Ad-hoc | 5 November 1997 10:02
Ad hoc-Service: Phoenix AG
3. Quartal
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Ad hoc-Service: Phoenix AG
3. Quartal
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Umsatz und Ertrag im 3. Quartal 1997 erneut gesteigert
Die Phoenix AG, Hamburg-Harburg, berichtet in ihrem
Zwischenbericht zum 30.09.1997 über eine zunehmend positive
Geschäftsentwicklung 1997. Die Umsätze stiegen in den
ersten neun Monaten trotz des Verkaufs der Kunststoffsparte
insgesamt um 5,0 % auf 1.142,3 Mio DM.
Dabei setzte sich die außergewöhnlich erfreuliche
Umsatzentwicklung der als “Kerngeschäftsfelder”
zusammengefaßten Geschäftseinheiten mit +21,1 % fort. So
nahmen im Geschäftsfeld der “Vibra-Akustik” die Umsätze
gegenüber dem Vorjahr um 10,5 % auf 418,5 Mio DM zu. Bei
Fördersystemen wurde die prognostizierte
Geschäftsbelebung eindrucksvoll mit einer Steigerung um
59,9 % auf 114,0 Mio DM bestätigt, in der “Verkehrstechnik”
stiegen die Umsätze um 29,4 % auf 81,9 Mio DM. Auch im
Geschäftsfeld “Schlauchsysteme” konnte eine deutliche
Verbesserung um 35,1 % auf 87,7 Mio DM erreicht werden. Das
kleinste Kerngeschäftsfeld “Dichtungsbahnen” legte um 12,4
% auf 23,6 Mio DM zu.
Die “Übrigen Geschäftsfelder” verzeichneten hingegen einen
Umsatzrückgang um 14,8 %. Bereinigt um den Effekt aus der
Veräußerung der Kunststoffaktivitäten ergibt sich eine
Steigerung um 2 %. Dies ist wesentlich auf die Erholung des
Mischungsbereiches im 3. Quartal sowie die weiterhin auf
hohem Niveau liegenden Umsätze bei
Schlauchsystemen/Profilen Kfz zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Steuern konnte um 45 % auf 26,1 Mio. DM
gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert werden.
Positiver Ausblick
Mit dem Verkauf der Kunststoff GmbH zum 01.07.1997 an
Dynamit Nobel und der Formmassenfertigung zum 01.10.1997 an
die Bakelite AG hat Phoenix die Konzernstrategie zur
Konzentration auf aussichtsreiche Kerngeschäftsfelder
konsequent weiterverfolgt. Trotz dieser Desinvestitionen
wird für das Gesamtjahr mit einem Umsatzanstieg von über 3
% (entspricht ca. 6,5 % ohne Verkauf Kunststoff) gerechnet.
Hierbei wird sich der Ergebnistrend per 30.09. auch zum
Jahresende stabilisieren.
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