Traumhaus AGWiesbadenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020Vorbemerkungen Die Traumhaus AG (auch "Gesellschaft") ist an den Börsen München, Frankfurt und Xetra unter der Wertpapiernummer A2N B7S (ISIN: DE000A2NB7S2) im Marktsegment m:access (Börse München) gelistet. Die Traumhaus AG ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Der Konzernabschluss ist nach § 290 ff. HGB ebenfalls nach deutschem Handelsrecht aufgestellt. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den aufgestellten Einzelabschluss und Konzernabschluss der Traumhaus AG 1. Grundlagen des Konzerns / Unternehmens a) Geschäftsmodell des Konzerns / Unternehmens Geschäftssitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen, sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 30469 eingetragen. Der Traumhaus-Konzern umfasst 14 nationale Gesellschaften, die unter Führung der selbst operativ tätigen Traumhaus AG stehen. Die Liste aller Gesellschaften ist im Konzernanhang angegeben. Der Konzern ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Durch die Tochtergesellschaft Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Langenselbold, werden auch die Tätigkeitsbereiche Baugeschäft (Hoch- und Tiefbau) sowie Baustoffhandel abgedeckt. Insgesamt kann Traumhaus die ganze Wertschöpfungskette vom Kauf der Grundstücke und der Projektierung ganzer Siedlungen bis zum Bau, der Vermarktung und der anschließenden Betreuung der Immobilien aus einer Hand anbieten. b) Ziele und Strategien Durch die Verbindung von seriellem Bauen u. a. mit vorgefertigten Wandelementen und einer ausgefeilten Standardisierung wird das Ziel verfolgt, Aufwand und Kosten zu senken, das Projektmanagement zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern. Daneben wird das wachsende Geschäftsfeld Geschosswohnungsbau weiter ausgebaut und die Energieeffizienz gesteigert. c) Forschung und Entwicklung In 2017 startete Traumhaus eine Strategie gegen den Fachkräftemangel. In Ergänzung zum Fertigteilewerk, wird die Traumhaus AG unter der Überschrift "Traumhaus-Akademie" insbesondere neue Arbeitskräfte für ausgewählte Gewerke fokussiert auf das serielle Bauen schulen. Geplant ist eine Akademie in der die Mitarbeiter strukturiert auf das serielle Bauen vorbereitet werden. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist insbesondere als Folge der Corona-Pandemie in 2020 um 5,0% gesunken, nachdem im Vorjahr noch ein geringes Wachstum von 0,6% erreicht wurde. Das Bauhauptgewerbe erzielte trotz der Corona-Krise im achten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg. Mit einem Anstieg von 4,9% nach 5,1% im Vorjahr blieb dieser Trend ungebrochen. Der Anstieg lag somit - noch mehr als in den Vorjahren - wiederum deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Allerdings zeichnet sich eine Abschwächung der Konjunktur im Bauhauptgewerbe ab. Der Auftragseingang in 2020 lag um 2,6% unter dem Auftragseingang des Vorjahres. Einhergehend mit dem Nachfrageüberhang im Baugewerbe haben sich die Baupreise für Wohngebäude in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 1,6% (im Vorjahr: 4,3%) erhöht. Die Preise für Wohnimmobilien lagen im 4. Quartal 2020 durchschnittlich um 8,1% über dem Vorjahresquartal. Insbesondere die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen hierbei durchweg um 10% und mehr in fast der gesamten Republik an. Lediglich in städtischen Kreisen erhöhten sich die Preise mit 7,0% etwas weniger rasant. Etwas geringer war der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen. Die durchschnittlichen Steigerungsraten lagen, je nach Region bei 5,7% bis 8,9%. In jedem Fall wurden die Baupreiserhöhungen durch die Marktpreiserhöhungen überkompensiert. b) Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr war bestimmt durch die fortlaufend hohe Nachfrage. Einem Umsatzwachstum standen insbesondere genehmigungsrechtliche Verzögerungen bei projektierten Bauvorhaben entgegen. Diese sind insbesondere bedingt durch baurechtsspezifische Regelungen auf Landesgesetzebene und lokalpolitische Entscheidungskompetenzen, die die Realisation einzelner Projekte erheblich verzögern können. c) Ertragslage scrollen
Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr TEUR 102.699,8 nach 73.995,6 im Vorjahr. Diesen Erträgen standen Aufwendungen in Höhe von 94.135,6 nach TEUR 67.731,8 im Vorjahr gegenüber. Die Relation Aufwendungen zu Erträgen veränderte sich geringfügig von 92,3% auf 93,0%. Das EBITDA hat sich mit TEUR 9.171,6 nach TEUR 8.111,7 im Vorjahr erhöht. d) Finanzlage Die Bilanzsumme von Traumhaus hat sich um TEUR 20.450,0 oder 14,6% auf TEUR 119.259,6 vermindert. Insgesamt war Traumhaus auch im Berichtsjahr durch die hohe Liquidität und die bestehenden Refinanzierungslinien jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Außerbilanzielle Finanzinstrumente nutzte Traumhaus nicht oder in nicht wesentlichen Umfang. d1) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital wurde durch die im Geschäftsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung und die weitgehende Thesaurierung des Jahresergebnisses 2019 weiter gestärkt. Die Eigenkapitalquote beträgt 23,9% nach 16,6% im Vorjahr. Bei einem leicht verbesserten Ergebnis beträgt die Eigenkapitalrendite 12,4%. Auf der Aktivseite ist die Verminderung der Bilanzsumme vor allem durch die Verringerung der fertigen Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) um TEUR 27.022,2 von TEUR 91.736,4 auf TEUR 64.714,2 bedingt. Gegenläufig ist die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 10.442,3 auf TEUR 28.273,0. Der Nettowert aus unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen abzüglich der erhaltenen Anzahlungen ist mit TEUR 6.317,7 nach TEUR 6.202,0 im Vorjahr fast unverändert. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks verminderte sich um TEUR 2.177,7 auf TEUR 3.086,1. Die Minderung der Bilanzsumme ist passivisch insbesondere bedingt durch die starke Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 27.469,9 auf TEUR 20.813,7. Dem steht die starke Erhöhung der Eigenmittel um TEUR 5.201,7 auf TEUR 28.444,4 und die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 5.582,7 auf TEUR 57.086,2 gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen somit 47,9% der Bilanzsumme nach 36,9% im Vorjahr. d2) Investitionen Die im Geschäftsjahr 2019 begonnene Errichtung eines Fertigteilewerks für serielles Bauen wurde fortgesetzt. Es wurden weitere TEUR 764,2 investiert. Die Produktionsanlage wird voraussichtlich im 3. Quartal 2021 den Betrieb aufnehmen. Die anderen Investitionen betreffen im Wesentlichen solche in Betriebs- und Geschäftsausstattung. d3) Liquidität Die Liquiditätslage der Traumhaus-Konzerns ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. e) Vermögenslage scrollen
Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich um TEUR 20.450,0 oder 14,6% auf TEUR 119.259,7 vermindert. Die Reduzierung beruht im Wesentlichen auf der Verringerung des Grundstücksbestandes um TEUR 27.022,2 auf TEUR 64.714,2 der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 10.442,3 von TEUR 17.830,6 auf TEUR 28.273,0 gegenübersteht. Das Vermögen der Traumhaus-Konzerns besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus Vorräten. Die unfertigen Leistungen umfassen mit einem Betrag von TEUR 24.914,6 nach 9.532,0 im Vorjahr jetzt 20,9% der Bilanzsumme. Die fertigen Erzeugnisse und Waren belaufen sich auf TEUR 64.714,2. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Grundstücke. Das Eigenkapital des Konzerns (TEUR 28.444,5) entspricht einer Quote von 23,9% nach 16,6% im Vorjahr. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrendite beträgt 12,4%, die Gesamtkapitalrendite (ROI) 5,0%. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen negativen Cash Flow von TEUR -332 (im Vorjahr: -5.966). Durch Investitionstätigkeit wurde ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR -1.014 (im Vorjahr: -2.511) erzielt. Aus Finanzierungstätigkeit flossen aus dem Konzern TEUR -832 (im Vorjahr: +1.945) ab. Das EBITDA des Geschäftsjahres beträgt TEUR 9.171,6 nach TEUR 8.111,7 im Vorjahr. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind in 2020 überraschend gut durch die Coronakrise gekommen. Allerdings sind Betriebsabläufe durch behördliche Engpässe und die Einschränkungen durch Corona bedingte Abstands- und Versammlungsregelungen direkt betroffen. Die Rezession in 2020 hat jedoch zu einem Rückgang des Auftragseinganges in der Baubranche in 2020 geführt. Die Überwindung der andauernden Krise ist maßgeblich vom Erfolg der Eindämmung und Zurückdrängung des Virus und der damit möglichen Lockerung der Einschränkungen abhängig. Auch die Auswirkungen der ultralockeren Geldpolitik und der stark ansteigenden Verschuldung der öffentlichen Haushalte und die deswegen zu erwartenden fiskalpolitischen Reaktionen auf der einen Seite und die ungebremste hohe Nachfrage nach Wohneigentum auf der anderen Seite führen zu erheblichen Prognoseunsicherheiten. Traumhaus geht davon aus, dass sich das von ihr abgedeckte Marktsegment kurz- und mittelfristig weiterhin positiv entwickelt. Der umfangreiche schon gesicherte Grundstücksbestand mit einem Volumen von 500 Mio. EUR lässt einen jährlichen Zuwachs von durchschnittlich mindestens 15 bis 20 Prozent der Gesamtleistung und des EBITDA erwarten. a) Risikobericht Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist das Wachstum in der Baubranche ungebrochen. Auch in 2020 übersteigt dieses Wachstum nach wie vor die Wachstumswerte der Gesamtvolkswirtschaft deutlich. Für die Gesamtvolkswirtschaft geht das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung von 3,0% in 2021 und 3,8% in 2022 aus. Traumhaus sieht insbesondere in der möglichen ausbleibenden Erholung ein Risiko. Der sich auch durch die Einschränkung der Reisefreiheit weiter verschärfende Mangel an Fachkräften stellt ein weiteres Risiko betreffend der Zielerreichung dar. Die Wettbewerbsvorteile von Traumhaus durch den Fokus auf das Einsteigerpreissegment sowie die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette können die konjunkturellen Risiken in Deutschland teilweise abfedern. b) Chancenbericht Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung können Aufwand und Kosten gesenkt und dem zunehmenden Regulierungsdruck erfolgreich begegnet werden. Typenstatiken verstärken die Vorteile der Traumhaus AG im Verbund mit den Tochtergesellschaften im Markt. Die sich fortsetzende Konsolidierung der Baubranche in Deutschland ergeben gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Situation weitere Chancen für Traumhaus. Darüber hinaus sieht Traumhaus gute Chancen im Bereich des wachsenden Geschäftsfeldes Geschosswohnungsbau. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssichere Energiekonzepte soll weiter ausgebaut werden. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. 5. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien Der Konzern hat keine eigenen Aktien im Bestand. 6. Sonstige Angaben a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (= Forschungs- und Entwicklungsbericht) Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. b) Bestehende Zweigniederlassungen Der Traumhaus-Konzern unterhält keine Zweigniederlassungen.
Wiesbaden, den 15. Mai 2021 Traumhaus AG - Vorstand - Otfried Sinner Wolfgang Fuchs Konzernbilanz zum 31.12.2020Aktiva scrollen
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.-31.12.2020scrollen
Konzernanhang1. Grundsätze der Rechnungslegung Die Traumhaus AG ist in Deutschland ansässig und registriert. Der eingetragene Firmensitz ist Wiesbaden. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wird nach den gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuches §§ 290ff HGB erstellt. Der Konzernabschluss wird auf Basis fortgeführter Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Der Vorstand der Traumhaus AG hat den Konzernabschluss am 15. Mai 2021 aufgestellt. 2. Konsolidierungsgrundsätze Unternehmenszusammenschlüsse Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert, wenn der Konzern Beherrschung erlangt hat. Dabei werden im Rahmen der erforderlichen Neubewertung sämtliche stillen Reserven und Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt. Ein nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten verbleibender positiver Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die beim Erwerb übertragene Gegenleistung sowie das erworbene identifizierbare Nettovermögen werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Tochterunternehmen Tochterunternehmen werden nach §§ 300ff. HGB vollkonsolidiert. Hierbei handelt es sind um vom Konzern beherrschte Unternehmen (§ 290 HGB). Bei der Vollkonsolidierung werden die Vermögenswerte und Schulden einer Tochtergesellschaft vollständig in den Konzernabschluss übernommen. Die Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung erstmalig besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Verlust der Beherrschung Verliert Traumhaus die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, werden die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaft sowie die dazugehörigen nicht beherrschenden Anteile ausgebucht. Das Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Bewertung der zurückbehaltenen Anteile erfolgt zum Fair Value zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung. Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen, die als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert sind, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Eigentümer über maßgeblichen Einfluss verfügt. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzen. Bestehen stattdessen Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Schulden einer gemeinsamen Vereinbarung, werden diese entsprechend der Quotenkonsolidierung bilanziert. Bei der Konsolidierung eliminierte Geschäftsvorfälle Die Auswirkungen der Geschäftsvorfälle zwischen den in den Traumhaus Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden bei der Erstellung des Konzernabschlusses eliminiert. Die Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen mit Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, werden nur entsprechend der Höhe des Anteils des Konzerns an dem Beteiligungsunternehmen eliminiert. Die Abschlüsse der Traumhaus AG sowie ihrer Tochterunternehmen werden stetig nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. 3. Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2020 inklusive der Traumhaus AG vierzehn Unternehmen (31.12.2019: zwölf), in den Konzernabschluss einbezogen. Eine gemeinschaftliche Tätigkeit (§ 310 HGB) wird mit keinem Unternehmen (31.12.2019: keinem) ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2020 wurden zwei (31.12.2019: zwei) Unternehmen als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet. Für alle einbezogenen Tochterunternehmen gilt der 31. Dezember als Stichtag für die Abschlusserstellung. Die Anteilsbesitzliste von Traumhaus AG ist Bestandteil des Konzernanhangs. Gesellschaften, welche gemäß § 296 Abs. 2 HGB (Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung) nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden sind in der Anteilsbesitzliste entsprechend gekennzeichnet. Die Veränderungen zum 31. Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahr resultieren aus der am 7. Juli 2020 erfolgten Neugründung der TH Fertigteilewerk GmbH, Wiesbaden, und der am selben Tag erfolgten Neugründung der Traumhaus Grundstücks AG & Co. KG, Wiesbaden. Beide Gesellschaften sind 100%ige Tochtergesellschaften der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Langenselbold. 4. Währungsumrechnung Alle im Traumhaus-Konzern zusammengefassten Unternehmen legen ausschließlich in Euro Rechnung. Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich. 5. Bilanzierungs- und. Bewertungsmethoden a) Aufwands- und Ertragsrealisierung Unfertige und fertige Leistungen werden zu Herstellungskosten (§ 255 HGB) aktiviert. Erworbene Grundstücke werden zu Anschaffungskosten aktiviert b) Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien Erlöse aus der Veräußerung von Immobilienvorräten werden entweder zeitpunkt- oder zeitraumbezogen realisiert, sobald der Kunde die Verfügungsgewalt über den betreffenden Vermögenswert erlangt. Bestehende Gewährleistungsansprüche sind stets entsprechend den Regelungen des § 249 HGB bilanziell berücksichtigt. c) Geschäfts- oder Firmenwerte Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Überschuss der Anschaffungskosten für die Anteile an einem Unternehmen über das erworbene anteilige Nettovermögen. Das Nettovermögen stellt den Saldo aus den bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerten und den übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten dar. Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf Wertminderung überprüft. Soweit sich aus dieser Überprüfung kein Hinweis auf eine Wertminderung ergibt werden die Geschäfts- und Firmenwerte linear über 10 Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden einzeln bewertet. d) Sonstige immaterielle Vermögenswerte Erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. e) Sachanlagen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - gemindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. f) Umlaufvermögen f1) Vorräte Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund des Vollständigkeitsgebotes der §§ 298 i.V.m. 246 HGB sind im Grundstücksbestand auch die Anschaffungskosten für kaufvertraglich nur bedingt erworbene Grundstücke wegen der am Bilanzstichtag noch fehlenden behördlichen Genehmigung enthalten. Gleiches gilt für die insoweit noch nicht erfüllten Zahlungsverpflichtungen, die in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die vertraglichen Vereinbarungen ermöglichen dem Käufer ebenso wie dem Verkäufer vom Vertrag zurück zu treten, sofern innerhalb einer vereinbarten Frist eine Genehmigung zur geplanten Bebauung noch nicht vorliegt. Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten aktiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen erhalten Zahlungen auf Vorräte, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe an den Kunden realisiert sind. Sie werden zu Nominalbetrag bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten abgesetzt. f2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nominalwerten bewertet. Sind Umstände bekannt, die den Schluss zulassen, dass bestimmte Forderungen mit einem über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehenden Risiko behaftet sind, wird diesen Risiken im Wege der Einzelbewertung Rechnung getragen. Darüber hinaus wird auf bestimmte Forderungsgruppen ein pauschaler Prozentsatz als Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet und bilanziert. g) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Vorleistungen für zeitbezogene oder zeitraumbezogene Gegenleistungen nach dem Bilanzstichtag. h) Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich mittels des Temporary-Konzepts für sämtliche temporären Unterschiede zwischen steuerlichen und bilanziellen Wertansätzen gebildet. Aktive latente Steuern auf temporäre Unterschiede und Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern eine Nutzung der betreffenden Steuerentlastungen auf Basis prognostizierbarer Ergebnisse der voraussehbaren Zukunft nachgewiesen werden kann. Aktive und passive latente Steuern werden nicht angesetzt, soweit sich die temporäre Differenz aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes als Folge eines Unternehmenszusammenschlusses ergibt. Aktive Steuerlatenzen werden zu jedem Bilanzstichtag auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Gegebenenfalls wird der Buchwert eines latenten Steueranspruchs in dem Umfang verringert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass zukünftig ausreichend zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde wie für 2019 auch für 2020 grundsätzlich der kombinierte Steuersatz aus Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 30,8% herangezogen. i) Rückstellungen i1) Steuerrückstellungen Der laufende Ertragssteueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2020 beträgt der zusammengefasste Steuersatz aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wie im Vorjahr 15,8%. Einschließlich der Gewerbesteuer von 15,0% ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 30,8%. i2) sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines Ereignisses aus der Vergangenheit besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig schätzbar ist. j) Finanzielle Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 6. Anteilsbesitzliste von Traumhaus zum 31. Dezember 2020 gemäß § 313 Abs. 2 HGB scrollen
In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (vollkonsolidiert) scrollen
In den Konzernabschluss nach der Equity-Methode (§ 311 HGB) einbezogene Unternehmen scrollen
Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen scrollen
* Die Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH ist
einzige Komplementärin der Traumhaus Service und
Logistik GmbH & Co. KG ohne Kapitalbeteiligung.
7. Erläuterungen zur Konzernbilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem anliegenden Konzernanlagespiegel zu entnehmen. a1) Geschäfts- oder Firmenwerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte betragen am Bilanzstichtag TEUR 3.941,7. Neben der planmäßigen Abschreibung der Werte über 10 Jahre nach der linearen Methode wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 501,5 vorgenommen. Hierbei handelt es sich um notwendige Neubewertungen der Firmenwerte einzelner konsolidierter Unternehmen. Durch (Teil-) Realisation von Projekten der jeweiligen Zweckgesellschaften wurden die als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesenen Vorleistungen realisiert. a2) Sachanlagen Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten betreffen den Bestand an Grundstücken die zur dauerhaften Nutzung bestimmt sind. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Regelungen. a3) Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen zum einen Beteiligungen an Gesellschaften, die wegen mangelndem Einfluss oder wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden. Sie werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die unter Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesenen Gesellschaften werden nach der Equity-Methode im Konzernabschluss erfasst. Der Bilanzansatz setzt sich aus der anteiligen Eigenkapitalposition von TEUR 82,0 und dem Firmenwert von TEUR 323,0 zusammen. b) Umlaufvermögen b1) Vorräte Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen Leistungen, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe abgeschlossen und realisiert sind. Sie sind zu Nominalbeträgen bewertet und werden offen vom Posten Vorräte abgesetzt. b2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Lieferungen und Leistungen betreffen abgerechnete Leistungen an Kunden. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. c) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst geleistete Zahlungen für noch ausstehende Leistungen. d) Aktive latente Steuern Im Geschäftsjahr 2020 haben einige konsolidierte Konzerngesellschaften körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verluste in Höhe von TEUR 752,3 erlitten. Andere Konzerngesellschaften erzielten Gewinne auf die teilweise steuerliche Verlustvorträge verwendet werden konnten. Im Saldo wurden TEUR 324 aktivierte latente Steuern des Vorjahres erfolgswirksam vermindert. Weiterhin wurde aus der Zwischenergebniseliminierung eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 60 gebildet. e) Eigenkapital Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 30. November 2019 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 237.398,00 durch Ausgabe von 237.398,00 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 182.573,00 durch Ausgabe von 182.573 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 16,50 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.428.540,00 um EUR 182.573,00 auf EUR 4.611.113,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 07. Januar 2020 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2018/1 beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 154.825,00. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juli 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. August 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu 2.305.556,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2020/I). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom gleichen Tage wurde das genehmigte Kapital 2018/I aufgehoben. Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 15. Dezember 2020 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 142.858,00 durch Ausgabe von 142.858 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 142.858,00 durch Ausgabe von 142.858,00 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 14,00 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.611.113,00 um EUR 142.858,00 auf EUR 4.753.971,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 06. Januar 2021 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2020/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 2.162.698,00. scrollen
f) Rückstellungen f1) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen (TEUR 823,0) und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 683,0). f2) sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen enthalten sind Rückstellungen für noch zu erbringende Restarbeiten (TEUR 4.583,0). g) Verbindlichkeiten Bis auf die unter g1) ausgewiesenen Verbindlichkeiten im Laufzeitband 1 bis 5 Jahre sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. g1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 26.422,1 in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren fällig. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 52.428 durch Grundschulden besichert. 8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 51.010,7 insbesondere Grundstücksveräußerungen von mehreren Projekten. In Höhe von TEUR 34.402,2 wurden Umsätze aus Bauleistungen nach Abnahme und Übergabe realisiert. b) Bestandsveränderungen Die Bestandsveränderungen umfassen sowohl im Geschäftsjahr erbrachte Teilleistungen, die noch nicht abgenommen und übergeben worden sind (Bestandserhöhungen) als auch in den Vorjahren erbrachte Teilleistungen, die im Geschäftsjahr abgenommen und übergeben wurden (Bestandsminderungen). c) sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 46,4) und Erträge aus der Herabsetzung von gebildeten Pauschalwertberichtigungen (TEUR 59,0) enthalten. d) Materialaufwand Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen steht in ausschließlichem Zusammenhang mit den erbrachten Lieferungen und Leistungen. e) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen betreffen insbesondere die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 664,2) sowie die außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert (TEUR 501,5). Weitere Informationen sind dem anliegenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. f) Ergebnis aus Beteiligung an assoziierten Unternehmen Die Main-Kinzig-Hotel Immobilien GmbH wird nach den in 2019 erlittenen Anlaufverlusten unverändert zum Vorjahr mit dem Erinnerungswert bilanziert. Die Kiwo GmbH & Co. KG wird mit dem anteiligen Eigenkapital (TEUR 82,0) zuzüglich dem fortgeschriebenen Firmenwert (TEUR 323,1) bilanziert. Das At-Equity-Ergebnis beträgt im Geschäftsjahr TEUR -94,9. h) Steuern vom Einkommen und vorm Ertrag Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr beträgt der Gewerbesteueraufwand TEUR 804,6 und der Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag TEUR 589,8. Durch die Auflösung latenter Steuern wurde der Konzernsteueraufwand um TEUR 264 erhöht. Die effektiven Ertragsteuern betragen somit TEUR 1.658,4. Der effektive Ertragssteuersatz beträgt 31,6% 9. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 68 Mitarbeiter beschäftigt Bezüge Bezüge des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 60,0 erhalten. Gesamtbezüge des Vorstandes Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 579 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate bei Traumhaus Konzern und den Tochtergesellschaften. 10. Haftungsverhältnisse Der Traumhaus-Konzern haftet aus Kreditbürgschaften zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 1.500 (i. Vj.: TEUR 1.500). Nach den vorliegenden Informationen aus dem Beteiligungscontrolling muss zur Zeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft gerechnet werden. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büro- und Lagerflächen und einem Showroom, Kraftfahrzeug-Leasingverträge und Büroausstattung in folgender Höhe: scrollen
12. Honorar des Abschlussprüfers Für die im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wurden folgende Honorare abgerechnet: scrollen
Es wurden ausschließlich Leistungen erbracht, die mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Traumhaus AG vereinbar sind. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bezieht sich auf die Prüfung des Jahresabschlusses der Traumhaus AG und der Prüfung des Jahresabschlusses der Heinrich Hildmannn Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH. 13. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland und die durch die Regierung verhängten Maßnahmen zur Einschränkung und Bekämpfung der Pandemie und ihrer Auswirkungen wirken sich auch auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Traumhaus-Konzerns aus. Wir verweisen auf die Darstellung im Lagebericht. 14. Gewinnverwendungsvorschlag des VorstandesDer Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, das Ergebnis der Traumhaus AG teilweise auf neue Rechnung vorzutragen, insoweit die Hauptversammlung nicht eine Ausschüttung beschließt.
Wiesbaden, den 15. Mai 2021 Traumhaus AG - Vorstand - gez. Otfried Sinner gez. Wolfgang Fuchs Konzernanlagespiegel 2020scrollen
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Konzern-Kapitalflussrechnung 2020scrollen
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2020scrollen
BERICHT DES AUFSICHTSRATS DER TRAUMHAUS AG ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2020SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, DER AUFSICHTSRAT ERSTATTET ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2020 WIE FOLGT BERICHT: 1. Allgemeine Informationen Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2020 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an: scrollen
Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden. Im Geschäftsjahr 2020 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt: 1. 27.02.2020 2. 08.04.2020 3. 02.06.2020 4. 09.06.2020 5. 10.12.2020 An vier Aufsichtsratssitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, zum Teil fernmündlich oder über elektronische Konferenzsysteme teil, bei der Aufsichtsratssitzung am 27.02. war Herr Dr. Jakob nicht zugegen. Darüber hinaus war der Aufsichtsratsvorsitzende über das ganze Jahr hinweg im regelmäßigen Austausch mit den Vorständen zu allen für das Unternehmen wichtigen Themen. Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen. 2. Beratungsschwerpunkte 2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich auch immer die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen und diese überwacht. Ebenfalls regelmäßig gab der Vorstand den Aufsichtsräten in den einzelnen Sitzungen ein Update zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Diese wurden einzeln dargestellt und erläutert. Über die einzelnen "Leads" im strategisch wichtigen Bereich der Grundstücksbeschaffung wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen durch den Vorstand ausführlich berichtet. Ebenfalls regelmäßig wurde über die Fortschritte bei der Errichtung des geplanten Fertigteilwerks, das Bestandteil eines Traumhaus-Bau-Kompetenzzentrums werden soll, berichtet. Die ständige Überprüfung des eingesetzten Energiekonzepts der Traumhaus-Siedlungen war ebenfalls fester Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen. Im Bereich der seit 2016 eingeführten standardisierten Mehrfamilienhäuser konnten im Geschäftsjahr 2020 aus weiteren Fertigstellungen konkrete Kosten aus der Bauleistung mit der Planung abgeglichen und weiter präzisiert werden. Der Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen regelmäßig über den Fortgang des Bereichs Mehrfamilienhäuser informiert. Hierzu gehörten auch die Fortschritte bei einzelnen, bedeutsamen Globalverkäufen, in diesem Jahr auch erstmals für eine komplette Reihenhaussiedlung. Fester Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte und ein Soll / Ist-Abgleich der Meilensteine im Bereich Investor Relations sowie der geplanten Kapitalmarktmaßnahmen. Hierzu gehörten Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden Öffentlichkeitsarbeit, die Aufnahme der Coverage durch ein drittes Research-Haus (Bankhaus Metzler), die Neumandatierung des Designated Sponsors (ODDO SEYDLER) wie auch die Umsetzung von Kapitalerhöhungen und die Aufnahme der Aktie an weiteren Handelsplätzen. Im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung wurden die Aufsichtsräte über geplante und stattgefundene personelle Entwicklungen in der Gruppe unterrichtet. Dabei legte der Aufsichtsrat besonderen Wert auf eine Verbreiterung der Führungsebenen des Konzerns, um hier die Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu reduzieren und den Konzern auch personell zukunftsfähig zu machen. Die im Jahr 2019 vom Vorstand beauftragte Einführung einer unternehmensweiten ERP-Software, wurde im Jahr 2020 in den ersten Komponenten umgesetzt. Der Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt. Über den in Auftrag gegebenen Aufbau eines Compliance Management Systems und dessen Anwendung wurde turnusmäßig berichtet. Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und rechtliche Risiken informiert. Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten. Als zusätzlicher Tagesordnungspunkt wurde ab der zweiten Aufsichtsratssitzung regelmäßig durch den Vorstand ein Covid-19-Statusbericht erteilt. Der Aufsichtsrat ließ sich einerseits die Auswirkungen in den einzelnen Unternehmensbereichen Einkauf, Planung, Vertrieb, Bau und Administration und den vom Vorstand eingeleiteten Gegenmaßnahmen berichten. 2.2. Personelle Themen Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im Geschäftsjahr 2020 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals über alle Unternehmensbereiche hinweg. Im Dezember 2020 wurden den Herren Christian Grossmann und Michael Marienfeld Prokura erteilt. 3. Überwachung durch den Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2020 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2020 wesentliches Augenmerk auf die regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere auf die Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft sowie den Umgang des Vorstands mit den (erwarteten) Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die getätigten Geschäfte explizit zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen. Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß der Satzung nachgekommen. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die Muth & Co. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2020 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2020 und den Konzernabschluss 2020 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 21.06.2021 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2020 Traumhaus AG festgestellt. Der Aufsichtsrat spricht insbesondere vor dem Hintergrund der diversen durch Covid-19 bedingten Erschwernisse allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 Dank und Anerkennung aus.
Wiesbaden, 21. Juni 2021 Für den Aufsichtsrat Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Traumhaus AG, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Traumhaus AG, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 19. Mai 2021 Muth & Co. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer |
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