va-Q-tec AGWürzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die va-Q-tec AG entwickelt, produziert und vertreibt als mittelständisches Hightech-Unternehmen innovative und energieeffiziente Vakuumisolationspaneele (VIPs). VIPs sind Hochleistungsdämmplatten, die in den Bereichen Haushaltsgeräte, Thermoverpackungen, Bau, Automotive u.a. angewendet werden. Neben VIPs entwickeln und vertreibt die va-Q-tec weitere Produkte wie Luftfracht-Container, Hochleistungsverpackungen sowie Wärme- und Kältespeicherkomponenten (PCM). Ebenfalls bieten wir fundierte thermische Beratung an und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für Anwendungsprobleme im thermischen Dämmbereich. 2. Forschung und Entwicklung Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bilden einen Schwerpunkt unserer Unternehmensaktivität und zielen auf eine technologische Marktführerschaft ab. Im Jahr 2013 wurden erneut zahlreiche Entwicklungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene mit verschiedenen Partnern durchgeführt. In den Projekten wird nach verbesserten und wirtschaftlicheren Materialien und Prozessen zur VIP Herstellung gesucht. Außerdem werden im Rahmen der Produktentwicklung auch VIP-basierte Systeme entwickelt, wie etwa neue Thermoverpackungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Zielmärkte der va-Q-tec AG lassen sich in folgende Bereiche gliedern: Thermische Hochleistungsverpackungen, Haushaltsgeräte (Kühl- und Gefriergeräte), Bau, Fahrzeuge und technische Dämmungen. Insbesondere der Markt für Thermoverpackungen erlebte in 2013 einen starken Aufschwung, wohingegen sich der Bereich der Kühl- und Gefriergeräte aufgrund verstärkten Wettbewerbs nur leicht steigerte. Sämtliche Märkte sind sowohl von sich ändernden technischen Kundenanforderungen, als auch von gesetzlichen Vorgaben beeinflusst. So hat die Entwicklung gesetzlicher Standards für Energieeffizienz in Gebäuden, Kühlschränken, Warmwasserspeichern und Automobilen starke Auswirkungen auf die Marktentwicklung unserer VIPs und VIP-Systeme. Insgesamt aber ist der Markt für unsere Produkte von Wachstum und steigender Nachfrage in allen Anwendungen gekennzeichnet. Der langfristige Anstieg von Energiepreisen sowie das allgemein zunehmende Bewusstsein für Energieeffizienz fördern die Vermarktung unsere energieeffizienten Produkte, Systeme und Dienstleistungen. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2013 verlief für die va-Q-tec AG positiv. Das Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr stark gewachsen und hat die Schwelle zur Profitabilität wieder erreicht. Der Umsatz konnte auf 16.535 T€ (+43% ggü Vorjahr), die Gesamtleistung auf 16.980 T€ (Vj.: 12.158 T€) gesteigert werden. Der für 2013 gesetzte Entwicklungsplan mit zweistelligem Umsatzwachstum wurde damit erfolgreich erfüllt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern stieg auf 394 T€ (Vorjahr -1.449 T€). Somit wurde die Schwelle zur Profitabilität wieder überschritten. Im Bereich der thermischen Hochleistungsverpackungen gelang ein großer Umsatzsprung: eine wachsende Zahl von Pharmaprojekten wurde mit Thermoboxen ausgestattet. Es konnten außerdem vermehrt Synergien zwischen dem Verkaufsgeschäft der va-Q-tec AG und dem Vermietgeschäft des Tochterunternehmens va-Q-tec Ltd. UK erzielt werden, so dass die va-Q-tec Gruppe sich zunehmend als integrierter Spieler im Bereich Thermoverpackungen positionieren konnte. Der Bereich Haushaltsgeräte / Weiße Ware war in 2013 durch einen erhöhten Wettbewerbs- und Preisdruck gekennzeichnet. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten die Umsätze in diesem Bereich erhöht und neue Kunden gewonnen werden. Eine wachsende Anzahl von Kühlschrankherstellern setzen VIPs zur Dämmung ihrer Geräte ein, um eine optimale Energieeffizienz zu erreichen. Im Bereich Bau waren die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Im Bereich Warmwasser wurden Bestandskunden ausgebaut und neue Kunden entwickelt, so dass hier in den nächsten Jahren mit weiterem Wachstum gerechnet werden kann. Der Produktionsstandort in Kölleda wurde auch 2013 wieder um zusätzliche Produktionskapazität ausgebaut, wodurch auch das Umsatzwachstum ermöglicht wurde. Die Auslandsaktivitäten der Tochtergesellschaften in Großbritannien, Süd-Korea und USA wurden ausgebaut und brachten vor allem im Falle der britischen Tochter zusätzliche Umsätze in die Gruppe. Die Tochtergesellschaften dienen der Gewinnung und lokalen Betreuung von internationalen Kunden in allen Zielsegmenten. Mit dem Wachstum des Unternehmens geht eine Verstärkung der Belegschaft auf allen Ebenen einher. Wegweisend in 2013 waren der Ausbau der Vertriebsmannschaft, die Verstärkung der Produktionsleitung an beiden Produktionsstandorten, sowie die Ergänzung des Vorstands um einen Vorstandsposten für die Bereiche Finanzen, Einkauf, Personal und IT. Wie auch im Vorjahr wurden die Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen für Ihre Tätigkeiten geschult bzw. weiterqualifiziert. Die Belegschaft von Festangestellten inklusive Vorstände wuchs in 2013 zum Stichtag 31. Dezember 2013 von 167 auf 176 Mitarbeiter. Darüber hinaus waren zeitweise Zeitarbeiter, externe Mitarbeiter und Dienstleister beschäftigt. Die Aktionärsstruktur der va-Q-tec AG hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur sehr leicht verändert. Die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG), die das Unternehmen seit Jahren mit stillem Kapital unterstützt, hat 2013 einen Teil ihrer stillen Beteiligung in Eigenkapital gewandelt, um in größerem Maße am Wachstumspotenzial des Unternehmens teilhaben zu können. Die Gesamtzahl der Aktien beträgt nun 4.578.187 Stück (Vorjahr 4.526.181). 3. Lage a. Ertragslage Da die Aufwendungen in allen Bereichen in 2013 proportional weniger angestiegen sind als der Umsatz, konnte in ein deutlich verbessertes, positives Ergebnis erzielt werden. Die Materialkostenquote hat sich durch optimierten Einkauf und effizientere Produktionsprozesse gegenüber dem Vorjahr leicht auf 41% der Gesamtleistung verringert (Vorjahr 42%). Der Materialaufwand stieg entsprechend unterproportional von 5.235 T€ auf 7.193 T€ (+37%). Die Personalkosten haben sich moderat entwickelt und sind auf 33% der Gesamtleistung gesunken (Vorjahr 41%). Der Personalaufwand erhöhte sich nur moderat von 5.016 T€ auf 5.551 T€ (+11%). Damit hat sich der Personalaufbau aus dem Jahr 2012 als Vorleistung für das Wachstum in 2013 bezahlt gemacht. Die Personalintensität ist nun wieder vergleichbar mit dem Niveau aus früheren Jahren. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entwickelte sich unterproportional zum Gesamtleistung und erhöhte sich von 2.069 T€ auf 2.681 T€ (+30%). Er ist damit von 17% auf 15% der Gesamtleistung gesunken. Auch hier kommen wieder die Vorleistungen aus dem Jahr 2012 zum Tragen. Schließlich ist die Abschreibung entsprechend der Investitionstätigkeit gewachsen und machte 2013 7% der Betriebsleistung aus (Vorjahr 9%). Damit haben sich sämtliche Kostenquoten in 2013 gegenüber 2012 positiv entwickelt. Für 2013 wurde ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibung) von 1.970 T€ (Vorjahr 62 T€), ein EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von 734 T€ (Vorjahr -1.008 T€), und ein EBT von 382 T€ (Vorjahr -1.409 T€) erwirtschaftet. Der Ertragsteueraufwand ist gestiegen um 626 T€. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Veränderung aus aktiven latenten Steuern (-118 T€) zurückzuführen. Im Vorjahr wurden erstmalig aktive latente Steuern in Höhe von 470 T€ angesetzt, die einen entsprechenden Steuerertrag darstellten. Das Jahr 2013 weist einen Jahresgewinn nach Steuern von 232 T€ (Vorjahr -976 T€) aus. b. Finanzlage Die Kapitalausstattung der va-Q-tec war für die in 2013 durchgeführten Maßnahmen ausreichend gegeben. Während eine Reihe von Darlehen und sonstigen zinstragenden Verpflichtungen kontinuierlich getilgt wurden, sind auch neue zinstragende Verpflichtungen hinzugekommen. Die Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten inkl. Anlagen-Leasing machen mit 4.826 T€ etwa 20% der Bilanzsumme aus und bewegen sich damit auf einem gesunden Niveau. Die va-Q-tec bedient sich außerdem der eingeräumten Kontokorrentlinien zur flexiblen Finanzierung des Umlaufvermögens. Stille Beteiligungen der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft und der KfW wurden planmäßig weiter zurückgeführt; ein kleiner Teil davon wurde im Laufe des Jahres in Eigenkapital gewandelt, welches eine leichte Veränderung der Aktionärsstruktur zur Folge hatte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind über das Jahr weitgehend stabil geblieben und betragen zum Jahresende mit 873 T€ nur 4% der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um ein Mehrfaches. Die Liquidität hat sich in 2013 planmäßig reduziert aufgrund weiterer Investitionen in Infrastruktur und ausländische Tochtergesellschaften, sowie durch umfangreiche Tilgungen bestehender Kredite. Die Cash-Bestände und verfügbaren Kontokorrentlinien bilden allerdings ein weiterhin starkes Liquiditätspolster. Die Geschäftsentwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften ist positiv und aus Liquiditätssicht für die AG nicht bestandsgefährdend. Bestehende Ausleihungen an die Töchter sind aufgrund der erwarteten Weiterentwicklung somit werthaltig. Zukünftige Ausleihungen sollten in dem Maße sinken wie die Gesellschaften beginnen sich selber zu tragen. Es wird geplant, dass die va-Q-tec Ltd., Rochester/UK in 2014 im Vergleich zum Vorjahr ein positives Ergebnis erwirtschaften wird und die Tochtergesellschaften in Korea und USA nach Beendigung der Start-up Phase in 2015 bzw. 2016 positive Ergebnisse erwirtschaften werden. Die Finanzlage des Unternehmens ist ausreichend solide, um auch die für 2014 geplanten weiteren Investitionen in Produktentwicklung, Vertrieb und Produktionsinfrastruktur zu finanzieren. c. Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in 2013 ebenfalls stabil geblieben und hat den soliden Stand von 56% der Bilanzsumme erreicht. Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2013 von 25.022 T€ auf 24.574 T€ gesunken. Das Umlaufvermögen ist von 8.991 T€ auf 7.455 T€ gesunken. Im Wesentlichen resultiert dies aus gesunkenen sonstigen Vermögensgegenständen (-1.325 T€) und Bankguthaben (-1.408 T€). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte und Forderungen aus LuL hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Kapitalbindung hat sich aufgrund der erhöhten Umsätze dennoch leicht erhöht. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich mit 1.236 T€ gegenüber dem Vorjahr (2.644 T€) verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in Infrastruktur und die ausländischen Tochtergesellschaften. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die va-Q-tec verwendet zur Unternehmenssteuerung eine Reihe von regelmäßig erfassten Kennzahlen zur Ertragskraft, Cash-Generierung, Liquidität und Vermögenslage. Auf der Ertragsseite werden vor allem das EBITDA sowie das EBT verfolgt. Beide Kennzahlen haben sich in 2013 sehr positiv entwickelt: das EBITDA lag bei 1.970 T€ (Vorjahr 62 T€), und das EBT lag bei 382 T€ (Vorjahr -1.452 T€). Hinsichtlich Cashgenerierung wird der operative Cashflow inkl. Veränderung des operativen Umlaufvermögens verfolgt. In 2013 belief sich dieser Cashflow auf 2.495 T€. Die Liquidität des Unternehmens wird wöchentlich verfolgt und auf der Basis eines 3-Jahreshorizonts geplant und abgesichert. Die Berechnung verfügbarer Liquidität erfasst Cash-Bestände und freie Kontokorrentlinien. Die Vermögenslage wird monatlich anhand der Eigenkapitalquote gemessen. Diese Quote war im Laufe des Jahres weitgehend stabil und betrug zum Jahresende 56%. III. Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2013 sind keine weiteren Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens und des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 führen könnten. IV. Prognosebericht In 2014 wird mit einem weiteren Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich geplant. Dazu sollten die zahlreichen Investitionen der letzten Jahre in Produktionskapazität, neue Produkte und qualifiziertes Personal beitragen. Das Wachstum wird sowohl in neuen Geschäftsbereichen erwartet (z.B. Technics), als auch in neuen Geographien (Nordamerika, Asien). Es ist in diesem Zusammenhang ebenfalls beabsichtigt, die Ertragskraft des Unternehmens durch Skalierungseffekte und Kostenoptimierung im Vergleich zum Vorjahr noch weiter leicht zu steigern. Auch für 2014 sind weitere Infrastrukturinvestitionen im unteren einstelligen Millionenbereich geplant, die die Basis für mögliches Wachstum über 2014 hinaus schaffen sollen. Das in 2013 erworbene zweite Grundstück in Kölleda bietet ausreichend Platz für einen weiteren Ausbau. In der Produktentwicklung werden in 2014 wieder laufende Projekte zum Abschluss gebracht und neue Produkte in den Markt eingeführt werden. Diese Eigenentwicklungen sollten zur weiteren Differenzierung am Markt und zur Festigung bestehender Kundenbeziehungen beitragen. Der Ausbau des Mitarbeiterstamms wird auch in 2014 fortgeführt, vor allem am Standort Kölleda im Zuge der dort geplanten Investitionen in Produktionsinfrastruktur, planen wir mit einer mittleren Erhöhung des Personalstamms. Sowohl Personalkosten als auch sonstige betriebliche Aufwendungen werden entsprechend dem Unternehmenswachstum leicht ansteigen. Das Wachstum der va-Q-tec wird unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Auftragslage sowie der Liquiditätssituation des Unternehmens durchgeführt werden. Es besteht ausreichend Liquidität, um weiterhin starkes Wachstum des Unternehmens zu unterstützen. Die weltweiten Bestrebungen zu mehr Energieeffizienz werden durch die rasanten Energiepreisentwicklungen und durch die politischen Entscheidungen zur Energiewende noch mehr verstärkt. Dieser nachhaltige Großtrend wird auch durch zunehmendes Umwelt- und Energiebewusstsein in breiten Bevölkerungskreisen getragen. Die va-Q-tec AG ist somit in einem sehr zukunftsweisenden Geschäftsfeld tätig und sollte hiervon auch in Zukunft profitieren. V. Chancen- und Risikobericht Die va-Q-tec AG ist als Technologieunternehmen in einem Geschäftsfeld tätig, das in besonderer Weise von Umfeldrisiken geprägt ist. Diese Risiken liegen vor allem a) in den sich wandelnden gesetzlichen Vorgaben zu Energieeffizienz (Bau, Weiße Ware, Automotive) und Arzneimittelsicherheit (Thermoverpackungen, Container-Vermietung), b) in den konjunkturabhängigen und damit volatilen Zielmärkten (Weiße Ware, Bau), c) in zunehmender Konkurrenz aus Asien, Nordamerika und Europa, d) sowie in der Entwicklung alternativer Technologien und Produkte, die die Produkte der va-Q-tec teilweise oder ganz ersetzen können. Diese Risiken werden von Vorstand und Aufsichtsrat kontinuierlich überwacht. Auch der Ausbau des marktnahen Vertriebs und der internationalen Tochtergesellschaften ermöglicht eine frühere Erkennung der Veränderungen und Risiken im Marktumfeld. va-Q-tec hat eine solide Finanzierungsstruktur mit einer für die bestehenden Covenants vollkommen ausreichenden Eigenkapitaldeckung. Ein Kreditrisiko liegt nicht vor. Stille Beteiligungen von BayBG und TBG/KfW werden planmäßig rückgeführt. Bereits erhaltene und zukünftige Investitionszuschüsse sind an die Erreichung spezifischer Unternehmens- und Arbeitsplatzkennzahlen gebunden, die bis 2015 erreicht werden müssen. Neue Projekte und Unternehmensfelder werden nach intensiver Analyse nur akquiriert, wenn das Risiko-Rendite-Verhältnis positiv erscheint. Produktions- und Produktrisiken werden durch sorgfältige Entwicklung, durch kontinuierliche Prozessverbesserung sowie durch den Auf- und Ausbau eines Qualitätsmanagementsystems minimiert. Bestandsgefährdende Risiken zeichnen sich stichtagsbezogen und für den Prognose-Zeitraum nicht ab. Ein weiteres Risiko besteht in einer möglichen Kundenkonzentration auf wenige Großkunden; um dieses Risiko zu minimieren wird durch den Ausbau des Vertriebs kontinuierlich an der Neukundengewinnung in allen Marktbereichen gearbeitet. Die Rohstoff- und Energiepreise werden permanent beobachtet. Es werden effizienzsteigernde, technische und einkaufstechnische Maßnahmen ergriffen, um eine eventuelle Preisvolatilität besser abfedern zu können. Durch die permanente Entwicklung und Weiterentwicklung von Produktionstechniken, bei der auch die Anlagen mit einem guten Anteil an Eigenleistung gefertigt werden, entstehen gewisse Risiken durch Zeitverzögerungen. Auch funktionelle Risiken sind nicht auszuschließen. Allerdings eröffnet genau dieses Vorgehen auch erhebliche Chancen auf einen Technologie- und Marktvorsprung für die Zukunft. Die va-Q-tec betreibt zur Verwirklichung der weiteren Expansions- und Innovationsstrategie eine ständige Anpassung und Verbesserung der personellen Strukturen und Arbeitsabläufe. In 2013 sind sehr wesentliche Verstärkungen der 1. und 2. Management-Ebene vorgenommen worden, um diesem Ziel gerecht zu werden. Unterstützend werden punktuell auch externe Berater zur Strukturierung und/oder Beschleunigung eingesetzt. Die Unternehmenschancen und -perspektiven wurden durch die in 2013 und in den Vorjahren begonnenen Produktentwicklungen sowie durch Neukundengewinnung verbessert. va-Q-tec verfügt über eine langfristige Innovations- und Portfolioplanung, die auch durch die Teilnahme an ausgewählten öffentlichen Forschungsprojekten im Verbund mit anderen Unternehmen sowie Forschungsinstituten ergänzt wird. Die Tochterunternehmen bilden die Basis für das internationale Wachstum der va-Q-tec AG. Über lokale Präsenz und lokale Betreuung können internationale Kunden besser gewonnen und gepflegt werden. Hier bestehen große Wachstumschancen für das Unternehmen. Nicht zuletzt wird die internationale Präsenz dazu genutzt, Rohmaterialien und Komponenten global effizient und diversifiziert einzukaufen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Währungsrisiko war 2013 gering, da über 90% der Verkäufe und>70% der Einkäufe in Euro abgewickelt werden. Es wurden für 2013 keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Zur Absicherung von Kreditzinsen auf langfristigen Darlehen bestehen Zinsabsicherungsinstrumente fort, die bereits seit 2011 laufen. Zur Absicherung von Forderungsausfällen werden keine gesonderten Finanzinstrumente gehalten. Aufgrund der hohen Bonität des Großteils des Kundenstamms sind die Risiken von Forderungsausfällen relativ gering. Außer klassischem Reverse Factoring bei Kunden mit sehr hoher Bonität wird kein Forderungs-Factoring betrieben. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung. Sie unterhält neben dem Produktionsstandort in Würzburg einen zweiten Produktionsstandort in Kölleda (Thüringen). Die Gesellschaft hat außerdem ausländische Tochtergesellschaften in Großbritannien, Südkorea und in den USA.
Würzburg, 06. Mai 2014 gez. Dr. Joachim Kuhn gez. Dr. Roland Caps gez. Christopher Hoffmann BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013AKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013A. Allgemeine Angaben 1. Grundsätzliche Feststellungen Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2013 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB auf. Sie ist deshalb verpflichtet nach § 264 (1) HGB den Jahresabschluss um einen Lagebericht zu erweitern. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 – 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatz- und Ausweisvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 – 278 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 – 256a HGB aufgestellt. 2. Darstellungsstetigkeit Die angewandten Ansatz- bzw. Bewertungsmethoden gem. § 246 (3) Satz 1 HGB und § 252 (1) Nr. 6 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Die Investitionszuschüsse und die Investitionszulagen wurden in Sonderposten eingestellt und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst unter Beachtung der Stellungnahme 1/1984 i. d. F. von 1990 des Hauptfachausschusses des Institutes der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW). 1.2 Bewertungsmethoden Nach § 254 HGB wurde das Wahlrecht zur Bilanzierung von Bewertungseinheiten in Anspruch genommen. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen und planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen Die technischen Anlagen und Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Gleicher Ansatz gilt für die aktivierten Eigenleistungen. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögenswerte mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten, gegebenenfalls zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. fertige Erzeugnisse Die fertigen Erzeugnisse wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten, teilweise zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen. geleistete Anzahlungen Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken wurden mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten bewertet. Ausländische Sorten wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für bezahlte Aufwendungen, die in 2014 ergebniswirksam werden. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital wurde zu Nennwerten angesetzt. LATENTE STEUERN Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden sich daraus – nach Saldierung – insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen wurden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt (§ 274 (1) HGB). SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN Der Sonderposten für Zuwendungen (Investitionszuschüsse und Investitionszulagen) wurde in entsprechender Auslegung der Stellungnahme des Hauptfachausschusses 1/1984 i. d. F. von 1990 des Institutes der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. eingestellt und anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst. RÜCKSTELLUNGEN Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Kurzfristige Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr wurde im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 130 (Vj.: TEUR 80) waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 111 (Vj.: TEUR 79) enthalten. 2.2 Restlaufzeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus der Bilanz. 3. Eigenkapital 3.1 Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage zum Stichtag gliedert sich wie folgt: scroll
Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt: scroll
Die teilweise Umwandlung der stillen Beteiligung in Grundkapital in Höhe von EUR 52.006,00 wurde von der Hauptversammlung am 28. Juni 2013 beschlossen. 3.2 Ergebnisverwendung Die gesetzlichen Vertreter werden der Hauptversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 231.733,44 auf neue Rechnung vorzutragen. 3.3 Sonstige Angaben nach AktG Die Gesellschaft hält keine Aktien im Sinne des § 160 (1) Satz 1 Nr. 1 oder 2 AktG. Das Grundkapital besteht zum 31. Dezember 2013 aus 4.578.187 Aktien, davon: scroll
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2013 wurde eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 52.006,00 durch Ausgabe von 52.006 neuen, auf den Namen lautende Vorzugsaktien Serie A2 als Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von EUR 1,00 je Aktie ausgegeben. 3.4 gesetzliche Rücklage Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 AktG ist aufgrund § 150 (2) AktG nicht erforderlich. 4. Verbindlichkeiten 4.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 1) sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 1) enthalten. 4.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die in den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.628 (Vj.: TEUR 8.857) enthaltenen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 322 (Vj.: TEUR 829). Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 6.690 (Vj.: TEUR 6.690) teilweise durch Buchgrundschulden, Eigentumsvorbehalte und Sicherungsübereignungen der Maschinen besichert. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 (2) HGB) aufgestellt. 1. sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 427 (Vj.: TEUR 227) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 24 (Vj.: TEUR 7). Diese setzen sich zusammen aus der Berichtigung von Debitoren und der Erstattung von Stromsteuer für Vorjahre. 2. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.681 (Vj.: TEUR 2.069) enthalten in Höhe von TEUR 54 (Vj.: TEUR 28) Aufwendungen aus der Abschreibungen und der Einstellung in Wertberichtigungen zu Forderungen und in Höhe von TEUR 36 (Vj.: TEUR 12) periodenfremde Aufwendungen. Diese setzen sich hauptsächlich zusammen aus der Verzinsung von Gewerbesteuer, der Korrektur von Investitionszulage, der Berichtigung der Ausgleichsabgabe und Patentkosten für Vorjahre. 3. Belastung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 43) periodenfremde Erträge. E. SONSTIGE ANGABEN 1. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen für das Jahr 2014 sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus dem Abschluss von Serviceverträgen in Höhe von TEUR 93 (Vj.: TEUR 425). scroll
2. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten scroll
3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer nach Gruppen scroll
4. Gesellschaftsorgane 4.1 Geschäftsführung Zu Vorstandsmitgliedern der va-Q-tec AG waren bestellt: Herr Dr. Joachim Kuhn (Vorsitzender), Diplom-Physiker; Herr Dr. Roland Caps, Diplom-Physiker; Herr Christopher Hoffmann, Betriebswirt (MBA). 4.2 Aufsichtsrat Zu Aufsichtsratsmitgliedern der va-Q-tec AG waren zum Bilanzstichtag bestellt: Herr Norbert Baier (Vorsitzender), Kaufmann, Oberscheinfeld; Herr Dr. Alois Flatz (Stellv. Vorsitzender), Investment Manager, London; Herr Winfried Klar, Manager, Dubai; Herr Dr. Eberhard Kroth, Geschäftsführer, Obernburg; Herr Thorsten Scheck, Dipl.-Kaufmann, Nürnberg; Herr Andreas Belz, Dipl.-Kaufmann, München. 4.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Schutzklausel gemäß § 286 (4) HGB wurde in Anspruch genommen. 5. Angabe Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für die ein Jahresabschluss vorliegt: Dem Unternehmen liegen Meldungen nach § 20 Abs. 1 AktG vor (Unternehmensbeteiligung von mehr als 25 %). Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 90 %. In Südkorea wurde am 12. Juli 2011 die va-Q-tec Ltd. gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100 %. In den USA wurde am 31. Juli 2013 die va-Q-tec USA Inc. gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100 %. scroll
Die Wertansätze der Finanzanlagen der drei ausländischen Tochtergesellschaften berücksichtigen die seit ihrer Gründung angefallenen Anschaffungskosten. Nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter wird mit einer positiven Entwicklung der drei Tochtergesellschaften gerechnet. Insbesondere zeitliche Verzögerungen begründen Planabweichungen, gefährden aber nicht den zukünftigen Unternehmenserfolg. Von daher wurden die Buchwerte beibehalten. 6. Bewertungseinheit nach § 254 HGB i.V.m. § 285 Nr. 23 HGB Für Darlehen mit einem Nominalvolumen in Höhe von Mio.EUR 6,91 hat die Gesellschaft zur Begrenzung der Zinsrisiken, die durch die Anbindung der Zinszahlungen an einem Festzins entstehen, eine Bewertungseinheit in Form des Micro-Hedging gebildet. Die Gesellschaft hat dazu in den Vorjahren vier Swaps im Nominalwert von Mio.EUR 3,41, Fälligkeiten 30. Juli 2016, 31. Dezember 2019 sowie 30. September 2020, und im laufenden Jahr einen Swap im Nominalwert in Höhe von TEUR 300, Fälligkeit 31. Dezember 2020, erworben. Die Sicherungsbeziehung wird als wirksam eingestuft, da Nominalbetrag, Laufzeit, Zinsanpassungstermine, die Zeitpunkte von Zins- und Tilgungszahlungen sowie die Bemessungsgrundlage für die Zinsanpassung für Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (critical term match). Aufgrund der festgestellten Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ergeben sich zum Bilanzstichtag keine weiteren bilanziellen Konsequenzen. Die Bilanzierung erfolgt nach der sog. „Einfrierungsmethode“. 7. Anhangangabe im Sinne des § 285 Nr. 28 HGB Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge untergliedert nach den in § 268 (8) HGB genannten Posten: scroll
F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB va-Q-tec AG, Würzburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013
Würzburg, 06. Mai 2014 gez. Dr. Joachim Kuhn gez. Dr. Roland Caps gez. Christopher Hoffmann ANLAGENSPIEGELscroll
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Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der va-Q-tec AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Jena, den 6. Mai 2014 Rödl & Partner GmbH gez. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATS ZUM GESCHÄFTSJAHR 2013Der Aufsichtsrat hat im Verlauf des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten. In insgesamt sechs turnusmäßigen, ordentlichen Sitzungen und zwei außerordentlichen Sitzungen, alle meist unter Anwesenheit des Vorstands, hat sich der Aufsichtsrat über Fragen der Unternehmenspolitik unterrichtet und wichtige Geschäftsvorfälle mit dem Vorstand besprochen, insbesondere solche, die aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen. Sämtliche Beschlussfassungen sind stets einstimmig erfolgt. Die Berichterstattung und das Informationswesen des Vorstands entsprach den Vorgaben gemäß § 90 AktG; danach berichtete der Vorstand regelmäßig mündlich bzw. schriftlich an den Aufsichtsrat. Darüber hinaus fanden auch Informationsgespräche außerhalb der turnusmäßigen Sitzungen, insbesondere mit dem Vorstand, aber auch mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern statt, um einen kontinuierlichen und aktuellen Informationsaustausch herzustellen. Ein Schwerpunkt in der Kontrollfunktion des Aufsichtsrats lag in der Überwachung der Erfüllung der Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KontraG), um durch die Implementierung eines geeigneten Frühwarnsystems zur Wahrung der Interessen der Anteilseigner auf mögliche Risiken rechtzeitig reagieren zu können. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss 2013 sowie der Lagebericht wurden einschließlich der Buchführung von der zur Abschlussprüferin bestellten Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und die Prüfungsberichte sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert worden. Er hat von dem Prüfungsbericht für die va-Q-tec AG zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss in seiner Sitzung am 15.05.2014 gebilligt; dieser ist damit gemäß § 175 AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat hat regelmäßig an den Sitzungen des Vorstands teilgenommen und diesen bei den anstehenden Aufgaben unterstützt. Dazu wurden auch Empfehlungen abgegeben, die allesamt umgesetzt wurden. Insgesamt konnte eine positive Geschäftsentwicklung beobachtet werden. Herr Baier verwies sodann auf den vorangegangenen Bericht des Vorstands, worin ausführlich die Lage der Gesellschaft dargestellt wird. |
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