Traumhaus
AG
Wiesbaden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020
Lagebericht
LAGEBERICHT
zum
31. Dezember 2020
Traumhaus AG
Projektierung und Abwicklung von Bauvorhaben
Borsigstraße 20 a
65205 Wiesbaden
Inhaltsverzeichnis
1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit
Die Traumhaus AG wurde am 21. Juli 1993
gegründet und hat ihren Sitz in Wiesbaden.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der
Traumhaus AG ist der Handel mit Grundstücken,
insbesondere die damit zusammenhängende Projektierung
ganzer Siedlungen bis zur Baurechtserlangung, deren
Errichtung und die dies betreffende Vermarktung.
a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist
insbesondere als Folge der Corona-Pandemie in 2020 um 5,0%
gesunken, nachdem im Vorjahr noch ein geringes Wachstum von
0,6% erreicht wurde. Das Bauhauptgewerbe erzielte trotz der
Corona-Krise im achten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg.
Mit einem Anstieg von 4,9% nach 5,1% im Vorjahr blieb
dieser Trend ungebrochen. Der Anstieg lag somit - noch mehr
als in den Vorjahren - wiederum deutlich über dem
gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Allerdings zeichnet sich
eine Abschwächung der Konjunktur im Bauhauptgewerbe
ab. Der Auftragseingang in 2020 lag um 2,6% unter dem
Auftragseingang des Vorjahres.
Einhergehend mit dem Nachfrageüberhang im
Baugewerbe haben sich die Baupreise für
Wohngebäude in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 1,6%
(im Vorjahr: 4,3%) erhöht.
Die Preise für Wohnimmobilien lagen im 4.
Quartal 2020 durchschnittlich um 8,1% über dem
Vorjahresquartal. Insbesondere die Preise für Ein- und
Zweifamilienhäuser stiegen hierbei durchweg um 10% und
mehr in fast der gesamten Republik an. Lediglich in
städtischen Kreisen erhöhten sich die Preise mit
7,0% etwas weniger rasant. Etwas geringer war der
Preisanstieg bei Eigentumswohnungen. Die durchschnittlichen
Steigerungsraten lagen, je nach Region bei 5,7% bis 8,9%.
In jedem Fall wurden die Baupreiserhöhungen durch die
Marktpreiserhöhungen überkompensiert.
b) Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen
Geschäftsjahr war bestimmt durch ein stark wachsendes
Projektierungsvolumen um die fortlaufend hohe
Marktnachfrage abzudecken. Die Realisierung
größerer, mehrjähriger Projekte wird
planmäßig vorangetrieben. Sie befinden sich in
der Vertriebsphase und finden daher noch keinen
Niederschlag in den Umsätzen des Berichtsjahres, die
deswegen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind.
Strukturell bedingte Verzögerungen auf die die
Gesellschaft keinen Einfluss hat sind insbesondere
genehmigungsrechtliche Verzögerungen und
behördliche Überlastungen bei projektierten
Bauvorhaben auch bedingt durch die Corona-Pandemie sowie
häufig die Folge von baurechtsspezifischen Regelungen
auf Landesgesetzebene und lokalpolitische
Entscheidungskompetenzen.
c) Ertragslage
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr
TEUR 6.688 nach TEUR 8.400 im Vorjahr. Das Jahresergebnis
hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 716 um TEUR
1.331 auf TEUR -615 verschlechtert.
Die Eigenkapitalrendite beträgt -3,3%.
d) Finanzlage
Die Bilanzsumme der Traumhaus AG hat sich von TEUR
74.143 auf TEUR 78.191 erhöht.
Die Traumhaus AG ist jederzeit in der Lage ihre
finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.
Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente
nutzte die Traumhaus AG nicht oder in nicht wesentlichem
Umfang.
d1) Kapitalstruktur
Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die deutliche
Erhöhung der Bilanzsumme resultiert aktivisch im
Wesentlichen aus der Bestandserhöhung an
Grundstücken von TEUR 37.688 auf TEUR 41.671
und durch die Erhöhung der Forderungen gegen
verbundene Unternehmen von TEUR 14.798 auf TEUR
18.718. Die Refinanzierung erfolgte vor allem durch die
Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 1.078 auf TEUR
18.395, dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegen
Kreditinstitute von TEUR 17.099 auf TEUR 35.042 dem
eine Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen um TEUR 13.594 auf TEUR 12.039
gegenübersteht Die Eigenkapitalquote ist mit 23,5%
nach 23,3% im Vorjahr nahezu unverändert.
Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei
Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR
517.
d2) Investitionen
Im Geschäftsjahr 2020 wurden keine materiellen
Investitionen in das Anlagevermögen getätigt. Die
in 2019 aktivierte Produktionsanlage im Bau wurde im
Berichtsjahr an eine 100%-ige neugegründete
Enkelgesellschaft veräußert.
d3) Liquidität
Die Liquiditätslage der Traumhaus AG ist gut, so
dass derzeit keine Engpässe zu erwarten sind.
e) Vermögenslage
Das Vermögen der Traumhaus AG besteht zum
Abschlussstichtag zu 54,3% aus Vorräten, insbesondere
Grundstücken mit einem Betrag von TEUR 41.671.
Das Eigenkapital beträgt TEUR 18.395.
f) Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Eigenkapitalrendite beträgt -3,3 %, die
Gesamtkapitalrentabilität (ROI) 1,4 %.
Aus der laufenden Geschäftstätigkeit
erzielte die Traumhaus AG im abgelaufenen
Geschäftsjahr einen negativen Cashflow
(Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) in
Höhe von TEUR ‑549.
2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Die Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind in
2020 überraschend gut durch die Coronakrise gekommen.
Allerdings sind Betriebsabläufe durch behördliche
Engpässe und die Einschränkungen durch Corona
bedingte Abstands- und Versammlungs-regelungen direkt
betroffen. Die Rezession in 2020 hat jedoch zu einem
Rückgang des Auftragseinganges in der Baubranche in
2020 geführt. Die Überwindung der andauernden
Krise ist maßgeblich vom Erfolg der Eindämmung
und Zurückdrängung des Virus und der damit
möglichen Lockerung der Einschränkungen
abhängig. Auch die Auswirkungen der ultralockeren
Geldpolitik und der stark ansteigenden Verschuldung der
öffentlichen Haushalte und die deswegen zu erwartenden
fiskalpolitischen Reaktionen auf der einen Seite und die
ungebremste hohe Nachfrage nach Wohneigentum auf der
anderen Seite führen zu erheblichen
Prognoseunsicherheiten. Die Traumhaus AG geht davon aus,
dass sich das von ihr abgedeckte Marktsegment kurz- und
mittelfristig weiterhin positiv entwickelt.
a. Risikobericht
Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist
das Wachstum in der Baubranche ungebrochen. Auch in 2020
übersteigt dieses Wachstum nach wie vor die
Wachstumswerte der Gesamtvolkswirtschaft deutlich. Für
die Gesamtvolkswirtschaft geht das Deutsche Institut der
Wirtschaft (DIW) von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung
von 3,0% in 2021 und 3,8% in 2022 aus. Die Traumhaus AG
sieht insbesondere in der möglichen ausbleibenden
Erholung ein Risiko.
Der sich auch durch die Einschränkung der
Reisefreiheit weiter verschärfende Mangel an
Fachkräften stellt ein weiteres Risiko betreffend der
Zielerreichung dar.
Die Wettbewerbsvorteile von Traumhaus durch den Fokus
auf das Einsteiger-preissegment sowie die Abdeckung der
gesamten Wertschöpfungskette können die
konjunkturellen Risiken in Deutschland teilweise abfedern.
b. Chancenbericht
Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer
ausgefeilten Standardisierung können Aufwand und
Kosten gesenkt und dem zunehmenden Regulierungsdruck
erfolgreich begegnet werden. Typenstatiken verstärken
die Vorteile der Traumhaus AG im Verbund mit den
Tochtergesellschaften im Markt.
Die sich fortsetzende Konsolidierung der Baubranche
in Deutschland ergeben gerade in der wirtschaftlich
herausfordernden Situation weitere Chancen für die
Traumhaus AG.
Darüber hinaus sieht die Traumhaus AG gute
Chancen im Bereich des wachsenden Geschäftsfeldes
Geschosswohnungsbau. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit
mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssichere
Energiekonzepte soll weiter ausgebaut werden.
3. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung
von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei
Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risiko-managements
ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle
Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt
eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das
Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein
Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick
über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und
Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende
Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von
Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein
entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes
Mahnwesen.
4. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien
Die AG hat keine eigenen Aktien im Bestand.
5. Sonstige Angaben
a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen
Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung
vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.
b) Bestehende Zweigniederlassungen
Die Traumhaus AG unterhält keine
Zweigniederlassungen.
Wiesbaden, den 15. Mai 2021
Traumhaus AG
- Vorstand -
gez. Otfried
Sinner
gez. Wolfgang Fuchs
Bilanz
Anhang
Die mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag
vom 21. Juli 1993 errichtete Dirk van Hoek GmbH wurde am
17. November 1994 im Handelsregister beim Amtsgericht
Königstein im Taunus unter der Nummer HRB 4094
eingetragen.
Der Gesellschaftsvertrag wurde am 11. Dezember 2003
geändert und der Sitz von Kelkheim nach Bad Soden am
Taunus verlegt. Am 25. November 2008 hat die
Gesellschafterversammlung beschlossen, das Stammkapital auf
Euro 26.000,00 zu erhöhen. Die
Handelsregistereintragung erfolgte am 23. Dezember 2008. In
der Gesellschafterversammlung vom 20. November 2012 wurde
die Sitzverlegung von Bad Soden am Taunus nach Wiesbaden
beschlossen. Die diesbetreffende Eintragung im
Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden erfolgte am 22.
Februar 2013 unter der Nummer HRB 26876.
Durch Satzung vom 8. Juni 2018 entstand durch
formwechselnde Umwandlung die Traumhaus AG. Eingetragen
wurde dies im Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden
unter der Nummer HRB 30469.
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit
Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die
Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von
Beteiligungen sowie die Erbringung von entgeltlichen
Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften.
Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand
des Unternehmens.
Die Geschäftsleitung befindet sich in der
Borsigstraße 20a in Wiesbaden.
Das Geschäftsjahr endet am 31. Dezember.
Der Jahresabschluss ist nach den Bestimmungen des
Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt.
Alle Vermögensgegenstände und Schulden sind
einzeln bewertet.
Vermögensgegenständen des
Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten
vermindert um planmäßige Abschreibungen
bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt
nach der linearen Methode über die voraussichtliche
Nutzungsdauer. Im Geschäftsjahr 2020 angeschaffte
bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von Euro
800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe
aufwandswirksam berücksichtigt. Die Entwicklung des
Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.
Der Anteilsbesitz ist der nachfolgenden Tabelle zu
entnehmen:
Der Grundstücksbestand ist mit den
originären und den projektentwicklungsbedingten
nachträglichen Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund
des Vollständigkeitsgebots des § 246 HGB sind im
Grundstücksbestand enthalten auch die
Anschaffungskosten für kaufvertraglich nur bedingt
erworbene Grundstücke wegen der am Bilanzstichtag noch
fehlenden behördlichen Genehmigungen. Gleiches gilt
für die insoweit noch nicht erfüllten
Zahlungsverpflichtungen, die in den Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen enthalten sind. Die
vertraglichen Vereinbarungen ermöglichen dem
Käufer ebenso wie dem Verkäufer vom Vertrag
zurückzutreten, sofern innerhalb einer vereinbarten
Frist eine Genehmigung zur geplanten Bebauung noch nicht
vorliegt.
Die übrigen Vermögensgegenstände sind
mit dem Nennwert ausgewiesen. Zur Berücksichtigung des
allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung
gebildet. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres
fällig.
Bei den Rechnungsabgrenzungsposten ist der
Vorleistungsaufwand für Zeiten nach dem Bilanzstichtag
angesetzt.
Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des
Aufsichtsrates vom 30. November 2019 wurde eine
Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 237.398,00
durch Ausgabe von 237.398 neuen auf den Inhaber lautenden
nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen
Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie
beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in
Höhe von EUR 182.573,00 durch Ausgabe von 182.573
neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen
Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt.
Die Ausgabe erfolgte zu EUR 16,50 je Aktie. Hierdurch
erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR
4.428.540,00 um EUR 182.573,00 auf EUR 4.611.113,00.
Die Kapitalerhöhung wurde am 07. Januar 2020 in das
Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das
genehmigte Kapital 2018/I beträgt nach teilweiser
Inanspruchnahme noch EUR 154.825,00.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juli 2020
wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis
zum 3. August 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis
zu 2.305.556,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal
oder mehrmals zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes
Kapital 2020/I). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom
gleichen Tage wurde das genehmigte Kapital 2018/I
aufgehoben.
Mit Beschluss des Vorstandes und Zustimmung des
Aufsichtsrates vom 15. Dezember 2020 wurde eine
Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu EUR 142.858,00
durch Ausgabe von 142.858 neuen auf den Inhaber lautenden
nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen
Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie
beschlossen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in
Höhe von EUR 142.858,00 durch Ausgabe von 142.858
neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen
Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt.
Die Ausgabe erfolgte zu EUR 14,00 je Aktie. Hierdurch
erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR
4.611.113,00 um EUR 142.858,00 auf EUR 4.753.971,00.
Die Kapitalerhöhung wurde am 06. Januar 2021 in das
Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das
genehmigte Kapital 2020/I beträgt nach teilweiser
Inanspruchnahme noch EUR 2.162.698,00.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet. Der Wert der
Rück-stellungen ist in Höhe der nach allgemeinen
Erfahrungswerten zu erwartenden Aufwendungen
berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten gegenüber
einem Aktionär betragen Euro 3.586.711,43. Davon
entfallen Euro 2.000.000,00 auf eine Restlaufzeit von mehr
als 1 Jahr.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in
Höhe von TEUR 23.811 sind mit folgenden
Grundpfandrechten besichert:
- Grundschuld für Sparkasse Rhein-Neckar Nord,
Mannheim: Euro 10.578.975,48
- Grundschuld für Sparkasse Rhein-Neckar Nord,
Mannheim: Euro 1.740.799,99
- Grundschuld für Sparkasse Hanau, Hanau:
Euro 2.100.000,00
- Grundschuld für Bankhaus Lampe,
Düsseldorf: Euro 2.900.000,00
- Grundschulden für Austrian Anadi Bank,
Klagenfurt: Euro 600.000,00
- Grundschuld für VR-Bank
Main-Kinzig-Büdingen, Büdingen: Euro 4.500.006,00
- Grundschuld für Sparkasse Oberhessen,
Friedberg: Euro 1.390.678,00
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275
(2) HGB entsprechend dem in der Buchhaltung angewendeten
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus
Mietverträgen über Büro- und
Lagerflächen und einen Showroom sowie Kraftfahrzeuge
und Büroausstattungen
in folgender Höhe:
Aus dem Geschäftsergebnis werden keine
Steuerfestsetzungen erwartet.
Durchschnittlich waren 35 Mitarbeiter im
Wirtschaftsjahr 2020 beschäftigt.
Zu Vorständen der Gesellschaft waren im
Geschäftsjahr und zum Bilanzstichtag folgende Personen
bestellt:
Herr Otfried Sinner, Büdingen (Vorsitzender)
Herr Wolfgang Fuchs, Maintal
Herrn Otfried Sinner wurde Einzelvertretungsbefugnis
und die Befreiung von der Mehrfachvertretung nach §
181 Alt. 2 BGB erteilt.
Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben
im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von
Euro 579.000,00 erhalten. Die Vergütung der
Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung
für alle Mandate der Traumhaus-Konzern-gesellschaften.
Die Aufsichtsratsmitglieder sind weiterhin:
Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt, München
(Vorsitzender)
Herr Dr. Holger Jakob, Rechtsanwalt, Frankfurt
(stellvertretender Vorsitzender)
Herr Markus Reichenberger, Ingenieur, Grünwald.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im
Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von Euro
59.713,31 erhalten.
Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach
dem Abschlussstichtag ist nicht zu berichten.
Der Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, das
Ergebnis der Traumhaus AG teilweise auf neue Rechnung
vorzutragen, insoweit die Hauptversammlung nicht eine
Ausschüttung beschließt.
Wiesbaden, 31. März 2021
Traumhaus AG
- Vorstand -
gez. Otfried
Sinner
gez. Wolfgang Fuchs
(Vorstandsvorsitzender)
Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats
BERICHT DES AUFSICHTSRATS DER TRAUMHAUS AG
ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR
2020
SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,
DER AUFSICHTSRAT ERSTATTET ÜBER SEINE
TÄTIGKEIT
IM GESCHÄFTSJAHR 2020 WIE FOLGT BERICHT:
1. Allgemeine Informationen
Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei
Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2020 gehörten dem
Aufsichtsrat folgende Personen an:
■ Herr Markus Wenner (Vorsitzender)
■ Herr Dr. Holger Jakob (Stellvertretender
Vorsitzender)
■ Herr Markus Reichenberger
Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen
wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden.
Im Geschäftsjahr 2020 fanden insgesamt fünf
Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der
Gesellschaft statt:
1. 27.02.2020
2. 08.04.2020
3. 02.06.2020
4. 09.06.2020
5. 10.12.2020
An vier Aufsichtsratssitzungen nahmen sämtliche
Aufsichtsratsmitglieder, zum Teil fernmündlich oder
über elektronische
Konferenzsysteme teil, bei der Aufsichtsratssitzung
am 27.02. war Herr Dr. Jakob nicht zugegen.
Darüber hinaus war der Aufsichtsratsvorsitzende
über das ganze Jahr hinweg im regelmäßigen
Austausch mit den Vorständen zu allen für das
Unternehmen wichtigen Themen.
Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des
Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert
zusammenfassen.
2. Beratungsschwerpunkte
2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische
Themen
In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden
regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe
erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich auch immer die
Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich
darstellen lassen und diese überwacht. Ebenfalls
regelmäßig gab der Vorstand den
Aufsichtsräten in den einzelnen Sitzungen ein Update
zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und
Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in
der gesamten Traumhaus-Gruppe. Diese wurden einzeln
dargestellt und erläutert.
Über die einzelnen "Leads" im strategisch
wichtigen Bereich der Grundstücksbeschaffung wurde im
Rahmen der Aufsichtsratssitzungen durch den Vorstand
ausführlich berichtet.
Ebenfalls regelmäßig wurde über die
Fortschritte bei der Errichtung des geplanten
Fertigteilwerks, das Bestandteil eines
Traumhaus-Bau-Kompetenzzentrums werden soll, berichtet. Die
ständige Überprüfung des eingesetzten
Energiekonzepts der Traumhaus-Siedlungen war ebenfalls
fester Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen.
Im Bereich der seit 2016 eingeführten
standardisierten Mehrfamilienhäuser konnten im
Geschäftsjahr 2020 aus weiteren Fertigstellungen
konkrete Kosten aus der Bauleistung mit der Planung
abgeglichen und weiter präzisiert werden. Der
Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen
regelmäßig über den Fortgang des Bereichs
Mehrfamilienhäuser informiert. Hierzu gehörten
auch die Fortschritte bei einzelnen, bedeutsamen
Globalverkäufen, in diesem Jahr auch erstmals für
eine komplette Reihenhaussiedlung. Fester
Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte
und ein Soll / Ist-Abgleich der Meilensteine im
Bereich Investor Relations sowie der geplanten
Kapitalmarktmaßnahmen. Hierzu gehörten
Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden
Öffentlichkeitsarbeit, die Aufnahme der Coverage durch
ein drittes Research-Haus (Bankhaus Metzler), die
Neumandatierung des Designated Sponsors (ODDO SEYDLER) wie
auch die Umsetzung von Kapitalerhöhungen und die
Aufnahme der Aktie an weiteren Handelsplätzen.
Im Rahmen der regelmäßigen
Berichterstattung wurden die Aufsichtsräte über
geplante und stattgefundene personelle Entwicklungen in der
Gruppe unterrichtet. Dabei legte der Aufsichtsrat
besonderen Wert auf eine Verbreiterung der
Führungsebenen des Konzerns, um hier die
Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu
reduzieren und den Konzern auch personell
zukunftsfähig zu machen.
Die im Jahr 2019 vom Vorstand beauftragte
Einführung einer unternehmensweiten ERP-Software,
wurde im Jahr 2020 in den ersten Komponenten umgesetzt. Der
Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt.
Über den in Auftrag gegebenen Aufbau eines Compliance
Management Systems und dessen Anwendung wurde
turnusmäßig berichtet. Regelmäßig
wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und
rechtliche Risiken informiert. Der Vorstand der Traumhaus
AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die
Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des
Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe
relevanten Marktsegmenten.
Als zusätzlicher Tagesordnungspunkt wurde ab der
zweiten Aufsichtsratssitzung regelmäßig durch
den Vorstand ein Covid-19-Statusbericht erteilt. Der
Aufsichtsrat ließ sich einerseits die Auswirkungen in
den einzelnen Unternehmensbereichen Einkauf, Planung,
Vertrieb, Bau und Administration und den vom Vorstand
eingeleiteten Gegenmaßnahmen berichten.
2.2. Personelle Themen
Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im
Geschäftsjahr 2020 Herr Otfried Sinner und Herr
Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets
einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181
2. Fall BGB befreit.
Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über
den stetigen Aufbau des Personals über alle
Unternehmensbereiche hinweg. Im Dezember 2020 wurden den
Herren Christian Grossmann und Michael Marienfeld Prokura
erteilt.
3. Überwachung durch den Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2020 die
ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben
wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und
regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem
Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und
strategische Gesamtplanung, die operative
Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle
wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft
regelmäßig schriftlich und mündlich auch
außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet.
Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die
Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm
zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im
Geschäftsjahr 2020 wesentliches Augenmerk auf die
regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich
und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere
auf die Überwachung der Liquiditätslage der
Gesellschaft sowie den Umgang des Vorstands mit den
(erwarteten) Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Der
Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig
und in verschiedener Hinsicht auf, über die
Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies
umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die
getätigten Geschäfte explizit zu begründen,
fundierte Prognosen über die wahrscheinliche
Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie
Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und
Rentabilitätsberechnungen vorzulegen.
Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle,
Beratung und Förderung der Geschäftsführung
gemäß der Satzung nachgekommen. Der
Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die
entsprechenden Lageberichte wurden durch die Muth & Co.
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer
Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des
Konzernabschlusses, des Lageberichts und des
Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2020 hat der
Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den
Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem
abschließenden Ergebnis der Prüfung des
Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben. Der
Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss 2020 und den Konzernabschluss 2020 sowie
die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am
21.06.2021 einstimmig gebilligt. Damit ist der
Jahresabschluss 2020 Traumhaus AG festgestellt.
Der Aufsichtsrat spricht insbesondere vor dem
Hintergrund der diversen durch Covid-19 bedingten
Erschwernisse allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie
dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und
persönlichen Einsatz im abgelaufenen
Geschäftsjahr 2020 Dank und Anerkennung aus.
Wiesbaden, 21. Juni 2021
Für den Aufsichtsrat
Markus Wenner
Vorsitzender des Aufsichtsrats
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.06.2021 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die
Traumhaus AG, Wiesbaden
Prüfungsurteil
Wir haben den Jahresabschluss der
Traumhaus AG, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz
zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2020.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses geführt hat.
Grundlage für das Prüfungsurteil
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses" unseres
Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir
sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum
Jahresabschluss zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des
Aufsichtsrates als Aufsichtsorgan für den
Jahresabschluss
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Der Aufsichtsrat als Aufsichtsorgan ist
verantwortlich für die Überwachung des
Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung
des Jahresabschlusses.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Muth & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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