wallstreet:online AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die wallstreet:online AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der wallstreet:online AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wallstreet:online AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 4. März 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lennartz, Wirtschaftsprüfer

Behrendt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Gewinn- und Verlustrechnung 2018

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2018

Anlage zum Anhang - Anlagenspiegel

Lagebericht zum 31. Dezember 2018

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018

AKTIVA

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31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen 10.231.247,68 83.044,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215.185,62 66.475,78
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 306,54 59.015,44
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte 214.879,08 7.460,34
II. Sachanlagen 32.022,45 16.567,44
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.022,45 16.567,44
III. Finanzanlagen 9.984.039,61 1,51
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.336.967,21 1,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 762.250,00 0,00
3. Beteiligungen 884.822,40 0,00
B. Umlaufvermögen 10.519.728,84 4.751.284,57
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.259.734,41 1.420.022,19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 468.937,01 268.019,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 729.921,63 1,51
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 502.416,58
4. Sonstige Vermögensgegenstände 60.875,77 649.584,94
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.253.994,43 3.331.262,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.330,51 37.468,95
Summe der Aktiva 20.784.307,03 4.871.798,25

PASSIVA

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A. Eigenkapital 19.309.999,01 2.053.981,71
I. Gezeichnetes Kapital 1.665.868,00 1.022.420,00
II. Kapitalrücklage 17.644.131,01 5.120.975,99
III. Bilanzverlust 0,00 -4.089.414,28
B. Rückstellungen 659.853,15 668.234,93
1. Steuerrückstellungen 295.072,68 123.233,25
2. Sonstige Rückstellungen 364.780,47 545.001,68
C. Verbindlichkeiten 442.706,79 1.756.505,00
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.500,00 10.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 134.423,30 161.829,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.710,53 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 592.540,80
5. Sonstige Verbindlichkeiten 212.072,96 992.134,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten 371.748,08 393.076,61
Summe der Passiva 20.784.307,03 4.871.798,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 01.01.2018 BIS 31.12.2018

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2018 2017
1. Umsatzerlöse 7.773.634,33 5.186.235,77
2. Sonstige betriebliche Erträge 441.601,97 34.188,13
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.054.120,77 -699.776,00
Rohergebnis 7.161.115,53 4.520.647,90
4. Personalaufwand -2.016.750,92 -1.809.647,64
a) Löhne und Gehälter -1.809.239,62 -1.618.609,85
b) Soziale Abgaben -207.511,30 -191.037,79
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -71.145,97 -141.311,86
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.670.250,94 -681.747,13
Betriebsergebnis 3.402.967,70 1.887.941,27
7. Erträge aus Beteiligungen 605.051,95 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.243,06 14.260,29
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -370.000,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -166,70 0,00
Finanzergebnis 253.128,31 14.260,29
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -424.582,71 -123.244,77
12. sonstige Steuern 0,00 -3.047,07
13. Jahresergebnis 3.231.513,30 1.775.909,72
14. Verlustvortrag -4.089.414,28 -5.865.324,00
15. Ertrag aus der Herabsetzung des gezeichneten Kapitals 0,00 1.533.630,00
16. Aufwand aus der Einstellung der Verbindlichkeit ggü. Gesellschaftern 0,00 -1.533.630,00
17. Entnahme aus der Kapitalrücklage 857.900,98 0,00
18. Bilanzverlust 0,00 -4.089.414,28

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS 31. DEZEMBER 2018

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die wallstreet:online AG, Berlin, hat ihren Geschäftssitz in der Seydelstraße 18 in 10117 Berlin und ist im Handelsregister von Berlin-Charlottenburg unter HRB 96260 B eingetragen.

Der Jahresabschluss der wallstreet:online AG wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den aktienrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden folgen der Bilanzierungsstetigkeit gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Die Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Die wallstreet:online AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und nimmt größenabhängige Aufstellungserleichterungen teilweise in Anspruch. Die bei den einzelnen Posten des Jahresabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden wie folgt erläutert:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Höhe der tatsächlichen Herstellungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Entgeltlich von Dritten erworbene abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig bzw. bei dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Für Zugänge an beweglichen Anlagegütern wird im Zugangsjahr eine Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Die ab 2008 zugegangenen geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten, die zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 liegen, werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden bei Beachtung des Niederstwertprinzipes mit dem Nennwert bzw. mit dem Börsen- oder Marktpreis angesetzt. Fremdwährungsforderungen werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

Das gezeichnete Kapital innerhalb des Eigenkapitals ist mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2018 ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist.

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Lizenzen, Webseiten-Funktionserweiterungen (Tools), Software sowie andere aktivierte Eigenleistungen für den Geschäftsbereich B2B. Die Abschreibungen darauf erfolgen linear über Nutzungsdauern zwischen 2 und 15 Jahren.

Die Zugänge bei den Sachanlagen betreffen überwiegend Neuanschaffungen im Bereich Hardware und Büroausstattung. Die Abschreibungsdauern für die neu angeschafften Anlagengüter betragen zwischen 3 und 5 Jahre.

Die Zugänge bei den Finanzanlagen betreffen im Einzelnen:

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Name Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital zum 31.12.2017 in TEUR Ergebnis 2017 in TEUR
ICO Consulting GmbH Berlin 60% n.a. n.a.
Blockchain Consult GmbH Frankfurt/ Main 50% n.a. n.a.
Markets Inside Media GmbH Leipzig 100% 827 * 802 *
Net.ICO AG Berlin 78% n.a. n.a.
Trade Republic UG München 5% n.a. n.a.
crumbl AG Berlin 75% n.a. n.a.

* Das Eigenkapital der Markets Inside Media GmbH, Leipzig, zum 31. Dezember 2018 beträgt TEUR 1.636, der in 2018 erzielte Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.210.

Mit notariellem Vertrag vom 19. Januar 2018 hat die wallstreet:online AG zusammen mit der Markets Inside Media GmbH sämtliche Anteile an der ICO Consulting GmbH. Berlin, erworben. Danach ist die wallstreet:online AG zu 60 % an diesem Unternehmen beteiligt. Die ICO Consulting GmbH soll Kunden rund um ihren eigenen ICO IR-technisch beraten. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen beinhalten Darlehen gegen die ICO Consulting GmbH. Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 31. Januar 2018 und Darlehensvertrag vom 9. Februar 2018 hat die wallstreet:online AG ihrer 60 %igen Tochtergesellschaft, der ICO Consulting GmbH, ein Darlehen in Höhe von EUR 1.000.000 zu marktüblichen Zinskonditionen ausgezahlt. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2021. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht wurde das Darlehen im Geschäftsjahr um TEUR 250 wertberichtigt.

Die Blockchain Consult GmbH wurde am 20. April 2018 erworben. Bei der Blockchain Consult GmbH handelt es sich um ein Redaktionsbüro für Finanznachrichten. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht wurde die Beteiligung im Geschäftsjahr um TEUR 120 wertberichtigt.

Mit notariellem Einbringungsvertrag vom 31. Januar 2018 haben die Gesellschafter der Markets Inside Media GmbH („MIM“) ihre sämtlichen Anteile an der Markets Inside Media GmbH als Sacheinlage gegen Gewährung neuer Aktien in die wallstreet:online AG eingebracht. Als Gegenleistung für die Einbringung wurden 520.000,00 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien der wallstreet:online AG mit einem Ausgabebetrag von EUR 1,00 geschaffen. Durch diese Sachkapitalerhöhung steigt das gezeichnete Kapital der wallstreet:online AG von EUR 1.022.420,00 um EUR 520.000,00 auf EUR 1.542.420,00. Die Einbringung wurde aufschiebend bedingt bis zur Eintragung der Sachkapitalerhöhung in das Handelsregister durchgeführt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 22. Februar 2018. Die MIM betreibt das Portal www.boersennews.de sowie die gleichnamige App.

Mit notariellem Vertrag vom 5. Juli 2018 hat sich die wallstreet:online an der net.ICO AG beteiligt. Die net.ICO AG entwickelt Software-Applikationen zur Berechnung von Finanzmarktdaten und erbringt Service-Dienstleistungen in dem Bereich.

Mit notariellem Vertrag vom 5. Juli 2018 hat sich die wallstreet:online AG zu ca. 5% an der Trade Republic UG beteiligt. Die Trade Republic UG ist ein App-Broker.

Mit notariellem Vertrag vom 16. August 2018 hat die wallstreet:online AG mit anderen Gesellschaftern die crumbl AG gegründet. Die crumbl AG entwickelt Apps und Internetportale zur Entwicklung digitaler Content Publishing Lösungen.

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in angemessener Höhe berücksichtigt. Die Bildung einer Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist nicht notwendig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Kryptokontobestände in Höhe von TEUR 30 und Forderungen aus Kautionen (TEUR 21) enthalten, welche eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben. Des Weiteren sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegen das Finanzamt enthalten (TEUR 9).

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 1.665.868,00 ist eingeteilt in 1.665.868 auf den Inhaber lautenden Aktien ohne Nennwert mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00.

Die Entwicklung des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2018 stellt sich wie folgt dar:

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gez. Kapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Eigenkapital
in TEUR in TEUR in TEUR in TEUR
Stand 1.1.2018 1.022 5.121 -4.089 2.054
Einbringung MIM GmbH 520 7.579 0 8.099
Kapitalerhöhung 123 5.802 0 5.925
Ergebnis 2018 0 0 3.231 3.231
Entnahme aus der Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB 0 -858 858 0
Stand 31.12.2018 1.665 17.644 0 19.309

Mit notariellem Vertrag vom 31. Januar 2018 wurde die Markets Inside Media GmbH mittels Sachkapitalerhöhung unter Ausgabe neuer Aktien in die wallstreet:online AG eingebracht.

Gemäß Aufsichtsratsbeschluss vom 15. Mai 2018 hat die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital 2015 gegen Bareinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts in Höhe von 123.448,00 Euro beschlossen.

Gemäß Vorstandsbeschluss wurde eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 857.900,98 nach § 150 (4) Nr. 2 AktG beschlossen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 107), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 25), Rückstellungen für Berufsgenossenschaft TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütung TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 13) sowie Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern TEUR 232 (Vorjahr: TEUR 392).

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten wurden nicht gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: 0) und die sonstigen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 68). Des Weiteren sind in dem Posten sonstigen Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 123.233,25 enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer für das Jahr 2017 sowie Lohn- und Gehaltszahlungen ausgewiesen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden sowohl im Inland als auch im Ausland erzielt. Die Umsätze mit im Ausland ansässigen Kunden werden üblicherweise in Euro abgerechnet. Die Höhe der mit im Ausland ansässigen Kunden erzielten Umsätze beträgt TEUR 5.146 (Vorjahr TEUR 2.836).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Konzernverrechnungen TEUR 411 (Vorjahr TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere operative Verwaltungsaufwendungen, wie z. B. Kosten für Beratung (TEUR 248, Vorjahr TEUR 126), Kosten für Börsennotierung (TEUR 331; Vorjahr TEUR 64), Kosten für Kapitalerhöhungen (TEUR 230; Vorjahr TEUR 0), Kosten Hauptversammlung (TEUR 22; Vorjahr TEUR 25), Kosten für Rechtsberatung (TEUR 369, Vorjahr TEUR 121) und Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Forderungen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 122). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 299 (Vorjahr: 0) aus Konzernverrechnungen enthalten.

Die Erträge aus Beteiligungen resultieren aus dem Gewinnverwendungsbeschluss der Markets Inside Media GmbH, der satzungsgemäß eine 50%ige Ausschüttung des Jahresgewinns 2018 an die wallstreet:online AG vorsieht.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung mit TEUR 250 auf das Darlehen an die ICO Consulting GmbH und mit TEUR 120 auf die Beteiligung an der Blockchain Consult GmbH.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergeben sich aus dem steuerlichen Ergebnis unter Berücksichtigung von bestehenden steuerlichen Verlustvorträgen.

III. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB resultieren mit TEUR 98 p. a. aus Mietverträgen, die in 2021 enden.

Anzahl der Beschäftigten

Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter betrug im Jahr 2018 durchschnittlich 23 Mitarbeiter einschließlich dreier Vorstände (Vorjahr 21).

Nahe stehende Personen

Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen.

Im Jahr 2018 schloss die wallstreet:online AG einen Vertrag über die Sacheinbringung der Anteile an der Markets Inside Media GmbH. Einbringende waren neben fremden Dritten auch der Aufsichtsrat Andre Kolbinger sowie der Vorstand Oliver Haugk. Der Vertrag über die Sacheinbringung ist marktüblich.

Im Jahr 2018 schloss die wallstreet:online AG einen Kaufvertrag über Anteile an der wallstreet online capital AG, Berlin, mit ihrem Aufsichtsrat Herrn René Krüger. Der mit Herrn Krüger vereinbarte Vertrag ist marktüblich.

In Zusammenhang mit diesem Kaufvertrag wurde mit dem Aufsichtsrat Herrn Roland Nicklaus ein Beratungsvertrag über die wirtschaftliche und finanziellen Prüfung sowie die Verhandlung dieser Transaktion geschlossen. Der mit Herrn Nicklaus vereinbarte Vertrag ist marktüblich.

Mitglieder des Vorstands

Herr Stefan Zmojda, Bankkaufmann, Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2016. Herr Zmojda ist zudem im Aufsichtsrat der crumbl AG tätig.

Herr Michael Bulgrin, Diplom-Kaufmann, Mitglied des Vorstands seit 1. November 2017. Herr Bulgrin ist in keinen weiteren Gremien tätig.

Herr Oliver Haugk, Diplom-Kaufmann, Mitglied des Vorstands seit 1. November 2017. Herr Haugk ist zudem im Aufsichtsrat der crumbl AG tätig.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Herr André Kolbinger, Kaufmann, Mitglied des Aufsichtsrats seit 22. August 2017 (Aufsichtsratsvorsitzender). Herr Kolbinger ist zudem im Aufsichtsrat der crumbl AG tätig.

Herr Roland Nicklaus, Diplom-Betriebswirt (BA), Aufsichtsratsmitglied seit 23. August 2007.

Herr Rene Krüger, Bank-Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 9. September 2010. Herr Krüger ist zudem im Aufsichtsrat der BOLL AG, Mainz, und im Vorstand der wallstreet:online capital AG, Berlin, tätig.

Nachtragsbericht für 2018

Beteiligungserwerb wallstreet:online capital AG

Im Jahr 2018 schloss die wallstreet:online AG Kaufverträge über den Erwerb von 35% der Anteile an der wallstreet:online capital AG, Berlin, ab unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Zum 31.12.2018 war der Kauf noch nicht vollzogen.

Beteiligungserwerb ABC New Media AG

Im Februar 2019 hat die wallstreet:online AG eine 100%ige Beteiligung an der ABC New Media AG mit Sitz in der Schweiz erworben. Die ABC New Media AG ist Inhaberin des Finanzinformationsportals www.finanznachrichten.de.

 

Berlin, 27. Februar 2019

Der Vorstand der wallstreet:online AG

Stefan Zmojda

Michael Bulgrin

Oliver Haugk

Anlagenspiegel zum 31.12.18

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historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 907.200,03 0,00 0,00 907.200,03
2. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 278.790,93 209.613,77 0,00 488.404,70
3. Firmenwert 271.106,53 0,00 0,00 271.106,53
4. Anlagen im Bau 10.508,47 0,00 0,00 10.508,47
1.467.605,96 209.613,77 0,00 1.677.219,73
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 113.468,31 26.092,60 2.080,19 137.480,72
113.468,31 26.092,60 2.080,19 137.480,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenden Unternehmen 53.010,00 8.456.966,70 50.000,00 8.459.976,70
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.012.250,00 0,00 1.012.250,00
3. Beteiligungen 0,00 884.822,40 0,00 884.822,40
53.010,00 10.354.039,10 50.000,00 10.357.049,10
Summe Anlagevermögen 1.634.084,27 10.589.745,47 52.080,19 12.171.749,55
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kumulierte Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 848.184,59 58.708,90 0,00 906.893,49
2. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 271.330,59 2.195,03 0,00 273.525,62
3. Firmenwert 271.106,53 0,00 0,00 271.106,53
4. Anlagen im Bau 10.508,47 0,00 0,00 10.508,47
1.401.130,18 60.903,93 0,00 1.462.034,11
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.900,87 10.242,04 1.684,64 105.458,27
96.900,87 10.242,04 1.684,64 105.458,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenden Unternehmen 53.008,49 120.000,00 49.999,00 123.009,49
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 250.000,00 0,00 250.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
53.008,49 370.000,00 49.999,00 373.009,49
Summe Anlagevermögen 1.551.039,54 441.145,97 51.683,64 1.940.501,87
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Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 306,54 59.015,44
2. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 214.879,08 7.460,34
3. Firmenwert 0,00 0,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00
215.185,62 66.475,78
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.022,45 16.567,44
32.022,45 16.567,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenden Unternehmen 8.336.967,21 1,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 762.250,00 0,00
3. Beteiligungen 884.822,40 0,00
9.984.039,61 1,51
Summe Anlagevermögen 10.231.247,68 83.044,73

LAGEBERICHT FÜR 2018

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Konjunktur allgemein

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2018 laut einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes verglichen zum Vorjahr preisbereinigt um 1,5 % gestiegen. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat sich aber abgeschwächt. Im Zuge der konjunkturellen Entwicklung ist die Arbeitslosenquote in 2018 auf 5,2 % gesunken. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Werbung im Internet

Digitale Display-Werbung (Online und Mobile) wird in 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 7% gewachsen. Insgesamt wird mit digitaler Display-Werbung (Online und Mobile) im deutschen Markt in 2018 ein Umsatz von 2,06 Mrd. Euro erzielt werden. Das prognostiziert der OVK (Online-Vermarkterkreis).

Finanzmarkt

Das Börsenumfeld war in 2018 von hoher Volatilität gekennzeichnet. Zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2018 sank der DAX von 12.897,39 um 2.388,43 Punkte auf 10.558,96.

2. Unternehmensentwicklung

Allgemein

Das Jahr 2018 hat sich als das Beste der Unternehmensgeschichte entwickelt. Die richtigen Entscheidungen im Bereich der personellen Investitionen bei Produkt und Vertrieb gepaart mit Rückenwind aus dem Markt haben sich ausgezahlt. Vor allem der Markt für Investor Relation- Werbung war in 2018 ganzjährig auf einem hohen Niveau und hat zudem die guten Zahlen aus dem Vorjahr noch weit übertroffen (+75%). Die Umsätze im Bereich Key Account sind geringfügig über Vorjahresniveau gestiegen (+8 %). Im Bereich Agenturvermarktung konnte nicht ganz an die Vorjahreszahlen angeknüpft werden (-5%). Durch die in 2017 eingeschlagene Neuausrichtung des Bereichs der Restplatzvermarktung (programmatischer Einkauf) haben sich die Umsätze hier deutlich steigern lassen (+65%). Insgesamt lagen die Vermarktungsumsätze 60 % über denen des Vorjahres.

Leicht über den Erwartungen lief der Bereich B2B und lag in etwa auf Vorjahresniveau (-3%). Zusätzlich zu den monatlichen Lizenzgebühren für drei B2B-Kunden (TEUR 366) konnten hier Umsätze für die Programmierung von Kundenwünschen in Höhe von TEUR 31 generiert werden.

Die Visits 2018 sind über alle Plattformen (Web, Mobile Web, Apps) um 21 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, die Page Impressions konnten um 25 % gesteigert werden. Damit haben wir uns besser entwickelt als die Top4 Mitbewerber, deren plattformübergreifende Reichweiten im Schnitt auf dem Niveau des Vorjahres lagen (Quelle: IVW). Technische Weiterentwicklungen haben wir vor allem durch die Integration eines neuen Bereichs für Kryptowährungen und ICOs vorgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung unserer App - insbesondere hinsichtlich Usability und Vermarktbarkeit.

Anfang 2018 hat die wallstreet:online AG mittels einer Sachkapitalerhöhung unter Ausgabe neuer Aktien die Markets Inside Media GmbH aus Leipzig erworben. Die Markets Inside Media GmbH betreibt die Webseite www.boersennews.de und die gleichnamige App, welche eine hervorragende Ergänzung zur aktuellen Produktpallette der wallstreet:online AG darstellen.

Mittels einer Barkapitalerhöhung im Mai 2018 konnten weitere Investitionen getätigt werden, vorrangig im Bereich Initial Coin Offering (ICO) und app brokerage.

Investitionstätigkeit

Die getätigten Investitionen betreffen im Wesentlichen die Zugänge bei Domains (TEUR 189) und Sachanlagen (TEUR 16), im Speziellen betreffen sie Neuanschaffungen im Bereich Hardware (TEUR 10).

Zudem wurden folgende Beteiligungen angeschafft:

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Name Anteil in % Kaufpreis in TEUR Art
ICO Consulting GmbH 60% 17 Neugründung
Blockchain Consult GmbH 50% 163 Zukauf
Markets Inside Media GmbH 100% 7.698 Sachkapitalerhöhung
crumble AG 75% 380 Neugründung
Net.ICO AG 78% 250 Neugründung
Trade republic UG 5% 885 Zukauf

Mitarbeiterentwicklung

Zum 31. Dezember 2018 betrug der Mitarbeiterbestand bei der wallstreet:online AG 23 Mitarbeiter einschließlich dreier Vorstände (Vorjahr: 20 Mitarbeiter einschließlich dreier Vorstände).

Anzahl Mitarbeiter:

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31.03.18 30.06.18 30.09.18 31.12.18
23 23 25 23

Produkt: www.wallstreet-online.de

Die Visits 2018 sind über alle Plattformen (Web, Mobile Web, Apps) um 25 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, die Page Impressions konnten um knapp 21 % gesteigert werden. Damit haben wir uns deutlich besser entwickelt als die Top4 Mitbewerber, deren plattformübergreifende Reichweiten im Schnitt auf dem Niveau des Vorjahres lagen (Quelle: IVW).

Technische Weiterentwicklungen haben wir vor allem mit Optimierung unserer Adserver-Technologie sowie im Bereich der Finanzvergleiche und mit der Integration transaktionsorientierter Platzierungen vorgenommen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung unserer App. Neben dem Ausbau des Funktionsumfangs und der Verbesserung der Usability, konnte auch die Vermarktbarkeit weiter gesteigert werden.

3. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Anlagenspiegel. Im Geschäftsjahr wurde eine Barkapitalerhöhung in Höhe von TEUR 5.925 sowie eine Sachkapitalerhöhung für die Einbringung der Markets Inside Media GmbH, Leipzig, unter Ausgabe neuer Aktien beschlossen und durchgeführt. Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.913 auf TEUR 20.784 erhöht, was im Wesentlichen auf einem Anstieg der Finanzanlagen und Guthaben bei Kreditinstituten auf der Aktivseite zurückzuführen ist. Auf der Passivseite spiegelt sich diese Entwicklung in einer Erhöhung des Eigenkapitals aus den durchgeführten Kapitalerhöhungen wider.

Finanzlage

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 31. Dezember 2018 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von TEUR 9.260 (Vorjahr: TEUR 3.331) ausgewiesen. Der Anstieg der liquiden Mittel resultiert insbesondere aus dem operativen Geschäft.

Die Liquiditätsplanung sieht für das Geschäftsjahr 2019 ebenfalls eine deutlich positive Entwicklung vor, sodass ausreichend Liquidität für die geplante Beteiligung an der wallstreet:online capital AG zur Verfügung steht.

Ertragslage

Die Ertragslage in 2018 spiegelt im Wesentlichen das positive Börsenumfeld, insbesondere den steigenden IR-Markt wider. Zur Ertragslage im Detail:

Die Umsätze insgesamt liegen mit TEUR 7.774 um TEUR 2.588 über dem Vorjahresniveau (2017: TEUR 5.186). Im Bereich Vermarktung des Portals konnten die Umsätze um 58 % gesteigert werden, was vor allem dem Bereich Investor Relation und dem Bereich Restplatzvermarktung zuzuschreiben ist. Die positive Entwicklung des Jahres 2017 konnte in 2018 fortgesetzt werden. Der Bereich Vermarktung von Investor Relation Werbung ist in 2018 nochmals um 73% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Bereich „Agenturvermarktung“ bewegten sich die Umsätze mit TEUR 260 auf Vorjahresniveau (+0,1%). Der Bereich Key Account ist mit TEUR 815 über dem Niveau des Vorjahres (+8,5%). Die Vermarkterumsätze haben sich mit TEUR 173 deutlich über Vorjahresniveau entwickelt (+155,2%). Durch die Neuausrichtung im Bereich der Restplatzvermarktung (programmatischer Einkauf / realtime bidding) konnte die wallstreet:online AG die Umsätze in diesem Bereich deutlich steigern auf TEUR 816 (+65%). Insgesamt haben wir auf unseren Restflächen nach wie vor steigende TKPs zu verzeichnen.

In 2018 wurden keine neuen B2B-Auträge akquiriert. Bereits bestehende Verträge wurden abgearbeitet. Die Umsätze in diesem Bereich sind um 3 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und lagen in 2018 bei TEUR 395.

Der Materialaufwand bewegt sich mit TEUR 1.054 (Vorjahr TEUR 700) deutlich über Vorjahresniveau. Grund hierfür waren vor allem die gestiegenen Kosten für Marketing sowie für Serverleistungen.

Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich in 2018 gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Personalkosten sind um 11% auf TEUR 2.017 (Vorjahr TEUR 1.810) gestiegen.

Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken (TEUR 71; Vorjahr TEUR 141). Grund hierfür sind die auslaufenden Abschreibungen auf die anderen aktivierten Eigenleistungen, die sich aus dem B2B-Projekt ergeben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind deutlich von TEUR 682 in 2017 auf TEUR 1.670 in 2018 gestiegen. Grund hierfür sind vor allem die gestiegenen Kosten für Rechtsberatung aufgrund der verschärften Vorschriften zur MAR-Richtlinie, die Beratungskosten für die in 2018 erfolgte Einbringung der Markets Inside Media GmbH (Produkt boersennews.de) sowie Beratungsleistungen bezüglich verschiedener Zukäufe von Beteiligungen. Zudem sind die Aufwendungen für Konzernverrechnungen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (TEUR 299).

Die Gesellschaft schließt das Jahr 2018 mit einem Jahresüberschuss von EUR 3.231.513,30 ab.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Jahr 2018 in Folge des guten Marktumfelds sehr positiv entwickelt. Die Prognose des Vorjahres mit einem deutlichen Umsatz- und daraus resultierendem Ergebnisanstieg für 2018 wurde somit erreicht.

4. Organisation und Risikomanagement

Vorstand

Zum Vorstand der Gesellschaft bestellt waren:

Herr Stefan Zmojda, Bankkaufmann, Mitglied des Vorstands seit 1. Januar 2016. Herr Zmojda ist zudem im Aufsichtsrat der crumbl AG tätig .

Herr Michael Bulgrin, Diplom-Kaufmann, Mitglied des Vorstands seit 1. November 2017. Herr Bulgrin ist in keinen weiteren Gremien tätig.

Herr Oliver Haugk, Diplom-Kaufmann, Mitglied des Vorstands seit 1. November 2017. Herr Haugk ist zudem im Aufsichtsrat der crumbl AG tätig.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats waren:

Herr André Kolbinger, Kaufmann, Mitglied des Vorstands seit 22. August 2017 Aufsichtsratsvorsitzender).

Herr Roland Nicklaus, Diplom-Betriebswirt (BA), Aufsichtsratsmitglied seit 23. August 2007.

Herr Rene Krüger, Bank-Kaufmann, Aufsichtsratsmitglied seit 9. September 2010. Herr Krüger ist zudem im Aufsichtsrat der BOLL AG, Mainz, und im Vorstand der wallstreet:online capital AG, Berlin, tätig.

Risikomanagement

Da sich das Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld bewegt, wird besonderer Wert auf ein praktikables und umsetzungsfähiges Risikomanagement-System gelegt. Der Vorstand ist sich dieser Aufgabe bewusst. Das bei der Gesellschaft implementierte Risikomanagementsystem ist darauf aufgebaut, aktuelle Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft mit den Planungen zu vergleichen und zu analysieren. Bei der Abweichung von den Planzahlen im negativen Sinne wird ein Plan zur zügigen Umsetzung von Gegenmaßnahmen entwickelt.

Der Vorstand informiert sich in monatlichen Abständen über die Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft und laufend zur allgemeinen Geschäftslage. Die Steuerung der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Wachstum und Wertsteigerung mit vertretbaren Risiken zu erzielen.

Der Aufsichtsrat wird in seinen Sitzungen regelmäßig zu bestehenden Risiken und Gegenmaßnahmen informiert und erhält monatlich einen detaillierten Überblick zur finanziellen Entwicklung der Gesellschaft und anderen wichtigen Kennzahlen.

5. Forschung und Entwicklung

Die wallstreet:online AG ist bestrebt, ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot permanent weiterzuentwickeln, effizient zu gestalten sowie sinnvolle und ergänzende Nutzer- und Kundenwünsche schnell und sachgerecht umzusetzen. Forschungsarbeiten im grundlegenden Sinne werden nicht durchgeführt.

6. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Betriebsrisiken bestehen im Zusammenhang mit dem laufenden Betrieb des eigenen Portals sowie der Kundenportale (B2B-Kunden). Unterbrechungen im Betrieb des Portals oder der Informationsversorgung können zu Einnahmeausfällen und Kundenverlusten führen.

Wirtschaftliche Rezessionstendenzen und staatliche Eingriffe könnten dazu führen, dass das Interesse an Börseninformationen bei den Nutzern nachlässt und der Werbeumsatz einbricht. Sollte eine Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfeldes eintreten, würde das Risiko bestehen, dass Kunden ihre Werbeinvestitionen stark einschränken.

Durch eine effiziente Kostenstruktur ist die wallstreet:online AG schlank aufgestellt und kann auf Marktveränderungen schnell reagieren. Die Fokussierung auf das Kerngeschäft und die kostengünstige Positionierung verhelfen der wallstreet:online AG zu einer guten Positionierung im wettbewerblichen Umfeld.

Insgesamt sind weder bestandsgefährdende Risiken noch Liquiditätsrisiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus heutiger Sicht erkennbar.

7. Prognosebericht

Das Ergebnis 2018 lag mit TEUR 3.232 deutlich über den Planungen. Grund hierfür war vor allem der anhaltende Aufschwung im Markt für Investor-Relation-Werbung.

Ein positives Börsenumfeld vorausgesetzt, sollte auch das Marktumfeld für Investor Relation Werbung im Jahr 2019 unverändert bleiben und so für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung der wallstreet:online AG sorgen. Im Kerngeschäft liegt der Fokus weiterhin im Ausbau der Key Account Vermarktung und der Optimierung der agenturseitigen Vermarktung sowie dem Ausbau des IR-Geschäftes.

Darüber hinaus wird die wallstreet:online AG die Diversifizierung des Geschäftsmodells weiter vorantreiben. Investiert werden soll insbesondere in den Aufbau des FinTec-Geschäfts. Die dort erzielbaren Abschlussprovisionen sowie Depot- und Transaktionsgebühren stellen nach Ansicht des Vorstands eine ideale Ergänzung zum Werbegeschäft dar. Auch die im vergangenen Jahr begonnen Projekte im ICO-Markt werden fortgesetzt. Die Tochtergesellschaften sind operativ tätig und entwickeln entsprechende Produkte.

Aufgrund des weiter anhaltenden positiven Marktumfeldes für Investor Relation Werbung sowie der Investitionen in neue Geschäftsmodelle rechnen wir mit Umsatzerlösen und einem positiven Jahresergebnis auf Vorjahresniveau.

8. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG

Gemäß § 312 AktG haben wir einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der mit der folgenden Erklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG abschließt:

„Über die [im Abhängigkeitsbericht] genannten Sachverhalte hinaus, sind keine Rechtsgeschäfte durchgeführt worden oder Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder damit verbundenen Unternehmen getroffen oder unterlassen worden.

Die wallstreet:online AG hat nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt worden.“

 

Berlin, 27. Februar 2019

Der Vorstand der wallstreet:online AG

Stefan Zmojda

Michael Bulgrin

Oliver Haugk

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.