BAVARIA Industriekapital AGMünchenKonzernabschluss zum 31. Dezember 2011Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011Inhaltsverzeichnis
Rahmenbedingungen und Geschäft1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Markt Der 2010 eingeschlagene Wachstumspfad der Weltwirtschaft setzte sich im Verlauf des Jahres 2011 mit einer erwarteten Expansion des Welthandels um 4,0% (Quelle: Internationaler Währungsfonds) nur leicht gebremst fort. Der Welthandel übertraf damit das Vorkrisenniveau 2009. Das Wachstum wurde weiterhin durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken getrieben. Es war gekennzeichnet von hohen Wachstumsraten der Schwellenländer bei geringen Steigerungsraten der Industrieländer. Das Wachstum der EURO Zone lag, im Wesentlichen wegen der erheblichen Unsicherheiten der Euro Krise, mit 1,6% im unteren Bereich. Das Wachstum in Deutschland verlangsamte sich. Es lag laut IWF im Jahresdurchschnitt bei 2,7% gegenüber 3,6% im Vorjahr. 2. BAVARIA Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell der BAVARIA umfasst den Erwerb, die Restrukturierung und die Sanierung sowie die Veräußerung von Beteiligungen. Hierbei arbeiten wir mit eigenen Mitarbeitern in der Holding und Zeitkräften, die zur Unterstützung des jeweiligen Managements bereitstehen. Wir überprüfen regelmäßig unsere Akquisitionskriterien. Wir konzentrieren uns derzeit auf:
3. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Die BAVARIA Industriekapital AG ist die Muttergesellschaft des BAVARIA Konzerns: sie ist direkt oder indirekt an allen Aktivitäten des BAVARIA Konzerns beteiligt. Im Geschäftsjahr 2011 war die BAVARIA Industriekapital AG - wie bereits im Vorjahr - fast ausschließlich mit Eigenkapital finanziert. Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg im Berichtsjahr von EUR 21,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 25,4 Mio. zum 31. Dezember 2011. Zur Messung des Erfolgs unserer Aktivitäten ziehen wir die Veränderung des Finanzmittelbestands der BAVARIA Industriekapital AG heran. Dadurch ergibt sich folgendes Bild: Veränderung Finanzmittelbestand der BAVARIA Industriekapital AG 2011 in EUR Mio.
Die negative Veränderung des Zahlungsmittelbestands resultiert aus Auszahlungen für ein durch Rückstellungen gedecktes, verlorenes Schiedsgerichtsverfahren, gegen das die Gesellschaft derzeit vor dem BGH klagt. Die Finanzmittel inklusive der nichtoperativen Tochtergesellschaften betrugen zum 31.12.2011 EUR 9,2 Mio. (Vorjahr EUR 10,9 Mio.). Entwicklung des Beteiligungsportfolios Details zu den Gesellschaften sind im Abschnitt „Beteiligungsportfolio" beschrieben. Dividenden und Aktienrückkäufe der BAVARIA Industriekapital AG Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 01. Juni 2011 ist für das Geschäftsjahr 2010 keine Dividenden ausgeschüttet worden. Gemeinsam mit den in Vorjahren erworbenen Aktien, beläuft sich die Gesamtzahl gehaltener eigener Aktien zum 31. Dezember 2011 auf 425.367 Stack. Beteiligungsportfolio 1. Serienfertiger/ Automotive ![]() Das Segment Serienfertiger/ Automotive erzielte 2011 mit EUR 480,6 Mio. (Vj. EUR 345,4 Mio.) rund 64 % (Vj. 54 %) der Umsatzerlöse des BAVARIA Konzerns. In der zweiten Jahreshälfte erfolgte die Endkonsolidierung der Faral Gruppe. Branchenentwicklung Die verbleibenden Unternehmen des Segments lassen sich in die Branchen Automobil (tech-FORM, ADG und TriStone) und Elektroindustrie (Kienle + Spiess Gruppe) aufteilen. Die Nachfrage nach allen Arten von Motoren ist dabei wiederum abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in den Hauptabnehmerbranchen, wie beispielsweise der Elektroindustrie, Regel- und Antriebstechnik, Energieerzeugungsanlagen oder Automobil- und Industrietechnik. Laut ZVEI hat die deutsche Elektroindustrie ihre um Preiseffekte bereinigte Produktion noch einmal um 13 % gesteigert. Im Vorjahr 2010 hatte sie bereits um 14 % zugelegt. Damit sind die 2009er Verluste inzwischen mehr als aufgeholt. Da unsere Automotive Beteiligungen mit einer Vielzahl in- und ausländischer Automobilhersteller und Lieferanten in Geschäftsbeziehung stehen, sind entsprechende Branchenbetrachtungen nur schwer möglich. Beispielhaft zeigte sich laut VDA der deutsche Pkw-Markt 2011 stabiler als von vielen erwartet. So stieg hier die Zahl der Neuzulassungen um 9 % gegenüber 2010 und es wurden gegenüber dem Vorjahr 7% mehr Fahrzeuge exportiert. Segmentumsatz und -ergebnis Die Umsatzerlöse von EUR 480,6 Mio. liegen ca. 39% über dem Vorjahreswert. Das EBITDA des Segments liegt mit EUR 32,2 Mio. ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von EUR 24,6 Mio. Der Umsatz- und Ergebnisanstieg resultiert in erster Linie aus der vollständig erfolgten Konsolidierung der TriStone Gruppe (Vorjahr lediglich 6 Monate) und einer besseren Performance der KOS Gruppe. Die Ergebnisrechnung der Endkonsolidierten Beteiligungen der Faral Gruppe ist bis zum Endkonsolidierungszeitpunkt im Segmentergebnis enthalten. Weitere Kennzahlen zur Segmententwicklung und Details zu den Endkonsolidierungen können dem Konzernanhang entnommen werden. Investitionen, Abschreibungen, Mitarbeiterentwicklung Im vergangenen Geschäftsjahr haben die Gesellschaften rund EUR 20 Mio. (Vj. EUR 11,1 Mio.) investiert. Damit lagen die Investitionen über den Abschreibungen von EUR 17,5 Mio. (Vj. EUR 16,2 Mio.). Investitionen wurden weiterhin sorgfältig beurteilt und kritisch hinterfragt. TriStone konnte durch Kauf der Assets eines Wettbewerbers in Mexico den ersten Produktionsstandort in Nordamerika eröffnen. Die Mitarbeiterzahl im Segment lag zum Bilanzstichtag bei 3.744 (Vj. 2.746), der Anstieg beruhte im Wesentlichen auf der vollständigen Konsolidierung der TriStone Gruppe. Ausblick für 2012 und Folgejahre Aus unserer Sicht zeichnet sich eine Stabilisierung der Nachfragesituation ab, die jedoch weiterhin großen Risiken unterworfen bleibt. Für 2012 und die Folgejahre gehen wir von weiterhin steigenden Ergebnissen aus. Die Folgen einer etwaigen erneuten Verschärfung der EURO-Schuldenkrise sind für unsere Portfoliounternehmen nur schwer einschätzbar. Um unsere Beteiligungen auf konjunkturelle Risiken einzustellen, haben wir die Erstellung sogenannter Stresstests veranlasst. Neben dieser Absicherung im Falle einer Konjunkturkrise investieren unsere Beteiligungen im betrachteten Segment nachhaltig in die Erschließung neuer Wachstumspotenziale durch Neuprodukt- und Standortinvestitionen. Portfoliofirmen Zum 31. Dezember 2011 sind folgende vier Beteiligungen dem Segment Serienfertiger/ Automotive zugeordnet: a) Kienle + Spiess Gruppe
Die K+S Gruppe ist europaweit der führende Anbieter von Stanz- und Druckgussteilen für den Bau elektrischer Maschinen und Generatoren. Das Unternehmen steht bereits seit 1935 für das Stanzen und Paketieren von Rotor- und Statorblechen sowie alle Arten von elektrischen Antrieben. Den Standort des Hauptwerks in Vaihingen und Sachsenheim gibt es seit Anfang der 60er Jahre. Darüber hinaus unterhält K+S auch noch je einen Standort in Großbritannien und Ungarn. b) tech-FORM
tech-FORM wurde 1917 in Auxi-le-Château, 200 km nördlich von Paris gegründet. Mit ihrem Know-how in der Stanzbearbeitung und im Rollverformen hat sich tech-FORM auf die Entwicklung und Herstellung von Stahl- und Aluminiumriemenscheiben, Drehschwingungsdämpfern und Getriebekomponenten für Automobilapplikationen spezialisiert. Dank der Investitionen in Entwicklung, Labor- und Testequipment ist tech-FORM in der Lage, qualitativ hochwertige Komponenten zu entwickeln, kostengünstig zu produzieren und damit den Anforderungen ihrer Kunden, die vorwiegend im Automotive-Segment tätig sind, zu entsprechen. c) Austria Druckguss
ADG KG ist ein Anbieter von komplexen druckdichten Druckgussteilen inklusive mechanischer Bearbeitung. Die Bauteile haben ein Gewicht von wenigen Gramm bis zu drei Kilogramm. Es kommen die unterschiedlichsten Aluminiumlegierungen zum Einsatz bis hin zu solchen, die Dehnungen bis zu 8 % zulassen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern in Niedriglohnländern kann in der nahen Zukunft auf die Bedürfnisse der Kunden besser eingegangen werden. Hohe Guss- und Zerspanungskompetenz gepaart mit ausgezeichnetem Projektmanagement und der Möglichkeit, günstig zu produzieren, sind Vorteile, die die ADG KG seinen Kunden anbieten kann. d) TriStone Flowtech Gruppe
TriStone Flowtech entwickelt und projektiert an drei verschiedenen Entwicklungszentren und fertigt an sieben verschiedenen Standorten Flowtech-Lösungen für die Automobilindustrie. Neben dem ausgewiesenen Produkt- und System-Know how sowie einer flexiblen und effizienten Fertigung in der Nähe des Kunden, unterstützt TriStone den Kunden durch erfahrene Projektteams und Resident-Ingenieure vor Ort. Das Ergebnis sind Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik für die Bereiche Engine Cooling (Motorkühlung), Air Charge (Turbolader) und Air Intake (Luftansaugung) sowie langfristige erfolgreiche Beziehungen zu allen großen Automobilherstellern. Hauptprodukte im Bereich Motorkühlung sind extrudierte Schläuche aus Gummi, entweder aus mehrlagigem, gewebeverstärktem EPDM oder aus einlagigem faserverstärktem TriStone Verbundwerkstoff. In Verbindung mit ein- oder mehrlagigen Kunststoffleitungen und der Palette an TriStone Verbindungselementen können komplexe Zusammenbauten zur Motorkühlung angeboten werden. Die Produktpalette der kompakten oder dualen Kühlwasser-Ausgleichsbehälter, die mehrere Zwecke gleichzeitig erfüllen können, vervollständigt das Angebot im Bereich Motorkühlung. Im Bereich Turbolader zählen zu den Hauptprodukten extrudierte Schläuche aus Silikon oder HT-Vamac, blasgeformte Luftführungen und im Spritzgussverfahren hergestellte Resonatoren. Hochleistungsmaterialien für die EURO 6-Norm kombiniert mit intelligent integrierten Lösungen und der Systemerfahrung in den Bereichen Luftführung, Akustik, Struktur, Thermodynamik und Entkoppelung bedeuten, dass die gesamte Systementwicklung und -herstellung aus einer Hand angeboten werden können. Unter den Hauptprodukten im Bereich Luftansaugung befinden sich kompakte Luftfilterkassetten, Filterelemente, Luftführungen, Schläuche, Leitbleche, Klappen und Entlüftungseinheiten, die die umfassende Systemerfahrung in Sachen Luftführung, Akustik, Filterung und Entkoppelung beinhalten. Zusätzlich zu seinem umfassenden Produkt- und Systemangebot arbeitet TriStone intensiv daran, sich schon heute auf die zukünftigen Bedürfnisse seiner Kunden im automobilen Umfeld mit seinen wechselnden Anforderungen einzustellen. Daher ist TriStone auch bei neuen Motorkonzepten ein gefragter Entwicklungspartner der Automobilhersteller. Von großem Nutzen sind dabei eigene Niederlassungen in zehn Ländern. 2. Anlagenbau ![]() Das Segment Anlagenbau erzielte 2011 mit EUR 124,3 Mio. (Vj. EUR 90,1 Mio.) rund 17 % (Vj. 14 %) der Umsatzerlöse des BAVARIA Konzerns. Zum 31.12.2011 erfolgte die Endkonsolidierung der SwissTex Gruppe. Branchenentwicklung Nach Aussagen des Branchenverbandes VDMA war das Jahr 2011 ein erfolgreiches Jahr für den Maschinen und Anlagenbau. Sowohl im Inland als auch im Ausland konnten der Maschinen- und Anlagenbau wachsen. Das Wachstum war jedoch stark abhängig vom jeweiligen Segment. Die Verfahrens- und Automatisierungstechnik konnten zulegen, während sich die Textilmaschinenhersteller wegen rückläufiger Investitionstätigkeit in China zunehmend mit einer Abschwächung der Nachfrage konfrontiert sahen. Segmentumsatz und -ergebnis Die Umsatzerlöse von EUR 124,3 Mio. lagen um ca. 38 % über dem Vorjahreswert. Der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten lag bei EUR 45 Mio. (Vj. EUR 34,5 Mio.), was einem Wachstum von rund 30% entspricht. Das EBITDA des Segments lag mit EUR -19,6 Mio. deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 4,2 Mio. Ohne die zum 31. Dezember 2011 endkonsolidierte SwissTex Gruppe lag das Segment EBITDA bei EUR 2,6 Mio. Die Ergebnisrechnung der Endkonsolidierten Beteiligungen der SwissTex Gruppe ist bis zum Endkonsolidierungszeitpunkt im Segmentergebnis enthalten. Weitere Kennzahlen zur Segmententwicklung und Details zu den Endkonsolidierungen können dem Konzernanhang entnommen werden. Investitionen, Abschreibungen, Mitarbeiterentwicklung Der Anlagenbau ist typischerweise nicht sehr investitionsintensiv. Bilanziell spielt der Aufbau von unfertigen Leistungen eine wesentlich größere Rolle, als Investitionen in das niedrige Anlagevermögen. Die Investitionen in diesem Segment lagen demnach bei lediglich EUR 1,1 Mio. Die Abschreibungen lagen bei EUR 0,8 Mio. Die Mitarbeiterzahl reduzierte sich in erster Linie wegen der Endkonsolidierung der SwissTex Gruppe auf 251 (Vj. 409). Ausblick für 2012 und Folgejahre Für die verbleibenden Portfoliounternehmen gehen wir von einer stabilen Umsatz und Ergebnisentwicklung in den Folgejahren aus. Portfoliofirmen Zum 31. Dezember 2011 sind folgende Gesellschaften dem Segment Anlagenbau zugeordnet: a) Langbein & Engelbracht
Die L&E mit Niederlassungen in Bochum, Shanghai/ China und Kaukauna (Wisconsin)/ USA ist eine weltweit tätige Firma mit den Schwerpunkten Papier-, Oberflächen- und Verfahrenstechnik. Das traditionsreiche Unternehmen entwickelt, fertigt und installiert kundenangepasste Systeme für namhafte Hersteller aus den Bereichen Automobilindustrie, Chemie, Papier, Kunststoffindustrie, Verpackung, Holzverarbeitung und Müllverbrennung. b) Hering
Die Hering ist ein traditionsreiches Unternehmen im Wärmetauscherbereich: sie ist seit vielen Jahren international führend bei Ölreinigungsanlagen. Der Anlagenbauer entwickelt und fertigt Produkte in den Bereichen Wärmetauscher, Luft- und Trockentechnik sowie Vakuumtechnik. Hering ist für namhafte Hersteller aus den Branchen Chemie, Lebensmitteltechnik sowie Umwelt- und Kühltechnik tätig. c) R+E
Die R+E entwickelt, konstruiert und stellt Montagesysteme für verschiedenste Anwendungen her. Darüber hinaus entwickelt und fertigt R+E Rüttelförderer für die Vereinzelung von Schüttgut und vertreibt Aluminium-Profile für den Aufbau von Montagearbeitsplätzen und/systemen. Mit diesen Montagesystemen werden hochpräzise Produkte für medizinische-, pharmazeutische-, elektronische- und automobiltechnische Anwendungen geschaffen. 3. Business Services ![]() Das Segment Business Services erzielte 2011 mit EUR 145,0 Mio. (Vj. EUR 202,9 Mio.) 19 % (Vj. 32 %) der Umsatzerlöse des BAVARIA Konzerns. Zum 30.09.2011 erfolgte die Endkonsolidierung der Xenterio und Hunsfos. Branchenentwicklung Eine generelle Aussage zur Branchenentwicklung des Bereichs Business Services ist wegen seiner heterogenen Zusammensetzung nur eingeschränkt möglich. Grundsätzlich war die Entwicklung jedoch von erheblichem Kostendruck und der begrenzten Möglichkeit der Portfoliounternehmen geprägt, diesen Druck wegen der individuell unterschiedlichen Wettbewerbssituation am Beschaffungs-, Absatz- oder Devisenmarkt weiterzugeben. Segmentumsatz und -ergebnis Ohne die beiden endkonsolidierten Gesellschaften Xenterio und Hunsfos betrug der Umsatz 107,1 Mio. und der EBITDA -3,3 Mio. Die Ergebnisrechnung der Endkonsolidierten Beteiligungen der Xenterio und der Hunsfos ist bis zum Endkonsolidierungszeitpunkt im Segmentergebnis enthalten. Weitere Kennzahlen zur Segmententwicklung und Details zu den Endkonsolidierungen können dem Konzernanhang entnommen werden. Investitionen, Abschreibungen, Mitarbeiterentwicklung Bei Abschreibungen in Höhe von EUR 3,9 Mio. (Vj. EUR 5,6 Mio.) wurden Investitionen in Höhe von EUR 5,2 Mio. (Vj. EUR 5,7 Mio.) getätigt. Bereinigt um eine bilanzielle Umgliederung innerhalb der Inasa Gruppe, lagen die Investitionen vergleichbar zum Vorjahr bei etwa EUR 3,3 Mio. Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresdurchschnitt primär aufgrund der Endkonsolidierungen von 748 auf 292 Beschäftigte reduziert. Ausblick für 2012 und Folgejahre Die wesentliche Herausforderung für die verbleibende Portfolio-Firma, die Inasa Gruppe, besteht insbesondere in der Steigerung der Auslastung der beiden Werke in Irurtzun und Sabiñánigo. Portfoliofirmen Zum 31. Dezember 2011 waren folgende zwei Gesellschaften dem Segment Business Services zugeordnet: a) Inasa Sabiñánigo
Das Aluminiumfolienwerk Inasa Sabiñánigo wurde 1927 in Sabiñánigo, Huesca (Spanien), 120 km nördlich von Zaragoza gegründet. Die Firma produziert hochqualitative Aluminiumfolien für Verpackungslösungen für die Nahrungsmittel-, Kosmetik- und Pharma-Industrie. Inasa Sabiñánigo verfügt über eine Produktionskapazität von ca. 22.500 Tonnen Folie. Die Produkte des Werks werden vor allem in Mitteleuropa und Spanien vermarktet. Das Management und die Gesellschafter beschlossen Ende Juli 2011 zur Reduzierung der Lohn- und Gehaltskosten eine gerichtlich überwachte Umstrukturierung der Inasa Foil Sabiñánigo einzuleiten. Ende September 2011 wurde diesem Antrag vom zuständigen Gericht stattgegeben. b) Inasa Foil
Die Aluminiumfolienfabrik Inasa Foil wurde 1957 in Irurtzun bei Pamplona gegründet. Seit 1968 produziert das Werk Aluminiumfolien, seit 1980 im sogenannten „Continuous Casting"-Prozess. Die Produkte von Inasa Foil werden für hochwertige Verpackungen für die Getränke-, Nahrungs- und Kosmetikindustrie genutzt sowie in verschiedenen technischen Gütern verarbeitet, ferner auch zu Haushaltsfolie. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns Bilanzrelationen Die Bilanzsumme des BAVARIA Konzerns beläuft sich zum 31. Dezember 2011 auf EUR 323,3 Mio. Dies entspricht einer Abnahme von 28%. Die Veränderung der Bilanzsumme ist in erster Linie auf die Endkonsolidierungen des Berichtsjahrs zurückzuführen. Aktivseite Das Anlagevermögen entspricht mit EUR 106,0 Mio. (Vj. EUR 140,5 Mio.) etwa 32,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr 31,3 %). Davon beträgt das Sachanlagevermögen 90,2 % (EUR 95,7 Mio.), im Vorjahr waren es 91,9 % (EUR 129,1 Mio.). Die kurzfristigen Vermögenswerte mit Ausnahme der liquiden Mittel betragen EUR 170,6 Mio. oder 52,8% der Bilanzsumme (Vj. EUR 252,1 Mio. bzw. 56,2 % der Bilanzsumme). Darin enthalten ist ein Vorratsvermögen in Höhe von EUR 69,9 Mio. (Vj. EUR 110,3 Mio.). Die Abnahme ist primär bedingt durch Änderungen des Konsolidierungskreises. Die operativen Beteiligungen hatten gegenüber dem Vorjahr einen annähernd unveränderten Bestand an kurzfristigen Vermögenswerten. Die liquiden Mittel (ohne Wertpapiere) betragen zum 31. Dezember 2011 EUR 45,6 Mio. (Vj. EUR 56,0 Mio.). Passivseite Das Eigenkapital einschließlich des Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung sank im Konzern von EUR 124,5 Mio. auf EUR 91,2 Mio.; damit erhöhte sich die wirtschaftliche Konzerneigenkapitalquote leicht auf 28,2% (Vj. 27,7%). Die passiven Unterschiedsbeträge stellen hierbei zukünftige Erträge dar, die auf defizitäre Tochtergesellschaften entfallen, jedoch aus Vorsichtsgründen noch nicht erfolgswirksam vereinnahmt wurden. Die Rückstellungen reduzierten sich im Jahresvergleich von EUR 120,3 Mio. auf EUR 98,4 Mio. Davon betrugen die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2011 EUR 56,1 Mio. (Vj. EUR 70,1 Mio.). Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 200,1 Mio. auf EUR 131,5 Mio. deutlich reduziert, was hauptsächlich auf die erfolgten Endkonsolidierungen zurückzuführen ist. Detaillierte Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sowie zu Mitarbeiterzahlen des BAVARIA Konzerns befinden sich im Anhang. Ertragslage Der Umsatz des BAVARIA Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2011 auf EUR 749,9 Mio. nach EUR 638,4 Mio. im Vorjahr. Hauptumsatzträger waren die K+S Gruppe mit EUR 231 Mio. und die TriStone Gruppe mit EUR 179,8 Mio. Die TriStone Gruppe wurde in 2011 erstmals ein volles Jahr in den Konzernabschluss einbezogen. Auf die endkonsolidierten Beteiligungen entfällt bis zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ein Umsatz von EUR 136,9 Mio. Maßgeblich für den Zeitpunkt der Endkonsolidierung ist der Kontrollverlust, der mit dem Verkauf oder der Insolvenz der Beteiligung einhergeht. Die Umsätze und Ergebnisse der Beteiligungen gehen bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung in den Konzernabschluss der BAVARIA ein und finden somit nur anteilige Berücksichtigung. Das Ergebnis vor außerordentlichen Aufwendungen, Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) des Konzerns betrug im Geschäftsjahr 2011 EUR 47,1 Mio. (inklusive der Auflösung von passiven Unterschiedsbeträgen und Endkonsolidierungserlösen), ein Anstieg von 12,3 Mio. im Vergleich zu dem Vorjahreswert von EUR 34,8 Mio. Der Jahresüberschuss betrug 2011 im Konzern EUR 2,4 Mio. im Vergleich zu EUR -0,8 Mio. im Vorjahr. Der Konzernjahresüberschuss wurde in beiden Berichtsperioden durch folgende wesentliche Konsolidierungseffekte beeinflusst:
Im Hinblick auf die gesamte Entwicklung der aktiven und passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung und der Endkonsolidierungserlöse verweisen wir auf den Anhang. Abhängigkeit Die BAVARIA Industriekapital AG befindet sich im Mehrheitsbesitz der AS Vermögensverwaltung. Wir haben deshalb den nach § 312 AktG notwendigen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser schließt mit folgender Feststellung: „Zusammengefasst erklären wir hiermit, dass die BAVARIA Industriekapital AG und ihre Tochtergesellschaften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielten." Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Am 1.2.2012 übernahm die BAVARIA Industriekapital AG den Geschäftsbetrieb der Griset S.A.S.. Griset gehört zu den führenden europäischen Herstellern von gehämmerten und gefrästen Stufenbändern aus Kupfer- und Kupferlegierungen sowie Aluminium. Pro Jahr produziert Griset rund 16'000 Tonnen Walzprodukte und erreichte 2011 mit seinen 185 Mitarbeitern einen Umsatz von rund EUR 130 Mio. Die zweite Akquisition aus der Trelleborg Gruppe gelang durch den Erwerb des Geschäftsbereichs „CARBODY" am 1.3.2012. Die CARBODY Gruppe hat etwa 550 Beschäftigte und verfügt über Betriebsstätten in Frankreich und in der Tschechischen Republik. CARBODY stellt Komponenten für die Automobilbranche her; beispielsweise Pedalsysteme, Dämmungsmaterialien und Luftkontrollsysteme. Die dritte Akquisition wurde am 6.3.2012 erfolgreich abgeschlossen. Gekauft wurde ein Leuchtenhersteller von Philips, Technology Luminaires S.A.S., mit 165 Mitarbeitern in Nevers, Frankreich. Der Insolvenzantrag über das Vermögen der SwissTex France wurde am 25. Februar 2012 gestellt. Die Eröffnung des Verfahrens (Redressement judiciaire) erfolgte am 29. Februar 2012. Wir erwarten die Einforderung der gewährten Bürgschaften durch die finanzierenden Kreditinstitute. Ein Betrag von EUR 2,3 Mio. wurde hierfür zurückgestellt. Die SwissTex Winterthur hat während des Erstellungszeitraums das schweizerische Nachlassstundungsgesuch eingereicht, in dessen Rahmen der Verkauf der Anteile erfolgt, so dass eine wesentliche Beeinträchtigung der Ausübung der Rechte gegeben ist. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die künftige Geschäftsentwicklung des BAVARIA Konzerns ist mit Chancen und Risiken verbunden, die mit dem Geschäftsmodell des BAVARIA Konzerns zusammenhängen. Das Risikomanagement des BAVARIA Konzerns ist darauf fokussiert, Risiken zu minimieren und mögliche Erträge mit dem damit verbundenen Risiko abzuschätzen. Da wir grundsätzlich keine Gewinnabführungsverträge schließen oder Garantien oder Bürgschaften für Tochterunternehmen geben, führen Verluste oder Abschreibungen in einzelnen Tochtergesellschaften in der Regel nicht zu negativen finanziellen Konsequenzen auf der Holdingebene. Um Krisen in den Beteiligungen der BAVARIA zu erkennen, werden monatlich wesentliche Kennziffern der Beteiligungen abgefragt und beurteilt. Chancen und Risiken des Erwerbs von Unternehmen Durch das spezialisierte Akquisitions-Team der BAVARIA, das über jahrelange Erfahrungen und ausgeprägte Netzwerke beim Erwerb von Unternehmen in Umbruchsituationen verfügt, ergeben sich große unternehmerische Chancen für BAVARIA. Die Attraktivität des Marktsegments "Unternehmen mit Verbesserungspotenzialen" führt zwar zu verstärktem Wettbewerb, der BAVARIA Konzern setzt jedoch auf seine Glaubwürdigkeit als erfahrener und erfolgreicher Sanierungsprofi gegenüber wirtschaftlich und rechtlich häufig weniger erfahrenen Konkurrenten. Im Zusammenhang mit einem geplanten Unternehmenserwerb wurde im März 2011 eine französische Tochtergesellschaft auf Schadensersatz verklagt. Aktuell geht der Vorstand jedoch davon aus, dass sich aus der Klage keine wesentlichen Risiken ergeben werden. Chancen und Risiken des Absatzes Der Verkauf eines Beteiligungsunternehmens kann sich aufgrund von gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig gestalten. Durch die immer noch nachwirkende Finanzkrise werden Unternehmensverkäufe und auch mögliche Exit-Strategien durch Börsengänge voraussichtlich schwerer und/oder zu niedrigeren Erlösen zu realisieren sein. Negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind somit nicht auszuschließen. Durch unsere jahrelange Erfahrung und das etablierte Netzwerk der BAVARIA bestehen gleichzeitig große Chancen, einen Verkaufsprozess erfolgreich voranzutreiben. Chancen und Risiken der Sanierung von Unternehmen BAVARIA kann im Einzelfall Beteiligungen erwerben, deren Restrukturierung sich als schwieriger gestaltet als angenommen. Dadurch kann eine Insolvenz aufgrund der schwierigen Ausgangslage und der schnellen Kaufentscheidung im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden. Im Falle des Fehlschlagens einer Sanierung besteht das Risiko des Verlustes der eingesetzten Mittel und Leistungen, d. h. insbesondere des gezahlten Kaufpreises und eventuell bestehender Restforderungen. Mengen- und Preisschwankungen auf den Kapital- und Rohstoffmärkten können sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaften des BAVARIA Konzerns auswirken. Diesen Risiken begegnet der BAVARIA Konzern auf individueller Unternehmensbasis durch kontinuierliche Überwachung von Indikatoren, um frühzeitig gegensteuern zu können. Der Vorstand der BAVARIA ist in engem Kontakt mit der Geschäftsführung der einzelnen Portfoliounternehmen, erhält eine monatliches Berichterstattung und ist bei vielen Unternehmen zudem im Aufsichtsrat oder Beirat vertreten. Es besteht dennoch das Risiko, dass das Management-Informationssystem notwendige Informationen nicht, zu spät oder falsch liefert und dadurch Fehlentscheidungen getroffen werden. Obwohl sich die Beteiligungen des BAVARIA Konzerns in verschiedenen Geschäftsfeldern bewegen und somit eine Risikostreuung erreicht wird, können Konjunkturschwächen negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BAVARIA Konzerns haben. Ausfallrisiko auf Ebene der BAVARIA Industriekapital AG Ein fester Bestandteil der Anlagestrategie der BAVARIA ist es, die Verlustrisiken vertraglich so weit wie möglich zu begrenzen. So werden beispielsweise grundsätzlich keine Ergebnisabführungsverträge im Konzern abgeschlossen. Der Vorstand der BAVARIA wird auch weiterhin nur in Ausnahmefällen und nur in sehr eingeschränktem Umfang Haftungsverhältnisse gegenüber den Beteiligungen eingehen. Das Hauptrisiko der BAVARIA besteht in der Quantifizierung des individuellen Sanierungsaufwands eines Unternehmens und einer daraus resultierenden möglichen Insolvenz einer Beteiligung. Dieses Risiko wird kontinuierlich überwacht. Personalrisiko Der Erwerb, die Sanierung und der Verkauf von Unternehmen erfordern von den handelnden Personen einen hohen Grad an fachlicher Kompetenz und Managementerfahrung. Die BAVARIA muss im Rahmen ihres Geschäftsmodells sicherstellen, dass ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Aufgrund unserer nachgewiesenen Sanierungserfolge erhalten wir in der Regel zahlreiche und hoch qualifizierte Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen. Durch unser Konzept der sorgfältigen Personalauswahl, große Eigenständigkeit der eingesetzten Restrukturierungsmanager und eine leistungsbezogene Vergütung ist der BAVARIA Konzern ein attraktiver Arbeitgeber. Durch den Einsatz kompetenter Manager ergeben sich somit große Chancen des BAVARIA Geschäftsmodells. Auch auf der Ebene der BAVARIA Industriekapital AG ergeben sich Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Führungskräften. Die BAVARIA Industriekapital AG vergrößert kontinuierlich ihr Management-Team, um diesen Risiken entgegenzuwirken. Finanz-, Zins- und Währungsrisiken Das Management sieht die weitere Entwicklung des BAVARIA Konzerns in nicht geringem Maße abhängig von Währungs-, Zins- sowie Finanzierungsrisiken, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BAVARIA Konzerns haben können. Die Gesellschaften des BAVARIA Konzerns sind sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig immer mehr außerhalb des Euro-Raums tätig. Das Wechselkursrisiko wird deshalb als nicht unerheblich eingeschätzt. Den entstehenden Risiken begegnen die Gesellschaften des BAVARIA Konzerns mit der fallweisen Absicherung durch Devisentermingeschäfte oder geeignete Optionsgeschäfte. Der Konzern beteiligt sich jedoch ausdrücklich nicht an Spekulationsgeschäften. Vor dem Hintergrund der immer noch zurückhaltenden Kreditvergabe durch die Kreditinstitute könnte sich die Refinanzierung für einige Beteiligungsunternehmen schwierig gestalten. Das Risiko einer möglichen Zinssteigerung oder zögerlichen Kreditvergabe kann somit nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Finanzlage der Beteiligungsgesellschaften und damit indirekt auch auf die BAVARIA Industriekapital AG haben. Steigende Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten der Beteiligungen, was deren Sanierung, die Ausschüttungsfähigkeit und auch die Veräußerungsmöglichkeiten nachteilig beeinflussen können. Steuerliche Risiken Aus dem Geschäftsmodell der BAVARIA resultieren steuerliche Risiken, die wir permanent überwachen. Wegen der grundsätzlichen Freistellung von Beteiligungserträgen aus Kapitalgesellschaften verfügt die BAVARIA über eine niedrige Steuerquote. Wir gehen dabei von der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA aus. Risikomanagementsystem Der Vorstand der BAVARIA hat ein Risikofrüherkennungssystem installiert, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden. Der Risikobericht wird halbjährlich aktualisiert. Tochtergesellschaften sind in das formale Risikomanagement nicht einbezogen. Ausblick Gesamtwirtschaft Angesichts der Euro-Krise geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von schlechteren Konjunkturentwicklungen aus. Der Fonds nimmt in seiner Prognose für die deutsche Wirtschaft nur noch 0,3 Prozent Wachstum an. Diese Erwartung begründet der IWF mit der Verschärfung der Euro-Krise im dritten Quartal 2011. Damit gehört die IWF-Prognose allerdings derzeit zu den pessimistischeren. Der Sachverständigenrat ging in seinem Herbstgutachten von einer Wachstumsrate von 0,9% aus. Der Weltkonjunktur sagt der IWF 2012 ein Plus von 3,3 Prozent voraus. Für kommendes Jahr rechnet der Fonds mit einem globalen Wachstum von 3,9 Prozent. Hingegen sind die Aussichten für die Euro-Zone schlechter: Dort soll die Wirtschaft 2012 um 0,5 Prozent schrumpfen und für 2013 wird ein geringes Plus von 0,8 Prozent erwartet. BAVARIA Industriekapital AG Die zukünftige Entwicklung der BAVARIA Industriekapital AG ist einerseits abhängig von der Entwicklung der bestehenden Portfoliogesellschaften und wird andererseits stark beeinflusst von Akquisitionen und Verkäufen von Unternehmen. Die BAVARIA Industriekapital AG ist mit ihrem bestehenden Beteiligungsportfolio erfolgreich in das Jahr 2012 gestartet. Bezüglich der voraussichtlichen Entwicklung der einzelnen Segmente verweisen wir auf den Abschnitt „Beteiligungsportfolio". Für das 2012 und darüber hinaus rechnen wir mit einer weitgehend stabilen Nachfrage auf Vorkrisenniveau sowie hoher Kapazitätsauslastung. Wir werden daher den Fokus weiterhin auf eine effiziente Bewältigung der Aufträge legen. Chancen sehen wir gleichzeitig in der Gewinnung von Marktanteilen. Investitionen werden intensiv geprüft und nur in Abhängigkeit zu ihrem absehbaren Nutzen freigegeben werden. Höhere Prozessrisiken können wir nicht ausschließen. Neuerwerbungen dürften für die BAVARIA trotz des zunehmenden Wettbewerbs gerade im deutschsprachigen Raum aufgrund unseres Rufs und der Erfolge bei der Sanierung weiterhin eine wichtige Quelle unseres Wachstums sein. Das bedeutet, dass wir weiterhin für das Jahr 2012 und darüber hinaus drei bis vier Neuerwerbungen pro Jahr anstreben, sofern sich die Unternehmensbewertungen in einem realistischen Rahmen bewegen. Bei Akquisitionen werden wir uns qualitativ sowie größenmäßig nach oben orientieren. Dabei denken wir neben unserem traditionellen Geschäftsfeld der Übernahme von Unternehmen mit Verbesserungspotenzialen (EBIT Marge unter 3 %) auch weiterhin daran, verstärkt durch ergänzende Akquisitionen bei bestehenden Beteiligungen zu wachsen. Westeuropa bleibt für die BAVARIA ein wichtiger und interessanter Wachstumsmarkt. Die Akzeptanz, die wir gerade in schwierigen Fragen des Mitarbeiterabbaus bei den Gewerkschaften und Betriebsräten gefunden haben, trägt neben der Börsennotierung dazu bei, dass wir in der Lage sein werden, von den sich vermehrt bietenden Kaufgelegenheiten zu profitieren. Die BAVARIA sieht sich nach wie vor in der Lage, das bestehende Beteiligungsportfolio mittel- bis langfristig zu halten. Derzeit ist nicht abschätzbar, wann es wieder zu erfolgreichen Veräußerungen aus dem Portfolio kommen wird. Eine konkrete Prognose zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist vor diesem Hintergrund nicht möglich. Auf Grund des bestehenden Portfolios geht der Vorstand für dieses Jahr und die kommenden Jahre von einer positiven Entwicklung bezüglich Ergebnis und Eigenkapital der BAVARIA Industriekapital AG aus. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.
München, den 26. März 2012
Reimar Scholz, Vorstand Harald Ender, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011I. BAVARIA Industriekapital AG - KurzprofilDie BAVARIA Industriekapital AG (BAVARIA) wurde am 3. April 2002 gegründet. Sie hat ihren Sitz in München und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister, Abteilung B, seit B. August 2002 unter der Nummer 143 858 eingetragen. Die Notierungsaufnahme der Aktien der Gesellschaft (ISIN DE0002605557) im Entry Standard (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am 26. Januar 2006. Die BAVARIA ist eine industrielle Holding, die Unternehmen übernimmt und das Ergebnis durch aktives Management steigert. Das Geschäftsmodell umfasst den Erwerb und die Ertragsverbesserung von Beteiligungen. Die BAVARIA beschränkt sich somit nicht anders als bei klassischen Beteiligungsgesellschaften auf das bloße Halten und Verwalten von Beteiligungen. Im Dreiklang strebt die BAVARIA die Senkung der Kosten, die Erschließung neuer Umsatzpotenziale und die weitgehende Erhaltung der Arbeitsplätze an. Sie setzt auf die Initiative der Belegschaft, die Innovationskraft des Unternehmens zu steigern und alle Formen der Verschwendung - z. B. durch Ausschussraten oder unnötige Wartezeiten in der Fertigung - zu vermeiden. Denn nur nachhaltig profitable Unternehmen bieten sichere Arbeitsplätze. Zur Ergebnissteigerung arbeitet die Gesellschaft mit einem eigenen Spezialistenteam, das zur Unterstützung des jeweiligen Managements bereitsteht. II. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst neben der BAVARIA als Muttergesellschaft die verbundenen Unternehmen, bei denen der BAVARIA direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen in anderer Weise die einheitliche Leitung ausgeübt wird. Die in den Konsolidierungskreis der BAVARIA einbezogenen Unternehmen sind gesondert in der Aufstellung des Anteilsbesitzes' im Anhang dargestellt. Insgesamt zwölf Gesellschaften wurden nicht in die Konsolidierung einbezogen. Die OSNY Pharma SAS, Osny, Frankreich, die OSNY Pharma Holding SAS, Osny, Frankreich, die Fonderie Aluminium de Cléon SAS, Cléon, Frankreich, die Teksid Deutschland GmbH, Heilbronn, die Elfotec AG, Mönchaltdorf, Schweiz, die Elfotec Ltd., Annacotty, Irland, die Hunsfos Fabrikker AS, Vennesia, Norwegen sowie die FARAL S.p.A., Modena, Italien, wurden gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 einbezogen, da sich die Gesellschaften in Abwicklung bzw. Liquidation befinden. Über das Vermögen der Gesellschaften Xenterio GmbH, Offenburg, FALRAL France SAS, Carmaux, Frankreich sowie SwissTex France SAS, Valence, Frankreich, wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Bei der SwissTex Winterthur AG, Winterthur, Schweiz, wurde während des Erstellungszeitraums das schweizerische Nachlassstundungsgesuch eingereicht. Der Konsolidierungskreis der BAVARIA ist kontinuierlichen Veränderungen unterworfen, so dass ein Vergleich der Konzernabschlüsse im Zeitablauf nur eingeschränkt möglich ist. Aufgrund der unterschiedlichen Geschäftstätigkeit der jeweils einbezogenen Unternehmen sind dabei insbesondere die Relationen der einzelnen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zueinander von permanenter Veränderung gekennzeichnet. Nachfolgend werden die Veränderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 dargestellt:
Den beschriebenen Endkonsolidierungen lagen folgende Kennzahlen zugrunde:
III. KonzernabschlussstichtagDer Konzernabschluss wird zum Stichtag der Muttergesellschaft BAVARIA (31. Dezember 2011) aufgestellt. Die Geschäftsjahre der operativen Beteiligungen stimmen mit dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft überein. Soweit sich bei den Tochtergesellschaften wertaufhellende Tatsachen bis zur Aufstellung dieses Konzernabschlusses ereignet haben, wurden diese berücksichtigt. IV. KonsolidierungsgrundsätzeRechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluss der BAVARIA zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die neuen Bilanzierungsregelungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG), die verpflichtend für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden sind, wurden von der BAVARIA Industriekapital AG im vorliegenden Konzernabschluss angewendet. Die Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften wurden nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Gesetzlich vorgeschriebene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils zum Teil zusammengefasst. Die notwendigen Aufgliederungen und Vermerke sind im Anhang aufgeführt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungsmethoden Methode der Kapitalkonsolidierung Für Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009: Erwerbe bis zum 31. Dezember 2009 wurden entsprechend dem gesetzlichen Wahlrecht gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zum Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss (§ 301 Abs. 2 HGB) einbezogen. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010: Die Kapitalkonsolidierung wird unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB n.F.) in der Weise vorgenommen, dass die Gegenleistung für einen Unternehmenserwerb (Anschaffungskosten) mit den erworbenen identifizierten Vermögenswerten, übernommenen Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten, jeweils bewertet mit den beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt, verrechnet wird. Wenn sich aktive Aufrechnungsdifferenzen ergaben, wurden diese, soweit sie nicht einzeln zuordenbar waren, in der Konzernbilanz aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge werden entsprechend § 309 Abs. 2 HGB passiviert und gegebenenfalls ergebniswirksam aufgelöst. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden mit Rücksicht auf ihren Charakter in der Konzernbilanz gesondert zwischen dem Eigen- und dem Fremdkapital ausgewiesen. Sonstige Konsolidierungsvorgänge Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse, sonstige Aufwendungen und sonstige Erträge, Zinserträge und die korrespondierenden Aufwendungen sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises bei den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Auf die wesentlichen ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. V. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Berichtsjahr sowie im Vorjahr wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der neuen Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (kurz BilMoG) angewendet. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung erfolgte grundsätzlich unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt i. d. R. 3 - 5 Jahre. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Anschaffungskosten und dem Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens, abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme, und wird seit 1.1.2010 grundsätzlich planmäßig innerhalb von fünf Jahren abgeschrieben (zuvor: 10 Jahre). Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 150,00 netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt und berücksichtigen angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalabwertung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelabwertungen vorgenommen. Auf Fremdwährung lautende Forderungen werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern die Restlaufzeit weniger als 12 Monate beträgt. Bei Restlaufzeiten über 12 Monaten erfolgt die Bewertung mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen. Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren Wert angesetzt. Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Bestände in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund der vertraglichen Versorgungsansprüche gebildet. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung von Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags basiert auf einem Abzinsungssatz von 4,50 % - 6,25 %, je nach individueller Restlaufzeit der Verpflichtungen. Sofern keine bestimmte Restlaufzeit angenommen werden konnte, wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Die Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2,00 % - 7,5 % per annum berücksichtigt. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Heubeck'schen Sterbetafeln (2005G) bzw. bei ausländischen Tochtergesellschaften auf den jeweiligen landestypischen Sterbetafeln, die die statistischen Ämter zur Verfügung gestellt haben. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In den sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Ermittlung der Steuerrückstellung erfolgte unter der Annahme der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag passiviert. Auf Fremdwährung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies weiterhin nur, falls die Umrechnung bei Verbindlichkeiten einen höheren Betrag ergibt. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Ansatz von aktiven latenten Steuern. Währungsumrechnung Finanzanlagen, Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere, Flüssige Mittel, Rückstellungen, Finanzschulden und andere Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse in fremder Währung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens oder der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts. Die funktionale Währung der BAVARIA als Konzernmutter ist Euro (EUR). Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse erfolgt nach der Methode der funktionalen Währung. Dabei wurden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals (Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Aufwendungen und Erträge wurden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wurde in die Bilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds enthält den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Wertpapiere des Umlaufvermögens. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt:
Immaterielle Vermögenswerte Die Geschäfts- oder Firmenwerte haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2011 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Gesellschaften der K+S (TEUR 4.181), und der TriStone Gruppe (TEUR 2.461). Der verbleibende durchschnittliche Abschreibungszeitraum für die Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt rund 5 Jahre. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt für vor dem 1.1.2010 erworbene Firmenwerte 10 Jahre. Diese, die Fünfjahresfrist gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 20 HGB übersteigende Nutzungsdauer für Geschäfts- oder Firmenwerte von 10 Jahren, hat sich dabei an der langfristigen Halteabsicht der jeweiligen Gesellschaften orientiert. Für nach dem 1.1.2010 erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt die Nutzungsdauer 5 Jahre. Die Nutzungsdauer der Rechte und Lizenzen beträgt 3 bis 5 Jahre. Der Ermittlung der Nutzungsdauern wurde die voraussichtliche tatsächliche Nutzung zugrunde gelegt. Sämtliche immaterielle Vermögenswerte werden linear abgeschrieben. Sachanlagen Die Nutzungsdauer für Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 10 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 8 bis 20 Jahre je nach wirtschaftlicher Nutzung. Die Gebäude werden über eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen Der Posten Anteile an verbundenen Unternehmen enthält die nicht konsolidierten Beteiligungen zum Anschaffungspreis abzgl. notwendiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Geographische Aufteilung Das Anlagevermögen teilt sich geographisch wie folgt auf:
Umlaufvermögen (ohne Wertpapiere und Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten)
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 10.876 Forderungen gegenüber dem Finanzamt. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 591 enthalten. Eigenkapital Das Eigenkapital verringerte sich im Berichtsjahr um TEUR 5.507 auf TEUR 28.642.
Im Konzernbilanzgewinn von TEUR 15.025 ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 15.230 enthalten. 1. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt EUR 6.394.500,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt und in 6.394.500 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück eingeteilt. Das bedingte Kapital beträgt EUR 49.500,00. Die eigenen Anteile werden mit ihrem rechnerischen Nennwert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die eigenen Anteile sind aufgrund von Ermächtigungen nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben worden. Aus diesen eigenen Anteilen stehen der Gesellschaft keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt. a Eigene Aktien Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 11. Juni 2010 wurde die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis 10. Juni 2015 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des im Zeitpunkt des Erwerbs eigener Aktien geltenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, ausgeübt werden. Die von der Hauptversammlung am 29. Mai 2009 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde mit dem Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben.
Zum 31. Dezember 2011 hat die Gesellschaft
Auf die eigenen Aktien entfällt insgesamt ein Anteil des Grundkapitals von EUR 425.367 (6,7%). Aktienrückkäufe in 2011 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010
b Genehmigtes Kapital Genehmigtes Kapital 20051 I Auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat hat die Hauptversammlung vom 10. November 2005 den Beschluss gefasst, den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 09. November 2010 durch ein-oder mehrmalige Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar-/ oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 1.102.500,00 zu erhöhen. Genehmigtes Kapital 2008/I Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19. Juni 2013 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.094.750,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008!1). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden,
c Bedingtes Kapital Bedingtes Kapital 2005 - Aktienoptionen für Mitarbeiter Die Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungsbeschluss vom 20. Dezember 2005 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 511.500,00 durch Ausgabe von bis zu 511.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 2005) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt werden, als Optionsrechte ausgegeben werden und deren Inhaber von ihrem Optionsrecht bis zum 31. Dezember 2009 Gebrauch machen. Das bedingte Kapital 1 ist zeitlich und sachlich gegenstandslos geworden, da die Frist zur Gewährung von Aktienoptionen gemäß § 4 Nr. 3 der Satzung zum 31. Dezember 2009 abgelaufen ist und keine ausübbaren Aktienoptionen mehr im Umlauf waren. Soweit Aktienoptionen ausgegeben waren, lagen wirksame Verzichtserklärungen sowie in einem Fall ein diesbezüglicher gerichtlicher Vergleich vor. Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 14. April 2010 wurde deshalb die ersatzlose Aufhebung des § 4 Nr. 3 der Gesellschaft (bedingtes Kapital I) beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 2. Juni 2010. Bedingtes Kapital 2006/1- Wandelschuldverschreibungen für Mitglieder des Aufsichtsrats Die Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungsbeschluss vom 05. September 2006 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 49.500,00 durch Ausgabe von bis zu 49.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 200611) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Wandelschuldverschreibungen ausgegeben werden und von dem enthaltenen Optionsrecht der Umwandlung in Stückaktien Gebrauch gemacht wird. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Die Wandelschuldverschreibungen wurden im Dezember 2006 in Höhe von EUR 49.500,00 an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft zum Mindestausgabebetrag von EUR 0,33 pro Schuldverschreibung im rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 ausgegeben. Die Aufsichtsräte haben ihr Bezugsrecht ausgeübt, alle Wandelschuldverschreibungen gelten gemäß den Umtauschbedingungen als zum 31. Dezember 2006 gewährt. Der Wandlungspreis beträgt gemäß Umtauschbedingungen EUR 21,70. Jede Wandelschuldverschreibung gewährt das Recht zur Wandlung in jeweils eine Stückaktie der Gesellschaft. Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen endete nach Ablauf von fünf Jahren am 31. Dezember 2011. Es hat keiner der Aufsichtsräte von seinem Wandlungsrecht Gebrauch gemacht. 2. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag EUR 8.605.500,00. 3. Rücklage wegen eigener Anteile Um den ausschüttungsfähigen Bilanzgewinn bezüglich der eigenen Anteile nicht zu erhöhen und dem Gläubigerschutz Rechnung zu tragen, wurde im Berichtsjahr eine Rücklage wegen eigener Anteile gebildet. Die Rücklage wegen eigener Anteile hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der zum Stichtag ausgewiesene negative Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird entsprechend seiner Verursachung in den Folgejahren ergebniswirksam aufgelöst. Diese Position entwickelte sich in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 wie folgt:
Passive Unterschiedsbeträge entstehen bei Akquisitionen, bei denen der Kaufpreis unter dem Buchwert des bilanziellen Eigenkapitals des übernommenen Unternehmens liegt. Die passiven Unterschiedsbeträge werden im Konzernabschluss ergebniswirksam nach dem Sanierungsfortschritt der Beteiligungen aufgelöst, sofern noch mit zukünftigen Aufwendungen oder Verlusten gerechnet wird. Soweit der negative Unterschiedsbetrag nicht durch erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste begründet ist, wird er in der folgenden Weise ergebniswirksam aufgelöst:
Die Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags ist in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im sonstigen betrieblichen Ertrag enthalten. Die Zugänge von passiven Unterschiedsbeträgen resultieren im Wesentlichen aus Erstkonsolidierungen. Endkonsolidiert wurde in 2011 die Faral Gruppe. Rückstellungen
Pensionsrückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum Stichtag TEUR 56.143 (Vj. TEUR 70.101). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 17.107), aus Prozessrisiken (TEUR 3.353), aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 5.558), aus Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 2.470), für unterlassene Instandhaltung (TEUR 480) sowie aus Umstrukturierungsmaßnahmen (TEUR 808). Verbindlichkeiten
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten können wie folgt zusammengefasst werden:
An dritte Sicherungsnehmer wurden Grundpfandrechte in Höhe von insgesamt TEUR 3.900 gewährt. Diese betreffen vorwiegend die Absicherung von Darlehen und Kreditlinien, die jedoch zum Stichtag nicht in Anspruch genommen worden sind.
Passive latente Steuern Die latenten Steuern wurden auf Konzernebene mit einem Steuersatz von 30% berechnet. Die jeweiligen latenten Steuern der Tochtergesellschaften wurden mit dem jeweiligen erwarteten Steuersatz berechnet. Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlicher Vorratsbewertung und Rückstellungsbewertung fair steuerliche Zwecke. Haftungsverhältnisse Unbefristete Bürgschaft zugunsten Banco Bilbao Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 15. Dezember 2009 gegenüber der Banco Bilbao Vizcaya Agentaria S.A., Huesca, Spanien, eine unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der Inasa Foil Sabiñánigo S.L., Sabiñánigo, Huesca, Spanien, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 174 übernommen. Unbefristete Bürgschaft zugunsten Commerzbank Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarung vom 1. Januar 2011 gegenüber der Commerzbank (vormals Dresdner Bank) eine unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft für die Verpflichtungen der R+E Automationstechnik GmbH aus einem Kreditrahmen in Höhe von TEUR 300 übernommen. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CIC (Credit Industriel et Commercial) Zur Sicherung der Verpflichtungen der Tech-Form SAS aus einem Kreditvertrag mit der CIC, hat die BAVARIA Industriekapital AG mit Vereinbarung vom 07. Juli 2011 der Credit Industriel et Commercial SA, Paris, Frankreich, ein Konto mit einem Guthabenbetrag über TEUR 350 verpfändet. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CA (Credit Agricole Nord de France) Um die Finanzierung eines Projektes der Tech-Form SAS abzuschließen, wurde noch ein weiteres Konto der BAVARIA Industriekapital AG mit einem Guthabenbetrag über TEUR 150 an Credit Agricole Nord de France, Cedex, Frankreich, mit Vereinbarung vom 07. Juli 2011 verpfändet, um jegliche Verpflichtungen aus dem geschlossenen Kreditvertrag zwischen Tech-Form SAS und der CA zu besichern. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CIC Lyonnaise de Banque Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 14. Juni 2011 gegenüber der CIC Lyonnaise de Banque, Valence, Frankreich, eine unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der SwissTex France SAS, Valence, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 2.500 übernommen. Zum 31. Dezember 2011 wurde wegen der Inanspruchnahme der Bürgschaft eine Rückstellung in Höhe von TEUR 1.414 gebildet. Das verbleibende Haftungsverhältnis beträgt demnach TEUR 1.086. Unbefristete Bürgschaft zugunsten BNPParibas Arc Alpin Entreprises Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 14. Juni 2011 gegenüber der BNP Paribas Arc Alpin Entreprises, Montbonnot, Frankreich, eine weitere unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der SwissTex France SAS, Valence, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 2.500 übernommen. Zum 31. Dezember 2011 wurde wegen der Inanspruchnahme der Bürgschaft eine Rückstellung in Höhe von TEUR 674 gebildet. Das verbleibende Haftungsverhältnis beträgt demnach TEUR 1.826. Die BAVARIA Industriekapital AG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen und Beteiligungen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die BAVARIA Industriekapital AG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die BAVARIA Industriekapital AG schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Unbefristete Bürgschaft der TriStone Holding Zur Sicherung der Verpflichtungen der Tochtergesellschaft CER (Türkei) aus einem Kreditvertrag, hat die TriStone Holding ein Konto mit einem Guthabenbetrag über TEUR 3.400 verpfändet. Finanzielle Verpflichtungen Aus Bestellobligo sowie aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen für die festen Grundmietzeiten insgesamt finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 17.102 (Vj. TEUR 13.988). Nach Fälligkeiten setzen sich die finanziellen Verpflichtungen wie folgt zusammen:
Es bestehen davon finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligos im Zusammenhang mit Aufträgen im Auftragsbestand der Unternehmen in Höhe von TEUR 13.658 (Vj. TEUR 7.697). Sonstige Sicherheiten Es sind insgesamt Gewährleistungs- und Anzahlungsavale in Höhe von TEUR 30.926 (Vj. TEUR 32.138) ausgelegt worden. Honorar des Abschlussprüfers An Abschlussprüfer sind im Berichtsjahr folgende Honorare für Prüfungen, Beratung und sonstige Leistungen geflossen: 2011
2010
Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Factoring Sieben Gesellschaften der BAVARIA Gruppe nutzen Factoring als Finanzierungsinstrument. Der Gesamtrahmen beträgt annähernd EUR 60 Mio. Es handelt sich teilweise um echtes, offenes Factoring, bei dem der Factoringpartner das volle Ausfallrisiko übernimmt dabei allerdings bestimmte Kunden ausschließt, kumulierte Risiken mit Quoten vermeidet und nur anteilig Forderungen übernimmt, teilweise um unechtes Factoring, bei dem das Forderungsausfallrisiko beim Kunden verbleibt. Da es sich bei den Gesellschaften, die das Factoring nutzen, überwiegend um unsere Automotive Beteiligungen handelt, ist das Forderungsausfallrisiko jedoch begrenzt. Zweck und Vorteil des Factoring sind die Verbesserung der Liquidität bei gleichzeitiger Verringerung der Risikoposition der Gesellschaften. Nachteilig wirken sich hingegen die mit dem Factoring verbundenen Kosten auf die Ertragslage aus. Ebenfalls nachteilig auswirken könnte sich die mit dem offenen Factoring verbundene Offenlegung des Forderungsverkaufs, da die Kunden Ihre Verbindlichkeiten i.d.R. direkt gegenüber dem Factoring-Unternehmen begleichen. Die Ausnutzung der Factoringlinien und damit entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber Factoringunternehmen werden in der Bilanz im Posten „Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen. Sale-and-Leaseback Geschäfte Drei Gesellschaften der BAVARIA Gruppe haben in den vergangen Geschäftsjahren das Finanzierungsinstrument „Sale-and-Leaseback” genutzt. In den Jahren 2000 bzw. 2007 wurden insgesamt drei betrieblich genutzte Gebäude veräußert und gleichzeitig langfristige Leasingverträge über diese Gebäude abgeschlossen. Die Mindestmietdauer beträgt 15 Jahre bzw. 10 Jahre, die hieraus resultierende Gesamtverpflichtung ist in den angegebenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten, soweit sie nicht bilanziell berücksichtigt wurde. In 2010 wurde eine Maschine im Wert von EUR 0,4 Mio. veräußert und gleichzeitig ein Leasingvertrag über diese Maschine abgeschlossen. Die Mindestmietdauer beträgt 5 Jahre. Zweck und Vorteil der Sale-and-lease-back-Geschäfte sind die Beschaffung liquider Mittel, d.h. Zahlungszuflüsse für die Unternehmen. Risiken ergeben sich hingegen aus den zu zahlenden Leasingraten, zu denen sich die Unternehmen verpflichten. Im Oktober 2011 wurde eine Sale-and-Leaseback Vereinbarung über TEUR 450 zur Finanzierung von Projektinvestitionen für ein Wachstumsprojekt abgeschlossen. Nicht zum Zeitwert bilanzierte derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaften der BAVARIA Gruppe sind im Rahmen ihrer weltweiten Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit insbesondere Risiken aus Wechselkurs- und Zinssatzänderungen sowie Schwankungen der Commodity-Preise ausgesetzt, die durch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente begrenzt bzw. eliminiert werden. Um die Risiken abzusichern, die aus den Schwankungen der in Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden sowie schwebenden Geschäften und antizipierten Transaktionen resultieren, setzen die Gesellschaften der BAVARIA Gruppe in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Die dabei eingesetzten Finanzinstrumente sind im Wesentlichen Devisentermingeschäfte. Derivative Finanzinstrumente innerhalb der BAVARIA Gruppe dienen in geringerem Umfang auch der Sicherung von Commodity-Preisrisiken aus Beschaffungsgeschäften. Die im Rahmen des Commodity Hedging eingesetzten Instrumente umfassen Termingeschäfte. Die im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich Sicherungszwecken. Die nachfolgende Tabelle zeigt die zum 31.12.2011 bestehenden derivativen Finanzinstrumente:
1)
Ermittlung auf Basis der Veränderungen von Devisenterminkursen Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse der erst- und endkonsolidierten Unternehmen sind jeweils nur anteilsmäßig ab Erst- bzw. bis zum Endkonsolidierungszeitpunkt enthalten. Der Umsatz des BAVARIA Konzerns nach Absatzgebieten gliedert sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die Erträge aus der Auflösung von Unterschiedsbeträgen resultieren aus der regulären Auflösung von Unterschiedsbeträgen nach Fortschritt der Sanierungen bei den übrigen Konzerngesellschaften. Materialaufwand Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 2011 TEUR 482.293 (Vj. TEUR 397.738). Personalaufwand Der Personalaufwand ist im Periodenvergleich.
Abschreibungen In den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind keine außerordentlichen Abschreibungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.482 enthalten auf Ebene der Einzelgesellschaften entstandene betriebliche Aufwendungen. Dies betrifft z.B. Abschluss- und Prüfungskosten, Personalbeschaffungskosten, Aufsichtsrats- und Beiratsvergütungen, etc. Zinsergebnis
Die Zinsaufwendungen 2011 entfallen im Wesentlichen auf die Tristone und (nass Foil Gruppe. Außerordentliches Ergebnis Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 688 TEUR resultieren vorwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen bei der Fonderie d'Ingrandes (TEUR 653). Der außerordentliche Aufwand in Höhe von TEUR 7.959 enthält im Wesentlichen Aufwendungen für die Wertminderung der unfertigen Erzeugnisse der SwissTex Winterthur (TEUR 3.828) sowie für die Abfindungen im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen bei der Inasa (TEUR 2.534). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Aufwendungen für Ertragsteuern beinhalten sowohl die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag als auch die latenten Steuern. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 9,5 Mio. (Vj. EUR 6,6 Mio.) an periodenfremden Erträgen enthalten. Diese betreffen Rückstellungsauflösungen sowie Veränderungen von Wertberichtigungen. VI. SegmentberichterstattungSerie/ Automotive Das Segment „Serie) Automotive" umfasst Gesellschaften, die Teile in Serie fertigen oder auch zumindest teilweise im Automobilzuliefersegment tätig sind. Dies sind:
Anlagenbau Das Segment „Anlagenbau" umfasst sämtliche im Anlagen- und Maschinenbau tätigen Gesellschaften. Dies sind:
Business Services Das Segment „Business Services" umfasst sämtliche operativ tätigen Gesellschaften, die den oben angeführten Segmenten nicht zugeordnet werden können. Dies sind:
Das Segment „Sonstige" umfasst im Wesentlichen die nicht operativen Holdings und Zwischenholdings der BAVARIA Gruppe. Als „Segmentergebnis" wird der Jahresüberschuss nach Steuern ausgewiesen. Zwischen den Segmenten getätigte Umsätze werden zu Preisen getätigt, die dem Fremdvergleich entsprechen. Die Segmentberichterstattung wurde in Anlehnung an die Grundsätze des DRS 3 erstellt:
Die ausgewiesenen Mitarbeiter entsprechen dem Stand zum 31.12.2010 beziehungsweise 31.12.2011. Überleitungen zur Konzernspalte Segmentergebnis 2011 Die Konsolidierungsspalte 2011 enthält im Wesentlichen Endkonsolidierungsgewinne (EUR 33,1 Mio.), die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge (EUR 15,6 Mio.), die Eliminierung von zwischen Segmenten getätigten Wertberichtigungen (EUR 7,8 Mio.), die Eliminierung von zwischen Segmenten getätigten Ausschüttungen (EUR -13,6 Mio.), sowie Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, soweit diese nicht den Segmenten zugeordnet sind (EUR -0,9 Mio.). Abschreibungen 2011 Die Konsolidierungsspalte 2011 enthält die Eliminierung von Abschreibungen auf Finanzanlagen (EUR -4,1 Mio.). Andere nicht zahlungswirksame Posten 2011 Die Konsolidierungsspalte 2011 enthält vorwiegend die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge (EUR 15,6 Mio.), Endkonsolidierungsgewinne (EUR 33,1 Mio.) sowie die Eliminierung von Wertberichtigungen und Abschreibungen auf Finanzanlagen (EUR 7,9 Mio.). Des Weiteren sind in den Segmenten unter anderem Zuführungen und Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungsauflösungen enthalten, die auf Einzelgesellschaftsebene entstanden sind. Segmentvermögen und Segmentschulden 2011 Die Konsolidierungsspalte 2011 enthält vorwiegend die Eliminierung von Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Segmenten. Das Segmentvermögen 2011 entfällt fast vollständig auf Deutschland und die übrige Europäische Union. Bezüglich der regionalen Aufteilung des Anlagevermögens verweisen wir auf unsere Erläuterungen zum Anlagevermögen Segmentergebnis 2010 Die Konsolidierungsspalte 2010 enthält im Wesentlichen die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge (EUR 18,4 Mio.), Endkonsolidierungsverluste (EUR -3,2 Mio.), die Eliminierung von zwischen Segmenten getätigten Darlehenserlassen (EUR -14,7 Mio.), die Eliminierung von zwischen Segmenten getätigten Ausschüttungen (EUR -5,9 Mio.), sowie Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, soweit diese nicht den Segmenten zugeordnet sind (EUR -0,4 Mio.). Abschreibungen 2010 Die Konsolidierungsspalte 2010 enthält Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, soweit diese nicht den Segmenten zugeordnet sind (EUR 0,4 Mio.). Andere nicht zahlungswirksame Posten 2010 Die Konsolidierungsspalte 2010 enthält vorwiegend die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge (EUR 18,4 Mio.), nicht zahlungswirksame Darlehenserlasse (EUR -15,1 Mio.) sowie Endkonsolidierungsverluste (EUR -3,2 Mio.). Des Weiteren sind in den Segmenten unter anderem Zuführungen und Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungsauflösungen enthalten, die auf Einzelgesellschaftsebene entstanden sind. Segmentvermögen und Segmentschulden 2010 Die Konsolidierungsspalten 2010 enthalten vorwiegend die Eliminierung von Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Segmenten. Das Segmentvermögen 2010 entfällt fast vollständig auf Deutschland und die übrige Europäische Union mit Ausnahme der Hunsfos (Norwegen) und SwissTex (Schweiz). Bezüglich der regionalen Aufteilung des Anlagevermögens verweisen wir auf unsere Erläuterungen zum Anlagevermögen. Sonstige AngabenVorstand und Aufsichtsrat Vorstand
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. Reimar Scholz ist einzelvertretungsberechtigt. Harald Ender ist vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufsichtsrat
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie früherer Mitglieder dieser Gremien Die Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen EUR 40.000,00 (Vj. EUR 40.000,00), davon an ehemalige Aufsichtsratsmitglieder EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00). Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschaft an die Rechtsanwaltskanzlei Heisse Kursawe Eversheds, in der Dr. Heisse Partner ist, im Rahmen eines gesonderten Beratungsvertrages (nach § 114 AktG) Honorare in Höhe von TEUR 64 (Vj. TEUR 114) gezahlt. Die Gesamtbezüge der Vorstände betrugen im Jahr 2011 TEUR 1.144 (Vj. TEUR 1.181). Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren in den Unternehmen, die zum 31. Dezember 2011 in den Konzernabschluss einbezogen wurden, 4.297 Mitarbeiter (Vj. 3.913 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter des BAVARIA Konzerns entwickelte sich wie folgt:
Beziehung zu nahe stehenden Personen Die BAVARIA unterhält zu verbundenen, nicht konsolidierten Tochtergesellschaften geschäftsübliche Beziehungen. Die Transaktionen mit diesen Gesellschaften sind von geringem Umfang, resultieren aus dem normalen Geschäftsverkehr und wurden zu marktüblichen Bedingungen geschlossen. Darüber hinaus haben Unternehmen der BAVARIA mit Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats der BAVARIA keine wesentlichen Geschäfte vorgenommen. Dies gilt auch für nahe Familienangehörige dieses Personenkreises. Aufstellung des Anteilsbesitzes Angaben in Tausenden lokaler Währung
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Ungeprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2011 nach HGB
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Ungeprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2011 nach HGB Konzernverhältnisse Die BAVARIA wird in den Konzernabschluss der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltung GmbH (zuvor: AS Vermögensverwaltung GmbH), Gräfelfing, einbezogen. Der Konzernabschluss kann im elektronischen Bundesanzeiger eingesehen werden. Gewinnausschüttung/ Dividendenvorschlag In 2011 wurde von der Hauptversammlung beschlossen, dass die BAVARIA Industriekapital AG keine Dividende ausschüttet. Vorstand und Aufsichtsrat der BAVARIA Industriekapital AG werden den Aktionären auf der Hauptversammlung der Gesellschaft vorschlagen, aus dem Bilanzgewinn von EUR 15.024.361,11 nur die gesetzliche Mindestdividende von EUR 0,04 je Aktie auszuschütten, um der gestiegenen Investitionstätigkeit Rechnung zu tragen, und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 26. März 2012
Reimar Scholz, Vorstand Harald Ender, Vorstand Konzernkapitalflussrechnung Für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der BAVARIA Industriekapital AG, München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und Verlustrechnung, Konzernkapitalflussrechnung, Konzerneigenkapitalspiegel sowie Konzernanhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 27. März 2012 RP RICHTER GmbH Stahl, Wirtschaftsprüfer Costa, Wirtschaftsprüfer |
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