 125 Mio. erzielt, bei einer gleichzeitigen
Steigerung des EBITDA im oberen Bereich der Bandbreite von
EUR 14,5 - 16,0 Mio.
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KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DIE ERSTEN NEUN MONATE 2022 (UNTESTIERT)Grundlagen der USU Software AG und des KonzernsDie USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist
als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den
folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt:
USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Software s.r.o.,
Brno, Tschechische Republik, USU Austria GmbH, Wien,
Österreich; Omega Software GmbH, Obersulm,
Deutschland; USU Solutions GmbH, Leinfelden-Echterdingen,
Deutschland; USU Technologies GmbH, Aachen, Deutschland;
USU Solutions Inc., Boston, USA; USU SAS, Paris, Frankreich
und USU GK, Tokio, Japan. Zudem besteht eine Beteiligung
der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH,
Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ
tätig ist.
DIE USU Software AG und ihre Tochtergesellschaftenscrollen
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und SteuerungssystemDie USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im
Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) setzt als
führender Anbieter von Software- und
Servicelösungen für IT & Customer Service
Management Maßstäbe für bessere
Servicequalität. Mit USU antworten Unternehmen auf die
veränderten Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse in
einer digitalen Welt. Namhafte Unternehmen schaffen mit USU
Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und
senken ihre Risiken - durch smartere Services, einfachere
Workflows und bessere Zusammenarbeit.
Das USU Leistungsportfolio umfasst neben Software Asset
Management, IT Service Management und IT Service Monitoring
die Bereiche Knowledge Management, Self-Service Management,
Digital Service Solutions und AI Services.
Über 1.200 USU Kunden aus allen Teilen der
internationalen Wirtschaft profitieren von
USU-Lösungen, beispielsweise Allianz, Atruvia,
Bechtle, BITBW, BMW, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, die
Schweizerische Post, Jungheinrich, LinkedIn, Novartis,
Otto, VW oder W&W.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den
kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem
Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die
Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht
dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der
internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen,
wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und
Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der
Unternehmensstrategie ist.
Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die USU
Software AG sowie für den Konzern sind
Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen ("EBITDA").
Dabei fungiert das EBITDA seit 2022 als
maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße.
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet der
Vorstand ein Umsatzwachstum im oberen Bereich der
Umsatzbandbreite von EUR 120 - 125 Mio., bei einem Anteil
von 45% Recurring Revenue (wiederkehrende Umsatzerlöse
= Wartungserlöse zuzüglich der SaaS-Einnahmen) am
Produktneugeschäft und dadurch bedingt einer
gleichzeitigen Steigerung des EBITDA im oberen Bereich der
Bandbreite von EUR 14,5 - 16 Mio.
Zugleich bestätigt der Vorstand die aktuelle
Mittelfristplanung, die ein durchschnittliches organisches
Umsatzwachstum für die kommenden Jahre von 10% sowie
mit Blick auf das weiter zunehmende SaaS-Geschäft den
Ausbau der EBITDA-Marge bis 2024 auf 16-18% beinhaltet.
Forschung und EntwicklungDie USU Software AG investiert seit Jahren
überdurchschnittlich viel in neue Innovationen und die
Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios. Neben
den eigenen F&E-Ressourcen liefert auch die enge
Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern, Universitäten
oder Instituten viele Impulse für neue Technologien
und Produktinnovationen.
in den ersten 9 Monaten 2022 investierte USU insgesamt
TEUR 13.322 (Q1-Q3/2021: TEUR 12.860) bzw. 14,3%
(Q1-Q3/2021: 15,7%) des Konzernumsatzes in Forschung &
Entwicklung (F&E). Die Zahl der angestellten
Mitarbeitenden in diesem Bereich betrug zum 30. September
2022 insgesamt 225 (30. September 2021: 216). Die
F&E-Kosten des USU-Konzerns erfüllen im Regelfall
nicht die Ansatzkriterien zur Aktivierung und werden daher
nicht aktiviert.
Im Bereich USU Service Management wurden die
umfangreichen Entwicklungsarbeiten am neuen Shop-Modul, der
Service-Plattform und der Service-Apps weitergeführt.
Auf der bestehenden Plattform implementierte das
F&E-Team außerdem funktionale Erweiterungen
für das kommende Release. Auch die Entwicklung
gemeinsam genutzter Komponenten für die USU Support
Services wurde fortgesetzt.
Im Fokus des Geschäftsfeldes IT Monitoring stand
die Implementierung von Kundenaufträgen und die
Umsetzung von Features für Kundenprojekte.
Außerdem konnten für das aktuelle Release
weitere Sicherheitsverbesserungen umgesetzt worden.
Parallel erfolgten zusätzliche Verbesserungen der User
Experience: Dies betrifft besonders die leichtere
Inbetriebnahme und die Pflege von Serverüberwachungen.
Die Harmonisierung der Module stand mit Blick auf das
geplante gemeinsame und integrierte USU Ecosystem im
Mittelpunkt der F&E-Arbeiten des Bereiches Software
Asset Management (SAM). Für eine verbesserte
Benutzerfreundlichkeit wurden z.B. scrollbare Dashboards
ergänzt. Außerdem können Anwender nun
Transformations-Skripte mit einem Editor bearbeiten und
Log-Dateien einfacher exportieren. Für das Oracle
Software Asset Management kann USU jetzt
systemgestützt Oracle Java-Daten in verifizierter
Qualität liefern - als einer der ersten Hersteller
weltweit. Des Weiteren wuchsen auch die Inhalte des
umfangreichen Software-Kataloges weiter an - um 216
Hersteller und knapp 3.000 Produkte, vor allem im Bereich
SaaS.
Im Geschäftsfeld USU Knowledge Management begannen
die Arbeiten an der neuen Version: Vor allem im wichtigen
redaktionellen Bereich soll diese die Möglichkeiten
der Zusammenarbeit im Dokumentenerstellungsprozess
optimieren. Das neue Chatbot-Release wird außerdem
ein deutlich erweitertes Feedback-Management erlauben. Das
Produkt Help Center bietet in der neuen Version
vielfältige Möglichkeiten zur Erstellung und
Verwaltung von Self Services auf Webseiten.
Im Berichtszeitraum konnte das F&E-Team des
Geschäftsfeldes AI Services zwei neue KI-basierte
Technologie-Bausteine für den Bereich Service
Management entwickeln: die "Major Incident Erkennung"
schlägt automatisiert anhand aktueller Incidents neue
Major Incidents vor, so dass sich Störungen leichter
erkennen und beheben lassen. Die Funktion "Erkennung
ähnlicher Tickets" stellt automatisch Bezüge zu
bereits vorhandenen Tickets her und gewährleistet so
eine einheitliche Lösung.
Auch die F&E-Arbeiten des Bereichs AI Services
liefen im Berichtszeitraum plangemäß weiter.
Für die KI-basierten Technologiebausteine Ticket
Routing sowie Major Incident-Erkennung konnten neue
Versionen ausgeliefert werden. Verbesserungen betreffen
u.a. den Dashboard-Bereich und die Statistiken. So kann
z.B. die Verteilung von Tickets direkt im Dashboard
analysiert werden. Das Ergebnis lässt sich zur
Weiterverarbeitung zusätzlich exportieren.
Das F&E-Team für die Lösung USU Hybrid
Cloud Management arbeitet weiterhin an Verfahren, damit
Anwender ihre Zuordnungskennzeichnung von Cloud Ressourcen
und deren inhaltliche Validierung automatisieren bzw.
steuern können. Auf Basis ihrer IT Services werden
Kunden künftig die zugehörigen spezifischen
Definitionen der Cloud-Infrastrukturen einfach managen
können. Auch die Möglichkeit, automatisch eine
Hybrid Cloud Management-Kundeninstanz zu installieren, wird
in Kürze verfügbar sein.
Im Forschungsbereich agiert USU im Rahmen einer Reihe
von öffentlich geförderten IT-Vorhaben als
Technologie-Partner, um Innovationen zu entwickeln und zu
erproben. Dabei wurde z.B. im Forschungsprojekt
Servicemeister der Prototyp eines KI-basierten
Servicemanagement-Ecosystems weiter optimiert. Zudem
entwickelte das Projektteam die erste Version eines
intelligenten Service-Chatbots ("Alexa im Blaumann"), der
auf Basis von strukturiertem Service- und Produktwissen
auch Kontexte erkennt. Das Projekt AutoQML befindet sich
derzeit in der Spezifikationsphase. Dabei scheint die
geplante USU-Entwicklung für alle Use Cases
interessant zu sein. Die Technologie zielt darauf ab,
arbeitsintensive Schritte bei der Modellbildung und
Optimierung von KI-Verfahren zu automatisieren. Use Cases
sind z.B. die Datenvorverarbeitung oder die
Algorithmen-Auswahl. In weiteren Projekten, ReAddi und
MeSATech, werden außerdem jeweils KI-Methoden zur
Prognose der Produktqualität bei additiver Fertigung
entwickelt.
WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist
gemäß einer Meldung des Statistischen
Bundesamtes ("destatis")
1 vom 28. Oktober 2022 im 3. Quartal 2022
gegenüber dem 1. Quartal 2022 - preis-, saison- und
kalenderbereinigt - um 0,3% gewachsen. Nach dem leichten
Anstieg im 2. Quartal 2022 (+0,1 %) behauptete sich die
deutsche Wirtschaft damit laut destatis weiterhin trotz
schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit
anhaltender Corona-Pandemie, gestörten Lieferketten,
steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine. Die
Wirtschaftsleistung im 3. Quartal 2022 wurde nach
destatis-Informationen vor allem von den privaten
Konsumausgaben getragen. Im Vorjahresvergleich war das BIP
im 3. Quartal 2022 preisbereinigt 1,1 %, preis- und
kalenderbereinigt 1,2 % höher als im 3. Quartal 2021.
Im Vergleich zum 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn
der Corona-Krise, lag das preis-, saison- und
kalenderbereinigte BIP im 3. Quartal 2022 gemäß
destatis erstmals oberhalb des Vorkrisenniveaus (+0,2 %).
Im Euroraum ist das saisonbereinigte BIP
gemäß einer vorläufigen
Schnellschätzung des statistischen Amtes der
Europäischen Union (eurostat)
2 im 3. Quartal 2022 um 0,2% gegenüber dem
Vorquartal gestiegen. Im Vergleich zum entsprechenden
Quartal des Vorjahres, hat sich das saisonbereinigte BIP
nach eurostat-Informationen im 3. Quartal 2022 im Euroraum
um 2,1% erhöht.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung Nr. 457 vom 28.
Oktober 2022, veröffentlicht unter
https://www.destatis.de
Branchenbezogene EntwicklungDas Geschäftsklima in der Digital-Branche ist nach
Untersuchungen des Digitalverbandes Bitkom
3 zum Ende des dritten Quartals 2022 sehr viel
besser als in der Gesamtwirtschaft. Im September 2022
liefen die Geschäfte bei den meisten Unternehmen der
IT und Telekommunikation noch gut. Die Aussichten für
die kommenden Monate trüben sich vor dem Hintergrund
von Energiekrise und gesamtkonjunktureller Unsicherheiten
aber ein. Die aktuelle Geschäftslage erreicht im
September 30,5 Punkte und liegt nur leicht unter dem
langjährigen Mittel. Im August waren es noch 35,3
Punkte. Die Geschäftserwartungen für die
kommenden sechs Monate sind jedoch wenig optimistisch und
liegen bei -15,6 Punkten. Im August hatte dieser Wert bei
-5,2 und im Januar noch bei +18,8 Punkten gelegen. Das
zeigt der Bitkom-ifo-Digitalindex. Der Index bildet die
aktuelle Geschäftslage und die
Geschäftserwartungen für die kommenden drei
Monate ab und berechnet daraus das Geschäftsklima. Das
Geschäftsklima ist im September 2022 mit 6,2 Punkten
noch leicht positiv, im Vormonat lag es bei 14,1 Punkten.
"Damit zeigt sich die Branche derzeit robuster als zu
Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 und
während der internationalen Finanzkrise im Jahr 2008",
ordnet Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard
Rohleder die aktuellen Konjunkturdaten ein. "Positiv
blicken vor allem jene Unternehmen in die Zukunft, die
ihren Kunden bei der Krisenbewältigung helfen
können, z.B. indem sie Prozesse effizienter gestalten
und so Energie einsparen."
Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2022Die USU Software und ihre Tochtergesellschaften
(nachfolgend auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) haben
nach dem erfolgreichen ersten Halbjahr im 3. Quartal 2022
die Wachstumsdynamik zusätzlich forciert.
Demgemäß steigerte USU im 3. Quartal 2022 den
Konzernumsatz um 16,6% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR
32.579 (Q3/2021: TEUR 27.933). Dabei profitierte USU im
Berichtsquartal vor allem von einem haussierenden
Auslandsgeschäft, während auch das
Inlandsgeschäft weiter zulegen konnte. Nach der
Corona-bedingten Wachstumsdelle erzielte USU im
Berichtsquartal wieder zahlreiche Lizenz- und
SaaS-Aufträge im Ausland, so dass die außerhalb
von Deutschland erzielten Umsatzerlöse im
Vorjahresvergleich um 53,5% auf TEUR 8.599 (Q3/2021: TEUR
5.603) anstiegen. Entsprechend stieg der Auslandsanteil an
den Umsatzerlösen von 20,1% im Vorjahresquartal auf
26,4% im dritten Quartal 2022. Damit ist USU im Ausland
wieder zielgerichtet auf den Wachstumspfad
zurückgekehrt. Zugleich baute USU im Berichtsquartal
Q3/2022 auch die Umsatzerlöse im deutschen Heimatmarkt
um 7,4% auf TEUR 23.980 (Q3/2021: TEUR 22.330) aus.
Ungeachtet des Wandels vom Einmal-Lizenzgeschäft
hin zum Software-as-a-Service (SaaS)-Geschäft,
verzeichnete die USU-Gruppe im Berichtsquartal infolge
zahlreicher Neu- und Folgeaufträge insbesondere im
Ausland wieder deutlich steigende Lizenzeinnahmen, so dass
die Lizenzerlöse im 3. Quartal 2022
überproportional um 32,6% auf TEUR 3.987 (Q3/2021:
TEUR 3.006) zulegten. Allerdings baute USU die
SaaS-Erlöse zugleich noch stärker aus. Diese
wuchsen im Berichtsquartal Q3/2022 gegenüber dem
Vorjahr um 35.6% auf nunmehr TEUR 3.736 (Q3/2021: TEUR
2.756), was unter anderem daraus resultiert, dass der
Anteil der Recurring Revenue bei Neuabschlüssen bzw.
dem Produktneugeschäft inzwischen die 40%-Marke
überschritten hat. Entsprechend stiegen auch die
Wartungserlöse im 3. Quartal 2022 gegenüber dem
Vergleichsquartal des Vorjahres um 8,2% auf TEUR 6.499
(Q3/2021: TEUR 6.006), so dass der gesamte Recurring
Revenue im Vorjahresvergleich um 16,8% auf TEUR 10.235
(Q3/2021: TEUR 8.762) zulegte. Die Beratungserlöse
baute USU zeitgleich um 16,8% gegenüber dem Vorjahr
auf insgesamt TEUR 18.400 (Q3/2021: TEUR: 15.759) aus. Die
sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen
Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und
Software beinhalten, waren im Berichtsquartal rechnerisch
negativ, da ab dem 3. Quartal 2022 rückwirkend zum 1.
Januar 2022 eine Umstellung des Umsatzausweises der
Handelswarenumsätze mit Fremdsoftware erfolgte und
beliefen sich entsprechend auf TEUR -43 (Q3/2021: TEUR
406). USU wendet erst seit dem Berichtsquartal Q3/2022 die
Bilanzierungsmethode hinsichtlich des Handels mit
Fremdsoftware-Lizenzen gemäß den Regelungen der
International Financial Reporting Standards (IFRS) an.
Demgemäß wird ein Großteil der auf diese
Geschäfte entfallenden Umsätze nunmehr nicht mehr
vollständig, sondern nur noch in Höhe der
erzielten Bruttomarge ausgewiesen. Dadurch sinken die
sonstigen Erlöse rechnerisch, was zu dem beschriebenen
Umsatzeffekt im Berichtsquartal führte.
Die Aufwandsbasis des USU-Konzerns erhöhte sich im
Vorjahresvergleich im Zuge der Geschäftsausweitung und
des damit verbundenen notwendigen Ausbaus der
Beratermannschaft und des Einsatzes zusätzlicher
Freier Mitarbeiter:innen und Partner:innen sowie
gestiegener Personal- und Sachkosten um 15,6% auf TEUR
29.766 (Q3/2021: TEUR 25.754). Da die Kostensteigerung
unterproportional zur Umsatzsteigerung ausfiel, baute USU
auch im 3. Quartal 2022 das operative Ergebnis weiter
deutlich aus. Entsprechend steigerte die USU-Gruppe das
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im
Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr um 18,9% auf
TEUR 4.432 (Q3/2021: TEUR 3.728). Inklusive der
Abschreibungen von TEUR 1.215 (Q3/2021: TEUR 1.197) belief
sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf TEUR
3.217 (Q3/2021: TEUR 2.531). Dies entspricht im
Vorjahresvergleich einem EBIT-Anstieg um 27,1%.
Das Finanzergebnis summierte sich im 3. Quartal 2022 auf
TEUR 138 (Q3/2021: TEUR -3), was primär aus
wechselkursbedingten Erträgen herrührt. Die
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhten sich im
Zuge der Gewinnsteigerung und infolge negativer Effekte aus
latenten Steuern von TEUR 180 im 3. Quartal 2021 auf TEUR
1.112 im Berichtsquartal Q3/2022. In Summe sank das
Konzernergebnis von USU im 3. Quartal 2022 gegenüber
dem Vorjahr um 4,5% auf TEUR 2.242 (Q3/2021: TEUR 2.348).
Bei einer durchschnittlich im Umlauf befindlichen
Aktienzahl von 10.523.770 Aktien entspricht dies einem
Ergebnis pro Aktie von EUR 0,21 (Q3/2021: EUR 0,22).
Geschäftsentwicklung für die
ersten neun Monate des
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| Bernhard Oberschmidt | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand |
| 9-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
| in TEUR | 30.09.2022 | 31.12.2021 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.569 | 3.031 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 40.392 | 40.392 |
| Sachanlagen | 2.973 | 3.103 |
| Nutzungsrechte | 15.163 | 16.584 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 751 | 746 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 267 | 200 |
| Aktive latente Steuern | 3.310 | 4.860 |
| Langfristige Vermögenswerte | 65.425 | 68.916 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 409 | 374 |
| Vertragsvermögenswerte | 4.646 | 4.962 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 23.932 | 14.820 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 274 | 65 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 553 | 599 |
| Übrige Vermögenswerte | 275 | 381 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 2.003 | 1.613 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 22.363 | 24.286 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 54.455 | 47.100 |
| Aktiva, gesamt | 119.880 | 116.016 |
| 9-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
| in TEUR | 30.09.2022 | 31.12.2021 |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gewinnrücklage | 1.343 | 829 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | 188 | 298 |
| Eigenkapital | 64.847 | 64.443 |
| Langfristige Schulden | ||
| Pensionsrückstellungen | 1.192 | 1.340 |
| Leasingverbindlichkeiten | 12.881 | 14.141 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.514 | 1.600 |
| Passive latente Steuern | 852 | 924 |
| Langfristige Schulden | 16.439 | 18.005 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragsteuerschulden | 801 | 635 |
| Leasingverbindlichkeiten | 2.550 | 2.680 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich | 9.657 | 10.038 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.912 | 2.902 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 1.988 | 3.178 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.330 | 4.455 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 15.356 | 9.680 |
| Kurzfristige Schulden | 38.594 | 33.568 |
| Passiva, gesamt | 119.880 | 116.016 |
| GESAMTERGEBNISRECHNUNG | Quartalsbericht | Quartalsbericht | 9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht |
| in TEUR | III / 2022 | III / 2021 | ||
| 01.07.2022 | 01.07.2021 | 01.01.2022 | 01.01.2021 | |
| 30.09.2022 | 30.09.2021 | 30.09.2022 | 30.09.2021 | |
| Umsatzerlöse | 32.579 | 27.933 | 92.874 | 81.858 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -16.385 | -13.758 | -47.173 | -40.659 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 16.194 | 14.175 | 45.701 | 41.199 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -5.755 | -5.082 | -16.143 | -14.971 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -3.121 | -2.539 | -8.760 | -7.574 |
| Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen |
-4.505 | -4.376 | -13.322 | -12.860 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 828 | 475 | 1.485 | 1.492 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -425 | -122 | -806 | -435 |
| Ergebnis der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBIT) |
3.216 | 2.531 | 8.155 | 6.851 |
| Finanzerträge | 175 | -82 | 334 | 122 |
| Finanzaufwendungen | -37 | 79 | -125 | -87 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 3.354 | 2.528 | 8.364 | 6.886 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.112 | -180 | -2.588 | -744 |
| Periodenüberschuss | 2.242 | 2.348 | 5.776 | 6.142 |
| Posten, die später
aufwands- oder
ertragswirksam umgegliedert werden können: |
||||
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | -34 | -121 | -110 | -218 |
| Sonstiges Ergebnis | -34 | -121 | -110 | -218 |
| Gesamtergebnis | 2.208 | 2.227 | 5.666 | 5.924 |
| Ergebnis je Aktie in
Euro
(verwässert und unverwässert) |
0,21 | 0,21 | 0,54 | 0,56 |
| Anzahl der zugrunde gelegten Aktien | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
| Konzern-Kapitalflussrechnung | 9-Monatsbericht | 9-Monatsbericht |
| in TEUR | 01.01.2022 -
30.09.2022 |
01.01.2021 -
30.09.2021 |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | ||
| Konzernjahresüberschuss | 5.776 | 6.142 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1.346 | 1.376 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Nutzungsrecht IFRS 16 | 2.194 | 2.160 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -397 | -358 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der
Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-9.141 | 1.016 |
| +/- Zunahme/Abnahme der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
4.756 | -2.326 |
| -/+ Zinsaufwendungen /Zinserträge | -209 | -35 |
| +/- Ertragsteuererstattungen/Ertragsteuerzahlungen | -912 | -715 |
| -/+ Gezahlte Zinsen/ erhaltene Zinsen | -58 | -74 |
| -/+ Ertragssteueraufwand/-ertrag | 2.588 | 744 |
| CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 5.943 | 7.930 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | ||
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -3 | -7 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 23 | 19 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -745 | -747 |
| CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | -725 | -735 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | ||
| - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | -5.262 | -4.209 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -2.171 | -2.089 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | -7.433 | -6.298 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -2.215 | 897 |
| +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 292 | 294 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 24.286 | 18.534 |
| FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE | 22.363 | 19.725 |
| Finanzmittelfonds | ||
| Flüssige Mittel | 22.363 | 19.725 |
| 22.363 | 19.725 |
|
Kumuliertes sonstiges
Eigenkapital |
||||||
| Entwicklung des
Konzern- Eigenkapitals |
Gezeichnetes
Kapital |
Kapital-
rücklage |
Gewinn-
Rücklage |
Pensions-
pläne |
Währungs-
umrechnung |
|
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 1. Januar 2021 |
10.523.770 | 10.524 | 52.792 | -1.719 | -150 | 322 |
| Konzernergebnis | 6.142 | |||||
| Übriges Ergebnis
nach Steuern |
-218 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 6.142 | 0 | -218 |
| Dividendenzahlung | -4.209 | |||||
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 30. September 2021 |
10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 214 | -150 | 103 |
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 1. Januar 2022 |
10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 829 | -116 | 414 |
| Konzernergebnis | 5.776 | |||||
| Übriges Ergebnis
nach Steuern |
-110 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 5.776 | 0 | -110 |
| Dividendenzahlung | -5.262 | |||||
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 30. September 2022 |
10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 1.343 | -116 | 304 |
| Entwicklung des
Konzern- Eigenkapitals |
Eigenkapital |
| TEUR | |
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 1. Januar 2021 |
61.769 |
| Konzernergebnis | 6.142 |
| Übriges Ergebnis
nach Steuern |
-218 |
| Gesamtergebnis | 5.924 |
| Dividendenzahlung | -4.209 |
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 30. September 2021 |
63.484 |
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 1. Januar 2022 |
64.443 |
| Konzernergebnis | 5.776 |
| Übriges Ergebnis
nach Steuern |
-110 |
| Gesamtergebnis | 5.666 |
| Dividendenzahlung | -5.262 |
| Konsolidiertes
Eigenkapital zum 30. September 2022 |
64.847 |
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem
Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat
ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland,
und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt.
B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im
Einklang mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union
anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34
(Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS
aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember
2021 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der
vorliegende ungeprüfte 9-Monatsbericht 2022 ist daher
in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss
2021 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen
Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder.
Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der
üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses
gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen
Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden,
welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am
Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und
Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die
sich tatsächlich einstellenden Beträge
können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der
Grundlage der besten Schätzung des gewichteten
durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes
erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser
Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der
konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht
notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
| 01.01.-30.09.2022 | 01.01.-30.09.2021 | |
| TEUR | TEUR | |
| Beratung | 53.233 | 47.751 |
| Lizenzen / Produkte | 9.810 | 7.808 |
| Wartung | 18.706 | 17.502 |
| Software-as-a-Service / SaaS | 10.397 | 7.860 |
| Sonstiges | 937 | 728 |
| 92.874 | 81.858 |
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern
"Produktgeschäft" und "Servicegeschäft"
tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die
Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die
Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den
Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der
nachfolgenden Übersicht dargestellt:
| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe
Segmente |
||||
| 1.1. -
30.9.22 |
1.1. -
30.9.21 |
1.1. -
30.9.22 |
1.1. -
30.9.21 |
1.1. -
30.9.22 |
1.1. -
30.9.21 |
|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatz | 65.991 | 59.035 | 26.782 | 22.740 | 92.773 | 81.775 |
| EBITDA | 9.505 | 8.044 | 4.019 | 4.064 | 13.524 | 12.108 |
| EBIT | 7.010 | 5.655 | 3.109 | 3.018 | 10.119 | 8.673 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | -2.338 | -612 | -250 | -132 | -2.588 | -744 |
| Konzernergebnis | 4.672 | 5.043 | 2.859 | 2.886 | 7.531 | 7.929 |
| Mitarbeiter zum
Ende der Periode |
528 | 527 | 121 | 115 | 649 | 642 |
| nicht
zugeordnet |
Konzern | |||
| 1.1. -
30.9.22 |
1.1. -
30.9.21 |
1.1. -
30.9.22 |
1.1. -
30.9.21 |
|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatz | 101 | 83 | 92.874 | 81.858 |
| EBITDA | -1.829 | -1.721 | 11.695 | 10.387 |
| EBIT | -1.964 | -1.822 | 8.155 | 6.851 |
| Finanzergebnis | 209 | 35 | 209 | 35 |
| Steuern | - | - | -2.588 | -744 |
| Konzernergebnis | -1.755 | -1.787 | 5.776 | 6.142 |
| Mitarbeiter zum
Ende der Periode |
106 | 108 | 755 | 750 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in
den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2022
insgesamt 23,7% (Q1-Q3/2021: 23,4%) bzw. TEUR 22.011
(Q1-Q3/2021: TEUR 19.147) der konsolidierten Umsätze.
Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Auf
weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde aus
Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von
Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 30. September
2022 festgestellt:
| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien
30.09.2022 |
Aktien
30.09.2021 |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 162.518 | 162.518 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 5.000 | 5.000 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Gabriele Walker-Rudolf | 2.000 | 1.000 |
Am 24. Mai 2022 hat die AUSUM GmbH, deren
Mehrheitsgesellschafter der Aufsichtsratsvorsitzende der
USU Software AG, Udo Strehl ist, insgesamt 1.810 Aktien der
USU Software AG über die Börse tradegate Exchange
("Tradegate") gekauft. Am 20. Juni 2022 kaufte die AUSUM
GmbH zusätzlich 1.000 Aktien der USU Software AG
über Tradegate. Zudem kaufte die AUSUM GmbH am 23.
Juni 2022 insgesamt 1.500 Aktien der USU Software AG
über Tradegate. Des Weiteren erwarb die AUSUM GmbH am
27. September 2022 weitere 5.000 Aktien der USU Software AG
über Tradegate. Dabei teilte die AUSUM GmbH der USU
Software AG die zugehörigen Wertpapiergeschäfte
unmittelbar mit. Die Gesellschaft hat ihrerseits die
aufgeführten Mitteilungen über die
Wertpapiergeschäfte pflichtgemäß
veröffentlicht.
Am 5. Juli 2022 erwarb Gabriele Walker-Rudolf weitere
1.000 Aktien der USU Software AG. Da der Betrag des
Eigengeschäfts unter dem Schwellenwert
gemäß Art.19 MAR lag, erfolgte keine Mitteilung
über Eigengeschäfte von
Führungskräften.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software
AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Möglingen, 24. November 2022
USU Software AG
| Bernhard Oberschmidt | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand |
28.-30. November
Investoren- und Analystenkonferenz im Rahmen der
Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main /
Deutschland