BAVARIA Industries Group AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz zum 31.12.2017

Aktiva

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31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10,00   10,00  
    10,00   10,00
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.943,27   13.989,01  
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.400,00   0,00  
    25.343,27   13.989,01
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.176.815,30   10.214.315,30  
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2,00   2,00  
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 80.130.832,66   39.082.271,99  
4. Sonstige Ausleihungen 127.086,40   27.086,40  
    85.434.736,36   49.323.675,69
    85.460.089,63   49.337.674,70
B. Umlaufvermögen        
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.197.926,96   12.274.356,57  
2. sonstige Vermögensgegenstände 44.186.548,55   826.327,67  
II. Wertpapiere   60.384.475,51   13.100.684,24
Sonstige Wertpapiere   34.134.833,70   15.695.514,33
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   149.337.800,14   51.634.183,28
    243.857.109,35   80.430.381,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten   7.457,00   6.666,00
    329.324.655,98   129.774.722,55

Passiva

       
  31.12.2017 31.12.2016
  EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital        
I. Ausgegebenes Kapital        
1. Gezeichnetes Kapital 5.060.548,00   5.351.294,00  
2. Nennbeträge eigener Anteile -801,00   -10.000,00  
    5.059.747,00   5.341.294,00
II. Kapitalrücklage   9.939.452,00   9.648.706,00
III. Gewinnrücklagen        
1. gesetzliche Rücklage 5.500,00   5.500,00  
2. Rücklage für eigene Anteile 801,00   10.000,00  
    6.301,00   15.500,00
IV. Bilanzgewinn   99.318.392,25   109.291.333,63
    114.323.892,25   124.296.833,63
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen 680.243,00   2.110.969,62  
2. sonstige Rückstellungen 231.805,58   2.938.737,59  
    912.048,58   5.049.707,21
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3,73   3,73  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 49.856,73   57.843,24  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 213.864.364,56   85.709,62  
4. sonstige Verbindlichkeiten 174.490,13 214.088.715,15 284.625,12 428.181,71
    329.324.655,98   129.774.722,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

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2017
EUR
2016
EUR
1. Umsatzerlöse 5.040.533,88 4.500.535,00
2. sonstige betriebliche Erträge 14.694.892,46 8.912.981,65
3. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -769.206,73 -1.474.797,92
b) soziale Abgaben    
davon für Altersversorgung TEUR 0 (Vj. TEUR 2) -70.344,52 -103.887,07
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen    
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.758,13 -8.436,82
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -517.015,15 -1.748.350,75
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -9.525.674,21 -6.812.332,18
6. Erträge aus Beteiligungen 2.348.079,52 1.551.527,80
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 0 (Vj. TEUR 0)    
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 290.939,53 249.372,57
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 74 (Vj. TEUR 171)    
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -899.922,15 -908.915,04
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -803.567,64 -67.415,68
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 723 (Vj. TEUR 5)    
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.652.309,26 -783.078,43
11. Ergebnis nach Steuern 6.129.647,60 3.307.203,13
12. Jahresüberschuss 6.129.647,60 3.307.203,13
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 109.291.333,63 106.696.076,33
14. Ertrag aus offener Absetzung des Nennbetrags eigener Anteile 801,00 10.000,00
15. Aufwand aus Wegfall der offenen Absetzung des Nennbetrags eigener Anteile -290.746,00 -261.220,00
16. Einstellung in die Rücklage wegen eigener Anteile -801,00 -10.000,00
17. Auflösung der Rücklage wegen eigener Anteile 290.746,00 261.220,00
18. Einstellung in Kapitalrücklage nach § 237 Abs. 5 AktG -290.746,00 -261.220,00
19. Ertrag aus Kapitalherabsetzung 290.746,00 261.220,00
20. Erwerb eigener Anteile -16.102.588,98 -711.945,83
21. Bilanzgewinn 99.318.392,25 109.291.333,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Grundsätzen der §§ 238 ff. HGB, insbesondere nach den Vorschriften für die Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich der Form der Darstellung wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Auf die Erstellung eines Lageberichts wurde aufgrund des § 264 Absatz 1 Satz 4 HGB verzichtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von i.d.R. drei Jahren um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen (§ 253 Absatz 3 Satz 3 HGB).

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. - bei dauerhafter Wertminderung - mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Die dem Geschäftsbetrieb dauernd dienenden Wertpapiere an börsennotierten Unternehmen wurden dem Anlagevermögen zugeordnet (§ 247 Absatz 2 HGB) und mit den Anschaffungskosten angesetzt. Das Wahlrecht nach § 253 Absatz 3 Satz 6 HGB wurde nicht wahrgenommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei dauernder Wertminderung auf den beizulegenden Wert, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt, vorgenommen.

b) Umlaufvermögen

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bewertet.

c) Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Ermittlung der Steuerrückstellung erfolgte unter der Annahme der Anwendbarkeit des § 8b KStG auf die BAVARIA Industries Group AG.

Aufgrund einer Vielzahl von konzerninternen und konzernexternen, sowie nationalen und internationalen Geschäftsvorfällen können steuerliche Risiken entstehen, sollte die Finanzverwaltung in einzelnen Punkten eine andere Auffassung vertreten als die BAVARIA Gruppe.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

d) Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gemäß § 256a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

e) Latente Steuern

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt gemäß des Wahlrechts nach § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB kein Ansatz von aktiven latenten Steuern.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die planmäßige Abschreibung erfolgte linear unter Beachtung der branchenüblichen oder betriebsbedingten Nutzungsdauer.

Erläuterungen zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt:

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2017
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
31.12.2017
TEUR
01.01.2017
TEUR
Zugänge
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24 0 0 24 24 0
  24 0 0 24 24 0
II. Sachanlagen            
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106 1 0 107 92 7
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 17 0 17 0 0
  106 18 0 124 92 7
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.661 0 5.037 5.624 447 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 300 0 0 300 300 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 39.315 85.196 43.990 80.521 233 311
4. sonstige Ausleihungen 27 100 0 127 0 0
  50.303 85.296 49.027 86.572 980 311
  50.433 85.314 49.027 86.720 1.096 318
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Abschreibungen Buchwerte
Abgänge
TEUR
31.12.2017
TEUR
31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 24 0 0
  0 24 0 0
II. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 99 8 14
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 17 0
  0 99 25 14
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 447 5.177 10.214
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 300 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 154 390 80.131 39.082
4. sonstige Ausleihungen 0 0 127 27
  154 1.137 85.435 49.323
  154 1.260 85.460 49.337

Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sollen dauernd dem Geschäftsbetrieb der BAVARIA Industries Group AG dienen.

Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen (§ 253 Absatz 3 Satz 3 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens auf den beizulegenden Wert, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergab, wurden aufgrund von dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr TEUR 170) vorgenommen.

Nachstehende Finanzanlagen wurden zum Abschlussstichtag über ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet, da davon auszugehen ist, dass die Wertminderung nicht von Dauer ist.

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Branche der Kapitalanlage Anschaffungskosten/ Buchwert zum 31.12.2017 Marktwert zum 31.12.2017 Verlust aus Kursentwicklung
(€)
Verlust aus Kursentwicklung
(%)
Internethandel 1.086.967,67 € 979.747,54 € - 107.220,13 € -9,9%
Pharma 1.340.762,86 € 1.298.751,60 € - 42.011,26 € -3,1%
Mobilität 549.577,83 € 533.910,72 € - 15.667,11 € -2,9%
Touristik 1.194.939,65 € 1.185.912,16 € - 9.027,49 € -0,8%

b) Umlaufvermögen

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben Forderungen in Höhe von EUR 2.675.787,87 (Vorjahr EUR 768.980,20) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In die Einzelwertberichtigung wurden im Berichtsjahr EUR 517.015,15 (Vorjahr EUR 1.748.350,75) aufgrund des Imparitätsprinzips nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB eingestellt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Steuererstattungsanspruch in Höhe von TEUR 43.142 aktiviert, der rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag durch Abgabe der Kapitalertragsteuererklärung und Zahlung in 2018 entsteht. Die Abgabe der Kapitalertragsteuererklärung und die Zahlung der Kapitalertragsteuer ist im April 2018 erfolgt.

c) Eigenkapital

1. Grundkapital

Das Grundkapital beträgt zum 31.12.2017 EUR 5.060.548,00 (Vorjahr EUR 5.351.294,00). Es ist in voller Höhe einbezahlt und in 5.060.548 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 1,00 je Stück eingeteilt.

Das bedingte Kapital beträgt EUR 49.500,00.

Die eigenen Anteile werden mit ihrem rechnerischen Nennwert offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Die eigenen Anteile sind aufgrund von Ermächtigungen nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG erworben worden. Aus diesen eigenen Anteilen stehen der Gesellschaft keine Rechte zu; sie sind insbesondere nicht dividendenberechtigt.

1.a Eigene Aktien

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 25. Mai 2012 wurde die Gesellschaft gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 24. Mai 2017 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder teilweise, in diesem Fall auch mehrmals, für einen oder mehrere Zwecke ausgeübt werden.

Die von der Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 beschlossene Ermächtigung wurde (nahezu) vollständig ausgeschöpft und von den 360.049 zurückerworbenen Aktien wurden 350.049 zwischenzeitlich eingezogen und das Grundkapital herabgesetzt. Mit Hauptversammlungsbeschluss am 28. Mai 2014 wurde die Gesellschaft gemäß § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 27. Mai 2019 eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die von der Hauptversammlung am 25. Mai 2012 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wurde mit dem Wirksamwerden dieser neuen Ermächtigung aufgehoben.

Dabei gilt, dass auf die durch diese Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt, oder die ihr gemäß §§ 71d und 71e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft entfallen dürfen.

Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund der vorstehenden Ermächtigungen erworben werden, zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden, insbesondere zu folgenden:

Sie können zur Einführung von Aktien der Gesellschaft an ausländischen Börsen verwendet werden, an denen sie bisher nicht zum Handel zugelassen sind.

Die Aktien können gegen Sachleistungen veräußert werden, insbesondere Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen daran, einschließlich der Erhöhung bestehenden Anteilsbesitzes, angeboten oder gewährt werden.

Sie können Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder der mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen stehen oder standen, zum Erwerb angeboten oder mit einer Sperrfrist von nicht weniger als einem Jahr zugesagt bzw. übertragen werden. Soweit Personen die Aktien im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms angeboten werden, gilt eine Sperrfrist von vier Jahren.

Sie können eingezogen werden, ohne dass die Durchführung der Einziehung eines weiteren Beschlusses der Hauptversammlung bedarf. Sie können auch im vereinfachten Verfahren ohne Kapitalherabsetzung durch Anpassung des anteiligen rechnerischen Betrages der übrigen Stückaktien am Grundkapital der Gesellschaft eingezogen werden. Die Einziehung kann auf einen Teil der erworbenen Aktien beschränkt werden. Von der Ermächtigung zur Einziehung kann mehrfach Gebrauch gemacht werden.

Sie können auch - unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes (§ 53a AktG) -wieder über die Börse, eine börsenähnliche Einrichtung oder Handelsplattform, mittels eines an alle Aktionäre der Gesellschaft gerichteten öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer an alle Aktionäre der Gesellschaft gerichtete öffentliche Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsangeboten verkauft werden.

Zum 31. Dezember 2017 hat die Gesellschaft

auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 20. Juni 2008 insgesamt 150.986 eigene Aktien (davon 139.458 Stück in 2008) erworben,

auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 insgesamt 70.150 eigene Aktien (davon im Rahmen eines öffentlichen Rückkaufangebots auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 27.260 Stück) erworben,

auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 11. Juni 2010 insgesamt 220.801 eigene Aktien (davon 16.092 Stück in 2010 und 188.139 Stück in 2011) erworben,

von den insgesamt 441.937 eigenen Aktien wurden im Zuge der beschlossenen Kapitalherabsetzung im April 2012 431.937 Stück eingezogen, die verbleibenden 10.000 eigenen Aktien konnten nicht eingezogen werden, da diese bis Oktober 2017 bei unserem designated Sponsor als Wertpapierleihe hinterlegt waren

auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 25. Mai 2012 insgesamt 350.049 eigene Aktien (davon 143.214 Stück in 2012, 181.364 Stück in 2013 und 25.471 Stück in 2014) erworben,

von den insgesamt 360.049 eigenen Aktien wurden im Zuge der beschlossenen Kapitalherabsetzung im April 2014 350.049 Stück eingezogen, die verbleibenden 10.000 eigenen Aktien waren bis Oktober 2017 bei unserem designated Sponsor als Wertpapierleihe hinterlegt,

auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 28. Mai 2014 insgesamt 261.220 eigene Aktien (davon 78.766 Stück in 2014, 166.369 in 2015 und 16.085 in 2016) erworben,

von den insgesamt 271.220 eigenen Aktien wurden im Zuge der beschlossenen Kapitalherabsetzung im November 2016 261.220 Stück eingezogen, die verbleibenden 10.000 eigenen Aktien waren bis Oktober 2017 bei unserem designated Sponsor als Wertpapierleihe hinterlegt.

auf Grundlage der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 28. Mai 2014 im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 281.547 eigene Aktien erworben

von den insgesamt 291.547 wurden im Zuge der beschlossenen Kapitalherabsetzung im November 2017 290.746 Stück eingezogen

Auf die eigenen Aktien entfällt insgesamt ein Anteil des Grundkapitals in Höhe von EUR 801 (0,02 %).

Aktienrückkäufe in 2017 auf Grundlage der Hauptversammlung vom 28. Mai 2014

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Datum Zurückgekaufte Aktien
(Stück)
Anteil am Grundkapital (in %)* Durchschnittspreis Kurswert gesamt
(in €)
Kumul. Anzahl Aktien Kumul. Anteil am Grundkapital
Jan 17 0 0,00% 0,00 0,00 0 0,00%
Feb 17 0 0,00% 0,00 0,00 0 0,00%
Mrz 17 0 0,00% 0,00 0,00 0 0,00%
Apr 17 0 0,00% 0,00 0,00 0 0,00%
Mai 17 7.961 0,15% 58,45 465.284,26 7.961 0,15%
Jun 17 15.039 0,28% 59,69 897.744,07 23.000 0,43%
Jul 17 4.947 0,09% 57,04 282.168,41 27.947 0,52%
Aug 17 2.098 0,04% 58,00 121.690,20 30.045 0,56%
Sep 17 250.701 4,68% 57,00 14.289.861,61 280.746 5,25%
Okt 17 0 0,00% 0,00 0,00 280.746 5,25%
Nov 17 0 0,00% 0,00 0,00 0 0,00%
Dez 17 801 0,02% 56,09 44.928,29 801 0,02%

1.b Bedingtes Kapital

Bedingtes Kapital 2006/I - Wandelschuldverschreibungen für Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Gesellschaft hat auf Vorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats mit Hauptversammlungsbeschluss vom 05. September 2006 beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 49.500,00 durch Ausgabe von bis zu 49.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung (bedingtes Kapital 2006/I) zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als Wandelschuldverschreibungen ausgegeben werden und von dem enthaltenen Optionsrecht der Umwandlung in Stückaktien Gebrauch gemacht wird. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen.

Die Wandelschuldverschreibungen wurden im Dezember 2006 in Höhe von EUR 49.500,00 an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Gesellschaft zum Mindestausgabebetrag von EUR 0,33 pro Schuldverschreibung im rechnerischen Nennbetrag von EUR 1,00 ausgegeben. Die Aufsichtsräte haben ihr Bezugsrecht ausgeübt, alle Wandelschuldverschreibungen gelten gemäß den Umtauschbedingungen als zum 31. Dezember 2006 gewährt. Der Wandlungspreis beträgt gemäß Umtauschbedingungen EUR 21,70.

Jede Wandelschuldverschreibung gewährt das Recht zur Wandlung in jeweils eine Stückaktie der Gesellschaft. Die Laufzeit der Wandelschuldverschreibungen endete nach Ablauf von fünf Jahren am 31. Dezember 2011. Es hat keiner der Aufsichtsräte von seinem Wandlungsrecht Gebrauch gemacht. Die Löschung des bedingten Kapitals 2006/I wurde im Handelsregister noch nicht eingetragen.

2. Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum Stichtag EUR 9.939.452,00.

3. Rücklage wegen eigener Anteile

Die Rücklage wegen eigener Anteile hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

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TEUR
Rücklage wegen eigener Anteile 31.12.2016 10
Bildung einer Rücklage wegen eigener Anteile für im laufenden Geschäftsjahr erworbene eigene Anteile (in Höhe des Nennwerts) 282
Auflösung gebildeter Rücklagen aufgrund des Einzugs eigener Aktien -291
Rücklage wegen eigener Anteile 31.12.2017 1

4. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 2. Juni 2017 in vollem Umfang auf neue Rechnung vorgetragen. Es wurde keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet.

d) Rückstellungen und Verbindlichkeiten

In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 232 (Vorjahr TEUR 2.939) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Prozesskosten in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr TEUR 2.098) sowie Rückstellungen für Geschäftsführer- und Mitarbeiterboni in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr TEUR 325) enthalten.

Unter den Rückstellungen für Prozesskosten sind Rechtsstreitigkeiten gegenüber einem ehemaligen Geschäftsführer einer Beteiligung berücksichtigt.

Drohverlustrückstellungen wurden i.H.v. TEUR 45 (Vorjahr TEUR 367) gebildet.

Von den Gesamtverbindlichkeiten zum 31.12.2017 in Höhe von TEUR 214.089 (Vorjahr TEUR 428) entfallen auf:

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31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50 58
mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (50) (58)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 213.864 86
mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (44.468) (86)
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (169.396) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 174 284
mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (174) (284)
davon aus Steuern (23) (71)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (2) (2)

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 3.753 (Vorjahr TEUR 2.520) auf das Ausland und mit TEUR 1.288 (Vorjahr TEUR 1.980) auf das Inland. Sie betreffen Beratungsleistungen und wurden vollständig mit verbundenen Unternehmen erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 929). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3.173 (Vorjahr TEUR 257). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten daneben Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren und Finanzmarkttransaktionen in Höhe von TEUR 5.615 (Vorjahr TEUR 5.167). Dem stehen sonstige betriebliche Aufwendungen aus Wertpapierverkäufen und Finanzmarkttransaktionen in Höhe von TEUR 359 (Vorjahr TEUR 2.571) gegenüber.

Auf kurzfristige und langfristige Finanzinstrumente wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 900 (Vorjahr TEUR 568) vorgenommen.

Haftungsverhältnisse

Bürgschaft zugunsten CIC (Credit Industriel et Commercial SA, Paris/Frankreich)

Zur Sicherung der Verpflichtungen der tech-Form SAS aus einem Kreditvertrag mit der CIC, hatte die BAVARIA Industries Group AG mit Vereinbarung vom 7. Juli 2011 der CIC ein Konto mit einem Guthabenbetrag über TEUR 350 verpfändet. Die Bürgschaft wurde nicht in Anspruch genommen und der verbliebene Saldo abgezogen.

Haftungsübernahmeerklärung zugunsten der Reinhard Mohn GmbH, Gütersloh

Zur Sicherung etwaiger Haftungsrisiken im Zusammenhang mit dem Kauf einer Beteiligung hatte die BAVARIA Industries Group AG, zeitlich auf drei Jahre befristet, mit EUR 4 Mio. die Haftungsübernahme garantiert.

Die Haftungsübernahme ist ohne Inanspruchnahme abgelaufen.

Sonstige Angaben

a) Vorstand und Aufsichtsrat

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Vorstand Reimar Scholz, Dipl. Kaufmann, Gauting
  Ressorts Akquisitionen und Kapitalanlagen (Vorstandssprecher)
  Reimar Scholz ist einzelvertretungsberechtigt.
  Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Aufsichtsrat Herr Oliver Schmidt, Kaufmann, Düsseldorf (Vorsitzender bis 2. Juni 2017)
  Herr Hans-Peter Lindlbauer, Rechtsanwalt, München (stellv. Vorsitzender bis 2. Juni 2017, seitdem Vorsitzender)
  Dr. Philip Martinius, Rechtsanwalt, München (stellv. Vorsitzender seit 2. Juni 2017)
  Frau Wanching Ang, Kauffrau, Gauting

b) Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands sowie früherer Mitglieder dieser Gremien

Im Geschäftsjahr wurden Bezüge an die Aufsichtsratsmitglieder in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr TEUR 41) berücksichtigt.

Die Gesamtbezüge der Vorstände betrugen im Jahr 2017 TEUR 714 (Vorjahr TEUR 1.834).

c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von TEUR 80 (Vorjahr TEUR 80) aus langfristigen Mietverträgen.

d) Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 4,5 Mitarbeiter beschäftigt.

Abhängigkeitsbericht

Die BAVARIA Industries Group AG befindet sich im Mehrheitsbesitz der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltungs GmbH, Gräfelfing. Deshalb wurde der notwendige Bericht nach § 312 AktG über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen erstellt. Dieser schließt mit folgender Feststellung: "Zusammengefasst erklären wir hiermit, dass die BAVARIA Industries Group AG und ihre Tochtergesellschaften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielten."

Konzernabschluss

Die BAVARIA Industries Group AG wird in den Konzernabschluss der AS Beteiligungen und Vermögensverwaltungs GmbH, Gräfelfing, einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger offenzulegen.

Veröffentlichungen nach § 20 AktG

Mit Veröffentlichungen im elektronischen Bundesanzeiger vom 28.05.2008 und vom 02.06.2008 sowie vom 31.03.2014 gab die Gesellschaft folgendes bekannt:

Die AS Beteiligungen und Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Gräfelfing, Landkreis München, hat uns mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft mittelbar über die Zurechnung von Aktien nach § 20 Absatz 2 AktG gehört.

Die AS Beteiligungen und Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Gräfelfing, Landkreis München, hat uns mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft nach § 20 Absatz 4 AktG gehört.

Ergebnisverwendung

Für den Zeitraum vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2017 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.129.647,60 (Vorjahr EUR 3.307.203,13).

Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von EUR 109.291.333,63 sowie der Aufwendungen für den Erwerb eigener Anteile im Berichtsjahr in Höhe von EUR 16.102.588,98 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 99.318.392,25 zum 31.12.2017.

Vorstand und Aufsichtsrat der BAVARIA Industries Group AG werden den Aktionären auf der Hauptversammlung der Gesellschaft vorschlagen, den Bilanzgewinn von EUR 99.318.392,25 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 25. April 2018

Der Vorstand

Reimar Scholz

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die BAVARIA Industries Group AG, München:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der BAVARIA Industries Group AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

 

München, 25. April 2018

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Schönhofer, Wirtschaftsprüfer

Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer