Ad-hoc | 14 April 2000 08:40
Ad hoc-Service: Baader Wp.handelsbank AG
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Baader: Gewinnsprung von 120 % im ersten Quartal
München, 12. April 2000. Die im März 2000 in den MDax
aufgestiegene Baader Wertpapierhandelsbank AG, München, ist mit
dem besten Quartal ihrer Firmengeschichte ins neue Jahr
gestartet. Das vorläufige Nachsteuerergebnis konnte gegenüber
dem ersten Quartal 1999 um rund 120 % auf 36,8 Millionen Euro
gesteigert werden. Das Vorsteuerergebnis des ersten Quartals
lag bei 77,9 Millionen Euro. Der Ergebnissprung fand trotz
einer kräftigen Steigerung der Rücklagen (plus etwa 3 Millionen
Euro) statt. Die Baaderbank konnte damit ihre Marktposition als
die mit Abstand ertragsstärkste Wertpapierhandelsbank in
Deutschland weiter ausbauen.
Der Ertragssprung ist in erster Linie auf die
Geschäftsausweitung im Bereich Wertpapierhandel zurückzuführen.
Das Bankhaus ist auf den Geschäftsfeldern Wertpapierhandel und
Investmentbanking (Beteiligungsgeschäft, Neuemissionen) tätig.
Der Wertpapierumsatz an allen deutschen Börsen legte im ersten
Quartal 2000 um 56 % gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Die
Baaderbank konnte ihre Umsätze und Erträge nicht zuletzt
dadurch überproportional steigern, dass die Zahl der von ihr
geführten Skontren erneut deutlich wuchs. Die Ausweitung der
Geschäftsgrundlage durch eine Steigerung der Zahl der betreuten
Skontren wird sich im Verlauf des Jahres unvermindert
fortsetzen.
Der Vorstand ist für das Geschäftsergebnis des laufenden Jahres
weiterhin sehr optimistisch, auch dann, wenn sich die günstige
Marktverfassung im Rest des Jahres nicht fortsetzen sollte. Die
bislang im Markt kursierenden Ertragsprognosen für 2000 (plus
15 % gegenüber Vorjahr) dürften in jedem Fall weit übertroffen
werden.
In den restlichen drei Quartalen des Geschäftsjahres wird das
Emissionsgeschäft nennenswert zur Ergebnisverbesserung
beitragen. Im ersten Quartal wurden von der Baaderbank bislang
keine Emissionen getätigt. Baader plant für dieses Jahr
mindestens acht Börsengänge. Gegenüber dem Vorjahr wird sich
das durchschnittliche Emissionsvolumen pro Transaktion deutlich
erhöhen.
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