![]() BAVARIA Industriekapital AGMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Inhaltsverzeichnis Jahresabschluss
Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Bilanz zum 31.12.2012Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2012Allgemeine HinweiseDer Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde teilweise Gebrauch gemacht. Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde aufgrund des § 264 Abs. 1 S. 4 HGB verzichtet. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Angaben zur Bilanza) Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von i.d.R. 3 Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 10 Jahre. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. — bei dauerhafter Wertminderung — mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. b) Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bestände an Forderungen sind in Saldenlisten und durch Einzelbelege nachgewiesen. c) Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Steuerrückstellungen und Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Ermittlung der Steuerrückstellung erfolgte unter der Annahme der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA Industriekapital AG. Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. d) Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet, gemäß § 256a S. 1 HGB. e) Latente Steuern Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt gemäß des Wahlrechts § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Ansatz von aktiven latenten Steuern. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer. Erläuterungen zur Bilanza) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. scroll
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b) Umlaufvermögen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben Forderungen in Höhe von EUR 11.653.166,00 (Vorjahr EUR 2.896.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Hiervon wurden EUR 4.251.452,35 in die Einzelwertberichtigung aufgrund des Imparitätsprinzips nach § 252 (1) Nr. 4 HGB eingestellt. c) Eigenkapital 1. Grundkapital Das Grundkapital beträgt zum 31.12.2012 EUR 5.962.563,00, da durch Beschluss des Vorstandes vom 03.04.2012 und mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital durch Einzug von 431.937 Stück eigener Aktien herabgesetzt wurde. Das Grundkapital zu Beginn des Geschäftsjahres 2012 betrug EUR 6.394.500,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt und in 5.962.563 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück eingeteilt. Das bedingte Kapital beträgt EUR 49.500,00. Die eigenen Anteile werden mit ihrem rechnerischen Nennwert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die eigenen Anteile sind aufgrund von Ermächtigungen nach § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben worden. Aus diesen eigenen Anteilen stehen der Gesellschaft keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt. 1.a Eigene Aktien Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 11. Juni 2010 wurde die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis 10. Juni 2015 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des im Zeitpunkt des Erwerbs eigener Aktien geltenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, ausgeübt werden. Die von der Hauptversammlung am 29. Mai 2009 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde mit dem Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben. Da die von der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 beschlossene Ermächtigung (nahezu) vollständig ausgeschöpft und von den 441.937 zurückerworbenen Aktien 431.937 zwischenzeitlich eingezogen wurden, wurde mit Hauptversammlungsbeschluss vom 25.05.2012 die Gesellschaft gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 24. Mai 2017 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, für einen oder mehrere Zwecke ausgeübt werden. Die von der Hauptversammlung am 11. Juni 2010 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird mit dem Wirksamwerden dieser neuen Ermächtigung aufgehoben. Dabei gilt, dass auf die durch diese Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt, oder die ihr gemäß §§ 71d und 71e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft entfallen dürfen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigungen erworben werden, zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden, insbesondere zu folgenden:
Zum 31. Dezember 2012 hat die Gesellschaft
Auf die eigenen Aktien entfällt insgesamt ein Anteil des Grundkapitals von EUR 153.214 (2,6%). Aktienrückkäufe in 2012 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 scroll
Aktienrückkäufe in 2012 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 scroll
1.b Genehmigtes Kapital Genehmigtes Kapital 2008/1 Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19. Juni 2013 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.094.750,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/1). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden,
Genehmigtes Kapital 2012/I Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 886.531 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 886.531 neuen auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen, einmalig oder mehrmalig bis zum 24. Mai 2017 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden,
1.c Bedingtes Kapital Bedingtes Kapital 2006/1- Wandelschuldverschreibungen für Mitglieder des Aufsichtsrats Die Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungsbeschluss vom 05. September 2006 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 49.500,00 durch Ausgabe von bis zu 49.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 2006/I) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Wandelschuldverschreibungen ausgegeben werden und von dem enthaltenen Optionsrecht der Umwandlung in Stückaktien Gebrauch gemacht wird. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Die Wandelschuldverschreibungen wurden im Dezember 2006 in Höhe von EUR 49.500,00 an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft zum Mindestausgabebetrag von EUR 0,33 pro Schuldverschreibung im rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 ausgegeben. Die Aufsichtsräte haben ihr Bezugsrecht ausgeübt, alle Wandelschuldverschreibungen gelten gemäß den Umtauschbedingungen als zum 31. Dezember 2006 gewährt. Der Wandlungspreis beträgt gemäß Umtauschbedingungen EUR 21,70. Jede Wandelschuldverschreibung gewährt das Recht zur Wandlung in jeweils eine Stückaktie der Gesellschaft. Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen endete nach Ablauf von fünf Jahren am 31. Dezember 2011. Es hat keiner der Aufsichtsräte von seinem Wandlungsrecht Gebrauch gemacht. Die Löschung des bedingten Kapitals 2006/I wurde im Handelsregister noch nicht eingetragen. 2. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag EUR 9.037.437,00. Die Kapitalrücklage wurde im Berichtsjahr um EUR 431.937,00 nach §237 Abs. 5 AktG erhöht. 3. Rücklage wegen eigener Anteile Um den ausschüttungsfähigen Bilanzgewinn bezüglich der eigenen Anteile nicht zu erhöhen und dem Gläubigerschutz Rechnung zu tragen, wurde im Berichtsjahr eine Rücklage wegen eigener Anteile gebildet. Die Rücklage wegen eigener Anteile hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: scroll
4. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 in vollem Umfang auf neue Rechnung vorgetragen. Es wurde keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. scroll
d) Rückstellungen und Verbindlichkeiten In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.486 (Vj. TEUR 3.806) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten in Höhe von TEUR 1.416 (Vj. TEUR 3.007) sowie Rückstellungen für Mitarbeiterboni in Höhe von TEUR 579 (Vj. TEUR 558) enthalten. Unter den Rückstellungen für Prozesskosten sind Rechtsstreitigkeiten gegenüber einem jetzigen und einem ehemaligen Vorstandsmitglied berücksichtigt worden. Von den Gesamtverbindlichkeiten zum 31.12.2012 in Höhe von TEUR 603 (Vj. TEUR 559) entfallen auf: scroll
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 2.859 (Vj. TEUR 2.604) auf das Ausland und mit TEUR 1.227 (Vj. TEUR 1.167) auf das Inland. Sie betreffen Beratungsleistungen und wurden vollständig mit verbundenen Unternehmen erzielt. Haftungsverhältnisse Unbefristete Bürgschaft zugunsten Banco Bilbao Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 15. Dezember 2009 gegenüber der Banco Bilbao Vizcaya Agentaria S.A., Huesca / Spanien, eine unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der Inasa Foil Sabiñánigo S.L., Sabiñánigo, Huesca/Spanien, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 174 übernommen. Unbefristete Bürgschaft zugunsten Commerzbank Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarung vom 1. Januar 2011 gegenüber der Commerzbank (vormals Dresdner Bank) eine unbefristete selbstschuldnerische Bürgschaft für die Verpflichtungen der R+E Automationstechnik GmbH aus einem Kreditrahmen in Höhe von TEUR 300 übernommen. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CIC (Credit Industriel et Commercial) Zur Sicherung der Verpflichtungen der Tech-Form SAS aus einem Kreditvertrag mit der CIC, hat die BAVARIA Industriekapital AG mit Vereinbarung vom 7. Juli 2011 der Credit Industriel et Commercial SA, Paris/Frankreich ein Konto mit einem Guthabenbetrag über TEUR 350 verpfändet. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CA (Credit Agricole Nord de France) Um die Finanzierung eines Projektes der Tech-Form SAS abzuschließen, wurde noch ein weiteres Konto der BAVARIA Industriekapital AG mit einem Guthabenbetrag über TEUR 150 an Credit Agricole Nord de France, Cedex/Frankreich, mit Vereinbarung vom 7. Juli 2011 verpfändet, um jegliche Verpflichtungen aus dem geschlossenen Kreditvertrag zwischen Tech-Form SAS und der CA zu besichern. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CIC Lyonnaise de Banque Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 14. Juni 2011 gegenüber der CIC Lyonnaise de Banque, Valence/Frankreich, eine unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der Swisstex France SAS, Valence, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 2.500 übernommen. Hieraus wurde die BAVARIA Industriekapital AG in Höhe von TEUR 1.442 in 2012 in Anspruch genommen. Durch die Zahlung des in Anspruch genommenen Betrages ist der verbleibende Garantieanspruch in 2012 erloschen. Unbefristete Bürgschaft zugunsten BNPParibas Arc Alpin Entreprises Die BAVARIA Industriekapital AG hat mit Vereinbarungen vom 14. Juni 2011 gegenüber der BNPParibas Arc Alpin Entreprises, Montbonnot/Frankreich, eine weitere unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der Swisstex France SAS, Valence, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 2.500 übernommen. Per Gerichtsurteil wurde eine Zahlung in 2012 von TEUR 716 hieraus verfügt. Durch die Zahlung des in Anspruch genommenen Betrages ist der verbleibende Garantieanspruch in 2012 erloschen. Beschränkte befristete Bürgschaft zugunsten RLB Oberösterreich AG Zur Sicherung der Finanzierungsline aus geschlossenem Factoringvertrag zwischen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG und der Austria Druckguss GmbH & Co. KG gab die BAVARIA Industriekapital AG eine bis zum 30.04.2013 befristete Bürgschaft in Höhe von TEUR 300 ab. Die Bürgschaft ist insoweit beschränkt, da die BAVARIA Industriekapital AG nur für den Ausfall der abgetretenen Forderungen von zwei Warenlieferanten bürgt. Die BAVARIA Industriekapital AG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen und Beteiligungen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die BAVARIA Industriekapital AG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die BAVARIA Industriekapital AG schätzt daher bei allen noch relevanten aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Sonstige Angabena. Vorstand und Aufsichtsrat scroll
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. Reimar Scholz ist einzelvertretungsberechtigt. Harald Ender ist vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. scroll
Mit Hauptversammlung vom 25.05.2012 wurde folgender neuer Aufsichtsrat bestellt: scroll
b. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie früherer Mitglieder dieser Gremien Im Geschäftsjahr wurden Bezüge an die Aufsichtsratsmitglieder in Höhe von TEUR 41 (Vj. TEUR 40) berücksichtigt, davon an ehemalige Aufsichtsratsmitglieder TEUR 15 (Vj. TEUR 0). Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschaft an die Rechtsanwaltskanzlei Heisse Kursawe Eversheds, in der Dr. Heisse Partner ist, im Rahmen eines gesonderten Beratungsvertrages (nach § 114 AktG) Honorare in Höhe von TEUR 33 (Vj. TEUR 64) gezahlt. Die Gesamtbezüge der Vorstände betrugen im Jahr 2012 TEUR 812 (Vj. TEUR 1.144). c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von TEUR 93 (Vj. TEUR 17) aus langfristigen Mietverträgen. Anteilsbesitzliste Angaben in Tausenden lokaler Währung Anteilsbesitzliste zum 31.12.2012 scroll
(1) Ungeprüfbar Jahresabschluss zur 31.12.2012 nach HGB (2) Geprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2011 (3) Geprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2010 (4) Geprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2008 nach HGB (5) nicht konsolidiert § 296 HGB (6) Gesellschaft befindet sich in Abwicklung (7) Gesellschaft wurde in 2012 endkonsolidiert (8) Ungeprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2011 (9) Neugründung in 2012; es liegen noch keine Jahresabschlüsse vor (10) Ungeprüfbar Jahresabschluss nach US-GAAP zum 31.12.2011 (11) Gesellschaft wurde in 2012 verschroben (12) Gesellschaft befindet sich in schweizerischer Nachlassstundung (13) Gesellschaft befindet sich in Insolvenz scroll
(1) Ungeprüfter Jahresabschluss zur 31.12.2012 nach HGB (2) Geprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2011 (3) Erstkonsolidierung in 2012 (4) Geprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2008 nach HGB (5) nicht konsolidiert § 296 HGB (6) Gesellschaft befindet sich in Abwicklung (7) Gesellschaft wurde in 2012 endkonsolidiert (8) Ungeprüfter Jahresabschluss nach lokalen Rechnungslegungsgrundsätzen zum 31.12.2011 (9) Neugründung in 2012 (10) Ungeprüfbar Jahresabschluss nach US-GAAP zum 31.12.2011 (11) Gesellschaft wurde in 2012 verschmolzen d. Abhängigkeitsbericht Die BAVARIA Industriekapital AG befindet sich im Mehrheitsbesitz der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltung GmbH (vormals: AS Vermögensverwaltung GmbH), Gräfelfing. Deshalb wurde der notwendige Bericht nach § 312 AktG über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser schließt mit folgender Feststellung: „Zusammengefasst erklären wir hiermit, dass die BAVARIA Industriekapital AG und ihre Tochtergesellschaften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielten." e. Konzernabschluss Die BAVARIA Industriekapital AG wird in den Konzernabschluss der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltung GmbH, Gräfelfing, einbezogen. Der Konzernabschluss kann im Bundesanzeiger elektronisch eingesehen werden. f. Ergebnisverwendung Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 10.968.242,91 (Vj. EUR 6.881.521,11). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von EUR 10.423.371,14 sowie der Aufwendungen für den Erwerb eigener Anteile im Berichtsjahr in Höhe von EUR 1.915.817,62 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 19.475.796,43 zum 31. Dezember 2012. Vorstand und Aufsichtsrat der BAVARIA Industriekapital AG werden den Aktionären auf der Hauptversammlung der Gesellschaft vorschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 19.475.796,43 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen, um der gestiegenen Investitionstätigkeit Rechnung zu tragen.
München, den 18. März 2013 Der Vorstand Reimar Scholz Harald Ender Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die BAVARIA Industriekapital AG, München Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der BAVARIA Industriekapital AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft."
München, den 19. März 2013 RP RICHTER GmbH Costa, Wirtschaftsprüfer Stahl, Wirtschaftsprüfer |
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