Ad-hoc | 11 February 2000 08:31
Ad hoc-Service: Berl. Effektenges. AG
Zahlen
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Berliner Effektengesellschaft AG mit wieder ansteigendem
Gewinnwachstum
Hervorragender Start in das Geschäftsjahr 2000
Die Berliner Effektengesellschaft AG legt vorläufige
Konzernzahlen für das Jahr 1999 vor. In den Konzernzahlen sind
die Ergebnisse der 100%igen Tochtergesellschaft Berliner
Freiverkehr (Aktien) Handel AG sowie die anteiligen Ergebnisse
der Konzerngesellschaften Berliner Effektenbank AG und
Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG enthalten. Alle
weiteren Minderheitsbeteiligungen, wie die an der Ladenburg,
Thalmann & Co. Inc., werden im Konzernergebnis nicht
berücksichtigt.
Im einzelnen hat die Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG
einen Vorsteuergewinn in Höhe von DM 76,1 Millionen erzielt.
Die Gesellschaft ist im Jahre 1999 aus der Verschmelzung der
(alten) Berliner Freiverkehr (Aktien) Handel AG mit einem
Vorsteuergewinn in Höhe von DM 43,8 Millionen in 1998 sowie
der Diederich Freimakler GmbH mit einem Vorsteuergewinn in
Höhe von DM 7,2 Millionen in 1998 hervorgegangen. Damit ergibt
sich im Börsenhandel ein erfreulicher Gewinnanstieg in Höhe
von rund 50%, nachdem das relativ schwache III. Quartal
zunächst noch auf einen sehr moderaten Anstieg hindeutete.
Möglich wurde das gute Ergebnis vor allem durch Rekordumsätze
im Monat Dezember.
Die Berliner Effektenbank AG fließt in das Konzernergebnis mit
einem Vorsteuergewinn von DM 2,1 Millionen in 1999 ein. Schon
im ersten vollen Geschäftsjahr hat sich die Geschäftstätigkeit
der Bank erfreulich entwickelt. Das Ergebnis ist geprägt von
hohen Investitionen in den Ausbau der betriebenen
Geschäftsfelder.
Bei der Berliner Effektenbeteiligungsgesellschaft AG hat sich
die Geschäftsleitung im Jahre 1999 im Hinblick auf die
angekündigten Steuerneuregelungen für
Beteiligungsgesellschaften entschlossen, keine der
angewachsenen stillen Reserven zu realisieren, sondern
lediglich alle möglichen Wertberichtigungen vorzunehmen. Damit
fließt ein Verlust in Höhe von rund DM 3,1 Millionen in die
Konzernbilanz ein.
In der Finanzholding Berliner Effektengesellschaft AG, die
keine eigenen Umsatzerlöse erzielt, fielen insgesamt Kosten in
Höhe von rund DM 4,7 Millionen an. Die Kosten resultieren im
wesentlichen aus durchgeführten Akquisitionen bzw. der
Konzernumstrukturierung. Darüber hinaus wird mit der
sogenannten Goodwill-Abschreibung von Konzerngesellschaften
begonnen, die rund DM 4,23 Millionen in 1999 ausmachen wird.
Das Konzernergebnis wird nach Goodwill-Abschreibungen ca. DM
66,2 Millionen vor Steuern betragen und ist auf Grund der
Umstrukturierung im Konzern und den erstmaligen Abschreibungen
nur eingeschränkt mit dem Vorjahresergebnis in Höhe von DM
63,33 Millionen vergleichbar. Das Nachsteuerergebnis hängt von
der Ausschüttung der einzelnen Gesellschaften und der noch
nicht beschlossenen Dividende der Berliner
Effektengesellschaft AG ab.
Die Rekordumsätze vom Dezember 1999 haben sich am Jahresanfang
2000 fortgesetzt und sogar weiter verstärkt. Per 10. Februar
2000 beträgt der Vorsteuergewinn der Berliner Freiverkehr
(Aktien) Handel AG bereits rund DM 30 Millionen, wonach sich
das Gewinnwachstum im Jahr 2000 wieder beschleunigen sollte.
Auch die Berliner Effektenbank AG verzeichnet einen guten
Start in das Geschäftsjahr 2000. In diesem Jahr sind weitere
Investitionen von mindestens DM 8 Millionen für den Aufbau
neuer Dienstleistungsbereiche geplant.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christa Scholl
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