Windsor Real Estate AGBerlinJahresabschluss zum 31.12.2009Bilanz zum 31.12.2009Windsor Real Estate AG, BerlinAKTIVA
Anhang 2009Windsor Real Estate AG, BerlinI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet. Größenabhängige Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) wurden teilweise in Anspruch genommen. Die folgenden Grundsätze und Methoden wurden angewandt: 1. GliederungsgrundsätzeDie Gliederung der Bilanz änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. 2. BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, werden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 3. BewertungsmethodenDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahrs überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: · Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, und soweit abnutzungsfähig, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. · Grundlage der planmäßigen linearen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands bei den Gebäuden des Anlagevermögens: 40 Jahre · Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. · Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. · Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwert- bzw. Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. · Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. · Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzMit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Dezember 2007 wurde eine Barkapitalerhöhung beschlossen. Diese wurde in 2008 durchgeführt, die noch ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital belaufen sich dabei auf Mio. EUR 5,7. Zum Ende des Geschäftsjahres 2009 hat die Windsor Real Estate AG eine Immobilie, die im Vorjahr im Anlagevermögen bilanziert wurde, umgegliedert. Der Ausweis der in 2010 veräußerten Immobilie erfolgt nunmehr im Umlaufvermögen. Zum Stichtag werden im Anlagevermögen Immobilien mit Buchwerten von insgesamt rd. Mio. EUR 3,9 ausgewiesen. Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Unter den Vorräten werden Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 5.928 ausgewiesen. Es ergibt sich die folgende Zusammensetzung:
Die unfertigen Leistungen betreffen die umlagefähigen Betriebskosten des Jahres 2009 in Höhe von TEUR 181 und die Anschaffung von zwei Sanierungsobjekten im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von TEUR 2.047. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen überwiegend Forderungen aus Mietforderungen. Erkennbaren Risiken wurde durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2,0 % der übrigen Mietforderungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2009 sind frei verfügbar. Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von Mio. EUR 15,0 ist eingeteilt in 15,0 Mio. Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00. Die Durchführung der beschlossenen Barkapitalerhöhung vom 21. Dezember 2007 wurde im Geschäftsjahr 2008 realisiert und entsprechend im Handelsregister vermerkt. Die noch ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital belaufen sich dabei auf Mio. EUR 5,7. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel (VI.) ersichtlich. Das Unternehmen ist mit mindestens 20 % am folgenden Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt:
IV. Sonstige Angaben1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane: Vorstand/Geschäftsführung
* ab 02. Dezember 2009 ** bis zum 31. Dezember 2009 Aufsichtsrat
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2009 EUR 20.000,00. 2. Bei der Windsor Real Estate AG wurden im Berichtsjahr keine Arbeitnehmer beschäftigt. 3. Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der Windsor Real Estate AG einbezogen wird, ist die Windsor AG, Berlin. V. ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden gesichert. VII. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenHaftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.
Berlin, den 20. Mai 2010 Roy von der Locht, Vorstand |
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