audius AGSchwaikheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024A. Grundlagen des Konzerns I. Konzern-Überblick Die audius Gruppe ist ein weltweit tätiger ITK-Dienstleister unter dem Dach der audius AG und einem Geschäftsschwerpunkt in der DACH-Region. Zur audius Gruppe gehörten zum Ende des Berichtsjahres 21 operativ tätige Tochtergesellschaften. Die Struktur der Gruppe wurde im Laufe des Jahres 2024 durch die Gründung einer weiteren Auslandsgesellschaft in Singapur erweitert. Der Grundstein der audius-Gruppe wurde am 19.03.1991 mit der Gründung der audius GmbH mit Sitz in Weinstadt gelegt. Die rechtlich eigenständigen Tochtergesellschaften der Unternehmensgruppe sind unter der audius AG bzw. dem Teilkonzern audius SE zusammengefasst. Die rechtliche Struktur der Muttergesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2024 nicht verändert. Der Konsolidierungskreis hingegen hat sich abermals verändert. Auf der einen Seite haben sich die Beteiligungsverhältnisse an der audius SE durch Transaktionen im Jahresverlauf leicht verändert. Des Weiteren gab es eine Anteilserhöhung bei der audius KI GmbH und auf Ebene der audius SE kam mit der Gründung der proMX Pte. Ltd. in Singapur ein weiteres Unternehmen zum Konsolidierungskreis hinzu. audius konnte auch im vergangenen Berichtsjahr trotz des wirtschaftlich herausfordernden Umfeldes weiter wachsen. Die Gesamtleistung wurde mit 84,5 Mio. EUR um 7,7 % im Vergleich zu 2023 gesteigert, wobei das Wachstum rein organisch begründet war. Die Zahl der Mitarbeitenden lag zum Jahresende bei nahezu 700, legte also in 2024 um fast 100 Mitarbeitende zu. Für 2025 beabsichtigt die Gesellschaft ihr Portfolio und ihre Finanzkennzahlen weiter auch durch gezielte Zukäufe auszubauen. Der Vorstand plant für das Geschäftsjahr 2025 erneut mit deutlichem Wachstum und einer positiven Entwicklung aller Finanzkennzahlen. Des Weiteren gelten die Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts 2023 unverändert weiter. II. Organisatorische Struktur des audius Konzerns Zur audius Gruppe gehörten zum Ende des Berichtsjahres 21 operativ agierende Tochtergesellschaften in insgesamt 7 Ländern. Folgende Übersicht zeigt die organisatorische Struktur des audius Konzerns. Soweit nichts anderes angegeben, handelt es sich bei den Tochtergesellschaften um 100 % Beteiligungen. Während die Tochtergesellschaften die operativen Dienstleistungen der Gruppe erbringen, sind alle wesentlichen Zentralfunktionen in der audius SE gebündelt. Diese übernimmt neben Managementfunktionen zentrale Services wie Rechnungswesen und Buchhaltung, Controlling, Personal, IT/TK Services und Marketing für die operativen Einheiten. Die Muttergesellschaft audius AG in Schwaikheim vereint nachfolgende Tochtergesellschaften unter sich: MCS Metra Cloud Services GmbH, Stuttgart (100% Beteiligung) audius KI GmbH, Weinstadt (80% Beteiligung ab 01.11.2024) audius SE, Weinstadt (anteilige Konsolidierung zu 81,75%) Die audius SE konsolidiert selbst die folgenden Tochtergesellschaften. Soweit nichts anderes angegeben, handelt es sich bei den Tochtergesellschaften um 100% Beteiligungen. audius GmbH, Ludwigsburg audius GmbH, Stuttgart audius IT-Service GmbH, Weinstadt ROTON IT-Service GmbH, Stuttgart audius GmbH, Freilassing audius smcTeam GmbH & Co. KG, Wuppertal SWData GmbH, Düsseldorf (nicht operativ tätig) Sinnwell GmbH, München Sinnwell Engineering GmbH, München (vormals Sinnwell IT Service GmbH) Elektro Mahlberg GmbH, Bornheim ILK Internet GmbH, Karlsruhe INBW Infrastruktur und Netzwerk Baden-Württemberg GmbH, Karlsruhe audius IT-Service Kft., Ungarn, Budapest audius India Pvt. Ltd., Pune, Indien (Anteil 98 %) proMX AG, Nürnberg (Anteil 50,01 %) proMX Software Technologies pvt. Ltd., Indien, Mumbai (80 % Tochter der proMX AG) proMX Corp. USA, Miami (100 % Tochter der proMX AG) proMX UK Ltd., UK, Reading (60 % Tochter der proMX AG) proMX Canada Corporation, Toronto (100 % Tochter der proMX AG) proMX Pte. Ltd., Singapur (100 % Tochter der proMX AG) III. Übersicht der operativen Geschäftsbereiche des audius Konzerns Geschäftsbereich IT-Services Die Aktivitäten umfassen IT-Dienstleistungen in den Schritten AUDIT - PLAN - BUILD - RUN. Die Stufe AUDIT umfasst Dienstleistungen rund um die Begutachtung von einzelnen Komponenten bis hin zu ganzen IT-Infrastrukturen, insbesondere hinsichtlich der Themen Sicherheit und Reifegrad. Die anschließende Stufe PLAN betrifft das Consulting von Kunden in der Planung von deren IT- Infrastrukturen. Neben dem Aufbau bzw. der Implementierung (Stufe BUILD) wird der Betrieb von Infrastrukturen bzw. deren Teilkomponenten im Segment RUN übernommen. Die Dienstleistungen der audius Gruppe umfassen unter anderem die Themen Netzwerk, Workplace Lifecycle Management, Incident Management, IT Security, Datenschutz, Modern Workplace, Datacenter und Client- sowie Rollout-Services. Geschäftsbereich Software/Cloud Das Unternehmen wendet individuelle, auf die Ansprüche der Kunden zugeschnittene Lösungen an und setzt bei dessen Design auf strategischer Ebene an. Neben Individualsoftware und eigenentwickelter Standardsoftware liegt ein großer Schwerpunkt auf Lösungen basierend auf Microsoft Dynamics, hier insbesondere in den Themen Project Operations und Field Service Management, aber auch angrenzende Technologien wie Power Plattforms oder Power BI. Auch der Bereich künstliche Intelligenz wurde im Berichtsjahr weiter ausgebaut. Geschäftsbereich Telekommunikation (ehemals Mobilfunk) Der dritte Geschäftsbereich tritt mit seinen Marken Sinnwell und Mahlberg als Full-Service Provider rund um den Netzausbau im Telekommunikationsumfeld auf. Kernkompetenzen sind neben der Projektierung die Projektleitung, die Standortplanung inklusive statischer Nachweise und technischer Beurteilungen sowie die Erstellung von Konstruktionszeichnungen bis hin zum kompletten Auf- bzw. Rückbau von Mobilfunkstandorten. Bereits seit einiger Zeit erweitert sich das Angebot dieses Geschäftsbereichs. Zuvor dominierten die Projekte zum Ausbau mobiler Dateninfrastrukturen, wie insbesondere dem 4G-/5G-Netzausbau. Durch den politisch geförderten Ausbau der gesamten Netzinfrastruktur in Deutschland füllt sich die Projekt- Pipeline im Bereich Glasfaseranbindung nachhaltig. Daher wurde beschlossen diesem wichtigen Umsatztreiber einen neuen Namen zu geben: aus dem Geschäftsbereich „Mobilfunk“ wird ab sofort der Geschäftsbereich „Telekommunikation“. IV. Absatzmärkte Aufgrund unserer diversifizierten und hohen Expertise ist es unser Anspruch unterschiedlichste Kunden zu betreuen und uns hinsichtlich der Kundengröße und Branchen breit aufzustellen. Durch die zurückliegenden Zukäufe konnte das Leistungsportfolio der audius immer weiter ausgebaut und neue Kundenbranchen erschlossen werden. Damit ergibt sich für das Geschäftsvolumen ein bunter Mix von Branchensegmenten fern von möglichen Klumpenrisiken und gleichzeitig mit 49% einem sehr hohen Anteil von Kunden aus der kritischen Infrastruktur. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wie bereits von der Bundesregierung Anfang 2024 prognostiziert, stagnierte die deutsche Wirtschaft aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise, der Inflation, einer schlechten Stimmung sowie der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche auch in 2024. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) schrumpfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 das zweite Jahr in Folge und sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 %. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung ebenfalls 0,2 %. "Konjunkturelle und strukturelle Belastungen wie zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten standen einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2024 für Deutschland" in Berlin. Auch die Defizitquote des Staates bleibt mit 2,6 % auf Vorjahresniveau. Für das Jahr 2025 geht die Bundesregierung in der aktuellen Jahresprojektion vom März von einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % aus. Die wichtigsten Wirtschaftsinstitute, z.B. das Ifo- Institut, gehen in ihrer Frühjahrsprognose von einem Mini-Wachstum von 0,1 % aus, betonen aber gleichzeitig, dass davon mindestens 0,1 Prozentpunkte wegen der US-Zollpolitik abgezogen werden müssen. Die wagen Schätzungen zeigen, dass derzeit die genauen Auswirkungen der aktuellen weltweiten wirtschaftlichen und politischen Geschehnisse schwer abschätzbar sind. Dies gilt genauso auch für die zu erwartenden positiven Impulse durch die von der zukünftigen Bundesregierung beschlossenen Wachstumsinitiativen. Hier ist noch nicht absehbar, inwiefern diese bereits in 2025 spürbar werden oder erst in den Folgejahren ihre Wirkung entfalten. Entwicklung der ITK-Branche Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen zeigte sich die Branche Information und Kommunikation als sehr stabil und setzte ihren Wachstumskurs abermals fort (+3,3 %). Gemäß Zahlen des Branchenverbands Bitkom (Quelle: www.bitkom.de) bewegt sich die ITK-Branche im Vergleich zur Gesamtwirtschaft weiterhin auf deutlich höherem Niveau. Für 2025 wird im ITK-Sektor in Summe ein Umsatz von 232,8 Milliarden Euro erwartet - das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von 4,6 %. Die audius Gruppe bedient mit ihren unterschiedlichen Marken derzeit die drei großen Geschäftsbereiche Software, IT-Services und Telekommunikation. Laut bitkom werden die Ausgaben für Software mit voraussichtlich 9,8 % auf 51,1 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Bei den IT-Services wird davon ausgegangen, dass sie mit einem Volumen von 53,8 Milliarden Euro (+5,0 %) im Jahr 2025 den größten Anteil des IT-Marktes abbilden werden. Und der Bereich Telekommunikation soll sein Vorjahreswachstum mit einem Plus von 1,8 % auf 74,3 Milliarden Euro voraussichtlich fortsetzen. Für die Teilmärkte der TK-Infrastruktur und der TK- Endgeräte wird ein Wachstum um 3,5 % bzw. 2,7 % auf 8,0 bzw. 12,8 Milliarden Euro prognostiziert. Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten steigen um 1,4 % auf 53,5 Milliarden Euro. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a. Ertragslage: Gesamt und nach Geschäftsbereichen Gesamtleistung & Umsatz: Der audius Konzern bewies auch 2024, dass Wachstum nicht nur durch Zukäufe möglich ist. Wie bereits im Berichtsjahr 2023 war auch in 2024 die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage geprägt von rein organischem Wachstum. Die audius steigerte die Umsatzentwicklung im Vergleich zu 2022/2023 nochmals. Im Geschäftsjahr 2024 wurde ein konsolidierter Konzernumsatz in Höhe von 84,1 Mio. EUR erzielt, das sind +7,5 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: 78,3 Mio. EUR). Die Steigerung von 2022 auf 2023 betrug 6,7 %. Aufgrund zum Stichtag noch nicht abrechenbarer Projekte kam es zu einer Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen von 212 Tsd. EUR. Die aktivierten Eigenleistungen sind auf 149 Tsd. EUR (Vorjahr: 169 Tsd. EUR) gesunken. Die Gesamtleistung erhöhte sich damit per Saldo von 78,5 Mio. EUR im Jahr 2023 auf 84,5 Mio. EUR im Berichtsjahr, also um 7,7 %. Die Gesamtleistung teilt sich wie folgt auf die drei Geschäftsbereiche auf:
Rohergebnis: Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich deutlich um 32,2 % von 2,7 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR. Im Gegensatz zum Vorjahr kam es zu keinen besonderen sonstigen Erträgen. Der Materialaufwand stieg überproportional um 9,5 % auf einen Wert von 22,1 Mio. EUR. Hintergrund des Anstiegs waren erhöhte Kosten für Material und Fremdleistungen sowie der Einkauf von Lizenzen. Das Rohergebnis erhöhte sich damit insgesamt um 5,3 % auf 64,2 Mio. EUR (Vorjahr: 60,9 Mio. EUR). Die Rohertragsmarge sank im Vergleich zum Vorjahreswert minimal um 2,0 % auf 76,3 %. Operatives Ergebnis EBITDA/EBIT: Der Personalaufwand stieg unterproportional zu den Erlösen und belief sich auf 46,1 Mio. EUR. Dies ist eine Steigerung von 5,6 % im Vergleich zum Vorjahreswert von 43,7 Mio. EUR. Dies zeigt, dass es audius sehr gut gelungen ist trotz des Personalaufbaus mit den Herausforderungen der allgemeinen Lohnsteigerungen umzugehen. Die Abschreibungen legten weiter auf 2,3 Mio. EUR zu und erhöhten sich damit zum Vorjahreswert von 2,0 Mio. EUR um 15,4 %. Ursächlich sind nachgelagerte Kaufpreiszahlungen aus den Akquisitionen der vergangenen Jahre, die die Firmenwerte und damit entsprechend auch die Abschreibungen erhöhten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 10,9 Mio. EUR und stiegen damit im Vergleich zum Vorjahr überproportional um 12,6 % an (Vorjahr: 9,7 Mio. EUR). Der Anstieg lag im Wachstum und ebenfalls in den allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere im Energie- und KFZ-Bereich sowie auch in gestiegenen Werbe- und Reisekosten begründet. Das EBITDA des audius Konzerns lag bei 7,10 Mio. EUR. Die Kennzahl verminderte sich damit von zuvor 7,55 Mio. EUR um 5,9 %. Die EBITDA-Marge lag bei 8,4 % und damit unterhalb des Vorjahreswertes von 9,6 %. Auch das EBIT lag im Berichtszeitraum mit 4,8 Mio. EUR etwas unter dem Wert des Vergleichszeitraums von 5,6 Mio. EUR. Dies entspricht einer Minderung von 13,4 %. Die EBIT-Marge lag bei 5,7 % und damit unterhalb des Vorjahreswertes von 7,1 %. Da die in den vergangenen Jahren getätigten Akquisitionen teilweise durch Bankdarlehen finanziert wurden, erhöhten sich die Zinsaufwendungen auf 668 Tsd. EUR (Vorjahr: 303 Tsd. EUR). Gleichzeitig erhielt audius auf seine liquiden Mittel Zinsen in Höhe von 343 Tsd. EUR (Vorjahr: 108 Tsd. EUR). Gleichzeitig kam es noch zu Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 21 Tsd. EUR (Vorjahr: 20 Tsd. EUR). Trotz des Ergebnisrückgangs stieg der Ertragssteueraufwand auf einen Wert von 2,2 Mio. EUR. Bemessungsgrundlage dafür sind die Jahresüberschüsse auf Ebene der Einzelgesellschaften, so dass ein Großteil der Abschreibungen auf Firmenwerte keinen steuermindernden Effekt hat. Konzernjahresüberschuss: Der Jahresüberschuss des Konzerns lag bei 2,3 Mio. EUR nach 3,3 Mio. EUR im Vorjahr. Darin enthalten sind Gewinnanteile von Minderheitsgesellschaftern in Höhe von 1.311 Tsd. EUR, wodurch sich der den Aktionär:innen der audius AG zuzurechnende Jahresüberschuss auf 943 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.616 Tsd. EUR) belief. b. Vermögenslage Die konzernweite Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 um 13,3 % erhöht. Aktiva: Das Anlagevermögen erhöhte sich minimal um 43 Tsd. EUR auf 10,9 Mio. EUR. Während die immateriellen Vermögensgegenstände durch die Abschreibungen leicht zurückgingen, stiegen die Sachanlagen aufgrund von Investitionen in neue Ausstattung um 271 Tsd. EUR, so dass es per Saldo zum leichten Anstieg des Anlagevermögens kam. Im Umlaufvermögen sind die Vorräte projektbedingt um 31,6 % auf 1,2 Mio. EUR gestiegen. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lag stichtagsbedingt mit 11,4 Mio. EUR leicht niedriger als zum Vergleichszeitpunkt. Gleichzeitig stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände deutlich auf 6,1 Mio. EUR an (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) an. Hintergrund sind höhere Steuerrückforderungen, und ein ausgereichtes Darlehen. Weiterhin kam es zu einem deutlichen Anstieg der liquiden Mittel auf 15,0 Mio. EUR (Vorjahr: 12,3 Mio. EUR) zum Bilanzstichtag. Insgesamt erhöhte sich damit das Umlaufvermögen um 5,2 Mio. EUR auf 34,0 Mio. EUR um 18,0 % (Vorjahr: 28,8 Mio. EUR). Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten hingegen reduzierten sich um 30,6 % bzw. 0,26 Mio. EUR und lagen bei 0,6 Mio. EUR. Hingegen deutlich legten die aktiven latenten Steuern um 0,4 Mio. EUR, aufgrund der Anlaufverluste aus den neuen Geschäftsfeldern Mobile Device Management und AWS-Cloud, die in einer separaten Gesellschaft anfielen und so nicht mit Gewinnen steuerlich verrechnet werden konnten. Gleichzeitig entstand dadurch jedoch ein steuerlicher Verlustvortrag, der in den Folgejahren mit Gewinnen verrechnet werden kann. Passiva: Während das gezeichnete Kapital unverändert blieb, stieg die Kapitalrücklage um 0,1 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR an. Hintergrund ist der Verkauf von Aktien an der audius SE, welcher mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wurde. Angesichts dessen und der guten Geschäftsentwicklung stieg das Eigenkapital zum Bilanzstichtag weiter auf 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 18,5 Mio. EUR). Durch den soliden Jahresüberschuss entstand ein Bilanzgewinn in Höhe von 10,9 Mio. EUR. Die Rückstellungen stiegen aufgrund höherer Rückstellungen für Steuern und Personal auf 5,0 Mio. EUR an (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich deutlich um 23,1 % auf 20,3 Mio. EUR (Vorjahr: 16,5 Mio. EUR), u. a. aufgrund von um 3,4 Mio. EUR gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gleichzeitig im Zuge des Wachstums auf 2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 2,7 Mio. EUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten nahmen insbesondere aufgrund stichtagsbedingter höherer Steuerverbindlichkeiten auf 2,3 Mio. EUR nach 2,0 Mio. EUR im Vorjahr zu. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen leicht auf 1,2 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2024 erhöhte sich um 13,3 % auf 45,9 Mio. EUR (Vorjahr: 40,6 Mio. EUR). Aufgrund der Verlängerung der Bilanzsumme kam es zu einer leicht reduzierten, aber immer noch sehr soliden Eigenkapitalquote, die bei 42,3 % (zuvor: 45,7 %) lag. Die Liquidität 2. Grades verbesserte sich um 12,3 % und ist mit nunmehr 147,6 % äußerst robust.
c. Finanzlage Die audius konnte den operativen Cashflow im abgelaufenen Geschäftsjahr um 40,6 % verbessern. Dieser belief sich 2024 auf 3,4 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR). d. Investitionen Die größten Investitionen des Geschäftsjahres 2024 waren wiederum Zahlungen für Earn-Out- Komponenten der in den Vorjahren getätigten Akquisitionen. Daneben wurden wieder turnusmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in IT-Ausstattung sowie Modernisierungen der Büroausstattung vorgenommen. Ein weiterer großer Investitionsschwerpunkt lag im Aufbau der neuen Geschäftsfelder Mobile Device Management, AWS/Cloud und künstliche Intelligenz. Darüber hinaus wurden Investitionen in den Aufbau des internationalen Geschäfts im Bereich Microsoft Dynamics getätigt. e. Entwicklung Anzahl Mitarbeitende Im Geschäftsjahr 2024 waren in der Muttergesellschaft audius AG neben dem Vorstand keine Mitarbeitende angestellt. Die Zahl der Mitarbeitenden im gesamten Konzern lag gemäß Angaben laut HGB im Durchschnitt des Berichtsjahres bei 608 Angestellten (Vorjahr: 610). Hinzu kommen noch 21 Auszubildende. f. Gesamtaussage zur Lage des Konzerns und der AG Die Finanz- und Vermögenslage sowohl des Gesamtkonzerns als auch der audius AG hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter entsprechend des Unternehmenswachstums verbessert und wird weiterhin als überaus solide eingeschätzt. Die unterjährig angepassten Planwerte einer Gesamtleistung von rund 83 Mio. EUR und eines EBITDAs von 7-7,5 Mio. EUR wurden trotz der unsichereren Weltwirtschaftslage erreicht, wodurch audius abermals deutlich wachsen konnte. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Chancenbericht Trotz der nun schon seit mehreren Jahren andauernden anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich aktuell durch die politischen Unsicherheiten aus den USA gegebenenfalls noch verstärken können, sind die Aussichten der audius Gruppe auf das Geschäftsjahr 2025 wiederum positiv einzuschätzen. Der starke Auftragsbestand in Höhe von 79,3 Mio. EUR gibt dem Unternehmen Rückenwind beim Blick auf das laufende Jahr. Unterstrichen wird dies durch das starke Wachstum des für audius relevanten ITK-Markts, der sich in den letzten Jahren und wohl auch in der Zukunft von der Gesamtwirtschaft losgelöst entwickeln wird. Die Digitalisierung der deutschen sowie internationalen Wirtschaft und vieler öffentlicher Bereiche schreitet voran und bietet weiterhin hohes Wachstumspotential. Unternehmen und Behörden beleuchten ihre Strukturen mittlerweile mit einem ganzheitlichen Ansatz und suchen nach tiefgreifenden Lösungen für ihre IT-Landschaften. Die Entwicklung zeigt, dass sich dieser Umdenkprozess nun noch weiter auf die eigentlichen Geschäftsmodelle erstreckt und über digitale Transformation schon auf strategischer Ebene nachgedacht wird. Durch die dynamischen Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz in den vergangenen Monaten ergeben sich für Unternehmen und damit die IT-Branche neue Wachstumsmöglichkeiten. Hier sieht audius sehr viele Unternehmen und Behörden unverändert vor technologischen Herausforderungen stehen, die einen nachhaltig hohen Beratungsaufwand erwarten lassen. Der Wandel und die Erfahrungen der vergangenen Jahre, insbesondere auch im Bereich der Cyber Security, werden auch mittel- und langfristig zu einem weiteren Umdenken im Risikomanagement der Kunden führen und die Aufwände in die IT-Infrastruktur weiter steigen lassen. Trends wie Cloud, Big Data, Automatisierung und Kl, um nur einige zu nennen, bedeuten einen erhöhten Anspruch an IT-Security/Informationssicherheit. Sicherheit in der IT hat heute einen so hohen Stellenwert wie noch nie zuvor, was viele Unternehmen wie auch öffentliche Institutionen durch eigene schmerzhafte Erfahrungen lernen. Für diese Trends ist audius mit seinen Spezialisten und Beratern bestens aufgestellt und man arbeitet intensiv an der Weiterentwicklung dieser Themen. Auch im Bereich künstliche Intelligenz hat audius erste Projekte abgewickelt und sieht eine rege Nachfrage von Kundenseite, sowohl in der Lösungsentwicklung als auch Beratung rund um Produkte wie z.B. Microsoft CoPilot. Beim Betrieb von ITK-Infrastrukturen geht der Trend unverändert in Richtung SLA-basierte Services. In diesem Bereich sieht die audius ein unverändert großes Wachstumspotential für die nächsten Jahre und hat sich mit thematisch dedizierten Teams so aufgestellt, dass man eine Vielzahl von Kundenanforderungen bedienen kann. Durch Shared-Service Strukturen können dabei zusätzliche Skaleneffekte gehoben werden. Der weiterhin vorherrschende Fachkräftemangel wird auch in Zukunft zu einer hohen Nachfrage nach den Dienstleistungen der audius Gruppe führen, da Kunden nicht mehr genügend Personal-Ressourcen finden, insbesondere mit ausreichend Know-How in den verschiedensten Technologien. Dies ist gleichzeitig auch eine Herausforderung für audius. Daher wird gerade der Ausbau der personenunabhängigen Dienstleistungen unverändert vorangetrieben. Gleichzeitig werden neue Wege beschritten, um auch im Ausland geeignetes Personal zu rekrutieren. Der Fachkräftemangel bringt gleichzeitig unsere Kunden unter Druck, Tätigkeiten durch künstliche Intelligenz zu ersetzen, was für die audius zu erhöhter Nachfrage nach entsprechenden Lösungen führen wird. Über den Geschäftsbereich Telekommunikation hat sich audius in den vergangenen Jahren zu einem Key Player im Netzausbau entwickelt. Der Kauf der Elektro Mahlberg GmbH hat das Dienstleistungsportfolio der Gruppe nochmals deutlich erweitert. audius erwartet, dass sowohl der Mobilfunkausbau als auch der kabelgebundene Netzausbau (Stichwort Glasfaser) auch in den kommenden Jahren weiterhin sehr robust bleiben wird. Die Gesellschaft erwartet auch in den kommenden Jahren hohe Investitionen, damit Deutschland die Voraussetzungen für neue Technologien wie zum Beispiel dem autonomen Fahren aber auch dem allgemein steigenden Datenverkehr zum Beispiel durch Anwendungen der künstlichen Intelligenz schafft. Neben organischem Wachstum in den genannten Bereichen sieht audius auch in Zukunft Chancen durch den Zukauf weiterer Unternehmen. Durch die erfolgreichen Übernahmen und anschließenden Integrationen der vergangenen Jahre hat man sich umfangreiches Know-How angeeignet und kann am Markt mit einem sehr positiven Track-Rekord auftreten. Die äußerst soliden Finanzkennzahlen erleichtern ebenfalls weitere Übernahmen und bieten der Gesellschaft hervorragende Wachstumsmöglichkeiten. II. Risikobericht a. Risikomanagement und Steuerungssystem Zur Steuerung und Überwachung der Entwicklung der Gesellschaft analysieren die audius AG und ihre Tochtergesellschaften monatlich den Umsatz, Rohertrag, betriebliche Aufwendungen und Betriebsergebnis und stellen fortlaufend Plan-Ist-Analysen auf. Für die interne Leistungssteuerung zieht der Konzern unter anderem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Rohertrag, EBITDA und EBIT genauso wie Umsatz pro Mitarbeitenden heran. Deren Entwicklung findet sich in der nachfolgenden Tabelle:
Darüber hinaus hat der Konzern eine umfangreiche Kostenstellen-/Kostenträgerrechnung etabliert und kann so seinen Erfolg bis auf Projektebene steuern. b. Branchen- und marktbezogene Risiken Als ITK-Dienstleistungsunternehmen sind die audius AG und ihre Tochtergesellschaften von der Nachfrage nach Hardware, Software und daraus resultierenden Dienstleistungen abhängig. Diese Nachfrage wiederum hängt sowohl von der wirtschaftlichen Situation der Kunden als auch von der allgemeinen konjunkturellen und geopolitischen Lage in den Absatzmärkten der Gesellschaft ab. Sollten im Zuge einer Verschlechterung dieser Lage Budgets gekürzt oder gar gestrichen werden, so kann dies wiederum negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des audius Konzerns haben. Der IT-Dienstleistungssektor ist darüber hinaus durch einen starken Wettbewerb und stetigen Wandel gekennzeichnet. Dies führt neben einer allgemeinen Wettbewerbssituation auch zu einem Preisdruck. In dieser Situation kann es nicht ausgeschlossen werden, dass der audius Konzern als mittelständischer Anbieter Kundenaufträge an andere, insbesondere größere Wettbewerber verliert. Dem Umstand begegnet das Unternehmen erfolgreich durch eine Konzentration auf hohe Lösungsqualität und -tiefe. c. Produkt- und Technologierisiken Der ITK-Markt ist geprägt von einer sehr hohen Dynamik und einem raschen Technologiewandel. Die zukünftige Entwicklung der audius AG und ihrer Tochtergesellschaften hängt daher stark davon ab, dass das Unternehmen auch in Zukunft frühzeitig neue Technologieentwicklungen erkennt und auf die sich am Markt durchsetzenden Produkte setzt. Hierzu pflegt das Unternehmen enge und nachhaltige Partnerschaften mit den großen Anbietern - vor allem mit Microsoft - um frühzeitig von Neuentwicklungen Kenntnis zu erlangen. Darüber hinaus erfolgt auch ein stetiges Screening des Marktes nach neuen Produkten und möglichen Partnerschaften. Aktuell erfolgen z.B. unter anderem Aktivitäten in die Bereiche der künstlichen Intelligenz und der Automatisierung. d. Projekt- und geschäftsbezogene Risiken Die audius AG und ihre Tochtergesellschaften führen bei Kunden kleinere, mittlere und auch Großprojekte durch. Diese zeichnen sich oft durch eine hohe Komplexität und einen großen Kostenaufwand aus. Bei solchen Kundenprojekten kann es zu Risiken aus der Durchführung kommen. Verzögerungen bei Projektstarts können zu einer Unterauslastung der eingeplanten Mitarbeitenden führen. Das Unternehmen minimiert diese Risiken durch eine kontinuierliche und regelmäßige Überwachung der Auslastung mittels Forecasts. Angebote werden sowohl einer fachlichen als auch kaufmännischen Überprüfung unterzogen. Daneben können aus der Abhängigkeit von Großkunden wirtschaftliche Risiken für die zukünftige Entwicklung entstehen. Im Falle eines Wegbrechens eines solchen Großkunden könnte es zu einer Unterauslastung kommen. Um dieses Risiko zu minimieren, baut das Unternehmen die Anzahl seiner Kunden stetig aus und diversifiziert auch in seinen Produkten. Die Anteile der Großkunden am Gesamtumsatz werden stetig analysiert und überwacht, um rechtzeitig gegensteuern zu können. e. Finanzwirtschaftliche Risiken Die audius AG und ihre Tochtergesellschaften finanzieren sich sowohl durch Fremd- als auch Eigenkapital. Eine Verschlechterung der Finanzlage und damit der Liquidität könnte für die Gesellschaft finanzwirtschaftliche Risiken zur Folge haben. Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr weiter erhöht und wird als äußerst solide angesehen. Daneben setzt das Unternehmen auf verschiedene Quellen der Fremdfinanzierung durch Kreditmittellinien bei verschiedenen Banken sowie durch Factoring. Die letzten Übernahmen wurden teilweise langfristig mit Fremdkapital finanziert. Die darüber hinaus bestehenden Kreditmittellinien werden aktuell nicht in Anspruch genommen, stehen dem Unternehmen im Bedarfsfall aber zur Verfügung. Durch die Verteilung auf mehrere Bausteine sieht sich die Gesellschaft sehr gut finanziert. Durch die äußerst solide Ausstattung an liquiden Mitteln und des stark gewachsenen Eigenkapitals ist die Abhängigkeit von externen Kapitalgebern aktuell als sehr gering anzusehen. Daneben kann es zum einen zu Forderungsausfällen kommen, welche ebenfalls Risiken für die Ausstattung der liquiden Mittel sein können. Dem begegnet das Unternehmen teilweise durch eine selektive Überwälzung des Forderungsrisikos auf eine Factoring Gesellschaft. Zum anderen erfolgt auch ein sehr stringentes Mahnwesen und eine kontinuierliche Überwachung der Bonität der Kunden. So kam es in der Vergangenheit zu keinen nennenswerten Forderungsausfällen. Die Unternehmensgruppe ist in den vergangenen Jahren auch international gewachsen. Im Falle von für die Gesellschaften negativen Wechselkursentwicklungen kann es dadurch zu Währungskursrisiken und damit verbundenen Verlusten kommen. Auch wenn die Gruppe im Ausland stetig wächst, so ist der Anteil der in ausländischen Währungen fakturierten Dienstleistungen derzeit noch gering und liegt im einstelligen %-Bereich der Gesamtleistung. Damit ist das daraus entstehende Risiko auf die Finanzzahlen noch als gering anzusehen. Das Unternehmen beobachtet die Entwicklung jedoch genau und erwägt bei zunehmendem Volumen Kurssicherungsgeschäfte zu tätigen. f. Personalrisiken Unternehmen der ITK-Branche sind davon abhängig hoch qualifizierte Mitarbeitende zu haben, um dem stetigen technologischen Wandel und Wettbewerb standhalten zu können. In den vergangenen Jahren hat sich die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden als weiterhin herausfordernd dargestellt, auch wenn seit einiger Zeit eine leichte Entspannung des Marktes zu spüren ist. Sowohl die reine Verfügbarkeit als auch die steigenden Lohnniveaus prägen den Arbeitsmarkt im Allgemeinen und den IT-Fachkräftemarkt im Besonderen. Um das Risiko zu minimieren, wird die Leistungsfähigkeit des Personals durchgehend beobachtet und insbesondere Leistungsträgern eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das Unternehmen arbeitet permanent daran durch eine Verbesserung des Arbeitgeberimages und durch diverse Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeitende dem Fachkräftemangel entgegenzutreten. So hat das Unternehmen unter anderem eine eigene Weiterbildungsinitiative unter dem Namen „UpSkill“ etabliert. Weiter bietet audius seinen Mitarbeitenden neben dem Gehalt verschiedene Benefits an wie z.B. Bike Leasing. Durch eine möglichst hohe Flexibilität des Arbeitsplatzes im Hinblick auf Arbeitsort und -zeit ist die Gesellschaft bemüht seine Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Daneben hat das Unternehmen verschiedene Initiativen aufgesetzt auch im Ausland passende Mitarbeitende zu rekrutieren. audius legt großen Wert auf die Ausbildung eigener Mitarbeitende und beschäftigt daher einige Auszubildende und Umschüler. Durch diese Maßnahmen sieht sich das Unternehmen gut gerüstet auch in Zukunft ausreichend Personal einstellen zu können. g. IT-Risiken Wie bei allen Unternehmen hängt der reibungslose Betrieb aller Prozesse von der Verfügbarkeit der IT- Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle der IT-Prozesse und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens dar. audius hat geeignete Maßnahmen zum Schutz seiner IT-Infrastruktur getroffen und überwacht und überprüft deren Wirksamkeit fortlaufend. Die Empfehlungen von Behörden und Dienstleistern werden ständig bewertet und umgesetzt. Die Anstrengungen und Investitionen in Cybersicherheit werden in der Zukunft weiter erhöht, Mitarbeitende werden fortlaufend geschult. audius hat dazu im Berichtsjahr das bereits bestehende und nach DIN-Norm ISO 27001 zertifizierte Managementsystem abermals weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde auch auf Ebene der Tochtergesellschaft proMX eine weitere Zertifizierung nach der ISO 27001 erfolgreich abgeschlossen. h. Gesamtrisikobetrachtung Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu keinen wesentlichen Veränderungen der Risiken für die audius AG und ihre Tochtergesellschaften. Existenzgefährdende Risiken für den audius Konzern sind derzeit nicht erkennbar. III. Prognosebericht Die Prognose des Konzerns basiert vorwiegend auf den Prognosen der Geschäftsentwicklung der Konzerntochtergesellschaften sowie seinen Geschäftsbereichen. Der Fokus für 2025 und die Folgejahre liegt unverändert auf den Kernthemen Digital Workplace, IT- Security, Künstliche Intelligenz, IT-Outsourcing sowie Mobilfunk, mittlerweile erweitert um weitere Telekommunikationsnetze wie den Glasfaserbereich. Zur Bearbeitung dieser Felder sieht sich der audius Konzern mit den Geschäftsbereichen IT-Services, Software/Cloud und Telekommunikation hervorragend aufgestellt. Wie schon in den Vorjahren konnte auch im Jahr 2024 der Auftragsbestand nochmals deutlich gesteigert werden und lag zum 31.12.2024 bei 79,3 Mio. EUR (Vorjahr: 56,8 Mio. EUR), was einer Rekordsteigerung von 22,5 Mio. EUR bzw. 39,7% im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres entspricht. Die Geschäftsaktivitäten des audius Konzerns entwickeln sich trotz der anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut. Der Vorstand erwartet in allen drei Geschäftsbereichen im laufenden Geschäftsjahr 2025 organisches Wachstum. Ein großer Teil dieses Wachstums wird dabei im Bereich IT Services erwartet aufgrund eines im vergangenen Jahr gewonnenen Großauftrags. Für 2025 und die Folgejahre plant der Vorstand unverändert mit einem durchschnittlichen organischen Wachstum von rund 10 %, ergänzt durch weitere Effekte aus Unternehmenszukäufen. Für das laufende Jahr rechnet audius erneut mit deutlichem Wachstum der Gesamtleistung auf über 90 Mio. EUR und einer leicht positiven Entwicklung der EBITDA sowie aller Finanzkennzahlen. Mittelfristig plant audius mit einem weiteren deutlichen Wachstum. Das veröffentlichte Ziel bis 2026 ist ein Wachstum der Gesamtleistung auf mehr als 115 EUR. In dieser Wachstumsprognose ist sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum eingeplant. D. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 Abs. 3 AktG Der Vorstand erklärt, dass die audius AG nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und durch die berichtspflichtigen getroffenen bzw. unterlassenen Maßnahmen nicht benachteiligt wurde.
Weinstadt, den 7. August 2025 gez. Rainer Francisi, Vorstandsvorsitzender gez. Wolfgang Wagner, Vorstand KONZERN- BILANZ zum 31.12.2024audius AGSchwaikheimAKTIVA
PASSIVA
KONZERN- Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2024 - 31.12.2024audius AGSchwaikheim
Konzern-Anhang zum 31. Dezember 2024Allgemeine Erläuterungen zum Konzernabschluss Die audius AG hat ihren Sitz in Schwaikheim. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 758679 eingetragen. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die audius AG, Schwaikheim, als Muttergesellschaft sowie die im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochtergesellschaften:
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mittelbare Beteiligung über audius SE Durch Aktienverkäufe hat sich die Beteiligungsquote der audius AG an der audius SE von bisher 81,76 % auf 81,75 % vermindert. Konsolidierungsgrundsätze Grundlage für die Konsolidierung sind der Konzernabschluss der audius AG und die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Abschlüsse der vollkonsolidierten Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung wurde im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB durchgeführt. Die im Konzernabschluss der audius SE, Weinstadt bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte zum 31. Dezember 2024 aus der Erstkonsolidierung in Höhe von 1.493 Tsd. EUR werden linear über einen Zeitraum von 25 Jahren sowie 20 Jahren abgeschrieben. Die zum Stichtag 31. Dezember 2024 bestehenden Restbuchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung der audius AG in Höhe von 1.539 Tsd. EUR sowie die aus früheren Geschäftsjahren im Konzernabschluss der audius SE erfassen Geschäfts- oder Firmenwerte - darunter 679 Tsd. EUR aus dem Jahr 2020, 483 Tsd. EUR aus dem Jahr 2021 (in Form von erworbenen Vermögenswerten) sowie 3.724 Tsd. EUR aus der erstmaligen Konsolidierung von Gesellschaften im Jahr 2022 - werden jeweils über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2024 im Rahmen der Erhöhung der Beteiligung an der audius Kl GmbH von 60% auf 80% ein zusätzlicher Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 3 Tsd. EUR angesetzt. Dieser wird ebenfalls über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Für das Geschäftsjahr 2024 ergeben sich somit planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von insgesamt 1.292 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.125 Tsd. EUR). Die sonstigen Veränderungen im Eigenkapitalspiegel betreffen im Wesentlichen die im Geschäftsjahr erfolgte Anteilsveräußerung von Anteilen der audius SE. Die Abbildung erfolgt als Kapitalvorgang entsprechend durch die Veränderung der Konzern-Rücklagen. Die Veränderungen aus Anteilsabbau ist im Eigenkapitalspiegel unter dem Posten „Sonstige Veränderungen“ ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen werden gemäß § 303 HGB aufgerechnet. Erlöse aus Innenumsätzen sowie konzerninternen Erträgen werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet. Zwischengewinne gemäß § 304 HGB sind nicht angefallen. Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EUR umgerechnet. Die Posten der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs in EUR umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der ausländischen Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals der nicht in EUR geführten Gesellschaft ergeben, wurden erfolgsneutral der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung zugeordnet. Die nicht in EUR aufgestellten Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften wurden mit folgenden Kursen umgerechnet (ausgenommen Eigenkapital):
Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden gem. §248 Abs. 2 HGB aktiviert, zu Herstellungskosten bilanziert und um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie einer Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden auf Basis der bisher erbrachten Leistungen unter Ansatz der Selbstkosten bewertet. Die einzelnen Projekte wurden jeweils einzeln bewertet. Die Bewertung wurde verlustfrei durchgeführt; d. h. es wurden angemessene Abschläge von den zu erzielenden Verkaufspreisen vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgenstände wurden mit dem Nennbetrag aktiviert. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % auf den um die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die sonstigen Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrem zum Bilanzstichtag noch offenen Leistungserhalt berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erschien. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrem zum Bilanzstichtag noch offenen Leistungsstand, im Wesentlichen für Wartungs- und Lizenzverträge, berücksichtigt. Latente Steuern wurden auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen und nutzbare Verlustvorträge gebildet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Angaben zur Konzernbilanz Die Gliederung der Bilanz erfolgte gem. § 266 HGB. Das Anlagevermögen ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 3, Seite 6) dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.407.081,66 EUR (Vorjahr: 11.971.569,38 EUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt 6.127.406,66 EUR (Vorjahr: 3.346.471,81 EUR) haben 3.856.292,39 EUR eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 2.271.114,27 EUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31.12.2024 auf 262.500,00 EUR und ist in 262.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwand 2.591.600 EUR (Vorjahr: 1.812.010 EUR), Beiträge zur Berufsgenossenschaft 23.766 EUR (Vorjahr: 16.853 EUR), ausstehende Lieferantenrechnungen 922.065 EUR (Vorjahr: 1.310.986 EUR), Gewährleistung 296.875 EUR (Vorjahr: 289.854 EUR) sowie für die Aufbewahrungspflichten 40.540 EUR (Vorjahr: 28.544 EUR) gebildet. Verbindlichkeiten in Höhe von 20.267.285,11 EUR (Vorjahr: 16.504.448,92 EUR) gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 12.500 Tsd. EUR sind mit 2.163.576 Aktien der audius SE, Weinstadt besichert. Zudem bestehen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 8.500 Tsd. EUR Verfügungsbeschränkungen mit 1.488.576 Aktien der audius SE, die von der audius AG gehalten werden. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.842.495,07 EUR (Vorjahr: 1.508.733,48 EUR) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von 55.781,94 EUR (Vorjahr: 56.678,23 EUR) ausgewiesen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesamtleistung gliedert sich in die folgenden Bereiche:
Die aktivierten Firmenwerte werden aufgrund des Geschäftsmodells und des langfristigen Beteiligungsansatzes linear über eine Nutzungsdauer von 10 bis 25 Jahren abgeschrieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (10.932 Tsd. EUR) enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 125 Tsd. EUR (Vorjahr: 111 Tsd. EUR) sowie Steuerberatungsleistungen in Höhe von 13 Tsd. EUR (Vorjahr 0 Tsd. EUR). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 22,5 Tsd. EUR enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 24,6 Tsd. EUR. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von 417 TEUR enthalten. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese Verträge enden zwischen 2025 und 2030.
Latente Steuern Aktive latente Steuern in Höhe von 459,1 Tsd. EUR wurden auf nutzbare steuerliche Verlustvorträge gebildet und mit den passiven latenten Steuern aus der handelsrechtlichen Aktivierung selbst geschaffener Schutzrechte und ähnlicher Rechte in Höhe von 7,2 Tsd. EUR saldiert. Bei der Berechnung wurde der für das Geschäftsjahr geltende Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30 % zugrunde gelegt. Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr hat sich die Gesellschaft gegen steigende Zinsen aus zwei langfristigen Darlehen abgesichert. Swap 1 mit einem Bezugsbetrag von TEUR 8.500. Der zugrundeliegende Zinssatz des Swaps beträgt 2,95 %. Im Berichtsjahr kam es zu Zinserträgen aus Swap-Geschäften von TEUR 26. Swap 2 mit einem Bezugsbetrag von TEUR 4.000. Der zugrundeliegende Zinssatz des Swaps beträgt 2,82 %. Im Berichtsjahr kam es zu Zinserträgen aus Swap-Geschäften von TEUR 38. Es wurde keine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB gebildet. Der beizulegende Zeitwert der Zins- Swaps zum Bilanzstichtag beträgt insgesamt TEUR 328. Kapitalflussrechnung In den Finanzmittelfonds wurden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von nicht mehr als drei Monaten sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, einbezogen. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Organe der Aktiengesellschaft Vorstand Im Geschäftsjahr war zum Vorstand bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Herr Franz Honner gehörte folgenden Kontrollgremien gemäß § 285 Nr. 10 HGB an: Aufsichtsrat der audius SE Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen im Geschäftsjahr insgesamt 90 Tsd. EUR (Vorjahr: 90 Tsd. EUR) Angabe gemäß § 160 Aktiengesetz: Das genehmigte Kapital laut Handelsregister beträgt zum Bilanzstichtag 262.500,00 EUR. Das gezeichnete Kapital beträgt 262.500,00 EUR und ist in 262.500 auf den Namen des Inhabers lautende Stückaktien eingeteilt. Angabe nach § 264 Abs. 3 HGB: Folgende Tochterunternehmen der audius AG machen im Berichtsjahr 2024 von den Erleichterungen des §264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung Gebrauch:
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mittelbare Beteiligung und Verlustübernahmevereinbarung über die audius SE Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens:Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2024 erzielten Bilanzgewinn der audius AG in Höhe von 10.884.809,73 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Mitarbeiter Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten im Konzern betrug im Geschäftsjahr 608 (Vorjahr 610) Angestellte, davon 530 Vollzeit und 78 Teilzeit. Konzernabschluss Die audius AG erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, dem die audius AG angehört. Der Konzernabschluss der audius AG, Schwaikheim, für das Geschäftsjahr 2024 wird beim Unternehmensregister eingereicht.
Schwaikheim, den 7. August 2025 gez. Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2024 (T€)
Der ausschüttbare Gewinn des Mutterunternehmens beträgt TEUR 12.169 (Vorjahr TEUR 12.193). sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 25.09.2025 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die audius AG, Schwaikheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der audius AG, Schwaikheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der audius AG, Schwaikheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 7. August 2025 CONLATA Geißelmaier & Partner mbB gez. PETER MERK, WIRTSCHAFTSPRÜFER Der stellvertretende AufsichtsratsvorsitzendeBericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2024Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in 2 Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Die vom Vorstand aufzustellenden Jahresabschlüsse der audius AG sowie des audius Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 sind unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft erarbeitet worden. Der Einzeljahresabschluss wurde vom hierzu bestellten Abschlussprüfer, der Kanzlei CONLATA Geißelmaier & Partner mbH, Augsburg einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der Konzernjahresabschluss wurde durch die Kanzlei CONLATA Geißelmaier & Partner mbH, Augsburg geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wir haben unsererseits die Jahresabschlüsse, den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Dem Ergebnis der geprüften Jahresabschlüsse treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfungen bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung hatten wir keine Einwendungen zu erheben. Wir haben die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse deshalb gebilligt. Der Einzelabschluss der audius AG sowie der Konzernabschluss der audius AG sind damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Weinstadt, den 25. September 2025 Franz Honner, Aufsichtsratsvorsitzender Peter Schiek, Stellvertreter und Versammlungsleiter |
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