![]() DocCheck AGKölnHalbjahresbericht 2015Kennzahlen 2015 DocCheck Konzernscroll
Konzernzwischenlagebericht der DocCheck AG, Köln, für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 20151 Wichtige Ereignisse im BerichtszeitraumAußerordentliche Ereignisse oder solche von besonderer Bedeutung für den Konzern waren
im Berichtszeitraum wie folgt dargestellt zu verzeichnen. Die Gesellschafterversammlung der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH (DocCheck
Shop) hat im Juni 2015 beschlossen, sich künftig ganz auf das E-Commerce Geschäft
zu fokussieren und aus diesem Grund die Niederlassung in Eilenburg zum 30. September
2015 zu schließen. In diesem Zusammenhang werden einmalige Restrukturierungskosten
in Höhe von ca. 300 TEUR erwartet, die zum 30. Juni 2015 zurückgestellt wurden. Zudem
hat die Gesellschaft ihren gesamten Warenbestand auf die zukünftige Struktur hin überprüft
und zum Stichtag Wertberichtigungen auf den Warenbestand aufgrund von Reichweiten-
sowie Gängigkeitsabschlägen in Höhe von 122 TEUR vorgenommen. Die Marktpreise der Edelmetalle unterlagen in den ersten beiden Quartalen 2015 teils
deutlichen Kursschwankungen. Gegenüber dem 31. Dezember 2014 ist der Buchwert der
Edelmetalle jedoch nur leicht um 17 TEUR gesunken. Der Aktienportfolio wurde im Januar 2015 nochmals um rund 270 TEUR erhöht. Im März
2015 wurden Aktien mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von 75 TEUR verkauft,
woraus ein Veräußerungsgewinn in Höhe von 76 TEUR resultierte. Zum 30. Juni 2015 beträgt
der Marktwert des Aktienportfolios 965 TEUR. Am 21. Mai 2015 wurde den Aktionären die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 ausgezahlt.
Entsprechend dem Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2015
betrug die Dividende 35 Cent je Aktie. Die gesamte Auszahlung hatte damit ein Volumen
von 1.746.435,60 EUR. Auf der Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 hat der Vorstand
der DocCheck AG in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat den Aktienoptionsplan (AOP)
in der Aufsichtsratssitzung vom 25. März 2015 und der Vorstandssitzung vom 25. März
2015 verabschiedet. Ziel des AOP ist es, die Berechtigten möglichst langfristig an
die Gesellschaft zu binden, um eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung
zu gewährleisten. Der Basispreis für eine Aktie wurde entsprechend des Hauptversammlungsbeschlusses
vom 25. Mai 2012 auf 4,34 EUR und der Bezugskurs auf 4,30 EUR festgelegt. Im Zeitraum zwischen dem 26. März 2015 und dem 7. April 2015 wurden insgesamt 46.000
Optionen an sieben Berechtigte ausgegeben. 2 Prognose und sonstige EntwicklungenDas wirtschaftliche Umfeld hat sich seit der Erstellung des letzten Konzernlageberichtes
wenig verändert. Regulatorische Eingriffe sind nicht erfolgt und aktuell nicht vorhersehbar. Unser Geschäft unterliegt nur geringen regelmäßigen saisonalen Schwankungen. Es ist
jedoch damit zu rechnen, dass im Segment DocCheck Shop im 4. Quartal des laufenden
Geschäftsjahres auf Grund des Weihnachts- und Jahresendgeschäfts höhere Umsätze erzielt
werden als im Durchschnitt der drei Vorquartale, nämlich ca. 30% des Jahresumsatzes. Die im letzten Konzernlagebericht gemachten Prognosen hinsichtlich Umsatz und Ergebnis
der einzelnen Segmente können - mit Ausnahme der oben bereits dargestellten Restrukturierungsaufwendungen
im DocCheck Shop - grundsätzlich aufrechterhalten werden. Aus den Schwankungen der
Edelmetall- und Wertpapierpreise können sich jedoch Gewinne oder Verluste in der DocCheck
AG ergeben, die derzeit kaum zu prognostizieren sind. Das Konzernergebnis kann daher
zum Jahresende deutlich niedriger, aber auch deutlich höher ausfallen als zuletzt
prognostiziert. Bei extrem starken Wertverlusten der Edelmetalle oder Wertpapiere
wäre auch ein negatives Konzernergebnis nicht völlig auszuschließen. 3 Wesentliche Chancen und RisikenGegenüber den im letzten Konzernlagebericht aufgeführten Chancen und Risiken gibt
es keine wesentlichen Veränderungen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. 4 Geschäfte mit nahestehenden PersonenWesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen waren im Berichtszeitraum nicht zu
verzeichnen. 5 Wesentliche Ereignisse nach dem AbschlussstichtagDie 100-prozentige Tochter der DocCheck AG, die DocCheck Gunao AG, hat sich am 28.
September 2015 mit 10 Prozent an der neugegründeten niederländischen Gesellschaft
Fysio24 B.V. beteiligt. Der Preis wurde in bar entrichtet. Köln, im September 2015 DocCheck AG Vorstand Dr. Frank Antwerpes Helmut Rieger BilanzeidVersicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
beschrieben sind. Köln, im September 2015 Der Vorstand der DocCheck AG scroll
Konzernbilanz zum 30. Juni 2015Aktiva
scroll
Passivascroll
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnungscroll
Konzerngesamtergebnisrechnungscroll
Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2015scroll
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Erläuterungen zum verkürzten Konzernzwischenabschluss der DocCheck AG, Köln zum 30. Juni 2015I Grundlagen der Berichterstattung1 Allgemeine Angaben zum KonzernDie DocCheck AG, Köln ist eine in Deutschland ansässige Aktiengesellschaft. Sitz der
Gesellschaft: Vogelsanger Str. 66 in 50823 Köln. 2 Unternehmensgegenstand der GesellschaftUnternehmensgegenstand der DocCheck AG als Mutterunternehmen des Konzerns ist der
Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen der Multimedia-Branche
und Informationstechnologie sowie gleichartiger Branchen, deren Förderung und Entwicklung;
ferner die Erbringung hiermit verbundener Tätigkeiten und Dienstleistungen für diese
Unternehmen. Die DocCheck AG und ihre Tochtergesellschaften stellen sich am Markt
als Internetdienstleister bzw. Multimedia-Agentur dar. Der Konzern tritt über seine
Tochtergesellschaften unter den Marken antwerpes und DocCheck auf, die die Geschäftsbereiche
Agenturgeschäft (vertreten durch die antwerpes ag und die Breadcrumb GmbH) sowie Portal-
und Handelsgeschäft (vertreten durch die DocCheck Medical Services GmbH und die DocCheck
Medizinbedarf und Logistik GmbH) repräsentieren. Die DocCheck Guano AG bewegt sich
im Venture Capital Markt für eHealth-Unternehmen. 3 Grundlagen der DarstellungDer Konzern-Zwischenabschluss der DocCheck AG zum 30. Juni 2015 wurde unter Anwendung
von § 315a HGB im Einklang mit den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form nach
den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting
Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting
Standards Boards erstellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen
Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards
anzuwenden sind. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember
2014 wurden mit Ausnahme des nachfolgend dargestellten Sachverhalts unverändert übernommen: Anteilsbasierte VergütungenAnteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente an Vorstände,
Geschäftsführer und Arbeitnehmer der DocCheck AG sowie der mit der DocCheck AG verbundenen
Unternehmen werden zu dem beizulegenden Zeitwert des Eigenkapitalinstruments am Tag
der Gewährung bewertet. Dieser Zeitwert wird linear über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit
als Aufwand mit korrespondierender Erhöhung des Eigenkapitals (Sonstige Rücklagen)
gebucht und beruht auf den Erwartungen der DocCheck AG hinsichtlich der Eigenkapitalinstrumente,
die voraussichtlich unverfallbar werden. Die Ermittlung des Zeitwerts ist mit Schätzungen
verbunden, die zu jedem Abschlussstichtag überprüft werden. Sofern sich Änderungen
der ursprünglichen Schätzung ergeben, werden diese erfolgswirksam erfasst. Für anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich wird eine Rückstellung erfasst und
bei Zugang mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird
zu jedem Abschlussstichtag neu erfasst und eventuelle Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst. Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss
zum Geschäftsjahresende erforderlichen Angaben und ist daher in Verbindung mit dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 zu lesen. II Erläuterung zur Konzernbilanz1 Als Finanzinvestitionen gehaltene EdelmetalleDer Marktpreis der Goldbestände beläuft sich zum 30. Juni 2015 auf 3.045 TEUR (31.
Dezember 2014: 2.826 TEUR). Die Bilanzierung der Goldbestände erfolgt zu Anschaffungskosten
und unverändert in Höhe von 1.623 TEUR. Der Marktpreis der Silberbestände beläuft sich zum 30. Juni 2015 auf 306 TEUR (31.
Dezember 2014: 279 TEUR). Eine Zuschreibung auf den beizulegenden Zeitwert wurde in
Höhe von 27 TEUR vorgenommen. Der Marktpreis der Platinbestände beläuft sich zum 30.
Juni 2015 auf 1.555 TEUR (31. Dezember 2014: 1.599 TEUR). Eine Abschreibung auf den
beizulegenden Zeitwert wurde in Höhe von 44 TEUR vorgenommen. 2 VorräteDie Vorräte enthalten Reichweiten- und Gängigkeitsabschläge auf Waren in Höhe von
122 TEUR (31. Dezember 2014: 0 TEUR). Die Reichweiten- und Gängigkeitsabschläge auf
Waren wurden auf Basis der Bestände zum Stichtag sowie der geänderten Anforderungen
an das Sortiment der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH aufgrund der vollständigen
Fokussierung auf den Bereich E-Commerce ermittelt. 3 FertigungsaufträgeDie Gesellschaft weist Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in
Höhe von 599 TEUR (31. Dezember 2014: 463 TEUR) aus. Des Weiteren weist die Gesellschaft
Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von 74 TEUR (31.
Dezember 2014: 76 TEUR) aus. Die Summe der auf die Fertigungsaufträge entfallenen erhaltenen Anzahlungen beträgt
895 TEUR (31. Dezember 2014: 471 TEUR). Davon sind entsprechend dem Leistungsfortschritt
551 TEUR (31. Dezember 2014: 132 TEUR) bei den Forderungen mit aktivischem Saldo gegenüber
Kunden in Abzug gebracht und 344 TEUR (31. Dezember 2014: 339 TEUR) bei Fertigungsaufträgen
mit passivischem Saldo gegenüber Kunden in Abzug gebracht. 4 Sonstige finanzielle VermögenswerteDie sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Zins- und Steuerabgrenzungen. 5 WertpapiereZur Risikostreuung hat die DocCheck AG im Januar 2015 weitere Aktien von nationalen
und internationalen Unternehmen aus den Bereichen Pharmazie und Biotechnologie erworben.
Die Wertpapiere werden der Kategorie "held-for-trading" zugeordnet und zum Börsenkurs
am Stichtag bewertet (965 TEUR; 31. Dezember 2014: 686 TEUR). Die Wertminderungen betragen im ersten Halbjahr 2015 0 TEUR (im Vorjahr 76 TEUR) und
die Werterhöhungen 98 TEUR (im Vorjahr 91 TEUR). Aus dem Verkauf von Aktien im ersten
Quartal 2015 ergab sich ein Gewinn in Höhe von 76 TEUR gegenüber den Anschaffungkosten
bzw. 63 TEUR gegenüber dem Kurswert am 31. Dezember 2014. 6 RückstellungenBei den sonstigen Rückstellungen erfolgten im Wesentlichen Zuführungen in den Bereichen
der Urlaubsrückstellungen, der Tantiemenrückstellungen sowie der Rückstellungen für
Abschluss- und Prüfungskosten. Aufgrund des Entschlusses zur Schließung der Betriebsstätte
in Eilenburg zum 30. September 2015 fallen Restrukturierungskosten an, die zum 30.
Juni 2015 in Höhe der voraussichtlich eintretenden Kosten in von insgesamt 302 TEUR
zurückgestellt wurden. Die derzeit gebildeten Rückstellungen gewährleisten eine realistische
Abgrenzung des Aufwands für das laufende Geschäftsjahr. 7 Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten
(Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuer) sowie Abgaben für den Bereich Lohn und Gehalt. III Finanzrisikomanagement/KreditrisikoHinsichtlich der Angaben zu den Risiken verweisen wir grundsätzlich auf die Darstellung
im Geschäftsbericht 2014 der DocCheck AG. Seit diesem Geschäftsbericht haben sich
mit Ausnahme der ausgegebenen Aktienoptionen sowie der damit einhergehenden Nachhaltigkeitstantiemen
keine wesentlichen Veränderungen ergeben. IV Erläuterung zur Konzerngewinn und -verlustrechnung1 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse sind gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um insgesamt
2,6 Mio. Euro auf 11,7 Mio. Euro (im Vorjahr 9,1 Mio. Euro) angestiegen. In den Umsatzerlösen sind gemäß IAS 11 in Verbindung mit IAS 18 ermittelte Auftragserlöse
aus Fertigungsaufträgen in Höhe von 1.457 TEUR enthalten (im Vorjahr: 668 TEUR). Die kumulierten Kosten der am Stichtag noch laufenden Fertigungsaufträge betragen
877 TEUR (im Vorjahr: 338 TEUR), die kumulierten ausgewiesenen Gewinne 580 TEUR (im
Vorjahr: 331 TEUR). 2 Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus Wertpapierverkäufen,
Zuschreibungen auf die Silberbestände, Erträgen aus der Auflösung aus Rückstellungen,
sowie aus Erträgen aus PKW Gestellungen an Mitarbeiter zusammen. 3 MaterialaufwandDer Materialaufwand beläuft sich auf 4.153 TEUR (im Vorjahr 3.337 TEUR) und entfällt
mit 2.979 TEUR (im Vorjahr 2.424 TEUR) auf bezogene Waren und mit 1.174 TEUR (im Vorjahr
912 TEUR) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen. 4 Aktienbasierte VergütungenAuf der Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 hat der Vorstand
der DocCheck AG in Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat das Aktienoptionsprogramm (AOP)
2015 in der Aufsichtsratssitzung vom 25. März 2015 und der Vorstandssitzung vom 25.
März 2015 verabschiedet. Ziel des AOP ist es, die Berechtigten möglichst langfristig
an die Gesellschaft zu binden, um eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung
zu gewährleisten. An diesen übergeordneten Zielen orientieren sich die durch das Aktienoptionsprogramm
und die hiermit verbundene Nachhaltigkeitstantieme geschaffenen Vergütungszusagen.
Danach sind der Aufsichtsrat und Vorstand nach Maßgabe der Bestimmungen des Hauptversammlungsbeschlusses
ermächtigt, bis zu 498.891 Aktienoptionen an den Vorstand der DocCheck AG, Mitglieder
der Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen sowie Arbeitnehmer
(insbesondere Führungskräfte mit hohem strategischen Stellenwert) der DocCheck AG
und der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen zu gewähren. Die Ausübung der
Optionen sowie die Gewährung der Nachhaltigkeitstantieme sind an die Erreichung folgender
Erfolgsziele geknüpft:
Eine Option berechtigt zum Bezug je einer Aktie der DocCheck AG zum Bezugskurs. Die
Hauptversammlung vom 25. Mai 2015 hat zur Bedienung der Optionsrechte im Rahmen des
AOP ein bedingtes Kapital von bis zu 498.981 EUR geschaffen. Statt der bedingten Kapitalerhöhung
ist die Gesellschaft auch berechtigt, Aktien aus dem genehmigten Kapital oder eigene
Aktien zu verwenden. Darüber hinaus behält sich die DocCheck AG vor, auf Barzahlung
umzustellen. In diesem Fall wird dem Berechtigten bei Ausübung der Option ein Barbetrag
ausgezahlt, der die Optionsinhaber wirtschaftlich so stellt, als wäre das AOP in seiner
ursprünglichen Form durchgeführt worden. Der Basispreis einer Option entspricht dem durchschnittlichen Börsenkurs der DocCheck-Aktie,
ermittelt auf Basis des arithmetischen Mittelwerts des Schlusskurses der Aktie der
Gesellschaft im XETRA-Handel der "Deutsche Börse AG" (oder einem an die Stelle getretenen
Nachfolgesystems)
Die Ausübung der mit diesem Optionsvertrag gewährten Optionen ist - nach Erfüllung
der Wartezeit
Die Optionen können letztmals in dem Ausübungszeitraum 1 des sechsten nach Gewährung
der Aktienoptionen beginnenden Geschäftsjahres ausgeübt werden. Mit Ablauf dieses
Ausübungszeitraumes verfallen sie ersatzlos. Im Zeitraum zwischen dem 26. März 2015
und dem 7. April 2015 wurden insgesamt 46.000 Optionen an sieben Berechtigte ausgegeben. Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen wurde unter Anwendung anerkannter Bewertungsverfahren
ermittelt. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30.
Juni 2015 erfasste Personalaufwand für die Optionen beträgt 9 TEUR (im Vorjahr: 0
TEUR). scroll
Zusätzlich zu den Aktienoptionen erwerben die Berechtigten nach Ablauf der Wartezeit
und bei Erreichen der Erfolgsziele einen Anspruch auf Gewährung eines Nettogeldbetrages,
der der Zahl ihrer jeweiligen Optionen multipliziert mit dem anzusetzenden Bezugskurs
entspricht (Nachhaltigkeitstantieme). Die Nachhaltigkeitstantieme ist zweckgebunden
zum Bezug von Aktien der Gesellschaft aufgrund der Teilnahme am Aktienoptionsprogramm.
Hierfür wurde zum Stichtag eine Rückstellung für Tantiemen in Höhe von 19 TEUR gebildet
(im Vorjahr: 0 TEUR). 5 PersonalaufwandDer Personalaufwand im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 beträgt 4.688 TEUR
(im Vorjahr 3.627 TEUR). Zum 30. Juni 2015 waren 222 Mitarbeiter beschäftigt (im Vorjahr
187). In der DocCheck Medizinbedarf und Logistik GmbH sind aufgrund des Entschlusses zur
Schließung der Betriebsstätte in Eilenburg im ersten Halbjahr personalbezogene Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 287 TEUR berücksichtigt, die das Ergebnis im Segment DocCheck Shop entsprechend
vermindern. 6 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 1.513 TEUR (im Vorjahr
1.346 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen Mieten und Verwaltungsaufwendungen. 7 GewinnausschüttungGemäß Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der DocCheck AG vom 20. Mai 2015
wurde am 21. Mai 2015 für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von 35 Cent
pro Aktie, insgesamt 1.746.435,60 Euro ausgeschüttet. 8 Ergebnis pro Aktiea. UnverwässertFür die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses pro Aktie gemäß IAS 33 wird das
Grundkapital der DocCheck AG für die Ermittlung der durchschnittlichen Aktienanzahl
des Geschäftsjahres zugrunde gelegt. Zum 30. Juni 2015 hält die Gesellschaft keine
eigenen Aktien. Die durchschnittliche Aktienanzahl beträgt demnach unverändert 4.989.816. b. VerwässertDer Verwässerungseffekt zum 30. Juni 2015 resultiert aus der Ausgabe von Aktienoptionen
aus dem Aktienoptionsprogramm an Vorstände der DocCheck AG sowie an Mitglieder der
Geschäftsführung der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen und Arbeitnehmer
(insbesondere Führungskräfte mit hohem strategischen Stellenwert) der DocCheck AG
und der mit der DocCheck AG verbundenen Unternehmen. Dabei wurden die zum 30. Juni 2015 ausgegebenen Aktienoptionen bei der Ermittlung
des verwässerten Ergebnisses nach Maßgabe der sogenannten Treasury-Stock-Methode berücksichtigt.
Die Anzahl der so ermittelten Aktien erhöht die Anzahl der durchschnittlich ausgegebenen
Aktien im Berichtszeitraum um 13.574 Aktien (im Vorjahr: 0 Aktien). scroll
V KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung des DocCheck-Konzerns wurde auf der Grundlage von IAS 7 erstellt.
Die Zahlungsströme werden aufgeteilt in Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit,
Cash Flow aus Investitionstätigkeit und Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit. Kapitalflussrechnungscroll
VI SegmentberichterstattungDie Segmente stellen sich zum 30. Juni 2015 und 30. Juni 2014 wie folgt dar: scroll
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1 Grundlagen der SegmentabgrenzungDie Abgrenzung der Segmente des DocCheck Konzerns ist unverändert zum letzten Konzernabschluss.
Die Geschäftstätigkeit der DocCheck AG und der DocCheck Guano AG ist weiterhin keinem
operativen Segment zugeordnet. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 war die
Geschäftstätigkeit der DocCheck Guano AG gemäß IAS 8.13 weiterhin von untergeordneter
Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Sollte die Geschäftstätigkeit
der DocCheck Guano AG im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres deutlich zunehmen, wird
die Berichterstattung in einem separaten Segment erfolgen. Die der DocCheck AG zuzurechnenden
Gesamtumsätze in Höhe von 1.816 TEUR betreffen ausschließlich Innenumsätze und werden
vollständig konsolidiert. Für das Management stellt die DocCheck AG als Konzernzentrale
kein operatives Segment dar. Die Identifizierung der Segmente erfolgte auf Basis der regelmäßigen internen Berichterstattung
an die Entscheidungsträger. Eine Segmentierung von Vermögen, Verbindlichkeiten und
Investitionen erfolgt nicht, da diese Kennzahlen nicht als Steuerungsgrößen auf Segmentebene
verwendet werden. Als Ergebnisgröße wurde das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) definiert. Die
Überleitung vom EBIT zum Konzernjahresüberschuss ist in der Gewinn- und Verlustrechnung
dargestellt. VII Ergänzende Angaben1 AktionärsstrukturHinsichtlich der Angaben zur Aktionärsstruktur verweisen wir auf die Darstellung im
Geschäftsbericht 2014 der DocCheck AG. Seit diesem Geschäftsbericht haben sich keine
wesentlichen Veränderungen ergeben. 2 Beziehungen zu nahestehenden PersonenMit Herrn Dr. Pietzko besteht ein Vertrag über rechtsberatende Tätigkeiten zur Wahrnehmung
gerichtlicher oder außergerichtlicher Mandate. Köln, im September 2015 Der Vorstand der DocCheck AG scroll
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