UmweltBank AktiengesellschaftNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht der UmweltBank AG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr 2014Deutschlands grüne BankAufgabe der UmweltBank ist die Finanzierung und Förderung von Umweltprojekten in ganz Deutschland. Diese Aufgabe ist in der Satzung wie folgt verankert: Die UmweltBank setzt sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere für klares Wasser, reine Luft und eine gesunde Umwelt ein. Die UmweltBank verwirklicht Ideen, die allen zugute kommen. Sie unterstützt die ökologische Entwicklung unserer Gesellschaft und fördert integrative und vorbeugende Maßnahmen des Umweltschutzes. Die UmweltBank verbindet erfolgreiches und professionelles Bankmanagement mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Auf diese Weise setzt sie sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Zukunft unserer Kinder ein. Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern Konzepte, die Ökonomie und Ökologie wirkungsvoll miteinander verbinden. Die UmweltBank bietet ökologische Finanzierungen, grüne Geld- und Kapitalanlagen sowie ökologisch orientierte Versicherungen und Altersvorsorgeprodukte und berät ihre Kunden umfassend dazu. Durch ihre tägliche Arbeit fördert die UmweltBank den Ausbau regenerativer Energien und bringt nachhaltiges Wirtschaften voran. Das Ziel der UmweltBank ist es, durch die Geschäftstätigkeit in jeder Hinsicht zum Schutz der Umwelt beizutragen. Ökologie ist für die grüne Bank dabei kein kurzfristiger Trend. Denn nur durch nachhaltiges, langfristig orientiertes Handeln kann eine intakte Umwelt auch für die nachkommenden Generationen erhalten werden. Die UmweltBank ist bisher die einzige Bank, die den Umweltschutz als Unternehmensgegenstand bereits in ihrer Satzung verankert hat. Produktökologie im Mittelpunkt: Aufgrund ihrer besonderen Unternehmenspolitik misst die UmweltBank den Erfolg ihrer Geschäftstätigkeit nicht nur an wirtschaftlichen, sondern auch an ökologischen Zahlen wie z. B. der Umweltentlastung anhand der CO2-Einsparung. Sie bietet ausschließlich Geldanlagen an, die unter nachhaltigen Gesichtspunkten gewissenhaft geprüft wurden und sie finanziert ausschließlich Projekte, die nach ebensolchen Kriterien ausgewählt wurden. Umweltschutz garantiert: Die UmweltBank bietet ein in der deutschen Bankenlandschaft bislang einmaliges Versprechen: Die Umweltgarantie. Die grüne Bank garantiert jedem Anleger, dass mit seinem Geld ausschließlich Umweltprojekte finanziert werden. Das sind z. B. Vorhaben im Bereich ökologisches Bauen und Sanieren, Windkraft-, Wasserkraft-, Sonnenenergie-und Biomasseprojekte, bis hin zur ökologischen Landwirtschaft. Dabei gilt höchste Transparenz. Denn in welche ökologischen und nachhaltigen Projekte die Kundeneinlagen fließen, können die Anleger dem regelmäßig veröffentlichten Kreditportfolio der Bank entnehmen. Kontrollorgan: Die Einhaltung der Umweltgarantie wird regelmäßig durch ein unabhängiges Gremium kontrolliert den Umweltrat. Bei der Kreditvergabe beachtet die UmweltBank klare ethisch-ökologische Vorgaben, die gemeinsam mit dem Umweltrat erarbeitet wurden. So gelten strenge Ausschlusskriterien. Projekte aus den Bereichen fossile Energie, Militärgüter, umweltschädliche Produkte und Technologien, Gentechnik in der Landwirtschaft sowie sozial unverträgliche Projekte wie Ausbeutung und unfaire Geschäftspraktiken (z. B. Korruption und Menschenrechtsverletzungen) werden keinesfalls unterstützt. Die Bank orientiert sich bei der Auswahl der Kreditprojekte in erster Linie an Positivkriterien wie z. B. regenerative Stromerzeugung, umweltfreundliches Bauen, ökologische Land- und Forstwirtschaft oder nachhaltige Wirtschaftsweise. Ökologische Sparprodukte: Als Förderbank im Umweltbereich bietet die UmweltBank ökologische Geldanlagen mit guter Rendite an. Zu den bankeigenen Sparprodukten gehören das täglich verfügbare UmweltPluskonto, Sparbücher, Sparbriefe einschließlich des einjährigen Umweltzertifikat und UmweltSparverträge mit einer Laufzeit bis zu 25 Jahren. Die Anleger müssen bei einer Geldanlage für die Umwelt nicht auf Zinsen verzichten. Sie profitieren in zweifacher Hinsicht: Zum einen in Form von attraktiven Zinsen, zum anderen durch den Einsatz für die Umwelt. Ökologische Vermögensberatung: Die UmweltBank bietet alle Anlageprodukte, die zu einem gut strukturierten Portfolio gehören. Neben der eigenen Aktie sind dies Genußscheine, Projektanleihen, Umweltaktien, nachhaltige Aktien- und Rentenfonds sowie ökologisch orientierte Altersvorsorgeangebote und Versicherungen. Dabei werden alle angebotenen Produkte einer intensiven ökonomischen und ökologischen Prüfung unterzogen, damit alle Kunden die Sicherheit haben, sich tatsächlich für ein ökologisches Produkt zu entscheiden. Europäische Zentralbank (EZB) senkt Leitzinsen auf RekordtiefDie strukturellen Probleme in einigen Staaten der Euro-Zone halten weiterhin an. Mit dem Ziel, die schwache Konjunktur anzukurbeln und dem Rückgang der Teuerungsraten entgegenzuwirken, führte die EZB in 2014 erstmalig Negativzinsen für den Satz der Einlage-fazilität ein: In zwei Schriften sank der Zinssatz, zu dem Banken bei der Zentralbank Geld anlegen können, von 0,00 % Ende 2013 auf -0,20 % Ende 2014. Infolge dessen gerieten die Anleihezinsen am Kapitalmarkt weiter unter Druck. So belief sich die Umlaufrendite der drei-bis fünfjährigen börsennotierten Bundeswertpapiere Ende 2014 auf 0,00 %. Diese Tendenz erschwert es den Banken zunehmend, ihre liquiden Mittel rentabel anzulegen und drückte folglich auch auf die Zinsen für Kundeneinlagen. Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Die deutsche Wirtschaft konnte sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren. Die konjunkturelle Lage hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert. Energiewende bleibt eine HerausforderungBereits im Jahr 2011 beschloss der Deutsche Bundestag in Folge des Reaktorunfalls im japanischen Fukushima den Ausstieg aus der Kernenergie. Der übereinstimmende politische Wille fast aller Parteien ist, die Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger neu auszurichten. Allerdings bleibt die konkrete Umsetzung umstritten. Das Förderinstrumentarium des Gesetzes über den Vorrang erneuerbarer Energien (EEG) erwies sich als so effektiv, dass der Zubau neuer Wind- und Solarkraftanlagen rascher vonstatten ging als erwartet. Um die überwiegend von privaten Haushalten zu tragenden Mehrkosten aus der EEG-Förderung zu begrenzen, wurde das EEG mit Wirkung zum 1. August 2014 reformiert mit deutlichen Einschränkungen der Förderung für Solarstrom-und Biogasanlagen. Wegen der Unsicherheit über die endgültige Ausgestaltung des EEG war die Nachfrage nach UmweltBank-Förderkrediten für regenerative Energieprojekte in den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 verhaltener als in den Vorjahren. Ein starkes 4. Quartal bewirkte unter dem Strich dennoch eine ordentliche Zunahme der Umweltkredite. Aufgrund der Änderungen des EEG verschoben sich die Finanzierungsschwerpunkte von Solar- zu Windprojekten. Ökologische Wohnimmobilien begehrtBegehrt waren auch 2014 wieder hochwertige ökologische Wohnimmobilien. Kaufpreise und Mieten zogen insbesondere in den Großstädten weiter an. In der Finanzierung und Förderung von Wohnprojekten hat die UmweltBank die thematischen Schwerpunkte Baugruppen/Baugemeinschaften und Wohnbaugenossenschaften im Fokus. Zahlreiche Bauherren konnten sich so den Traum vom ökologischen und bezahlbaren Wohnraum erfüllen. Bilanzsumme wächst um 3 %Im Geschäftsjahr 2014 konnte die UmweltBank mit ihrer nachhaltigen und soliden Geschäftspolitik weiter erfolgreich und gesund wachsen. Die Anzahl der Kunden kletterte von 114.408 um 0,8 % auf 115.306. Das Geschäftsvolumen der UmweltBank, d.h. die Bilanzsumme zuzüglich Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen wie unwiderrufliche Kreditzusagen, belief sich Ende 2014 auf 2.855,9 Mio. Euro, eine Zunahme von 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bilanzsumme selbst stieg um 3,3 % auf 2.595,4 Mio. Euro. Die Anzahl der für die UmweltBank tätigen Mitarbeiter/innen einschließlich Vorstand, Mitarbeiter der hauseigenen Werbeagentur UmweltKontakt GmbH und Studenten in Teilzeit betrug zum Jahresende 139 Personen (Vorjahr: 143). Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche stieg die Mitarbeiterleistung um 1,2 % auf 105,4 Personen. Bemerkenswert ist die Ausbildungsquote, die im Gesamtjahr zwölf Trainees umfasste. Auch der laufenden Fort- und Weiterbildung kommt ein hoher Stellenwert zu. Während die Mitarbeiter in den Sommermonaten bei der Aktion „banker an bike" 20.914 km in die Pedale getreten sind, hat die UmweltBank für jeden neuen Kunden 5 Euro für ein Aufforstungsprogramm in Westuganda gespendet. Das Projekt der Umweltschutzorganisation myclimate unterstützt Kleinbauern bei der Aufforstung und Bewirtschaftung von einheimischen Wäldern. Ziel ist es, den von Abholzung bedrohten ugandischen Wald zu schützen, der gleichzeitig Lebensgrundlage der Bauern und Lebensraum der Tiere ist. Über 14.000 Umweltprojekte gefördertSatzungsgemäß finanziert die grüne Förderbank ausschließlich Umweltprojekte in ganz Deutschland. Ende 2014 beläuft sich die Gesamtzahl der geförderten ökologischen Projekte auf 14.463. Die Summe der von Kunden in Anspruch genommenen Kredite legte um 5,4 % auf 1.929,1 Mio. Euro zu. Das gesamte Kundenkreditvolumen einschließlich offener Zusagen von 191,2 Mio. Euro erreichte mit 2.120,3 Mio. Euro einen neuen Höchststand. Bei der Branchenverteilung des Kreditportfolios lagen im Jahr 2014 erneut die Solarkredite mit 39,0 % (Vorjahr: 43,3 %) an erster Stelle, gefolgt von den ökologischen und sozialen Baufinanzierungen mit 31,1 % (Vorjahr: 30,6 %). Auf Wind- und Wasserkraftprojekte entfielen 25,2 % (Vorjahr: 21,4 %). Das restliche Kreditvolumen von 4,7 % (Vorjahr: 4,7 %) verteilt sich auf Biogas- und Biomasseprojekte, ökologische Landwirtschaft, Naturkosthandel, Energieeinsparung und Contracting. Sowohl die ökologische Bonität als auch die ökonomische Güte der Kreditnehmer werden mit Hilfe erprobter Ratingverfahren ermittelt. Auf der Basis eines Schulnotensystems von eins bis sechs ergibt sich mit der Durchschnittsnote 2,04 eine gegenüber dem Vorjahr nahezu unveränderte ökonomische Bonität des gesamten Kundenkreditbestands. Über den Kreditbestand hinaus ist die UmweltBank an einigen Wind- und Solarparks, geschlossenen ökologischen Immobilienfonds und anderen im Umweltschutz tätigen Unternehmen mit einem Buchwert von insgesamt 11,4 Mio. Euro beteiligt. Die CO2-Ersparnis aus allen geförderten und finanzierten Kreditprojekten zusammen beträgt über 2,8 Mio. Tonnen jährlich. Eine ausführliche Darstellung findet sich hierzu im Umweltbericht der Bank. Jederzeitige ZahlungsbereitschaftFür das Liquiditätsmanagement unterhält die UmweltBank Guthaben bei der deutschen Bundesbank (36,9 Mio. Euro), bei genossenschaftlichen oder öffentlich-rechtlichen Zentralbanken (213,5 Mio. Euro) sowie besonders liquide Pfandbriefe und Schuldverschreibungen öffentlicher Emittenten oder Banken (268,6 Mio. Euro). Die Liquiditätsreserven der UmweltBank werden einem ökologischen Rating durch drei externe Agenturen unterzogen und vom Umweltrat kontrolliert. Die vollumfängliche Zahlungsbereitschaft der UmweltBank war aufgrund einer guten Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2014 jederzeit gegeben. Der aufsichtsrechtliche Liquiditätsgrundsatz wurde stets weit übertroffen, am Bilanzstichtag mit 43 %. Eigenkapitalquote deutlich gestiegenDas Eigenkapital der UmweltBank übertrifft die gesetzlichen Anforderungen deutlich. Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel betrugen nach Feststellung des Jahresabschlusses 2013 175,2 Mio. Euro. Mit Feststellung des Jahresabschlusses 2014 steigen die Eigenmittel durch Gewinnthesaurierung auf 191,7 Mio. Euro. Davon sind 145,7 Mio. Euro als sogenanntes Kernkapital und 46,0 Mio. Euro als Ergänzungskapital einzustufen. Die Kernkapitalquote liegt damit bei 8,2 % (Vj. 7,3 %), die Gesamtkapitalquote bei 10,8 % (Vj. 10,0 %) und somit über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen von 6,0 % bzw. 8,0 %. Neben dem Eigenkapital und UmweltSparbriefen dienen öffentliche Fördermittel für Umweltprojekte als langfristige Refinanzierungsquelle. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nahmen leicht von 597,8 Mio. Euro auf 572,4 Mio. Euro ab. Der weitaus größte Anteil entfällt hierbei auf die KfW-Förderbank; an die Förderbanken sind zur Sicherheit sowohl die refinanzierten Endkreditnehmerforderungen abgetreten als auch weitere Wertpapiere im Nominalwert von 87,5 Mio. Euro. Die Refinanzierungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 33,2 % auf 30,5 % gefallen Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und damit die Kundeneinlagen haben sich von 1.720,4 Mio. Euro um 5,1 % auf 1.808,0 Mio. Euro erhöht. Bei den Kunden begehrt war die Tagesgeldanlage auf dem UmweltPluskonto. Alle täglich fälligen Einlagen belaufen sich auf 971,0 Mio. Euro und machen 53,7 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden aus. An zweiter Stelle folgen die Spareinlagen mit 669,6 Mio. Euro bzw. einem Anteil von 37,0 %, an dritter Position stehen die UmweltSparbriefe einschließlich des einjährigen Umweltzertifikats mit 167,4 Mio. Euro oder 9,3 %. Setzt man die Umweltkredite ins Verhältnis zu den Kundeneinlagen, so ergibt sich eine Deckung von 112,7 % gegenüber 112,3 % im Vorjahr (Umweltgarantiedeckungsgrad). Die von der UmweltBank ausgesprochene Umweltgarantie, mit dem Geld der Anleger ausschließlich Umweltprojekte zu finanzieren, wurde somit wiederum eingehalten bzw. sogar übertroffen. Zusätzlich zu diesen bilanzwirksamen Einlagen investierten Anlagekunden im Jahr 2014 bei der UmweltBank weitere 62,1 Mio. Euro in ökologische Aktien, Umweltfonds, ökologische Genussrechte und umweltorientierte Altersvorsorgeprodukte. Gefragt war im Jahr 2014 neben zwei Projektanleihen die UmweltBank-Aktie. Ihr Kurs lag am 31. Dezember 2014 bei 50,94 Euro gegenüber 38,99 Euro am 31. Dezember 2013. Zusammen mit der Dividende von 1,20 Euro pro Aktie ergab sich ein Wertzuwachs von 33,73 % im Jahr 2014. Grüne Gewinne / erfolgreiches WirtschaftenZum guten Jahresergebnis 2014 trug wiederum wesentlich die gute Durchschnittszinsmarge von 1,98 % (Vorjahr: 1,97 %) bei. Dies führte zu einer Erhöhung des Zinsüberschusses von 44.997 TEUR um 9,2 % auf 49.153 TEUR. Der Zuwachs ist vor allem auf die gesunkenen Zinsaufwendungen im Bereich der variabel verzinslichen Kundeneinlagen zurückzuführen. Die Fristentransformation zwischen Aktiv- und Passivseite der Bilanz veränderte sich von 1,44 Jahren zu Jahresbeginn auf 1,41 Jahre zum Jahresende. Zins- und Finanzergebnis zusammen beliefen sich auf 51.125 TEUR gegenüber 47.441 TEUR im Vorjahr. Aufgrund der umsichtigen Kreditvergabepraxis addierten sich Zuführungen zu und Auflösungen von Wertberichtigungen auf Kundenkredite zu einem Ertrag von 678 TEUR (Vorjahr: Aufwand in Höhe von 855 TEUR). Der Risikovorsorgebestand (Einzel- und Pauschalwertberichtigungen) beläuft sich auf 7.077 TEUR (Vj. 7.723 TEUR) oder 0,38 % (Vj. 0,43 %) des ausgereichten Kundenkreditvolumens. Verrechnet mit Abschreibungen auf Wertpapiere der Liquiditätsreserve in Höhe von netto 486 (Vj. 23 TEUR) ergibt sich ein Ertrag unter dem Posten Bewertungsergebnis in Höhe von 192 TEUR (Vj. Aufwand in Höhe von 878 TEUR). Der Provisionsüberschuss, der Entgelte aus der Vermögensberatung (Wertpapier- und Versicherungsgeschäft) sowie aus dem Kreditgeschäft abzüglich des korrespondierenden Aufwands beinhaltet, stieg von 5.058 TEUR um 13,5 % auf 5.742 TEUR. Das Ergebnis vor Verwaltungsaufwand und Steuern stieg von 51.696 TEUR im Vorjahr auf 56.130 TEUR. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,6 %. Die Verwaltungsaufwendungen in Summe stiegen mit 12.024 TEUR (Vorjahr: 11.617 TEUR) leicht an. Der Personalaufwand stieg von 5.631 TEUR auf 6.066 TEUR, was einer Zunahme von 7,7 % entspricht. Die anderen Verwaltungsaufwendungen nahmen nur leicht um 0,6 % zu. Rückstellungen für nicht verjährte Rückforderungen von Bearbeitungsentgelten wurden nach unserer geprüften Rechtsauffassung nicht gebildet, weil die Förderkredite der UmweltBank ebenso wie die der KfW - nicht unter die BGH-Urteile vom 13. Mai 2014 fallen. Saldiert man Erträge und Aufwendungen, so verbleibt ein Bruttoergebnis von 44.106 TEUR gegenüber 40.079 TEUR im Vorjahr. Um für das anstehende Wachstum weiteres Eigenkapital vorzuhalten und um die damit verbundenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen frühzeitig zu erfüllen, hat sich der Vorstand entschlossen, 13.000 TEUR in den sogenannten Fonds für allgemeine Bankrisiken einzustellen. Berücksichtigt man den Steueraufwand in Höhe von 16.564 TEUR für Körperschaft- und Gewerbesteuer (davon EUR 2,8 Mio aperiodisch aus Feststellungen einer Betriebsprüfung, gegen die Einspruch eingelegt wurde), ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 14.542 TEUR (Vorjahr: 13.447 TEUR). Nach Einstellung in die Gewinnrücklagen von 7.000 TEUR verbleibt ein Bilanzgewinn von 7.542 TEUR. NachtragsberichtNach Schluss des Geschäftsjahres 2014 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Professionelles BankmanagementZiel der UmweltBank als ökologisch und ökonomisch handelndes Unternehmen ist es, nur solche Entscheidungen zu treffen, die im Verhältnis Chance zu Risiko ein positives Profil ergeben. Neben diesem Grundsatz besteht ein umfassendes Risikomanagementsystem, mithilfe dessen alle relevanten Bereiche laufend überwacht werden. Die eingesetzten Instrumente werden fortlaufend verfeinert, so dass ein frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen und entsprechendes Gegensteuern möglich ist. Dazu gehören das interne Kontrollsystem mit interner Revision und Einbindung des Vorstands. Aufgrund der flachen Hierarchie übt der Vorstand teilweise selbst operative Kontrollfunktionen aus und ist sehr nah in die Geschäftsaktivitäten der zugeordneten Abteilungen eingebunden. Das Adressenausfallrisiko im Kreditbereich wird bereits dadurch begrenzt, dass nur die im Rahmen einer vom Gesamtvorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates festgelegten Kredit-risikostrategie genannten Kreditarten zulässig sind und für diese wiederum klare Beurteilungskriterien definiert sind. Ziel ist es dabei immer, Ausfallrisiken zu vermeiden. In den Kreditentscheidungsprozess sind, je nach Kreditgröße und Risikorelevanz, entsprechend erfahrene Kompetenzträger, häufig auch die Vorstandsmitglieder, eingebunden. Zudem wird seit Gründung der UmweltBank jeder Kredit bewertet und mit einer ökonomischen und ökologischen Bonitätsnote versehen (sog. „Rating"). Das ökologische Bonitätsraster umfasst fünf Noten von sehr fördernd (eins), fördernd (zwei), noch fördernd (drei), neutral (vier) und umweltschädlich (fünf). Kontrollinstanz ist der Umweltrat. Das ökonomische Ratingsystem besteht aus sechs Bonitätsstufen für Kreditengagements, orientiert an den Standards der staatlichen KfW, und drei weiteren Bonitätsklassen für Mezzanine- und Eigenkapital bzw. Beteiligungen und Aktien. Mit je einem Drittelgewicht gehen die persönliche Bonität (Ruf und Geschäftsgebaren), die Einkommensverhältnisse und die Vermögensverhältnisse eines Kunden in die Bewertung ein. Die Neugeschäfts-Risiken im Kreditgeschäft liegen weiterhin überwiegend in der Veränderung gesetzlicher Rahmenbedingungen, insbesondere beim EEG. Dem Risiko einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist die UmweltBank aufgrund Ihrer Spezialisierung auf ökologische Immobilien und Projektfinanzierungen im Bereich der erneuerbaren Energien in wesentlich geringerem Maße ausgesetzt als andere Banken. Die Streuung der Kreditrisiken auf verschiedene Kreditbereiche, verschiedene Regionen und auf verschiedenste Kreditnehmer mit unterschiedlichsten Beträgen und die Fokussierung auf die persönliche Bonität der Kreditnehmer, kombiniert mit dem Know-How der UmweltBank bei ökologischen Projektfinanzierungen, führen zu geringen Ausfallraten. Auch für die Liquiditätsreserven und Wertpapieranlagen der Bank gelten Vorsichtsprinzipien. Hier wurden ebenfalls Grundbedingungen mit dem Ziel der Risikominimierung festgelegt. Das Risikomanagement für diesen Bereich umfasst zahlreiche Kontrollmaßnahmen sowie strenge Limitierungen. Die Anlage erfolgt in Form von Zentralbankguthaben, festverzinslichen Wertpapieren und Pfandbriefen, öffentlichen Anleihen oder Tagesgeldern bei Zentralinstituten. Hier wird neben der Rendite Wert gelegt auf Marktgängigkeit und gute Bonität der Emittenten. Die Handelsaktivitäten der UmweltBank erfüllen stets die Bedingungen des Artikel 94 Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) für Handelsbuchtätigkeiten von geringem Umfang. Geschäfte in Derivaten und Optionen werden von der Bank nicht betrieben. Anlagen in Fremdwährungen werden derzeit nicht vorgenommen Das Kursrisiko im Aktienbereich wird überschaubar gehalten, indem im Verhältnis zur Bilanzsumme der Bank nur sehr geringe Aktienpositionen gehalten werden. Die Höhe der jeweils eingegangenen Risiken orientiert sich bezüglich der Tragfähigkeit auch an der Höhe des erwarteten operativen Ergebnisses. Das Zinsänderungsrisiko wird monatlich auf Basis einer Zinsbindungsbilanz berechnet. Dabei werden in der Vergangenheit beobachtete Zinselastizitäten berücksichtigt, um das Kundenverhalten bei Zinsanpassungen in der Zukunft prognostizieren zu können. Das Zinsänderungs-risiko wird dabei sowohl barwertig als auch periodenorientiert berechnet, bewertet und kontrolliert. Mittels einer täglichen Portfoliobewertung werden Kursänderungen aller Wertpapiere im Wertpapierbestand kontrolliert und Eingriffszeitpunkte gemeldet. Die durchschnittliche Restlaufzeit der im Bestand befindlichen festverzinslichen Wertpapiere wird zur Zeit bewusst kurz gehalten, um vor steigenden Zinssätzen am Kapitalmarkt und damit sinkenden Kursen weitgehend geschützt zu sein. Rund 30,5 % der Kundenkredite sind über öffentliche Mittel mit kongruenter Laufzeit zu festen Zinssätzen refinanziert und insofern nicht mit einem Zinsände-rungsrisiko behaftet. Die Liquiditätssteuerung erfolgt umsichtig. Die UmweltBank hat zum Jahresende ein komfortables Liquiditätspolster, das die aufsichtsrechtlichen Anforderungen aus der „Liquiditätsverordnung" deutlich übertrifft. Auch die ab 1. Oktober 2015 mit einer Erfüllungsquote von 60 % zu beachtende Kennziffer „Liquidity Coverage Ratio" liegt bereits heute deutlich über der ab 1. Januar 2018 geforderten Erfüllungsquote von 100 %. Das Liquiditätsrisiko wird deshalb auch für die Zukunft als gering eingeschätzt. Rechtliche Risiken werden sowohl durch die Zusammenarbeit mit externen Spezialisten wie Rechtsanwälten, Notaren oder Wirtschaftsprüfern bzw. Verbänden eingeschränkt als auch durch sorgfältige Auswahl von Geschäftspartnern und Projekten. Mit kompetenter und ausführlicher Beratung klären wir unsere Kunden über potentielle Risiken auf. Im EDV-Bereich besteht durch die vorhandene, langjährige Anbindung an ein externes Rechenzentrum mit einer Backup-Lösung ein hohes Maß an Sicherheit. Auch die Weiterentwicklung aufgrund gesetzlicher Veränderungen oder aufgrund von Wünschen unsererseits stellt unser Partner sicher. Überlegungen zu Risikokonzentrationen und Ertragskonzentrationen sind im Risikotragfähig-keitskonzept der Bank niedergelegt. Die Bank erkennt aufgrund ihrer Refinanzierungsstruktur keine Risikokonzentrationen bei der Mittelbeschaffung, größter Kreditgeber ist die KfW. Im Kreditgeschäft soll durch Einhaltung der Großkreditgrenzen Risikokonzentrationen im Bereich der Großkredite vorgebeugt werden. Die Ertragsquellen der Bank sind nach diesen Überlegungen ausreichend diversifiziert, sodass keine Ertragsrisiken erkennbar sind. Die Bank sieht laut der aktuellen Kreditrisikostrategie bei den EEG-basierten Projektfinanzierungen eine Abhängigkeit der Neugeschäftsentwicklung von der Entwicklung des Förderrechts. Für die bestehenden Finanzierungen mindert der Bestandsschutz aus den Fördergesetzen die Risikokonzentrationen und Ertragsrisiken im Bereich der EEG-basierten Projektfinanzierungen. Die dargestellten Risiken werden hinsichtlich ihrer Tragfähigkeit laufend einer Beurteilung durch die dafiir bereitstehenden Deckungspotentiale unterzogen, damit auf ungünstige Entwicklungen zeitnah reagiert werden kann. Die Risikotragfähigkeit und die Limitaus-lastungen werden monatlich ermittelt und im Gesamtrisikobericht an den Gesamtvorstand berichtet. Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren ist nur mit kompetenten und zuverlässigen Mitarbeitern möglich. Deshalb wählt der Vorstand der UmweltBank neue Mitarbeiter/innen stets sehr sorgfältig aus und legt großen Wert auf eine ständige, qualifizierte Fort- und Weiterbildung. Gute Chancen für die weitere Entwicklung der UmweltBankInsgesamt erwarten wir, dass die UmweltBank als bundesweit tätige Direkt- und Beraterbank ohne Zweigstellen den positiven Trend seit Geschäftsbeginn vor 18 Jahren auch in Zukunft fortsetzen wird. Dies bedeutet ein weiteres Wachstum von Bilanzsumme und Geschäftsvolumen aus eigener Kraft. Die Ertragserwartungen für 2015 bewegen sich dabei auf dem guten Stand des Vorjahres. Auch bezüglich der Entwicklung der Fristentransformation in Jahren erwarten wir keine signifikanten Veränderungen. Für das Jahr 2015 rechnen wir mit einem leicht steigenden Zinsüberschuss und einem rückläufigen Provisionsergebnis. Grundlage für den steigenden Zinsüberschuss ist unsere Erwartung eines moderaten Wachstums im Kredit- und Einlagengeschäft bei einer ähnlichen Zinsmarge wie in den Vorjahren. Unsere Zinsprognose geht dabei von einem unverändert niedrigen Zinsniveau und einer unveränderten Zinsstrukturkurve aus. Zusammen mit einem leicht steigenden Personalaufwand, leicht fallenden anderen Verwaltungsaufwendungen und deutlich geringeren Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, erwarten wir ein leicht steigendes Jahresergebnis vor Gewinnverwendung, Wir streben eine weitere Stärkung unseres Eigenkapitals durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB an. Wir erwarten, dass die gute Liquiditätslage auch in Zukunft anhält. Im Kreditbereich werden weiterhin die ökologische Baufinanzierung einschließlich der Altbausanierung sowie die Finanzierung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energieträger ein ertragreiches Wachstum bei niedrigen Risiken ermöglichen. Finanzierungen im Bereich der nicht vom EEG abhängigen Stromproduktion und -vermarktung sollen weiter intensiviert werden. Im Bereich der Anlage- und Vermögensberatung wird die Bank ihre Kunden weiterhin umfassend in Fragen der ökologischen Geldanlage beraten. Dabei steht der Bedarf des Kunden im Vordergrund und nicht der Absatz einzelner Produkte. Ziel ist es, neben den klassischen Anlageformen UmweltPluskonto, UmweltSparbuch und UmweltSparbrief weitere attraktive Anlagemöglichkeiten, wie z. B. Projektanleihen für Wind- oder Solarkraftwerke anzubieten. Die Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung liegen weiterhin in der Veränderung der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie der Entwicklung der Energiepreise, der Kapitalmärkte und der Konjunktur. Das im Jahr 2014 novellierte EEG hat zwar Branchenverschiebungen im Neukreditgeschäft zur Folge, einen relevanten Ein- oder Abbruch erwarten wir hingegen nicht. Für das weitere geplante Wachstum ist der kontinuierliche personelle Auf- und Ausbau mit engagierten und qualifizierten Führungskräften und Mitarbeiter/innen vorgesehen.
Nürnberg, 2. März 2015 UmweltBank AG, Nürnberg Der Vorstand Horst P. Popp Goran Bagk Stefan Weber Bilanz der UmweltBank AG, Nürnberg,zum 31. Dezember 2014Aktivseite scroll
Gewinn- und Verlustrechnung der UmweltBank AG, Nürnberg, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014AUFWENDUNGEN scroll
Kapitalflussrechnung der UmweltBank AG, Nürnberg, für das Geschäftsjahr 2014scroll
Eigenkapitalspiegel der UmweltBank AG, Nürnberg, zum Jahresabschluss 31.12.2014Das bilanzielle Eigenkapital (ohne Berücksichtigung des Genussrechtskapitals und des Fonds für allgemeine Bankrisiken) hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Anhang der UmweltBank AG, Nürnberg, zum Jahresabschluss 31. Dezember 2014I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31.12.2014 ist unter Beachtung handels- und aktienrechtlicher Vorschriften und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (kurz: RechKredV) aufgestellt. Die in den Formblättern 1 und 2 der RechKredV vorgesehenen, aber nicht belegten Posten wurden gemäß § 265 Abs. 8 Handelsgesetzbuch (kurz: HGB) nicht berücksichtigt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeVermögensgegenstände des Umlaufvermögens Täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, Wertpapiere des Umlaufvermögens und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bzw. nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch angemessene Wertabschläge in Form von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für latente Ausfallrisiken sind unter Anwendung des BMF-Schreibens vom 10. Januar 1994 unversteuerte Pauschalwertberichtigungen gebildet. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden gemäß § 340e HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer liegt bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 3 und 5 Jahren, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 15 Jahren. Die Einbauten in fremde Gebäude werden auf die Restlaufzeit der jeweiligen Mietverträge zum Aktivierungszeitpunkt abgeschrieben. Immaterielle Anlagegüter und Sachanlagen werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 Euro wurden als Aufwand gebucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter von 150,01 Euro bis 410 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang dargestellt. Befristete Forderungen an Kreditinstitute, die festverzinslichen Wertpapiere des Anlagevermögens sowie die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Unter Pah erworbene festverzinsliche Wertpapiere werden periodengerecht linear auf den Nennwert zugeschrieben. Über Pari erworbene festverzinsliche Wertpapiere werden periodengerecht linear auf den Nennwert abgeschrieben. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip anhand Ertragswertberechnungen bewertet. Bei der Bilanzierung von Beteiligungen an Personengesellschaften wird der Rechnungslegungsstandard IDW RS HFA 18 zugrundegelegt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfiillungsbetrag passiviert. Eventualverbindlichkeiten Eventualverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen) wurden mit den Nominalwerten zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die überwiegende Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten ohne Inanspruchnahme ausläuft. Unwiderrufliche Kreditzusagen Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Teile der gewährten Zusagen. Sie werden mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfiillungsbetrages angesetzt. Andere Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Das Bankbuch der UmweltBank wurde gemäß IDW RS BFA 3 hinsichtlich der Notwendigkeit einer Rückstellung für drohende Verluste überprüft. Da auf Basis einer GuV-orientierten Betrachtung der zinsbezogenen Geschäfte ein positives barwertiges Ergebnis über einen Betrachtungszeitraum von 25 Jahren ermittelt wurde, war die Bildung einer Drohverlustrückstellung nicht erforderlich. Fonds für allgemeine Bankrisiken Im Jahresabschluss 2014 wurde wie in den Vorjahren erneut der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB dotiert, der das Ergebnis des Jahresabschlusses entsprechend verringerte. III. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAktivseite der Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Die anderen Forderungen an Kreditinstitute teilen sich nach der Restlaufzeit wie folgt auf: scroll
Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden haben nach der Restlaufzeit folgende Aufteilung: scroll
Die Beträge enthalten Forderungen mit Nachrangabrede in Höhe von 258 TEUR (31.12.2013: 97 TEUR). Forderungen aus zinsgünstigen öffentlichen Darlehen im Volumen von 572.233 TEUR (31.12.2013: 597.586 TEUR) sind an die refinanzierenden Banken abgetreten. In den Forderungen an Kunden sind Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 6.843 TEUR (31.12.2013: 7.333 TEUR) sowie Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 8.260 TEUR (31.12.2013: 8.950 TEUR) enthalten. Sämtliche Darlehen an diese Unternehmen sind banküblich besichert. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Dieser Posten gliedert sich folgendermaßen auf: scroll
Drei Wertpapiergattungen mit einem Nominalwert von insgesamt 10.482 TEUR (31.12.2013: 10.411 TEUR) sind mit einer Nachrangabrede verbunden. In dem auf den Stichtag folgenden Jahr werden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere im Nominalwert von 54.000 TEUR (31.12.2013: 144.590 TEUR) fällig. Die festverzinslichen Wertpapiere des Anlagebestandes mit einem Buchwert (einschließlich anteiliger Zinsen) von 198.201 TEUR (31.12.2013: 247.568 TEUR) wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die vermiedenen Abschreibungen zum 31.12.2014 betrugen 11 TEUR (31.12.2013: 111 TEUR). Eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 S. 4 HGB wurde nicht vorgenommen, da die Wertpapiere zu Pah zurückgezahlt werden und keine Anhaltspunkte erkennbar sind, dass die Rückzahlungen gemindert werden. Die stillen Reserven bei den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren beliefen sich zum 31.12.2014 auf 12.341 TEUR (31.12.2013: 5.703 TEUR). Insgesamt waren festverzinsliche Wertpapiere im Nominalwert von 87.500 TEUR (31.12.2013: 85.590 TEUR) zur Absicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Förderkreditinstituten verpfändet. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Dieser Posten gliedert sich wie folgt auf: scroll
Die Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere des Anlagebestandes mit einem Buchwert von 862 TEUR (31.12.2013: 750 TEUR) wurden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Die vermiedenen Abschreibungen in 2014 betragen 0 TEUR. Neben Genußscheinen im Eigenbestand verwaltet die UmweltBank treuhänderisch Genußscheine für Kunden mit einem Nominalwert von 971 TEUR. Auf einen separaten Ausweis als Treuhandgeschäft in der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 8 HGB verzichtet, da der Wert derzeit nicht zuverlässig ermittelt werden kann. Handelsbestand Die UmweltBank hatte zum 31.12.2014 keinen Handelsbestand. Die Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand wurden im Geschäftsjahr 2014 nicht geändert. Beteiligungen Dieser Posten gliedert sich folgendermaßen auf: scroll
Größere Beteiligungen (Beteiligungsquote mind 10 % bis 50 %) bestehen an folgenden Unternehmen: scroll
Anteile an verbundenen Unternehmen Folgende Unternehmen (Beteiligungsquote über 50 %) sind unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen: scroll
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich vollumfänglich um nicht börsenfähige Anteile. Die Bilanzierung der Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen an Personengesellschaften erfolgte nach dem Rechnungslegungsstandard IDW RS HFA 18. Danach werden Kapitalrückzahlungen als ergebnisneutrale Minderungen des Beteiligungsbuchwerts behandelt und im Anlagespiegel als Beteiligungsabgang ausgewiesen. Gewinnanteile werden nur dann als Erträge aus Beteiligungen vereinnahmt, wenn die Verlustsonderkonten ausgeglichen sind. Anlagespiegel Im Anlagespiegel werden die nach den Grundsätzen für das Anlagevermögen zu bewertenden Vermögensgegenstände verschiedener Bilanzposten zusammengefasst. Die Sachanlagen betreffen Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von 340 TEUR (31.12.2013: 362 TEUR) und Einbauten in fremde, betrieblich genutzte Gebäude in Höhe von 168 TEUR (31.12.2013: 222 TEUR). scroll
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Sonstige VermögensgegenständeDer Posten sonstige Vermögensgegenstände setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Rechnungsabgrenzungsposten In diesem Posten sind enthalten: scroll
Passivseite der Bilanz Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist teilen sich nach ihrer Restlaufzeit wie folgt auf: scroll
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist handelt es sich um zinsverbilligte Darlehen öffentlicher Banken. Davon sind 572.300 TEUR (31.12.2013: 597.637 TEUR) durch abgetretene und verpfändete Forderungen im Nennwert von insgesamt 572.233 TEUR (31.12.2013: 597.586 TEUR) und verpfändete festverzinsliche Wertpapiere im Nominalwert von 87.500 TEUR (31.12.2013: 85.590 TEUR) besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als 3 Monaten teilen sich nach der Restlaufzeit wie folgt auf: scroll
Die anderen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist setzen sich nach der Restlaufzeit wie folgt zusammen: scroll
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 701 TEUR (31.12.2013: 248 TEUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 484 TEUR (31.12.2013: 287 TEUR) enthalten. Sonstige VerbindlichkeitenDer Posten sonstige Verbindlichkeiten enthält folgende wichtige Einzelbeträge: scroll
Rechnungsabgrenzungsposten In diesem Posten ist enthalten: scroll
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen enthalten anteilig laufende Ertragsteuern i.H.v. 1.870 TEUR. Latente SteuernAktiva scroll
In stetiger Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde der Überhang an aktiven latenten Steuern aktiviert. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag von 31,47 %. Differenzen betreffend gewerbesteuerpflichtige Personengesellschaften wurden mit einem kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag von 15,83 % berücksichtigt. Latente Steuern Dieser Posten enthält folgende wichtige Einzelbeträge: scroll
Genussrechtskapital Gemäß Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR) stellten 59.352 TEUR des Genussrechts-kapitals anrechenbare Eigenmittel dar. Die Genussrechtsinhaber erhalten eine, dem Gewinnanspruch der Aktionäre vorgehende, jährliche Ausschüttung in Höhe des angegebenen Zinssatzes bezogen auf den Nennbetrag der Genussrechte. Der Bilanzausweis erfolgt mit dem Nominalbetrag. Die geschuldeten Zinsen des Geschäftsjahrs werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. scroll
EigenkapitalDas Aktienkapital setzt sich zusammen aus 5.538.240 Stückaktien, lautend auf den Inhaber. Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates befristet bis zum 29. Juni 2017 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 7.199.712,00 EUR durch ein- und mehrmalige Ausgabe von bis zu 2.769.120 auf den Inhaber lautenden Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je 2,60 EUR gegen Bareinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Zusätzlich ist der Vorstand ermächtigt, bis zum 29. Juni 2017 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder Namen lautende, verbriefte oder unverbriefte Genussrechte (nachfolgend zusammen „Genußscheine") zu begeben. Die Genußscheine müssen den Voraussetzungen entsprechen, unter denen das für die Gewährung von Genussrechten eingezahlte Kapital dem haftenden Eigenkapital zuzurechnen ist. Die Genußscheine können mit einem Wandlungsrecht für den Inhaber verbunden werden. Die Wandlungsrechte berechtigen beziehungsweise verpflichten nach näherer Maßgabe der Wandelgenußscheinsbedingungen, Aktien der Gesellschaft zu beziehen. Der Vorstand ist weiter ermächtigt, bis zum 29. Juni 2017 anstelle von oder neben Genußscheinen einmalig oder mehrmals Wandelschuldverschreibungen mit einer festen Laufzeit oder mit unbegrenzter Laufzeit zu begeben und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf neue Aktien der Gesellschaft nach näherer Maßgabe der Wandelanleihebedingungen zu gewähren. Der Gesamtnennbetrag der im Rahmen dieser Ermächtigung auszugebenden Genußscheine und Wandelschuldverschreibungen darf insgesamt 90 Millionen Euro nicht übersteigen. Wandlungsrechte dürfen nur auf Aktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 7.199.712 EUR ausgegeben werden. Zudem ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eine bedingte Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital) um bis zu 7.199.712,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 2.769.120 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,60 EUR durchzuführen. Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Rechten an die Inhaber von Wandelgenussrechten und Wandelschuldverschreibungen. Bezüglich der Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals verweisen wir auf die Darstellung im Eigenkapitalspiegel. Durch die Hauptversammlung vom 27. Juni 2014 wurden 376 TEUR (im Vorjahr: 452 TEUR) aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres in die Gewinnrücklagen eingestellt. Aus dem Jahresüberschuss 2014 werden 7.000 TEUR (2013: 6.425 TEUR) gemäß § 58 Abs. 2 Aktiengesetz den Gewinnrücklagen zugeführt. Gemäß CRR belaufen sich die anrechenbaren Eigenmittel nach Feststellung des Jahresabschlusses auf 191.727 TEUR (31.12.2013: 175.213 TEUR). Die Quote der anrechenbaren Eigenmittel bezogen auf die gewichteten Risikoaktiva beträgt nach Feststellung des Jahresabschlusses 10,80 % (31.12.2013: 9,97 %). Vermerke unter dem BilanzstrichEventualverbindlichkeiten In diesem Posten sind enthalten: scroll
Im Posten Eventualverbindlichkeiten sind keine Einzelbeträge enthalten, die in Bezug auf die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Eventualverbindlichkeiten wird insgesamt als gering eingestuft. Andere Verpflichtungen In diesem Posten sind enthalten: scroll
Der Posten unwiderrufliche Kreditzusagen enthält keine Einzelbeträge, die in Bezug auf die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind. Besondere Kreditrisiken aus der zukünftigen Kreditausreichung sind nicht erkennbar. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungProvisionsergebnis Das Provisionsergebnis als Saldo der Provisionserträge und -aufwendungen gliedert sich wie folgt: scroll
Personalaufwand Der Personalaufwand stieg von 5.631 TEUR in 2013 um 435 TEUR auf 6.066 TEUR. Der Anstieg resultierte aus einer Sonderzahlung in Höhe von 180 TEUR und Belegschaftsaktien im Wert von 97 TEUR für alle Mitarbeiter ausgenommen Praktikanten, Werkstudenten und Vorstände. Ferner stiegen die Gehaltsaufwendungen für einen Vorstand aufgrund der Rückkehr aus einem Teilzeit- zu einem Vollzeit-Arbeitsverhältnis um 97 TEUR. Die übrigen 61 TEUR entfielen auf allgemeine Gehaltsanpassungen und Veränderungen in der Belegschaft. Andere Verwaltungsaufwendungen Die anderen Verwaltungsaufwendungen weisen folgende Verteilung auf: scroll
Aufwendungen für Belegschaftsaktien Für die Ausgabe von Belegschaftsaktien wurden im Februar 2014 2.350 Stück UmweltBank-Aktien zu Kursen von 40,60 Euro bis 41,59 Euro erworben und an die Mitarbeiter gratis abgegeben. Der in diesem Zusammenhang entstandene Aufwand beläuft sich auf 97 TEUR. Aufwendungen für den Abschlussprüfer Für das Honorar des Abschlussprüfers wurden im Jahr 2014 einschließlich nicht abzugsfähiger Vorsteuer insgesamt 313 TEUR (Vorjahr: 291 TEUR) aufgewendet. Hiervon entfallen 266 TEUR (Vorjahr: 214 TEUR) zeitanteilig auf die Abschlussprüfungsleistungen davon 10 TEUR auf die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 - und 47 TEUR (Vorjahr: 77 TEUR) auf andere Bestätigungsleistungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die periodenfremden Aufwendungen betreffen zum größten Teil Steuernachzahlungen aufgrund einer steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2006 bis 2011. Im Wesentlichen betreffen die Nachzahlungen Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, die nach Auffassung der Bank gemäß § 8b Abs. 2 Körperschaftsteuergesetz nicht zu versteuern waren. Die UmweltBank hat gegen die Feststellungen der Betriebsprüfung Rechtsmittel eingelegt. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen enthält Zinsen auf Steuernachzahlungen in Höhe von 850 TEUR. V. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Resteinzahlungsverpflichtungen für noch nicht eingeforderte bedungene Einlagen aus Kommanditbeteiligungen betragen 2.887 TEUR (31.12.2013: 2.877 TEUR). Zudem bestehen nach Rückzahlungen von Kommanditeinlagen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 5.149 TEUR, davon 1.580 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Die UmweltBank ist zudem Komplementärin der UmweltBank & Co Emilienstraße 3 KG, Nürnberg. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 548 TEUR p.a. sowie 276 TEUR p.a. aus Wartungs-, Instandhaltungs- und Lizenzverträgen. VI. Angaben über das Unternehmen und seine OrganeMitarbeiter Zum Bilanzstichtag waren in Voll- und Teilzeit 139 (Vorjahr: 143) Mitarbeiter angestellt, davon 3 Vorstände, 5 Mitarbeiter in Elternzeit, 22 studentische Mitarbeiter, 4 Praktikanten und 4 Mitarbeiter der UmweltKontakt. Im Jahresdurchschnitt (Quartalsstände) wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB umgerechnet auf Vollzeit-Arbeitsverhältnisse 95,0 (Vorjahr: 92,5) Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfielen 86,6 (Vorjahr: 85,1) auf Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit und 8,4 (Vorjahr: 7,4) auf studentische Teilzeitkräfte. Vorstandsvergütung Die Bezüge der Vorstände beliefen sich auf insgesamt 477 TEUR (Vorjahr: 348 TEUR). Aufsichtsratsvergütung Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat im Kalenderjahr 2014 betrugen 56 TEUR (Vorjahr: 53 TEUR). Kredite an Aufsichtsrat/Vorstand Zum 31.12.2014 bestanden Kreditforderungen gegenüber den Mitgliedern des Vorstandes in Höhe von insgesamt 9 TEUR (Vorjahr: 10 TEUR). Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2014 wie folgt zusammen:
Vorstand Zum Vorstand sind / waren bestellt:
Nürnberg, den 29. Januar 2015 UmweltBank AG, Nürnberg Der Vorstand Horst P. Popp Goran Bagk Stefan Weber Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der UrnweltBank Aktiengesellschaft, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vorn Institut der Wirtschaftsprüfer (10W) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbe-zogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung. Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetztichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss. vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 4. März 2015 Baker Tilly Roelfs AG Gröning, Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2014Die UmweltBank AG, Nürnberg, konnte mit dem Jahr 2014 erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr abschließen, an dem die Mitglieder des Aufsichtsrates, Günther Hofmann, Heinrich Klotz und Dr. Irene Schöne in Erfüllung ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben mitgewirkt haben. Über die Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrates wird hiermit berichtet. Nach der Hauptversammlung im Juni 2014 ist der Vorsitz des Gremiums von Heinrich Klotz auf Dr. Irene Schöne übergegangen. Sitzungen des AufsichtsratesIm abgeschlossenen Geschäftsjahr haben fünf ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates stattgefunden. Mitglieder des Aufsichtsrates haben außerdem an der jährlichen Sitzung des Umweltbeirates teilgenommen. Im Mittelpunkt jeder Aufsichtsratsitzung stand der umfangreiche Bericht des Vorstandes über die ökonomischen und ökologischen Verhältnisse der Bank, das Risikokontrollsystem, das Kreditgeschäft und das Einlagengeschäft. Dabei wurden sowohl Kreditgeschäfte, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, als auch weitere bemerkenswerte Kredite anhand der Kreditprotokolle ausführlich besprochen. Darüber hinaus wurden in jeder Sitzung des Gremiums wichtige Fragen aus den weiteren Geschäftsbereichen, wie Marketing und Kommunikation, Personal, externe und interne Prüfungen, dem Risikocontrolling und dem Betriebsbereich/IT sowie Beschwerden und Rechtsstreitigkeiten erörtert. Zwischen den regulären Sitzungen wurden die Aufsichtsratmitglieder vom Vorstand über wichtige Vorgänge jeweils schriftlich informiert. Erforderliche Beschlüsse außerhalb von Sitzungen wurden im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst und später verifiziert. Auch im Jahre 2014 hat die UmweltBank aufgrund ihres soliden, gleichzeitig an Ökonomie und Ökologie ausgerichteten Geschäftskonzeptes eine erfolgreiche Geschäftsausweitung bei einer gleichzeitig zunehmenden Entlastung der Umwelt fortgesetzt und dabei wiederum ein außerordentlich erfreuliches Jahresergebnis erwirtschaftet. Überwachung der ökonomischen GeschäftsführungDie Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich auch in diesem Geschäftsjahr vom Vorstand umfassend über die ökonomische Lage der UmweltBank über die aktuelle und grundsätzliche Geschäftspolitik sowie über das Risikomanagement unterrichten lassen und darüber mit ihm beraten. Dadurch wurde die Geschäftsführung des Vorstandes, insbesondere aufgrund seiner Berichte, laufend besprochen und überwacht. Verschiedene Rechtsthemen wurden ausführlich besprochen. Die Strategieprozesse der Bank wurden dem Aufsichtsrat dargelegt und zusammen mit dem Vorstand diskutiert. Der Vorstand hat den Mitgliedern des Aufsichtsrates nach Gesetz und Geschäftsordnung zustimmungsbedürftige Kredite und Geschäftsvorgänge vorgelegt. Die Mitglieder des Gremiums haben diesen Vorlagen nach Erörterung und Prüfung zugestimmt. Das Geschäftsvolumen konnte auf € 2.855,9 Mio. gesteigert werden, das Bilanzergebnis auf € 7,542 Mio. und die Dividende pro Aktie auf € 1,30. Während ein leichter Rückgang bei der Zahl der geförderten Kreditprojekte auf 14.463 zu verzeichnen ist, steigt das haftende Eigenkapital der UmweltBank mit dem Beschluss der Hauptversammlung im Juni 2015 auf rund € 192 Mio. Entsprechend positiv hat sich auch der Kurs der UmweltBank Aktie entwickelt. Die UmweltBank Aktie beschloss das Jahr 2014 mit einem Wert von € 50,94 pro Aktie; dies entspricht einer Zunahme von 33,73 %. Überwachung der ökologischen Geschäftsführung Seit Beginn der Geschäftstätigkeit Anfang 1997 berichtet die UmweltBank nicht nur über ihre ökonomischen Erfolgszahlen, sondern auch über die sich daraus ergebenden ökologischen Entlastungen der Umwelt. Ökonomie und Ökologie sind bei der UmweltBank gemäß ihrer Satzung integrierte gleichberechtigte Geschäftsziele. Daher schüttet die UmweltBank nicht nur eine ökonomische, sondern auch eine ökologische Dividende aus. Die Ausrichtung der aktuellen und strategischen Geschäftspolitik an den ökologischen Unternehmenszielen wird ebenfalls regelmäßig in den Sitzungen des Aufsichtsrates beraten und überprüft, auch in enger Kooperation mit dem Umweltrat der UmweltBank. Auch im ökologischen Bereich sind die Erfolge der UmweltBank gewachsen. Die CO2-Einsparung aus allen bisher geförderten Kreditprojekten betrug über 2,8 Millionen Tonnen. Die ökologische Dividende (CO2 kg Einsparung pro Aktie) konnte so von 473 kg pro Aktie in 2013 auf 506,5 kg CO2 pro Aktie in 2014 gesteigert werden. Insgesamt entsprechen die eingesparten CO2 Emissionen dem privaten Stromverbrauch von knapp 3,2 Millionen Bundesbürgern. Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die erneut dokumentiert, dass sich umweltfreundliches Wirtschaften sowohl ökonomisch als auch ökologisch auszahlt. Integrierte Berichterstattung mit Jahresabschluss und LageberichtDer von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die verantwortlichen Prüfer haben an der Aufsichtsratssitzung im April 2015 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichtet, wobei besonders wichtige Fragen mit Vorstand und Aufsichtsrat besprochen wurden. Auf der Grundlage des Prüfungsberichts des Abschlussprüfers, den ergänzenden Erläuterungen und dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014. Der Aufsichtsrat hat damit den Jahresabschluss 2014 gebilligt und festgestellt. Wir danken dem Vorstand sowie allen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fuer ihren stets engagierten Einsatz. DankWir danken außerdem allen Aktionärinnen und Aktionären für ihre treue Verbundenheit zur UmweltBank sowie den über 115.000 Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen. Ohne alle diese Menschen wäre der ökonomische und ökologische Erfolg der UmweltBank nicht möglich gewesen.
Nürnberg, 17. April 2015
Dr. Irene Schöne, Vorsitzende des Aufsichtsrates Bericht des Umweltrats über das Geschäftsjahr 2014Der Umweltrat der UmweltBank stellt das ökologische Pendant zum Aufsichtsrat dar. Er ist in der Satzung verankert, überprüft die ökologische Entwicklung der UmweltBank und berät den Vorstand zu wichtigen Umweltfragen. ZusammensetzungDie Mitglieder des Gremiums sind Experten aus verschiedenen Fachrichtungen: Frauke Hammermann aus Hamburg ist selbstständige Finanzberaterin im Bereich ethischer Geldanlagen, Klaus Kiefer aus Freiburg ist Wissenschaftler im Bereich der Solarenergieforschung, Markus Ott aus Freising ist Vertriebsleiter im Bereich der Bioenergie. Nach der Hauptversammlung am 27. Juni ging der Vorsitz von Markus Ott an Frauke Hammermann über, die Stellvertretung von Frauke Hammermann übernahm Klaus Kiefer. Sitzungen und ThemenIm abgelaufenen Jahr fanden drei reine Umweltratsitzungen statt. Bei der ersten Sitzung im Frühjahr wurde ein von der UmweltBank finanziertes Baugruppenprojekt in Nürnberg vom Umweltrat besichtigt. Ökologisch beispielhafte Projekte mit Baugruppen und Baugemeinschaften sind ein intensiv wachsendes Marktsegment. Hier hat sich die UmweltBank strategisch gut positioniert und ist auch überregional sehr erfolgreich. Die Sommersitzung fand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat statt. Dies dient auch dem Austausch zwischen beiden Gremien, die ihre Anliegen direkt mit dem Vorstand diskutieren können. Im Herbst legte die UmweltBank dem Umweltrat die Halbjahreszahlen vor. Die inhaltlichen Themen und Diskussionen von Umweltrat und Vorstand umfassten das Umweltkreditgeschäft einschließlich der von der Bank selbst gehaltenen ökologischen Beteiligungen, die gesamte Anlage- und Vermögensberatung, sowie die Emission von Projektanleihen. Auch die Anlage der Liquiditätsreserve war Thema der verschiedenen Sitzungen. Fallbeispiele aus den Bereichen Baufinanzierung, Solarfinanzierung und Projektfinanzierung wurden von den jeweils zuständigen Mitarbeitern der UmweltBank präsentiert und hinsichtlich der ökologischen Bedeutung diskutiert. Die Vergabe der Kredite nach den ökologischen Kriterien der UmweltBank wurde vom Umweltrat geprüft. Die Projekte und ausgereichten Kredite erfüllen die Kriterien der UmweltBank und haben regelmäßig positive ökologische Effekte. FörderkreditgeschäftBis Ende 2014 finanzierte und förderte die UmweltBank über 14.000 Projekte aus den Bereichen Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Biogas, ökologisches Bauen und Sanieren und ökologische Landwirtschaft in ganz Deutschland. Erneut konnten zugesagte Förderkredite, grüne Schuldscheindarlehen und ökologische Beteiligungen merklich ausgebaut werden: das Volumen stieg im Berichtsjahr um 5,2 % auf 2,24 Milliarden Euro, die gesamte Bilanzsumme wuchs um 3,3 % auf 2,60 Milliarden Euro - auch das Volumen einzelner Kredite stieg deutlich. Die Zusammensetzung des Kreditportfolios verschob sich wie bereits in den vorangegangenen Jahren weiter von Solar- (nun 39 %) zu Windprojekten hin. Diese Veränderung resultiert aus dem neuen EEG mit seinen deutlich veränderten Rahmenbedingungen und Einspeisevergütungen. An zweiter Stelle rangieren ökologische Baufinanzierungen (31,1 %), danach mit 25,2 % Wind- und Wasserkraftprojekte, und hiernach mit unverändert 4,7 % Finanzierungen für ökologische Landwirtschaft, Biomasseprojekte und sonstige Vorhaben. Im Bereich der Vermögensberatung emittierte die UmweltBank im abgelaufenen Geschäftsjahr mehrere Projektanleihen, über die der Vorstand den Umweltrat entsprechend informierte. Insbesondere der „Enerparc Solarpark Walddrehna", als bisher größte von der UmweltBank begleitete Anleihe, wurde auf Wunsch des Umweltrats detailliert dargelegt und besprochen. Alle Investmentfonds und Einzelwerte, die Kunden bei der UmweltBank für ihr Depot erwerben können, erfüllen ökologische Kriterien bzw. ethische Ansprüche. Diskutiert wurde auf Vorschlag des Vorstands auch der bisher einzige in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassene offene Investmentfonds im Bereich der Mikrofinanz: der „HV-Mikrofinanzfonds", mit dem Invest in Visions eine Investitionsmöglichkeit in die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von unten in Entwicklungsländern anbietet. Die Anlage der Liquiditätsreserve der UmweltBank war ebenfalls Thema unserer Sitzungen. Die Anlagemöglichkeiten werden für Banken durch die gesetzlichen Regelungen auf EU-Ebene immer weiter eingeschränkt, so dass für die Bank wenig Handlungsspielraum für eine Auswahl der Liquiditätsreserve nach ökologischen Kriterien verbleibt. Trotz dem werden die Anlagen von den drei ökologischen Ratingagenturen oekom research, Sustainalytics und Imug jährlich überprüft und bewertet. BetriebsökologieNeben der Produktökologie ist auch die Betriebsökologie ein Thema für den Umweltrat. Über das Berechnungsverfahren zur CO2-Bilanz wurde in der letzten regulären Sitzung gesprochen. Details hierzu sind im Umweltbericht 2014 veröffentlicht. Auch das Thema Betriebsökologie wurde intensiv behandelt und hinsichtlich der eigenen ökologischen Kriterien der UmweltBank vom Umweltrat überprüft. Am 7. November 2014 fand die gemeinsame Sitzung des Umweltrats mit dem Umweltbeirat statt. In den Umweltbeirat wurden in diesem Jahr sechs neue Mitglieder berufen, um ausgeschiedene, langjährige Umweltbeiräte nach zu besetzen. Energiewende in DeutschlandMit dem Thema „Energiewende in Deutschland Mehr Risiken als Chancen?" widmete sie sich einer für die UmweltBank strategischen Fragestellung. Beiratsmitglied Hans-Josef Fell und der Geschäftsführer der Netzgesellschaft Heilbronn Franken, Thomas Peter Müller, hielten entsprechende Impulsvorträge, wobei Thomas Müller gerade die Herausforderungen der Energiewende im täglichen Geschäft eines großen regionalen Netzbetreibers darlegte. Der mit der Energiewende verbundene Netzausbau sei sehr wohl auch mit dezentraler Versorgung und zu vergleichbaren Kosten leistbar, wie eine aktuelle Studie des Bundesverbands für Mittelständische Wirtschaft nachgewiesen hat. Dies bestätigt die Strategie der UmweltBank, auch weiterhin dezentrale Projekte zu finanzieren und damit einen Beitrag zur Energiewende in Deutschland zu leisten. ZusammenfassungZusammenfassend bestätigt der Umweltrat mit diesem Bericht, dass er sich im Jahr 2014 ein umfassendes Bild von der Kreditvergabe- und Förderpraxis der UmweltBank machen konnte. Engagements, die nicht der Satzung der UmweltBank entsprechen, ging die UmweltBank nach unseren Feststellungen nicht ein. Die UmweltBank hat mit den Geldern ihrer Kunden satzungsgemäß ausschließlich umweltfreundliche Projekte finanziert bzw. gefördert und die ihren Anlegern gegebene Umweltgarantie eingehalten.
27. März 2015
für den Umweltrat Frauke Hammermann, Hamburg, Vorsitzende des Umweltrats Gewinnverwendungsbeschluss - Auszug aus der Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung vom 25. Juni 2015Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2014Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses: „Die Vorsitzende bat um Verständnis, dass ein wenig gewartet werden müsste, um das Abstimmungsergebnis auszuzählen. Sodann verkündete sie um 19:20 Uhr folgendes Abstimmungsergebnis: Ich stelle fest, dass der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat bei einer Anfangspräsenz von 1.745.491 Stimmen scroll
angenommen wurde und damit die Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,30 sowie die Einstellung eines Betrages in Höhe von EUR 342.280,24 in die anderen Gewinnrücklagen mit einer Zustimmungsquote von 98,0% beschlossen sind. Damit ist eine Beschlussfassung über den Gegenantrag nicht mehr notwendig." |
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