![]() BAVARIA Industries Group AG(vormals: BAVARIA Industriekapital AG)MünchenKonzernabschluss zum 31.12.2013Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der BAVARIA Industries Group AG, München, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 10. April 2014 Baker Tilly Roelfs AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wilske, Wirtschaftsprüfer Stahl, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2013AKTIVA scroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013scroll
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2013I. BAVARIA Industries Group AG - KurzprofilDie BAVARIA Industriekapital AG (BAVARIA) wurde am 3. April 2002 gegründet. Sie hat ihren Sitz in München und ist dort beim Amtsgericht im Handelsregister, Abteilung B, seit 8. August 2002 unter der Nummer 143 858 eingetragen. Die Notierungsaufnahme der Aktien der Gesellschaft (ISIN DE0002605557) im Entry Standard (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am 26. Januar 2006. Die BAVARIA Industriekapital AG, wurde per Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Juni 2013 in die BAVARIA Industries Group AG umfirmiert. Die Eintragung der Namensänderung im Handelsregister München erfolgte am 13. Juni 2013 unter HRB 143 858. Die BAVARIA ist eine industrielle Holding, die Unternehmen übernimmt und das Ergebnis durch aktives Management steigert. Das Geschäftsmodell umfasst den Erwerb und die Ertragsverbesserung von Beteiligungen. Die BAVARIA beschränkt sich somit nicht - anders als bei klassischen Beteiligungsgesellschaften - auf das bloße Halten und Verwalten von Beteiligungen. Im Dreiklang strebt die BAVARIA die Senkung der Kosten, die Erschließung neuer Umsatzpotenziale und die weitgehende Erhaltung der Arbeitsplätze an. Sie setzt auf die Initiative der Belegschaft, die Innovationskraft des Unternehmens zu steigern und alle Formen der Verschwendung - z. B. durch Ausschussraten oder unnötige Wartezeiten in der Fertigung - zu vermeiden. Denn nur nachhaltig profitable Unternehmen bieten sichere Arbeitsplätze. Zur Ergebnissteigerung arbeitet die Gesellschaft mit einem eigenen Spezialistenteam, das zur Unterstützung des jeweiligen Managements bereitsteht. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst neben der BAVARIA als Muttergesellschaft die verbundenen Unternehmen, bei denen der BAVARIA direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte zusteht bzw. bei denen in anderer Weise die einheitliche Leitung ausgeübt wird, sofern nicht besondere Ausschlussgründe vorliegen. Die in den Konsolidierungskreis der BAVARIA einbezogenen Unternehmen sind gesondert in der "Aufstellung des Anteilsbesitzes" im Anhang dargestellt. Die folgenden Gesellschaften wurden wegen ihrer wirtschaftlich untergeordneten Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
Weiterhin wurden folgende Gesellschaften gemäß § 296 Absatz 1 Nr. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil die Gesellschaften entweder einen Insolvenzeröffnungsantrag gestellt haben oder über deren Vermögen das Insolvenzverfahren bereits eröffnet wurde:
Die Gesellschaften
wurden im Berichtsjahr zum ersten Mal konsolidiert. Die Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung. Der Konsolidierungskreis der BAVARIA ist kontinuierlichen Veränderungen unterworfen, so dass ein Vergleich der Konzernabschlüsse im Zeitablauf nur eingeschränkt möglich ist. Aufgrund der unterschiedlichen Geschäftstätigkeit der jeweils einbezogenen Unternehmen sind dabei insbesondere die Relationen der einzelnen Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zueinander von permanenter Veränderung gekennzeichnet. Nachfolgend werden die Veränderungen des Konsolidierungskreises gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 dargestellt:
Den beschriebenen Erst- und Endkonsolidierungen lagen folgende nicht konsolidierte Kennzahlen zugrunde: scroll
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Teilkonzernabschluss zum 30. November 2013 Die Bilanzzahlen sind auf den Stichtag der Erst- bzw. Endkonsolidierung bezogen. Die Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung beziehen sich bei endkonsolidierten Unternehmen auf den Zeitraum 01. Januar 2013 bis Endkonsolidierungszeitpunkt bzw. bei erstkonsolidierten Unternehmen auf den Zeitraum Erstkonsolidierungszeitpunkt bis 31. Dezember 2013. II. KonzernabschlussstichtagDer Konzernabschluss wird zum Stichtag der Muttergesellschaft BAVARIA (31. Dezember 2013) aufgestellt. Die Geschäftsjahre der operativen Beteiligungen stimmen mit dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft überein. Soweit sich bei den Tochtergesellschaften wertaufhellende Tatsachen bis zur Aufstellung dieses Konzernabschlusses ereignet haben, wurden diese berücksichtigt. III. KonsolidierungsgrundsätzeRechnungslegungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der BAVARIA zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften wurden nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Gesetzlich vorgeschriebene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils zum Teil zusammengefasst. Die notwendigen Aufgliederungen und Vermerke sind im Anhang aufgeführt. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist Aufgrund der Änderung innerhalb des Konsolidierungskreises nur bedingt gegeben. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. KonsolidierungsmethodenMethode der KapitalkonsolidierungFür Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009: Erwerbe bis zum 31. Dezember 2009 wurden entsprechend dem gesetzlichen Wahlrecht gemäß § 301 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen zum Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss (§ 301 Absatz 2 HGB) einbezogen. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010: Die Kapitalkonsolidierung wird unter Anwendung der Neubewertungsmethode (§ 301 Absatz 1 HGB) in der Weise vorgenommen, dass die Gegenleistung für einen Unternehmenserwerb (Anschaffungskosten) mit den erworbenen identifizierten Vermögenswerten, übernommenen Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten, jeweils bewertet mit den beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt, verrechnet wird. Wenn sich aktive Aufrechnungsdifferenzen ergaben, wurden diese, soweit sie nicht einzeln zuordenbar waren, in der Konzernbilanz aktiviert und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge werden entsprechend § 309 Absatz 2 HGB passiviert und gegebenenfalls ergebniswirksam aufgelöst. Die passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden mit Rücksicht auf ihren Charakter in der Konzernbilanz gesondert zwischen dem Eigen- und dem Fremdkapital ausgewiesen. Sonstige KonsolidierungsvorgängeForderungen, Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse, sonstige Aufwendungen und sonstige Erträge, Zinserträge und die korrespondierenden Aufwendungen sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises bei den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Auf die wesentlichen ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. IV. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung erfolgte grundsätzlich unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) gemäß § 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei bis fünf Jahre. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ergibt sich aus der Gegenüberstellung von Anschaffungskosten und dem Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens, abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme und wird seit 1. Januar 2010 grundsätzlich planmäßig innerhalb von fünf Jahren abgeschrieben (zuvor zehn Jahre). Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 150,00 netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt und berücksichtigen angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalabwertung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelabwertungen vorgenommen. Auf Fremdwährung lautende Forderungen werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern die Restlaufzeit weniger als zwölf Monate beträgt. Bei Restlaufzeiten über zwölf Monaten erfolgt die Bewertung mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen. Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren Wert angesetzt. Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Bestände in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden aufgrund der vertraglichen Versorgungsansprüche gebildet. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen wurden unter Zugrundelegung von Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaft berücksichtigt. Die versicherungsmathematische Bewertung des Erfüllungsbetrags erfolgt grundsätzlich in Abhängigkeit der individuellen Restlaufzeit der Verpflichtungen. Sofern keine bestimmte Restlaufzeit angenommen werden konnte, wurde gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von fünfzehn Jahren veröffentlichte Zinssatz in Höhe von 4,88 % verwendet. Die Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 - 4,0 % per annum berücksichtigt. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Heubeck'schen Sterbetafeln (2005G) bzw. bei ausländischen Tochtergesellschaften auf den jeweiligen landestypischen Sterbetafeln, die die statistischen Ämter zur Verfügung gestellt haben. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In den sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Ermittlung der Steuerrückstellung erfolgte unter der Annahme der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag passiviert. Auf Fremdwährung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies weiterhin nur, falls die Umrechnung bei Verbindlichkeiten einen höheren Betrag ergibt. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt gemäß § 274 Absatz 1 S. 2 HGB kein Ansatz von aktiven latenten Steuern. WährungsumrechnungFinanzanlagen, Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere, Flüssige Mittel, Rückstellungen, Finanzschulden und andere Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse in fremder Währung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Umrechnung von in Fremdwährung erworbenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens oder der Vorräte erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Transaktionszeitpunkts. Die funktionale Währung der BAVARIA als Konzernmutter ist Euro (EUR). Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse erfolgt nach der Methode der funktionalen Währung. Dabei wurden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals (Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Aufwendungen und Erträge wurden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wurde in die Bilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfonds enthält den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Wertpapiere des Umlaufvermögens. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt scroll
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Immaterielle VermögenswerteDie Geschäfts- oder Firmenwerte haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt: scroll
Der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2013 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Gesellschaften der ASTERION (TEUR 2.622), und der TriStone Gruppe (TEUR 1.058). Die Endkonsolidierung der K+S Gruppe bewirkte den Abgang des Geschäfts- oder Firmenwertes i.H.v. TEUR 3.188. Der verbleibende durchschnittliche Abschreibungszeitraum für die Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt rund fünf Jahre. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt für vor dem 1. Januar 2010 erworbene Firmenwerte zehn Jahre. Diese, die Fünfjahresfrist gemäß § 314 Absatz 1 Nr. 20 HGB übersteigende Nutzungsdauer für Geschäfts- oder Firmenwerte von zehn Jahren, hat sich dabei an der langfristigen Halteabsicht der jeweiligen Gesellschaften orientiert. Für nach dem 1. Januar 2010 erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt die Nutzungsdauer fünf Jahre. Die Nutzungsdauer der Rechte und Lizenzen beträgt drei bis fünf Jahre. Der Ermittlung der Nutzungsdauern wurde die voraussichtliche tatsächliche Nutzung zugrunde gelegt. Sämtliche immaterielle Vermögenswerte werden linear abgeschrieben. SachanlagenDie Nutzungsdauer für Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre, für technische Anlagen und Maschinen acht bis zwanzig Jahre je nach wirtschaftlicher Nutzung. Die Gebäude werden über eine wirtschaftliche Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen1. Anteile an verbundenen UnternehmenDer Posten Anteile an verbundenen Unternehmen enthält die nicht konsolidierten Beteiligungen zum Anschaffungspreis abzgl. notwendiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. 2. BeteiligungenDie Beteiligungen an Börsennotierten Kapitalgesellschaften sollen dauernd dem Geschäftsbetrieb der BAVARIA Industries Group AG dienen. Diese wurden durch Vorstandsbeschluss i. V. m § 247 Absatz 2 HGB dem Anlagevermögen zugeordnet. Abschreibungen werden nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen § 253 Absatz 3 Satz 3 HBG. Nachstehende Finanzanlagen wurden zum Abschlussstichtag über ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet, da davon auszugehen ist, dass die Wertminderung nicht von Dauer ist. scroll
Eine außerplanmäßige Abschreibung in der Gruppierung der gemischten Beteiligungen wurde nicht vorgenommen, da der beizulegende Zeitwert bereits bei Bilanzaufstellung den Buchwert zum 31.12.2013 überschritten hatte. Die Börsenkurse für den Banken und Versicherungsbereich sowie für den Energiesektor befinden sich seit dem Jahresabschlussstichtag im stetigen Aufwärts. Durch diesen Trend wurde für diese beiden Gruppen nicht auf den Marktwert abgestellt. Da für die Medizin mit Pharmabranche eine positive Entwicklung der Unternehmen für die Zukunft zu erwarten ist, wurde auch in dieser Gruppierung keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. In dem Bereich Sonstige, sind hauptsächlich Beteiligungen in Fremdwährung enthalten. Hier war der Kursverlauf der Gruppe entsprechend den gültigen Devisenkursen zu beobachten. Da sämtliche langfristigen Investitionen in Beteiligungen nach gründlicher Risikoprüfung vorgenommen wurden, und finanzielle und wirtschaftliche Schwierigkeiten der Emittenten nicht anzunehmen sind, wurde nicht auf den niedrigeren Marktwert in der Gruppe der Sonstigen Beteiligungen abgeschrieben. Geographische AufteilungDas Anlagevermögen teilt sich geographisch wie folgt auf: scroll
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Umlaufvermögen(ohne Wertpapiere und Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) scroll
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 13.171 Forderungen gegenüber dem Finanzamt sowie TEUR 20.000 Geldmittel, die im Rahmen des K+S Verkaufs auf ein Sperrkonto eingezahlt wurden und in zwei Tranchen - in April 2014 bzw. Februar 2015 freigegeben werden sollen. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen von TEUR 343 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Zum 31. Dezember 2013 wurden davon TEUR 340 einzelwertberichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 21.950 enthalten. EigenkapitalDas Eigenkapital erhöht sich im Berichtsjahr um TEUR 82.373 auf TEUR 166.792. scroll
Im Konzernbilanzgewinn von TEUR 153.444 ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 68.662 enthalten. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt EUR 5.962.563,00. Es ist in voller Höhe einbezahlt und in 5.962.563 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück eingeteilt. Das bedingte Kapital beträgt EUR 49.500,00. Die eigenen Anteile werden mit ihrem rechnerischen Nennwert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die eigenen Anteile sind aufgrund von Ermächtigungen nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG erworben worden. Aus diesen eigenen Anteilen stehen der Gesellschaft keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt. a Eigene AktienMit Hauptversammlungsbeschluss vom 11. Juni 2010 wurde die Gesellschaft gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis 10. Juni 2015 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des im Zeitpunkt des Erwerbs eigener Aktien geltenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, ausgeübt werden. Die von der Hauptversammlung am 29. Mai 2009 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde mit dem Wirksamwerden der neuen Ermächtigung aufgehoben. Da die von der Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 beschlossene Ermächtigung (nahezu) vollständig ausgeschöpft und von den 441.937 zurückerworbenen Aktien 431.937 zwischenzeitlich eingezogen wurden, wurde mit Hauptversammlungsbeschluss vom 25.5.2012 die Gesellschaft gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 24. Mai 2017 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, für einen oder mehrere Zwecke ausgeübt werden. Die von der Hauptversammlung am 11. Juni 2010 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird mit dem Wirksamwerden dieser neuen Ermächtigung aufgehoben. Dabei gilt, dass auf die durch diese Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt, oder die ihr gemäß §§ 71 d und 71 e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft entfallen dürfen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigung erworben werden, zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden, insbesondere zu folgenden:
Zum 31. Dezember 2013 hat die Gesellschaft
Auf die eigenen Aktien entfällt insgesamt ein Anteil des Grundkapitals von EUR 334.578 (5,61 %). Aktienrückkäufe in 2013 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012scroll
b Genehmigtes KapitalGenehmigtes Kapital 2008/IDer Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 19. Juni 2013 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.094.750,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I). Von der Erhöhung des Grundkapitals innerhalb der gewährten Frist wurde kein Gebrauch gemacht. Die Löschung des genehmigten Kapitals 2008/I wurde im Handelsregister noch nicht eingetragen. Das Bezugsrecht der Aktionäre konnte ausgeschlossen werden,
Genehmigtes Kapital 2012/IDer Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 886.531 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 886.531 neuen auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen, einmalig oder mehrmalig bis zum 24. Mai 2017 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann ausgeschlossen werden,
c Bedingtes KapitalBedingtes Kapital 2006/I - Wandelschuldverschreibungen für Mitglieder des AufsichtsratsDie Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungsbeschluss vom 5. September 2006 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 49.500,00 durch Ausgabe von bis zu 49.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 2006/I) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Wandelschuldverschreibungen ausgegeben werden und von dem enthaltenen Optionsrecht der Umwandlung in Stückaktien Gebrauch gemacht wird. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Die Wandelschuldverschreibungen wurden im Dezember 2006 in Höhe von EUR 49.500,00 an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft zum Mindestausgabebetrag von EUR 0,33 pro Schuldverschreibung im rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 ausgegeben. Die Aufsichtsräte haben ihr Bezugsrecht ausgeübt, alle Wandelschuldverschreibungen gelten gemäß den Umtauschbedingungen als zum 31. Dezember 2006 gewährt. Der Wandlungspreis beträgt gemäß Umtauschbedingungen EUR 21,70. Jede Wandelschuldverschreibung gewährt das Recht zur Wandlung in jeweils eine Stückaktie der Gesellschaft. Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen endete nach Ablauf von fünf Jahren am 31. Dezember 2011. Es hat keiner der Aufsichtsräte von seinem Wandlungsrecht Gebrauch gemacht. Die Löschung des bedingten Kapitals 2006/I wurde im Handelsregister noch nicht eingetragen. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag EUR 9.037.437,00. Rücklage wegen eigener AnteileUm den ausschüttungsfähigen Bilanzgewinn bezüglich der eigenen Anteile nicht zu erhöhen und dem Gläubigerschutz Rechnung zu tragen, wurde im Berichtsjahr eine Rücklage wegen eigener Anteile gebildet. Die Rücklage wegen eigener Anteile hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: scroll
Unterschiedsbetrag aus der KapitalkonsolidierungDer zum Stichtag ausgewiesene negative Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird entsprechend seiner Verursachung in den Folgejahren ergebniswirksam aufgelöst. Diese Position entwickelte sich in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 wie folgt: scroll
Passive Unterschiedsbeträge entstehen bei Akquisitionen, bei denen der Kaufpreis unter dem Buchwert des bilanziellen Eigenkapitals des übernommenen Unternehmens liegt. Die passiven Unterschiedsbeträge werden im Konzernabschluss ergebniswirksam nach dem Sanierungsfortschritt der Beteiligungen aufgelöst, sofern noch mit zukünftigen Aufwendungen oder Verlusten gerechnet wird. Soweit der negative Unterschiedsbetrag nicht durch erwartete künftige Aufwendungen oder Verluste begründet ist, wird er in der folgenden Weise ergebniswirksam aufgelöst: a) Der Anteil, der die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen nicht-monetären Vermögenswerte nicht übersteigt, wird planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögenswerte vereinnahmt. b) Der Anteil, der die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen nicht-monetären Vermögenswerte übersteigt, wird zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung als Ertrag vereinnahmt. Die Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags ist in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung im sonstigen betrieblichen Ertrag enthalten. Die Zugänge von passiven Unterschiedsbeträgen resultieren im Wesentlichen aus Erstkonsolidierungen. Rückstellungenscroll
PensionsrückstellungenDer Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt zum Stichtag TEUR 25.335 (Vj. TEUR 59.788). Die Veränderung der Pensionsrückstellung resultiert im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung von Asterion Gruppe (TEUR 13.952) und dem Abgang der K + S Gruppe (TEUR 46.925) und der Griset S.A.S (TEUR 627). Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 24.279), aus Prozessrisiken (TEUR 1.115), aus ausstehenden Rechnungen (TEUR 9.926), aus Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 1.050) sowie aus Umstrukturierungsmaßnahmen (TEUR 3.191). Verbindlichkeitenscroll
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten können wie folgt zusammengefasst werden: scroll
An dritte Sicherungsnehmer wurden Grundpfandrechte in Höhe von insgesamt EUR 8,1 Mio. gewährt. Diese betreffen vorwiegend die Absicherung von Darlehen und Kreditlinien. scroll
Passive latente SteuernDie latenten Steuern wurden auf Konzernebene mit einem Steuersatz von 30% berechnet. Die jeweiligen latenten Steuern der Tochtergesellschaften wurden mit dem jeweiligen erwarteten Steuersatz berechnet. Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlicher Vorratsbewertung und Wertansätzen des Sachanlagevermögens für steuerliche Zwecke. Differenzen ergeben sich dabei im Wesentlichen innerhalb der TriStone Gruppe und bei SIDES. HaftungsverhältnisseUnbefristete Bürgschaft zugunsten Banco BilbaoDie BAVARIA Industries Group AG hat mit Vereinbarungen vom 15. Dezember 2009 gegenüber der Banco Bilbao Vizcaya Agentaria S.A., Huesca, Spanien, eine unbefristete Bürgschaft für die Verpflichtungen der Inasa Foil Sabiñánigo S.L., Sabiñánigo, Huesca, Spanien, bis zu einem Höchstbetrag von TEUR 174 übernommen. Die Bürgschaft ist in 2013 erloschen. Befristete Bürgschaft zugunsten CommerzbankDie BAVARIA Industries Group AG hat mit Vereinbarung vom 23. März 2012 gegenüber der Commerzbank (vormals Dresdner Bank) eine befristete selbstschuldnerische Bürgschaft für die Verpflichtungen der R+E Automationstechnik GmbH aus einem Kreditrahmen in Höhe von TEUR 300 bis zum 28.02.2013 übernommen. Die Bürgschaft wurde vollständig an die Käuferin der R+E Automationstechnik GmbH per 1.3.2013 übertragen. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CIC (Credit Industriel et Commercial)Zur Sicherung der Verpflichtungen der tech-FORM S.A.S. aus einem Kreditvertrag mit der CIC, hat die BAVARIA Industries Group AG mit Vereinbarung vom 7. Juli 2011 der Credit Industriel et Commercial SA, Paris, Frankreich, ein Konto mit einem Guthabenbetrag über TEUR 350 verpfändet. Unbefristete Bürgschaft zugunsten CA (Credit Agricole Nord de France)Um die Finanzierung eines Projektes der tech-FORM S.A.S. abzuschließen, wurde noch ein weiteres Konto der BAVARIA Industries Group AG mit einem Guthabenbetrag über TEUR 150 an Credit Agricole Nord de France, Cedex, Frankreich, mit Vereinbarung vom 7. Juli 2011 verpfändet, um jegliche Verpflichtungen aus dem geschlossenen Kreditvertrag zwischen tech-FORM S.A.S. und der CA zu besichern. Der Verpfändete Betrag zuzüglich Zinsen wurde der Bavaria Industries Group am 3. August 2013 ausbezahlt. Die Bürgschaft ist mit Rückzahlung erloschen. Beschränkte befristete Bürgschaft zugunsten RLB Oberösterreich AGZur Sicherung der Finanzierungsline aus geschlossenem Factoringvertrag zwischen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG und der Austria Druckguss GmbH & Co. KG gab die BAVARIA Industries Group AG eine bis zum 30.4.2013 befristete Bürgschaft in Höhe von TEUR 300 ab. Die Bürgschaft war insoweit beschränkt, da die BAVARIA Industries Group AG nur für den Ausfall der abgetretenen Forderungen von zwei Warenlieferanten bürgte. Die BAVARIA Industries Group AG wurde aus der Bürgschaft nicht in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse der BeteiligungsgesellschaftenNeben oben genannten Haftungsverhältnissen der BAVARIA Industries Group AG bestehen auch Haftungsverhältnisse auf Ebene der Gruppengesellschaften. Die TriStone Gruppe gab zum 31. Dezember 2013 Garantien über TEUR 132 für die Importlizenz und TEUR 25 für die Energieversorgung. ASTERION International gab eine Bürgschaft zugunsten von ING N.V. über TEUR 2.000 für Vertragserfüllung durch ASTERION Belgium N.V. Die BAVARIA Industries Group AG geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen und Beteiligungen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die BAVARIA Industries Group AG derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die BAVARIA Industries Group AG schätzt daher bei allen aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Finanzielle VerpflichtungenAus Bestellobligo sowie aus längerfristigen Miet- und Leasing Verträgen bestehen für die festen Grundmietzeiten insgesamt finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 33.481 (Vj. TEUR 17.942). Nach Fälligkeiten setzen sich die finanziellen Verpflichtungen wie folgt zusammen: scroll
Es bestehen davon finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligos im Zusammenhang mit Aufträgen im Auftragsbestand der Unternehmen in Höhe von TEUR 14.252 (Vj. TEUR 11.816). Aus Kaufpreisklauseln in Unternehmenskaufverträgen können in Abhängigkeit des Erreichens bestimmter finanzieller Kennzahlen in den kommenden drei Jahren Zahlungsverpflichtungen von maximal TEUR 3.000 entstehen. Sonstige SicherheitenEs sind insgesamt Gewährleistungs- und Anzahlungsavale in Höhe von TEUR 11.402 (Vj. TEUR 9.657) ausgelegt worden. Honorar des AbschlussprüfersAn Abschlussprüfer im Inland sind im Berichtsjahr folgende Honorare für Prüfungen, Beratung und sonstige Leistungen geflossen: 2013scroll
2012scroll
Nicht in der Bilanz erscheinende GeschäfteFactoringAcht Gesellschaften der BAVARIA Gruppe nutzen Factoring als Finanzierungsinstrument. Der Gesamtrahmen beträgt um EUR 55 Mio., davon wurden zum 31. Dezember 2013 EUR 35 Mio. in Anspruch genommen. Es handelt sich teilweise um echtes, offenes Factoring, bei dem der Factoringpartner das volle Ausfallrisiko übernimmt dabei allerdings bestimmte Kunden ausschließt, kumulierte Risiken mit Quoten vermeidet und nur anteilig Forderungen übernimmt, teilweise um unechtes Factoring, bei dem das Forderungsausfallrisiko beim Kunden verbleibt. Da es sich bei den Gesellschaften, die das Factoring nutzen, überwiegend um unsere Automotive Beteiligungen handelt, ist das Forderungsausfallrisiko jedoch begrenzt. Zweck und Vorteil des Factoring sind die Verbesserung der Liquidität bei gleichzeitiger Verringerung der Risikoposition der Gesellschaften. Nachteilig wirken sich hingegen die mit dem Factoring verbundenen Kosten auf die Ertragslage aus. Ebenfalls nachteilig auswirken könnte sich die mit dem offenen Factoring verbundene Offenlegung des Forderungsverkaufs, da die Kunden ihre Verbindlichkeiten i.d.R. direkt gegenüber dem Factoring-Unternehmen begleichen. Sale-and-Leaseback GeschäfteDrei Gesellschaften der BAVARIA Gruppe nutzen das Finanzierungsinstrument "Sale-and-Leaseback". Es bestehen langfristige Mietverträge für ein Gebäude, IT-Anlagen, Software sowie Produktionseinrichtungen. Die hieraus resultierende Gesamtverpflichtung ist in den angegebenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten, soweit sie nicht bilanziell berücksichtigt wurde. Zweck und Vorteil der Sale-and-Leaseback-Geschäfte sind die Beschaffung liquider Mittel, d.h. Zahlungszuflüsse für die Unternehmen. Risiken ergeben sich hingegen aus den zu zahlenden Leasingraten, zu denen sich die Unternehmen verpflichten. Nicht zum Zeitwert bilanzierte derivative FinanzinstrumenteDie Gesellschaften der BAVARIA Gruppe sind im Rahmen ihrer weltweiten Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit insbesondere Risiken aus Wechselkurs- und Zinssatzänderungen sowie Schwankungen der Commodity-Preise ausgesetzt, die durch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente begrenzt bzw. eliminiert werden. Um die Risiken abzusichern, die aus den Schwankungen der in Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden sowie schwebenden Geschäften und antizipierten Transaktionen resultieren, setzen die Gesellschaften der BAVARIA Gruppe in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Die dabei eingesetzten Finanzinstrumente sind im Wesentlichen Termingeschäfte. Die im Bestand befindlichen derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich Sicherungszwecken. Am 31. Dezember 2013 hielten zwei Gruppenunternehmen Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Forderungen in Höhe von TUSD 1.112 mit einer Fälligkeit in 2014. Der Marktwert der Termingeschäfte war auf Basis der Veränderung von den Devisenterminkursen mit TEUR 38,4 negativ (Buchwert TEUR 0). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse der erst- und endkonsolidierten Unternehmen sind jeweils nur anteilsmäßig ab Erst- bzw. bis zum Endkonsolidierungszeitpunkt enthalten. Der Umsatz des BAVARIA Konzerns nach Absatzgebieten gliedert sich wie folgt: scroll
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Erträge aus der Auflösung von Unterschiedsbeträgen resultieren aus der TriStone Gruppe, da mit einem zukünftigen Verlust nicht mehr gerechnet wird, sowie aus der regulären Auflösung von Unterschiedsbeträgen nach Fortschritt der Sanierungen bei den übrigen Konzerngesellschaften. MaterialaufwandDer Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 2013 TEUR 338.926 (Vj. TEUR 388.374). PersonalaufwandDer Personalaufwand ist im Periodenvergleich: scroll
AbschreibungenIn den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungenscroll
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten auf Ebene der Einzelgesellschaften entstandene betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 15.680. Dies betrifft z.B. Abschluss- und Prüfungskosten, Personalbeschaffungskosten, Aufsichtsrats- und Beiratsvergütungen, etc. Zinsergebnisscroll
Die Zinsaufwendungen 2013 entfallen im Wesentlichen auf die TriStone Gruppe und auf die ASTERION Gruppe. Außerordentliches ErgebnisDie außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 181 resultieren vorwiegend aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis der Forderungen, die im Rahmen von Übernahmen erworben wurden und den Zahlungseingängen. Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.389 enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Restrukturierungen bei ASTERION France in Höhe von TEUR 2.457 und bei TriStone Flowtech Czech Republic in Höhe von TEUR 977. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Aufwendungen für Ertragsteuern beinhalten sowohl die unmittelbar zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag als auch die latenten Steuern. Periodenfremde Aufwendungen und ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind EUR 2,2 Mio. (Vj. EUR 3,9 Mio.) an periodenfremden Erträgen enthalten. Diese betreffen Rückstellungsauflösungen, Erträge aus dem Erlass von Verbindlichkeiten sowie Veränderungen von Wertberichtigungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind EUR 0,7 Mio. (Vj. EUR 4,7 Mio.) an periodenfremden Aufwendungen enthalten. Diese betreffen Wertberichtigungen, hauptsächlich bei Bavaria France Holding SAS. V. SegmentberichterstattungSerie/AutomotiveDas Segment "Serie/Automotive" umfasst Gesellschaften, die Teile in Serie fertigen oder auch zumindest teilweise im Automobilzuliefersegment tätig sind. Dies sind:
AnlagenbauDas Segment "Anlagenbau" umfasst sämtliche im Anlagen- und Maschinenbau tätigen Gesellschaften. Dies sind:
Business ServicesDas Segment "Business Services" umfasst sämtliche operativ tätigen Gesellschaften, die den oben angeführten Segmenten nicht zugeordnet werden können. Dies sind:
Das Segment "Sonstige" umfasst im Wesentlichen die nicht operativen Holdings und Zwischenholdings der BAVARIA Gruppe. Als "Segmentergebnis" wird der Jahresüberschuss nach Steuern ausgewiesen. Zwischen den Segmenten getätigte Umsätze werden zu Preisen getätigt, die dem Fremdvergleich entsprechen. Die Segmentberichterstattung wurde in Anlehnung an die Grundsätze des DRS 3 erstellt: scroll
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Die ausgewiesenen Mitarbeiter entsprechen dem Stand zum 31.12.2013 beziehungsweise dem Stand zum 31.12.2012. Überleitungen zur KonzernspalteSegmentergebnis 2013Endkonsolidierungsgewinne (EUR 107 Mio.) und die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge (EUR 15,9 Mio.) wurden vollständig der Konsolidierungsspalte zugeordnet. Andere nicht zahlungswirksame Posten 2013Bei den nicht zahlungswirksamen Posten handelt es sich im Wesentlichen um die oben genannten Endkonsolidierungsgewinne und die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge. Segmentvermögen und Segmentschulden 2013Forderungen und Verbindlichkeiten und die entsprechenden Konsolidierungsbuchungen wurden den Segmenten soweit möglich zugeordnet. Das Segmentvermögen 2013 entfällt hauptsächlich auf Deutschland, die übrige Europäische Union und im geringen Umfang auf die neuen Produktionsstandorte von TriStone in Mexiko und China. Bezüglich der regionalen Aufteilung des Anlagevermögens verweisen wir auf unsere Erläuterungen zum Anlagevermögen. Segmentergebnis 2012Endkonsolidierungsgewinne (EUR 10,1 Mio.) und die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge (EUR 50,9 Mio.) wurden vollständig der Konsolidierungsspalte zugeordnet. Andere nicht zahlungswirksame Posten 2012Bei den nicht zahlungswirksamen Posten handelt es sich im Wesentlichen um die oben genannten Endkonsolidierungsgewinne und die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge. Weiterhin wurden EUR 7,3 Mio. diesem Segment zugeordnet, die im Wesentlichen aus Aufwendungen für Abfindungen bei Inasa resultieren. Segmentvermögen und Segmentschulden 2012Forderungen und Verbindlichkeiten und die entsprechenden Konsolidierungsbuchungen wurden den Segmenten soweit möglich zugeordnet. Das Segmentvermögen 2012 entfällt fast vollständig auf Deutschland und die übrige Europäische Union. Bezüglich der regionalen Aufteilung des Anlagevermögens verweisen wir auf unsere Erläuterungen zum Anlagevermögen. Sonstige AngabenVorstand und AufsichtsratVorstand
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. Reimar Scholz ist einzelvertretungsberechtigt. Harald Ender ist vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufsichtsrat
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie früherer Mitglieder dieser GremienDie Bezüge der Aufsichtsratsmitglieder betrugen TEUR 42 (Vj. TEUR 41). Im Berichtsjahr wurden von der Gesellschaft an die Rechtsanwaltskanzlei ljh Lindlbauer Rechtsanwälte, in der Lindlbauer Partner ist, im Rahmen eines gesonderten Beratungsvertrages (nach § 114 AktG) Honorare in Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 0) gezahlt. Die Gesamtbezüge der Vorstände betrugen im Jahr 2013 TEUR 2.795 (Vj. TEUR 812). Der beizulegende Zeitwert der den Vorständen in 2013 gewährten rechtsverbindlichen Zusagen aus dem virtuellen Aktienoptionsprogramm beträgt TEUR 1.846. MitarbeiterIm Jahresdurchschnitt waren in den Unternehmen, die zum 31. Dezember 2013 in den Konzernabschluss einbezogen wurden, 5.122 Mitarbeiter (Vj. 5.106 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter des BAVARIA Konzerns entwickelte sich wie folgt: scroll
Beziehung zu nahe stehenden PersonenDie BAVARIA unterhält zu verbundenen, nicht konsolidierten Tochtergesellschaften geschäftsübliche Beziehungen. Die Transaktionen mit diesen Gesellschaften sind von geringem Umfang, resultieren aus dem normalen Geschäftsverkehr und wurden zu marktüblichen Bedingungen geschlossen. Darüber hinaus haben Unternehmen der BAVARIA mit Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats der BAVARIA keine wesentlichen Geschäfte vorgenommen. Dies gilt auch für nahe Familienangehörige dieses Personenkreises. Aufstellung des AnteilsbesitzesAngaben in Tausenden lokaler WährungAnteilsbesitzliste zum 31.12.2013scroll
(1)
Ungeprüfter Jahresabschluss zum 31.12.2013
nach HGB KonzernverhältnisseDie BAVARIA wird in den Konzernabschluss der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltungs GmbH, Gräfelfing, einbezogen. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger offenzulegen. Gewinnausschüttung/ DividendenvorschlagIn 2013 wurde von der Hauptversammlung beschlossen, dass die BAVARIA Industries Group AG keine Dividende ausschüttet. Vorstand und Aufsichtsrat der BAVARIA Industries Group AG werden den Aktionären auf der Hauptversammlung der Gesellschaft vorschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 109.355.979,46 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen, um der gestiegenen Investitionstätigkeit Rechnung zu tragen.
München, den 9. April 2014 Reimar Scholz, Vorstand Harald Ender, Vorstand Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. Rahmenbedingungen und Geschäft1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und MarktDas Wachstum im Euroraum lag in 2013 bei -0,4%. Das Wachstum in Deutschland verlangsamte sich. Es lag laut IWF im Jahresdurchschnitt bei 0,5% in 2013 gegenüber 0,9 % im Vorjahr. 2. BAVARIA GeschäftsmodellDas Geschäftsmodell der BAVARIA umfasst den Erwerb, die Restrukturierung und die Sanierung sowie das Halten von Beteiligungen. Hierbei arbeiten wir mit eigenen Mitarbeitern in der Holding und Zeitkräften, die zur Unterstützung des jeweiligen Managements bereitstehen. Wir überprüfen regelmäßig unsere Akquisitionskriterien. Wir konzentrieren uns derzeit auf:
3. Geschäftsentwicklung der GesellschaftDie BAVARIA Industries Group AG ist die Muttergesellschaft des BAVARIA Konzerns: Sie ist direkt oder indirekt an allen Aktivitäten des BAVARIA Konzerns beteiligt. Im Geschäftsjahr 2013 war die BAVARIA Industries Group AG - wie bereits im Vorjahr - ausschließlich mit Eigenkapital finanziert. Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg im Berichtsjahr von EUR 34,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 124,4 Mio. zum 31. Dezember 2013. Zur Messung des Erfolgs unserer Aktivitäten können wir die Veränderung des Finanzmittelbestands der BAVARIA Industries Group AG heranziehen. Dadurch ergibt sich folgendes Bild: Veränderung Finanzmittelbestand der BAVARIA Industries Group AG 2013 in EUR Mio.scroll
Der Finanzmittelbestand umfasst die liquiden Mittel sowie kurzfristig veräußerbare Wertpapiere des Umlaufvermögens mit Ausnahme der eigenen Anteile. Im Jahr 2013 erhöhte sich die Liquidität der AG im Saldo um EUR 5,2 Mio. Entwicklung des BeteiligungsportfoliosIm Jahr 2013 wurden insgesamt zwei Beteiligungen neu erworben, eine bereits erworbene erstkonsolidiert und drei endkonsolidiert. Dividenden und Aktienrückkäufe der BAVARIA Industries Group AGAufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 7. Juni 2013 ist für das Geschäftsjahr 2012 keine Dividenden ausgeschüttet worden. Die Gesamtzahl gehaltener eigener Aktien beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf 324.578 Stück. Es wurden 181.364 Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von EUR 24,65 erworben. Der Jahresendkurs lag bei EUR 34,91. II. BeteiligungsportfolioOperativer Hauptergebnisträger in 2013 war, wie in dem Vorjahr, der Bereich Serie/Automotive mit einem Nettoergebnis vor Auflösung passiver Unterschiedsbeträge von EUR 7,1 Mio. Einschließlich Erträgen aus der Auflösung passiver Unterschiedsbeträge lag das Ergebnis bei EUR 12,8 Mio. 1. Serie/AutomotiveDas Segment Serie/Automotive erzielte 2013 mit EUR 377,5 Mio. (Vj. EUR 467,6 Mio.) rund 61 % (Vj. 68 %) der Umsatzerlöse des BAVARIA Konzerns. Das Nettoergebnis sank wegen des Verkaufs von K+S im gleichen Zeitraum von EUR 11,6 Mio. auf EUR 7,1 Mio. BranchenentwicklungDie Zahl der Neuzulassungen im für uns weiterhin bedeutendsten, europäischen Markt, war gemäß ACEA (European Automobile Manufacturers Association) im sechsten Jahr in Folge mit -1,7 % negativ. Segmentumsatz und -ergebnisZum 28. März 2013 wurde die K+S Gruppe endkonsolidiert. Die K+S Gesellschaften trugen in 2013 in Summe EUR 44,3 Mio. zum Umsatz und EUR 0,5 Mio. zum operativen Nettoergebnis bei. Ohne den Beitrag dieser Beteiligung betrug das operative Nettoergebnis EUR 6,6 Mio. in 2013. Die nunmehr größte Beteiligung, die TriStone Gruppe, trug in 2013 EUR 174,9 Mio. zum Umsatz und EUR 8,5 Mio. zum operativen Nettoergebnis bei, dabei entfielen EUR 5,7 Mio. auf die Auflösung passiver Unterschiedsbeträge. Weitere Kennzahlen zur Segmententwicklung und Details zu den Endkonsolidierungen können dem Konzernanhang entnommen werden. Investitionen, Abschreibungen, MitarbeiterentwicklungIm vergangenen Geschäftsjahr haben die Gesellschaften rund EUR 18,0 Mio. (Vj. EUR 22,3 Mio.) investiert. Damit lagen die Investitionen wiederum deutlich über den Abschreibungen von EUR 11,5 Mio. (Vj. EUR 16,6 Mio.). Investitionen wurden sorgfältig beurteilt und kritisch hinterfragt. Bei vosla investierten wir in Fertigungsanlagen um der dynamischen Nachfrageentwicklung nach Automotive Lampen gerecht werden zu können. Bei TriStone standen weitere Investitionen im Zusammenhang mit den Geschäftsentwicklungsprojekten in China und Mexiko an. Die Mitarbeiterzahl im Segment lag zum Bilanzstichtag bei 3.403 (Vj. 4.313), die Abnahme beruhte im Wesentlichen auf der Endkonsolidierung der K+S Gruppe. Ausblick für 2014 und FolgejahreDie Nachfragesituation im Bereich Automotive in Europa sehen wir weiterhin als herausfordernd an. Wachstumsimpulse kommen nur durch verstärkte Präsenz in den Überseemärkten, sowie Marktanteilsgewinne durch verstärkte Vertriebstätigkeit zustande. Bezogen auf 2013 haben sich unsere Erwartungen weitgehend erfüllt. PortfoliofirmenZum 31. Dezember 2013 sind folgende sechs Beteiligungen dem Segment Serie/Automotive zugeordnet: scroll
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Daten beziehen sich auf den Zeitraum vom 01.
Januar 2013 bis zum 28. März 2013 oder auf diesen Stichtag. 2. AnlagenbauDas Segment Anlagenbau erzielte 2013 mit EUR 78,6 Mio. (Vj. EUR 44,8 Mio.) rund 13 % (Vj. 7%) der Umsatzerlöse des BAVARIA Konzerns. Das Nettoergebnis betrug in 2013 EUR -1,2 Mio. (Vj. 0,5 Mio.). Im Geschäftsjahr 2013 wurde SIDES erstkonsolidiert und mit R+E das kleinste Unternehmen dieses Segments endkonsolidiert. BranchenentwicklungDie Nachfrage im Maschinen- und Anlagenbau lag in 2013 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Auftragseingang in der Branche laut VDMA bei -2 % auf Gesamtjahresbasis und -4% im letzten Quartal. Segmentumsatz und -ergebnisDas Nettoergebnis der Beteiligungen L&E und Hering AG fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von EUR 0,4 Mio. auf EUR -1,6 Mio. Ein erneuter Wechsel des Managements beider Beteiligungen war daher unumgänglich. Die in 2013 neu erworbene SIDES trug EUR 46,7 Mio. zum Segmentumsatz und EUR 0,5 Mio. zum Nettoergebnis des Segments bei. Diese Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum von der Kontrollübernahme, dem 06. März 2013, bis zum 31. Dezember 2013. Investitionen, Abschreibungen, MitarbeiterentwicklungDer Anlagenbau ist typischerweise nicht sehr investitionsintensiv. Bilanziell spielt der Aufbau von unfertigen Leistungen eine wesentlich größere Rolle, als Investitionen in das niedrige Anlagevermögen. Die Investitionen in diesem Segment lagen demnach bei lediglich EUR 0,6 Mio. Die Abschreibungen lagen bei EUR 1,1 Mio. Die Mitarbeiterzahl stieg gegenüber Vorjahr in erster Linie wegen der Neuaufnahme von SIDES auf 446 (Vj. 252). Ausblick für 2014 und FolgejahreFür 2014 sehen wir Ansätze einer besseren Geschäftsentwicklung im Segment. Bezogen auf 2013 haben sich unsere Erwartungen nicht erfüllt. PortfoliofirmenZum 31. Dezember 2013 sind folgende drei Gesellschaften dem Segment Anlagenbau zugeordnet: scroll
3. Business ServicesDas Segment Business Services erzielte 2013 mit EUR 160,5 Mio. (Vj. EUR 174,0 Mio.) 26 % (Vj. 25%) der Umsatzerlöse des BAVARIA Konzerns. Der Nettoverlust stieg von EUR -7,0 Mio. auf EUR -16,0 Mio. Endkonsolidiert wurde die GRISET S.A.S. (November 2013), neu aufgenommen wurde zum Juli 2013 die ASTERION Gruppe. Ohne Griset S.A.S. und die Asterion Gruppe hätte der Umsatz EUR 50,7 Mio. und das Nettoergebnis EUR -3,7 Mio. betragen. BranchenentwicklungEine generelle Aussage zur Branchenentwicklung des Bereichs Business Services ist wegen seiner heterogenen Zusammensetzung nur eingeschränkt möglich. Grundsätzlich war die Entwicklung jedoch von erheblichem Kostendruck und der begrenzten Möglichkeit der Portfoliounternehmen geprägt, diesen Druck wegen der individuell unterschiedlichen Wettbewerbssituation am Beschaffungs- und Absatzmarkt weiterzugeben. Segmentumsatz und -ergebnisIn 2013 wurde die GRISET S.A.S. endkonsolidiert. Der Umsatz- und Ergebnisanteil (ohne Endkonsolidierungserlösen) innerhalb des Segments beträgt in 2013 noch 39 % bzw. 40 %. Investitionen, Abschreibungen, MitarbeiterentwicklungDie Investitionen betrugen in 2013 EUR 2,8 Mio. (Vj. EUR 6,2 Mio.). Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresdurchschnitt primär aufgrund der Erstkonsolidierung der ASTERION Gruppe von 532 auf 1.264 Beschäftigte erhöht. Ausblick für 2014 und FolgejahreDie wesentliche Herausforderung für den Bereich Business Services besteht in der Neugewinnung von Kunden. Da diese Unternehmen naturgemäß einen hohen Anteil fixer Kosten haben, steht und fällt die Profitabilität mit der Auslastung der Standorte. Generell ist die Auslastung aufgrund der vorhandenen Überkapazitäten in diesen Branchen ungenügend. Bezogen auf 2013 haben sich unsere Erwartungen in dem Segment nicht erfüllt. PortfoliofirmenZum 31. Dezember 2013 waren folgende drei Gesellschaften dem Segment Business Services zugeordnet: scroll
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Hier ist die Anzahl Gesellschaften statt Standorten
ausgewiesen. Diese läge deutlich höher weil ASTERION eine große Anzahl
dezentraler Standorte bei den jeweiligen Kunden unterhält. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KonzernsBilanzrelationenDie Bilanzsumme des BAVARIA Konzerns beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf EUR 452,9 Mio. Dies entspricht einer Zunahme von 26,8% gegenüber Vorjahr. AktivseiteDas Anlagevermögen entspricht mit EUR 115,3 Mio. (Vj. EUR 115,1 Mio.) etwa 25,5 % der Bilanzsumme (Vj. 32,2 %). Davon beträgt das Sachanlagevermögen 77,9 % (EUR 89,8 Mio.), im Vorjahr waren es 92,8 % (EUR 106,8 Mio.). Das Umlaufvermögen - mit Ausnahme der liquiden Mittel - betrug EUR 205,8 Mio. oder 45,4% der Bilanzsumme (Vj. EUR 196,6 Mio. bzw. 55,0% der Bilanzsumme). Darin enthalten ist ein Vorratsvermögen in Höhe von EUR 64,6 Mio. (Vj. EUR 86,9 Mio.). Die absoluten Veränderungen sind primär bedingt durch die Änderungen des Konsolidierungskreises. Die liquiden Mittel (ohne Wertpapiere) betragen zum 31. Dezember 2013 EUR 129,5 Mio. (Vj. EUR 44,0 Mio.). PassivseiteDas Eigenkapital einschließlich des Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung stieg im Konzern von EUR 116,0 Mio. auf EUR 215,0 Mio.; damit erhöhte sich die wirtschaftliche Konzerneigenkapitalquote auf 47,5 % (Vj. 32,5 %). Die passiven Unterschiedsbeträge stellen hierbei zukünftige Erträge dar, die auf defizitäre Tochtergesellschaften entfallen, jedoch aus Vorsichtsgründen noch nicht erfolgswirksam vereinnahmt wurden. Die Rückstellungen sanken im Jahresvergleich von EUR 100,3 Mio. auf EUR 74,3 Mio. Davon betrugen die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2013 EUR 25,3 Mio. (Vj. EUR 59,8 Mio.). Der Rückgang der Pensionsrückstellungen resultiert in erster Linie aus dem Verkauf der K+S Gruppe. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 138,3 Mio. auf EUR 161,3 Mio. angestiegen, was hauptsächlich auf die erfolgten Erstkonsolidierungen zurückzuführen ist. Die Finanzierung erfolgt in erster Linie extern. Detaillierte Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung sowie zu Mitarbeiterzahlen des BAVARIA Konzerns befinden sich im Anhang. ErtragslageDer Umsatz des BAVARIA Konzerns fiel im Geschäftsjahr 2013 auf EUR 616,6 Mio. nach EUR 686,4 Mio. im Vorjahr. Hauptumsatzträger war die TriStone Gruppe mit EUR 174,9 Mio. Auf die endkonsolidierte Beteiligungen (K+S Gruppe und GRISET) entfällt bis zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ein Umsatz von EUR 106,4 Mio. Auf die erstkonsolidierten (ASTERION, CARBODY Tschechien und SIDES) Beteiligungen entfiel ein Umsatz von EUR 99,9 Mio. Maßgeblich für den Zeitpunkt der Endkonsolidierung ist der Kontrollverlust, der mit dem Verkauf der Beteiligung einhergeht. Die Umsätze und Ergebnisse der Beteiligungen gehen bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung in den Konzernabschluss der BAVARIA ein und finden somit nur anteilige Berücksichtigung. Der Jahresüberschuss betrug 2013 im Konzern EUR 89,2 Mio. im Vergleich zu EUR 55,7 Mio. im Vorjahr. Der Konzernjahresüberschuss wurde in beiden Berichtsperioden durch folgende wesentliche Konsolidierungseffekte beeinflusst: scroll
Im Hinblick auf die gesamte Entwicklung der aktiven und passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung und der Endkonsolidierungserlöse verweisen wir auf den Anhang. IV. AbhängigkeitDie BAVARIA Industries Group AG befindet sich im Mehrheitsbesitz der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltungs GmbH. Wir haben deshalb den nach § 312 AktG notwendigen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser schließt mit folgender Feststellung: "Zusammengefasst erklären wir hiermit, dass die BAVARIA Industries Group AG und ihre Tochtergesellschaften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielten." V. Ereignisse nach dem BilanzstichtagAnfang 2014 gab es keine wesentlichen Veränderungen. VI. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie künftige Geschäftsentwicklung des BAVARIA Konzerns ist mit Chancen und Risiken verbunden, die mit dem Geschäftsmodell des BAVARIA Konzerns zusammenhängen. Das Risikomanagement des BAVARIA Konzerns ist darauf fokussiert, Risiken zu minimieren und mögliche Erträge mit dem damit verbundenen Risiko abzuschätzen. Da wir grundsätzlich keine Gewinnabführungsverträge schließen und nur in geringem Umfang Garantien oder Bürgschaften für Tochterunternehmen geben, führen Verluste oder Abschreibungen in einzelnen Tochtergesellschaften in der Regel nicht zu negativen finanziellen Konsequenzen auf der Holdingebene. Um Krisen in den Beteiligungen der BAVARIA zu erkennen, werden monatlich wesentliche Kennziffern der Beteiligungen abgefragt und beurteilt. Chancen und Risiken des Erwerbs von UnternehmenDurch das spezialisierte Akquisitions-Team der BAVARIA, das über jahrelange Erfahrungen und ausgeprägte Netzwerke beim Erwerb von Unternehmen in Umbruchsituationen verfügt, ergeben sich große unternehmerische Chancen für BAVARIA. Die Attraktivität des Marktsegments "Unternehmen mit Verbesserungspotenzialen" führt zwar zu verstärktem Wettbewerb, der BAVARIA Konzern setzt jedoch auf seine Glaubwürdigkeit als erfahrener und erfolgreicher Sanierungsprofi gegenüber wirtschaftlich und rechtlich häufig weniger erfahrenen Konkurrenten. Chancen und Risiken der Sanierung von UnternehmenBAVARIA kann im Einzelfall Beteiligungen erwerben, deren Restrukturierung sich als schwieriger gestaltet, als angenommen. Dadurch kann eine Insolvenz aufgrund der schwierigen Ausgangslage und der schnellen Kaufentscheidung im Einzelfall nicht ausgeschlossen werden. Im Falle des Fehlschlagens einer Sanierung besteht das Risiko des Verlustes der eingesetzten Mittel und Leistungen, d. h. insbesondere des gezahlten Kaufpreises und eventuell bestehender Restforderungen. Mengen- und Preisschwankungen auf den Kapital- und Rohstoffmärkten können sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaften des BAVARIA Konzerns auswirken. Diesen Risiken begegnet der BAVARIA Konzern auf individueller Unternehmensbasis durch kontinuierliche Überwachung von Indikatoren, um frühzeitig gegensteuern zu können. Der Vorstand der BAVARIA ist in engem Kontakt mit der Geschäftsführung der einzelnen Portfoliounternehmen, erhält eine monatliche Berichterstattung und ist bei vielen Unternehmen zudem im Aufsichtsrat oder Beirat vertreten. Es besteht dennoch das Risiko, dass das Management-Informationssystem notwendige Informationen nicht, zu spät oder falsch liefert und dadurch Fehlentscheidungen getroffen werden. Obwohl sich die Beteiligungen des BAVARIA Konzerns in verschiedenen Geschäftsfeldern bewegen und somit eine Risikostreuung erreicht wird, können Konjunkturschwächen negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BAVARIA Konzerns haben. Ausfallrisiko auf Ebene der BAVARIA Industries Group AGEin fester Bestandteil der Anlagestrategie der BAVARIA ist es, die Verlustrisiken vertraglich so weit wie möglich zu begrenzen. So werden beispielsweise grundsätzlich keine Ergebnisabführungsverträge im Konzern abgeschlossen. Der Vorstand der BAVARIA wird auch weiterhin nur in Ausnahmefällen und nur in sehr eingeschränktem Umfang Haftungsverhältnisse gegenüber den Beteiligungen eingehen. Das Hauptrisiko der BAVARIA besteht in der Quantifizierung des individuellen Sanierungsaufwands eines Unternehmens und einer daraus resultierenden möglichen Insolvenz einer Beteiligung. Dieses Risiko wird kontinuierlich überwacht. PersonalrisikoDer Erwerb und die Sanierung von Unternehmen erfordern von den handelnden Personen einen hohen Grad an fachlicher Kompetenz und Managementerfahrung. Die BAVARIA muss im Rahmen ihres Geschäftsmodells sicherstellen, dass ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht. Aufgrund unserer nachgewiesenen Sanierungserfolge erhalten wir in der Regel zahlreiche und hoch qualifizierte Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen. Durch unser Konzept der sorgfältigen Personalauswahl, große Eigenständigkeit der eingesetzten Manager und eine leistungsbezogene Vergütung ist der BAVARIA Konzern ein attraktiver Arbeitgeber. Durch den Einsatz kompetenter Manager ergeben sich somit große Chancen des BAVARIA Geschäftsmodells. Auch auf der Ebene der BAVARIA Industries Group AG ergeben sich Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Führungskräften. Die BAVARIA Industries Group AG vergrößert kontinuierlich ihr Management-Team, um diesen Risiken entgegenzuwirken. Finanz-, Zins- und WährungsrisikenDas Management sieht die weitere Entwicklung des BAVARIA Konzerns in nicht geringem Maße abhängig von Währungs-, Zins- sowie Finanzierungsrisiken, die einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BAVARIA Konzerns haben können. Die Gesellschaften des BAVARIA Konzerns sind sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig immer mehr außerhalb des Euro-Raums tätig. Das Wechselkursrisiko wird deshalb als nicht unerheblich eingeschätzt. Den entstehenden Risiken begegnen die Gesellschaften des BAVARIA Konzerns mit der fallweisen Absicherung durch Devisentermingeschäfte oder geeignete Optionsgeschäfte. Der Konzern beteiligt sich jedoch ausdrücklich nicht an Spekulationsgeschäften. Vor dem Hintergrund der immer noch zurückhaltenden Kreditvergabe durch die Kreditinstitute könnte sich die Refinanzierung für einige Beteiligungsunternehmen schwierig gestalten. Das Risiko einer möglichen Zinssteigerung oder zögerlichen Kreditvergabe kann somit nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Finanzlage der Beteiligungsgesellschaften und damit indirekt auch auf die BAVARIA Industries Group AG haben. Steigende Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten der Beteiligungen, was deren Sanierung, die Ausschüttungsfähigkeit und auch die Veräußerungsmöglichkeiten nachteilig beeinflussen können. Steuerliche RisikenAus dem Geschäftsmodell der BAVARIA resultieren steuerliche Risiken, die wir permanent überwachen. Wegen der grundsätzlichen Freistellung von Beteiligungserträgen aus Kapitalgesellschaften verfügt die BAVARIA über eine niedrige Steuerquote. Wir gehen dabei von der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA aus. Risiken aus BeteiligungenDurch die Beteiligung an börsennotierten Unternehmen ist die Gesellschaft den aktuellen Kapitalmarktrisiken ausgesetzt. Der Marktwert und die Bewertung von börsennotierten Unternehmen kann sehr volatil sein und durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren schwanken, die nicht der Kontrolle der Gesellschaft unterliegen. Eine Rezession oder ein wirtschaftlicher Abschwung können den Wert der Beteiligung der Gesellschaft negativ beeinflussen. RisikomanagementsystemDer Vorstand der BAVARIA hat ein Risikofrüherkennungssystem installiert, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen frühzeitig erkannt werden. Der Risikobericht wird halbjährlich aktualisiert. Tochtergesellschaften sind in das formale Risikomanagement nicht einbezogen. VII. Sonstige AngabenDie BAVARIA Industries Group AG klagt gegen einen amtierenden und einen ehemaligen Vorstand auf Schadensersatz. VIII. AusblickGesamtwirtschaftDer IWF geht in seiner Prognose für die deutsche Wirtschaft von 1,6 % Wachstum in 2014 aus. Der Weltkonjunktur sagt der IWF 2014 ein Plus von 3,7 % voraus. Für kommendes Jahr rechnet der Fonds mit einem globalen Wachstum von 3,9 %. In der Eurozone soll die Wirtschaft 2014 um 1 % expandieren - womit die Depression der Vorjahre überwunden wäre - für 2015 wird ein Plus von 1,4 % erwartet. BAVARIA Industries Group AGDie zukünftige Entwicklung der BAVARIA Industries Group AG ist einerseits abhängig von der Entwicklung der bestehenden Portfoliogesellschaften und wird andererseits stark beeinflusst von Akquisitionen und Verkäufen von Unternehmen. Die BAVARIA Industries Group AG ist mit ihrem bestehenden Beteiligungsportfolio erfolgreich in das Jahr 2014 gestartet. Bezüglich der voraussichtlichen Entwicklung der einzelnen Segmente verweisen wir auf den Abschnitt "Beteiligungsportfolio". Im Jahr 2014 rechnen wir - getrieben von einer weiteren Erholung im Euro-Raum - mit einer leichten Nachfragebelebung gegenüber dem Vorjahr. Wir werden daher den Fokus weiterhin auf eine effiziente Bewältigung der Aufträge legen. Chancen sehen wir gleichzeitig in der Gewinnung von Marktanteilen, beispielsweise durch Erschließen neuer Kundensegmente. Investitionen werden intensiv geprüft und nur in Abhängigkeit zu ihrem absehbaren Nutzen freigegeben werden. Neuerwerbungen dürften für die BAVARIA trotz des zunehmenden Wettbewerbs gerade im deutschsprachigen Raum aufgrund unseres Rufs und der Erfolge bei der Sanierung weiterhin eine wichtige Quelle unseres Wachstums sein. Das bedeutet, dass wir weiterhin für das Jahr 2014 und darüber hinaus drei bis vier Neuerwerbungen pro Jahr anstreben, sofern sich die Unternehmensbewertungen in einem realistischen Rahmen bewegen. Bei Akquisitionen werden wir uns qualitativ sowie größenmäßig nach oben orientieren. Dabei denken wir neben unserem traditionellen Geschäftsfeld der Übernahme von Unternehmen mit Verbesserungspotenzialen (EBIT Marge unter 3 %) auch weiterhin daran, verstärkt durch ergänzende Akquisitionen bei bestehenden Beteiligungen zu wachsen. Westeuropa bleibt für die BAVARIA ein wichtiger und interessanter Wachstumsmarkt. Die Akzeptanz, die wir gerade in schwierigen Fragen des Mitarbeiterabbaus bei den Gewerkschaften und Betriebsräten gefunden haben, trägt neben der Börsennotierung dazu bei, dass wir in der Lage sein werden, von den sich vermehrt bietenden Kaufgelegenheiten zu profitieren. Die BAVARIA sieht sich nach wie vor in der Lage, das bestehende Beteiligungsportfolio mittel- bis langfristig zu halten. Eine konkrete Prognose zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist vor diesem Hintergrund nicht möglich. Auf Grund des bestehenden Portfolios geht der Vorstand für dieses Jahr und die kommenden Jahre von einer positiven Entwicklung bezüglich Ergebnis und Eigenkapital der BAVARIA Industries Group AG aus. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.
München, den 9. April 2014 Reimar Scholz, Vorstandssprecher Harald Ender, Vorstand Operations |
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