va-Q-tec AGWürzburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011A. Darstellung des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft Allgemeines Das Jahr 2011 war für die meisten Märkte, die va-Q-tec bedient, ein aufstrebendes und erfolgreiches Jahr. 2011 verlief für die va-Q-tec AG (kurz va-Q-tec) sehr erfolgreich, insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht. So konnte der Umsatz um rund 54 % gesteigert werden bei einer vernünftigen Profitabilität. Wichtige Meilensteine und Kenngrößen im Berichtszeitraum waren: · Umsatzsteigerung um rund 54 % auf 12,520 Mio.EUR · Ausbau der Serienlieferungen mit der neuen Generation von Vakuumisolationspaneelen (VIP) va-Q-plus · Bearbeitung zahlreicher F&E Projekte und Bewilligung neuer Förderprojekte · Weiterer Ausbau des Standorts Kölleda (Lagerhalle und Erweiterung Produktionshalle) sowie Errichtung weiterer Anlagen · Verschiedene technologische Weiterentwicklungen · Erfolgreiches Überwachungs-Audit nach DIN ISO 9001:2008 einschließlich der neuen Betriebsstätte in Kölleda · Abschluss einer Kapitalerhöhung im November 2011 · Sicherstellung der Finanzierung zur planmäßigen Expansion · Errichtung von Tochtergesellschaften in Großbritannien und Korea Personal Neben den zwei Vorständen waren Ende 2011 noch weitere 150 (Vorjahr 106) Personen bei der va-Q-tec AG beschäftigt. Des Weiteren wurden in der Produktion Zeitarbeiter bedarfsgerecht eingesetzt. Betriebliche Tätigkeiten wie Lohnbuchhaltung, Erstellung von PR-Materialien und Internetbetreuung sind ausgelagert. Praktisch alle Mitarbeiter wurden durch verschiedene Maßnahmen für Ihre Tätigkeiten geschult bzw. weiterqualifiziert. Das Schulungssystem wurde ausgebaut. Beteiligungsstruktur Durch die im November 2011 abgeschlossene Kapitalerhöhung hat sich die Aktionärsstruktur der va-Q-tec AG im Vergleich zum Vorjahr verändert. Die Gesamtzahl der Aktien beträgt nun 77.587 Stück (Vorjahr 69.417). Neben den Altaktionären ist nun der englische Investor ZOUK über deren Fonds Cleantech Europe 1 und Cleantech Europe 2 hinzugekommen. Die Technologie Beteiligungsgesellschaft (tbg)/Bonn und die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG)/München halten weiterhin Stille Beteiligungen, die in 2011 für die Folgejahre mit Rückzahlung verlängert und im Falle der BayBG erhöht wurden. Gründung va-Q-tec Ltd. UK Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigen wird. Gründung va-Q-tec Korea Ltd. Die va-Q-tec AG gründete zudem am 12. Juli 2011 in Südkorea die va-Q-tec Korea Ltd., die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Thermo – Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen im asiatischen Bereich beschäftigen wird. Beide Unternehmen wurden von der va-Q-tec AG finanziell mit Darlehen ausgestattet. Die Entwicklung beider Unternehmen verlief in den ersten Monaten positiv. In beiden Fällen gelang es, gute Grundlagen für die weitere Geschäftsentwicklung zu legen. Beide Gesellschaften sind mit dem Grundkapital als Buchwert sowie mit den Darlehen als langfristige Forderungen in der va-Q-tec Bilanz erfasst, die sich bei planmäßiger Entwicklung durch erwirtschaftete Gewinne amortisieren und die Unternehmensgruppe stärken werden. Unternehmensentwicklung 2011 Der Umsatz in 2011 konnte von 8,145 Mio.EUR um rund 54 % auf 12,520 Mio.EUR erhöht werden. Die va-Q-tec AG hat ein EBIT in Höhe von 1.083 TEUR (Vorjahr 1.253 TEUR) und einen Jahresüberschuss nach Steuern von 588 TEUR (Vorjahr 769 TEUR) erwirtschaftet. Die Gesamtlage des Unternehmens und die Perspektiven sind positiv. Sowohl das Würzburger Stammwerk aber insbesondere der Standort Kölleda trugen zur Expansion bei. Märkte Die Zielmärkte der va-Q-tec AG lassen sich in folgende Bereiche gliedern: Thermische Hochleistungsverpackungen, Bau, Weiße Ware (Kühl- und Gefriergeräte) sowie Fahrzeuge und technische Dämmungen. Insbesondere der Markt der Thermoverpackungen und der Markt der Kühl- und Gefriergeräte erlebten in 2011 einen zum Teil überraschend positiven Aufschwung. Die Marktentwicklung der VIPs und VIP-Produkte in den jeweiligen Märkten lag deutlich über dem allgemeinen Marktwachstum, was sich wiederum speziell in der zweiten Jahreshälfte äußerte. Dies liegt vorwiegend daran, dass das allgemeine Bewusstsein für energetische Effizienz klar und nachhaltig zunimmt. Im Bereich der Thermoverpackungen werden zunehmend qualitativ hochwertige Lösungen in Anspruch genommen, welche als sicheres Transportmittel für die meist sehr hochwertigen Produkte geschätzt werden. Thermische Hochleistungsverpackungen Mit thermischen Hochleistungsverpackungen gelang es im Pharma- und Biotechnologiebereich neue Kunden hinzuzugewinnen, z.T. mit Projektcharakter. Bei bereits bestehenden Kunden konnten die Umsätze zum Teil stark ausgeweitet werden. va-Q-tec wird zunehmend als Qualitätsanbieter wahrgenommen. Bau Im Bereich "Bau" waren die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig, was an Großprojekten im Vorjahr liegt, welche in 2011 nicht in gleichem Umfang realisiert werden konnten. Das Basisgeschäft lag in etwa beim gleichen Volumen wie im Vorjahr. Weiße Ware Im Bereich "Weiße Ware" wurden weitere neue Projekte und Kunden gewonnen. Nach maschinentechnischen Anlaufschwierigkeiten Mitte 2011 wurden einige Großserien mit Belieferungen begonnen. Die Kundenbasis hat sich verbreitert. Die Geschäftsaussichten sind als sehr gut einzustufen. Sonstige Märkte Bei Technischen Dämmungen und Fahrzeugdämmungen sind auch weiterhin langfristig gute Marktaussichten zu verzeichnen. Der Geschäftsbereich Wärmespeicherkomponenten PCM entwickelt sich entsprechend den Erwartungen und ergänzt die übrigen va-Q-tec Bereiche synergetisch. Diese Synergien sollen in Zukunft auf weitere Bereiche übertragen und ausgeweitet werden. Die Bereiche „Thermoverpackungen“ und „Weiße Ware“ tragen am meisten zum Unternehmensumsatz und -ergebnis bei, gefolgt vom Bereich Bauanwendungen. Alle weiteren Bereiche sind noch im Aufbau. Wettbewerb In Europa gibt es neben der va-Q-tec sechs weitere, uns bekannte VIP Anbieter. Im Bereich Verpackungen gibt es in Europa etwa ein Dutzend Systemanbieter, die für ihre Container und Boxen teilweise VIP zukaufen, teilweise damit neue Systeme entwickeln und somit mit den von va-Q-tec angebotenen Transportsystemen direkt im Wettbewerb stehen. In den USA sind nach unserem Kenntnisstand weitere drei bis vier Firmen aktiv. In Asien haben neben Japan und China vor allem in Korea die Wettbewerbsaktivitäten zugenommen. Insgesamt sind in Asien mittlerweile etwa ein Dutzend Firmen aktiv, etwa gleich verteilt auf die genannten Länder. Dies gilt es weiter zu beobachten. Insgesamt beschäftigen sich weltweit ca. 25 Firmen (Vorjahr 20) mit der Herstellung von VIP. Die Zunahme der weltweiten Aktivitäten und Wettbewerber wird als Indiz für einen sich weiter positiv entwickelnden VIP Markt mit guten Perspektiven gesehen. va-Q-tec differenziert sich weiterhin im internationalen Wettbewerb über hohe Qualitätsstandards und zukunftsweisende Produktentwicklungen und wird auch in Zukunft zu den technologisch führenden Unternehmen der Branche gehören. Forschung & Entwicklung/Qualitätsmanagement Im Jahr 2011 wurden mehrere Entwicklungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene mit verschiedenen Partnern durchgeführt. Grundlagenforschung wird nur in unwesentlichem Umfang innerhalb der va-Q-tec betrieben. In den Projekten wird nach verbesserten Materialien und Prozessen zur VIP Herstellung gesucht. Teilweise werden auch Systemaspekte, d.h. die Integration von VIP und Speicherkomponenten in Systeme untersucht. Die va-Q-tec AG führt ihren langfristigen Innovationsplan weiter fort mit dem Ziel, eine technologisch führende Rolle im Markt zu festigen. Für beide Werke konnte das Überwachungs - Audit nach ISO 9001:2008 wieder erfolgreich abgeschlossen werden. Für die Entwicklung von Verpackungsprodukten wurden keine (Vorjahr 0) und für Vakuumpaneele 1 (2) neues Schutzrecht angemeldet. Insgesamt hält bzw. verfolgt die va-Q-tec AG nunmehr 45 (42) aktive Schutzrechte, Schutzrechtsanmeldungen oder Gebrauchsmuster, von denen 9 (8) auf internationaler Ebene betrieben werden. Die Gesamtzahl der erteilten Schutzrechte beträgt 15 (14). In 2011 wurden keine weiteren Schutzrechte erworben (0). Die Produktqualität konnte in 2011 bei den bestehenden Linien weiter gesteigert werden. Es wurden mehrere neue Linien in enger Abstimmung mit der Qualitätssicherung und mit besonderen Qualitätsmaßnahmen in Betrieb genommen. Es gab nur in sehr geringem Umfang Kunden-Reklamationen, die allesamt schnell geklärt werden konnten. Versicherungstechnisch relevante Produkthaftungsfälle waren nicht zu verzeichnen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Betriebswirtschaftliche Situation und Finanzierung Der Umsatz der va-Q-tec AG im Jahr 2011 lag bei 12.520 TEUR (Vorjahr 8.145 TEUR). Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 54 %. Der Jahresdurchschnitt des Umsatzwachstums (CAGR) in den vergangenen fünf Jahren (31.12.2006 bis 31.12.2011) lag bei 32,9 % p. a. (Vorjahr 40,7 % p. a.). Für 2011 wurde insgesamt ein positiver EBITDA in Höhe von 1.864 TEUR (Vorjahr 1.925 TEUR) und ein EBIT von 1.083 TEUR (Vorjahr 1.253 TEUR) erwirtschaftet. Der Jahresabschluss 2011 weist einen Jahresüberschuss von 588 TEUR (Vorjahr 769 TEUR) aus. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung ist festzustellen, dass die Kosten für Materialien gegenüber dem Vorjahr etwa entsprechend der Umsatzentwicklung weiter angestiegen sind. Bei den Personalausgaben ist sogar ein überproportionaler Anstieg zu beobachten, der daher rührt, dass va-Q-tec auf weiteres Wachstum setzt und daher in eine personelle Vorleistung gehen muss. Erhaltene Fördermittel wurden periodengerecht abgegrenzt. In Anlagen und Gebäude wurden im Jahr 2011 insgesamt 5.011 TEUR (Vorjahr 2.287 TEUR) investiert. Dem stehen Gesamt-Abschreibungen in Höhe von 845 TEUR gegenüber (Vorjahr 672 TEUR). Finanziert wurde das Investitionsvolumen im Wesentlichen durch eine geplante Darlehensaufnahme sowie durch Investitionszuschüsse und -zulagen. Aus dem Geschäftsjahr 2011 resultierte ein positiver Cash Flow (Jahresergebnis plus Afa und Veränderung des Sonderpostens für Zuwendungen) in Höhe von +2.538 TEUR (Vorjahr +811 TEUR). Die Bilanzsumme 2011 beträgt 20.812 TEUR (Vorjahr 10.345 TEUR). Die für die Covenants relevante Eigenmittelquote (Verhältnis von Eigenmitteln inkl. Stille Beteiligungen zur Bilanzsumme) zum Stichtag der va-Q-tec liegt bei 57,25 % (Vorjahr 62,5 %) und wurde eingehalten. Die Kapitalausstattung der va-Q-tec war für die in 2011 durchgeführten Maßnahmen ausreichend gegeben. Die Kapitalbasis wurde durch die Kapitalerhöhung im November 2011 deutlich gestärkt. Alle Anlagen bei der va-Q-tec liefen in 2011 mit einer guten bis sehr guten Auslastung. Zeitweise wurde auch ein 24-Stunden-Betrieb, teilweise an sieben Tagen in der Woche durchgeführt. Die Rohstoffpreise haben sich in 2011 bei vielen Produkten um einige Prozentpunkte erhöht. Die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war stets ausreichend gegeben. Die Gesamtlage der va-Q-tec AG ist positiv, insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Technologien sowie der Erweiterung durch den Standort Kölleda. va-Q-tec hat gute Zukunftsperspektiven auf den europäischen und den internationalen Märkten. C. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2011 sind keine weiteren Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens und Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 führen könnten. Es liegen keine Anhaltspunkte vor, die gegen eine Unternehmens-Fortführung sprechen. Durch weitere Zusagen von Fördermitteln sowie einer Kapitalerhöhung in der zweiten Jahreshälfte 2011 kann der weitere Ausbau der va-Q-tec in den Folgejahren zügig fortgesetzt werden. D. Chancen und Risten der künftigen Entwicklung Unternehmensrisiken und -chancen Die va-Q-tec AG ist als Technologieunternehmen in einem Geschäftsfeld tätig, das in besonderer Weise von Umfeldrisiken geprägt ist. Diese Risiken liegen zum einen in der Produktentwicklung, zum anderen in dem Marktumfeld, in das die va-Q-tec AG ihre Produkte liefert. Die Risiken werden vom Vorstand und dem Aufsichtsrat kontinuierlich überwacht. Das Risikomanagement wird regelmäßig an die Erfordernisse der Gesellschaft angepasst. Dazu wurden im Rahmen der ISO 9001:2008 neue Prozessabläufe und -freigaben im Rahmen der Produktentwicklung und der Projektabwicklung festgelegt. Fremdwährungsrisiken werden weitgehend vermieden, da die va-Q-tec AG meist in Euro-Währung fakturiert. Finanzierungsinstrumente wurden zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt. va-Q-tec hat eine solide Finanzierungsstruktur mit einer für die Covenants relevanten Eigenmittelquote von ca. 57 %. Ein Kreditrisiko ist bei dem Finanzierungskredit für den Standort Kölleda dadurch gegeben, dass dieser an Unternehmenskennzahlen geknüpft ist. Diese Kennzahlen wurden in 2011 vollständig erfüllt. va-Q-tec wird sich in den kommenden Jahren auch zunehmend mit der Unternehmensliquidität und der Kapitalausstattung befassen. Stark steigendes Geschäftsvolumen sowie Investitionen mit der teilweisen Notwendigkeit zur Zwischenfinanzierung werden zu einem gesteigerten Liquiditätsbedarf beitragen. Die Stillen Beteiligungen von BayBG und tbg sind Mitte bzw. Ende 2011 ausgelaufen. Die entsprechenden Aufgelder wurden in den Vorjahren bereits bilanziell rückgestellt. Mit der BayBG und der tbg konnten Verlängerungsverträge mit planmäßiger Rückführung vereinbart werden. Neue Projekte und Unternehmensfelder werden nach intensiver Analyse nur akquiriert, wenn das Risiko-Rendite-Verhältnis positiv erscheint. Produktions- und Produktrisiken werden durch sorgfältige Entwicklung sowie durch den Auf- und Ausbau eines Qualitätsmanagementsystems begegnet. Bestandsgefährdende und rechtliche Risiken zeichnen sich stichtagsbezogen und für den Prognose-Zeitraum nicht ab. Die Unternehmenschancen und -perspektiven wurden durch die in 2011 und in den Vorjahren begonnenen Entwicklungen und Marktansätze verbessert. va-Q-tec verfügt über eine langfristige Innovationsplanung. Zudem gelang es in 2011 das Kundenportfolio weiter zu festigen und auch zu verbreitern und durch mehrjährig laufende Projekte nachhaltig zu verbessern. Es wird ein Debitorenmanagement mit verschiedenen Instrumenten durchgeführt, um einem Ausfallrisiko zu begegnen. Die Rohstoff- und Energiepreise werden permanent beobachtet. Es werden effizienzsteigernde, technische und einkaufstechnische Maßnahmen ergriffen, um eine eventuelle risikobehaftete Volatilität in den Griff zu bekommen. Durch die permanente Entwicklung und Weiterentwicklung von Produktionstechniken, bei der auch die Anlagen mit einem guten Anteil an Eigenleistung gefertigt werden, entstehen gewisse Risiken durch Zeitverzögerungen. Auch funktionelle Risiken sind nicht auszuschließen. Allerdings eröffnet genau dieses Vorgehen auch erhebliche Chancen auf einen Technologie- und Marktvorsprung für die Zukunft. Die va-Q-tec muss zur Verwirklichung der weiteren Expansions- und Innovationsstrategie auch personelle Strukturen und Arbeitsabläufe anpassen. Dies wird permanent auch mit externer Hilfe analysiert und je nach Notwendigkeiten werden Maßnahmen ergriffen. Die in 2011 gegründeten Tochterunternehmen in England und Südkorea werden kurz- bis mittelfristig zu einem positiven Ergebnis der va-Q-tec unmittelbar und mittelbar beitragen. Bis dahin ist die Finanzierung über die va-Q-tec AG gesichert. Die Entwicklung wird über ein permanentes Monitoring und eine intensive Betreuung begleitet und unterstützt. E. Prognosebericht In den Jahren 2012 und 2013 wird das Umsatzniveau nach den gegenwärtigen Planungen und Anzeichen wieder im deutlich zweistelligen Prozentbereich steigen, was auch eine verbesserte Ertragssituation erwarten lässt. Die va-Q-tec AG bewegt sich auf den internationalen Märkten, was sich in einem hohen Exportanteil im Jahr 2011 von 60 % vom Umsatz (Vorjahr 49 %) zeigt. Für das Jahr 2012 erwarten wir eine weiter positive Umsatzentwicklung. Wir streben eine Erhöhung der Gesamtrentabilität und eine Ausweitung des internationalen Geschäfts an. Dazu wurde 2011 eine Unternehmung in Großbritannien gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von va-Q-tec Thermotransportlösungen beschäftigt – die va-Q-tec Ltd. in Rochester/UK. Zudem wurde ein Vertriebsbüro in Incheon / Süd - Korea eröffnet. Weitere Auslandsaktivitäten sind in Planung. Besonders in England wird ab 2012 eine deutliche Umsatzsteigerung erwartet, die sich in den Folgejahren weiter fortsetzen soll und ab 2013 auch zu einem positiven Ergebnis führen kann. Dazu sind in 2012 und auch in 2013 noch Investitionen zu tätigen, die zu einem guten Teil bereits von der Mutterfirma getätigt wurden bzw. in der Planung sind. Ebenso kann die südkoreanische va-Q-tec Tochter mit ihrem derzeitigen Tätigkeitsfeld und dem dazugehörigen Finanzierungskonzept in den Jahren 2013 oder 2014 profitabel werden. Im Jahr 2011 wurden am Standort Kölleda in Gebäude und Anlagen signifikant investiert. Dies stellt eine sehr gute Basis für weitere Umsatzsteigerungen dar. Hier ist sogar ein weiterer Ausbau bis 2014 in Vorbereitung. Die va-Q-tec stellt sich flexibel auf zunehmend internationale Entwicklungen und breitere Anwendungsfelder ein, um die Anforderungen der Kunden bestmöglich erfüllen zu können. Neue, eigenentwickelte Technologien werden dazu ebenso beitragen, wie verstärkte Vertriebsaktivitäten. Durch die im Herbst 2011 abgeschlossene Finanzierungsrunde kann auch weiterhin stark investiert werden sowohl in Anlagen als auch in einen Ausbau des Mitarbeiterstamms. Dies wird in der Weise durchgeführt, dass die va-Q-tec auch weiterhin ein gesundes Wachstum bei einer positiven Liquiditätssituation durchführen kann. Die weltweit starken Bestrebungen zu mehr Energieeffizienz sind durch die Energiepreisentwicklungen und durch die Diskussionen und politischen Entscheidungen in Sachen Kernenergie noch mehr in den Vordergrund gerückt. Dieser Megatrend wird jedoch nicht nur durch staatliche Maßnahmen, sondern zunehmend durch allgemein zunehmendes Umwelt- und Energiebewusstsein in breiten Bevölkerungskreisen getragen. Die va-Q-tec AG ist somit in einem sehr zukunftsweisenden und nachhaltigen Geschäftsfeld tätig und wird hiervon auch in Zukunft deutlich profitieren.
Würzburg, 21. Mai 2012 gez. Dr. Joachim Kuhn gez. Dr. Roland Caps Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVSEITE scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011scroll
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011A. Allgemeine Angaben 1. Grundsätzliche Feststellungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend der Aktiengesellschaften sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2011 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB auf. Sie ist deshalb verpflichtet nach § 264 (1) HGB den Jahresabschluss um einen Lagebericht zu erweitern. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 – 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatz- und Ausweisvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264 – 278 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 – 256a HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unverändert gegenüber dem Vorjahr nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. 2. Darstellungsstetigkeit Im Vorjahr unter der Position – Einlagen stiller Gesellschafter – zugeordnete Beträge wurden im Berichtsjahr den sonstigen Verbindlichkeiten zugeordnet. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen ist nicht erfolgt. Abweichend zu den Vorjahren wurden die Investitionszuschüsse und die Investitionszulagen für Investitionen in das Anlagevermögen in einen Sonderposten für Zuwendungen eingestellt. Die ertragswirksame Auflösung erfolgte periodengerecht, anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände. Die Stellungnahme 1/1984 i. d. F. von 1990 des Hauptfachausschusses des Institutes der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW) wurde beachtet. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Die Investitionszuschüsse und die Investitionszulagen wurden in Sonderposten eingestellt und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. 1.2 Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen und planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 150 werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000, mit 20% abgeschrieben. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten, gegebenenfalls zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Fertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten, teilweise zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag 31.12.2011 angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Ausländische Sorten wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. AKTIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für Aufwendungen, die in 2012 ergebniswirksam werden. LATENTE STEUERN Es bestehen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertsätzen bei Vermögensgegenständen und Schulden. Bei Ansatz eines Steuersatzes von 31,6 % würde sich ein aktiver latenter Steueranspruch ergeben. Von der Ansatzmöglichkeit dieses Anspruches gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. EIGENKAPITAL Das Stammkapital wurde zu Nennwerten angesetzt. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN Der Sonderposten für Zuwendungen wurde in entsprechender Auslegung der Stellungnahme des Hauptfachausschusses 1/1984 des Institutes der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. eingestellt und anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Beträge, die aus der Anpassung der Bewertung an das BilMoG resultieren, wurden unter den außerordentlichen Erträgen erfasst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet. Buchungsverluste aus Kursänderungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel: scroll
* Die Besicherung der Verbindlichkeiten erfolgt durch Buchgrundschuld, Sicherungsübereignung Maschinen und Eigentumsvorbehalt. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 (2) HGB) aufgestellt. 1. sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 23 (Vj.: TEUR 1). 2. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 36 (Vj.: TEUR 4) periodenfremde Aufwendungen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen für das Jahr 2011 sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus dem Abschluss von Miet- und Serviceverträgen in Höhe von TEUR 468. 2. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden nicht. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen scroll
4. Gesellschaftsorgane 4.1 Geschäftsführung Zu Vorstandsmitgliedern der va-Q-tec AG sind bestellt: Herr Dr. Joachim Kuhn (Vorsitzender), Diplom-Physiker Herr Dr. Roland Caps, Diplom-Physiker 4.2 Aufsichtsrat Zu Aufsichtsratsmitgliedern der va-Q-tec AG sind zum Bilanzstichtag bestellt: Herr Norbert Baier (Vorsitzender), Kaufmann, Oberscheinfeld; Herr Christopher Hoffmann, Investment Manager, London; Herr Thorsten Scheck, Kaufmann, Nürnberg. Es bestanden weder Vorschüsse noch Kredite an die Mitglieder dieser Organe. 4.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Schutzklausel gem. § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen. 5. Angabe Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt: Dem Unternehmen liegt Meldung nach § 20 Abs.1 AktG vor (Unternehmensbeteiligung von mehr als 25%). Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigen wird. Die Gesellschaft hält daran 90%. In Südkorea wurde am 12. Juli 2011 die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigen wird. Die Gesellschaft hält daran 100%. scroll
6. Angaben nach AktG Die Gesellschaft hält keine Aktien im Sinne des § 160 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 AktG. Die Kapitalrücklagen zum Stichtag gliedern sich wie folgt: Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB EUR 8.540.136,24 Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB EUR 12.232,00. Das Grundkapital besteht zum 31. Dezember 2011 aus 77.587 nennwertlosen Namensaktien in Form von Stückaktien. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9. September 2011 wurde neues genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 15.000,00, verfügbar auf die Dauer von fünf Jahren ab Eintragung der Satzungsänderung geschaffen. 7. Ergebnisverwendung Die gesetzlichen Vertreter werden der Hauptversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2011 ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB va-Q-tec AG, Würzburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011
Würzburg, 21. Mai 2012 gez. Dr. Joachim Kuhn gez. Dr. Roland Caps Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011scroll
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BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der va‑Q‑tec AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Jena, den 21. Mai 2012 Rödl & Partner GmbH gez. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde am 29. Juni 2012 festgestellt. |
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