UmweltBank Aktiengesellschaft

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

der UmweltBank AG, Nürnberg

Deutschlands grüne Bank

Aufgabe der UmweltBank ist die Finanzierung und Förderung von Umweltprojekten in ganz Deutschland. Diese Aufgabe ist in der Satzung wie folgt verankert: Die UmweltBank setzt sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere für klares Wasser, reine Luft und eine gesunde Umwelt ein. Die UmweltBank verwirklicht Ideen, die allen zugute kommen. Sie unterstützt die ökologische Entwicklung unserer Gesellschaft und fördert integrative und vorbeugende Maßnahmen des Umweltschutzes.

Die UmweltBank verbindet erfolgreiches und professionelles Bankmanagement mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Auf diese Weise setzt sie sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Zukunft unserer Kinder ein. Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern Konzepte, die Ökonomie und Ökologie wirkungsvoll miteinander verbinden.

Die UmweltBank bietet ökologische Finanzierungen, grüne Geld- und Kapitalanlagen sowie ökologisch orientierte Versicherungen und Altersvorsorgeprodukte und berät ihre Kunden umfassend dazu . Durch ihre tägliche Arbeit fördert die UmweltBank den Ausbau regenerativer Energien und bringt nachhaltiges Wirtschaften voran.

Das Ziel der UmweltBank ist es, durch die Geschäftstätigkeit in jeder Hinsicht zum Schutz der Umwelt beizutragen. Ökologie ist für die grüne Bank dabei kein kurzfristiger Trend. Denn nur durch nachhaltiges, langfristig orientiertes Handeln kann eine intakte Umwelt auch für die nachkommenden Generationen erhalten werden. Die UmweltBank ist bisher die einzige Bank, die den Umweltschutz als Unternehmensgegenstand bereits in ihrer Satzung verankert hat.

Produktökologie im Mittelpunkt: Aufgrund ihrer besonderen Unternehmenspolitik misst die UmweltBank den Erfolg ihrer Geschäftstätigkeit nicht nur an wirtschaftlichen, sondern auch an ökologischen Zahlen. Sie bietet ausschließlich Geldanlagen an, die unter nachhaltigen Gesichtspunkten gewissenhaft geprüft wurden und sie finanziert ausschließlich Projekte, die nach ebensolchen Kriterien ausgewählt wurden.

Umweltschutz garantiert: Die UmweltBank bietet ein in der deutschen Bankenlandschaft bislang einmaliges Versprechen: Die Umweltgarantie. Die grüne Bank garantiert jedem Anleger, dass mit seinem Geld ausschließlich Umweltprojekte finanziert werden. Das sind z.B. Vorhaben im Bereich ökologisches Bauen und Sanieren, Windkraft-, Wasserkraft-, Sonnenenergie- und Biomasseprojekte, bis hin zur ökologischen Landwirtschaft.

Dabei gilt höchste Transparenz. Denn in welche ökologischen und nachhaltigen Projekte die Kundeneinlagen fließen, können die Anleger dem regelmäßig veröffentlichten Kreditportfolio der Bank entnehmen.

Kontrollorgan: Die Einhaltung der Umweltgarantie wird regelmäßig durch ein unabhängiges Gremium kontrolliert - den Umweltrat. Bei der Kreditvergabe beachtet die UmweltBank klare ethisch-ökologische Vorgaben, die gemeinsam mit dem Umweltrat erarbeitet wurden. So gelten strenge Ausschlusskriterien. Projekte aus den Bereichen fossile Energie, Militärgüter, umweltschädliche Produkte und Technologien, Gentechnik in der Landwirtschaft sowie sozial unverträgliche Projekte wie Ausbeutung und unfaire Geschäftspraktiken (z.B. Korruption und Menschenrechtsverletzungen) werden keinesfalls unterstützt. Die Bank orientiert sich bei der Auswahl der Kreditprojekte in erster Linie an Positivkriterien wie z.B. regenerative Stromerzeugung, umweltfreundliches Bauen, ökologische Land- und Forstwirtschaft oder nachhaltige Wirtschaftsweise.

Ökologische Sparprodukte: Als Förderbank im Umweltbereich bietet die UmweltBank ökologische Geldanlagen mit guter Rendite an. Zu den bankeigenen Sparprodukten gehören das täglich verfügbare UmweltPluskonto, Sparbücher einschließlich Mietkautionskonto, Sparbriefe einschließlich dem einjährigen Umweltzertifikat und UmweltSparverträge mit einer Laufzeit bis zu 25 Jahren. Die Anleger müssen bei einer Geldanlage für die Umwelt nicht auf Zinsen verzichten. Sie profitieren in zweifacher Hinsicht: Zum einen in Form von attraktiven Zinsen, zum anderen durch den Einsatz für die Umwelt.

Ökologische Vermögensberatung: Die UmweltBank bietet alle Anlageprodukte, die zu einem gut strukturierten Portfolio gehören. Neben der eigenen Aktie sind dies Genussscheine, Umweltaktien, nachhaltige Aktien- und Rentenfonds sowie ökologisch orientierte Altersvorsorgeangebote und Versicherungen. Auch ausgewählte geschlossene Fonds wie Wind- und Solarfonds gehören zur Produktpalette. Dabei werden alle angebotenen Produkte einer intensiven ökonomischen und ökologischen Prüfung unterzogen, damit alle Kunden die Sicherheit haben, sich tatsächlich für ein ökologisches Produkt zu entscheiden.

Fukushima und Staatsschuldenkrise zwingen zum Umdenken

Seit dem Jahr 2008 dominiert das Wort „Krise" die Wirtschaftsberichte in den Medien. Im Jahr 2011 standen dabei insbesondere die in vielen, insbesondere europäischen Ländern ausufernden Staatsschulden im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Die Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland zeigte sich - im Gegensatz zu vielen europäischen Nachbarn - sehr stabil. Hierzu trugen sowohl der Inlandskonsum als auch die starke Nachfrage nach deutschen Gütern aus dem Ausland bei; unterstützt wurde die Entwicklung durch weiterhin niedrige Zinsen der Europäischen Zentralbank.

Ein einschneidendes Ereignis des letzten Jahres war der Reaktorunfall im japanischen Fukushima, in dessen Folge der deutsche Bundestag beschlossen hat, den im Vorjahr noch hinausgezögerten Ausstieg aus der Kernenergie nun beschleunigt umzusetzen. Die Abkehr von der Nutzung fossiler und atomarer Energie zwingt zu einem starken und stetigen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger und zum Energiesparen.

Die von der UmweltBank mit günstigen Krediten geförderten Bereiche „erneuerbare Energie" sowie „ökologisches Bauen und Sanieren" sind dadurch in starkem Wachstum. Für die Bank gab und gibt es weiterhin viel zu tun.

Auch die für die Refinanzierung erforderlichen Einlagen wachsen weiter. Denn immer mehr privaten Anlegern reicht es nicht mehr aus, dass eine Vermögensanlage rentabel und sicher ist; vielmehr soll sie auch ökologisch korrekte Wirkungen entfalten.

Bilanzsumme wächst um 13%

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die UmweltBank mit ihrer nachhaltigen und soliden Geschäftspolitik weiter erfolgreich und gesund wachsen. Die Anzahl der Kunden kletterte von 86.116 um 6,9 % auf 92.042.

Das Geschäftsvolumen der UmweltBank, d.h. Bilanzsumme zuzüglich Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen wie unwiderrufliche Kreditzusagen, belief sich Ende 2011 auf 2.273,1 Mio. Euro, eine Zunahme von über 17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bilanzsumme selbst stieg um 13,1 % auf 1.994,0 Mio. Euro.

Die Anzahl der für die UmweltBank tätigen Mitarbeiter/innen einschließlich Vorstand, Mitarbeiter der hauseigenen Werbeagentur UmweltKontakt GmbH und Studenten in Teilzeit betrug 151 Personen (Vorjahr: 138). Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche stieg die Mitarbeiterleistung um 5,0 % auf 108,7 Personen an. Bemerkenswert ist die hohe Ausbildungsquote, die im Gesamtjahr zwei Auszubildende und fünfzehn Trainees umfasste. Auch der laufenden Fort- und Weiterbildung kommt ein hoher Stellenwert zu.

Während die Mitarbeiter in den Sommermonaten bei der Aktion „banker on bike" 11.898 km in die Pedale getreten sind, hat die UmweltBank für jeden neuen Kunden 5 Euro zur Pflanzung und Pflege eines Baumes im Norden der Insel Borneo/Malaysia gespendet. Dieses WWF-Projekt leistet nicht nur einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz, sondern unterstützt auch den Lebensraum einer in ihrem Überleben bedrohten Orang-Utan-Population von 200 Tieren.

Über 15.500 Umweltprojekte gefördert

Satzungsgemäß finanziert die grüne Förderbank ausschließlich Umweltprojekte in ganz Deutschland. Ende 2011 beläuft sich die Gesamtzahl der geförderten ökologischen Projekte auf 15.523, ein Zuwachs von 7,4 %. Die Zahl der im Geschäftsjahr neu geförderten Projekte betrug 1.071.

Die Summe der von Kunden in Anspruch genommenen Kredite legte um 15,3 % auf 1 .404,1 Mio. Euro zu. Das gesamte Kundenkreditvolumen einschließlich offener Zusagen von 231,6 Mio. Euro erreichte mit 1.635,7 Mio. Euro einen neuen Höchststand.

Bei der Branchenverteilung des Kreditportfolios lagen im Jahr 2011 erneut die Solarkredite mit 47,6 % (Vorjahr: 47,9 %) an erster Stelle, gefolgt von den ökologischen und sozialen Baufinanzierungen mit 30,9 % (Vorjahr: 30,9 %). Auf Wind- und Wasserkraftprojekte entfielen 14,9 % (Vorjahr: 14,5 %). Das restliche Kreditvolumen von 6,6 % (Vorjahr: 6,7 %) verteilt sich auf Biogas- und Biomasseprojekte, ökologische Landwirtschaft, Naturkosthandel, Energieeinsparung und Contracting.

Sowohl die ökologische Bonität als auch die ökonomische Güte der Kreditnehmer werden mit Hilfe erprobter Ratingverfahren ermittelt. Auf der Basis eines Schulnotensystems von eins bis sechs ergibt sich mit der Durchschnittsnote 1,98 eine gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderte ökonomische Bonität des gesamten Kundenkreditbestands.

Über den Kreditbestand hinaus hält die UmweltBank noch einige Beteiligungen an Wind- und Solarparks, geschlossenen ökologischen Immobilienfonds und anderen im Umweltschutz tätigen Unternehmen mit einem Beteiligungsbuchwert von 11,5 Mio. Euro.

Die CO2-Ersparnis aus allen geförderten und finanzierten 15.523 Kreditprojekten zusammen beträgt rund 2 Mio. Tonnen jährlich. Eine ausführliche Darstellung findet sich hierzu im Umweltbericht der Bank.

Jederzeitige Zahlungsbereitschaft

Für das Liquiditätsmanagement unterhält die UmweltBank Guthaben bei der deutschen Bundesbank (25,1 Mio. Euro), bei genossenschaftlichen oder öffentlich-rechtlichen Banken (120,7 Mio. Euro) sowie insbesondere Pfandbriefe und Schuldverschreibungen öffentlicher Emittenten oder Banken (405,5 Mio. Euro). Europäische Staatsanleihen befinden sich nicht im Portfolio. Die Liquiditätsreserven der UmweltBank werden einem ökologischen Rating durch drei externe Agenturen unterworfen und vom Umweltrat kontrolliert.

Die vollumfängliche Zahlungsbereitschaft der UmweltBank war aufgrund einer guten Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2011 jederzeit gegeben. Der aufsichtsrechtliche Liquiditätsgrundsatz wurde stets übertroffen.

Gesetzliche Eigenkapitalquote rund 10%

Erfreulich ist, dass das Eigenkapital der UmweltBank die derzeitigen gesetzlichen Anforderungen deutlich übertrifft. Das aufsichtsrechtliche, sogenannte „haftende" Eigenkapital ist vom Jahresanfang 2011 von 107,8 Mio. Euro auf 131,7 Mio. Euro gestiegen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die erfolgten Zuführungen zu den Rücklagen und zum Fonds für allgemeine Bankrisiken sowie zwei Genussrechtsemissionen.

Nach Feststellung des Jahresabschlusses und Hauptversammlungsbeschluss sollen weitere Rücklagendotierungen erfolgen und das haftende Eigenkapital dann voraussichtlich bei rund 138,4 Mio. Euro liegen. Davon sind 91,9 Mio. Euro als sogenanntes Kernkapital und 46,5 Mio. Euro als Ergänzungskapital einzustufen.

Die Kernkapitalquote liegt mit Feststellung des Jahresabschluss bereits bei 6,60 % (gesetzliche Mindestanforderung derzeit 4,0 %), die Gesamtkapitalquote bei 10,0 %. (Mindestanforderung derzeit 8,0 %).

Aufgrund der im Dezember 2010 veröffentlichten „Basel III"-Regelungen sollen die Anforderungen an das Eigenkapital der Banken deutlich erhöht werden. Die geforderte Kernkapitalquote wird bis 2019 sukzessive auf 8,50 % und die Gesamtkapitalquote auf 10,50 % steigen. Die UmweltBank will diese Anforderungen durch weitere zukünftige Gewinnthesaurierungen und Genussscheinemissionen darstellen.

Neben dem Eigenkapital und UmweltSparbriefen dienen öffentliche Fördermittel für Umweltprojekte als langfristige Refinanzierungsquelle. Deshalb stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 450,8 Mio. Euro auf 502,7 Mio. Euro an. Der weitaus größte Anteil entfällt hierbei auf die KfW-Förderbank, an die zur Sicherheit sowohl die refinanzierten Endkreditnehmerforderungen abgetreten sind als auch weitere Wertpapiere im Nominalwert von 86,5 Mio. Euro. Da die UmweltBank bei den kleineren Solarfinanzierungen auch 2011 aus Effizienzgründen und aufgrund der Marktnähe der Refinanzierungskondition vielfach eigene Mittel eingesetzt hat, ist die Refinanzierungsquote leicht von 37,4 % auf 36,5 % zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und damit die Kundeneinlagen haben sich von 1.179,7 Mio. Euro um 13,4 % auf 1.338,1 Mio. Euro erhöht. Bei den Kunden begehrt war das attraktiv verzinste Tagesgeldkonto UmweltPlus. Alle täglich fälligen Einlagen belaufen sich auf 804,0 Mio. Euro und machen 60,1 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus. An zweiter Stelle folgen die Spareinlagen mit 430,9 Mio. Euro bzw. einem Anteil von 32,2 %, an dritter Position stehen die UmweltSparbriefe einschließlich des einjährigen Umweltzertifikats mit 103,2 Mio. Euro oder 7,7 %.

Setzt man die Umweltkredite ins Verhältnis zu den Kundeneinlagen, so ergibt sich eine Überdeckung von 110,6 % gegenüber 108,8 % im Vorjahr (Umweltgarantiedeckungsgrad). Die von der UmweltBank ausgesprochene Umweltgarantie, mit dem Geld der Anleger ausschließlich Umweltprojekte zu finanzieren, wurde somit wiederum eingehalten bzw. sogar übertroffen.

Zusätzlich zu diesen bilanzwirksamen Einlagen investierten Anlagekunden bei der UmweltBank weitere 55,2 Mio . Euro in ökologische Aktien, Umweltfonds, ökologische Genussrechte und umweltorientierte Altersvorsorgeprodukte. Die Genussrechte der UmweltBank waren bei Anlegern ebenso begehrt wie ein Projektgenussschein aus dem Solar- und Windkraftbereich.

Gefragt war im Jahr 2011 die UmweltBank-Aktie. Der Kurs lag am 31.12.2011 bei 24,85 Euro gegenüber 17,28 Euro am 31.12.2010. Zusammen mit der Dividende von 0,98 Euro pro Aktie ergab sich ein Wertzuwachs von etwa 49,5 % im Jahr 2011.

Grüne Gewinne/erfolgreiches Wirtschaften

Zum guten Jahresergebnis 2011 trug wiederum wesentlich die gute Durchschnittszinsmarge von 1,82 % bei. In Verbindung mit dem Wachstum bei Krediten und Einlagen führte dieser Umstand zu einer Erhöhung des Zinsüberschusses von 30.351 TEUR um 11,2 % auf 33.743 TEUR. Zins- und Finanzergebnis zusammen beliefen sich auf 34.636 TEUR gegenüber 29.681 TEUR im Vorjahr.

Aufgrund der umsichtigen Kreditvergabepraxis war wiederum nur eine moderate Risikovorsorge für Kundenkredite erforderlich, die 1.766 TEUR (Vorjahr: 1.888 TEUR) ausmachte. Der Risikovorsorgebestand beläuft sich auf 7.172 TEUR oder 0,51 % des ausgereichten Kundenkreditvolumens.

Der Provisionsüberschuss, der Gebühren aus der Vermögensberatung (Wertpapier- und Versicherungsgeschäft) sowie Kreditbearbeitungsgebühren beinhaltet, sank von 7.785 TEUR um 30,1 % auf 5.444 TEUR. Hintergrund für diese Entwicklung ist ein Sondereffekt: Die KfW Förderbank, deren Konditionen wir für unsere Förderdarlehen im Solarbereich nachbilden, hat ihre Darlehen bis Ende 2010 zu 96 % ausbezahlt. Die 4 % Abzug vom Nennbetrag wurden als Entgelt für die jederzeitige vorzeitige Rückzahlungsmöglichkeit sofort ertragswirksam vereinnahmt. Die seit Anfang 2011 geltende neue Konditionsgestaltung der KfW sieht nun eine Auszahlung zu 100 % (und damit keine Provisionseinnahmen) vor bei gleichzeitig etwas höherer Verzinsung. Der Effekt dieser Umstellung ist eine Verschiebung von Erträgen in die Zukunft.

Das Ergebnis vor Verwaltungsaufwand und Steuern stieg von 35.697 TEUR im Vorjahr auf 38.400 TEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,6 %.

Die Summe der Verwaltungsaufwendungen insgesamt stieg von 10.154 TEUR um 11,1 % auf 11.284 TEUR. Während der Personalaufwand mit 5.367 TEUR (Vorjahr: 4.927 TEUR) um 8,9 % zunahm, erhöhten sich die anderen Verwaltungsaufwendungen um 12,7 %.

Saldiert man Erträge und Aufwendungen, so verbleibt ein Bruttoergebnis von 27.116 TEUR gegenüber 25.543 TEUR im Vorjahr. Um für das anstehende Wachstum weiteres Eigenkapital vorzuhalten, hat sich der Vorstand entschlossen 7.700 TEUR in den sogenannten Fonds für allgemeine Bankrisiken einzustellen. Berücksichtigt man den Steueraufwand in Höhe von 8.408 TEUR für Körperschafts- und Gewerbesteuer, ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 11.008 TEUR (Vorjahr: 10.004 TEUR). Nach Einstellung in die Gewinnrücklagen von 5.000 TEUR verbleibt ein Bilanzgewinn von 6.008 TEUR.

Nach Schluss des Geschäftsjahres 2011 gab es bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses am 31. Januar 2012 keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse.

Professionelles Bankmanagement

Ziel der UmweltBank als ökologisch und ökonomisch handelndes Unternehmen ist es, nur solche Entscheidungen zu treffen, die im Verhältnis Chance zu Risiko ein positives Profil ergeben. Neben diesem Grundsatz besteht ein umfassendes Risikomanagementsystem, mithilfe dessen alle relevanten Bereiche laufend überwacht werden.

Die eingesetzten Instrumente werden fortlaufend verfeinert, so dass ein frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen und entsprechendes Gegensteuern möglich ist. Dazu gehören das interne Kontrollsystem mit interner Revision und Einbindung des Vorstands . Der Prüfungsumfang der Innenrevision wird parallel zum Wachstum der UmweltBank ausgeweitet. Aufgrund der flachen Hierarchie übt der Vorstand teilweise selbst Kontrollfunktionen aus und ist sehr nah in die Geschäftsaktivitäten der zugeordneten Abteilungen eingebunden.

Das Adressenausfallrisiko im Kreditbereich wird bereits dadurch begrenzt, dass nur die im Rahmen einer vom Gesamtvorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates festgelegten Kreditrisikostrategie genannten Kreditarten zulässig sind und für diese wiederum klare Beurteilungskriterien definiert sind. Ziel ist es dabei immer, Ausfallrisiken zu vermeiden. In den Kreditentscheidungsprozess sind, je nach Kreditgröße und Risikorelevanz, entsprechend erfahrene Kompetenzträger, häufig auch die Vorstandsmitglieder, eingebunden. Zudem wird seit Gründung der UmweltBank jeder Kredit geratet und mit einer ökonomischen und ökologischen Bonitätsnote versehen. Das ökologische Bonitätsraster umfasst fünf Noten von sehr fördernd (eins), fördernd (zwei), noch fördernd (drei), neutral (vier) und umweltschädlich (fünf). Kontrollinstanz ist der Umweltrat. Das ökonomische Ratingsystem besteht aus sechs Bonitätsstufen für Kreditengagements, orientiert an den Standards der „Initiative Finanzstandort Deutschland" und der staatlichen KfW, und drei weiteren Bonitätsklassen für Mezzanine- und Eigenkapital bzw. Beteiligungen und Aktien.

Die Risiken bezüglich des Wachstums im Kreditgeschäft liegen weiterhin überwiegend in der Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen, insbesondere beim EEG. Dem Risiko einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist die UmweltBank aufgrund ihrer Spezialisierung auf ökologische Immobilien und Projektfinanzierungen im Bereich der erneuerbaren Energien in wesentlich geringerem Maße ausgesetzt als andere Banken. Die Streuung der Kreditrisiken auf verschiedene Kreditbereiche, verschiedene Regionen und auf verschiedenste Kreditnehmer mit unterschiedlichsten Beträgen und die Fokussierung auf die persönliche Bonität der Kreditnehmer führt zu geringen Ausfallraten.

Auch für die Liquiditätsreserven und Wertpapieranlagen der Bank gelten Vorsichtsprinzipien. Hier wurden ebenfalls Grundbedingungen mit dem Ziel der Risikominimierung festgelegt. Das Risikomanagement für diesen Bereich umfasst zahlreiche Kontrollmaßnahmen sowie strenge Limitierungen. Die Anlage erfolgt in Form von Zentralbankguthaben, festverzinslichen Wertpapieren und Pfandbriefen, öffentlichen Anleihen oder Tagesgeldern bei Zentralinstituten. Hier wird - neben der Rendite - Wert gelegt auf Marktgängigkeit und gute Bonität der Emittenten. Die UmweltBank ist aufgrund der geringen Handelstätigkeit im Sinne des Kreditwesengesetzes ein Nichthandelsbuchinstitut.

Geschäfte in Derivaten und Optionen werden von der Bank bisher nicht betrieben. Anlagen in Fremdwährungen können nur in geringem Umfang vorgenommen werden. Das Kursrisiko im Aktienbereich wird überschaubar gehalten, indem im Verhältnis zur Bilanzsumme der Bank nur sehr geringe Aktienpositionen gehalten werden. Die Höhe der jeweils eingegangenen Risiken orientiert sich bezüglich der Tragfähigkeit auch an der Höhe des erwarteten operativen Ergebnisses.

Das Zinsänderungsrisiko wird mittels einer regelmäßig unterjährig erstellten Zinsbindungsbilanz, die einseitige Überhänge aufdeckt, überschaubar gehalten. Mittels einer täglichen Portfoliobewertung werden Kursänderungen aller Wertpapiere im Wertpapierbestand kontrolliert und Eingriffszeitpunkte gemeldet. Die durchschnittliche Restlaufzeit der im Bestand befindlichen festverzinslichen Wertpapiere wird bewusst kurz gehalten, um vor steigenden Zinssätzen am Kapitalmarkt und damit sinkenden Kursen weitgehend geschützt zu sein. Rund 36,5 % der Kundenkredite sind über öffentliche Mittel mit kongruenter Laufzeit zu festen Zinssätzen refinanziert und insofern nicht mit einem Zinsänderungsrisiko behaftet. Im Rahmen des dynamischen Kreditwachstums erfolgt eine stetige Anpassung der Kreditzinsen an Veränderungen am Kapitalmarkt.

Die Liquiditätssteuerung erfolgt umsichtig. Die UmweltBank hat zum Jahresende ein komfortables Liquiditätspolster, das die aufsichtsrechtlichen Anforderungen übertrifft. Das Liquiditätsrisiko wird deshalb auch für die Zukunft als gering eingeschätzt.

Rechtliche Risiken werden sowohl durch die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten wie Rechtsanwälten, Notaren oder Wirtschaftsprüfern bzw. Verbänden eingeschränkt als auch durch sorgfältige Auswahl von Geschäftspartnern und Projekten. Mit kompetenter und ausführlicher Beratung klären wir unsere Kunden über potentielle Risiken auf.

Im EDV-Bereich besteht durch die vorhandene, langjährige Anbindung an ein externes Rechenzentrum mit einer Backup-Lösung ein hohes Maß an Sicherheit.

Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren ist nur mit kompetenten und zuverlässigen Mitarbeitern möglich. Deshalb wählt der Vorstand der UmweltBank neue Mitarbeiter/innen stets sehr sorgfältig aus und legt großen Wert auf eine ständige, qualifizierte Fort- und Weiterbildung.

Gute Chancen für die weitere Entwicklung der UmweltBank

Insgesamt erwarten wir, dass die UmweltBank als bundesweit tätige Direkt- und Beraterbank den positiven Trend seit Geschäftsbeginn vor 15 Jahren auch in Zukunft fortsetzen wird. Dies bedeutet ein weiteres Wachstum weitgehend aus eigener Kraft bei gleichzeitigem Fokus auf ökologischen und ökonomischen Ertrag.

Im Bereich der Anlage- und Vermögensberatung wird die Bank ihre Kunden weiterhin umfassend in Fragen der ökologischen Geldanlage beraten. Dabei steht weiterhin der Bedarf des Kunden im Vordergrund und nicht der Absatz einzelner Produkte.

Ziel ist es, neben den klassischen Anlageformen UmweltPluskonto, UmweltSparbuch und UmweltSparbrief weitere attraktive Beteiligungsmodelle oder Genussrechte an Wind-, Solar- und Biomasseprojekten anzubieten.

Im Kreditbereich werden weiterhin die ökologische Baufinanzierung - einschließlich der Altbausanierung - sowie die Finanzierung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energieträger ertragreiches Wachstum bei niedrigen Risiken ermöglichen. Finanzierungen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft sollen weiter intensiviert werden.

Die Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung liegen weiterhin in der Veränderung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie der Entwicklung der Energiepreise, der Kapitalmärkte und der Konjunktur. Auch der Entwicklung der Einspeisevergütung insbesondere für Solarstrom kommt eine besondere Bedeutung zu.

Zur Bewältigung des weiteren geplanten Wachstums ist der kontinuierliche personelle Auf- und Ausbau mit engagierten und qualifizierten Mitarbeiter/innen und Führungskräften vorgesehen.

Nach Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zum 31. Januar 2012 haben sich Bundeskabinett und die Koalitionsfraktionen auf eine Reform der Solarstromförderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verständigt, die am 29. März im Bundestag verabschiedet werden soll. Die Reform sieht eine deutliche Absenkung der Einspeisevergütung ab dem 1. April 2012 vor. Die Auswirkungen der Reform auf das Volumenwachstum der UmweltBank werden sich in Grenzen halten, da ein verlangsamtes Wachstum im Solarbereich durch stärkere Zuwächse bei der ökologischen Projekt- und Baufinanzierung ausgeglichen werden können sollte. Unverändert sind wir der Auffassung: Die Zukunft ist grün.

 

Nürnberg, den 31. Januar 2012/27. März 2012

UmweltBank AG, Nürnberg

Der Vorstand

Horst P. Popp

Jürgen Koppmann

Bilanz zum 31. Dezember 2011

der UmweltBank AG, Nürnberg

AKTIVSEITE

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31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 6.834,51 1
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 25.068.067,37 25.074.901,88 22.952
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 25.068.067,37 (i.Vj. TEUR 22.952)
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 15.508.324,78 56.318
b) andere Forderungen 155.855.392,39 171.363.717,17 88.052
3. Forderungen an Kunden 1.376.711.675,00 1.204.479
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 192.306.472,42 (i.Vj. TEUR 175.568)
Kommunalkredite 7.371.307,47 (i.Vj. TEUR 7.712)
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Anleihen und Schuldverschreibungen
a) von öffentlichen Emittenten 30.439.060,47 40.509
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 25.312.305,77 (i.Vj. TEUR 35.091)
b) von anderen Emittenten 375.079.902,53 405.518.963,00 340.472
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 317.242.430,80 (i.Vj. TEUR 299.205)
5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 724.160,20 719
6. Beteiligungen 11.510.344,13 5.986
darunter: an Kreditinstituten 0,00 (i.Vj. TEUR 0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (i.Vj. TEUR 0)
7. Anteile an verbundenen Unternehmen 850.000,00 850
darunter: an Kreditinstituten 0,00 (i.Vj. TEUR 0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (i.Vj. TEUR 0)
8. Treuhandvermögen 0,00 674
darunter: Treuhandkredite 0,00 (i.Vj. TEUR 674)
9. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 191.834,70 293
10. Sachanlagen 837.031,78 985
11. Sonstige Vermögensgegenstände 660.375,64 465
12. Rechnungsabgrenzungsposten 60.458,86 100
13. Aktive latente Steuern 531.275,47 0
Summe der Aktiva 1.994.034.737,83 1.762.855

PASSIVSEITE

31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 271.441,25 286
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 502.386.731,26 502.658.172,51 450.486
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 174.401.835,29 145.479
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 256.491.574,82 430.893.410,11 221.490
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 803.952.688,09 718.938
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 103.235.778,33 907.188.466,42 1.338.081.876,53 93.837
3. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 674
darunter: Treuhandkredite 0,00 (i.Vj. TEUR 674)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.317.316,80 5.293
5. Rechnungsabgrenzungsposten 114.327,79 161
6. Passive latente Steuern 0,00 203
7. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 531.761,70 2.680
b) andere Rückstellungen 3.686.235,31 4.217.997,01 3.041
8. Genussrechtskapital 63.113.180,00 52.036
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (i.Vj. TEUR 0)
9. Fonds für allgemeine Bankrisiken 21.650.000,00 13.950
10. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 14.399.424,00 14.399
b) Kapitalrücklage 16.964.342,48 16.964
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 26,20 0
cb) andere Gewinnrücklagen 22.510.124,09 22.510.150,29 17.434
d) Bilanzgewinn 6.007.950,42 59.881.867,19 5.504
Summe der Passiva 1.994.034.737,83 1.762.855
1. Eventualverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 27.406.921,55 12.113
2. Andere Verpflichtungen
Unwiderrufliche Kreditzusagen 251.637.961,39 164.791

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2011

der UmweltBank AG, Nürnberg

AUFWENDUNGEN

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2011 2010
EUR EUR EUR TEUR
1. Zinsaufwendungen 39.459.581,35 35.157
2. Provisionsaufwendungen 1.304.500,88 3.372
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 4.593.111,86 4.221
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 773.548,94 5.366.660,80 706
darunter: für Altersversorgung EUR 436,37 (i.Vj. TEUR 0)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 5.505.687,23 10.872.348,03 4.885
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 411.349,49 342
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.224,47 14
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 1.765.932,80 1.888
7. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 7.700.000,00 7.150
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 1.094
9. Außerordentlicher Aufwand 0,00 14
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.408.145,44 8.389
darunter latente Steuern EUR -734.575,75 (i.Vj. TEUR 44)
11. Jahresüberschuss 11.007.950,42 10.004

ERTRÄGE

2011 2010
EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 62.060.124,68 55.014
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 11.142.412,64 73.202.537,32 10.493
2. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 28.237,71 19
b) Beteiligungen 197.869,96 1
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 250.000,00 476.107,67 0
3. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 285
4. Provisionserträge 6.748.513,00 11.157
5. Nettoertrag des Handelsbestands 105.664,71 120
6. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 310.820,42 0
7. Sonstige betriebliche Erträge 92.389,76 147
Summe der Erträge 80.936.032,88 77.236
1. Jahresüberschuss 11.007.950,42 10.004
2. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen 5.000.000,00 4.500
3. Bilanzgewinn 6.007.950,42 5.504

Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2011

der UmweltBank AG, Nürnberg

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Alle Beträge in TEUR 2011 2010
Periodenergebnis 11.008 10.004
Im Periodenergebnis enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Abschreibungen, Wertberichtigungen und Zuschreibungen auf Forderungen, Sach- und Finanzanlagen 2.128 2.296
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -1.503 68
Andere zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 7.389 7.540
Gewinn/Verlust aus der Veräußerung von Finanz- und Sachanlagen -243 704
Sonstige Anpassungen (Saldo) -23.663 -21.744
Zwischensumme -4.884 -1.132
Veränderungen des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit
Forderungen an Kreditinstitute -26.840 -14.826
Forderungen an Kunden -174.175 -179.637
Wertpapiere (soweit nicht Finanzanlagen) 16.904 -21.378
Andere Aktiva aus laufender Geschäftstätigkeit -156 -137
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 51.902 59.940
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 158.311 181.810
Andere Passiva aus laufender Geschäftstätigkeit -1.022 1.863
Erhaltene Zinsen und Dividenden 73.155 64.678
Gezahlte Zinsen -38.206 -34.261
Ertragsteuerzahlungen -10.556 -8.559
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 44.433 48.361
Einzahlungen aus Abgängen des
Finanzanlagevermögens 21.462 46.039
Sachanlagevermögens 13 5
Auszahlungen für Investitionen in das
Finanzanlagevermögen -69.256 -102.781
Sachanlagevermögen -150 -408
Mittelveränderungen aus sonstiger Investitionstätigkeit (Saldo) -29 -147
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -47.960 -57.292
Dividendenzahlungen -5.427 -3.988
Mittelveränderungen aus sonstigem Kapital (Saldo) 11.077 11.077
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 5.650 7.089
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus den Cashflows) 2.123 -1.842
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 22.952 24.794
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 25.075 22.952

Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2011

der UmweltBank AG, Nürnberg

Das bilanzielle Eigenkapital (ohne Berücksichtigung des Genussrechtskapitals und des Fonds für allgemeine Bankrisiken) hat sich wie folgt entwickelt:

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Alle Beträge in Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Summe
Eigenkapital 01.01.2010 14.399.424,00 16.964.342,48 12.336.380,70 4.517.639,04 48.217.786,22
Anpassung der Bilanz gemäß BilMoG 67.442,30 67.442,30
Einstellung in die Gewinnrücklagen 25.06.2010 530.106,24 -530.106,24 0,00
Gezahlte Dividenden -3.987.532,80 -3.987.532,80
Jahresüberschuss 31.12.2010 10.003.696,25 10.003.696,25
Einstellung in die Gewinnrücklagen 31.12.2010 4.500.000,00 -4.500.000,00 0,00
Eigenkapital 31.12.2010 14.399.424,00 16.964.342,48 17.433.929,24 5.503.696,25 54.301.391,97
Einstellung in die Gewinnrücklagen 30.06.2011 (Hauptversammlung) 76.221,05 -76.221,05 0,00
Gezahlte Dividenden -5.427.475,20 -5.427.475,20
Jahresüberschuss 31.12.2011 11.007.950,42 11.007.950,42
Einstellung in die Gewinnrücklagen 31.12.2011 5.000.000,00 -5.000.000,00 0,00
Eigenkapital 31.12.2011 14.399.424,00 16.964.342,48 22.510.150,29 6.007.950,42 59.881.867,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

der UmweltBank AG, Nürnberg

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 ist unter Beachtung handels- und aktienrechtlicher Vorschriften und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (kurz: RechKredV) aufgestellt. Die in den Formblättern 1 und 2 der RechKredV vorgesehenen, aber nicht belegten Posten wurden gemäß § 265 Abs. 8 Handelsgesetzbuch (kurz: HGB) nicht berücksichtigt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens

Täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, Wertpapiere des Umlaufvermögens und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bzw. nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem latenten Kreditrisiko wurde durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden gemäß § 340e HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung bewertet.

Die Nutzungsdauer liegt bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 3 und 5 Jahren, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren. Die Einbauten in fremde Gebäude werden auf die Restlaufzeit der jeweiligen Mietverträge zum Aktivierungszeitpunkt abgeschrieben.

Immaterielle Anlagegüter und Sachanlagen werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden in den Jahren 2008 und 2009 als Sonderposten aktiviert, welcher über fünf Jahre (inklusive des Anschaffungsjahrs) abgeschrieben wird. Die seit dem Geschäftsjahr 2010 erworbenen Geringwertigen Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

Befristete Forderungen an Kreditinstitute sowie die festverzinslichen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Unter Pari erworbene festverzinsliche Wertpapiere werden periodengerecht linear auf den Nennwert zugeschrieben. Über Pari erworbene festverzinsliche Wertpapiere werden periodengerecht linear auf den Nennwert abgeschrieben.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Beteiligungen wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die Bilanzierung der Beteiligungen an Personengesellschaften erfolgte nach dem Rechnungslegungsstandard IDW RS HFA 18.

Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Eventualverbindlichkeiten wurden mit den Nominalwerten zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Andere Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Fonds für allgemeine Bankrisiken

Im Jahresabschluss 2011 wurde wie in den Vorjahren erneut der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB dotiert, der das Ergebnis des Jahresabschlusses entsprechend verringerte.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Aktivseite der Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Die anderen Forderungen an Kreditinstitute teilen sich nach der Restlaufzeit wie folgt auf:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
bis drei Monate 80.694 30.359
mehr als drei Monate bis ein Jahr 25.493 10.502
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 5.758 4.203
mehr als fünf Jahre 43.910 42.988

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden haben nach der Restlaufzeit folgende Aufteilung:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
bis drei Monate 32.926 41.523
mehr als drei Monate bis ein Jahr 97.078 70.235
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 438.495 385.497
mehr als fünf Jahre 801.635 703.037
mit unbestimmter Laufzeit 6.578 4.187

Die Beträge enthalten Forderungen mit Nachrangabrede in Höhe von 20 TEUR (31.12.2010: 20 TEUR). Forderungen aus zinsgünstigen öffentlichen Darlehen im Volumen von 502.281 TEUR (31.12.2010: 450.372 TEUR) sind an die refinanzierenden Banken abgetreten.

In den Forderungen an Kunden sind Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 15.225 TEUR (31.12.2010: 13.738 TEUR) enthalten. Sämtliche Darlehen an diese Unternehmen sind banküblich besichert.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Diese Position gliedert sich folgendermaßen auf:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
börsenfähige festverzinsliche Wertpapiere 397.207 372.659
davon börsennotiert 385.550 366.613
davon nicht börsennotiert 11.657 6.046
nicht börsenfähige festverzinsliche Wertpapiere 8.312 8.322

Zwei Wertpapiergattungen mit einem Nominalwert von insgesamt 10.360 TEUR (31.12.2010: 10.370 TEUR) sind mit einer Nachrangabrede verbunden. In dem auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr werden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere im Nominalwert von 44.500 TEUR (31.12.2010: 42.500 TEUR) fällig. Die festverzinslichen Wertpapiere des Anlagebestandes mit einem Buchwert (einschließlich anteiliger Zinsen) von 281.681 TEUR (31.12.2010: 267.899 TEUR) wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die vermiedenen Abschreibungen zum 31.12.2011 betrugen 744 TEUR (31.12.2010: 177 TEUR). Eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 S. 4 HGB wurde nicht vorgenommen, da die Wertpapiere zu Pari zurückgezahlt werden und keine Anhaltspunkte erkennbar sind, dass die Rückzahlungen gemindert werden. Die stillen Reserven bei den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren beliefen sich zum 31.12.2011 auf 6.945 TEUR (31.12.2010: 6.265 TEUR). Insgesamt waren festverzinsliche Wertpapiere im Nominalwert von 86.500 TEUR (31.12.2010: 98.000 TEUR) zur Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verpfändet.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Diese Position gliedert sich wie folgt auf:

scroll
31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Börsenfähige Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 74 44
davon börsennotiert 0 23
davon nicht börsennotiert 74 21
Nicht börsenfähige Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 650 675

Die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere des Anlagebestandes mit einem Buchwert von 724 TEUR (31.12.2010: 719 TEUR) wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Die UmweltBank hatte zum 31.12.2011 keinen Handelsbestand. Die Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand wurden im Jahr 2011 nicht geändert.

Beteiligungen

Diese Position gliedert sich folgendermaßen auf:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Börsenfähige Beteiligungen 0 0
Nicht börsenfähige Beteiligungen 11.510 5.986

Bedeutende Beteiligungen bestehen an folgenden Unternehmen:

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Gesellschaft, Sitz / Festkapital TEUR / bilanzielles Eigenkapital / Ergebnis für das Geschäftsjahr 2010 in TEUR Buchwerte 31.12.2011 Buchwerte 31.12.2010 Anteil der Bank am Eigenkapital des Unternehmens
TEUR TEUR
N. prior Windpark Hoher Berg GmbH & Co. KG, Leer / 1.151 / 1.151 / 592 5.000 0 99,59 %
Windpark Nordleda GmbH & Co. Betriebs KG, Nordleda / 6.647 / -2.878 / 626 1.721 1.721 46,38 %
Windpark Altenbruch GmbH & Co. Betriebs KG, Cuxhaven / 6.647 / -1.010 / 1.245 1.220 1.220 24,81 %
StadtWerk Berlin KG Beteiligungsgesellschaft für Projekte in der Stadterneuerung, Berlin / 2.263 / 1.518 / -11 1.150 1.150 77,32 %
KWA Solarkraftwerk Arenborn GmbH & Co. KG, Bietigheim-Bissingen / 2.300 / 1.880 / -420 850 0 36,96 %
ENERTRAG Windpark Neuenfeld GmbH & Co. KG, Schenkenberg / 7.158 / 403 / 654 845 1.152 28,57 %
Naturata AG, Murr / 1.853 / 1.814 / -188 253 253 43,02 %
WK Windkraft-Kontor GmbH & Co. Körbecke KG, Grebenstein / 2.420 / -1.345 / 13 126 91 11,38 %
Gewerbezentrum Altenstadt AG & Co. KG, Nürnberg / 50 / 44 / 3 49 49 98,00 %
UmweltBank & Co Emilienstraße 3 KG, Nürnberg / 51 / -2.467 / -199 25 25 49,00 %

Die Bilanzierung der Beteiligungen an Personengesellschaften erfolgte nach dem Rechnungslegungsstandard IDW RS HFA 18. Danach werden Kapitalrückzahlungen als ergebnisneutrale Minderungen des Beteiligungsbuchwerts behandelt und im Anlagespiegel als Beteiligungsabgang ausgewiesen. Gewinnanteile werden nur dann als Erträge aus Beteiligungen vereinnahmt, wenn die Verlustsonderkonten ausgeglichen sind.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Diese Position gliedert sich wie folgt auf:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Nicht börsenfähige Anteile an verbundenen Unternehmen 850 850

Bei dem verbundenen Unternehmen handelt es sich um die UmweltKontakt GmbH Agentur für Marketing und Kommunikation mit Sitz in Nürnberg. Das Festkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 36 TEUR. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2011 beträgt 309 TEUR. Am 27. Dezember 2011 erfolgte eine Vorabausschüttung in Höhe von 250 TEUR an die UmweltBank. Aufgrund einer Anfechtungsklage wurde der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag aus dem Jahr 2010 zwischen UmweltKontakt GmbH und UmweltBank in 2011 für nichtig erklärt und im Januar 2012 aus dem Handelsregister gelöscht.

Anlagespiegel

Im Anlagespiegel werden die nach den Grundsätzen für das Anlagevermögen zu bewertenden Vermögensgegenstände verschiedener Bilanzpositionen zusammengefasst.

Die Sachanlagen betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von 518 TEUR (31.12.2010: 633 TEUR) und Einbauten in fremde, betrieblich genutzte Gebäude in Höhe von 319 TEUR (31.12.2010: 352 TEUR).

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Anschaffungs-/Herstellungskosten Zuschreibungen lfd. Jahr
Stand 01.01.2011 Zugänge Abgänge
TEUR TEUR TEUR TEUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute 88.052 108.664 40.861 0
Schuldverschreibungen 267.899 62.978 49.196 0
Aktien u.a. nicht fest- verzinsliche Wertpapiere 769 140 164 0
Beteiligungen 7.863 5.850 419 97
Anteile an verbundenen Unternehmen 850 0 0 0
Sachanlagen 2.156 150 18 0
Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.342 29 18 0
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Abschreibungen Buchwerte
31.12.2011 kumuliert lfd. Jahr Abgänge/Zugänge(-) Stand 31.12.2011 Stand 31.12.2010
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute 0 0 0 155.855 88.052
Schuldverschreibungen 0 0 0 281.681 267.899
Aktien u.a. nicht fest- verzinsliche Wertpapiere 21 17 46 724 719
Beteiligungen 1.881 15 11 11.510 5.986
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 850 850
Sachanlagen 1.451 282 2 837 985
Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.161 130 18 192 293

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten sonstige Vermögensgegenstände enthält:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Kaufpreiszahlungen 473 0
Provisionsforderungen 130 109

Rechnungsabgrenzungsposten

In dieser Position sind enthalten:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Disagioabgrenzungen aus Genussrechtskapital 53 82

Passivseite der Bilanz

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist teilen sich nach ihrer Restlaufzeit wie folgt auf:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
bis drei Monate 14.394 12.721
mehr als drei Monate bis ein Jahr 27.485 24.102
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 165.169 152.933
mehr als fünf Jahre 295.339 260.730

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist handelt es sich um zinsverbilligte Darlehen öffentlicher Banken. Davon sind 502.287 TEUR (31.12.2010: 450.372 TEUR) durch abgetretene und verpfändete Forderungen im Nennwert von insgesamt 502.281 TEUR (31.12.2010: 450.372 TEUR), verpfändete festverzinsliche Wertpapiere im Nominalwert von 86.500 TEUR (31.12.2010: 98.000 TEUR) und täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 2.507 TEUR (31.12.2010: 33 TEUR) besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als 3 Monaten teilen sich nach der Restlaufzeit wie folgt auf:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
bis drei Monate 181.844 139.412
mehr als drei Monate bis ein Jahr 41.344 59.853
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 33.304 22.225

Die anderen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist setzen sich nach der Restlaufzeit wie folgt zusammen:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
bis drei Monate 7.707 12.369
mehr als drei Monate bis ein Jahr 17.959 16.847
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 58.226 48.427
mehr als fünf Jahre 19.344 16.194

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 695 TEUR (31.12.2010: 514 TEUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 307 TEUR (31.12.2010: 328 TEUR) enthalten.

Sonstige Verbindlichkeiten

Der Posten sonstige Verbindlichkeiten enthält folgende wichtige Einzelbeträge:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Abzuführende Steuern 1.610 2.989
Ausschüttungsverpflichtung auf Genussrechtskapital 2.455 2.139

Rechnungsabgrenzungsposten

In dieser Position sind enthalten:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Disagioabgrenzungen aus Forderungen 88 118

Andere Rückstellungen

Diese Position enthält folgende wichtige Einzelbeträge:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Rückstellung für steigenden Bonus beim Umweltsparvertrag 1.422 1.216
Rückstellung für steigenden Zins beim Wachstumsparen 1.258 890

Latente Steuern

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zu versteuernde temporäre Differenzen 31.12.2011 abziehbare temporäre Differenzen 31.12.2011 passive latente Steuern aktive latente Steuern
TEUR TEUR TEUR TEUR
AKTIVA
Schuldverschreibungen 0 2.084 0 656
Personengesellschaften
darunter gewerbesteuerpflichtig 652 0 103 0
darunter nicht gewerbesteuerpflichtig 1.441 0 453 0
gem. § 15a EStG zukünftig verrechenbare Verluste 0 201 0 31
PASSIVA
Sonstige Rückstellungen 3 1.275 1 401
Summe 2.096 3.560 557 1.088
Saldierung -557 -557
Saldo 31.12.2011 531
Stand per 01.01.2011 203

In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde der Überhang an aktiven latenten Steuern aktiviert.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaft-, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag von 31,47 %. Gewerbesteuerpflichtige Personengesellschaften wurden mit einem kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag von 15,83 % berücksichtigt.

Genussrechtskapital

Das gesamte Genussrechtskapital in Höhe von 63.113 TEUR ist haftendes Eigenkapital gemäß § 10 Abs. 5 KWG (Ergänzungskapital). Alle nach dem 01.04.2010 emittierten Genussrechte in Höhe von insgesamt 16.616 TEUR erfüllen zusätzlich die Anforderungen des § 10 Abs. 4 KWG (hybrides Kernkapital). Die Genussrechtsinhaber erhalten eine, dem Gewinnanspruch der Aktionäre vorgehende, jährliche Ausschüttung in Höhe des angegebenen Zinssatzes bezogen auf den Nennbetrag der Genussrechte. Der Bilanzausweis erfolgt mit dem Nominalbetrag. Die geschuldeten Zinsen des Geschäftsjahrs werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

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Valutatermin Art, Nennbetrag
in TEUR
Zinssatz
in % p.a.
Laufzeit
31.12.2011 Genussrecht, 5.539 4,00 bis 31.12.2022, danach Festsetzung auf Basis der sechsjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2022 danach alle sechs Jahre mit einer Frist von zwölf Monaten zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.09.2011 Genussrecht, 5.539 4,00 bis 31.12.2021, danach Festsetzung auf Basis der fünfjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2021 danach alle fünf Jahre mit einer Frist von zwölf Monaten zum 31.12. des jeweiligen Jahres
31.12.2010 Genussrecht, 5.539 4,65 bis 31.12.2017, danach Festsetzung auf Basis der vierjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2017 danach alle vier Jahre mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
01.04.2010 Genussrecht, 5.539 4,50 bis 31.12.2016, danach Festsetzung auf Basis der vierjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2016, danach alle vier Jahre mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.06.2009 Genussrecht, 5.539 4,75 bis 31.12.2014, danach Festsetzung auf Basis der vierjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2014, danach alle vier Jahre mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.06.2008 Genussrecht, 5.538 5,00 bis 31.12.2015, danach Festsetzung auf Basis der zweijährigen Bundesschatzanweisung zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2015, danach alle zwei Jahre mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
31.12.2007 Genussrecht, 5.538 5,00 bis 31.12.2012, danach Festsetzung auf Basis der vierjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2012, danach alle vier Jahre mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
31.03.2007 Genussrecht, 5.538 4,65 bis 31.12.2011, danach Festsetzung auf Basis der vierjährigen Bundesanleihe zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, emittentenseitig kündbar zum 31.12.2012, zum 31.12.2015, danach alle vier Jahre mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.06.2006 Genussrecht, 4.701 5,00 bis 31.12.2013, danach Festsetzung auf Basis der zwei-jährigen Bundesschatzanweisung zuzüglich 1,00 Prozentpunkte Unbefristet, beiderseitig kündbar zum 31.12.2013, danach jedes Jahr mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.06.2005 Genussschein, 4.701 4,65 bis 31.12.2011, danach Festsetzung auf Basis der zwei-jährigen Bundesschatzanweisung zuzüglich 1,35 Prozentpunkte Unbefristet, beiderseitig kündbar zum 31.12.2011, danach jedes Jahr mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.06.2004 Genussschein, 4.701 4,00 bis 31.12.2011, danach Festsetzung auf Basis der zwei-jährigen Bundesschatzanweisung zuzüglich 1,5 Prozentpunkte Unbefristet, beiderseitig kündbar zum 31.12.2009, danach jedes Jahr mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres
30.06.2003 Genussschein, 4.701 3,75 bis 31.12.2012, danach Festsetzung auf Basis der zwei-jährigen Bundesschatzanweisung zuzüglich 1,5 Prozentpunkte Unbefristet, beiderseitig kündbar zum 31.12.2008, danach jedes Jahr mit einer Frist von zwei Jahren zum 31.12. des jeweiligen Jahres

Eigenkapital

Das Aktienkapital setzt sich zusammen aus 5.538.240 Stückaktien, lautend auf den Inhaber.

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates befristet bis zum 27. Juni 2012 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 7.199.712,00 EUR durch ein- und mehrmalige Ausgabe von bis zu 2.769.120 auf den Inhaber lautenden Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je 2,60 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Bezüglich der Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals verweisen wir auf die Darstellung im Eigenkapitalspiegel.

Durch die Hauptversammlung vom 30. Juni 2011 wurden 76 TEUR (im Vorjahr: 530 TEUR) aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in die Gewinnrücklagen eingestellt. Aus dem Jahresüberschuss werden 5.000 TEUR (31.12.2010 4.500 TEUR) den Gewinnrücklagen zugeführt.

Das haftende Eigenkapital gemäß § 10 KWG einschließlich Genussrechtskapital beläuft sich nach Feststellung des Jahresabschlusses auf 138.445 TEUR (31.12.2010: 114.491 TEUR).

Die Quote des haftenden Eigenkapitals bezogen auf die gewichteten Risikoaktiva beträgt nach Feststellung des Jahresabschlusses 10,0 % (im Vorjahr: 9,81 %).

Unterstrichpositionen

Eventualverbindlichkeiten

In dieser Position sind enthalten:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Bürgschaften und Garantien 27.407 12.113

Im Posten Eventualverbindlichkeiten sind keine Einzelbeträge enthalten, die in Bezug auf die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Eventualverbindlichkeiten wird insgesamt als gering eingestuft.

Andere Verpflichtungen

In dieser Position sind enthalten:

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31.12.2011 31.12.2010
TEUR TEUR
Unwiderrufliche Kreditzusagen 251.638 164.791

Der Posten unwiderrufliche Kreditzusagen enthält keine Einzelbeträge, die in Bezug auf die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind. Besondere Kreditrisiken aus der zukünftigen Kreditausreichung sind nicht erkennbar.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionsergebnis

Das Provisionsergebnis als Saldo der Provisionserträge und -aufwendungen gliedert sich wie folgt:

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2011 2010
TEUR TEUR
Kreditgeschäft 3.658 5.618
Wertpapier-/Versicherungsgeschäft 1.648 2.056
Zahlungsverkehr 104 93
Übrige 34 18

Andere Verwaltungsaufwendungen

Die anderen Verwaltungsaufwendungen weisen folgende Verteilung auf:

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2011 2010
TEUR TEUR
Marketingaufwand 1.626 1.476
EDV-Aufwand 728 626
Grundstücksaufwendungen und Raumkosten 576 557
Porto-/Transportaufwand 494 433
Lizenzkosten D.U.T. 399 353
Externe Prüfung 366 250
Beiträge an die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und Berufsverbände 305 278
Sonstiges 1012 912

Aufwendungen für den Abschlussprüfer

Für das Honorar des Abschlussprüfers wurden im Jahr 2011 einschließlich nicht abzugsfähiger Vorsteuer insgesamt 316 TEUR (Vorjahr: 185 TEUR) aufgewendet. Hiervon entfallen 261 TEUR (Vorjahr: 150 TEUR) zeitanteilig auf die Prüfungsleistungen - davon 63 TEUR auf die Prüfung des Jahresabschlusses 2010 - und 55 TEUR (Jahr 2010: 35 TEUR) auf andere Bestätigungsleistungen.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Resteinzahlungsverpflichtungen für noch nicht eingeforderte bedungene Einlagen betragen 2.877 TEUR (31.12.2010: 2.877 TEUR) und betreffen die Beteiligungen an der ENERTRAG Windpark Neuenfeld GmbH & Co. KG, Schenkenberg 511 TEUR (31.12.2010: 511 TEUR), an der Windpark Altenbruch GmbH & Co. Betriebs-KG, Cuxhaven 824 TEUR (31.12.2010: 824 TEUR) und an der Windpark Nordleda GmbH & Co. Betriebs-KG, Nordleda 1.542 TEUR (31.12.2010: 1.542 TEUR). Des Weiteren bestehen Verpflichtungen zur Übernahme von Kommanditbeteiligungen über 67 TEUR (31.12.2010: 0 TEUR).

Die UmweltBank ist zudem Komplementärin der UmweltBank & Co Emilienstraße 3 KG, Nürnberg, und der Gewerbezentrum Altenstadt AG & Co. KG, Nürnberg.

Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 461 TEUR p.a. sowie 263 TEUR p.a. aus Wartungs-, Instandhaltungs- und Lizenzverträgen.

VI. Angaben über das Unternehmen und seine Organe

Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag waren ohne Berücksichtigung der Vorstände 94 (Vorjahr: 83) Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit angestellt. Darüber hinaus waren zum Stichtag 36 studentische Teilzeitkräfte (Vorjahr: 39) beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt (Quartalsendstände) wurden umgerechnet auf Vollzeit-Arbeitsverhältnisse 101,7 (Vorjahr: 94,3) Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfielen 83,2 (Vorjahr: 72) auf Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit und 18,5 (Vorjahr: 22,3) auf studentische Teilzeitkräfte.

Vorstandsvergütung

Die Bezüge der Vorstände beliefen sich auf insgesamt 392 TEUR (Vorjahr: 381 TEUR).

Aufsichtsratsvergütung

Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat im Kalenderjahr 2011 betrugen 53 TEUR (Vorjahr: 53 TEUR).

Kredite an Aufsichtsrat/Vorstand

Zum 31.12.2011 bestanden Kreditforderungen an Mitglieder des Aufsichtsrates in Höhe von insgesamt 10 TEUR (Vorjahr: 14 TEUR). Gegenüber den Mitgliedern des Vorstandes bestanden Kreditforderungen in Höhe von insgesamt 13 TEUR (Vorjahr: 15 TEUR).

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt zusammen:

 

Heinrich Klotz, Notar,
Aufsichtsratsvorsitzender seit 01.07.2011
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender bis 30.06.2011

 

Günther Hofmann, Geschäftsführer,
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender seit 01.07.2011
(bis 30.09.2011; ab 11.10.2011)

 

Dr. Irene Schöne, Wirtschaftswissenschaftlerin,
Aufsichtsratsvorsitzende bis 30.06.2011
(bis 30.09.2011; ab 11.10.2011)

Vorstand

Zum Vorstand sind bestellt:

 

Horst P. Popp (Vorsitzender), Nürnberg

 

Jürgen Koppmann, Nürnberg

 

Nürnberg, den 31. Januar 2012

UmweltBank AG, Nürnberg

Der Vorstand

Horst P. Popp

Jürgen Koppmann

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der UmweltBank Aktiengesellschaft, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 28. März 2012

Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Kopka, Wirtschaftsprüfer

Jens-Uwe Herbst, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2011

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

auch im fünfzehnten Jahr seit der Bankzulassung kann die UmweltBank auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken, an dem der Aufsichtsrat mit seinen Mitgliedern Dr. Irene Schöne, Günther Hofmann und Heinrich Klotz, in Erfüllung seiner gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben mitgewirkt hat.

Sitzungen des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr 2011 haben fünf ordentliche Aufsichtsratsitzungen stattgefunden, eine weitere Sitzung fand gemeinsam mit dem Umweltrat statt. Herr Hofmann hat als Mitglied des Aufsichtsrates außerdem an der jährlichen Sitzung des Umweltbeirates teilgenommen.

Im Mittelpunkt jeder Aufsichtsratsitzung steht immer der umfangreiche Bericht des Vorstandes über die ökonomischen und ökologischen Verhältnisse, das Risikokontrollsystem, das Kreditgeschäft und das Einlagengeschäft. Dabei werden sowohl Kreditgeschäfte, die nach der Geschäftsordnung dem Aufsichtsrat zur Kenntnis vorzulegen sind, als auch sonstige bemerkenswerte Kredite anhand der Kreditprotokolle ausführlich erläutert.

Darüber hinaus werden in jeder Sitzung des Aufsichtsrates wichtige Fragen aus den übrigen Geschäftsbereichen Marketing/Kommunikation, Personal, externe und interne Prüfungen, dem Risikocontrolling und dem Betriebsbereich/IT sowie vorhandene und eventuell anstehende Rechtsstreitigkeiten erörtert.

Zwischen den Sitzungen werden die Mitglieder des Aufsichtsrates vom Vorstand über wichtige Vorgänge schriftlich informiert. Erforderliche Beschlüsse außerhalb von Sitzungen werden im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst.

Überwachung der ökonomischen Geschäftsführung

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich auch im Geschäftsjahr 2011 vom Vorstand umfassend über die ökonomische Lage der UmweltBank sowie über die aktuelle und grundsätzliche Geschäftspolitik unterrichten lassen und darüber mit dem Vorstand beraten.

Dabei wurde die Geschäftsführung des Vorstandes aufgrund der Vorstandsberichte in den gemeinsamen Sitzungen laufend besprochen und überwacht.

Der Vorstand hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates nach Gesetz und Geschäftsordnung zustimmungsbedürftige Kredite und Geschäftsvorgänge vorgelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben diesen Vorlagen nach Erörterung mit dem Vorstand und nach Prüfung zugestimmt.

Auch im Jahr 2011 hat die UmweltBank aufgrund ihres soliden, gleichzeitig an Ökonomie und Ökologie ausgerichteten Geschäftskonzeptes das Wachstum bei gleichzeitiger Entlastung der Umwelt fortgesetzt und dabei wiederum ein sehr erfreuliches Jahresergebnis erwirtschaftet.

Nach Vorliegen der Zahlen für das erste Quartal 2012 lässt auch das laufende Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis erwarten. Entsprechend erfreulich hat sich auch der Kurs der Aktie der UmweltBank entwickelt.

Überwachung der ökologischen Geschäftsführung

Seit Beginn der Geschäftstätigkeit Anfang 1997 berichtet die UmweltBank nicht nur über ihre ökonomische Erfolgszahlen, sondern auch über die sich daraus ergebenden ökologischen Auswirkungen, um das Ziel der UmweltBank zu verdeutlichen: Ökonomie und Ökologie stehen im Einklang.

Die Ausrichtung der aktuellen und strategischen Geschäftspolitik an den ökologischen Unternehmenszielen, wie sie die Präambel der Satzung der UmweltBank vorgibt, wird regelmäßig in unseren Sitzungen beraten und überprüft. Nach unserer Beurteilung verfolgt der Vorstand die ökologischen Ziele erfolgreich.

Die ökologischen Ziele der UmweltBank wurden auch in der gemeinsamen Sitzung mit dem Umweltrat besprochen und durch die Teilnahme eines Mitgliedes des Aufsichtsrates an der jährlichen Sitzung des Umweltbeirates vertieft.

Im ökologischen Bereich sind im Geschäftsjahr 2011 die Erfolge erneut gewachsen. Die CO2-Ersparnis aus allen geförderten und finanzierten 15.523 Kreditprojekten zusammen beträgt rund 2 Mio. Tonnen jährlich, die ökologische Dividende ist im Jahr 2011 auf 370 kg pro Aktie angestiegen.

Jahresabschluss, Lagebericht und integrierte Bilanzierung

Der von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die verantwortlichen Prüfer haben an der Aufsichtsratsitzung über die Feststellung des Jahresabschlusses 2011 teilgenommen, über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet und weitergehende Fragen beantwortet. Der Aufsichtsrat hat nach dieser Beratung dem Ergebnis der Abschlussprüfer zugestimmt.

Auf der Grundlage des Prüfungsberichtes des Abschlussprüfers, den ergänzenden Erläuterungen und dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung, erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011.

Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss 2011 am 20. April 2012 gebilligt und damit festgestellt.

Personalien

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 30. Juni 2011 ist der Vorsitz im Aufsichtsrat von Dr. Irene Schöne auf Heinrich Klotz übergegangen.

Aufgrund der Anfechtungsklage einer Aktionärin zu Beschlüssen der Hauptversammlung am 30. Juni 2011 haben Dr. Irene Schöne und Günther Hofmann mit Wirkung zum 30. September ihr Amt vorsorglich niedergelegt und wurden vom Amtsgericht Nürnberg gemäß § 104, Abs. 1 AktG neu bestellt.

Dank

Die Mitglieder des Aufsichtsrates danken dem Vorstand und allen Mitarbeiter/-innen für ihren stets engagierten Einsatz und der im Jahr 2011 wiederum hervorragend geleisteten Arbeit, den Aktionär(inn)en für ihre Verbundenheit zur UmweltBank, die bei vielen bis in die Gründungsphase der Bank zurückreicht, sowie allen rund 92.000 Kund(inn)en für ihr Vertrauen in die UmweltBank, ohne das der ökonomische und ökologische Erfolg nicht möglich wäre.

 

Nürnberg, den 20. April 2012

UmweltBank AG, Nürnberg

Heinrich Klotz, als Vorsitzender für den Aufsichtsrat

Bericht des Umweltrats über das Geschäftsjahr 2011

Der Umweltrat der UmweltBank stellt das Pendant zum Aufsichtsrat dar. Er ist in der Satzung verankert und überwacht und kontrolliert die ökologische Entwicklung der UmweltBank und steht mit Rat und Tat ebenso zur Verfügung wie mit Kompetenz in Umweltfragen.

Personalien

Im Geschäftsjahr 2011 war die Zusammensetzung des Gremiums unverändert: Mitglieder waren Frauke Hammermann aus Hamburg, Klaus Kiefer aus Freiburg und Markus Ott aus Freising. Nach der Hauptversammlung am 30. Juni 2011 ging der Vorsitz von Markus Ott an Frauke Hammermann über, die Stellvertretung von Frauke Hammermann an Klaus Kiefer.

Sitzungen

Im abgelaufenen Jahr fanden vier Sitzungen statt, eine im Frühjahr mit Besichtigung einer Biogasanlage in Triesdorf und Verabschiedung des Berichtes für das Jahr 2010, eine im Sommer im Zusammenhang mit der Hauptversammlung und zwei im Herbst. Die erste Herbstsitzung fand zum ersten Mal gemeinsam mit dem Aufsichtsrat statt.

Die Mitglieder beider Gremien lernten sich teils erstmals persönlich kennen. Da große Teile der Berichterstattung des Vorstands an beide Gremien weitgehend identisch sind, ergab sich ein reger Austausch. Die zweite Sitzung am 28. Oktober 2011 fand gemeinsam mit dem Umweltbeirat statt. Themen waren „Finanzkrise contra nachhaltige Finanzwirtschaft" und „Nachhaltige Stadtentwicklung - Stadt der Zukunft". Die Diskussionen verliefen sehr lebhaft, die Blickwinkel und Aspekte waren vielfältig und lieferten Impulse für die zukünftige Arbeit der UmweltBank.

Im Mittelpunkt der regulären Sitzungen stand die umfangreiche Berichterstattung des Vorstands. Standardgemäß erläuterte der Vorstand die Aktivseite der Bankbilanz, die das Umweltkreditgeschäft und ökologische Beteiligungen umfasst. Neben der Verteilung der Kredite und Beteiligungen nach Größe, Branchen und ökologischer Qualität wurden jeweils einzelne Kredite aus den Bereichen Projektfinanzierung, Baufinanzierung und Solarfinanzierung anhand der Kreditprotokolle eingehend besprochen. Diese wurden mit dem Vorstand und den in der UmweltBank zuständigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen hinsichtlich der ökologischen Einstufung diskutiert.

Prüfung der ökologischen Kreditvergabe

Die Vergabe der Kredite erfolgte nach den ökologischen Kriterien der UmweltBank. Bis Ende 2011 finanzierte und förderte die UmweltBank 15.523 Projekte aus den Bereichen Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Biogas, ökologisches Bauen und Sanieren und ökologische Landwirtschaft in ganz Deutschland. Engagements, die nicht der Satzung der UmweltBank entsprechen, ging die UmweltBank nach unseren Feststellungen nicht ein.

Das anhaltend niedrige Zinsniveau sowie der große Wunsch nach soliden und verlässlichen Investitionen führte im Jahr 2011 zu einem bemerkenswerten Zuwachs im Baufinanzierungs-Neugeschäft. Die Nachfrage nach Solarfinanzierungen war in Relation etwas verhaltener und es ist davon auszugehen, dass die deutlich zurückgenommenen Einspeisevergütungen seitens der Bundesregierung diese Entwicklung auch 2012 verstärken wird.

Nach wie vor bildeten die Solarkredite per Jahresultimo mit 47,6 Prozent des Kreditvolumens das Schwergewicht und der Anteil ökologischer Baufinanzierungen lag auf Platz 2 mit 30,9 Prozent. An dritter Stelle folgten Wind- und Wasserkraftprojekte mit 14,9 Prozent, Projekte aus den Bereichen Biomasse/Biogas sowie ökologischer Landwirtschaft machten 6,6 Prozent aus.

Die im letzten Jahr auf Anregung des Umweltrats geschaffene Kriterien- Matrix zur ökologischen Beurteilung von Biogas-Projekten bewährte sich in der praktischen Anwendung gut. Intensiv diskutiert wurde Ende 2011, inwieweit die UmweltBank satzungsgemäße Projekte finanzieren kann, wenn diese einen engen räumlichen bzw. inhaltlichen Zusammenhang zu grundsätzlich nicht förderwürdigen Betrieben aufweisen.

Im Bereich der Vermögensberatung emittierte die UmweltBank im Geschäftsjahr 2011 verschiedene Genussrechte bzw. Genussscheine und informierte den Umweltrat auf den Sitzungen entsprechend.

Die Liquiditätsreserve der UmweltBank war ein weiteres Schwerpunktthema unserer Sitzungen. Die drei ökologischen Ratingagenturen oekom research, Sustainalytics und imug waren mit der Überprüfung und Bewertung der einzelnen Anlagen beauftragt. Obwohl sie grundsätzlich unterschiedliche Vorgehensweisen und Bewertungskriterien anwenden, haben sie erneut festgestellt, dass die Liquiditätsreserve die Ausschlusskriterien der UmweltBank erfüllt.

Betriebsökologie

Neben der Produktökologie ist auch die Betriebsökologie ein Thema für den Umweltrat. Details hierüber sind im Umweltbericht 2011 veröffentlicht.

Zusammenfassung

Zusammenfassend bestätigt der Umweltrat, dass er sich im Jahr 2011 ein umfassendes Bild von der Kreditvergabe- und Förderpraxis der UmweltBank gemacht hat. Die UmweltBank hat mit den Geldern ihrer Kunden und Aktionäre satzungsgemäß ausschließlich umweltfreundliche Projekte finanziert und gefördert und die den Anlegern gegebene Umweltgarantie eingehalten.

 

Nürnberg, den 27. April 2012

für den Umweltrat

Frauke Hammermann, Vorsitzende

Gewinnverwendungsbeschluss - Auszug aus der Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung vom 29.06.2012

Bekanntgabe des Abstimmergebnisses zu Punkt 2 der Tagesordnung:

„Der Vorsitzende stellte fest, dass der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bei einer Anfangspräsenz von 1.643.064 Stimmen

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mit 1.652 Nein-Stimmen
und 7.492 Stimmenthaltungen,
somit mit 1.633.920 Ja-Stimmen

angenommen wurde und damit die Ausschüttung einer Dividende von € 1,00 sowie die Einstellung eines Betrages in Höhe von EUR 469.710,42 in die anderen Gewinnrücklagen beschlossen worden sind.

Damit war Punkt 2 der Tagesordnung erledigt. Der Vorsitzende stellte dies fest."