va-Q-tec AG

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die va-Q-tec AG betreibt als mittelständisches Hightech-Unternehmen die Entwicklung und Produktion von innovativen und energieeffizienten Vakuumisolationspaneelen (VIPs). VIPs sind Hochleistungsdämmplatten, die in den Bereichen Haushaltsgeräte, Thermoverpackungen, Bau, Automotive u.a. angewendet werden. Neben VIPs entwickelt und vertreibt die va-Q-tec weitere Produkte wie Luftfracht-Container, Thermoverpackungen sowie Wärme- und Kältespeicherkomponenten (PCM).

Ebenfalls bieten wir fundierte thermische Beratung an und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für Anwendungsprobleme im thermischen Dämmbereich.

2. Forschung und Entwicklung

Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bilden einen Schwerpunkt unserer Unternehmensaktivität und zielen auf eine technologische Marktführerschaft ab. Im Jahr 2014 wurden erneut zahlreiche Entwicklungsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene mit verschiedenen Partnern durchgeführt. In den Projekten wird nach verbesserten und wirtschaftlicheren Materialien und Prozessen zur VIP Herstellung gesucht. Außerdem werden im Rahmen der Produktentwicklung auch VIP-basierte Systeme entwickelt, wie etwa neue Thermoverpackungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Zielmärkte der va-Q-tec AG lassen sich in folgende Bereiche gliedern: Thermische Hochleistungsverpackungen, Haushaltsgeräte (Kühl- und Gefriergeräte), Bau, Fahrzeuge und technische Dämmungen. Insbesondere die Märkte für Thermoverpackungen und für technische Dämmungen entwickelten sich in 2014 positiv, wohingegen sich der Bereich der Kühl- und Gefrier-geräte aufgrund verstärkten Wettbewerbs weiterhin schwierig gestaltete.

Sämtliche Märkte sind sowohl von sich ändernden technischen Kundenanforderungen, als auch von gesetzlichen Vorgaben beeinflusst. So hat die Entwicklung gesetzlicher Standards für Energieeffizienz in Gebäuden, Kühlschränken, Warmwasserspeichern und Automobilen starke Auswirkungen auf die Marktentwicklung unserer VIPs und VIP-Systeme.

Insgesamt aber ist der Markt für unsere Produkte von Wachstum und steigender Nachfrage in allen Anwendungen gekennzeichnet. Der langfristige Anstieg von Energiepreisen sowie das allgemein zunehmende Bewusstsein für Energieeffizienz fördern die Vermarktung unsere energieeffizienten Produkte, Systeme und Dienstleistungen.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2014 verlief für die va-Q-tec AG positiv. Das Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr erneut stark gewachsen und hat sein Profitabilitätsniveau weiter ausgebaut. Der Umsatz konnte auf 20.319 T€ (+23% ggü. Vorjahr mit 16.535 T€), die Gesamtleistung auf 20.657 T€ (Vj.: 16.980 T€) gesteigert werden. Der für 2014 gesetzte Entwicklungsplan mit zweistelligem Umsatzwachstum wurde damit unter erfolgreicher Einbindung des Verbundbereiches (Umsatzanteil: 7%, Vj.: 2%) erfüllt.

Das Ergebnis der geschäftlichen Tätigkeit vor Ertragssteuern stieg auf 1.102 T€ (Vorjahr 382 T€). Somit wurde die Profitabilität des operativen Geschäfts weiter gestärkt.

Im Bereich der thermischen Hochleistungsverpackungen gelang weiteres Wachstum. Hier werden sowohl kleine Thermoboxen, als auch Luftfrachtcontainer vermarktet. Gleichzeitig baut die UK Tochter eine wachsende Flotte von Vermietcontainern für global agierende Pharma- und Logistikunternehmen auf. So wurden im Geschäftsjahr durch die Tochter mehr als die doppelte Anzahl an Containern als im Vorjahr erworben, die die va-Q-tec AG hergestellt hat. Durch die wachsenden kommerziellen Aktivitäten der UK Tochter stärkte die va-Q-tec Gruppe auch in 2014 wieder ihre Position als global führender, voll-integrierter Anbieter von Thermoverpackungen und dazugehörigen Dienstleistungen.

Der Bereich Haushaltsgeräte / Weiße Ware war in 2014 wie schon im Vorjahr durch einen erhöhten Wettbewerbs- und Preisdruck gekennzeichnet. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten in diesem Bereich neue Kunden gewonnen und eine solide Basis für Umsatzwachstum in 2015 geschaffen werden. Eine wachsende Anzahl von Kühlschrankherstellern setzen VIPs zur Dämmung ihrer Geräte ein, um eine optimale Energieeffizienz zu erreichen.

Im Bereich Bau waren die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht.

Im Bereich technische Dämmungen konnte ein erheblicher Umsatzsprung erreicht werden, sowohl mit Bestandskunden als auch durch die Gewinnung einiger neuer Großkunden. Hier ist auch in den nächsten Jahren mit starkem weiterem Wachstum zu rechnen.

Am Produktionsstandort Kölleda in Thüringen wurde 2014 die Produktionskapazität weiter optimiert und auf steigende Volumenproduktion ausgerichtet. Hier besteht ausreichend Kapazität für zusätzliches Umsatzwachstum in 2015/16.

Auch die Beschäftigtenzahl der va-Q-tec ist in 2014 weiter gewachsen. Wie schon in 2013 wurde die Vertriebsmannschaft ausgebaut, sowohl in der AG als auch in UK und USA. Damit legt das Unternehmen die personelle Basis für weiteres Umsatzwachstum in den kommenden Jahren. In den Führungspositionen gab es keine wesentlichen Veränderungen. Wie auch im Vorjahr wurden die Mitarbeiter durch verschiedene Maßnahmen für Ihre Tätigkeiten geschult bzw. weiterqualifiziert. Die Anzahl von Festangestellten der AG wuchs in 2014 von durchschnittlich 167 auf 179 Mitarbeiter. Darüber hinaus waren zeitweise Zeitarbeiter beschäftigt.

Die Aktionärsstruktur der va-Q-tec AG hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die Gesamtzahl der Aktien beträgt weiterhin 4.578.187 Stück.

3. Lage

a. Ertragslage

Wie schon in 2013 konnten auch in 2014 wieder operative Skaleneffekte erzielt werden, die zu einem deutlich verbesserten, positiven Ergebnis geführt haben.

Trotz weitreichenden Preisdrucks in allen Produktbereichen konnte die Materialkostenquote aufgrund von Einkaufserfolgen und effizienterer Produktion auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Wie im Vorjahr lag sie bei 41% der Betriebsleistung. Der Materialaufwand stieg von 7.193 T€ auf 8.662 T€ (+20%).

Da das Unternehmen kontinuierlich in neue Wachstumsbereiche investiert, haben sich auch in 2014 die Personalkosten weiter erhöht, von 5.551 T€ auf 6.825 T€ (+23%). In allen Bereichen des Unternehmens wurden sowohl bestehende Mitarbeiter weiterentwickelt, als auch erfahrene Mitarbeiter von außen rekrutiert. Während die absoluten Ausgaben für Personal in 2014 deutlich stiegen, ist die Personalkostenquote bei 32% der Betriebsleistung stabil geblieben.

Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich von 2.681 T€ auf 3.259 T€, (+22%). Darin spiegeln sich vor allem die verstärkten vertrieblichen Aktivitäten der AG wider. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Betriebsleistung ist bei 15% der Gesamtleistung geblieben.

Schließlich ist die Abschreibung entsprechend der Investitionstätigkeit nur leicht gewachsen und machte 2014 6% der Betriebsleistung aus (Vorjahr 7%). Im Vergleich zum Vorjahr mussten auf Grund der technischen Gegebenheiten die Nutzungsdauern einiger Anlagegegenstände angepasst werden, wodurch sich die Jahresabschreibung um 59 T€ verringerte.

Die wesentlichen Kostenquoten haben sich in 2014 gegenüber 2013 nicht stark verändert.

Für 2014 wurde ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibung) von 2.618 T€ (Vorjahr 1.970 T€), ein EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von 1.376 T€ (Vorjahr 734 T€), und ein EBT von 1.102 T€ (Vorjahr 382 T€) erwirtschaftet.

Das Jahr 2014 weist einen Jahresgewinn nach Steuern von 782 T€ (Vorjahr 232 T€) aus.

b. Finanzlage

Die Kapitalausstattung der va-Q-tec war für die in 2014 durchgeführten Maßnahmen ausreichend gegeben.

Während eine Reihe von Darlehen und sonstigen zinstragenden Verpflichtungen kontinuierlich getilgt wurden, sind auch neue zinstragende Verpflichtungen hinzugekommen. Die va-Q-tec konnte in 2014 zwei neue Banken als Bankenpartner gewinnen, und hat auf diese Weise die Finanzierungsbasis weiter stärken können.

Die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten zuzüglich Anlagen-Leasing machen mit 7.564 T€ etwa 26% (Vj.: 4.826 T€, 20%) der Bilanzsumme aus und bewegen sich damit auf einem gesunden Niveau. Die va-Q-tec bedient sich außerdem der eingeräumten Kontokorrentlinien zur flexiblen Finanzierung des Umlaufvermögens. Insgesamt erfreut sich die va-Q-tec einer sehr gesunden Beziehung mit ihren Hausbanken.

Eine stille Beteiligung der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft (500 T€) wurde planmäßig bedient; Tilgungen fanden nicht statt.

Wie auch in den Vorjahren erhielt die va-Q-tec in 2014 weitere Investitionszuschüsse der Thüringer Aufbaubank für den Ausbau des Standortes Kölleda. Zusammen mit den Investitionszulagen sind diese periodengerecht im Sonderposten für Zuwendungen abgegrenzt (2.812 T€; Vj.: 2.533 T€). Sofern die Förderbedingungen wie derzeit erwartet eingehalten werden, sind diese Zuschüsse nicht rückzahlbar.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gestiegen und betragen zum Jahresende mit 2.022 T€ 7% der Bilanzsumme.

Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Trotz signifikanter Investitionen in die ausländischen Tochtergesellschaften (1.347 T€) hat sich die Liquiditätssituation in 2014 deutlich erhöht, vor allem aufgrund erweiterter Linienverfügbarkeit und stabilen Cash-Managements. Die Cash-Bestände und verfügbaren Kontokorrentlinien bilden für 2015 ein weiterhin starkes Liquiditätspolster.

Die Geschäftsentwicklung der ausländischen Tochtergesellschaften ist positiv und aus Liquiditätssicht für die AG nicht bestandsgefährdend. Bestehende Ausleihungen an die Töchter, bzw. die an den Töchtern gehaltenen Anteile sind aufgrund der starken Weiterentwicklung in 2014 sowie auch der positiven Aussichten für 2015 werthaltig. Zukünftige Ausleihungen sollten in dem Maße sinken wie die Gesellschaften beginnen sich selber zu tragen.

Die Finanzlage des Unternehmens ist ausreichend solide um auch die für 2015 geplanten weiteren Investitionen in Produktentwicklung, Vertrieb und Produktionsinfrastruktur zu finanzieren.

c. Vermögenslage

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in 2014 aufgrund des positiven Ergebnisses gestiegen und erreichte 51% der Bilanzsumme.

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote betrug 60% der Bilanzsumme. Zum wirtschaftlichen Eigenkapital zählt die va-Q-tec AG zusätzlich einerseits die stille Beteiligung der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft in Höhe von 500T€ aufgrund ihrer Nachrangigkeit und Langfristigkeit, andererseits den Sonderposten für Zuwendungen, da dieser bei Einhaltung der Förderbedingungen Eigenkapitalcharakter besitzt. Die Zuordnung des Sonderpostens zum Eigenkapital ist bereinigt um einen künftigen Ertragssteueranteil in Höhe von 608T€.

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2014 von 24.574 T€ auf 28.959 T€ gestiegen.

Dabei ist die Sachanlagenintensität trotz in 2014 getätigter Investitionen in Höhe von 2.368 T€ von 59,6 % im Vorjahr auf 54,5 % gesunken.

Das Umlaufvermögen ist von 7.456 T€ auf 9.415 T€ gestiegen. Im Wesentlichen resultiert dies aus erhöhten Forderungen aus LuL (+55%) sowie aus höheren Vorratsvermögensbeständen (+6%).

Die Kapitalbindung hat sich aufgrund der höheren Bestände und Forderungen erhöht. Entsprechend hat sich die Umschlagshäufigkeit gegenüber dem Vorjahr verringert.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich mit 911 T€ gegenüber dem Vorjahr (1.236 T€) leicht verringert. Dieses resultiert im Wesentlichen aus Investitionen in Infrastruktur und in die ausländischen Tochtergesellschaften, sowie aus dem höherem Umlaufvermögen.

Die Auslandsaktivitäten der Tochtergesellschaften in Großbritannien, Süd-Korea und USA wurden ausgebaut. Die Tochtergesellschaften dienen der Gewinnung und lokalen Betreuung von internationalen Kunden in allen Zielsegmenten.

Erstmals hat die britische Tochter mit der Vermietung von Luftfrachtcontainern den kommerziellen Durchbruch geschafft, nachdem eine Reihe von großen Pharma- und Logistikkunden gewonnen werden konnten. Die Gesellschaft erreichte erstmals einstellige Millionenumsätze und überschritt nachhaltig die Profitabilitätsschwelle. Die Containerflotte wuchs um>200%, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Der Flottenausbau wurde wie in den Vorjahren durch die Deutsche Leasing finanziert.

In den USA wurden sowohl das Vertriebsteam als auch die Vertriebsaktivitäten ausgebaut und ebenfalls neue Kunden für die va-Q-tec Gruppe gewonnen. Der US Fokus lag auf der Vermarktung von Thermoverpackungen und Vermietdienstleistungen. In geringerem Maße bietet die va-Q-tec in Nordamerika auch Produkte für die Bereiche Bau, Technische Dämmung und Weiße Ware an.

Die Geschäftsentwicklung in Korea verlief planmäßig ohne wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Das Wachstum der Auslandsaktivitäten der Töchter wurde auch in 2014 wieder durch die AG finanziert. Insgesamt wurden 1.347 T€ in Form von Eigenkapital oder Darlehen an die Töchter ausgereicht.

Sämtliche Darlehen, die im Zeitraum 2011-2014 an die britische Tochter ausgeteilt worden waren, sind Ende 2014 in Anteile an der Tochtergesellschaft gewandelt worden.

In 2014 wurden wie auch in den Vorjahren gegenüber Leasinggebern Bürgschaften für die britische Tochter ausgegeben und eine Erklärung, die Gesellschaft bei Bedarf weiterhin finanziell zu unterstützen, abgegeben.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die va-Q-tec verwendet zur Unternehmenssteuerung eine Reihe von regelmäßig erfassten Kennzahlen zur Ertragskraft, Cash-Generierung, Liquidität und Vermögenslage.

Auf der Ertragsseite werden vor allem das EBITDA (Ertrag vor Zinsen, Ertagsteuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögensgegenstände) und das EBT (Ertrag vor Ertragsteuern) verfolgt. Beide Kennzahlen haben sich in 2014 positiv entwickelt.

Hinsichtlich der Cashgenerierung wird der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit inkl. Veränderung des operativen Umlaufvermögens verfolgt. In 2014 belief sich dieser Cashflow auf 1.329 T€ (Vorjahr 2.067 T€).

Die Liquidität des Unternehmens wird wöchentlich verfolgt und auf der Basis eines 3-Jahreshorizonts geplant und abgesichert. Die Berechnung verfügbarer Liquidität erfasst Cash-Bestände und freie Kontokorrentlinien.

Die Vermögenslage wird monatlich anhand der Eigenkapitalquote gemessen. Diese Quote war im Laufe des Jahres weitgehend stabil bei durchschnittlich 52% und lag zum Jahresende bei 51%.

III. Nachtragsbericht

In 2015 wurde der Zuwendungsbescheid für Investitionszuschüsse für den Ausbau der Betriebsstätte Kölleda durch die Thüringer Aufbaubank nach entsprechender Beantragung hinsichtlich der Verlängerung des Maßnahmenendes bis zum 30. Juni 2015 und der Klarstellung zur Auflagenerfüllung geändert.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2014 sind keine weiteren Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens und des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 führen könnten.

IV. Prognosebericht

In 2015 wird mit einem Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich geplant. Dazu sollten die zahlreichen Investitionen der letzten Jahre in Vertriebsaktivitäten, Produktionskapazität, neue Produkte und qualifiziertes Personal beitragen. Das Wachstum wird sowohl in neuen Geschäftsbereichen erwartet (z.B. Technics & Industry), als auch in neuen Geographien (Nordamerika, Asien). Es ist in diesem Zusammenhang ebenfalls beabsichtigt, die Ertragskraft des Unternehmens durch Skalierungseffekte und Kostenoptimierung zu steigern.

In der Produktentwicklung werden in 2015 wieder laufende Projekte zum Abschluss gebracht und neue Produkte in den Markt eingeführt werden. Diese Eigenentwicklungen sollten zur weiteren Differenzierung am Markt und zur Festigung bestehender Kundenbeziehungen beitragen.

Der Ausbau des Mitarbeiterstamms wird auch in 2015 fortgeführt, vor allem am Standort Kölleda im Zuge der dort getätigten Investitionen in Produktionsinfrastruktur.

Sowohl Personalkosten als auch sonstige betriebliche Aufwendungen werden entsprechend dem Unternehmenswachstum leicht ansteigen.

Demnach wird in 2015 auch bei EBITDA und EBT in Relation zur Umsatzsteigerung mit einem Wachstum gerechnet.

Das Wachstum der va-Q-tec wird unter Berücksichtigung der aktuellen und zukünftigen Auftragslage sowie der Liquiditätssituation des Unternehmens durchgeführt werden. Es besteht inkl. der verfügbaren Kreditlinien ausreichend Liquidität, um weiterhin starkes Wachstum des Unternehmens zu unterstützen.

Wesentlich in diese Wachstumsplanung eingebunden sind die Tochtergesellschaften. Insbesondere die britische Tochter soll das Vermietungsgeschäft ausbauen. Wir planen hier eine ähnliche Steigerung wie im Vorjahr. Über die Tochter in den USA sollen in 2015 vor allem wachsende Packaging-Umsätze erzielt werden. In Korea erhoffen wir uns sowohl positive Einkaufseffekte sowie auch Vertriebserfolge.

Die weltweiten Bestrebungen zu mehr Energieeffizienz werden durch die starken Energiepreisentwicklungen und durch die politischen Entscheidungen zur Energiewende noch verstärkt. Dieser nachhaltige Großtrend wird auch durch zunehmendes Umwelt- und Energiebewusstsein in breiten Bevölkerungskreisen getragen. Die va-Q-tec AG ist somit in einem sehr zukunftsweisenden Geschäftsfeld tätig und sollte hiervon auch in Zukunft profitieren.

V. Chancen- und Risikobericht

Die va-Q-tec AG ist als Technologieunternehmen in einem Geschäftsfeld tätig, das in besonderer Weise von Umfeldrisiken geprägt ist. Diese Risiken liegen vor allem

a) in den sich wandelnden gesetzlichen Vorgaben zu Energieeffizienz (Bau, Weiße Ware, Automotive) und Arzneimittelsicherheit (Thermoverpackungen, Container-Vermietung),

b) in den konjunkturabhängigen und damit volatilen Zielmärkten (Weiße Ware, Bau),

c) in zunehmender Konkurrenz aus Asien, Nordamerika und Europa,

d) sowie in der Entwicklung alternativer Technologien und Produkte, die die Produkte der va-Q-tec teilweise oder ganz ersetzen können.

Diese Risiken werden von Vorstand und Aufsichtsrat kontinuierlich überwacht. Auch der Ausbau des marktnahen Vertriebs und der internationalen Tochtergesellschaften ermöglicht eine frühere Erkennung der Veränderungen und Risiken im Marktumfeld.

va-Q-tec hat eine solide Finanzierungsstruktur mit einer für die bestehenden Covenants vollkommen ausreichenden Eigenkapitaldeckung. Ein Kreditrisiko liegt nach derzeitiger Einschätzung nicht vor. Eine stille Beteiligung der BayBG wird planmäßig bis 2018 zurückgeführt.

Bereits erhaltene und zukünftige Investitionszuschüsse sind an die Erreichung spezifischer Unternehmens- und Arbeitsplatzkennzahlen gebunden, die bis 2015 erreicht werden müssen. Es ist aus heutiger Sicht davon auszugehen, dass diese Kennzahlen voll erreicht werden.

Neue Projekte und Unternehmensfelder werden nach intensiver Analyse nur akquiriert, wenn das Risiko-Rendite-Verhältnis positiv erscheint. Produktions- und Produktrisiken werden durch sorgfältige Entwicklung, durch kontinuierliche Prozessverbesserung sowie durch den Auf- und Ausbau eines Qualitätsmanagementsystems minimiert.

Bestandsgefährdende und rechtliche Risiken zeichnen sich stichtagsbezogen und für den Prognose-Zeitraum nicht ab.

Ein weiteres Risiko besteht in einer möglichen Kundenkonzentration auf wenige Großkunden; um dieses Risiko zu minimieren wird durch den Ausbau des Vertriebs kontinuierlich an der Neukundengewinnung in allen Marktbereichen gearbeitet.

Die Rohstoff- und Energiepreise werden permanent beobachtet. Es werden effizienzsteigernde, technische und einkaufstechnische Maßnahmen ergriffen, um eine eventuelle Preisvolatilität besser abfedern zu können.

Durch die permanente Entwicklung und Weiterentwicklung von Produktionstechniken, bei der auch die Anlagen mit einem guten Anteil an Eigenleistung gefertigt werden, entstehen gewisse Risiken durch Zeitverzögerungen. Auch funktionelle Risiken sind nicht auszuschließen. Allerdings eröffnet genau dieses Vorgehen auch erhebliche Chancen auf einen Technologie- und Marktvorsprung für die Zukunft.

Die va-Q-tec betreibt zur Verwirklichung der weiteren Expansions- und Innovationsstrategie eine ständige Anpassung und Verbesserung der personellen Strukturen und Arbeitsabläufe. In 2014 sind erneut wesentliche Verstärkungen der 2. Management-Ebene vorgenommen worden, um diesem Ziel gerecht zu werden. Unterstützend werden punktuell auch externe Berater zur Strukturierung und/oder Beschleunigung eingesetzt.

Die Unternehmenschancen und -perspektiven wurden durch die in 2014 und in den Vorjahren begonnenen Produktentwicklungen sowie durch Neukundengewinnung verbessert. va-Q-tec verfügt über eine langfristige Innovations- und Portfolioplanung, die auch durch die Teilnahme an ausgewählten öffentlichen Forschungsprojekten im Verbund mit anderen Unternehmen sowie Forschungsinstituten ergänzt wird.

Die va-Q-tec AG investiert weiterhin stark in Schutzrechte, um die Zukunftsperspektiven des Unternehmens abzusichern. So wurden in 2014 8 Patente in Deutschland (Vorjahr 2) und 8 Gebrauchsmuster (Vorjahr 1) angemeldet. Bei 4 Schutzrechten (Vorjahr 2) wurde eine internationale PCT Anmeldung eingeleitet.

Die Tochterunternehmen bilden die Basis für das internationale Wachstum der va-Q-tec AG. Über lokale Präsenz und lokale Betreuung können internationale Kunden besser gewonnen und gepflegt werden. Hier bestehen große Wachstumschancen für das Unternehmen. Nicht zuletzt wird die internationale Präsenz dazu genutzt, Rohmaterialien und Komponenten global effizient und diversifiziert einzukaufen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Währungsrisiko war 2014 gering, da knapp 90% der Verkäufe und>70% der Einkäufe in Euro abgewickelt werden. Es wurde für 2014 ein Devisentermingeschäft für eine asiatische Währung abgeschlossen. Dieses Geschäft ist Ende 2014 ausgelaufen und hat eine positive Prämie für die va-Q-tec AG generiert.

Zur Absicherung von Kreditzinsen auf langfristige Darlehen bestehen Zinsabsicherungsinstrumente fort, die bereits seit 2011 laufen.

Zur Absicherung von Forderungsausfällen werden keine gesonderten Finanzinstrumente gehalten. Aufgrund der hohen Bonität des Großteils des Kundenstamms sind die Risiken von Forderungsausfällen relativ gering.

Außer klassischem Reverse Factoring bei Kunden mit sehr hoher Bonität wird kein Forderungs-Factoring betrieben.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung.

 

Würzburg, 29. April 2015

gez. Dr. Joachim Kuhn

gez. Dr. Roland Caps

gez. Christopher Hoffmann

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014

AKTIVA

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  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 19.449.863,09 16.723.446,16
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 270.600,47 57.063,70
II. Sachanlagen 15.802.008,03 14.635.813,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.271.560,52 4.420.015,95
2. technische Anlagen und Maschinen 6.257.688,77 4.958.039,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.238.963,22 1.273.646,33
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.033.795,52 3.984.111,15
III. Finanzanlagen 3.377.254,59 2.030.569,13
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.056.899,49 167.257,81
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 320.355,10 1.863.311,32
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.415.216,62 7.456.180,64
I. Vorräte 4.207.234,46 3.977.381,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.296.920,19 2.242.305,34
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.623.032,44 130.309,77
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.673.887,75 2.111.995,57
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 911.061,97 1.236.493,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 38.794,11 41.752,18
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 55.180,00 352.487,00
  28.959.053,82 24.573.865,98

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. EIGENKAPITAL 14.647.373,73 13.865.169,25
I. Gezeichnetes Kapital 4.578.187,00 4.578.187,00
II. Kapitalrücklage 9.055.248,81 9.055.248,81
III. Bilanzgewinn 1.013.937,92 231.733,44
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 2.812.194,45 2.533.283,57
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.033.002,26 547.238,49
D. VERBINDLICHKEITEN 10.466.483,38 7.628.174,67
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.810.382,04 3.025.870,21
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.309.872,62 (Vorjahr: EUR 1.362.296,11)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 143.627,88 6.257,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 143.627,88 (Vorjahr: EUR 6.257,73)    
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.512.473,46 4.596.046,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 4.000.414,33 (Vorjahr: EUR 2.563.328,14)    
- davon aus Steuern: EUR 108.592,26 (Vorjahr: EUR 91.416,66)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.204,88 (Vorjahr: EUR 3.092,74)    
  28.959.053,82 24.573.865,98

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

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  2014
EUR
2013
EUR
1. Rohergebnis 12.718.130,93 10.213.545,71
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 7.943,21 (Vorjahr: EUR 468,40)    
2. Personalaufwand (6.825.288,73) (5.550.629,05)
a) Löhne und Gehälter (5.724.475,14) (4.637.174,83)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (1.100.813,59) (913.454,22)
- davon für Altersversorgung: EUR 58.439,57 (Vorjahr: EUR 45.970,85)    
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (1.241.052,27) (1.235.627,31)
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (1.241.052,27) (1.235.627,31)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen (3.257.962,81) (2.680.897,67)
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 202,59 (Vorjahr: EUR 1.031,90)    
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 119.391,45 79.244,98
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 118.580,75 (Vorjahr: EUR 74.879,80)    
- davon aus Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (393.651,06) (431.333,92)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
- davon aus Aufzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.119.567,51 394.302,74
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (320.197,56) (150.171,41)
- davon aus latenten Steuern: EUR 297.307,00 (Vorjahr: EUR 117.687,00)    
9. sonstige Steuern (17.165,47) (12.397,89)
10. Jahresüberschuss 782.204,48 231.733,44
11. Gewinnvortrag 231.733,44 0,00
12. Bilanzgewinn 1.013.937,92 231.733,44

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014

A. Allgemeine Angaben

1. Grundsätzliche Feststellungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2014 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB auf. Sie ist deshalb verpflichtet nach § 264 I HGB den Jahresabschluss um einen Lagebericht zu erweitern.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 – 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatz- und Ausweisvorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 – 278 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 – 256a HGB aufgestellt.

2. Darstellungsstetigkeit

Die angewandten Ansatz- bzw. Bewertungsmethoden gem. § 246 III Satz 1 HGB und § 252 I Nr. 6 HGB wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

Die Investitionszuschüsse und die Investitionszulagen wurden in Sonderposten eingestellt und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst unter Beachtung der Stellungnahme 1/1984 i. d. F. von 1990 des Hauptfachausschusses des Institutes der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW).

1.2 Bewertungsmethoden

Nach § 254 HGB wurde das Wahlrecht zur Bilanzierung von Bewertungseinheiten in Anspruch genommen.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Die Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen und planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

technische Anlagen und Maschinen

Die technischen Anlagen und Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Gleicher Ansatz gilt für die aktivierten Eigenleistungen.

Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Geringwertige Vermögenswerte mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Gleicher Ansatz gilt für die aktivierten Eigenleistungen.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Die Umbuchungen aus den Ausleihungen in die Anteile an verbundenen Unternehmen aufgrund entsprechender Kapitalmaßnahmen erfolgten zu Buchwerten.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten, gegebenenfalls zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

fertige Erzeugnisse

Die fertigen Erzeugnisse wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten, teilweise zur verlustfreien Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war, sowie anteilige Verwaltungskosten. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergaben, wurden Gängigkeitsabschläge vorgenommen.

geleistete Anzahlungen

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. Erkennbare und latente Risiken wurden mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihren Nennwerten angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Abgrenzungen für bezahlte Aufwendungen, die in 2015 ergebniswirksam werden.

LATENTE STEUERN

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, wurden sich daraus – nach Saldierung – insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen wurden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt (§ 274 I HGB).

EIGENKAPITAL

Das Eigenkapital wurde zu Nennwerten angesetzt.

SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN

Der Sonderposten für Zuwendungen (Investitionszuschüsse und Investitionszulagen) wurde in entsprechender Auslegung der Stellungnahme des Hauptfachausschusses 1/1984 i. d. F. von 1990 des Institutes der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. eingestellt und anteilig entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegegenstände ertragswirksam aufgelöst.

RÜCKSTELLUNGEN

Steuerrückstellungen

Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Grund des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage mit den Erfüllungsbeträgen dotiert.

sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Kurzfristige Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages umgerechnet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr wurde im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.623 (Vj.: TEUR 130) waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.289 (Vj.: TEUR 111) enthalten.

2.2 Restlaufzeiten

Die Restlaufzeiten ergeben sich aus der Bilanz.

3. Eigenkapital

3.1 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage zum Stichtag gliedert sich wie folgt:

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  EUR
Kapitalrücklage gemäß § 272 II Nr. 1 HGB 9.043.016,81
Kapitalrücklage gemäß § 272 II Nr. 4 HGB 12.232,00

3.2 Ergebnisverwendung

Die gesetzlichen Vertreter werden der Hauptversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.013.937,92 auf neue Rechnung vorzutragen.

3.3. Sonstige Angaben nach AktG

Das Grundkapital besteht zum 31. Dezember 2014 aus 4.578.187 Aktien, davon:

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Aktiengattung Zahl je Gattung in Stück Nennbetrag je Gattung
in EUR
Gesamtbetrag je Aktiengattung am Grundkapital
in EUR
Stückaktien (Namensaktien) 3.470.850 1,00 3.470.850
stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A1 408.500 1,00 408.500
stimmberechtigte Vorzugsaktien Serie A2 698.837 1,00 698.837

3.4 gesetzliche Rücklage

Die Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 AktG ist aufgrund § 150 II AktG nicht erforderlich.

4. Verbindlichkeiten

4.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 144 (Vj.: TEUR 6) sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 144 (Vj.: TEUR 6) enthalten.

4.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Die in den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.466 (Vj.: TEUR 7.628) enthaltenen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 104 (Vj.: TEUR 322).

Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 6.241 teilweise durch Buchgrundschulden und Sicherungsübereignungen besichert.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

1. sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 59 (Vj.: TEUR 24). Diese setzen sich zusammen aus einer Devisenoption und der Erstattung von Strom- und Energiesteuer für Vorjahre.

2. sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 2 (Vj.: TEUR 54) Aufwendungen aus der Abschreibungen und der Einstellung in Wertberichtigungen zu Forderungen und in Höhe von TEUR 39 (Vj.: TEUR 36) periodenfremde Aufwendungen. Diese setzen sich hauptsächlich zusammen aus der Korrektur von Investitionszulage und Rückzahlungsverpflichtungen aus Projekten.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 32 (Vj.: TEUR 0) periodenfremde Erträge.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen am 31. Dezember 2014 sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB aus dem Abschluss von Serviceverträgen in Höhe von TEUR 106 (Vj.: TEUR 93).

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  2015
TEUR
2016
TEUR
2017
TEUR
2018
TEUR
gesamt
TEUR
Leasingverträge 48 39 19 0 106

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

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abgegebene Garantieerklärung für: TEUR
Deutsche Leasing (UK) Limited, Reigate 5.633

Aufgrund der Geschäftsentwicklung ist derzeit nicht zu erwarten, dass in nächster Zeit mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist, da eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Prognosezeitraum erwartet wird.

3. Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen

Am 30. März 2015 bestätigte die Gesellschaft gegenüber der VA-Q-TEC LIMITED, Großbritannien, dass sie beabsichtigt, dieser im Falle finanzieller Schwierigkeiten beizustehen.

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer nach Gruppen

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  2014 Vorjahr
Arbeiter 73 72
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 106 95
Insgesamt 179 167

5. Gesellschaftsorgane

5.1 Geschäftsführung

Zu Vorstandsmitgliedern der va-Q-tec AG waren bestellt:

Herr Dr. Joachim Kuhn Vorstandsvorsitzender, Würzburg;

Herr Dr. Roland Caps, Vorstand für Forschung und Entwicklung, Kleinwallstadt;

Herr Christopher Hoffmann, Vorstand für Finanzen, Personal, IT und Einkauf, Würzburg.

5.2 Aufsichtsrat

Zu Aufsichtsratsmitgliedern der va-Q-tec AG waren zum Bilanzstichtag bestellt:

Herr Dr. Gerald Hommel (Vorsitzender), Geschäftsführer, Mainz (ab 27. Juni 2014);

Herr Dipl.-Ing. Uwe H. Lamann (Stellv. Vorsitzender), Vorstand, Sinzing (ab 27. Juni 2014);

Herr Norbert Baier, Kaufmann, Oberscheinfeld (bis 27. Juni 2014);

Herr Andreas Belz, Kaufmann, München (bis 27. Juni 2014);

Herr Dr. Alois Flatz, Investment Manager, London;

Herr Winfried Klar, Kaufmann, Dubai (Vereinigte Arabische Emirate);

Herr Dr.-Ing. Eberhard Kroth, Geschäftsführer, Obernburg;

Frau Dr. Barbara Ooms-Gnauck, Rechtsanwältin, Erfurt (ab 27. Juni 2014);

Herr Thorsten Scheck, Kaufmann, Nürnberg (bis 27. Juni 2014).

5.3 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

6. Angabe Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für die ein Jahresabschluss vorliegt:

Dem Unternehmen liegen Meldungen nach § 20 I AktG vor (Unternehmensbeteiligung von mehr als 25 %).

Am 4. Januar 2011 wurde in Großbritannien die VA-Q-TEC LIMITED gegründet, die sich vorwiegend mit der Vermietung von Thermotransportcontainern beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 90 %.

In Südkorea wurde am 12. Juli 2011 die va-Q-tec Korea, Limited gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100 %.

In den USA wurde am 31. Juli 2013 die va-Q-tec USA, Inc. gegründet, die sich vorwiegend mit dem Vertrieb von Verpackungsprodukten aber auch von Vakuumpaneelen beschäftigt. Die Gesellschaft hält daran 100 %.

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Name und Sitz Anteil
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
VA-Q-TEC LIMITED, Rochester/UK 90,00 2.036 130
va-Q-tec Korea, Limited, Incheon/Südkorea 100,00 (45) (59)
va-Q-tec USA, Inc., East Rutherford/ USA 100,00 (50) (130)

Die Wertansätze der Finanzanlagen der drei ausländischen Tochtergesellschaften berücksichtigen die seit ihrer Gründung angefallenen Anschaffungskosten. Nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter wird mit einer positiven Entwicklung der drei Tochtergesellschaften gerechnet. Insbesondere zeitliche Verzögerungen begründen Planabweichungen, gefährden aber nicht den zukünftigen Unternehmenserfolg. Von daher wurden die Buchwerte beibehalten.

7. Bewertungseinheit nach § 254 HGB i.V.m. § 285 Nr. 23 HGB

Für Darlehen mit einem ursprünglichen Nominalvolumen in Höhe von Mio.EUR 4,21 hat die Gesellschaft zur Begrenzung der Zinsrisiken, die durch die Anbindung der Zinszahlungen an einen variablen Zinssatz entstehen, eine Bewertungseinheit in Form des Micro-Hedging gebildet. Die Gesellschaft hat dazu Swaps erworben. Die Sicherungsbeziehung wird als wirksam eingestuft, da Nominalbetrag, Laufzeit, Zinsanpassungstermine, die Zeitpunkte von Zins- und Tilgungszahlungen sowie die Bemessungsgrundlage für die Zinsanpassung für Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (critical term match). Aufgrund der festgestellten Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ergeben sich zum Bilanzstichtag keine weiteren bilanziellen Konsequenzen. Die Bilanzierung erfolgt nach der sog. „Einfrierungsmethode“.

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Swap Fälligkeit Ursprüngliches Nominalvolumen
TEUR
Nominalvolumen 31.12.2014
TEUR
1568372UK-5 30.07.2016 1.000 209
1568371UK-5 30.07.2016 1.150 257
3866039UK-3 31.12.2019 980 632
4411862UK-4 30.09.2020 280 201
4522321UK 31.12.2020 300 225
5518893UK 30.07.2019 500 450
Gesamt   4.210 1.974

8. Anhangangabe im Sinne des § 285 Nr. 28 HGB

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge untergliedert nach den in § 268 VIII HGB genannten Posten:

Ausschüttungssperre auf

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  TEUR
- aktive latente Steuern 55
Gesamt 55

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

va-Q-tec AG, Würzburg

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014

 

Würzburg, 29. April 2015

gez. Dr. Joachim Kuhn

gez. Dr. Roland Caps

gez. Christopher Hoffmann

ANLAGENSPIEGEL

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 299.727,22 253.157,07 0,00 0,00 552.884,29
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.915.814,33 8.276,34 0,00 0,00 4.924.090,67
2. technische Anlagen und Maschinen 7.461.552,35 1.608.891,43 437.826,52 0,00 9.508.270,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.789.442,93 262.948,01 0,00 0,00 3.052.390,94
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.984.111,15 487.510,89 (437.826,52) 0,00 4.033.795,52
  19.150.920,76 2.367.626,67 0,00 0,00 21.518.547,43
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 167.257,81 1.085.691,07 1.803.950,61 0,00 3.056.899,49
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.863.311,32 260.994,39 (1.803.950,61) 0,00 320.355,10
  2.030.569,13 1.346.685,46 0,00 0,00 3.377.254,59
  21.481.217,11 3.967.469,20 0,00 0,00 25.448.686,31
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  Abschreibungen
  Stand am 1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 242.663,52 39.620,30 0,00 282.283,82
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 495.798,38 156.731,77 0,00 652.530,15
2. technische Anlagen und Maschinen 2.503.512,45 747.069,08 0,00 3.250.581,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.515.796,60 297.631,12 0,00 1.813.427,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.515.107,43 1.201.431,97 0,00 5.716.539,40
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  4.757.770,95 1.241.052,27 0,00 5.998.823,22
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  Buchwerte
  Stand am 31.12.2014
EUR
Stand am 31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 270.600,47 57.063,70
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.271.560,52 4.420.015,95
2. technische Anlagen und Maschinen 6.257.688,77 4.958.039,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.238.963,22 1.273.646,33
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.033.795,52 3.984.111,15
  15.802.008,03 14.635.813,33
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.056.899,49 167.257,81
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 320.355,10 1.863.311,32
  3.377.254,59 2.030.569,13
  19.449.863,09 16.723.446,16

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der va-Q-tec AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Jena, den 29. April 2015

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS ZUM GESCHÄFTSJAHR 2014

Der Aufsichtsrat hat im Verlauf des Berichtsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und beraten. In insgesamt sechs turnusmäßigen, ordentliche Sitzungen, alle unter Anwesenheit des Vorstands, hat sich der Aufsichtsrat über Fragen der Unternehmenspolitik unterrichtet und wichtige Geschäftsvorfälle mit dem Vorstand besprochen, insbesondere solche, die aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen. Sämtliche Beschlussfassungen im Aufsichtsrat, der ab dem 27. Juni 2014 im Amt war, sind stets einstimmig erfolgt.

Die Berichterstattung und das Informationswesen des Vorstands entsprach den Vorgaben gemäß § 90 AktG; danach berichtete der Vorstand regelmäßig mündlich bzw. schriftlich an den Aufsichtsrat. Darüber hinaus fanden auch Informationsgespräche außerhalb der turnusmäßigen Sitzungen, insbesondere mit dem Vorstand, aber auch mit den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern statt, um einen kontinuierlichen und aktuellen Informationsaustausch herzustellen.

Ein Schwerpunkt in der Kontrollfunktion des Aufsichtsrats lag in der Überwachung der Erfüllung der Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KontraG), um durch die Implementierung eines geeigneten Frühwarnsystems zur Wahrung der Interessen der Anteilseigner auf mögliche Risiken rechtzeitig reagieren zu können. Der Aufsichtsrat hat sich dabei intensiv mit den beiden wichtigsten Geschäftsbereichen der Gesellschaft: Appliances, der unter erheblichem Preisdruck stand, und dem neueren, sehr erfolgreichen Geschäftsbereich Container-Vermietung durch die va-q-tec Ltd, UK, beschäftigt.

Der Aufsichtsrat hat regelmäßig an den Sitzungen des Vorstands teilgenommen und diesen bei den anstehenden Aufgaben unterstützt. Dazu wurden auch Empfehlungen abgegeben. Insgesamt konnte eine positive Geschäftsentwicklung beobachtet werden. Der Vorsitzende verwies sodann auf den vorangegangenen Bericht des Vorstands, worin ausführlich die Lage der Gesellschaft dargestellt wurde.

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2014

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 29. April 2015.

BESCHLUSSFASSUNG ÜBER DEN BILANZGEWINN 2014

Die Hauptversammlung vom 26. Juni 2015 beschloss, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.013.937,92 auf neue Rechnung vorzutragen.