![]() Traumhaus AGWiesbadenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022Vorbemerkungen Die Traumhaus AG (auch „Gesellschaft") ist an den Börsen München, Frankfurt und Xetra unter der Wertpapiernummer A2N B7S (ISIN: DE000A2NB7S2) im Marktsegment m:access (Börse München) gelistet. Die Traumhaus AG ist zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach deutschem Handelsrecht verpflichtet. Der Konzernabschluss ist nach § 290ff HGB ebenfalls nach deutschem Handelsrecht aufgestellt. Soweit im Lagebericht zahlenmäßige Darstellungen erfolgen, beziehen sich diese auf den aufgestellten Einzelabschluss und Konzernabschluss der Traumhaus AG. 1. Grundlagen des Konzerns / Unternehmens a) Geschäftsmodell des Konzerns / Unternehmens Geschäftssitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Grundstücken, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere von Beteiligungen, sowie die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen gegenüber Tochtergesellschaften. Erlaubnispflichtige Geschäfte sind nicht Gegenstand des Unternehmens. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 30469 eingetragen. Der Traumhaus-Konzern umfasst 15 nationale Gesellschaften, die unter Führung der selbst operativ tätigen Traumhaus AG stehen. Die Liste aller Gesellschaften ist im Konzernanhang angegeben. Der Konzern ist ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Durch die Tochtergesellschaft Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH, Wiesbaden, werden auch die Tätigkeitsbereiche Baugeschäft (Hoch- und Tiefbau) sowie Baustoffhandel abgedeckt. Insgesamt kann Traumhaus die ganze Wertschöpfungskette vom Kauf der Grundstücke und der Projektierung ganzer Siedlungen bis zum Bau, der Vermarktung und der anschließenden Betreuung der Immobilien aus einer Hand anbieten. b) Ziele und Strategien Durch die Verbindung von seriellem Bauen u. a mit vorgefertigten Wandelementen und einer ausgefeilten Standardisierung wird das Ziel verfolgt, Aufwand und Kosten zu senken, das Projektmanagement zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern. Das Geschäftsfeld Geschosswohnungsbau ist weiterhin wachsend. Die Energieeffizienzsteigerung steht im Focus aller Produkte. c) Forschung und Entwicklung Durch das Fertigteilewerk mit seiner seriellen Produktion wird dem überregionalen Fachkräftemangel aktiv entgegengewirkt. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind wichtige Bestandteile der weiteren Entwicklung der Traumhaus - Produkte. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg in Deutschland im Geschäftsjahr um 1,8% nach 2,6% im Vorjahr. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 5,8% (nominal ein Umsatzplus von 9,8%) nachdem in den letzten neun Jahren immer ein realer Umsatzanstieg verzeichnet werden konnte. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 15,1% zurück, im Segment Wohnungsbau sogar um 16,5%. Die erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen sanken in 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 6,9% und erreichten mit 354.400 genehmigten Wohnungen den niedrigsten Stand seit 2018. Die negative Entwicklung hat sich im Jahresverlauf 2022 verstärkt. Besonders stark war der Rückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Einhergehend mit dem Rückgang des Auftragseinganges und der neu genehmigten Wohnungen sind die Preise für Wohnimmobilien gemäß einer vorläufigen Berechnung des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2022 gegenüber dem Vorjahr um 5,3% gesunken. Dies war der erste Preisrückgang seit 2010. Ausschlaggebend für den Rückgang der Kaufpreise dürfte die gesunkene Nachfrage infolge gestiegener Finanzierungskosten und der anhaltend hohen Inflation sein. b) Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 116.447,7 leicht auf 115.710,7 gesunken bewegt sich damit weiter auf einem hohen Niveau. c) Ertragslage
Den Gesamtleistungen stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 111.897,0 nach TEUR 104.829,2 im Vorjahr gegenüber. Die Relation Aufwendungen zu Erträgen verschlechterte sich von 90,0 % auf 96,7 %. Das EBITDA ist von TEUR 13.080,8 im Vorjahr auf TEUR 4.906,0 gesunken. d) Finanzlage Die Bilanzsumme von Traumhaus hat sich um TEUR 36.802,4 oder 31,3% auf TEUR 154.279,8 erhöht. Insgesamt war Traumhaus auch im Berichtsjahr durch die hohe Liquidität und die bestehenden Refinanzierungslinien jederzeit in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Außerbilanzielle Finanzinstrumente nutzte Traumhaus nicht oder in nicht wesentlichen Umfang. d1) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital wurde durch die weitgehende Thesaurierung des Jahresergebnisses 2021 weiter gestärkt. Allein bedingt durch die deutliche Erhöhung der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote. Sie beträgt 23,7% nach 31,4% im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite beträgt 2,7%. Auf der Aktivseite ist die Erhöhung der Bilanzsumme vor allem durch die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) um TEUR 40.355,5 von TEUR 36.941,6 auf TEUR 77.297,1 und dem Anstieg der fertigen Erzeugnisse und Waren um TEUR 50.743,7 von TEUR 40.750,0 auf TEUR 91.493,8 bedingt. Gegenläufig ist die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen, die offen von den Vorräten abgesetzt werden um TEUR 38.840,2 auf TEUR 59.594,9 und die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 28.259,5 auf TEUR 7.731,5. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks erhöhte sich um TEUR 7.665,8 auf TEUR 11.862,7. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist passivisch insbesondere bedingt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 43.177,5 um TEUR 13.271,4 auf TEUR 56.448,9 und die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 13.219,2 um TEUR 28.285,1 auf TEUR 41.504,3. d2) Investitionen Die im Geschäftsjahr 2019 begonnene Errichtung eines Fertigteilewerks für serielles Bauen wurde fortgesetzt. Es wurden weitere TEUR 2.240,2 investiert. Die Produktionsanlage geht im Mai 2023 in Betrieb. Die anderen Investitionen betreffen im Wesentlichen Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. d3) Liquidität Die Liquiditätslage des Traumhaus-Konzerns ist gut, es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten. e) Vermögenslage
Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich um TEUR 36.802,4 oder 31,3% auf TEUR 154.279,8 deutlich erhöht. Das Vermögen des Traumhaus-Konzerns besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen mit TEUR 91.493,8 oder 59,3% aus Vorräten. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Grundstücke. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 3.428,6 auf TEUR 15.965,6 erhöht und stellt 10,3% der Vermögenswerte dar. Die unfertigen Leistungen umfassen unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen TEUR 17.702,2 nach TEUR 16.186,9 im Vorjahr jetzt 11,5% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital des Konzerns (TEUR 36.587,0) entspricht einer Quote von 23,7% nach 31,4% im Vorjahr. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrendite beträgt 2,7%, die Gesamtkapitalrendite (ROI) 2,0%. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielte der Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cash Flow von TEUR 15.265 (im Vorjahr: TEUR 6.934). Durch Investitionstätigkeit wurde ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR -4.235 (im Vorjahr: TEUR -5.786) erzielt. Aus Finanzierungstätigkeit flossen aus dem Konzern TEUR -3.364 (im Vorjahr: TEUR -37) ab. Das EBITDA des Geschäftsjahres beträgt TEUR 4.906,0 nach TEUR 13.080,8 im Vorjahr. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die anziehende Konjunktur hat zu einem Anstieg des Auftragseinganges in 2021 in der Baubranche geführt. Die neuesten Zahlen für 2022 vom statistischen Bundesamt weisen jedoch wieder auf einen Rückgang hin. Das globale Umfeld mit seinen wertbestimmenden Faktoren und Friktionen wie beispielsweise Lieferkettenprobleme, Inflation und nicht zuletzt dem Russland - Ukraine - Krieg erschwert alle Planungen und lässt belastbare Prognosen kaum zu. Der wohnungswirtschaftliche Bereich in Deutschland wird daneben von steigenden Hypothekenzinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit belastet. a) Prognosebericht Der im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 prognostizierte Zuwachs der Gesamtleistung für 2022 von 15% konnte nicht erreicht werden. Ursächlich hierfür war die im zweiten Halbjahr 2022 eingetretene Entwicklung im Wohnungsbaubereich, die durch Zins- und Preiserhöhungen und durch die Lieferkettenproblematik negativ auf den Markt gewirkt haben. Die Gesamtleistung verharrte infolge dessen auf dem Vorjahresniveau. Entsprechend konnte auch das prognostizierte EBITDA in Höhe von 10% bis 13% der Gesamtleistung auch nicht erreicht werden. Es betrug in 2022 4,3% bzw. 6,8% auf den Umsatz. Die in den Vorjahren geplante und umgesetzte Expansion führte zu erheblichen Vorlaufkosten, ohne dass wegen der Marktentwicklung entsprechende Ausgangsumsätze erzielt wegen konnten. Auf Grundlage der kurz- und mittelfristigen Planung prognostiziert Traumhaus EBITDA und Umsatz. Die Umsatzprognose erfolgt auf Basis der projektierten oder schon in der Realisations- und Vertriebsphase befindlichen Projekte. Hier prognostiziert der Konzern einen Umsatz in 2023 in der Bandbreite von 105 Mio. Euro bis 125 Mio. Euro. Aktuell sind 530 Wohneinheiten im Bau, von denen 420 in 2023 planmäßig fertiggestellt werden und Traumhaus einen Umsatz von rund 96 Mio. Euro sichern. In 2023 erwartet Traumhaus ein EBITDA von 4,5 bis 7,0 Mio. Euro. Der relativ zum Umsatz und absolute Rückgang des EBITDA ist Ausfluss der genannten Faktoren. Eine Inflation von teilweise bis zu 10 %, kombiniert mit gestiegenen Bau- und Energiekosten und starken Zinssteigerungen führten in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu massiven Einbrüchen auf dem Wohnimmobilienmarkt; eine Entwicklung, die weiterhin anhält. b) Risikobericht Die gesamte Baubranche und die Wohnungswirtschaft sind in dem makroökonomischen Gesamtumfeld zurzeit stark betroffen. Eine Entkoppelung von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ist kurzfristig nicht zu erwarten. Die Traumhaus AG als Mutterunternehmen des Traumhaus-Konzerns mit seiner Fokussierung auf serielles Bauen ist gegenüber vielen Konkurrenten noch in einer relativ günstigen Position. Dies gilt sowohl in Hinblick auf die Marktentwicklung und die Marktanforderungen als auch auf die Überwindung der aktuellen gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Situation und deren inhärenten Risiken. c) Chancenbericht Durch die Verbindung von seriellem Bauen mit einer ausgefeilten Standardisierung kann dem Inflationsdruck entgegengewirkt werden. Die Konsolidierung der Baubranche in Deutschland setzt sich fort. Hieraus ergeben sich gerade in der wirtschaftlich herausfordernden Situation weitere Chancen für Traumhaus. Die Entwicklung von Liegenschaften in Zusammenarbeit mit umweltbewussten Kommunen im Bereich zukunftssichere und nachhaltige Energiekonzepte wird weiter ausgebaut. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird auf Projektbasis ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. 5. Angaben betreffend den Erwerb eigener Aktien Der Konzern hat keine eigenen Aktien im Bestand. 6. Sonstige Angaben a) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (= Forschungs- und Entwicklungsbericht) Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. b) Bestehende Zweigniederlassungen Der Traumhaus-Konzern unterhält keine Zweigniederlassungen.
Wiesbaden, den 31. März 2023 Traumhaus AG Vorstand gez. Otfried Sinner gez. Wolfgang Fuchs Konzernbilanz zum 31.12.2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.-31.12.2022
Konzernanhang1. Grundsätze der Rechnungslegung Die Traumhaus AG ist in Deutschland ansässig und registriert. Der eingetragene Firmensitz ist Wiesbaden. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wird nach den gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuches §§ 290ff HGB erstellt. Der Konzernabschluss wird auf Basis fortgeführter Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Der Vorstand der Traumhaus AG hat den Konzernabschluss am 31. März 2023 aufgestellt. 2. Konsolidierungsgrundsätze Unternehmenszusammenschlüsse Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert, wenn der Konzern Beherrschung erlangt hat. Dabei werden im Rahmen der erforderlichen Neubewertung sämtliche stillen Reserven und Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt. Ein nach Aufdeckung stiller Reserven und Lasten verbleibender positiver Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die beim Erwerb übertragene Gegenleistung sowie das erworbene identifizierbare Nettovermögen werden grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Tochterunternehmen Tochterunternehmen werden nach §§ 300ff. HGB vollkonsolidiert. Hierbei handelt es sich um vom Konzern beherrschte Unternehmen (§ 290 HGB). Bei der Vollkonsolidierung werden die Vermögenswerte und Schulden einer Tochtergesellschaft vollständig in den Konzernabschluss übernommen. Die Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt zu dem Zeitpunkt, zu dem die Möglichkeit der Beherrschung erstmalig besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Verlust der Beherrschung Verliert Traumhaus die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, werden die Vermögenswerte und Schulden der Tochtergesellschaft sowie die dazugehörigen nicht beherrschenden Anteile ausgebucht. Das Ergebnis wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Bewertung der zurückbehaltenen Anteile erfolgt zum Fair Value zum Zeitpunkt des Verlusts der Beherrschung. Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen Assoziierte Unternehmen und gemeinsame Vereinbarungen, die als Gemeinschaftsunternehmen klassifiziert sind, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei dem der Eigentümer über maßgeblichen Einfluss verfügt. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzen. Bestehen stattdessen Rechte an den Vermögenswerten und Verpflichtungen für die Schulden einer gemeinsamen Vereinbarung, werden diese entsprechend der Quotenkonsolidierung bilanziert. Bei der Konsolidierung eliminierte Geschäftsvorfälle Die Auswirkungen der Geschäftsvorfälle zwischen den in den Traumhaus Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden bei der Erstellung des Konzernabschlusses eliminiert. Die Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen mit Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, werden nur entsprechend der Höhe des Anteils des Konzerns an dem Beteiligungsunternehmen eliminiert. Die Abschlüsse der Traumhaus AG sowie ihrer Tochterunternehmen werden stetig nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. 3. Konsolidierungskreis und Unternehmenszusammenschlüsse Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2022 inklusive der Traumhaus AG fünfzehn Unternehmen (31.12.2021: vierzehn), in den Konzernabschluss einbezogen. Eine gemeinschaftliche Tätigkeit (§ 310 HGB) wird mit keinem Unternehmen (31.12.2021: keinem) ausgeübt. Im Geschäftsjahr 2022 wurden zwei (31.12.2021: zwei) Unternehmen als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode bewertet. Für alle einbezogenen Tochterunternehmen gilt der 31. Dezember als Stichtag für die Abschlusserstellung. Die Anteilsbesitzliste von Traumhaus AG ist Bestandteil des Konzernanhangs. Gesellschaften, welche gemäß § 296 Abs. 2 HGB (Tochterunternehmen von untergeordneter Bedeutung) nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden sind in der Anteilsbesitzliste entsprechend gekennzeichnet. Eine Veränderung zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Erwerb der RESIDO GmbH & Co. KG, Linden. Die Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH, Wiesbaden, ist einziger Komplementär der Gesellschaft. Einzige Kommanditistin ist die Traumhaus Wohnungsbaugesellschaft für junge Familien und reife Junggebliebene mbH, Wiesbaden, mit einer Kommanditeinlage von 1.000,00 EUR. 4. Währungsumrechnung Alle im Traumhaus-Konzern zusammengefassten Unternehmen legen ausschließlich in Euro Rechnung. Eine Währungsumrechnung war nicht erforderlich. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Geschäfts- oder Firmenwerte Ein Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Überschuss der Anschaffungskosten für die Anteile an einem Unternehmen über das erworbene anteilige Nettovermögen. Das Nettovermögen stellt den Saldo aus den bewerteten erworbenen identifizierbaren Vermögenswerten und den übernommenen Schulden und Eventualverbindlichkeiten dar. Mit Ausnahme des aktivierten Geschäfts- und Firmenwertes aus der Beteiligung an der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH resultieren die aktivierten Geschäfts- und Firmenwerte aus den in den jeweiligen Tochtergesellschaften im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung in Planung und in Realisierung befindlichen Bauprojekten, denen bereits ein wirtschaftlicher Wert zugewiesen werden konnte. Die planmäßige Abschreibung dieser Geschäfts- und Firmenwerte erfolgt als bestmögliche Abschätzung über 10 Jahre nach der linearen Methode. Ein längerer Zeitraum scheidet aus, da die dem Geschäfts- und Firmenwert zugrundeliegenden Projekte in keinem Fall einen längeren Realisationszeitraum betreffen. Einer möglichen kürzeren Nutzungsdauer, die sich aus einer schnelleren Realisierung der Projekte ergeben würde, wird durch einen jährlich durchgeführten Werthaltigkeitstest Rechnung getragen. Der aktivierte Geschäfts- und Firmenwert aus der Beteiligung an der Heinrich Hildmann Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH wird über 10 Jahre nach der linearen Methode abgeschrieben. Grundlage der Schätzung der Nutzungsdauer ist der beobachtete Zyklus von Innovation und Marktänderung der Absatz- und Beschaffungsmärkte im Hochbaubereich. Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden einzeln bewertet. b) Sonstige immaterielle Vermögenswerte Erworbene sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. c) Sachanlagen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - gemindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. d) Umlaufvermögen d1) Vorräte Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Fertige Erzeugnisse und Waren (Grundstücksbestand) sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Erworbene Grundstücke werden mit originären und projektentwicklungsbedingten nachträglichen Anschaffungskosten bewertet. Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten aktiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen erhalten Zahlungen auf Vorräte, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe an den Kunden realisiert sind. Sie werden zu Nominalbetrag bewertet und gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten abgesetzt. d2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nominalwerten bewertet. Sind Umstände bekannt, die den Schluss zulassen, dass bestimmte Forderungen mit einem über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehenden Risiko behaftet sind, wird diesen Risiken im Wege der Einzelbewertung Rechnung getragen. Darüber hinaus wird auf bestimmte Forderungsgruppen ein pauschaler Prozentsatz als Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet und bilanziert. e) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Vorleistungen für zeitbezogene oder zeitraumbezogene Gegenleistungen nach dem Bilanzstichtag. f) Latente Steuern Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich mittels des Temporary-Konzepts für sämtliche temporären Unterschiede zwischen steuerlichen und bilanziellen Wertansätzen gebildet. Aktive latente Steuern auf temporäre Unterschiede und Verlustvorträge werden nur angesetzt, sofern eine Nutzung der betreffenden Steuerentlastungen auf Basis prognostizierbarer Ergebnisse der voraussehbaren Zukunft nachgewiesen werden kann. Aktive und passive latente Steuern werden nicht angesetzt, soweit sich die temporäre Differenz aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes als Folge eines Unternehmenszusammenschlusses ergibt. Aktive Steuerlatenzen werden zu jedem Bilanzstichtag auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Gegebenenfalls wird der Buchwert eines latenten Steueranspruchs in dem Umfang verringert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass zukünftig ausreichend zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde wie für 2021 auch für 2022 grundsätzlich der kombinierte Steuersatz aus Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 30,8% herangezogen. g) Rückstellungen g1) Steuerrückstellungen Der laufende Ertragssteueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2022 beträgt der zusammengefasste Steuersatz aus Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag wie im Vorjahr 15,8%. Einschließlich der Gewerbesteuer von 15,0% ergibt sich ein Gesamtsteuersatz von 30,8%. g2) sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aufgrund eines Ereignisses aus der Vergangenheit besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig schätzbar ist. h) Finanzielle Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. i) Erlöse aus der Veräußerung von Immobilien Erlöse aus der Veräußerung von Immobilienvorräten werden entweder zeitpunkt- oder zeitraumbezogen realisiert, sobald der Kunde die Verfügungsgewalt über den betreffenden Vermögenswert erlangt. Bestehende Gewährleistungsansprüche sind stets entsprechend den Regelungen des § 249 HGB bilanziell berücksichtigt. 6. Anteilsbesitzliste von Traumhaus zum 31. Dezember 2022 gemäß § 313 Abs. 2 HGB
In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen (vollkonsolidiert)
In den Konzernabschluss nach der Equity-Methode (§ 311 HGB) einbezogene Unternehmen
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Angaben aus vorläufigen Jahresabschlüssen zum 31.12.2022 Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen
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Die Traumhaus Verwaltungsgesellschaft mbH ist einzige Komplementärin der Traumhaus
Service und Logistik GmbH & Co. KG ohne Kapitalbeteiligung. 7. Erläuterungen zur Konzernbilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem anliegenden Konzernanlagespiegel zu entnehmen. al) Geschäfts- oder Firmenwerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte betragen am Bilanzstichtag TEUR 3.558,1. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. a2) Sachanlagen Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten betreffen den Bestand an Grundstücken die zur dauerhaften Nutzung bestimmt sind. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Regelungen. a3) Finanzanlagen Die Finanzanlagen betreffen zum einen Beteiligungen an Gesellschaften, die wegen mangelndem Einfluss oder wegen Unwesentlichkeit nicht konsolidiert wurden. Sie werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die unter Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesenen Gesellschaften werden nach der Equity- Methode im Konzernabschluss erfasst. Der Bilanzansatz setzt sich aus der anteiligen Eigenkapitalposition von TEUR 111,7 und dem Firmenwert von TEUR 293,4 zusammen. b) Umlaufvermögen bl) Vorräte Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Diese berücksichtigen angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betreffen Leistungen, die noch nicht durch Abnahme und Übergabe abgeschlossen und realisiert sind. Sie sind zu Nominalbeträgen bewertet und werden offen vom Posten Vorräte abgesetzt. b2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und Lieferungen und Leistungen betreffen abgerechnete Leistungen an Kunden. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. c) Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst geleistete Zahlungen für noch ausstehende Leistungen. d) Aktive latente Steuern Im Geschäftsjahr 2022 haben einige konsolidierte Konzerngesellschaften körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Verluste in Höhe von TEUR 3.056,5 erlitten. Andere Konzerngesellschaften erzielten Gewinne auf die teilweise steuerliche Verlustvorträge verwendet werden konnten. Weiterhin durften einige handelsrechtliche Aufwandspositionen steuerrechtlich nicht zum Ansatz gebracht werden. Hierbei handelt es sich um temporäre Differenzen. Im Saldo wurden die aktivierten latenten Steuern um TEUR 1.166 erfolgswirksam erhöht. e) Eigenkapital Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2020 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 3. August 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu 2.305.556,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2020/1). Das genehmigte Kapital 2020/I beträgt nach teilweiser Inanspruchnahme noch EUR 1.992.386,00. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 24. August 2021 wurde das Grundkapital der Gesellschaft bedingt um bis zu EUR 250.000,00 erhöht (Bedingtes Kapital 2021/I). Das bedingte Kapital dient ausschließlich zur Gewährung von Bezugsrechten an derzeitige und zukünftige Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG sowie an derzeitige und zukünftige Arbeitnehmer gegenwärtig oder zukünftig verbundener Unternehmen der Traumhaus AG, § 192 Abs. 2 Ziffer 3 AktG.
f) Rückstellungen f1) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen (TEUR 2.835,3) und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 1.911,8). f2) sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen enthalten sind Rückstellungen für noch zu erbringende Restarbeiten (TEUR 7.704,4) und für drohende Verluste (TEUR 1.000,0) g) Verbindlichkeiten Bis auf die unter g1) ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind alle Verbindlichkeiten innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. g1) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 49.614,7 in einem Zeitraum von 1 bis 5 Jahren fällig. TEUR 2.832,3 sind nach Ablauf von 5 Jahren fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 44.471 besichert. 8. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von TEUR 18.880,4 insbesondere Grundstücksveräußerungen von mehreren Projekten. In Höhe von TEUR 53.570,8 wurden Umsätze aus Bauleistungen nach Abnahme und Übergabe realisiert. b) Bestandsveränderungen Die Bestandsveränderungen umfassen sowohl im Geschäftsjahr erbrachte Teilleistungen, die noch nicht abgenommen und übergeben worden sind (Bestandserhöhungen) als auch in den Vorjahren erbrachte Teilleistungen, die im Geschäftsjahr abgenommen und übergeben wurden (Bestandsminderungen). c) sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.419,9) und Erträge aus der Herabsetzung von gebildeten Pauschalwertberichtigungen (TEUR 304,1) enthalten. d) Materialaufwand Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen steht in ausschließlichem Zusammenhang mit den erbrachten Lieferungen und Leistungen. e) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen betreffen insbesondere die planmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 599,0). Weitere Informationen sind dem anliegenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. f) Ergebnis aus Beteiligung an assoziierten Unternehmen Die Main Kinzig Hotel Immobilien GmbH wird nach den in 2019 erlittenen Anlaufverlusten unverändert zum Vorjahr mit dem Erinnerungswert bilanziert. Die KIWO GmbH & Co. KG wird mit dem anteiligen Eigenkapital (TEUR 111,7) zuzüglich des fortgeschriebenen Firmenwertes (TEUR 293,4) bilanziert. Das At-Equity-Ergebnis beträgt im Geschäftsjahr TEUR -6,2. h) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Ergebnisses des Geschäftsjahres ermittelt. Für das Geschäftsjahr beträgt der Gewerbesteueraufwand TEUR 1.107,7 und der Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag TEUR 872,6. Durch die Erhöhung der aktiven latenten Steuern wurde der Konzernsteueraufwand um TEUR 1.166,0 vermindert. Die effektiven Ertragsteuern betragen somit TEUR 814,3. Der unbereinigte effektive Ertragssteuersatz beträgt 44,6%. Berücksichtigt hierbei ist eine gebildete Drohverlustrückstellung (TEUR 1.000,0), die das handelsrechtliche Konzernergebnis gemindert hat, die jedoch nach § 5 Abs. 4a S.1 EStG steuerrechtlich unbeachtlich ist. Ohne Berücksichtigung des steuerrechtlichen Abzugsverbotes beträgt die effektive Steuerlast 28,8%. 9. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 96 Mitarbeiter beschäftigt, davon 48 männliche und 48 weibliche. Bezüge Bezüge des Aufsichtsrates Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 63,8 erhalten. Gesamtbezüge des Vorstandes Die Mitglieder des Vorstandes der Traumhaus AG haben im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 710,5 erhalten. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder enthält die Vergütung für alle Mandate bei Traumhaus Konzern und den Tochtergesellschaften. 10. Haftungsverhältnisse Der Traumhaus-Konzern haftet aus Kreditbürgschaften zugunsten eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 1.500 (i. Vj.: TEUR 1.500). Nach den vorliegenden Informationen aus dem Beteiligungscontrolling muss zurzeit nicht mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft gerechnet werden. 11. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büro- und Lagerflächen und einem Showroom, Kraftfahrzeug-Leasingverträge und Büroausstattung in folgender Höhe:
12. Honorar des Abschlussprüfers Für die im Geschäftsjahr erbrachten Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, wurden folgende Honorare abgerechnet:
Es wurden ausschließlich Leistungen erbracht, die mit der Tätigkeit als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses der Traumhaus AG vereinbar sind. Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der Muth & Co. GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, bezieht sich auf die Prüfung des Jahresabschlusses der Traumhaus AG, der Prüfung des Jahresabschlusses der Heinrich Hildmannn Baugesellschaft für energieeffizientes Bauen mbH und der Prüfung des Jahresabschlusses des Traumhaus-Konzerns. 13. Gewinnverwendungsvorschlag des VorstandesVorstand und Aufsichtsrat der Traumhaus AG schlagen vor, das Ergebnis der Traumhaus AG auf neue Rechnung vorzutragen, insoweit die Hauptversammlung nicht eine Ausschüttung beschließt.
Wiesbaden, den 31. März 2023 Traumhaus AG Vorstand gez. Otfried Sinner gez. Wolfgang Fuchs Hinweis: Der vorstehende Konzernabschluss wurde am 02. Juni 2023 durch den Aufsichtsrat gebilligt. Konzernanlagespiegel 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung 2022
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus geringfügigen Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Kontokorrentverbindlichkeiten bzw. kurzfristige Kreditaufnahmen bestehen nicht. Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
BERICHT DES AUFSICHTSRATS DER TRAUMHAUS AGÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2022SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE, DER AUFSICHTSRAT ERSTATTET ÜBER SEINE TÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2022 WIE FOLGT BERICHT: 1. Allgemeine Informationen Der Aufsichtsrat der Traumhaus AG besteht aus drei Mitgliedern; im Geschäftsjahr 2022 gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an:
Es wurden keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden. Im Geschäftsjahr 2022 fanden insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen, gemeinsam mit dem Vorstand der Gesellschaft statt:
An allen Aufsichtsratssitzungen nahmen sämtliche Aufsichtsratsmitglieder, zum Teil fernmündlich oder über elektronische Konferenzsysteme teil. Darüber hinaus war der Aufsichtsratsvorsitzende über das ganze Jahr hinweg im regelmäßigen Austausch mit den Vorständen zu allen für das Unternehmen wichtigen Themen. Die thematischen Schwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats lassen sich wie nachfolgend geschildert zusammenfassen. 2. Beratungsschwerpunkte 2.1. Geschäftslage und geschäftspolitische Themen In den Sitzungen des Aufsichtsrates wurden regelmäßig die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmen der Traumhaus-Gruppe erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich auch immer die Ertrags- und Liquiditätssituation ausführlich darstellen lassen. Ebenfalls regelmäßig gab der Vorstand den Aufsichtsräten in den einzelnen Sitzungen ein Update zur aktuellen Planungs-, Vertriebs- und Bautenstandsentwicklung der zu realisierenden Projekte in der gesamten Traumhaus-Gruppe. Diese wurden einzeln dargestellt und erläutert. Die schwierige und unsichere Situation bei der Materialbeschaffung und korrespondierend der Baukosten sowie ergriffene Maßnahmen wurden intensiv diskutiert und detailliert durch den Vorstand und Geschäftsleitung erläutert. Die ebenfalls voranschreitende Verunsicherung von Käufern durch die Auswirkungen des Ukraine- Kriegs sowie des seit Jahresmitte 2022 rasant zulegenden Zinses für Baufinanzierungen wurde in den Sitzungen diskutiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben sich zu verschiedenen Maßnahmen beraten, die der Vorstand umgesetzt und folgend darüber berichtet hat. Der Vorstand hat über die Entwicklung des neuen Traumhaus-Produkts „Generation E" berichtet, welches im Zuge der Energiekrise zügig in den Vertrieb und die bauliche Umsetzung an verschiedenen Standorten gebracht wurde. Ebenfalls regelmäßig wurde über die Fortschritte bei der Fertigstellung und die ersten Probeläufe des im Bau befindlichen Fertigteilwerks berichtet. Der Vorstand berichtete von Entwicklungsansätzen zu einem Traumhaus-Standard für die serielle Sanierung. Über einzelne „Leads" und Standortmaßnahmen im Bereich der Grundstücksbeschaffung wurde im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen durch den Vorstand ausführlich berichtet. Fester Berichtsbestandteil der Sitzungen waren die Fortschritte und ein Soll/Ist-Abgleich der Meilensteine im Bereich Investor Relations sowie der geplanten Kapitalmarktmaßnahmen. Hierzu gehörten Maßnahmen im Bereich der wiederkehrenden Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vorbereitung und Umsetzung eines Corporate Loans. Im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung wurden die Aufsichtsräte über geplante und stattgefundene personelle Entwicklungen in der Gruppe unterrichtet. Dabei legte der Aufsichtsrat besonderen Wert auf eine Verbreiterung der Führungsebenen des Konzerns, um hier die Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen zu reduzieren und den Konzern auch personell zukunftsfähig zu machen. Die eingeführte ERP-Software wird fortlaufend in weitere Unternehmensteile ausgeweitet. Der Vorstand dokumentierte laufend über den Fortschritt. Über kontinuierlichen Ausbau des Compliance Management Systems und dessen Anwendung wurde turnusmäßig berichtet. Der Vorstand der Traumhaus AG erörterte mit dem Aufsichtsrat die Marktanforderungen und Marktgegebenheiten des Immobilienmarktes in den für die Traumhaus-Gruppe relevanten Marktsegmenten. Regelmäßig gab der Vorstand Einblick in den Umgang mit und die Auswirkungen der Covid-19- Pandemie, dem Ukraine-Krieg sowie des veränderten Zinsumfelds. Der Aufsichtsrat ließ sich einerseits die Auswirkungen in den einzelnen Unternehmensbereichen Einkauf, Planung, Vertrieb, Bau und Administration und den vom Vorstand eingeleiteten Gegenmaßnahmen berichten. Insbesondere das Thema steigender Baukosten und gestörter Lieferketten und Gegenmaßnahmen wurde regelmäßig diskutiert. 2.2. Personelle Themen Als Vorstand der Gesellschaft fungierte im Geschäftsjahr 2022 Herr Otfried Sinner und Herr Wolfgang Fuchs. Herr Sinner vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist von den Beschränkungen des § 181 2. Fall BGB befreit. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat über den stetigen Aufbau des Personals über alle Unternehmensbereiche hinweg. 3. Überwachung durch den Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die wesentlichen Geschäftsführungsmaßnahmen kontinuierlich überwacht. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat über die Unternehmensplanung und strategische Gesamtplanung, die operative Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement sowie alle wichtigen Geschäftsvorfälle der Gesellschaft regelmäßig schriftlich und mündlich auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen berichtet. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft sind mit dem Aufsichtsrat besprochen und ihm zur Zustimmung vorgelegt worden. Der Aufsichtsrat legte im Geschäftsjahr 2022 wesentliches Augenmerk auf den Umgang des Vorstands mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Der Aufsichtsrat forderte den Vorstand regelmäßig und in verschiedener Hinsicht auf, über die Führung seiner Geschäfte zu berichten. Dies umfasst insbesondere die Anweisung an den Vorstand, getätigte Geschäfte zu begründen, fundierte Prognosen über die wahrscheinliche Entwicklung laufender und geplanter Investitionen sowie Projektkalkulationen mit Abweichungsanalysen und Rentabilitätsberechnungen vorzulegen. Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht der Kontrolle, Beratung und Förderung der Geschäftsführung gemäß der Satzung nachgekommen. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte wurden durch die MUTH & Co. GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer Prüfung unterzogenen und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Geschäftsjahres 2022 hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2022 und den Konzernabschluss 2022 sowie die entsprechenden Lageberichte in seiner Sitzung am 02.06.2023 einstimmig gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2022 Traumhaus AG festgestellt. Der Aufsichtsrat spricht insbesondere vor dem Hintergrund der diversen durch Covid-19 bedingten Erschwernisse allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand der Gesellschaft für ihren fachlichen und persönlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 Dank und Anerkennung aus.
Wiesbaden, 02. Juni 2023 Für den Aufsichtsrat gez. Markus Wenner, Vorsitzender des Aufsichtsrats BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Traumhaus AG, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Traumhaus AG, Wiesbaden, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Traumhaus AG, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns, zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 2. Juni 2023 Muth & Co. GmbH gez. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer gez. Marco Bug, Wirtschaftsprüfer |
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