Traumhaus AG

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht

LAGEBERICHT
zum
31. Dezember 2020
Traumhaus AG
Projektierung und Abwicklung von Bauvorhaben
Borsigstraße 20 a
65205 Wiesbaden
 
Inhaltsverzeichnis
 
1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
Die Traumhaus AG wurde am 21. Juli 1993 gegründet und hat ihren Sitz in Wiesbaden.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Traumhaus AG ist der Handel mit Grundstücken, insbesondere die damit zusammenhängende Projektierung ganzer Siedlungen bis zur Baurechtserlangung, deren Errichtung und die dies betreffende Vermarktung.

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist insbesondere als Folge der Corona-Pandemie in 2020 um 5,0% gesunken, nachdem im Vorjahr noch ein geringes Wachstum von 0,6% erreicht wurde. Das Bauhauptgewerbe erzielte trotz der Corona-Krise im achten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg. Mit einem Anstieg von 4,9% nach 5,1% im Vorjahr blieb dieser Trend ungebrochen. Der Anstieg lag somit - noch mehr als in den Vorjahren - wiederum deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Allerdings zeichnet sich eine Abschwächung der Konjunktur im Bauhauptgewerbe ab. Der Auftragseingang in 2020 lag um 2,6% unter dem Auftragseingang des Vorjahres.
Einhergehend mit dem Nachfrageüberhang im Baugewerbe haben sich die Baupreise für Wohngebäude in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 1,6% (im Vorjahr: 4,3%) erhöht.
Die Preise für Wohnimmobilien lagen im 4. Quartal 2020 durchschnittlich um 8,1% über dem Vorjahresquartal. Insbesondere die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stiegen hierbei durchweg um 10% und mehr in fast der gesamten Republik an. Lediglich in städtischen Kreisen erhöhten sich die Preise mit 7,0% etwas weniger rasant. Etwas geringer war der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen. Die durchschnittlichen Steigerungsraten lagen, je nach Region bei 5,7% bis 8,9%. In jedem Fall wurden die Baupreiserhöhungen durch die Marktpreiserhöhungen überkompensiert.

b) Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr war bestimmt durch ein stark wachsendes Projektierungsvolumen um die fortlaufend hohe Marktnachfrage abzudecken. Die Realisierung größerer, mehrjähriger Projekte wird planmäßig vorangetrieben. Sie befinden sich in der Vertriebsphase und finden daher noch keinen Niederschlag in den Umsätzen des Berichtsjahres, die deswegen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Strukturell bedingte Verzögerungen auf die die Gesellschaft keinen Einfluss hat sind insbesondere genehmigungsrechtliche Verzögerungen und behördliche Überlastungen bei projektierten Bauvorhaben auch bedingt durch die Corona-Pandemie sowie häufig die Folge von baurechtsspezifischen Regelungen auf Landesgesetzebene und lokalpolitische Entscheidungskompetenzen.

c) Ertragslage
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr TEUR 6.688 nach TEUR 8.400 im Vorjahr. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 716 um TEUR 1.331 auf TEUR -615 verschlechtert.
Die Eigenkapitalrendite beträgt -3,3%.

d) Finanzlage
Die Bilanzsumme der Traumhaus AG hat sich von TEUR 74.143 auf TEUR 78.191 erhöht.
Die Traumhaus AG ist jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente nutzte die Traumhaus AG nicht oder in nicht wesentlichem Umfang.

d1) Kapitalstruktur
Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die deutliche Erhöhung der Bilanzsumme resultiert aktivisch im Wesentlichen aus der Bestandserhöhung an Grundstücken von TEUR 37.688 auf TEUR 41.671 und durch die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 14.798 auf TEUR 18.718. Die Refinanzierung erfolgte vor allem durch die Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 1.078 auf TEUR 18.395, dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute von TEUR 17.099 auf TEUR 35.042 dem eine Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 13.594 auf TEUR 12.039 gegenübersteht Die Eigenkapitalquote ist mit 23,5% nach 23,3% im Vorjahr nahezu unverändert.
Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 517.

d2) Investitionen
Im Geschäftsjahr 2020 wurden keine materiellen Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Die in 2019 aktivierte Produktionsanlage im Bau wurde im Berichtsjahr an eine 100%-ige neugegründete Enkelgesellschaft veräußert.

d3) Liquidität
Die Liquiditätslage der Traumhaus AG ist gut, so dass derzeit keine Engpässe zu erwarten sind.

e) Vermögenslage
Das Vermögen der Traumhaus AG besteht zum Abschlussstichtag zu 54,3% aus Vorräten, insbesondere Grundstücken mit einem Betrag von TEUR 41.671.
Das Eigenkapital beträgt TEUR 18.395.

f) Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalrendite beträgt -3,3 %, die Gesamtkapitalrentabilität (ROI) 1,4 %.
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte die Traumhaus AG im abgelaufenen Geschäftsjahr einen negativen Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) in Höhe von TEUR ‑549.

2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind in 2020 überraschend gut durch die Coronakrise gekommen. Allerdings sind Betriebsabläufe durch behördliche Engpässe und die Einschränkungen durch Corona bedingte Abstands- und Versammlungs-regelungen direkt betroffen. Die Rezession in 2020 hat jedoch zu einem Rückgang des Auftragseinganges in der Baubranche in 2020 geführt. Die Überwindung der andauernden Krise ist maßgeblich vom Erfolg der Eindämmung und Zurückdrängung des Virus und der damit möglichen Lockerung der Einschränkungen abhängig. Auch die Auswirkungen der ultralockeren Geldpolitik und der stark ansteigenden Verschuldung der öffentlichen Haushalte und die deswegen zu erwartenden fiskalpolitischen Reaktionen auf der einen Seite und die ungebremste hohe Nachfrage nach Wohneigentum auf der anderen Seite führen zu erheblichen Prognoseunsicherheiten. Die Traumhaus AG geht davon aus, dass sich das von ihr abgedeckte Marktsegment kurz- und mittelfristig weiterhin positiv entwickelt.
  
a. Risikobericht
Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist das Wachstum in der Baubranche ungebrochen. Auch in 2020 übersteigt dieses Wachstum nach wie vor die Wachstumswerte der Gesamtvolkswirtschaft deutlich. Für die Gesamtvolkswirtschaft geht das Deutsche Institut der Wirtschaft (DIW) von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung von 3,0% in 2021 und 3,8% in 2022 aus. Die Traumhaus AG sieht insbesondere in der möglichen ausbleibenden Erholung ein Risiko.
Der sich auch durch die Einschränkung der Reisefreiheit weiter verschärfende Mangel an Fachkräften stellt ein weiteres Risiko betreffend der Zielerreichung dar.
Die Wettbewerbsvorteile von Traumhaus durch den Fokus auf das Einsteiger-preissegment sowie die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette können die konjunkturellen Risiken in Deutschland teilweise abfedern.
  
b. Chancenbericht
Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung können Aufwand und Kosten gesenkt und dem zunehmenden Regulierungsdruck erfolgreich begegnet werden. Typenstatiken verstärken die Vorteile der Traumhaus AG im Verbund mit den Tochtergesellschaften im Markt.
Die sich fortsetzende Konsolidierung der Baubranche in Deutschland ergeben gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Situation weitere Chancen für die Traumhaus AG.
Darüber hinaus sieht die Traumhaus AG gute Chancen im Bereich des wachsenden Geschäftsfeldes Geschosswohnungsbau. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssichere Energiekonzepte soll weiter ausgebaut werden.

3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risiko-managements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

4. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien

Die AG hat keine eigenen Aktien im Bestand.

5. Sonstige Angaben

a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.

b) Bestehende Zweigniederlassungen
Die Traumhaus AG unterhält keine Zweigniederlassungen.

Wiesbaden, den 15. Mai 2021
Traumhaus AG
- Vorstand -
gez. Otfried Sinner             
gez. Wolfgang Fuchs

Bilanz

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Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 10.267.413,73 12.205.945,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.207,00 59.731,00
II. Sachanlagen 500.191,21 2.425.198,48
III. Finanzanlagen 9.721.015,52 9.721.015,52
B. Umlaufvermögen 67.844.793,28 61.885.554,57
I. Vorräte 42.461.775,23 37.980.242,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.865.977,84 22.010.267,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.143.248,32 888.853,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 517.040,21 1.895.044,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.118,21 51.927,12
Bilanzsumme, Summe Aktiva 78.191.325,22 74.143.426,69
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Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 18.394.681,36 17.316.189,20
I. gezeichnetes Kapital 4.753.971,00 4.611.113,00
II. Kapitalrücklage 7.126.700,88 5.269.546,88
III. Gewinnrücklagen 26.000,00 26.000,00
IV. Gewinnvortrag 7.102.800,82 6.693.138,85
V. Jahresfehlbetrag 614.791,34 -716.390,47
B. Rückstellungen 344.000,00 476.000,00
C. Verbindlichkeiten 59.452.643,86 56.351.237,49
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 95.874.047,54 76.122.729,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.313.626,57 12.777.873,63
Bilanzsumme, Summe Passiva 78.191.325,22 74.143.426,69

Anhang


Die mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 21. Juli 1993 errichtete Dirk van Hoek GmbH wurde am 17. November 1994 im Handelsregister beim Amtsgericht Königstein im Taunus unter der Nummer HRB 4094 eingetragen.

Der Gesellschaftsvertrag wurde am 11. Dezember 2003 geändert und der Sitz von Kelkheim nach Bad Soden am Taunus verlegt. Am 25. November 2008 hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, das Stammkapital auf Euro 26.000,00 zu erhöhen. Die Handelsregistereintragung erfolgte am 23. Dezember 2008. In der Gesellschafterversammlung vom 20. November 2012 wurde die Sitzverlegung von Bad Soden am Taunus nach Wiesbaden beschlossen. Die diesbetreffende Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden erfolgte am 22. Februar 2013 unter der Nummer HRB 26876.
 
Durch Satzung vom 8. Juni 2018 entstand durch formwechselnde Umwandlung die Traumhaus AG. Eingetragen wurde dies im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Nummer HRB 30469.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochter­gesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens.

Die Geschäftsleitung befindet sich in der Borsigstraße 20a in Wiesbaden.

Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.

Der Jahresabschluss ist nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.

Alle Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet.

Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs­kosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Im Geschäftsjahr 2020 angeschaffte bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.

Der Anteilsbesitz ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

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Höhe des Anteils
 
 
 
 
der Traumhaus AG
 
 
 
 
am Kapital in %
Eigen-kapital
Ergebnis
 
Name und Sitz des Unternehmens
direkt
indirekt
Gesamt
in Tsd.
in Tsd.
Jahr
Traumhaus Projekt alpha GmbH, Wiesbaden
100
-
100
2.860
818
2020
Traumhaus Projekt beta GmbH, Wiesbaden
100
-
100
1.224
684
2020
Traumhaus Projekt gamma GmbH, Wiesbaden
100
-
100
961
571
2020
Traumhaus Projekt delta GmbH, Wiesbaden
100
 
100
305
-3
2020
Traumhaus - Das Original Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Wiesbaden
100
-
100
-134
1.615
2020
Traumhaus Deutschland Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Wiesbaden
100
-
100
-19
1.540
2020
Traumhaus Hausverwaltungsgesellschaft mbH, Wiesbaden
100
-
100
181
40
2020
Heinrich Hildmann Gesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Langenselbold
100
-
100
10.570
1.545
2020
Traumhaus Projektentwicklungsgesellschaft Usingen m.b.H., Wiesbaden
94
-
94
98
-21
2020
Traumhaus Wohnungsbaugesellschaft für junge Familien und reife Junggebliebene mbH, Wiesbaden
49
51
100
-919
-50
2020
Traumhaus Projekt Bergstraße GmbH, Wiesbaden
-
100
100
-120
-41
2020
Traumhaus Grundstücks AG & Co. KG, Wiesbaden
-
100
100
97
-3
2020
TH Fertigteilewerk GmbH, Wiesbaden
-
100
100
-22
-47
2020
Main Kinzig Hotel Immobilien GmbH, Erlensee
49
-
49
-198
41
2020
KIWO GmbH & Co. KG, Jossgrund
50
-
50
164
-192
2020
Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH, Wiesbaden
100
-
100
18
-1
2020
Traumhaus Service & Logistik GmbH & Co. KG, Wiesbaden
70
-
70
-1
-2
2019
Traumhaus cds Wohnbau GmbH, Frankfurt am Main
50
-
50
0
-18
2020



Der Grundstücksbestand ist mit den originären und den projektentwicklungs­bedingten nachträglichen Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund des Vollständigkeitsgebots des § 246 HGB sind im Grundstücksbestand enthalten auch die Anschaffungskosten für kaufvertraglich nur bedingt erworbene Grundstücke wegen der am Bilanzstichtag noch fehlenden behördlichen Genehmigungen. Gleiches gilt für die insoweit noch nicht erfüllten Zahlungsverpflichtungen, die in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die vertraglichen Vereinbarungen ermöglichen dem Käufer ebenso wie dem Verkäufer vom Vertrag zurückzutreten, sofern innerhalb einer vereinbarten Frist eine Genehmigung zur geplanten Bebauung noch nicht vorliegt.

Die übrigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten ist der Vorleistungsaufwand für Zeiten nach dem Bilanzstichtag angesetzt.

Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 30. November 2019 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 237.398,00 durch Ausgabe von 237.398 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 182.573,00 durch Ausgabe von 182.573 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 16,50 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.428.540,00 um EUR 182.573,00 auf EUR 4.611.113,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 07. Januar 2020 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2018/​I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 154.825,00.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juli 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. August 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu 2.305.556,00 Euro gegen Bar- und/​oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2020/​I). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom gleichen Tage wurde das genehmigte Kapital 2018/​I aufgehoben.

Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des Aufsichtsrates vom 15. Dezember 2020 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 142.858,00 durch Ausgabe von 142.858 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 142.858,00 durch Ausgabe von 142.858 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 14,00 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.611.113,00 um EUR 142.858,00 auf EUR 4.753.971,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 06. Januar 2021 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2020/​I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 2.162.698,00.

  

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Entwicklung des gezeichneten Kapitals in Euro
 
Stand 01. Januar 2020
4.428.540,00
zzgl. geleistete Einzahlungen zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung
(Eintragung 7. Januar 2020)

182.573,00
Stand 31. Dezember 2020
4.611.113,00
zzgl. geleistete Einzahlungen zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung
(Eintragung 6. Januar 2021)


142.858,00
 
4.753.971,00
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Entwicklung der Kapitalrücklage in Euro
 
Stand 01. Januar 2020
5.269.546,88
Agio aus der Barkapitalerhöhung
(Eintragung 06. Januar 2021)
1.857.154,00
Stand 31. Dezember 2020
7.126.700,88
scrollen
Entwicklung der Gewinnrücklage in Euro
 
Stand 01. Januar 2020
26.000,00
Stand 31. Dezember 2020
26.000,00



Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Der Wert der Rück-stellungen ist in Höhe der nach allgemeinen Erfahrungswerten zu erwartenden Aufwendungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Aktionär betragen Euro 3.586.711,43. Davon entfallen Euro 2.000.000,00 auf eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 23.811 sind mit folgenden Grundpfandrechten besichert:

- Grundschuld für Sparkasse Rhein-Neckar Nord, Mannheim: Euro 10.578.975,48
- Grundschuld für Sparkasse Rhein-Neckar Nord, Mannheim: Euro 1.740.799,99
- Grundschuld für Sparkasse Hanau, Hanau:  Euro 2.100.000,00
- Grundschuld für Bankhaus Lampe, Düsseldorf: Euro 2.900.000,00
- Grundschulden für Austrian Anadi Bank, Klagenfurt: Euro 600.000,00
- Grundschuld für VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen, Büdingen: Euro 4.500.006,00
- Grundschuld für Sparkasse Oberhessen, Friedberg: Euro 1.390.678,00

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 (2) HGB entsprechend dem in der Buchhaltung angewendeten Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büro- und Lagerflächen und einen Showroom sowie Kraftfahrzeuge und Büroausstattungen
in folgender Höhe:
  

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In TEuro
2021
2022
2023
2024
2025
Mieten für Büro-, Lagerflächen und Showroom
 130
 49
 49
 3
 3
Kfz-Leasing
 29
 12
 8
 0
 0
Leasing/​Miete für Büroausstattung
 25
 25
 25
 25
 25



Aus dem Geschäftsergebnis werden keine Steuerfestsetzungen erwartet.

Durchschnittlich waren 35 Mitarbeiter im Wirtschaftsjahr 2020 beschäftigt.

Zu Vorständen der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr und zum Bilanzstichtag folgende Personen bestellt:

Herr Otfried Sinner, Büdingen (Vorsitzender)
Herr Wolfgang Fuchs, Maintal

Herrn Otfried Sinner wurde Einzelvertretungsbefugnis und die Befreiung von der Mehrfachvertretung nach § 181 Alt. 2 BGB erteilt.

Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von Euro 579.000,00 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate der Traumhaus-Konzern-gesellschaften.

Die Aufsichtsratsmitglieder sind weiterhin:

Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender)
Herr Dr. Holger Jakob, Rechtsanwalt, Frankfurt (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Markus Reichenberger, Ingenieur, Grünwald.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von Euro 59.713,31 erhalten.

Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag ist nicht zu berichten.

Der Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, das Ergebnis der Traumhaus AG teilweise auf neue Rechnung vorzutragen, insoweit die Hauptversammlung nicht eine Ausschüttung beschließt.

Wiesbaden, 31. März 2021

Traumhaus AG
- Vorstand -

gez. Otfried Sinner                     gez. Wolfgang Fuchs
(Vorstandsvorsitzender)

Anlagespiegel

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
 
 
 
 
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2020
 
 
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
 
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
 
 
 
 
 
und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen
 
 
 
 
 
Rechten und Werten
67.658,64
0,00
0,00
0,00
67.658,64
 
 
67.658,64
0,00
0,00
0,00
67.658,64
II.
Sachanlagen
 
 
 
 
 
1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
 
 
 
 
 
 
einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
381.559,81
0,00
0,00
0,00
381.559,81
2.
Andere Anlagen, Betriebs- und
 
 
 
 
 
 
Geschäftsausstattung
289.948,55
91.507,93
0,00
0,00
381.456,48
3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
1.964.302,27
460.390,67
2.424.692,94
0,00
0,00
 
 
2.635.810,63
551.898,60
2.424.692,94
0,00
763.016,29
III.
Finanzanlagen
 
 
 
 
 
1.
Anteile an verbundenen Unternehmen
9.219.015,52
0,00
0,00
-23.750,00
9.219.015,52
2.
Beteiligungen
502.000,00
0,00
0,00
23.750,00
502.000,00
 
 
9.211.015,52
0,00
0,00
0,00
9.721.015,52
 
 
9.833.550,82
551.898,60
2.424.692,94
0,00
10.551.690,45
scrollen
Kumulierte Abschreibungen
 
 
Buchwerte
 
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
31.12.2020
 
31.12.2020
31.12.2019
EUR
EUR
EUR
EUR
 
EUR
EUR
7.927,64
13.524,00
0,00
21.451,64
 
46.207,00
59.731,00
7.927,64
13.524,00
0,00
21.451,64
 
46.207,00
59.731,00
19.008,60
4.475,00
0,00
23.483,60
 
358.076,21
362.551,21
191.603,55
47.737,93
0,00
239.341,48
 
142.115,00
98.345,00
0,00
0,00
0,00
0,00
 
0,00
1.964.302,27
210.612,15
52.212,93
0,00
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Bericht des Aufsichtsrats

BERICHT DES AUFSICHTSRATS DER TRAUMHAUS AG
ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2020
SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,
DER AUFSICHTSRAT ERSTATTET ÜBER SEINE TÄTIGKEIT
IM GESCHÄFTSJAHR 2020 WIE FOLGT BERICHT:
1. Allgemeine Informationen
Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2020 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an:
■ Herr Markus Wenner (Vorsitzender)
■ Herr Dr. Holger Jakob (Stellvertretender Vorsitzender)
■ Herr Markus Reichenberger
Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden.
Im Geschäftsjahr 2020 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt:
1. 27.02.2020
2. 08.04.2020
3. 02.06.2020
4. 09.06.2020
5. 10.12.2020
An vier Aufsichtsratssitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, zum Teil fernmündlich oder über elektronische
Konferenzsysteme teil, bei der Aufsichtsratssitzung am 27.02. war Herr Dr. Jakob nicht zugegen.
Darüber hinaus war der Aufsichtsratsvorsitzende über das ganze Jahr hinweg im regelmäßigen Austausch mit den Vorständen zu allen für das Unternehmen wichtigen Themen.
Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen.
2. Beratungsschwerpunkte
2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen
In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich auch immer die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen und diese überwacht. Ebenfalls regelmäßig gab der Vorstand den Aufsichtsräten in den einzelnen Sitzungen ein Update zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Diese wurden einzeln dargestellt und erläutert.
Über die einzelnen "Leads" im strategisch wichtigen Bereich der Grundstücksbeschaffung wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen durch den Vorstand ausführlich berichtet.
Ebenfalls regelmäßig wurde über die Fortschritte bei der Errichtung des geplanten Fertigteilwerks, das Bestandteil eines Traumhaus-Bau-Kompetenzzentrums werden soll, berichtet. Die ständige Überprüfung des eingesetzten Energiekonzepts der Traumhaus-Siedlungen war ebenfalls fester Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen.
Im Bereich der seit 2016 eingeführten standardisierten Mehrfamilienhäuser konnten im Geschäftsjahr 2020 aus weiteren Fertigstellungen konkrete Kosten aus der Bauleistung mit der Planung abgeglichen und weiter präzisiert werden. Der Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen regelmäßig über den Fortgang des Bereichs Mehrfamilienhäuser informiert. Hierzu gehörten auch die Fortschritte bei einzelnen, bedeutsamen Globalverkäufen, in diesem Jahr auch erstmals für eine komplette Reihenhaussiedlung. Fester Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte und ein Soll /​ Ist-Abgleich der Meilensteine im Bereich  Investor Relations sowie der geplanten Kapitalmarktmaßnahmen. Hierzu gehörten Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden Öffentlichkeitsarbeit, die Aufnahme der Coverage durch ein drittes Research-Haus (Bankhaus Metzler), die Neumandatierung des Designated Sponsors (ODDO SEYDLER) wie auch die Umsetzung von Kapitalerhöhungen und die Aufnahme der Aktie an weiteren Handelsplätzen.
Im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung wurden die Aufsichtsräte über geplante und stattgefundene personelle Entwicklungen in der Gruppe unterrichtet. Dabei legte der Aufsichtsrat besonderen Wert auf eine Verbreiterung der Führungsebenen des Konzerns, um hier die Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu reduzieren und den Konzern auch personell zukunftsfähig zu machen.

Die im Jahr 2019 vom Vorstand beauftragte Einführung einer unternehmensweiten ERP-Software, wurde im Jahr 2020 in den ersten Komponenten umgesetzt. Der Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt. Über den in Auftrag gegebenen Aufbau eines Compliance Management Systems und dessen Anwendung wurde turnusmäßig berichtet. Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und rechtliche Risiken informiert. Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten.
Als zusätzlicher Tagesordnungspunkt wurde ab der zweiten Aufsichtsratssitzung regelmäßig durch den Vorstand ein Covid-19-Statusbericht erteilt. Der Aufsichtsrat ließ sich einerseits die Auswirkungen in den einzelnen Unternehmensbereichen Einkauf, Planung, Vertrieb, Bau und Administration und den vom Vorstand eingeleiteten Gegenmaßnahmen berichten.
2.2. Personelle Themen
Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im Geschäftsjahr 2020 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit.
Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals über alle Unternehmensbereiche hinweg. Im Dezember 2020 wurden den Herren Christian Grossmann und Michael Marienfeld Prokura erteilt.
3. Überwachung durch den Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2020 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2020 wesentliches Augenmerk auf die regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere auf die Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft sowie den Umgang des Vorstands mit den (erwarteten) Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die getätigten Geschäfte explizit zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen.
Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß der Satzung nachgekommen. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die Muth & Co. GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2020 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2020 und den Konzernabschluss 2020 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 21.06.2021 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2020 Traumhaus AG festgestellt.
Der Aufsichtsrat spricht insbesondere vor dem Hintergrund der diversen durch Covid-19 bedingten Erschwernisse allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 Dank und Anerkennung aus.
Wiesbaden, 21. Juni 2021
Für den Aufsichtsrat
Markus Wenner
Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.06.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Traumhaus AG, Wiesbaden
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar  bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar  bis zum 31. Dezember 2020.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
  

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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Muth & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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gez. Ralf Kammer Wirtschaftsprüfer
gez. Kurt Abert Wirtschaftsprüfer