Traumhaus AGWiesbadenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021Vorbemerkungen Die Traumhaus AG (auch "Gesellschaft") ist an den Börsen München, Frankfurt und Xetra unter der Wertpapiernummer A2N B7S (ISIN: DE000A2NB7S2) im Marktsegment m:access (Börse München) gelistet. Die Traumhaus AG ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Der Konzernabschluss ist nach § 290ff HGB ebenfalls nach deutschem Handelsrecht aufgestellt. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den aufgestellten Einzelabschluss und Konzernabschluss der Traumhaus AG. 1. Grundlagen des Konzerns / Unternehmens a) Geschäftsmodell des Konzerns / Unternehmens Geschäftssitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen, sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 30469 eingetragen. Der Traumhaus-Konzern umfasst 14 nationale Gesellschaften, die unter Führung der selbst operativ tätigen Traumhaus AG stehen. Die Liste aller Gesellschaften ist im Konzernanhang angegeben. Der Konzern ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Durch die Tochtergesellschaft Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Langenselbold, werden auch die Tätigkeitsbereiche Baugeschäft (Hoch- und Tiefbau) sowie Baustoffhandel abgedeckt. Insgesamt kann Traumhaus die ganze Wertschöpfungskette vom Kauf der Grundstücke und der Projektierung ganzer Siedlungen bis zum Bau, der Vermarktung und der anschließenden Betreuung der Immobilien aus einer Hand anbieten. b) Ziele und Strategien Durch die Verbindung von seriellem Bauen u. a mit vorgefertigten Wandelementen und einer ausgefeilten Standardisierung wird das Ziel verfolgt, Aufwand und Kosten zu senken, das Projektmanagement zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern. Das Geschäftsfeld Geschosswohnungsbau ist weiterhin wachsend. Die Energieeffizienzsteigerung steht im Focus aller Produkte. c) Forschung und Entwicklung Durch das Fertigteilewerk mit seiner seriellen Produktion wird dem überregionalen Fachkräftemangel aktiv entgegengewirkt. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile der weiteren Entwicklung der Traumhaus - Produkte. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist nach dem Corona bedingten Einbruch von -4,9% in 2020 in dem Berichtsjahr um 2,9% gestiegen, womit das Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht ist. Das Bauhauptgewerbe erzielte im neunten Jahr in Folge einen Umsatzanstieg. Mit einem Anstieg von 1,0% nach 4,9% im Vorjahr blieb dieser Trend ungebrochen. Der Anstieg lag allerdings deutlich unter dem gesamtwirtschaftlichen Wachstum. Diese Wachstumsabschwächung hatte sich bereits in 2020 durch einen Rückgang des Auftragseinganges abgezeichnet. Der Auftragseingang in 2021 lag real und kalenderbereinigt um 2,3% über dem Auftragseingang des Vorjahres. Einhergehend mit dem Nachfrageüberhang im Baugewerbe haben sich die Baupreise für Wohngebäude in 2021 gegenüber dem Vorjahr um 11,0% (im Vorjahr: 7,8%) erhöht. Die Preise für Wohnimmobilien lagen im 4. Quartal 2021 durchschnittlich um 12,2% über dem Vorjahresquartal. Besonders stark erhöhten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser, wobei insbesondere die dünn besiedelten ländlichen Kreise noch stärker stiegen als die Metropolregionen. Wie in den Vorjahren wurden die Baupreiserhöhungen durch die Marktpreiserhöhungen überkompensiert. b) Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr war bestimmt durch die fortlaufend hohe Nachfrage. Das prognostizierte Umsatzwachstum wurde erreicht. c) Ertragslage scrollen
Die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr TEUR 116.447,7 nach 102.699,8 im Vorjahr. Diesen Erträgen standen Aufwendungen in Höhe von 104.829,3 nach TEUR 94.135,6 im Vorjahr gegenüber. Die Relation Aufwendungen zu Erträgen verbesserte sich von 91,7% auf 90,0%. Das EBITDA hat sich mit TEUR 13.080,7 nach TEUR 9.076,6 im Vorjahr deutlich erhöht. d) Finanzlage Die Bilanzsumme von Traumhaus hat sich um TEUR 1.782,3 oder 1,5% auf TEUR 117.477,4 vermindert. Insgesamt war Traumhaus auch im Berichtsjahr durch die hohe Liquidität und die bestehenden Refinanzierungslinien jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Außerbilanzielle Finanzinstrumente nutzte Traumhaus nicht oder in nicht wesentlichen Umfang. d1) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital wurde durch die im Geschäftsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung und die weitgehende Thesaurierung des Jahresergebnisses 2020 weiter gestärkt. Die Eigenkapitalquote beträgt 31,4% nach 23,9% im Vorjahr. Bei einem deutlich verbesserten Ergebnis beträgt die Eigenkapitalrendite 17,6%. Auf der Aktivseite ist die Verminderung der Bilanzsumme vor allem durch die Verringerung der fertigen Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) um TEUR 23.964,2 von TEUR 64.714,2 auf TEUR 40.750,0 bedingt. Gegenläufig ist die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 7.718,0 auf TEUR 35.991,0. Der Nettowert aus unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen abzüglich der erhaltenen Anzahlungen ist mit TEUR 16.186,9 nach TEUR 6.317,7 im Vorjahr ebenfalls deutlich erhöht. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks erhöhte sich um TEUR 1.110,8 auf TEUR 4.196,9. Die Minderung der Bilanzsumme ist passivisch insbesondere bedingt durch die starke Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 13.908,7 auf TEUR 43.177,5 und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 7.594,5 auf TEUR 13.219,2. Dem steht die starke Erhöhung der Eigenmittel um TEUR 8.494,6 auf TEUR 36.939,0 und die Erhöhung der Rückstellungen um TEUR 7.451,4 auf TEUR 15.623,9 gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 36,8% der Bilanzsumme nach 47,9% im Vorjahr. d2) Investitionen Die im Geschäftsjahr 2019 begonnene Errichtung eines Fertigteilewerks für serielles Bauen wurde fortgesetzt. Es wurden weitere TEUR 3.660,4 investiert. Die Produktionsanlage wird voraussichtlich im 2. Quartal 2022 den Betrieb aufnehmen. Die anderen Investitionen betreffen im Wesentlichen die Investitionen in das Grundstück für das Fertigteilewerk und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. d3) Liquidität Die Liquiditätslage des Traumhaus-Konzerns ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. e) Vermögenslage scrollen
Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich um TEUR 1.782,3 oder 1,5% auf TEUR 117.477,4 geringfügig vermindert. Das Vermögen des Traumhaus-Konzerns besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen mit TEUR 40.750,0 oder 34,7% aus Vorräten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Grundstücke. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 4.382,2 auf TEUR 12.537,0 erhöht und stellt 10,7% der Vermögenswerte dar. Die unfertigen Leistungen umfassen mit einem Betrag von TEUR 36.941,6 nach TEUR 24.914,6 im Vorjahr jetzt 31,5% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital des Konzerns (TEUR 36.939,0) entspricht einer Quote von 31,4% nach 23,9% im Vorjahr. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrendite beträgt 17,6%, die Gesamtkapitalrendite (ROI) 7,3%. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cash Flow von TEUR 6.934 (im Vorjahr: -332). Durch Investitionstätigkeit wurde ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR -5.786 (im Vorjahr: -1.014) erzielt. Aus Finanzierungstätigkeit flossen aus dem Konzern TEUR -37 (im Vorjahr: -832) ab. Das EBITDA des Geschäftsjahres beträgt TEUR 13.080,7 nach TEUR 9.076,6 im Vorjahr. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind auch in 2021 gut durch die Coronakrise gekommen. Die Störungen der Betriebsabläufe durch behördliche Engpässe und die Einschränkungen durch Corona konnten im Wesentlichen überwunden werden. Die anziehende Konjunktur hat zu einem Anstieg des Auftragseinganges in 2021 in der Baubranche geführt. Die neuesten Zahlen für 2022 vom statistischen Bundesamt weisen jedoch wieder auf einen Rückgang hin. Im globalen Umfeld mit wertbestimmenden Faktoren wie die Entwicklung der Corona-Pandemie, den weltwirtschaftlichen Friktionen aus den Lieferkettenproblemen und nicht zuletzt dem Russland - Ukraine - Krieg lässt eine belastbare Prognose kaum zu. Der wohnungswirtschaftliche Bereich in Deutschland wird daneben von steigenden Hypothekenzinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit belastet. Unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Unsicherheiten geht Traumhaus davon aus, dass das von ihr abgedeckte Marktsegment kurz- und mittelfristig weiterhin nachgefragt wird. Der umfangreiche schon gesicherte Grundstücksbestand ermöglicht ein Umsatzvolumen von 500 Mio. Euro. Hierdurch lässt sich ein jährlicher Zuwachs von durchschnittlich 15 Prozent bei der Gesamtleistung in den nächsten Jahren prognostizieren. Das EBITDA wird, wie in den Vorjahren, in einer Spanne von 10% bis 13% der Gesamtleistung erwartet. a) Risikobericht Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Risiken haben die führenden Wirtschaftsinstitute in jüngster Zeit ihre Konjunkturprognosen laufend gesenkt. Die Bundesregierung geht in ihrer Konjunkturprognose vom April 2022 von einem Wachstum des Bruttosozialproduktes von 2,2% in diesem Jahr und von 2,5% in 2023 aus. Traumhaus sieht insbesondere in der sich abschwächenden Konjunktur und im starken Anstieg der Hypothekenzinsen ein Risiko. Der sich weiter verschärfende Mangel an Fachkräften sowie die Lieferkettenprobleme stellen weitere Risiken betreffend der Zielerreichung dar. Daneben ergeben sich nicht absehbare Folgen aus der weltpolitischen Entwicklung, insbesondere dem Russland - Ukraine - Krieg. Die Wettbewerbsvorteile von Traumhaus durch die Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette und durch das serielle Bauen können die konjunkturellen Risiken in Deutschland teilweise abfedern. b) Chancenbericht Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung kann dem Inflationsdruck entgegengewirkt werden. Die Konsolidierung der Baubranche in Deutschland setzt sich fort. Hieraus ergeben sich gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Situation weitere Chancen für Traumhaus. Die Entwicklung von Liegenschaften in Zusammenarbeit mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssichere und nachhaltige Energiekonzepte wird weiter ausgebaut. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. 5. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien Der Konzern hat keine eigenen Aktien im Bestand. 6. Sonstige Angaben a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (= Forschungs- und Entwicklungsbericht) Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. b) Bestehende Zweigniederlassungen Der Traumhaus-Konzern unterhält keine Zweigniederlassungen.
Wiesbaden, den 31. März 2022 Traumhaus AG - Vorstand - gez. Otfried Sinner gez. Wolfgang Fuchs Konzernbilanz zum 31.12.2021Aktiva scrollen
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.-31.12.2021scrollen
Konzernanhang1. Grundsätze der Rechnungslegung Die Traumhaus AG ist in Deutschland ansässig und registriert. Der eingetragene Firmensitz ist Wiesbaden. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wird nach den gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuches §§ 290ff HGB erstellt. Der Konzernabschluss wird auf Basis fortgeführter Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Der Vorstand der Traumhaus AG hat den Konzernabschluss am 31. März 2022 aufgestellt. 2. Konsolidierungsgrundsätze Unternehmenszusammenschlüsse Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert, wenn der Konzern Beherrschung erlangt hat. Dabei werden im Rahmen der erforderlichen Neubewertung sämtliche stillen Reserven und Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt. Ein nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten verbleibender positiver Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die beim Erwerb übertragene Gegenleistung sowie das erworbene identifizierbare Nettovermögen werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Tochterunternehmen Tochterunternehmen werden nach §§ 300ff. HGB vollkonsolidiert. Hierbei handelt es sich um vom Konzern beherrschte Unternehmen (§ 290 HGB). Bei der Vollkonsolidierung werden die Vermögenswerte und Schulden einer Tochtergesellschaft vollständig in den Konzernabschluss übernommen. Die Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung erstmalig besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Verlust der Beherrschung Verliert Traumhaus die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, werden die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaft sowie die dazugehörigen nicht beherrschenden Anteile ausgebucht. Das Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Bewertung der zurückbehaltenen Anteile erfolgt zum Fair Value zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung. Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen, die als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert sind, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Eigentümer über maßgeblichen Einfluss verfügt. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzen. Bestehen stattdessen Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Schulden einer gemeinsamen Vereinbarung, werden diese entsprechend der Quotenkonsolidierung bilanziert. Bei der Konsolidierung eliminierte Geschäftsvorfälle Die Auswirkungen der Geschäftsvorfälle zwischen den in den Traumhaus Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden bei der Erstellung des Konzernabschlusses eliminiert. Die Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen mit Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, werden nur entsprechend der Höhe des Anteils des Konzerns an dem Beteiligungsunternehmen eliminiert. Die Abschlüsse der Traumhaus AG sowie ihrer Tochterunternehmen werden stetig nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. 3. Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2021 inklusive der Traumhaus AG vierzehn Unternehmen (31.12.2020: vierzehn), in den Konzernabschluss einbezogen. Eine gemeinschaftliche Tätigkeit (§ 310 HGB) wird mit keinem Unternehmen (31.12.2020: keinem) ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2021 wurden zwei (31.12.2020: zwei) Unternehmen als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet. Für alle einbezogenen Tochterunternehmen gilt der 31. Dezember als Stichtag für die Abschlusserstellung. Die Anteilsbesitzliste von Traumhaus AG ist Bestandteil des Konzernanhangs. Gesellschaften, welche gemäß § 296 Abs. 2 HGB (Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung) nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden sind in der Anteilsbesitzliste entsprechend gekennzeichnet. Eine Veränderung zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der erfolgten Neugründung der G&H Energy GmbH, Magdeburg. Die Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Langenselbold, hält 49,0 % der Gesellschaftsanteile an der G&H Energy GmbH, Magdeburg. 4. Währungsumrechnung Alle im Traumhaus-Konzern zusammengefassten Unternehmen legen ausschließlich in Euro Rechnung. Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Geschäfts- oder Firmenwerte Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Überschuss der Anschaffungskosten für die Anteile an einem Unternehmen über das erworbene anteilige Nettovermögen. Das Nettovermögen stellt den Saldo aus den bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerten und den übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten dar. Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich auf Wertminderung überprüft. Soweit sich aus dieser Überprüfung kein Hinweis auf eine Wertminderung ergibt werden die Geschäfts- und Firmenwerte linear über 10 Jahre abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden einzeln bewertet. b) Sonstige immaterielle Vermögenswerte Erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. c) Sachanlagen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - gemindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. d) Umlaufvermögen d1) Vorräte Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Erworbene Grundstücke werden mit originären und projektentwicklungsbedingten nachträglichen Anschaffungskosten bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten aktiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen erhalten Zahlungen auf Vorräte, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe an den Kunden realisiert sind. Sie werden zu Nominalbetrag bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten abgesetzt. d2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nominalwerten bewertet. Sind Umstände bekannt, die den Schluss zulassen, dass bestimmte Forderungen mit einem über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehenden Risiko behaftet sind, wird diesen Risiken im Wege der Einzelbewertung Rechnung getragen. Darüber hinaus wird auf bestimmte Forderungsgruppen ein pauschaler Prozentsatz als Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet und bilanziert. e) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Vorleistungen für zeitbezogene oder zeitraumbezogene Gegenleistungen nach dem Bilanzstichtag. f) Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich mittels des Temporary-Konzepts für sämtliche temporären Unterschiede zwischen steuerlichen und bilanziellen Wertansätzen gebildet. Aktive latente Steuern auf temporäre Unterschiede und Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern eine Nutzung der betreffenden Steuerentlastungen auf Basis prognostizierbarer Ergebnisse der voraussehbaren Zukunft nachgewiesen werden kann. Aktive und passive latente Steuern werden nicht angesetzt, soweit sich die temporäre Differenz aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes als Folge eines Unternehmenszusammenschlusses ergibt. Aktive Steuerlatenzen werden zu jedem Bilanzstichtag auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Gegebenenfalls wird der Buchwert eines latenten Steueranspruchs in dem Umfang verringert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass zukünftig ausreichend zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde wie für 2020 auch für 2021 grundsätzlich der kombinierte Steuersatz aus Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 30,8% herangezogen. g) Rückstellungen g1) Steuerrückstellungen Der laufende Ertragssteueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2021 beträgt der zusammengefasste Steuersatz aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wie im Vorjahr 15,8%. Einschließlich der Gewerbesteuer von 15,0% ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 30,8%. g2) sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines Ereignisses aus der Vergangenheit besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig schätzbar ist. h) Finanzielle Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. i) Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien Erlöse aus der Veräußerung von Immobilienvorräten werden entweder Zeitpunkt- oder zeitraumbezogen realisiert, sobald der Kunde die Verfügungsgewalt über den betreffenden Vermögenswert erlangt. Bestehende Gewährleistungsansprüche sind stets entsprechend den Regelungen des § 249 HGB bilanziell berücksichtigt 6. Anteilsbesitzliste von Traumhaus zum 31. Dezember 2021 gemäß § 313 Abs. 2 HGB scrollen
In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (vollkonsolidiert) scrollen
In den Konzernabschluss nach der Equity-Methode (§ 311 HGB) einbezogene Unternehmen scrollen
* Angaben aus vorläufigen
Jahresabschlüssen zum 31.12.2021
Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen scrollen
* Die Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH ist
einzige Komplementärin der Traumhaus Service und
Logistik GmbH & Co. KG ohne Kapitalbeteiligung.
7. Erläuterungen zur Konzernbilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem anliegenden Konzernanlagespiegel zu entnehmen. a1) Geschäfts- oder Firmenwerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte betragen am Bilanzstichtag TEUR 2.749,7. Neben der planmäßigen Abschreibung der Werte über 10 Jahre nach der linearen Methode wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 527,8 vorgenommen. Hierbei handelt es sich um notwendige Neubewertungen der Firmenwerte einzelner konsolidierter Unternehmen. Durch (Teil-) Realisation von Projekten der jeweiligen Zweckgesellschaften wurden die als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesenen Vorleistungen realisiert. a2) Sachanlagen Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten betreffen den Bestand an Grundstücken die zur dauerhaften Nutzung bestimmt sind. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Regelungen. a3) Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen zum einen Beteiligungen an Gesellschaften, die wegen mangelndem Einfluss oder wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden. Sie werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die unter Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesenen Gesellschaften werden nach der Equity- Methode im Konzernabschluss erfasst. Der Bilanzansatz setzt sich aus der anteiligen Eigenkapitalposition von TEUR 111,7 und dem Firmenwert von TEUR 293,4 zusammen. b) Umlaufvermögen b1) Vorräte Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen Leistungen, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe abgeschlossen und realisiert sind. Sie sind zu Nominalbeträgen bewertet und werden offen vom Posten Vorräte abgesetzt. b2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Lieferungen und Leistungen betreffen abgerechnete Leistungen an Kunden. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. c) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst geleistete Zahlungen für noch ausstehende Leistungen. d) Aktive latente Steuern Im Geschäftsjahr 2021 haben einige konsolidierte Konzerngesellschaften körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verluste in Höhe von TEUR 1.217,3 erlitten. Andere Konzerngesellschaften erzielten Gewinne auf die teilweise steuerliche Verlustvorträge verwendet werden konnten. Weiterhin durften einige handelsrechtliche Aufwandspositionen steuerrechtlich nicht zum Ansatz gebracht werden. Hierbei handelt es sich um temporäre Differenzen. Im Saldo wurden die aktivierten latenten Steuern um TEUR 917 erfolgswirksam erhöht. e) Eigenkapital Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. August 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu 2.305.556,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2020/I). Auf Grundlage dieser Ermächtigung (Genehmigtes Kapital 2020/I) hat der Vorstand am 9 Juni 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrates vom selben Tag beschlossen, eine Barkapitalerhöhung um bis zum EUR 237.698,00 durchzuführen. Hieraus wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 170.312,00 durch Ausgabe von 170.312 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie durchgeführt. Die Ausgabe erfolgte zu EUR 17,10 je Aktie. Hierdurch erhöhte sich das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 4.753.971,00 um EUR 170.312,00 auf EUR 4.924.283,00. Die Kapitalerhöhung wurde am 15. Juli 2021 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen. Das genehmigte Kapital 2020/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 1.992.386,00. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 24. August 2021 wurde das Grundkapital der Gesellschaft bedingt um bis zu EUR 250.000,00 erhöht (Bedingtes Kapital 2021/1). Das bedingte Kapital dient ausschließlich zur Gewährung von Bezugsrechten an derzeitige und zukünftige Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG sowie an derzeitige und zukünftige Arbeitnehmer gegenwärtig oder zukünftig verbundener Unternehmen der Traumhaus AG, § 192 Abs. 2 Ziffer 3 AktG. scrollen
f) Rückstellungen f1) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen (TEUR 2.136,5) und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 1.728,5). f2) sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen enthalten sind Rückstellungen für noch zu erbringende Restarbeiten (TEUR 6.044,0). g) Verbindlichkeiten Bis auf die unter g1) ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. g1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 24.773,0 in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren fällig. TEUR 1.007,3 sind nach Ablauf von 5 Jahren fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 33.646,0 besichert. 8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 54.857,4 insbesondere Grundstücksveräußerungen von mehreren Projekten. In Höhe von TEUR 46.780,2 wurden Umsätze aus Bauleistungen nach Abnahme und Übergabe realisiert. b) Bestandsveränderungen Die Bestandsveränderungen umfassen sowohl im Geschäftsjahr erbrachte Teilleistungen, die noch nicht abgenommen und übergeben worden sind (Bestandserhöhungen) als auch in den Vorjahren erbrachte Teilleistungen, die im Geschäftsjahr abgenommen und übergeben wurden (Bestandsminderungen). c) sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.250,5) und Erträge aus der Herabsetzung von gebildeten Pauschalwertberichtigungen (TEUR 101,4) enthalten. d) Materialaufwand Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen steht in ausschließlichem Zusammenhang mit den erbrachten Lieferungen und Leistungen. e) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen betreffen insbesondere die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 664,2) sowie die außerplanmäßige Abschreibung auf diesen Wert (TEUR 527,8). Weitere Informationen sind dem anliegenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. f) Ergebnis aus Beteiligung an assoziierten Unternehmen Die Main Kinzig Hotel Immobilien GmbH wird nach den in 2019 erlittenen Anlaufverlusten unverändert zum Vorjahr mit dem Erinnerungswert bilanziert. Die KIWO GmbH & Co. KG wird mit dem anteiligen Eigenkapital (TEUR 111,7) zuzüglich des fortgeschriebenen Firmenwertes (TEUR 293,4) bilanziert. Das At-Equity-Ergebnis beträgt im Geschäftsjahr TEUR -6,2. h) Steuern vom Einkommen und vorm Ertrag Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr beträgt der Gewerbesteueraufwand TEUR 2.039,8 und der Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag TEUR 1.947,2. Durch die Erhöhung der aktiven latenten Steuern wurde der Konzernsteueraufwand um TEUR 917 vermindert. Die effektiven Ertragsteuern betragen somit TEUR 3.069,9. Der effektive Ertragssteuersatz beträgt 31,9%. 9. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 78 Mitarbeiter beschäftigt. Bezüge Bezüge des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 75,0 erhalten. Gesamtbezüge des Vorstandes Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 538,4 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate bei Traumhaus Konzern und den Tochtergesellschaften. 10. Haftungsverhältnisse Der Traumhaus-Konzern haftet aus Kreditbürgschaften zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 1.500 (i. Vj.: TEUR 1.500). Nach den vorliegenden Informationen aus dem Beteiligungscontrolling muss zur Zeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft gerechnet werden. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büro- und Lagerflächen und einem Showroom, Kraftfahrzeug-Leasingverträge und Büroausstattung in folgender Höhe: scrollen
12. Honorar des Abschlussprüfers Für die im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wurden folgende Honorare abgerechnet: scrollen
Es wurden ausschließlich Leistungen erbracht, die mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Traumhaus AG vereinbar sind. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bezieht sich auf die Prüfung des Jahresabschlusses der Traumhaus AG, der Prüfung des Jahresabschlusses der Heinrich Hildmannn Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH und der Prüfung des Jahresabschlusses des Traumhaus-Konzerns. 13. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland und die durch die Regierung verhängten Maßnahmen zur Einschränkung und Bekämpfung der Pandemie und ihrer Auswirkungen wirken sich auch auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Traumhaus-Konzerns aus. Seit Ende Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Jahr 2022 können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Wir verweisen auf die Darstellung im Lagebericht. 14. Gewinnverwendungsvorschlag des VorstandesDer Vorstand der Traumhaus AG schlägt vor, das Ergebnis der Traumhaus AG teilweise auf neue Rechnung vorzutragen, insoweit der Aufsichtsrat nicht eine Ausschüttung beschließt.
Wiesbaden, den 31. März 2022 Traumhaus AG - Vorstand - gez. Otfried Sinner gez. Wolfgang Fuchs Konzernanlagespiegel 2021scrollen
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Konzern-Kapitalflussrechnung 2021scrollen
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021scrollen
BERICHT DES AUFSICHTSRATS IM GESCHÄFTSJAHR 2021SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, DER AUFSICHTSRAT ERSTATTET ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2021 WIE FOLGT BERICHT: 1. Allgemeine Informationen Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2021 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an: scrollen
Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden. Im Geschäftsjahr 2021 fanden insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt: scrollen
An drei Aufsichtsratssitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, zum Teil fernmündlich oder über elektronische Konferenzsysteme teil, bei der Aufsichtsratssitzung am 21.12. war Herr Dr. Jakob nicht zugegen. Darüber hinaus war der Aufsichtsratsvorsitzende über das ganze Jahr hinweg im regelmäßigen Austausch mit den Vorständen zu allen für das Unternehmen wichtigen Themen. Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen. 2. Beratungsschwerpunkte 2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich auch immer die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen und diese überwacht. Ebenfalls regelmäßig gab der Vorstand den Aufsichtsräten in den einzelnen Sitzungen ein Update zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Diese wurden einzeln dargestellt und erläutert. Über die einzelnen "Leads" im strategisch wichtigen Bereich der Grundstücksbeschaffung wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen durch den Vorstand ausführlich berichtet. Ebenfalls regelmäßig wurde über die Fortschritte bei der Errichtung des geplanten Fertigteilwerks, das Bestandteil eines Traumhaus-Bau-Kompetenzzentrums werden soll, berichtet. Die ständige Überprüfung des eingesetzten Energiekonzepts der Traumhaus-Siedlungen war ebenfalls fester Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen. Fester Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte und ein Soll / Ist-Abgleich der Meilensteine im Bereich Investor Relations sowie der geplanten Kapitalmarktmaßnahmen. Hierzu gehörten Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden Öffentlichkeitsarbeit auch die Umsetzung eines Öffentlichen Angebots mit Wertpapierprospekt über das Zeichnungstool der Börse München sowie die Vorbereitung eines Schuldscheindarlehens. Im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung wurden die Aufsichtsräte über geplante und stattgefundene personelle Entwicklungen in der Gruppe unterrichtet. Dabei legte der Aufsichtsrat besonderen Wert auf eine Verbreiterung der Führungsebenen des Konzerns, um hier die Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu reduzieren und den Konzern auch personell zukunftsfähig zu machen. Die eingeführte ERP-Software wird fortlaufend in weitere Unternehmensteile ausgeweitet. Der Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt. Über kontinuierlichen Ausbau des Compliance Management Systems und dessen Anwendung wurde turnusmäßig berichtet. Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über bestehende operative und rechtliche Risiken informiert. Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten. Regelmäßig gab der Vorstand Einblick in den Umgang mit und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Der Aufsichtsrat ließ sich einerseits die Auswirkungen in den einzelnen Unternehmensbereichen Einkauf, Planung, Vertrieb, Bau und Administration und den vom Vorstand eingeleiteten Gegenmaßnahmen berichten. Insbesondere das Thema steigender Baukosten und gestörter Lieferketten und Gegenmaßnahmen wurde regelmäßig diskutiert. 2.2. Personelle Themen Als Vorstand der Gesellschaft fungierten im Geschäftsjahr 2021 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals über alle Unternehmensbereiche hinweg. Im Rahmen der Hauptversammlung 2021 wurde ein Aktienoptionsprogramm implementiert. 3. Überwachung durch den Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2021 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2021 wesentliches Augenmerk auf die regelmäßige Einsichtnahme in den wirtschaftlich und rechtlich relevanten Schriftverkehr und insbesondere auf die Überwachung der Liquiditätslage der Gesellschaft sowie den Umgang des Vorstands mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, die getätigten Geschäfte explizit zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen. Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß der Satzung nachgekommen. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die MUTH & Co. GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2021 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2021 und den Konzernabschluss 2021 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 25.05.2022 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2021 Traumhaus AG festgestellt. Der Aufsichtsrat spricht insbesondere vor dem Hintergrund der diversen durch Covid-19 bedingten Erschwernisse allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 Dank und Anerkennung aus.
Wiesbaden, 25. Mai 2022 Für den Aufsichtsrat Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Traumhaus AG, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Traumhaus AG, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 25. Mai 2022 Muth
& Co. GmbH
gez. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer |
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