wallstreet:online AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009scroll
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009AKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2009scroll
ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 2009I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der wallstreet:online AG wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den aktienrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Ausweismethoden folgen der Bilanzierungsstetigkeit gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Die wallstreet:online AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und nimmt größenabhängige Aufstellungserleichterungen teilweise in Anspruch. Die bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden wie folgt erläutert: Entgeltlich von Dritten erworbene abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig bzw. bei dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, weil in Anwendung der steuerlichen Betrachtung der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile bietet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Für Zugänge an beweglichen Anlagegütern wird im Zugangsjahr eine Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter, welche bis zum 31. Dezember 2007 zugegangen sind und deren Anschaffungskosten zwischen EUR 100,00 und EUR 410,00 liegen, werden über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben. Die ab 2008 zugegangenen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten, die zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden bei Beachtung des Niederstwertprinzipes mit dem Nennwert bzw. mit dem Börsen- oder Marktpreis angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage 1 zu diesem Anhang beigefügt ist. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Lizenzen, Webseiten-Funktionserweiterungen (Tools), Adressbestände und Software. Die Abschreibungen darauf erfolgen linear über Nutzungsdauern zwischen 2 und 5 Jahren. Nutzungsrechte an Domains werden nicht abgeschrieben. Im Berichtsjahr ergaben sich außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 540 aufgrund einer dauernden Wertminderung der aktivierten Eigenleistungen, die im Zusammenhang mit der Neuentwicklung des Portals wallstreet-online.de aktiviert worden sind. Der ausgewiesene Firmenwert in Höhe von TEUR 271 wird über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Zugänge bei den Sachanlagen betreffen überwiegend Neuanschaffungen im Bereich Hardware und Büroausstattung. Die Abschreibungsdauern für die neu angeschafften Anlagengüter betragen 3 bis 5 Jahre. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.075 berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 3 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind überwiegend Forderungen gegenüber dem Finanzamt und gegenüber Sozialversicherungsträgern, Vorauszahlungen und Kautionen enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 48 enthalten, die eine Restlaufzeit von über einen Jahr enthalten. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 8.860.990 ist eingeteilt in 8.860.990 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Dezember 2005 wurde ein genehmigtes Kapital von TEUR 4.430 geschaffen. Der Vorstand ist ermächtigt in diesem Rahmen das Grundkapital bis zum 15. September 2010 zu erhöhen. Nach § 20 AktG mitzuteilende Vorgänge hat die Gesellschaft im Berichtszeitraum nicht erhalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 427) sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 94). Aufgrund der zum Bilanzstichtag erfolgten Bewertung und der im Zeitablauf eingetretenen geänderten Einschätzung bestimmter ungewisser Verpflichtungen ergaben sich im Berichtszeitraum periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 67. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten wurden nicht gestellt. Die Umsatzerlöse werden sowohl im Inland als auch im Ausland erzielt. Die im Ausland erzielten Umsätze werden in Euro abgerechnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von immateriellem Anlagevermögen sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich unter Berücksichtigung von Verlustvorträgen nach den Vorschriften über die so genannte Mindestbesteuerung nicht. III. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB resultieren mit TEUR 92 aus Mietverträgen, die im Jahr 2011 enden. Anzahl der Beschäftigten Die Anzahl der beschäftigten Angestellten betrug im Jahr 2009 durchschnittlich 30 Mitarbeiter. Konzernzugehörigkeit Die wallstreet:online AG wird in den Konzernabschluss der Axel Springer Aktiengesellschaft, Berlin, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Mitglieder des Vorstandes Herr Felix Plog, Dipl.-Ingenieur, Mitglied des Vorstands seit dem 1. Januar 2009. Herr Felix Plog ist Geschäftsführer der Axel Springer Financial Media GmbH. Frau Stefanie Scholz, Internationale Betriebswirtin (FH), Mitglied des Vorstands seit dem 1. Dezember 2008, zum 31. Oktober 2009 aus dem Unternehmen ausgeschieden. Frau Stefanie Scholz ist in keinen weiteren Gremien tätig. Herr Dr. Georg Pagenstedt, Diplom-Volkswirt, Mitglied des Vorstands, seit dem 1. Januar 2009 Vorstandsvorsitzender, zum 27. April 2009 aus dem Unternehmen ausgeschieden. Mitglieder des Aufsichtrates: Herr Dr. Frank-B. Werner, Verlagskaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 6. Juni 2007, Aufsichtsratsvorsitzender seit 3. Juli 2007 Aktuelle Geschäftsführermandate
Aktuelle Aufsichtsratsmandate
Herr Dr. Jens Müffelmann, Diplom-Ingenieur, Aufsichtsratsmitglied seit 6. Juni 2007, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender seit 3. Juli 2007 Aktuelle Geschäftsführermandate
Aktuelle Vorstandsmandate
Aktuelle Aufsichtsratsmandate
Herr Roland Nicklaus, Diplom-Betriebswirt (BA), Aufsichtsratsmitglied seit 23. August 2007 Herr Roland Nicklaus ist in keinen weiteren Gremien tätig. Herr Dr. Bodo Thielmann, Diplom-Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 23. August 2007 Aktuelle Aufsichtsratsmandate
Herr Andre Kolbinger, selbständiger Finanzinvestor und Unternehmer, Aufsichtsratsmitglied seit 27. April 2009 Aktuelle Geschäftsführungsmandate:
Aktuelle Vorstandsmandate:
Aktuelle Aufsichtsratsmandate:
Herr Jan Bayer, Diplom-Medienwissenschaftler, Aufsichtsratsmitglied seit 27. April 2009 Aktuelle Aufsichtsratsmandate:
Herr Oliver Schäffer, Diplom-Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 23. August 2007, Niederlegung seines Mandates zum 26. April 2009 Herr Oliver Schäffer ist in keinen weiteren Gremien tätig. Herr Ewald Brunen, Diplom-Betriebswirt, Aufsichtsratmitglied seit 6. Juni 2007, Niederlegung seines Mandates zum 31. Dezember 2008 Aktuelle Geschäftsführungsmandate:
Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates Die Vergütung des Vorstands für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 betrug insgesamt TEUR 355. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betragen im Berichtszeitraum gem. § 17 Abs. 1 der Satzung TEUR 6.
Berlin, 23. Februar 2010 Der Vorstand der wallstreet:online AG Felix Plog ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2009scroll
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BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der wallstreet:online AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 24. Februar 2010 Ernst & Young AG Glöckner, Wirtschaftsprüfer Plett, Wirtschaftsprüfer |
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