Ad-hoc | 7 June 2000 08:49
Ad hoc-Service: Lindner Holding KGaA
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Lindner-Gruppe trotzt der Schwächeperiode in der Bauwirtschaft
– Anhaltendes Wachstum im neuen Geschäftsjahr 2000/2001 –
Erfreuliche Geschäftsentwicklung im Wirtschaftsjahr 1999/2000
Weiterer Anstieg der Betriebsleistung trotz anhaltender Schwächephase in der
Bauwirtschaft
Die Lindner-Gruppe mit Sitz in Arnstorf/Niederbayern erhöhte im Geschäftsjahr
1999/2000 die Konzernleistung auf 778,0 Mio. DM, so dass der hochgerechnete
Vorjahreswert von 646,4 Mio. DM deutlich um 131,6 Mio. DM bzw. 20,4 % über-
troffen werden konnte. Die Inlandsleistung hat sich auf 614,2 Mio. DM ver-
bessert, der Vorjahreswert wurde somit um 10,5 % überschritten. Überpropor-
tionale Steigerungen wurden im Bereich Ausland erzielt. Hier konnte eine
Leistung von 163,8 Mio. DM verzeichnet werden, so dass der Vorjahreswert um
73,4 Mio. DM bzw. 81,2 % übertroffen wurde. Der Auslandsanteil an der
Gesamtleistung hat sich auf nunmehr 21,0 % eingestellt (Vorjahr 14,0 %).
Der Konzernumsatz belief sich auf 694,0 Mio. DM und liegt somit um 84,0 Mio. DM
bzw. 13,8 % über dem hochgerechneten Vorjahreswert. Die Bestände an unfertigen
Erzeugnissen, die entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften ohne Zu-
schläge für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie ohne Gewinnanteile bewertet
wurden, haben sich um 81,0 Mio. DM erhöht.
DVFA-Ergebnis auf 4,69 DM (2,40 EUR) gesteigert
Das DVFA-Ergebnis konnte auf 4,69 DM (2,40 EUR) je Stückaktie gesteigert werden.
Der hochgerechnete Vorjahreswert wurde somit um 0,73 DM (0,37 EUR) je Stück-
aktie bzw. 18,4 % überschritten. Der Ergebnisbeitrag aller Unternehmenssparten
war wiederum deutlich positiv. Bei der Ergebnisermittlung nach DVFA wurden die
Steuereffekte aus der Nutzung vorhandener Verlustvorträge – wie im Vorjahr –
eliminiert und fiktive Ertragsteuern ermittelt. Somit wurde das DVFA-Ergebnis
mit Ertragsteuern belastet, die im Konzern effektiv nicht angefallen sind und
im Gegensatz zu latenten Steuern in Zukunft auch niemals anfallen werden.
Mitarbeiterzahl erneut deutlich angestiegen – 201 neue Arbeitsplätze geschaffen
133 Arbeitsplätze gesichert
Das erfreuliche Wachstum der Unternehmen der Lindner-Gruppe spiegelt sich auch
in der Mitarbeiterzahl wider. Zum Bilanzstichtag konnte 2.528 Beschäftigten ein
Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Der Vorjahreswert wurde somit
nochmals um 334 Mitarbeiter bzw. 15,2 % übertroffen. Es wurden 201 neue
Arbeitsplätze geschaffen, 133 Arbeitsplätze wurden im Zuge von Akquisitionen
übernommen.
Die Zahl der Auszubildenden konnte erfreulicherweise um 2 auf nunmehr 97 junge
Menschen gesteigert werden. Im Inland werden 1.963 Mitarbeiter, im Ausland 565
Mitarbeiter beschäftigt.
Dividendenvorschlag: 1,30 DM je Stückaktie für freie Aktionäre
Persönlich haftender Gesellschafter und Aufsichtsrat werden der Hauptver-
sammlung am 14. Juli 2000 (in Arnstorf um 14:30 Uhr) vorschlagen, den freien
Aktionären für das Geschäftsjahr 1999/2000 eine Dividende je Stückaktie von
1,30 DM auszubezahlen. Die inländischen Anteilseigner erhalten zusätzlich die
volle Steuergutschrift in Höhe von 0,56 DM je Aktie, so dass sich eine Brutto-
dividende von 1,86 DM je Anteil ergibt.
Die Familienaktionäre verzichten trotz der guten Ergebnissituation gänzlich
auf ihren Dividendenanspruch, um den freien Aktionären die Ausschüttung einer
mit Steuergutschrift verbundenen Dividende zu ermöglichen. Die freien Aktionäre
besitzen gegenwärtig 720.503 Aktien (40 %), während sich in Händen der Familie
Lindner 1.079.497 Aktien (60 %) befinden.
2. Anhaltendes Wachstum im neuen Geschäftsjahr 2000/2001
Die konsolidierte Gesamtleistung erhöhte sich in den ersten vier Monaten des
neuen Geschäftsjahres auf 230,1 Mio. DM. Der Vorjahreswert wurde um 17,4 Mio.
DM bzw. 8,2 % übertroffen. Überproportional ist wiederum der Bereich Ausland
gewachsen. Hier konnte die Leistung gegenüber Vorjahr nochmals um über 25 %
gesteigert werden.
Die Auftragseingänge bewegen sich weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahres
und beliefen sich im Berichtszeitraum auf 220 Mio. DM. Der Auftragsbestand
liegt ebenfalls auf Höhe des Wertes zum Bilanzstichtag per 31.03.2000 (460
Mio. DM). Somit sehen wir uns gut gerüstet, unseren Wachstumspfad weiter
beschreiten zu können.
Angesichts der bisherigen Entwicklung im neuen Geschäftsjahr erwarten wir
eine Erhöhung des DVFA-Ergebnisses auf mindestens 5,00 DM (2,56 EUR) je
Stückaktie, so dass der hochgerechnete Vorjahreswert nochmals um 6,6 %
übertroffen werden kann.
Ende der Mitteilung