Traumhaus AG (vormals: Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung)

Wiesbaden

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Vorbemerkungen

Die Traumhaus AG (auch „Gesellschaft") ist an der Börse München unter der Wertpapiernummer A2N B7S im Marktsegment m:access, sowie im Freiverkehr der Börse Frankfurt und dem elektronischen Handelssystem XETRA gelistet.

Die Traumhaus AG ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Der Konzernabschluss ist nach § 290ff HGB ebenfalls nach deutschem Handelsrecht aufgestellt. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den aufgestellten Einzelabschluss und Konzernabschluss der Traumhaus AG.

1. Grundlagen des Konzerns/Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Konzerns/Unternehmens

Durch formwechselnde Umwandlung wurde die Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung gem. §§ 190 ff UmwG am 08. Juni 2018 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und in Traumhaus AG umfirmiert. Geschäftssitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen, sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 30469 eingetragen.

Der Traumhaus-Konzern umfasst 12 nationale Gesellschaften, die unter Führung der selbst operativ tätigen Traumhaus AG stehen. Die Liste aller Gesellschaften ist im Konzernanhang angegeben. Der Konzern ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv.

Mit Vertrag vom 2. August 2018 hat die Traumhaus AG 100 % der Anteile an der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Wiesbaden, mit wirtschaftlichen Übertragungsstichtag 1. Januar 2018 erworben. Der Konzern hat hierdurch sein Produkt- und Leistungsspektrum um die Tätigkeitsbereiche Baugeschäft (Hoch- und Tiefbau) sowie Baustoffhandel erweitert.

Insgesamt kann Traumhaus die ganze Wertschöpfungskette vom Kauf der Grundstücke und der Projektierung ganzer Siedlungen bis zum Bau, der Vermarktung und der anschließenden Betreuung der Immobilien aus einer Hand anbieten.

b) Ziele und Strategien

Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung wird das Ziel verfolgt Aufwand und Kosten zu senken und das Projektmanagement zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern. Daneben wird das Angebot an Smart Home Dienstleistungen ausgebaut und die Energieeffizienz gesteigert.

c) Forschung und Entwicklung

In 2017 startete Traumhaus eine Strategie gegen den Fachkräftemangel. Geplant ist eine Akademie in der die Mitarbeiter strukturiert auf das serielle Bauen vorbereitet werden.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Wachstum betrug in 2018 preisbereinigt 1,4 % nach 2,2 % im Vorjahr. Das Wachstum im Bauhauptgewerbe betrug 8,0 % nach 5,4 % im Vorjahr und lag somit - wie in den Vorjahren - nicht nur deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum, sondern hat sich noch beschleunigt.

Einhergehend mit der Verknappung von Bau- und Handwerksleistungen haben sich die Baupreise für Wohngebäude in 2018 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 % (im Vorjahr: 3,1 % erhöht).Die Nachfrage- und Preisentwicklung ist hierbei innerhalb Deutschlands in erheblichem Maße regional unterschiedlich. Besonders in den Ballungszentren der Republik wie z.B. Rhein-Main übersteigt die Nachfrage das Angebot weiterhin erheblich. Seit einiger Zeit ist eine sich beschleunigende Entwicklung aber auch in wirtschaftlich prosperierenden Unterzentren zu beobachten.

b) Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr war bestimmt durch die fortlaufend hohe Nachfrage. Einem Umsatzwachstum standen insbesondere genehmigungsrechtliche Verzögerungen bei projektierten Bauvorhaben entgegen. Diese sind insbesondere bedingt durch baurechtsspezifische Regelungen auf Landesgesetzebene und lokalpolitische Entscheidungskompetenzen die die Realisation einzelner Projekte erheblich verzögern können.

Im Geschäftsjahr wurde mit wirtschaftlicher Rückwirkung auf den 1. Januar 2018 die Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Wiesbaden, vollständig erworben. Hierdurch kann Traumhaus die gesamte Wertschöpfungskette vom Kauf der Grundstücke und der Projektierung ganzer Siedlungen bis zum Bau, der Vermarktung und der anschließenden Betreuung der Immobilien aus einer Hand anbieten.

c) Ertragslage (2017: angepasste Vorjahreszahlen)

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In TEUR 2018 2017
Umsatzerlöse 54.444,3 72.086,0
Bestandsveränderungen 10.058,7 -1.510,3
Sonstige betriebliche Erträge 1.365,8 468,5
Gesamtleistungen 65.868,8 71.044,2
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -14.024,0 -22.600,1
Aufwendungen für bezogene Leistungen -34.513,4 -27.261,7
Personalaufwand -3.547,6 -2.967,6
Abschreibungen -1.169,0 -989,9
Übrige Verwaltungsaufwendungen -6.250,2 -7.092,7
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern 6.364,6 10.132,2
Beteiligungsergebnis 399,0 0,0
Zinsergebnis -1.214,8 -1.944,3
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 97,8 0,0
Finanzergebnis -718,0 -1.944,3
Steuern -1.755,5 -2.173,1
Jahresüberschuss 3.891,1 6.014,9

Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr TEUR 65.868,8 nach TEUR 71.044,2 im Vorjahr. Diesen Erträgen standen Aufwendungen in Höhe von TEUR 59.504,2 nach TEUR 60.912,0 im Vorjahr gegenüber. Die Relation Aufwendungen zu Erträgen verschlechterte sich von 85,7 % auf 90,3 %. Ursächlich hierfür ist die starke Erhöhung der unfertigen Leistungen, die nach dem Vorsichtsprinzip noch zu keinen entsprechenden Erträgen geführt haben. Das EBITDA beträgt TEUR 8.030,4 nach TEUR 11.122,2 im Vorjahr.

d) Finanzlage

Die Bilanzsumme von Traumhaus hat sich um TEUR 8.402,5 auf TEUR 104.380,4 erhöht. Dies ist insbesondere bedingt durch den Anstieg der unfertigen Leistungen um TEUR 10.058,7 oder 80,7 % auf TEUR 22.524,4. Traumhaus ist aufgrund der hohen Liquidität jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nutzte die Traumhaus-Gruppe nicht oder in nicht wesentlichem Umfang.

d1) Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt nach der im Geschäftsjahr vorgenommenen Kapitalerhöhung 15,2 % nach 9,6 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite beträgt 24,5 %. Die Bilanzsumme von Traumhaus hat sich um TEUR 8.402,5 auf TEUR 104.380,4 erhöht.

Auf der Aktivseite ist der Anstieg insbesondere bedingt durch die Erhöhung der unfertigen Leistungen um TEUR 10.058,7 oder 80,7 % auf TEUR 22.524,4. Auch die fertigen Erzeugnisse und Waren (insbesondere Grundstücke) erhöhten sich um TEUR 3.110,3 auf TEUR 73.695,7. Die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich um TEUR 5.432,1 auf TEUR 17.773,3. Der Posten Vorräte prägt mit 75,2 % der Bilanzsumme das Bilanzbild.

Neben der starken Erhöhung des Eigenkapitals erfolgte die Refinanzierung des Anstiegs der unfertigen Leistungen und der fertigen Erzeugnisse und Waren insbesondere durch die erhaltenen Anzahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind proportional angestiegen und betragen mit TEUR 14.669,3 nach TEUR 13.413,6 14,1 % der Bilanzsumme nach 14,0 % im Vorjahr.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten konnten vergrößert werden. Aktuell weist die Bilanz Guthabenbestände von insgesamt TEUR 11.796,2 aus.

d2) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2018 wurde die Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH vollständig erworben. In den angepassten Vorjahreszahlen ist diese Übernahme bereits zur Herstellung der Vergleichbarkeit in 2017 antizipiert. Der aktivierte Geschäfts- und Firmenwert erhöhte sich aus diesem Erwerb um TEUR 4.582,8 und beträgt nach Abschreibungen zum Bilanzstichtag TEUR 6.107,8. Weitere materielle Investitionen wurden, wie auch im Vorjahr nicht vorgenommen.

d3) Liquidität

Die Liquiditätslage des Traumhaus-Konzerns ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

e) Vermögenslage (2017: angepasste Vorjahreszahlen)

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In TEUR 2018 2017
TEUR % TEUR %
Aktiva        
Anlagevermögen 7.066,1 6,8 8.622,9 9,0
Umlaufvermögen 96.659,5 92,6 87.218,0 90,9
RAP 59,8 0,0 137,1 0,1
Aktive latente Steuern 595,0 0,6 0,0 0,0
Passiva        
Eigenkapital 15.867,1 15,2 9.187,8 9,6
Rückstellungen 7.895,0 7,6 4.432,7 4,6
Verbindlichkeiten 80.618,3 77,2 82.357,4 85,8
Bilanzsumme 104.380,4 100,0 95.978,0 100,0

Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich um TEUR 8.402,5 (Vorjahr TEUR 95.978,0) auf TEUR 104.380,4 erhöht. Die Erhöhung beruht im Wesentlichen auf dem deutlichen Anstieg der unfertigen Leistungen von TEUR 12.465,7 auf TEUR 22.524,4.

Das Vermögen des Traumhaus-Konzerns besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus Vorräten. Die unfertigen Leistungen umfassen mit einem Betrag von TEUR 22.524,4 21,6 %, die fertigen Erzeugnisse und Waren (Grundstücke) mit einem Betrag von TEUR 73.695,7 70,6 % der Bilanzsumme. Dem stehen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 17.773,3 oder 17,0 % der Bilanzsumme gegenüber.

Das Eigenkapital des Konzerns (TEUR 15.867,1) entspricht einer Quote von 15,2 %. Im Vorjahr betrug das Eigenkapital des Konzerns TEUR 9.187,8.

f) Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalrendite beträgt 24,5 % die Gesamtkapitalrentabilität (ROI) 4,9 %.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen positiven Cashflow von TEUR 8.598. Durch die Investitionstätigkeit wurde ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR 4.771 erzielt. Aus Finanzierungstätigkeit flossen dem Konzern TEUR 3.516 zu. Das EBITDA des Geschäftsjahres beträgt TEUR 8.030,4.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

In Abwägung der wirtschaftlichen Entwicklung und den Risikofaktoren geht der Vorstand der Traumhaus-Gruppe von einer deutlichen Erhöhung des Jahresumsatzes auf Euro 90 Mio. aus. Das geplante EBITDA wird sich entsprechend um ca. Euro 5 Mio. auf Euro 13,5 Mio. erhöhen. Für das Jahr 2020 erwartet der Vorstand eine weitere Umsatzsteigerung zur geplanten 2019er Basis um 20 % bei einer gleichbleibenden EBITDA-Marge.

Bei der Bestimmung von Parametern für die Forecast-Erstellung wurde von einer anhaltenden hohen Nachfrage nach Wohnraum im Umfeld eines moderaten gesamtwirtschaftlichen Wachstums und einem weiterhin auf historisch niedrigem Niveau liegenden Basiszinssatz ausgegangen. Der ermittelte Wert sollte damit die realistische bis positive Mitte eines Wahrscheinlichkeitsspektrums treffen. Der Grad der Unbestimmtheit für diese Prognose ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch hoch.

a) Risikobericht

Die bundesweite hervorragende Konjunktur im gesamten Immobilienbereich übersteigt seit längerem die Wachstumswerte der Gesamtvolkswirtschaft. Für die Gesamtvolkswirtschaft zeichnet sich in 2019 ein deutlicher Rückgang des Wachstums ab. Die Wachstumsprognose der führenden Wirtschaftsinstitute wurde zuletzt von 1,9 % auf 0,8 % gesenkt. Die Gefahr einer Rezession wird jedoch als gering erachtet. Die Sonderkonjunktur im Bereich Bauwirtschaft wird weiterhin durch die niedrigen Zinsen und die Bedarfsentwicklung am Wohnungsmarkt gestützt. Aktuell sieht die Traumhaus-Gruppe hieraus kein größeres Risiko.

Der sich verschärfende Mangel an Fachkräften stellt ein weiteres Risiko betreffend der Zielerreichung dar. Traumhaus wird diesem Risiko durch die geplante Akademie zur Schulung der Mitarbeiter proaktiv begegnen. Darüber hinaus ist die Errichtung eines Produktionsstandortes für die automatisierte Vorfertigung von Baumodulen der Traumhaus-Gebäude in Vorbereitung. Hieraus wird eine bessere Ausnutzung vorhandener Baukapazitäten erwartet.

Insgesamt ist die Nachfrage weiterhin hoch. Insbesondere durch die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette hat die konjunkturelle Lage des Inlandes im Kalenderjahr 2019 auf die Ergebnisse der Gesellschaft sowohl im Bereich der Umsatzentwicklung, als auch der Ertragsentwicklung keinen negativen Einfluss.

b) Chancenbericht

Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung können Aufwand und Kosten gesenkt und dem zunehmenden Regulierungsdruck erfolgreich begegnet werden. Der Konzern erwartet hierdurch deutliche Vorteile gegenüber den Mitbewerbern im Markt. Aus der sich abzeichnenden Konsolidierung der Baubranche in Deutschland ergeben sich neben der guten konjunkturellen Lage weitere Chancen für den Konzern.

Darüber hinaus sieht der Konzern gute Chancen im Bereich des wachsenden Geschäftsfeldes „Smart Home“. Weiterhin soll die Partnerschaft mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssicheren Energiekonzepte ausgebaut werden.

4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

5. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien

Der Konzern hat keine eigenen Aktien im Bestand.

6. Sonstige Angaben

a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.

b) Bestehende Zweigniederlassungen

Die Traumhaus AG unterhält keine Zweigniederlassungen

 

Wiesbaden, den 15. Mai 2019

Traumhaus AG

Geschäftsführung

gez. Otfried Sinner

gez. Wolfgang Fuchs

Konzernbilanz zum 31.12.2018

Aktiva

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angepasste Vorjahreszahlen
31.12.2018 31.12.2017 31.12.2017
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.344,00 0,00 2.100,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 6.107.783,75 2.536.584,50 7.786.095,04
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 367.026,21 371.501,21 371.501,21
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 532.554,00 104.035,00 420.507,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.740,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 44.690,73 42.690,73 42.690,73
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. unfertige Leistungen 22.524.352,96 0,00 12.465.687,80
2. Fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücke) 73.695.681,24 70.585.407,89 70.585.407,89
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 13.445,38
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -17.773.270,35 0,00 -12.341.178,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.027.992,66 3.653.775,96 5.303.050,09
2. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.199.999,97 0,00 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.188.586,44 926.137,24 1.009.250,07
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 11.796.160,51 4.452.555,02 10.182.353,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.789,60 76.638,64 137.054,21
D. Aktive latente Steuern 595.000,00 0,00 0,00
Bilanzsumme 104.380.431,72 82.749.326,19 95.977.964,60

Passiva

     
      angepasste Vorjahreszahlen
  31.12.2018 31.12.2017 31.12.2017
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 1.088.646,00 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklagen 4.651.730,38 0,00 0,00
II. Gewinnrücklagen 26.000,00 1.000.000,00 1.000.000,00
IV. Konzernergebnisvortrag 6.209.603,26 2.146.932,93 2.146.932,93
V. Konzernjahresergebnis 3.891.109,64 4.062.670,33 6.014.894,55
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 3.293.000,00 1.254.572,12 2.570.210,19
2. sonstige Rückstellungen 4.602.000,00 517.500,00 1.862.500,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.669.283,32 13.395.513,73 13.413.642,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 56.395.750,79 51.243.404,22 54.702.382,59
3. sonstige Verbindlichkeiten 9.553.308,33 9.102.732,86 14.241.401,95
Bilanzsumme 104.380.431,72 82.749.326,19 95.977.964,60

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

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angepasste Vorjahreszahlen*)
1.1.2018 - 31.12.2018 1.1.2017 - 31.12.2017 1.1.2017 - 31.12.2017
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 54.444.270,48 38.056.222,59 72.086.007,25
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 10.058.665,16 0,00 -1.510.290,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.365.827,75 111.468,64 468.483,47
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh.-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.024.042,77 22.253.735,34 22.600.055,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 34.513.369,67 373.757,00 27.261.709,24
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.018.693,32 1.504.614,64 2.493.900,34
b) Soziale Abgaben und Altersversorgung 528.892,66 264.411,07 473.742,66
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen 1.168.963,39 318.943,58 989.853,91
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.250.207,08 6.535.621,81 7.092.707,58
8. Erträge aus Beteiligungen 400.000,00 0,00 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.716,96 60.166,53 13.872,01
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 980,00 0,00 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.224.472,07 2.033.730,52 1.958.142,21
12. Steuern vom Einkommen und vorm Ertrag 1.720.301,81 850.310,22 2.135.888,98
13. Ergebnis nach Steuern 3.828.557,58 4.092.733,58 6.052.072,03
14. Gewinnabführung/Verlustübernahme 97.777,19 0,00 0,00
15. Sonstige Steuern 35.225,13 30.063,25 37.177,48
16. Konzernjahresergebnis 3.891.109,64 4.062.670,33 6.014.894,55

*) Erläuterung siehe Konzernanhang

Konzernanhang

1. Grundsätze der Rechnungslegung

Die Traumhaus AG ist in Deutschland ansässig und registriert. Der eingetragene Firmensitz ist Wiesbaden.

Die Traumhaus AG entstand am 08. Juni 2018 im Wege des Formwechsels (Umwandlung) und Änderung der Firma aus der Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 wird nach den gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuches §§ 290 ff HGB erstellt.

Der Konzernabschluss wird auf Basis fortgeführter Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt.

Der Vorstand der Traumhaus AG hat den Konzernabschluss am 15. Mai 2019 aufgestellt.

2. Anpassung der Vorjahresangaben

Im Geschäftsjahr 2018 wurde die Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH mit Wirkung zum 1. Januar 2018 erworben. Um die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses mit den Vorjahreszahlen zu gewährleisten wurde eine dritte Spalte (sog. Drei-Spalten-Form) in der Konzernbilanz und Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung eingefügt. In dieser Spalte sind die Vorjahresbeträge in der Weise angepasst worden, als ob die Änderung des Konsolidierungskreises bereits im Vorjahr erfolgt wäre.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Unternehmenszusammenschlüsse

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert, wenn der Konzern Beherrschung erlangt hat. Dabei werden im Rahmen der erforderlichen Neubewertung sämtliche stillen Reserven und Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt. Ein nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten verbleibender positiver Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die beim Erwerb übertragene Gegenleistung sowie das erworbene identifizierbare Nettovermögen werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Transaktionskosten werden sofort als Aufwand erfasst, sofern es sich nicht um Kosten der Kapitalbeschaffung bzw. Kosten der Ausgabe von Fremdkapital handelt.

Tochterunternehmen

Tochterunternehmen werden nach §§ 300ff. HGB vollkonsolidiert. Hierbei handelt es sind um vom Konzern beherrschte Unternehmen (§ 290 HGB). Bei der Vollkonsolidierung werden die Vermögenswerte und Schulden einer Tochtergesellschaft vollständig in den Konzernabschluss übernommen. Die Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung erstmalig besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist.

Nicht beherrschende Anteile

Anteile am Nettovermögen von Tochterunternehmen, die nicht Traumhaus zuzurechnen sind, werden unter den nicht beherrschenden Anteilen als separate Komponente des Eigenkapitals ausgewiesen. Nicht beherrschende Anteile werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem entsprechenden Anteil am identifizierten Nettovermögen des erworbenen Unternehmens bewertet. Änderungen des Konzernanteils an einem Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen bilanziert.

Verlust der Beherrschung

Verliert Traumhaus die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, werden die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaft sowie die dazugehörigen nicht beherrschenden Anteile ausgebucht. Das Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Bewertung der zurückbehaltenen Anteile erfolgt zum Fair Value zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung.

Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen

Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen, die als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert sind, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Eigentümer über maßgeblichen Einfluss verfügt. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzen. Bestehen stattdessen Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Schulden einer gemeinsamen Vereinbarung, werden diese entsprechend der Quotenkonsolidierung bilanziert.

Bei der Konsolidierung eliminierte Geschäftsvorfälle

Die Auswirkungen der Geschäftsvorfälle zwischen den in den Traumhaus Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden bei der Erstellung des Konzernabschlusses eliminiert.

Die Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen mit Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, werden nur entsprechend der Höhe des Anteils des Konzerns an dem Beteiligungsunternehmen eliminiert.

Die Abschlüsse der Traumhaus AG sowie ihrer Tochterunternehmen werden stetig nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

4 Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse

Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2018 inklusive der Traumhaus AG zwölf Unternehmen (31.12.2017: elf), in den Konzernabschluss einbezogen.

Eine gemeinschaftliche Tätigkeit (§ 310 HGB) wird mit keinem Unternehmen (31.12.2017: keinem) ausgeübt.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein (31.12.2017: kein) Unternehmen als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet.

Für alle einbezogenen Tochterunternehmen gilt der 31. Dezember als Stichtag für die Abschlusserstellung.

Die Anteilsbesitzliste von Traumhaus AG ist Bestandteil des Konzernanhangs.

Gesellschaften, welche gemäß § 296 Abs. 2 HGB (Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung) nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden sind in der Anteilsbesitzliste entsprechend gekennzeichnet.

Die Veränderungen zum 31. Dezember 2018 im Vergleich zum Vorjahr resultieren zum einen aus dem Erwerb der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH (HHB). Der Erwerbszeitpunkt an dem Traumhaus die Beherrschung über die HHB erlangt hat ist der 1. Januar 2018.

Die Zeitwerte der zum Erstkonsolidierungszeitpunkt übernommenen Vermögenswerte und Schulden entsprechen den Buchwerten. Die Gegenleistung besteht ausschließlich aus einer Barkaufpreiskomponente. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Nettobuchwert der übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von TEUR 4.583 wird als Geschäfts- und Firmenwert zum 1. Januar 2018 aktiviert. Er repräsentiert Synergien aus der künftigen Integration der HHB in den Traumhaus-Konzern, insbesondere durch die Ausweitung der Wertschöpfungskette und eine Optimierung der Kostenstrukturen.

Zum anderen hat die Traumhaus AG im Geschäftsjahr 49 % der Anteile an der Main-Kinzig-Hotel Immobilien GmbH (vormals Platin 1696 GmbH) erworben. Die Gesellschaft wird erstmals nach der Equity-Methode konsolidiert.

5. Währungsumrechnung

Alle im Traumhaus-Konzern zusammengefassten Unternehmen legen ausschließlich in Euro Rechnung. Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich.

6 Bilanzierungs- und. Bewertungsmethoden

a) Aufwands- und Ertragsrealisierung

Unfertige und fertige Leistungen werden zu Herstellungskosten (§ 255 HGB) aktiviert. Erworbene Grundstücke werden zu Anschaffungskosten aktiviert.

b) Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien

Erlöse aus der Veräußerung von Immobilienvorräten werden entweder zeitpunkt- oder zeitraumbezogen realisiert, sobald der Kunde die Verfügungsgewalt über den betreffenden Vermögenswert erlangt. Bestehende Gewährleistungsansprüche sind stets entsprechend den Regelungen des § 249 HGB bilanziell berücksichtigt.

c) Geschäfts- oder Firmenwerte

Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Überschuss der Anschaffungskosten für die Anteile an einem Unternehmen über das erworbene anteilige Nettovermögen. Das Nettovermögen stellt den Saldo aus den bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerten und den übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten dar. Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf Wertminderung überprüft. Soweit sich aus dieser Überprüfung kein Hinweis auf eine Wertminderung ergibt werden die Geschäfts- und Firmenwerte linear über 10 Jahre abgeschrieben.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden einzeln bewertet.

d) Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

e) Sachanlagen

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - gemindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

f) Umlaufvermögen

f1) Vorräte

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund des Vollständigkeitsgebotes der §§ 298 i. v. m. 246 HGB sind im Grundstücksbestand auch die Anschaffungskosten für kaufvertraglich nur bedingt erworbene Grundstücke wegen der am Bilanzstichtag noch fehlenden behördlichen Genehmigung enthalten. Gleiches gilt für die insoweit noch nicht erfüllten Zahlungsverpflichtungen, die in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die vertraglichen Vereinbarungen ermöglichen dem Käufer ebenso wie dem Verkäufer vom Vertrag zurück zu treten, sofern innerhalb einer vereinbarten Frist eine Genehmigung zur geplanten Bebauung noch nicht vorliegt. Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten aktiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen erhalten Zahlungen auf Vorräte, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe an den Kunden realisiert sind. Sie werden zu Nominalbetrag bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten abgesetzt.

f2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nominalwerten bewertet. Sind Umstände bekannt, die den Schluss zulassen, dass bestimmte Forderungen mit einem über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehenden Risiko behaftet sind, wird diesen Risiken im Wege der Einzelbewertung Rechnung getragen. Darüber hinaus wird auf bestimmte Forderungsgruppen ein pauschaler Prozentsatz als Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet und bilanziert.

g) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Vorleistungen für zeitbezogene oder zeitraumbezogene Gegenleistungen nach dem Bilanzstichtag.

h) Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich mittels des Temporary-Konzepts für sämtliche temporären Unterschiede zwischen steuerlichen und bilanziellen Wertansätzen gebildet.

Aktive latente Steuern auf temporäre Unterschiede und Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern eine Nutzung der betreffenden Steuerentlastungen auf Basis prognostizierbarer Ergebnisse der voraussehbaren Zukunft nachgewiesen werden kann.

Aktive und passive latente Steuern werden nicht angesetzt, soweit sich die temporäre Differenz aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes als Folge eines Unternehmenszusammenschlusses ergibt.

Aktive Steuerlatenzen werden zu jedem Bilanzstichtag auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Gegebenenfalls wird der Buchwert eines latenten Steueranspruchs in dem Umfang verringert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass zukünftig ausreichend zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde wie für 2017 auch für 2018 grundsätzlich der kombinierte Steuersatz aus Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 30,8 % herangezogen.

i) Rückstellungen

i1) Steuerrückstellungen

Der laufende Ertragssteueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2018 beträgt der zusammengefasste Steuersatz aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wie im Vorjahr 15,8 %. Einschließlich der Gewerbesteuer von 15,0 % ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 30,8 %.

i2) sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines Ereignisses aus der Vergangenheit besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig schätzbar ist.

j) Finanzielle Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

7. Anteilsbesitzliste von Traumhaus zum 31. Dezember 2018 gemäß § 313 Abs. 2 HGB

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Konzernmuttergesellschaft Sitz
Traumhaus AG Wiesbaden

In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (vollkonsolidiert)

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Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
%
Traumhaus Projekt alpha GmbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Projekt beta GmbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Projekt gamma GmbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Projekt delta GmbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Das Original Projektentwicklungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Deutschland Projektentwicklungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Hausverwaltungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Projektentwicklungsgesellschaft Usingen mbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Wohnungsbaugesellschaft für junge Familien und reife Junggebliebene mbH Wiesbaden 100 %
Traumhaus Projekt Bergstraße GmbH Wiesbaden 100 %
Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH Wiesbaden 100 %

In den Konzernabschluss nach der Equity-Methode (§ 311 HGB) einbezogene Unternehmen

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Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
%
Stammkapital
TEUR
31.12.2018
Jahresergebnis
TEUR
31.12.2018
Main Kinzig Hotel Immobilien GmbH Erlensee 49 % 25,0 -2,0 1)

1) auf Basis vorläufigem Jahresabschluss

Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

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Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital
%
Stammkapital
TEUR
31.12.2018
Jahresergebnis
TEUR
31.12.2018
AKROS Beteiligungsgesellschaft mbH Wiesbaden 100 % 25,0 -1,4
Traumhaus cds Wohnbau GmbH** Frankfurt am Main 50 % 25,0 767,4
Traumhaus Projekt Erlensee GmbH & Co. KG* Wiesbaden Kommanditist 1,0 -1,2

* Die AKROS Beteiligungsgesellschaft mbH ist einzige Komplementärin der Traumhaus Projekt Erlensee GmbH & Co. KG ohne Kapitalbeteiligung.
** Die Traumhaus cds Wohnbau GmbH ist eine Projektgesellschaft. Abweichend von den Beteiligungsquoten haben die Gesellschafter beteiligungsinkongruente Ausschüttungsverhältnisse beschlossen. Die Gesellschaft steht nicht unter einheitlicher Führung. Auf eine at-equity-Konsolidierung wurde verzichtet. Das Projekt wurde in 2018 abgeschlossen. Die erhaltene Ausschüttung wird unter Beteiligungserträge ausgewiesen.

8. Erläuterungen zur Konzernbilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem anliegenden Konzernanlagespiegel zu entnehmen.

a1) Geschäfts- oder Firmenwerte

Die Geschäfts- oder Firmenwerte betragen am Bilanzstichtag TEUR 6.107,8. Neben der planmäßigen Abschreibung der Werte über 10 Jahre nach der linearen Methode wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 271,5 vorgenommen. Hierbei handelt es sich um notwendige Neubewertungen der Firmenwerte einzelner konsolidierter Unternehmen. Durch (Teil-) Realisation von Projekten der jeweiligen Zweckgesellschaften wurden die als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesenen Vorleistungen realisiert.

a2) Sachanlagen

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten betreffen den Bestand an Grundstücken die zur dauerhaften Nutzung bestimmt sind.

Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Regelungen.

a3) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen betreffen Gesellschaften, die wegen mangelndem Einfluss oder wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden. Sie werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

b) Umlaufvermögen

b1) Vorräte

Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen Leistungen, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe abgeschlossen und realisiert sind. Sie sind zu Nominalbeträgen bewertet und werden offen vom Posten Vorräte abgesetzt.

b2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und Lieferungen und Leistungen betreffen abgerechnete Leistungen an Kunden. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

c) Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst geleistete Zahlungen für noch ausstehende Leistungen.

d) Aktive latente Steuern

Im Geschäftsjahr 2018 haben einige konsolidierte Konzerngesellschaften körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verluste in Höhe von TEUR 1.993,4 erlitten. Für diese wurden aktive latente Steuern insoweit gebildet als ihre Realisierbarkeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist.

e) Eigenkapital

Mit Beschluss vom 08. Juni 2018 wurde das Kapital der im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden in der Abteilung B unter HRB 26876 eingetragene Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit einem voll eingezahlten Stammkapital von EUR 26.000,00 um EUR 974.000,00 auf EUR 1.000.000,00 erhöht.

Daran anschließend wurde die Dirk van Hoek Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Wege des Formwechsels gemäß § 190ff UmwG von einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Firma der entstandenen Aktiengesellschaft lautet Traumhaus AG. Das Grundkapital beträgt EUR 1.000.000,00 und ist eingeteilt in 1.000.000 Stückaktien ohne Nennbetrag. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Der Vorstand ist ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 01. Juli 2023 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder in mehreren Teilbeträgen mehrmals um bis zu insgesamt EUR 500.000,00 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautendenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sachkapitalerhöhung (Genehmigtes Kapital 2018/I) zu erhöhen.

Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 01. August 2018 wurde das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1.000.000,00 um bis zu EUR 100.000,00 auf bis zu EUR 1.100.000,00 durch Ausgabe von bis zu 100.000 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie gegen Bareinlage zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen gegen Zahlung eines anteiligen Betrages am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zuzüglich eines Aufgeldes von mindestens EUR 52,00 je Aktie ausgegeben werden. 71.346 Stück auf den Inhaber lautenden Aktien mit Ausgabebetrag von EUR 53,53 wurden gezeichnet. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1.000.000,00 um EUR 71.346,00 auf EUR 1.071.346,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 30. Oktober 2018 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2018/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 428.654,00.

Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 06. November 2018 wurde aus der am 01. August 2018 beschlossenen Kapitalerhöhung eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 17.300,00 durch Ausgabe von 17.300 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 53,25 je Aktie. Die Kapitalerhöhung ist damit abgeschlossen.

Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 1.071.346,00 um EUR 17.300,00 auf EUR 1.088.646,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 21. November 2018 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2018/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 411.354,00.

Entwicklung des gezeichneten Kapitals (vormals Stammkapital) in Euro

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Stand 01. Januar 2018 26.000,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln vom 08. Juni 2018 974.000,00
Stand 08. Juni 2018 - nach Formwechsel 1.000.000,00
Barkapitalerhöhung Eintragung 30. Oktober 2018 71.346,00
Barkapitalerhöhung Eintragung 21. November 2018 17.300,00
Stand 31. Dezember 2018 1.088.646,00

Entwicklung der Kapitalrücklage in Euro

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Stand 01. Januar 2018 0,00
Agio aus der Barkapitalerhöhung Eintragung 30. Oktober 2018 3.747.805,38
Agio aus der Barkapitalerhöhung Eintragung 21. November 2018 903.925,00
Stand 31. Dezember 2018 4.651.730,38
Entwicklung der Gewinnrücklage in Euro  
Stand 01. Januar 2018 1.000.000,00
Entnahme zur Durchführung einer Kapitalerhöhung vom 08. Juni 2018 ./. 974.000,00
Stand 31. Dezember 2018 26.000,00

f) Rückstellungen

f1) Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen (TEUR 1.723,0) und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 1.570,0).

f2) sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen enthalten sind Rückstellungen für Gewährleistung (TEUR 163,0).

g) Verbindlichkeiten

Bis auf die unter g1) ausgewiesenen Verbindlichkeiten im Laufzeitband 1 bis 5 Jahre sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

g1) Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 7.801,8 in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 5.100,0 besichert.

9. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 23.216 insbesondere Grundstücksveräußerungen von mehreren Projekten. In Höhe von TEUR 30.536 wurden Umsätze aus Bauleistungen nach Abnahme und Übergabe realisiert.

b) Bestandserhöhungen

Bei den Bestandserhöhungen handelt es sich um erbrachte Teilleistungen, die noch nicht abgenommen und übergeben worden sind.

c) sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen die Herabsetzung der gebildeten Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 1.097).

d) Materialaufwand

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen steht in ausschließlichem Zusammenhang mit den erbrachten Lieferungen und Leistungen.

e) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen betreffen insbesondere die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts-oder Firmenwert (TEUR 740) sowie die außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert (TEUR 272). Weitere Informationen sind dem anliegenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen.

f) sonstige betriebliche Aufwendungen

In diesem Posten enthalten sind Forderungsverluste in Höhe von TEUR 1.425. Diesen stehen die unter „c) sonstige betriebliche Erträge“ ausgewiesenen Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen gegenüber.

g) Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen die erhaltene Ausschüttung der Traumhaus cds Wohnbau GmbH. Wir verweisen auf die Erläuterungen zu Punkt 7).

h) Steuern vom Einkommen und vorm Ertrag

Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr beträgt der Gewerbesteueraufwand TEUR 1.136 und der Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag TEUR 1.179. Durch die Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge wurde der Konzernsteueraufwand um TEUR 595 gemindert.

Die effektiven Ertragsteuern betragen somit TEUR 1.720. Der effektive Ertragssteuersatz beträgt 30,7 %

10. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 54 Mitarbeiter beschäftigt

Aufsichtsratsmitglieder

Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender)

Herr Dr. Holger Jakob, Rechtsanwalt, Frankfurt (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Markus Reichenberger, Ingenieur, Grünwald

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 35,7 erhalten.

Zu Vorständen der Gesellschaft waren zum Bilanzstichtag folgende Personen bestellt:

Herr Otfried Sinner, Büdingen (Vorsitzender)

Herr Wolfgang Fuchs, Maintal

Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 432,2 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate bei Traumhaus Konzern und den Tochtergesellschaften.

11. Im Geschäftsjahr gezeichnete Aktien des Mutterunternehmens im Rahmen des genehmigten Kapitals

Im Geschäftsjahr wurden aus dem am 01. August 2018 geschaffenen genehmigten Kapital (Genehmigtes Kapital 2018/I) insgesamt 88.646 nennwertlose Stückaktien gezeichnet. Der Anteil jeder Stückaktie am gezeichneten Kapital beträgt EUR 1,00.

12. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büroflächen und einem Showroom sowie einem Kfz-Leasingvertrag in folgender Höhe:

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TEUR
2019 147
2020 47
2021 34
2022 15

13. Honorar des Abschlussprüfers

Für die im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wurden folgende Honorare abgerechnet:

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Werte in TEUR 2018
Abschlussprüfungen 35,7
Andere Bestätigungsleistungen 29,2
Sonstige Leistungen 1,2

Es wurden ausschließlich Leistungen erbracht, die mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Traumhaus AG vereinbar sind. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bezieht sich auf die Prüfung des Jahresabschlusses der Traumhaus AG und der Prüfung des Jahresabschlusses der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH.

Andere Bestätigungsleistungen umfassen die Umwandlungsprüfung der Dirk van Hoek GmbH in die Traumhaus AG sowie die pro-forma- Finanzinformation.

14. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ist nicht zu berichten.

15. Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes

Der Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor das Ergebnis der Traumhaus AG auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wiesbaden, den 15. Mai 2019

Traumhaus AG

Geschäftsführung

gez. Otfried Sinner

gez. Wolfgang Fuchs

Hinweis: Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 06.06.2019 durch den Aufsichtsrat gebilligt.

Konzernanlagespiegel 2018

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2018 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2018
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.100,00 0,00 2.100,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.818.427,22 4.582.827,28 0,00 7.401.254,50
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 381.559,81 0,00 0,00 381.559,81
2. technische Anlagen und Maschinen        
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 287.186,37 589.621,36 60.166,60 816.641,13
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 13.720,00 0,00 13.720,00
2. Beteiligungen 42.690,73 2.000,00 0,00 44.690,73
  3.529.864,13 5.190.268,64 60.166,60 8.659.966,17
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kumulierte Abschreibungen
Zugänge
Stand 01.01.2018 planmäßig außerplanmäßig Abgänge Stand 31.12.2018
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 756,00 0,00 0,00 756,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 281.842,72 740.125,45 271.502,58 0,00 1.293.470,75
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.058,60 4.475,00 0,00 0,00 14.533,60
2. technische Anlagen und Maschinen          
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.151,37 152.104,36 0,00 51.168,60 284.087,13
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 980,00 0,00 0,00 980,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  475.052,69 898.440,81 271.502,58 51.168,60 1.593.827,48
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Buchwerte Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.344,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.107.783,75 2.536.584,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 367.026,21 371.501,21
2. technische Anlagen und Maschinen    
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 532.554,00 104.035,00
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 12.740,00 0,00
2. Beteiligungen 44.690,73 42.690,73
  7.066.138,69 3.054.811,44

Konzern-Kapitalflussrechnung 2018

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lfd. Nr. Sachverhalt 2018
TEUR
1.   Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 3.891
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.169
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 4.085
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -10.276
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.877
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens  
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 1.214
9. - Sonstige Beteiligungserträge -400
10. +/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung  
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.720
12. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung  
13. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung  
14. +/- Ertragsteuerzahlungen 318
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) 8.598
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -4.585
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 9
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -590
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -16
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0
24. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0
25. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0
26. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0
27. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0
28. + Erhaltene Zinsen 10
29. + Erhaltene Dividenden 400
30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) -4.771
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 4.740
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0
33. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 0
38. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0
39. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0
40. - Gezahlte Zinsen -1.224
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) 3.516
44.   Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15,30,43) 7.343
45. - Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0
46. - Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.453
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 11.796

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2018

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Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Konzerngewinn Konzerneigenkapital
Euro Euro Euro Euro Euro
Stand 31. Dezember 2016 26.000 0 3.146.933 0 3.172.933
Jahresüberschuss 2017       4.062.670 4.062.670
Einstellung in die Gewinnrücklage     4.062.670 -4.062.670 0
Erhöhung Eigenkapital         0
Stand 31. Dezember 2017 26.000 0 7.209.603 0 7.235.603
Stand 31. Dezember 2017 26.000 0 7.209.603 0 7.235.603
Jahresüberschuss 2018       3.891.110 3.891.110
Einstellung in die Gewinnrücklage     3.891.110 -3.891.110 0
Entnahmen aus der Gewinnrücklage     -974.000   -974.000
Einstellung in die Kapitalrücklage   4.740.376     4.740.376
Entnahmen aus der Kapitalrücklage   -88.646     -88.646
Erhöhung Eigenkapital 1.062.646       1.062.646
Stand 31. Dezember 2018 1.088.646 4.651.730 10.126.713 0 15.867.089

BERICHT DES AUFSICHTSRATS ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2018

DER TRAUMHAUS AG

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, DER AUFSICHTSRAT ERSTATTET ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2018 WIE FOLGT BERICHT:

1. Allgemeine Informationen

Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2018 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an:

Herr Markus Wenner (Vorsitzender)

Herr Dr. Holger Jakob (Stellvertretender Vorsitzender)

Herr Markus Reichenberger

Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden.

Im Geschäftsjahr 2018 fanden insgesamt zwei Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt: Am 08.06.2018 und am 08.10.2018.

Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder nahmen an allen Aufsichtsratssitzungen, die teilweise auch telefonisch durchgeführt. wurden, teil.

Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen.

2. Beratungsschwerpunkte

2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen

In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Der Vorstand der Gesellschaft hat den Aufsichtsrat hierzu anhand geeigneter finanzwirtschaftlicher Unterlagen unterrichtet. Hierbei wurden auch Risiken identifiziert, die bei einer anderen Betrachtungsweise der Steuerbehörden zu Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns führen können.

Der Aufsichtsrat hat sich auch immer die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen und diese überwacht.

Besonderes Augenmerk lag auch auf der aktuellen Ankauf-, Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Insbesondere wurde das Projekt Wiesbaden Erbenheim detailliert besprochen, da es mit seinem Ankaufsvolumen das größte und mit der langwierigen Projektentwicklung auch das komplexeste Projekt der Gruppe ist. Der Aufsichtsrat ist der Meinung, dass das Projekt entlang des vorgestellten Pfades planmäßig realisiert werden kann.

Es wurde ferner die Errichtung eines Werkes zur Vorfertigung von Mauerwerksteilen durch den Vorstand vorgetragen. Dieses soll primär der wachsenden Knappheit an Fachkräften entgegenwirken und Prozessabläufe auf den Baustellen der Traumhaus-Gruppe vereinfachen. Der Aufsichtsrat ist der Meinung, dass mit dem Bau eines solchen Werkes ein entscheidender Schritt für die Zukunftsfähigkeit der Traumhaus AG gegeben ist.

Ein weiterer Themenschwerpunkt des Aufsichtsrats stellte die durchgeführte Börsennotierung, die Schaffung eines erweiterten Aktionärskreises sowie der damit verbundene Aufbau eines Investorenreportings dar. Hierzu wurden Hilfsmittel und Zeitpläne definiert und mit dem Vorstand vereinbart.

Weitere operative Maßnahmen wie bspw. die Einführung einer ERP-Software, der Abschluss einer D&O-Versicherung oder die Vorbereitung eines Compliance-Checks wurden besprochen.

Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und rechtliche Risiken informiert. Notwendige Rückstellungen für etwaige Risiken wurden aus Sicht des Aufsichtsrats gebildet.

Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in denfür die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten.

2.2. Personelle Themen

Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im Geschäftsjahr 2018 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit.

Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals, sowohl im administrativen Bereich als auch auf den Baustellen.

3. Überwachung durch den Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2018 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2018 wesentliches Augenmerk auf die regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere auf die Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die getätigten Geschäfte explizit zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen.

Außerhalb der Sitzungen wurden keine Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat Ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß § 9 der Satzung nachgekommen.

Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die MUTH & Co. GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2018 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2018 und den Konzernabschluss 2018 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 06.06.2019 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2018 Traumhaus AG festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 Dank und Anerkennung aus.

 

Wiesbaden, 07. Juni 2019

Für den Aufsichtsrat

gez. Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Traumhaus AG, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Traumhaus AG, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, den 15. Mai 2019

MUTH & Co. GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer

gez. Stefan Hartung, Wirtschaftsprüfer