artec technologies AGDiepholzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017der artec technologies AG, DiepholzAKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2017der artec technologies AG, DiepholzA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der artec technologies AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Darstellungs-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich beibehalten. Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Gemeinkosten bewertet. Fertiggestellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden auf Grundlage ihrer erwarteten Lebenszyklen abgeschrieben. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die aufgrund des Auseinanderfallens von Handelsbilanz und Steuerbilanz gebildeten latenten Steuern berücksichtigen künftige Steuerbelastungen und -entlastungen und sind unter Zugrundelegung des unternehmensindividuellen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt. Eigene Anteile sind vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt worden. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen sind im laufenden Geschäftsjahr mit aktuellen Kursen umgerechnet worden. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert. C. Angaben und Erläuterungen zu Posten des JahresabschlussesForderungenspiegel
D. Sonstige Pflichtangaben1. Anzahl der eigenen Aktien Die artec technologies AG hielt zum 1. Januar 2015 14.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfiel ein Grundkapital in Höhe von 14.700 €. Die eigenen Aktien sind im Verlauf der Geschäftsjahre 2008 und 2009 erworben worden. Der Erwerb erfolgte aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung, der ein Aktienrückkaufprogramm ermöglichte. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 1.000 Stückaktien mit einem Grundkapital von 1 € je Aktie zum Kaufpreis von 1,65 € je Aktie verkauft. Der Kaufpreis ist in die Kapitalrücklage eingestellt worden. Somit hält die artec technologies AG ab dem Geschäftsjahr 2016 noch 13.700 eigene nennwertlose Stückaktien. Auf diese eigenen Aktien entfällt ein Grundkapital in Höhe von 13.700 €. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,58 %. 2. Entwicklung des Bilanzverlustes
3. Latente Steuern Es bestehen Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz , die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Diese Unterschiede führen zu passiven latenten Steuern. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Diesen Erwartungen liegt eine Planungsrechnung für die Jahre 2018 bis 2022 und eine Vertriebsstrategie zugrunde, die gemeinsam mit dem Aufsichtsrat erarbeitet wurde. Hierbei fokussiert sich die Gesellschaft auf zwei wesentliche Kernbereiche. Für die Produktlinie Multieye werden neben dem klassischen Geschäft hohe Marktanteile bei Behörden angestrebt. Für das Produkt Xentaurix wurde neben dem Standardgeschäft ein cloudbasiertes Geschäftsmodell entwickelt und damit auf wiederkehrende Umsätze durch langfristige Verträge gesetzt. Voraussetzung für die Erreichung der definierten Ziele ist, dass die ersten in 2017 erzielten Vertriebserfolge zu einer weiteren Etablierung im Markt mit entsprechenden Folgeaufträgen führen. Bei der Bemessung der in den nächsten fünf Jahren nutzbaren Verlustvorträge wurde der untere Rahmen der Planungen berücksichtigt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von rund 28,5% und resultiert aus folgenden Sachverhalten:
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen und haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
4. Außerbilanzielle Geschäfte Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:
Bei den außerbilanziellen Geschäften handelt es sich um Miet- und Pachtverträge über die Anmietung betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände. Besondere Vorteile oder Risiken und finanzielle Auswirkungen aus diesen Geschäften ergeben sich nicht. 5. Mitarbeiterzahl Der Personalbestand setzte sich im Geschäftsjahr 2017 im Durchschnitt aus 25 Mitarbeitern zusammen. 6. Organe der Gesellschaft Dem Vorstand der Gesellschaft mit dem Recht zur gemeinsamen Vertretung gehören an:
Der Aufsichtsrat besteht aus:
7. Organbezüge, gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse Gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse Die Darlehen werden mit 2 % verzinst und haben sich im Geschäftsjahr 2017 wie folgt entwickelt:
Diepholz, den 4. April 2018 artec technologies AG gez. Ingo Hoffmann gez. Thomas Hoffmann Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 19.04.2018 festgestellt. |
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