wallstreet:online AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014 Gewinn- und Verlustrechnung 2014 Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2014 Anlage 1 zum Anhang – Anlagenspiegel Lagebericht zum 31. Dezember 2014 Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2014 bis 31.12.2014scroll
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 20141. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der wallstreet:online AG wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den aktienrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden folgen der Bilanzierungsstetigkeit gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Die wallstreet:online AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und nimmt größenabhängige Aufstellungserleichterungen teilweise in Anspruch. Die bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden wie folgt erläutert: Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden in Höhe der tatsächlichen Herstellungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig bzw. bei dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, weil in Anwendung der steuerlichen Betrachtung der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile bietet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Für Zugänge an beweglichen Anlagegütern wird im Zugangsjahr eine Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Die ab 2008 zugegangenen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten, die zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden bei Beachtung des Niederstwertprinzipes mit dem Nennwert bzw. mit dem Börsen- oder Marktpreis angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital innerhalb des Eigenkapitals ist mit dem Nennbetrag bewertet. Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAngaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage 1 zu diesem Anhang beigefügt ist. Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Lizenzen, Webseiten-Funktionserweiterungen (Tools), Adressbestände, Software sowie andere aktivierte Eigenleistungen für den Geschäftsbereich B2B. Die Abschreibungen darauf erfolgen linear über Nutzungsdauern zwischen 2 und 5 Jahren. Nutzungsrechte an Domains werden nicht abgeschrieben. Der ausgewiesene Firmenwert in Höhe von TEUR 54 wird über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Der Firmenwert wird entsprechend der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Zugänge bei den Sachanlagen betreffen überwiegend Neuanschaffungen im Bereich Hardware. Die Abschreibungsdauern für die neu angeschafften Anlagengüter betragen zwischen 3 und 5 Jahre. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in angemessener Höhe berücksichtigt. Die Bildung einer Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist nicht notwendig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus Kautionen (TEUR 14) enthalten. Die Forderungen aus Kautionen (TEUR 14) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 7.668.150,00 ist eingeteilt in 7.668.150 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00. Das Eigenkapital hat sich in Höhe des entstandenen Jahresverlustes in Höhe von TEUR -66 verringert. In Höhe der aktivierten Eigenleistungen (TEUR 133; Vorjahr: TEUR 225) besteht eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 10), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 22), Rückstellungen für Berufsgenossenschaft TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütung TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 7) sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 38). Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten wurden nicht gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 5 (Vorjahr TEUR 7). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden sowohl im Inland als auch im Ausland erzielt. Die im Ausland erzielten Umsätze werden in Euro abgerechnet. Die Höhe der im Ausland erzielten Umsätze beträgt TEUR 940. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus einem gewonnen Gerichtsprozess in Höhe von TEUR 22 , Erträge aus der Erstattung der Krankenkassen TEUR 9 sowie Erträge aus geschäftsfremden Vorgängen (Untervermietung Büroräume und Erstellung Buchhaltung) in Höhe von TEUR 30. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betragen TEUR 4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten neben den operativen Verwaltungsaufwendungen Kosten für Wertberichtigungen von Forderungen in Höhe von TEUR -18. Aufwendungen aus Währungsdifferenzen gab es im Geschäftsjahr 2014 nicht (2013: TEUR -57). Ebenfalls enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR -13 (2013: TEUR 2), die auf die Ausbuchung von Umsatzsteuerforderungen aus früheren Jahren zurückzuführen sind. Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich grundsätzlich unter Berücksichtigung von Verlustvorträgen nach den Vorschriften über die so genannte Mindestbesteuerung nicht. III. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB resultieren mit TEUR 77 p.a. aus Mietverträgen. Anzahl der Beschäftigten Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter betrug im Jahr 2014 durchschnittlich 22 Mitarbeiter (Vorjahr 16), davon drei Werkstudenten. Nahe stehende Personen Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen. Mitglieder des Vorstands
Mitglieder des Aufsichtsrates
Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates Bezüglich der Angabe der Bezüge des Vorstands wird von der Schutzregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betragen im Berichtszeitraum gem. § 17 Abs. 1 der Satzung TEUR 3 (Vorjahr TEUR 3).
Berlin, den 30. April 2015 wallstreet:online AG Der Vorstand André Kolbinger Sven Boschert Anlagenspiegelscroll
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Lagebericht für 20141. Geschäfts- und RahmenbedingungenKonjunktur allgemein Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2014 laut einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes verglichen zum Vorjahr preisbereinigt um 1,5 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro gestiegen. Aufgrund der anhaltend guten Entwicklung ist auch das Vertrauen der Verbraucher in die Wirtschaft gestiegen, was sich positiv auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirkt (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 15.01.2015). Im Zuge der konjunkturellen Entwicklung ist die Arbeitslosenquote in 2014 auf 6,7 Prozent gesunken. Die Bruttolöhne und Gehälter je Arbeitnehmer (nominal) liegen 3,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahres (Quelle: Statistisches Bundesamt). Werbung im Internet Digitale Display-Werbung (Online und Mobile) ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent (+6,6%) gewachsen. Insgesamt wurde mit digitaler Display-Werbung im deutschen Markt in 2014 ein Umsatz von 1,581 Mrd. Euro erzielt. Damit ist das Internet einmal mehr das am stärksten wachsende Werbemedium. Für 2015 rechnet der OVK in seiner ersten Prognose mit einem anhaltend starken Wachstum von über sechs Prozent (+6,5%), was einem Gesamtumsatz von 1,684 Mrd. Euro und erneut Platz 1 im Wachstumsranking entspräche. Diese Zahlen gehen aus dem OVK (Online-Vermarkterkreis) online Report 2015/1 hervor. Finanzmarkt Das Börsenumfeld war in 2014 von steigenden Kursen gekennzeichnet. Zwischen dem 1.1.2014 und dem 31.12.2014 stieg der DAX von 9.598 um 207 Punkte auf 9.805. 2. UnternehmensentwicklungAllgemein Im Jahresverlauf 2014 war die Gesellschaft mit zahlreichen potentiellen Kunden im Bereich „Technische Dienstleistungen / B2B" in Gesprächen. Als Neukunden konnten die Bank of America und Lang & Schwarz AG, Düsseldorf, gewonnen werden. Für Bank of America, Charlotte, NC, USA, werden von wallstreet:online die deutsche und die italienische Zertifikate-Website realisiert. Die deutsche Seite wurde bereits in 2014 und die italienische Website im Januar 2015 online gestellt. Für Lang & Schwarz wird der komplette Internetauftritt realisiert. Diese Arbeiten finden im Q 1 2015 statt, der Onlinegang des Portals ist für Q 2 2015 geplant. Die Vermarktungserlöse im Bereich Key Account Management entwickelten sich auch 2014 sehr erfreulich auf TEUR 787 und lagen über den internen Planungen. Ende 2014 wurde zudem die Grundlage für einen künftigen selektiven Aufbau einer eigenen Agenturvermarktung gelegt. Damit soll im 1. Quartal 2015 begonnen werden. Investitionstätigkeit Die getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen die aktivierten Eigenleistungen im B2B-Bereich. Die Zugänge bei den Sachanlagen betreffen überwiegend Neuanschaffungen im Bereich Hardware. Mitarbeiterentwicklung Zum 31. Dezember 2014 betrug der Mitarbeiterbestand bei der wallstreet:online AG 23 Mitarbeiter (Vorjahr: 17 Mitarbeiter), davon zwei Werkstudenten. Anzahl Mitarbeiter: scroll
Produkt: www.wallstreet-online.de Im Laufe des Jahres konnten diverse Produktmaßnahmen umgesetzt werden. Die wallstreet:online AG konnte dadurch mit 700 Tsd. Unique Usern (AGOF 2014-12) die dritte Position im Bereich der Finanz- und Anlageportale nach finanzen.net (2,83 Mio.) und onvista.de (0,73 Mio.) festigen. wallstreet-online.de zählte im Jahresmittel rund 27 Mio. Page Impressions (2013: 26 Mio.) und 3,7 Mio. Visits (2012: 3,9 Mio.). Damit liegt die Plattform auf dem Niveau des Vorjahres (Quelle: IVW). 3. Lage der GesellschaftVermögenslage Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Anlagenspiegel. Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 406 auf TEUR 1.747 verringert, was im Wesentlichen auf die in 2013 beschlossene und in 2014 vollzogene Ausschüttung zurückzuführen ist. Finanzlage Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 31. Dezember 2014 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von TEUR 1.033 (Vorjahr: TEUR 1.292) ausgewiesen. Zudem wurde in 2014 Stammkapital in Höhe von TEUR 307 an die Aktionäre ausgeschüttet, welches im Zuge der Kapitalherabsetzung des Vorjahres zur Ausschüttung frei geworden ist. Die Liquiditätsplanung sieht für das Geschäftsjahr 2015 eine leicht negative Entwicklung vor. Ertragslage Die Ertragslage in 2014 spiegelt im Wesentlichen das Investitionsverhalten der Gesellschaft im Berichtsjahr wider. Investiert wurde vor allem in den Vertrieb von wallstreet-online.de. Dafür wurde in zusätzliches Personal investiert. Die Kosten für Materialeinkauf sind ebenfalls gestiegen. Bemerkbar machen sich diese Investitionen in den gestiegenen Umsatzerlösen vor allem im Bereich Key Account. Zur Ertragslage im Detail: Die Umsätze insgesamt liegen mit TEUR 2.303 um TEUR 48 über dem Vorjahresniveau (2013: TEUR 2.254). Im Bereich Vermarktung des Portals konnten die Umsätze um 7% gesteigert werden, was vor allem dem Bereich eigenes Key Account zuzuschreiben ist. Aufgrund der Investitionen im Bereich Vertriebspersonal sind die Key Account Umsätze deutlich um 23% gestiegen. Die Umsätze im Bereich Investor Relation sind wieder gestiegen um 47%, ausgehend allerdings von einem niedrigen Niveau. Die Umsätze im Bereich B2B-Geschäft sind um 25% zurückgegangen. Der Materialaufwand bewegt sich mit TEUR 633 (Vorjahr TEUR 643) 2% unter Vorjahresniveau. Durch die Ausweitung der Redaktion sowie den Aufbau des eigenen Key-Accounts in 2014 sind die Personalkosten in 2014 um TEUR 187 auf TEUR 1.225 gestiegen. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. Grund hierfür sind die Abschreibungen auf die anderen aktivierten Eigenleistungen, die sich aus dem B2B-Projekt ergeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 130 auf TEUR 447 zurückgegangen. Dies ist u. a. zurückzuführen auf das Ausscheiden vom Vorstandsmitglied Felix Plog zu Ende September 2013 und die damit wegfallende Vergütung. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag ergeben sich grundsätzlich unter Berücksichtigung von Verlustvorträgen nach den Vorschriften über die so genannte Mindestbesteuerung nicht. Die Gesellschaft schließt das Jahr 2014 mit einem Ergebnis von EUR -66.194,06 ab. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Jahr 2014 den Erwartungen entsprechend entwickelt. 4. Organisation und RisikomanagementVorstand Zum Vorstand der Gesellschaft bestellt war Herr André Kolbinger. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats waren:
Risikomanagement Da sich das Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld bewegt, wird besonderer Wert auf ein praktikables und umsetzungsfähiges Risikomanagement-System gelegt. Der Vorstand ist sich dieser Aufgabe bewusst. Das bei der Gesellschaft implementierte Risikomanagement ist darauf aufgebaut, aktuelle Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft mit den Planungen zu vergleichen und zu analysieren. Bei der Abweichung von den Planzahlen im negativen Sinne wird ein Plan zur zügigen Umsetzung von Gegenmaßnahmen entwickelt. Der Vorstand informiert sich in monatlichen Abständen über die Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft und laufend zur allgemeinen Geschäftslage. Die Steuerung der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Wachstum und Wertsteigerung mit vertretbaren Risiken zu erzielen. Der Aufsichtsrat wird in seinen Sitzungen regelmäßig zu bestehenden Risiken und Gegenmaßnahmen informiert und erhält monatlich einen detaillierten Überblick zur finanziellen Entwicklung der Gesellschaft und anderen wichtigen Kennzahlen. 5. Forschung und EntwicklungDie wallstreet:online AG ist bestrebt, ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot permanent weiterzuentwickeln, effizient zu gestalten sowie sinnvolle und ergänzende Nutzer- und Kundenwünsche schnell und sachgerecht umzusetzen. Forschungsarbeiten im grundlegenden Sinne werden nicht durchgeführt. Im Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 133 aktiviert. Die Abschreibung auf die aktivierten Eigenleistungen betrug im Geschäftsjahr TEUR 179. 6. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungBetriebsrisiken bestehen im Zusammenhang mit dem laufenden Betrieb des eigenen Portals sowie der Kundenportale (B2B-Kunden). Unterbrechungen im Betrieb des Portals oder der Informationsversorgung können zu Einnahmeausfällen und Kundenverlusten führen. Wirtschaftliche Rezensionstendenzen und staatliche Eingriffe könnten dazu führen, dass das Interesse an Börseninformationen bei den Nutzern nachlässt und der Werbeumsatz einbricht. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Werbekunden ihre Werbeinvestitionen bei weiterer Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds stark einschränken. Durch eine effiziente Kostenstruktur ist die wallstreet:online AG schlank aufgestellt und kann auf Marktveränderungen schnell reagieren. Die Fokussierung auf das Kerngeschäft und die kostengünstige Positionierung verhelfen der wallstreet:online AG zu einer guten Positionierung im wettbewerblichen Umfeld. Insgesamt sind weder bestandsgefährdende Risiken noch Liquiditätsrisiken aus heutiger Sicht erkennbar. 7. Wichtige Ereignisse nach dem BilanzstichtagEs sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind. Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 26.11.2014 wurde Herr Boschert zum 1.1.2015 zum Mitglied des Vorstands bestellt. 8. PrognoseberichtDer Fokus in 2015 wird vor allem im weiteren Ausbau der Key Account Vermarktung, und der Optimierung der agenturseitigen Vermarktung liegen. Neben dem Ausbau der eigenen Website www.wallstreet-online.de arbeitet das Unternehmen daran, die Kundenbasis im Bereich der Business Kunden zu vergrößern. Wir rechnen aufgrund von weiteren Investitionen ins Produkt verbunden mit der Einstellung von neuen Mitarbeitern mit einem leicht negativen Ergebnis in 2015. Die liquiden Mittel werden demzufolge sinken. Für 2016 rechnen wir mit einem steigenden Ergebnis aufgrund der vorgenommenen Investitionen in Vertrieb und Produkt.
Berlin, den 30. April 2015 wallstreet:online AG Der Vorstand André Kolbinger Sven Boschert |
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