BAVARIA Industriekapital AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ

AKTIVA

scroll

Euro

31.12.2010 Euro

Euro

31.12.2009
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

4.982,00

8.298,00

II. Sachanlagen

38.229,00

35.802,00

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

38.229,00

35.802,00

III. Finanzanlagen

1.079.713,32

1.305.019,82

1. Anteile an verbunden Unternehmen

679.712,32

505.019,82

2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen

400.001,00

800.000,00

Summe Anlagevermögen

1.122.924,32

1.349.119,82

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

17.418.253,01

21.822.782,12

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

17.006.726,71

20.087.233,35

- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 11.917.900,62 (Euro 2.938.092,83)

2. Sonstige Vermögensgegenstände

411.526,30

1.35.548,77

- davon gegen Gesellschafter Euro 3.246,69 (Euro 3.246,69)

II. Wertpapiere

0,00

6.837.775,78

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

9.329.788,42

5.745.274,44

Summe Umlaufvermögen

26.748.041,43

34.407.298,19

C. Rechnungsabgrenzungsposten

37.880,36

1.465,85

Summe Aktiva

27.908.846,11

35.56.418,01

PASSIVA

scroll

Euro

31.12.2010
Euro

Euro

31.12.2009
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

6.394.500,00

6.394.500,00

eigene Anteile

-237.228,00

0,00

II. Kapitalrücklage

8.605.500,00

8.605.500,00

III. Gewinnrücklagen

5.500,00

1.831.738,69

1. Gesetzliche Rücklage

5.500,00

5.500,00

2. Rücklage für eigene Anteile

0,00

1.826.238,69

IV. Gewinnvortrag

1.495.799,83

1.498.027,39

V. Bilanzgewinn

1.470.039,78

7.714.477,44

Summe Eigenkapital

17.734.111,61

26.044.243,52

B. Rückstellungen

9.785.763,51

9.193.302,75

1. Sonstige Rückstellungen

9.785.763,51

9.193.302,75

C. Verbindlichkeiten

388.970,99

518.871,74

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

4,55

0,00

- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 4,55 (Euro 0,00)

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

234.112,63

385.390,12

- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 234.112,63 (Euro 385.390,12)

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

77.856,00

62.500,00

- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 77.856,00 (Euro 62.500,00)

4. Sonstige Verbindlichkeiten

76.997,81

70.981,62

- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 13.950,00 (Euro 6.325,00)

- davon aus Steuern Euro 51.005,17 (Euro 46.679,18)

- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 379,64 (Euro 0,00)

- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 76.997,81 (Euro 70.981,62)

Summe Passiva

27.908.846,11

35.756.418,01

ANHANG 2010

BAVARIA Industriekapital AG, München

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2010 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde aufgrund des § 264 Abs. 1 S. 3 HGB verzichtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der neuen Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (kurz BilMoG) erstmalig angewendet. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Artikel 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst. Eine Anpassung der Vorjahrszahlen an die durch BilMoG geänderte Bilanzgliederung des § 266 HGB wurde zulässigerweise nicht vorgenommen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von i.d.R. 3 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden sofort abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Wert von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 10 Jahre.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. – bei dauerhafter Wertminderung – mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

b) Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bestände an Forderungen sind in Saldenlisten und durch Einzelbelege nachgewiesen.

c) Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Ermittlung der Steuerrückstellung erfolgte unter der Annahme der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA Industriekapital AG.

Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

d) Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

e) Latente Steuern

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Ansatz von aktiven latenten Steuern.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.


b) Umlaufvermögen

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben Forderungen in Höhe von EUR 2.460.000,00 (Vorjahr EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

c) Eigenkapital

1. Grundkapital

Das Grundkapital beträgt EUR 6.394.500,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt und in 6.394.500 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück eingeteilt.

Das bedingte Kapital beträgt EUR 49.500,00.

Im Zuge der Einführung des BilMoG wurden die im Vorjahr unter den Wertpapieren ausgewiesenen eigenen Anteile seit 1. Januar 2010 mit ihrem rechnerischen Nennwert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die eigenen Anteile sind aufgrund von Ermächtigungen nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben worden. Aus diesen eigenen Anteilen stehen der Gesellschaft keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt.

1.a Eigene Aktien

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 11. Juni 2010 wurde die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis 10. Juni 2015 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des im Zeitpunkt des Erwerbs eigener Aktien geltenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, ausgeübt werden.

Die von der Hauptversammlung am 29. Mai 2009 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde mit dem Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben.

· Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Handel in eigenen Aktien genutzt werden.

· Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, zur Einführung von Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen zu verwenden, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind.

· Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen und Beteiligungen daran anzubieten.

· Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder der mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen stehen oder standen, zum Erwerb anzubieten oder mit einer Sperrfrist von nicht weniger als einem Jahr zuzusagen bzw. zu übertragen.

· Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben wurden, einzuziehen, ohne dass die Durchführung der Einziehung eines weiteren Beschlusses der Hauptversammlung bedarf. Sie können auch im vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des anteiligen rechnerischen Betrages der übrigen Stückaktien am Grundkapital der Gesellschaft eingezogen werden. Die Einziehung kann auf einen Teil der erworbenen Aktien beschränkt werden. Von der Ermächtigung zur Einziehung kann mehrfach Gebrauch gemacht werden.

Zum 31. Dezember 2010 hat die Gesellschaft

· auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 insgesamt 150.986 (davon 139.458 Stück in 2008 erworben) eigene Aktien,

· auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 insgesamt 70.150 eigene Aktien (davon im Rahmen eines öffentlichen Rückkaufangebots auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 27.260 eigene Aktien),

· auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 insgesamt 16.092 eigene Aktien erworben.

Auf die eigenen Aktien entfällt insgesamt ein Anteil des Grundkapitals von EUR 237.228,00 (3,7%).

Aktienrückkäufe in 2010 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009

scroll

Datum

Zurückgekaufte Aktien (Stück)

Anteil am Grundkapital (in %)

Durch-schnittspreis

Kurswert gesamt
(in EUR)

Kumul. Anzahl Aktien

Mrz 10

27.2601)

0,43%

11,20

305.312,00

70.150

scroll

Datum

Kumul. Anteil am Grundkapital

Mrz 10

1,10%

1)im Rahmen eines öffentlichen Rückkaufangebots auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 29. Mai 2009

Aktienrückkäufe in 2010 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010

scroll

Datum

Zurückgekaufte Aktien (Stück)

Anteil am Grundkapital (in %)

Durch-schnittspreis

Kurswert gesamt
(in EUR)

Kumul. Anzahl Aktien

Jun 10

3.539

0,06 %

11,87

41.992,15

3.539

Juli 10

6.634

0,10 %

12,24

81.206,94

10.173

Aug 10

2.442

0,04 %

12,27

29.955,85

12.615

Sep 10

233

0,00 %

12,50

2.912,50

12.848

Okt 10

2.836

0,04 %

12,92

36.638,29

15.684

Nov 10

408

0,01 %

13,00

5.304,00

16.092

scroll

Datum

Kumul. Anteil am Grundkapital

Jun 10

0,06 %

Juli 10

0,16 %

Aug 10

0,20 %

Sep 10

0,20 %

Okt 10

0,25 %

Nov 10

0,25 %

1.b Genehmigtes Kapital

Genehmigtes Kapital 2005/ I

Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat hat die Hauptversammlung vom10. November 2005den Beschluss gefasst, den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum09. November 2010durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar-/ oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 1.102.500,00 zu erhöhen.

Genehmigtes Kapital 2008/ I

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom20. Juni 2008ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum19. Juni 2013gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.094.750,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I).

Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden,

· wenn der Ausgabepreis nicht wesentlich unter dem zugleich festgestellten Börsenkurs der Aktien liegt und die Erhöhung des Grundkapitals durch Bareinlagen 10% des Grundkapitals nicht übersteigt,

· wenn das Grundkapital durch Sacheinlage zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen erhöht wird,

· soweit dadurch Wandelschuldverschreibungen, Wandelgenussrechte oder Optionsscheine bedient werden,

· soweit es zum Ausgleich von Spitzenbeträgen erforderlich ist.

1.c Bedingtes Kapital

Bedingtes Kapital 2005 - Aktienoptionen für Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungs-beschluss vom 20. Dezember 2005 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 511.500,00 durch Ausgabe von bis zu 511.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 2005) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt werden, als Optionsrechte ausgegeben werden und deren Inhaber von ihrem Optionsrecht bis zum 31. Dezember 2009 Gebrauch machen.

Das bedingte Kapital I ist zeitlich und sachlich gegenstandslos geworden, da die Frist zur Gewährung von Aktienoptionen gemäß § 4 Nr. 3 der Satzung zum 31. Dezember 2009 abgelaufen ist und keine ausübbaren Aktienoptionen mehr im Umlauf waren. Soweit Aktienoptionen ausgegeben waren, lagen wirksame Verzichtserklärungen sowie in einem Fall ein diesbezüglicher gerichtlicher Vergleich vor.

Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 14. April 2010 wurde deshalb die ersatzlose Aufhebung des § 4 Nr. 3 der Gesellschaft (bedingtes Kapital I) beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 2. Juni 2010.

Bedingtes Kapital 2006/I - Wandelschuldverschreibungen für Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungsbeschluss vom05. September 2006beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 49.500,00 durch Ausgabe von bis zu 49.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 2006/I) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Wandelschuldverschreibungen ausgegeben werden und von dem enthaltenen Optionsrecht der Umwandlung in Stückaktien Gebrauch gemacht wird. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.

Die Wandelschuldverschreibungen wurden im Dezember 2006 in Höhe von EUR 49.500,00 an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft zum Mindestausgabebetrag von EUR 0,33 pro Schuldverschreibung im rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 ausgegeben. Die Aufsichtsräte haben ihr Bezugsrecht ausgeübt, alle Wandelschuldverschreibungen gelten gemäß den Umtauschbedingungen als zum 31. Dezember 2006 gewährt. Der Wandlungspreis beträgt gemäß Umtauschbedingungen EUR 21,70.

Jede Wandelschuldverschreibung gewährt das Recht zur Wandlung in jeweils eine Stückaktie der Gesellschaft. Die gewährten Wandlungsrechte können erstmals nach Ablauf von zwei Jahren („Mindestwahrfrist“) seit Begebung der Wandelschuldverschreibung ausgeübt werden. Die Mindestwahrfrist ist am31. Dezember 2008ausgelaufen. Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen beginnt mit dem Tag der Gewährung der Wandelschuldverschreibungen und endet nach Ablauf von fünf Jahren, somit am 31. Dezember 2011.

2. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag EUR 8.605.500,00.

3. Rücklage für eigene Anteile

Nach der Verabschiedung des BilMoG ist nach dem Erwerb eigener Anteile ein aktivischer Ausweis der erworbenen Anteile mit korrespondierendem Ausweis einer Rücklage für eigene Anteile - unabhängig vom Zweck des Erwerbs - nicht mehr zulässig.

Die Rücklage für eigene Anteile wurde somit im Berichtsjahr aufgelöst und der frei werdende Betrag dem Bilanzgewinn zugeführt. Zudem wurde das gezeichnete Kapital um den Nennbetrag reduziert. Der darüber hinausgehende Betrag wurde gegen den Bilanzgewinn verrechnet. Damit einhergehend wurden die eigenen Anteile ausgebucht.

Die Rücklage für eigene Anteile gemäß § 272 Abs. 4 HGB hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

scroll

TEUR

Rücklage für eigene Anteile 31.12.2009

1.826

Verrechnung der in Vorjahren erworbenen eigenen Anteile gemäß BilMoG

-1.826

Rücklage für eigene Anteile 31.12.2010

0

4. Rücklage wegen eigener Anteile

Um den ausschüttungsfähigen Bilanzgewinn aufgrund der Neuregelung der Bilanzierung der eigenen Anteile nicht zu erhöhen und dem Gläubigerschutz Rechnung zu tragen, wurde im Berichtsjahr eine Rücklage wegen eigener Anteile gebildet.

Die Rücklage wegen eigener Anteile hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

scroll

TEUR

Rücklage wegen eigener Anteile 31.12.2009

0

Einstellung der in Vorjahren erworbenen eigenen Anteile gemäß BilMoG (in Höhe des Nennwerts)

194

Bildung einer Rücklage wegen eigener Anteile für im laufenden Geschäftsjahr erworbene eigene Anteile (in Höhe des Nennwerts)

43

Rücklage wegen eigener Anteile 31.12.2010

237

5. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn des Vorjahres hat sich aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 um eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 7.717 vermindert.

scroll

TEUR

Bilanzgewinn 31.12.2009

9.212

./. Ausschüttung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 11.06.2010

./. 7.717

Gewinnvortrag 31.12.2009

1.495

Jahresüberschuss 2010

5.067

Entnahme aus den Gewinnrücklagen (Auflösung der Rücklage für eigene Anteile gemäß BilMoG)

1.826

Verrechnung für in Vorjahren erworbene eigene Anteile gemäß BilMoG

-1.632

Einstellung in die Rücklage wegen eigener Anteile

-237

Erwerb eigener Anteile

-460

Bilanzgewinn 31.12.2010

6.059

d) Rückstellungen und Verbindlichkeiten

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 10.404 (Vj. TEUR 9.193) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten in Höhe von TEUR 9.508 (Vj. TEUR 8.486) sowie Rückstellungen für Mitarbeiterboni in Höhe von TEUR 605 (Vj. TEUR 538) enthalten.

Von den Gesamtverbindlichkeiten zum 31.12.2010 in Höhe von TEUR 396 (Vj. TEUR 528) entfallen auf:

scroll

31.12.2010

31.12.2009

TEUR

TEUR

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

234

385

mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

234

(385)

mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis 5 Jahre

(0)

(0)

mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

(0)

(0)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

78

63

mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

(78)

(63)

mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis 5 Jahre

(0)

(0)

mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

(0)

(0)

Sonstige Verbindlichkeiten

84

81

mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr

(84)

(81)

mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis 5 Jahre

(0)

(0)

mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

(0)

(0)

davon gegenüber Gesellschaftern

(0)

(0)

davon aus Steuern

(58)

(56)

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

(0)

(0)

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 3.503 (Vj. TEUR 2.337) auf das Ausland und mit TEUR 1.376 (Vj. TEUR 2.163) auf das Inland. Sie betreffen Beratungsleistungen und wurden vollständig mit verbundenen Unternehmen erzielt.

Haftungsverhältnisse

Unbefristete Sicherungsübereignung zugunsten Zürich Versicherung

Zur Sicherung aller bestehenden und künftigen – auch bedingten oder befristeten – Ansprüche, die der Zürich Versicherung gegen die Hering AG zustehen, tritt die BAVARIA Industriekapital AG ihre Ansprüche auf das Guthaben eines Kontos an die Zürich Versicherung ab. Das Konto verfügt derzeit über ein Guthaben von rund TEUR 163.

Unbefristete Bürgschaft zugunsten Banco Bilbao

Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 15. Dezember 2009 gegenüber der Banco Bilbao Vizcaya Agentaria S.A., Huesca / Spanien, eine unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der Inasa Foil Sabiñánigo S.L., Sabiñánigo, Huesca / Spanien, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 174 übernommen.

Unbefristete Bürgschaft zugunsten Commerzbank

Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarung vom 29. Januar 2010 und 1. Januar 2011 gegenüber der Commerzbank (vormals Dresdner Bank) eine unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft für die Verpflichtungen der R+E aus einem Kreditrahmen in Höhe von TEUR 300 übernommen.

Befristete Patronatserklärung zugunsten Daimler AG

Mit Datum vom 20. September 2010 hat sich die BAVARIA Industriekapital AG befristet bis zum 31. März 2011 verpflichtet, alle notwendigen Maßnahmen im kaufmännisch vertretbaren Umfang zu ergreifen, damit die TriStone Flowtech Poland Sp. z o.o., Walbrzych / Polen, sowie mit ihr verbundene Unternehmen („Lieferant“) jederzeit fristgerecht ihre gegenwärtigen und zukünftigen Verpflichtungen gegenüber der Daimler-Gruppe nachkommen kann. Insbesondere verpflichtet sich die BAVARIA Industriekapital AG, den Lieferant mit ausreichend Kapital und Liquidität auszustatten.

Erfüllt der Lieferant seine Verpflichtungen gegenüber der Daimler-Gruppe nicht, treten eigene Forderungen der BAVARIA Industriekapital AG gegenüber den Forderungen der Daimler-Gruppe im Rang zurück.

Unbefristete Bürgschaft zugunsten FORTIS

Für die Gesellschaften TriStone Frankreich, TriStone Türkei, TriStone Spanien, TriStone Italien und TriStone Polen hat die BAVARIA Industriekapital AG mit Vereinbarung vom 30. Juni 2010 zugunsten der Gruppe FORTIS eine Bürgschaft bis zur Höhe von EUR 5,0 Mio. übernommen. Die Bürgschaft betrifft Ansprüche mehrerer Factoringgesellschaften der Gruppe FORTIS gegenüber den TriStone Gesellschaften und wurde unbefristet ausgestellt.

Befristete Bürgschaft zugunsten SERV

Für die Gesellschaft SwissTex Winterthur hat die BAVARIA Industriekapital AG gegenüber der SERV (Schweizerische Exportrisikoversicherung, Zürich) mit Vereinbarung vom 18. Juni 2010 eine Bürgschaft übernommen. Die Bürgschaft zielt dabei auf alle geeigneten Maßnahmen ab, um die Geschäftstätigkeit der SwissTex Winterthur AG zu erhalten. Die Bürgschaft ist bis zum 31. Dezember 2011 begrenzt.

Die BAVARIA Industriekapital AG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen und Beteiligungen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die BAVARIA Industriekapital AG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die BAVARIA Industriekapital AG schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

Sonstige Angaben

1.

a. Vorstand und Aufsichtsrat

scroll

Vorstand

Reimar Scholz, Dipl. Kaufmann, Gauting
Ressort Akquisitionen
(Vorstandssprecher)

Harald Ender, Dipl.-Ingenieur, Dipl. Kaufmann, Landsberg
Ressort Operations
(Vorstand)

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

Reimar Scholz ist einzelvertretungsberechtigt.

Harald Ender ist vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen.

Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des
§ 181 BGB befreit.

Aufsichtsrat

Dr. Matthias Heisse, Rechtsanwalt, München
(Vorsitzender)

Dr. Gernot Eisinger, Kaufmann, München
(stellv. Vorsitzender)

Dr. Harald Linné, Kaufmann, München

1.

b. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie früherer Mitglieder dieser Gremien

Es sind Bezüge an Aufsichtsratsmitglieder in Höhe von TEUR 40 (Vj. TEUR 40) enthalten, davon an ehemalige Aufsichtsratsmitglieder TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschaft an die Rechtsanwaltskanzlei Heisse Kursawe Eversheds, in der Dr. Heisse Partner ist, im Rahmen eines gesonderten Beratungsvertrages (nach § 114 AktG) Honorare in Höhe von TEUR 114 (Vj. TEUR 144) gezahlt.

Die Gesamtbezüge der Vorstände betrugen im Jahr 2010 TEUR 1.181 (Vj. TEUR 777).

1.

c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 87) aus langfristigen Mietverträgen.

Anteilsbesitzliste

siehe Ende

d. Abhängigkeitsbericht

Die BAVARIA Industriekapital AG befindet sich im Mehrheitsbesitz der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltung GmbH (vormals: AS Vermögensverwaltung GmbH), Gräfelfing. Wir haben deshalb den nach § 312 AktG notwendigen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser schließt mit folgender Feststellung: „Zusammengefasst erklären wir hiermit, dass die BAVARIA Industriekapital AG und ihre Tochtergesellschaften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielten.“

e. Konzernabschluss

Die BAVARIA Industriekapital AG wird in den Konzernabschluss der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltung GmbH (vormals: AS Vermögensverwaltung GmbH), Gräfelfing, einbezogen. Der Konzernabschluss kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden.

1.

f. Ergebnisverwendung

Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.066.902,26 (Vj. EUR 8.242.663,38).

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von EUR 1.495.799,83, den Einstellungen in die Rücklage für eigene Aktien im Berichtsjahr in Höhe von saldiert EUR 503.321,73 (nach Abzug der Auflösungen der Rücklage für eigene Aktien) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.059.380,36 zum 31. Dezember 2010.

Vorstand und Aufsichtsrat der BAVARIA Industriekapital AG werden den Aktionären auf der Hauptversammlung der Gesellschaft vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn von EUR 6.059.380,36 nur die gesetzliche Mindestdividende von EUR 0,04 je Aktie auszuschütten, um der gestiegenen Investitionstätigkeit Rechnung zu tragen, und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 17. März 2011

Reimar Scholz

Harald Ender

Der Vorstand

Anteilsbesitzliste

Angaben in Tausenden lokaler Währung

scroll

Anteil am Kapital

Eigenkapital Jahresergebnis

in %

Konzern-Muttergesellschaft

Währung

direkt

indirekt

BAVARIA Industriekapital AG, München

21.065

5.067

Konsolidierungskreis

Executive Consulting AG, München

(1)

EUR

100,00

37

4

Hering Wärmetauscher Holding AG, München

(1)

EUR

62,59

48

0

Hering AG, Gunzenhausen

(2)

EUR

59,28

1.032

178

Nevira Vermögensverwaltung AG, München (in Abwicklung)

(3), (5)

EUR

78,00

-316

-75

BAVARIA Maschinenbau Holding II AG, München

(1)

EUR

88,75

970

925

Langbein & Engelbracht GmbH, Bochum

(2)

EUR

83,43

6.738

1.224

Langbein & Engelbracht Industrial Eng.&. Co., Shanghai/ China

(2)

CNY

83,43

-4.327

-2.001

Verwaltungsgesellschaft 0906 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

23

7

Blitz 05-316 GmbH & Co. KG, München

(1)

EUR

100,00

55

4.882

R+E Automationstechnik GmbH, Fellbach-Schmiden

(2)

EUR

100,00

0

-232

Kienle + Spiess GmbH, Sachsenheim

(2)

EUR

99,74

15.942

-4.606

Kienle + Spiess Hungary Kft, Tokod/ Ungarn

(2)

HUF

99,74

2.027.044

-1.199.641

Wardstorm Ltd., Ellesmere Port/ UK

(2)

GBP

99,74

7.114

0

Sankey Laminations Ltd., Ellesmere Port/ UK

(2)

GBP

99,74

5.429

-151

G.L. Scott & Co. Ltd., Ellesmere Port/ UK

(2)

GBP

99,74

0

0

Bavariaring 0906 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

18

-6

SwissTex Winterthur AG, Winterthur/ Schweiz

(2)

CHF

100,00

2.031

-2.256

Bavaria Chemicals GmbH, München

(1)

EUR

75,00

23

0

Elfotec AG, Mönchaltdorf/ Schweiz (in Abwicklung)

(4), (5)

CHF

75,00

-

-

Elfotec Ltd., Annacotty/ Irland (in Abwicklung)

(4), (5)

EUR

75,00

-

-

baikap Holding 010607 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

92

-11

baikap Holding 020607 GmbH, Gräfelfing

(1)

EUR

100,00

130

105

EMS Holding Bavaria GmbH, Gräfelfing

(1)

EUR

100,00

-241

-262

Pharma Holding Bavaria GmbH, München

(1)

EUR

100,00

234

100

Bavaria France Holding SAS , Neuilly sur Seine/ Frankreich

(ehem. Fonderies Aluminium de France SAS)

(2)

EUR

100,00

1.208

11.379

Fonderie Aluminium de Cléon SAS, Cléon/ Frankreich

(4), (2)

EUR

100,00

-2.070

-2.050

Fonderie d'Ingrandes, Neuilly sur Seine/ Frankreich

(ehem. Fonderie du Poitou Aluminium SAS)

(2)

EUR

100,00

-176

-524

Teksid Deutschland GmbH, Heilbronn (in Abwicklung)

(4), (5)

EUR

100,00

-

-

Xenterio GmbH, Offenburg

(2)

EUR

100,00

-2.824

-3.366

FARAL S.p.A., Modena/ Italien

(2)

EUR

100,00

13.566

-4.560

K+S Holding GmbH & Co. KG, München

(1)

EUR

94,80

1

171

Kienle + Spiess Logisztikai, Tokod/ Ungarn

(2)

HUF

99,74

23.788

-3.630

FARAL France SAS, Carmaux/ Frankreich

(2)

EUR

100,00

1.069

-377

Hunsfos Fabrikker AS, Vennesla/ Norwegen

(2)

NOK

100,00

85.043

25.880

Die-Cast Holding Bavaria GmbH, München

(1)

EUR

100,00

61

38

baikap Holding 061108 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

24

0

baikap Holding 070309 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

12

-7

Inasa Foil GmbH (ehem. baikap Holding 080309 GmbH), München

(1)

EUR

100,00

22

-2

OSNY Pharma SAS, Osny/ Frankreich

(2), (6)

EUR

100,00

-931

-5.540

OSNY Pharma Holding SAS, Osny/ Frankreich

(2), (6)

EUR

100,00

845

3

Tech-FORM SAS, Auxi-Le-Château/ Frankreich

(2)

EUR

100,00

1.876

-460

Austria Druckguss GmbH & Co KG, Gleisdorf/ Österreich

(2)

EUR

100,00

3.023

-2.432

Austria Druckguss GmbH, Gleisdorf/ Österreich

(7)

EUR

100,00

17

-4

(1) Ungeprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2010 nach HGB

(2) Geprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2009

(3) Geprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2008 nach HGB

(4) nicht konsolidiert § 296 HGB

(5) Gesellschaft befindet sich in Abwicklung

(6) Gesellschaft wurde zum 31.12.2010 endkonsolidiert

(7) Ungeprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2009

(8) Neugründung in 2010; es liegen noch keine Jahresabschlüsse vor

(9) Geprüfter Jahresabschluss nach IFRS zum 31.12.2009

Anteil am Kapital

Eigen-

Jahres-

in %

kapital

ergebnis

Währung

direkt

indirekt

baikap Holding 090709 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

24

0

Bavaria Purchasing Group GmbH (ehem. baikap Holding 100709 GmbH), München

(1)

EUR

100,00

41

17

Inasa Foil Sabiñánigo S.L.

(ehemals: Laminados Sabiñánigo S.L.), Sabiñánigo, Huesca/ Spanien

(2)

EUR

100,00

4.700

-56

INASA Foil S.A., Irurtzun bei Pamplona/ Spanien

(2)

EUR

100,00

28.201

-12.136

L&E America Environmental Technologies LLC, Kaukauna, Wisconsin/ USA

(8)

USD

66,74

-

-

baikap Holding 110510 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

24

-1

baikap Holding 120510 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

24

-1

SwissTex France SAS, Valence/ Frankreich

(8)

EUR

100,00

-

-

TriStone Flowtech Holding SAS, Carquefou/ Frankreich

(8)

EUR

100,00

-

-

Tristone Flowtech Slovakia spol Sro, Nova Bana/ Slowakei

(9)

EUR

100,00

5.270

-657

Tristone Flowtech Poland Sp zoo, Walbrzych/ Polen

(9)

EUR

100,00

7.952

-548

Tristone Flowtech France SAS,Carquefou/ Frankreich

(8)

EUR

100,00

-

-

Tristone Flowtech Czech Republic s.r.o, Hradek nad Nisou/ Tschechische Republik

(9)

EUR

100,00

1.698

-2.455

Tristone Flowtech Istanbul Otomotive SVTLS, Çerkezköy/ Türkei

(8)

TRY

100,00

-

-

TriStone Flowtech Italy SpA, Cirie/ Italien

(9)

EUR

100,00

9.615

-1.547

Tristone Flowtech Germany GmbH, Mannheim

(9)

EUR

100,00

452

920

TriStone Flowtech Spain SAU, Tarazona/ Spanien

(9)

EUR

100,00

2.761

-983

TriStone Flowtech Solutions SNC, Carquefou/ Frankreich

(9)

EUR

100,00

-538

1.156

baikap Holding 130810 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

24

-1

baikap Holding 140810 GmbH, München

(1)

EUR

100,00

24

-1

(1) Ungeprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2010 nach HGB

(2) Geprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2009

(3) Geprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2008 nach HGB

(4) nicht konsolidiert § 296 HGB

(5) Gesellschaft befindet sich in Abwicklung

(6) Gesellschaft wurde zum 31.12.2010 endkonsolidiert

(7) Ungeprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2009

(8) Neugründung in 2010; es liegen noch keine Jahresabschlüsse vor

(9) Geprüfter Jahresabschluss nach IFRS zum 31.12.2009

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die BAVARIA Industriekapital AG

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der BAVARIA Industriekapital AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

München, den 18. März 2011

RP RICHTER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stahl Wirtschaftsprüfer

Costa, Wirtschaftsprüfer

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

scroll

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

1. Umsatzerlöse

4.879.385,94

4.500.000,06

2. Sonstige betriebliche Erträge

1.071.499,09

4.070.223,05

3. Materialaufwand

Aufwendungen für bezogene Leistugen

7.545,12

-307.623,82

4. Personalaufwand

-2.274.754,67

-2.096.261,51

a) Löhne und Gehälter

-2.126.414,08

-1.989.463,31

b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

davon für Altersversorgung EUR 4.594,24 (Vorjahr EUR 1.752,00)

-148.340,59

-106.798,20

5. Abschreibungen

a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

-17.525,83

-20.683,42

b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten

-1.103,00

0,00

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

-3.420.837,52

-10.902.676,03

7. Erträge aus Beteiligungen

davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 6.043 (Vorjahr TEUR 12.323)

6.043.983,51

12.322.950,76

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

360.419,23

351.566,45

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-700,04

-2.924,70

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

6.647.911,83

7.914.570,84

11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-4.911.778,32

328.092,54

12. Jahresüberschuss

1.736.133,51

8.242.663,38

13. Entnahmen aus Gewinnrücklagen

a) aus der Rücklage für eigene Anteile

1.826.238,69

0,00

14. Einstellung in Gewinnrücklagen

a) in die Rücklage für eigene Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen

2.092.332,42

0,00

b) in die Rücklage für eigene Anteile

0,00

528.185,94

15. Bilanzgewinn

1.470.039,78

7.714.477,44

 

Reimar Scholz, Harald Ender

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24.03.2011