![]() Bastei Lübbe AGKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2017 bis zum 31.03.2018Jahresabschluss und zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017/18CORPORATE GOVERNANCEBericht des AufsichtsratesSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,das zurückliegende Geschäftsjahr 2017/2018 war von tiefgreifenden Veränderungen und signifikanten Verlusten geprägt. Nachdem der Aufsichtsrat im Dezember 2016 seine Tätigkeit aufgenommen hatte, haben wir uns sehr intensiv mit der Unternehmensstrategie und der Unternehmensführung auseinandergesetzt, was letztendlich zu einer Erweiterung und Neubesetzung des Vorstands führte. Seit November 2017 erfolgte unter der Führung des Vorstandsvorsitzenden, Carel Halff, eine weitergehende und detaillierte Analyse der Geschäftsbereiche und Beteiligungen. Schließungen und Verkäufe im Beteiligungsbereich führten zu schmerzlichen Verlusten, die nicht zu vermeiden waren, um die zukünftige Entwicklung des Unternehmens nicht noch weiter zu gefährden. Auch das grundsätzlich gut positionierte Kerngeschäft von Bastei Lübbe wurde einer intensiven Überprüfung unterzogen. Die Organisation und Prozesse wurden überarbeitet, Transparenz geschaffen und ein Effizienzsteigerungsprogramm verabschiedet, dass es dem Verlag mittelfristig erlauben wird, wieder angemessene Renditen zu erwirtschaften. Dass all diese Maßnahmen auch zum Abbau von Personal führten ist höchst bedauerlich, war aber vor dem Hintergrund der fortgeschrittenen Krise leider nicht zu vermeiden. Die Sanierung des Unternehmens wird auch von den Finanzierungspartnern von Bastei Lübbe konstruktiv unterstützt und führt zu einer Anpassung des Konsortialkreditvertrages, der die neuen wirtschaftlichen Gegebenheiten berücksichtigt. Auch die Aufarbeitung der Vergangenheit wurde intensiv vorangetrieben. Wir haben die bereits im Geschäftsjahr 2016/17 in Auftrag gegebene besondere Prüfung abgeschlossen und mit den Rechtsberatern des Unternehmens einer rechtlichen Würdigung unterzogen. In der Folge haben sich die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft entschlossen, gegen ehemalige Organe Klage einzureichen. Das Gesamtvolumen der Klagen beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro. Weitergehende Maßnahmen behält sich der Vorstand vor. Die Strategie, den Verlag durch Eigenentwicklungen und Akquisitionen zu einem international agierenden, digitalen Medienhaus zu entwickeln, musste korrigiert werden. Das Kerngeschäft wird durch die Schaffung von mehr Transparenz und Effizienz gestärkt und so für zukünftiges Wachstum ausgerichtet. Gleichzeitig wird Bastei Lübbe auch in Zukunft die Chancen der Digitalisierung nutzen und durch innovative Medienprodukte und Formate, neue Vermarktungsansätze und Vertriebswege sowie optimierte Prozesse die Marktposition weiter stärken und ausbauen. Allerdings stehen zunächst die Verbesserung der Ertragskraft und die Entschuldung des Unternehmens im Vordergrund, bevor signifikante Investitionen in das Wachstum der Unternehmensgruppe vorgenommen werden. Im Rahmen seiner beratenden Funktionen beteiligte sich der Aufsichtsrat an der strategischen Umsetzung von wesentlichen Maßnahmen und Projekten. Im folgenden Bericht informiert der Aufsichtsrat über seine Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr und das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses 2017/2018. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr sämtliche ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Kontroll- und Beratungsaufgaben in vollem Umfang wahrgenommen. Ferner hat der Aufsichtsrat die Arbeit des Vorstandes eng begleitet, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung auf der Grundlage von schriftlichen und mündlichen Vorstandsberichten und gemeinsamen Sitzungen sorgfältig überwacht. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit sowie der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung überzeugt. Von der Möglichkeit, die Bücher und Schriften der Gesellschaft einzusehen (§ 111 Abs. 2 AktG), machten wir im Berichtsjahr keinen Gebrauch. Aufgrund der regelmäßigen, intensiven und zufriedenstellenden Berichterstattung durch den Vorstand, der Prüfung durch und die Gespräche mit den Wirtschaftsprüfern sowie der nachfolgend beschriebenen ergänzenden Überwachungsmaßnahmen bestand hierzu keine Veranlassung. In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren oder in welche der Aufsichtsrat kraft Gesetzes oder Satzung einzubeziehen war, wurden wir stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. Eine Vielzahl von Sachthemen wurden im Geschäftsjahr 2017/2018 eingehend diskutiert. Grundlage hierfür waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstandes an den Aufsichtsrat. So unterrichtete der Vorstand uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf, die Ertrags- und Finanzlage, die Beschäftigungssituation sowie die Planungen und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Abweichungen von den Planungen wurden dem Aufsichtsrat ausführlich erläutert. Die Risikosituation und das Risikomanagement wurden dabei stets sorgfältig berücksichtigt. Zur Vorbereitung erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig Unterlagen vom Vorstand. Auch außerhalb der turnusgemäß festgelegten Sitzungen stand der Vorsitzende des Aufsichtsrates in stetigem Kontakt mit dem Vorstand und besprach mit ihm wesentliche Vorgänge und anstehende Entscheidungen. Zu Geschäftsvorgängen, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat durch den Vorstand auch zwischen den turnusmäßigen Sitzungen unverzüglich und umfassend schriftlich informiert. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand gewissenhaft kontrolliert und bestätigt, dass dieser in jeder Hinsicht rechtmäßig, ordnungsgemäß und wirtschaftlich gehandelt hat. Aufsichtsratssitzungen und Schwerpunkte der Beratungen im AufsichtsratIm Geschäftsjahr 2017/2018 hielt das Aufsichtsgremium - unter Beachtung von § 110 Abs. 1 Satz 1 AktG -insgesamt vier ordentliche Sitzungen und sieben außerordentliche Sitzungen ab, die teilweise im Rahmen von Telefonkonferenzen abgehalten wurden. Darüber hinaus wurden drei Aufsichtsratssitzungen im schriftlichen Umlaufverfahren durchgeführt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben sowohl an den ordentlichen als auch an den außerordentlichen Sitzungen sowie an den Telefonkonferenzen teilgenommen. Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Zu den wichtigsten Beratungsthemen im abgelaufenen Geschäftsjahr zählten:
Des Weiteren erörterten wir im Geschäftsjahr 2017/2018 in den einzelnen Sitzungen folgende, wesentliche Themen: Außerordentliche Sitzung vom 04. April 2017In der Sitzung vom 04. April 2017 wurde die Planung für das Geschäftsjahr 2017/2018 vorgestellt. Die Verabschiedung der Planung wurde vertagt, da einvernehmliche Änderungen vorzunehmen waren und insbesondere die Liquidität über die Aufnahme einer Saisonlinie abzusichern war. Außerordentliche Sitzung vom 06. Juni 2017 (per Telefonkonferenz)In der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 06. Juni 2017, die als Telefonkonferenz abgehalten wurde, hat der Aufsichtsrat den Vorschlag zu einem neuen Vergütungssystem für den Vorstand im Detail besprochen und einstimmig die Einführung dieses Systems beschlossen. Die Hauptversammlung vom 22. November 2017 hat dem Vergütungssystem mit 96,93 % der abgegebenen Stimmen die Zustimmung erteilt. Ferner wurden die wirtschaftlichen Parameter einer möglichen Erweiterung des Vorstands um einen CFO festgelegt und beschlossen, eine Rechtsanwaltskanzlei in die rechtliche Würdigung der Erkenntnisse aus der besonderen Prüfung einzubeziehen. Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren vom 14. Juni 2017Der Aufsichtsrat beschließt am 14. Juni 2017 einstimmig im Umlaufverfahren, dass Herr Ulrich Zimmermann für die Dauer vom 19. Juni 2017 bis zum 30. Juni 2020 zum Finanzvorstand der Bastei Lübbe AG bestellt wird. Dem Abschluss des Vorstandsanstellungsvertrages im Zusammenhang mit der Bestellung von Herrn Zimmermann zum CFO wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt. Außerordentliche Sitzung vom 29. Juni 2017In der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 29. Juni 2017 präsentierte der Vorstand die wesentlichen Ergebnisse der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2016/2017. Darüber hinaus wurde die aktuelle Geschäftsentwicklung im Detail diskutiert und der Stand der Prüfungsarbeiten im Zusammenhang mit der besonderen Prüfung besprochen sowie die nächsten Schritte diesbezüglich festgelegt. Ordentliche Sitzung vom 27. Juli 2017In der Sitzung vom 27. Juli 2017 berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat über den Jahresabschluss 2016/2017. Der Aufsichtsrat erörterte den Bericht eingehend. Zu diesem Tagesordnungspunkt nahm der Abschlussprüfer an der Sitzung teil. Zudem war der Vorstand des Unternehmens anwesend, der ergänzende und erklärende Informationen erteilte. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Bastei Lübbe AG zum 31. März 2017 sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts zum 31. März 2017. In der Sitzung vom 27. Juli 2017 billigte der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung den Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31. März 2017 endende Geschäftsjahr der Gesellschaft sowohl nach HGB als auch nach IFRS Standard. Des Weiteren beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Tagesordnung für die ordentliche Hauptversammlung 2017 inklusive der Beschlussvorschläge der Verwaltung. In der Sitzung am 27. Juli 2017 wurde die Geschäftsplanung für die Geschäftsjahre 2017/18 sowie 2018/19 einstimmig verabschiedet. Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren vom 24. August 2017Der Aufsichtsrat stimmte am 24. August 2017 einstimmig im Umlaufverfahren der Aufnahme einer Saisonkreditlinie in Höhe von 10 Millionen Euro mit dem bestehenden Bankenkonsortium zu. Ordentliche Sitzung vom 14. September 2017In der Sitzung vom 14. September 2017 wurden die wirtschaftliche Lage des Konzerns im Detail besprochen und Handlungsoptionen für die Beteiligungen des Unternehmens erörtert. Im Zusammenhang mit oolipo wurde beschlossen, keine weiteren eigenen Gelder in das Venture zu investieren und der Vorstand wurde gebeten, strategische Optionen für das übrige Beteiligungsportfolio zu entwickeln. Außerordentliche Sitzung vom 20. September 2017 (per Telefonkonferenz)In der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 20. September 2017, die als Telefonkonferenz abgehalten wurde, stimmte der Aufsichtsrat einstimmig dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit Herrn Schierack und der Amtsniederlegung durch Herrn Thomas Schierack als Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender zu. Außerordentliche Sitzung vom 05. Oktober 2017 (per Telefonkonferenz)In der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 05. Oktober 2017, die als Telefonkonferenz abgehalten wurde, stimmte der Aufsichtsrat einstimmig der Aufhebung des bestehenden Vorstandsvertrags mit Herrn Klaus Kluge und dem Abschluss eines neuen Vorstandsvertrages mit einer Laufzeit vom 01. Oktober 2017 bis zum 30. September 2020 zu. Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat dem Vorschlag zur Tagesordnung und den Beschlussfassungen für die Hauptversammlung am 22. November 2017 ebenfalls einstimmig zu. Außerordentliche Sitzung vom 18. Oktober 2017 (per Telefonkonferenz)In der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 18. Oktober 2017, die als Telefonkonferenz abgehalten wurde, stimmte der Aufsichtsrat einstimmig der Bestellung von Herrn Carel Halff als Vorstandsvorsitzender der Bastei Lübbe AG zu. Dem Abschluss des Vorstandsanstellungsvertrages und der Anpassung der Geschäftsordnung/Geschäftsverteilung im Zusammenhang mit der Bestellung von Herrn Halff zum CEO wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt. Ordentliche Sitzung vom 14. November 2017In der Sitzung vom 14. November 2017 besprachen Aufsichtsrat und Vorstand die Halbjahresergebnisse und legten die notwendigen Maßnahmen zur weiteren Analyse der Ist-Situation und der zukünftigen Entwicklungen fest. Ebenfalls wurden in dieser Sitzung mögliche Ansprüche aus den Transaktionen der Vergangenheit besprochen und weitere Prüfungshandlungen festgelegt. Außerordentliche Sitzung vom 13. März 2018Im Mittelpunkt der Sitzung vom 13. März 2018 stand die weitere Vorgehensweise im Hinblick auf die BuchPartner GmbH. Nach Vorlage und Diskussion detaillierter Analysen verschiedener Alternativen im Vorfeld zu der Sitzung, schloss sich der Aufsichtsrat einstimmig dem Vorschlag des Vorstands an, den Verkauf der Beteiligung an die Familie Gellert weiterzuverfolgen und unter bestimmten Parametern abzuschließen. Ordentliche Sitzung vom 21. März 2018In der Sitzung vom 21. März 2018 berichtete der Vorstand detailliert über die aktuellen Entwicklungen bei der Bastei Lübbe AG sowie den Stand des Effizienzsteigerungsprogramms. Ferner wurden einzelne Sanierungsmaßnahmen bei den Tochtergesellschaften erörtert. Die Verabschiedung der Unternehmensplanung wurde zunächst vertagt, um die einzelnen Maßnahmen aus dem Effizienzsteigerungsprogramms hierbei berücksichtigen zu können. Anhand einer im Vorfeld verteilten Unterlage stimmten Vorstand und Aufsichtsrat das weitere Vorgehen im Hinblick auf die Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegenüber Mitgliedern des ehemaligen Aufsichtsrats und Mitgliedern des Vorstands ab. Schadensersatzansprüche sind im Rahmen von Klagen geltend zu machen. Herr Zimmermann stellte das überarbeitete Risikomanagementsystem im Detail vor, der Aufsichtsrat beschloss einstimmig, dieses neue System zeitnah zu implementieren. Darüber hinaus beschloss der Aufsichtsrat am 21. März 2018 einstimmig, den Nicht-Prüfungsleistungen von Ebner Stolz im Geschäftsjahr 2017/18 zuzustimmen, die Zielsetzung für den Vorstand für das Geschäftsjahr 2018/19 gemäß Vorlage festzulegen und auf die Möglichkeit einer freiwilligen Bonuszahlung an den Vorstand in diesem Geschäftsjahr trotz hervorragender Arbeit im Zusammenhang mit der Sanierung der Gesellschaft zu verzichten. EffizienzprüfungDer Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2017/2018, wie vom Corporate Governance Kodex empfohlen, eine Effizienzprüfung durchgeführt. Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass die Bastei Lübbe AG über hinreichende Organisationsstrukturen und -systeme verfügt, um dem Aufsichtsrat die Erfüllung seiner gesetzlichen und satzungsmäßigen Pflichten in angemessener Weise zu ermöglichen. Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat und die geregelten Verfahrensabläufe, die Festlegung zustimmungspflichtiger Geschäfte sowie die rechtzeitige und inhaltlich ausreichende Informationsversorgung der Aufsichtsratsmitglieder sind entscheidende Faktoren dafür, dass der Aufsichtsrat seine Überwachungsaufgaben in gebotener Weise erfüllen kann. Die Aufsichtsratsmitglieder verfügen nach ihren Qualifikationen und jeweiligen beruflichen Erfahrungen über die für ein Aufsichtsratsmitglied der Bastei Lübbe AG erforderlichen Kenntnisse, um ihre Aufgaben effizient zu erfüllen. Deutscher Corporate Governance KodexDer Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2017/2018 erneut mit den Inhalten des Deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Bis auf wenige Ausnahmen befolgt die Bastei Lübbe AG die Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen am 26. Juli 2018, eine eingeschränkte Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG abzugeben, wonach die Gesellschaft mit Ausnahme der Ziffern 4.2.3, 5.1.2, 5.4.1 und 7.1.2 den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 7. Februar 2017, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 7. Februar 2017, entspricht. Die aktuelle Entsprechenserklärung sowie alle früheren Entsprechenserklärungen wurden den Aktionären auf der Unternehmenswebsite dauerhaft zugänglich gemacht. (Weitergehende Erläuterungen zur Corporate Governance können Sie dem "Corporate Governance Bericht" entnehmen). Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2017/2018Die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, hat den vom Vorstand nach den Regelungen des IFRS aufgestellten Jahresabschluss nebst Lagebericht sowie den Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017/2018 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die genannten Unterlagen, der Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie der Prüfungsbericht der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, sind den Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig übermittelt worden. Sie wurden in der Bilanzaufsichtsratssitzung vom 12. und 26. Juli 2018, in welcher der Vorstand den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht und den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns erläuterte und der Abschlussprüfer der Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, ausführlich über das Ergebnis der Prüfung berichtete, umfassend behandelt. In der Sitzung wurden alle Fragen vom Vorstand und dem Abschlussprüfer erschöpfend beantwortet. Der Aufsichtsrat hatte nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichtes, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes sowie des Vorschlags des Vorstandes zur Ergebnisverwendung keinen Anlass, Einwendungen gegen den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zu erheben. Er stimmte in seiner Einschätzung der Lage der Gesellschaft mit dem Vorstand überein und billigte den Jahresabschluss und den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017/2018, der damit festgestellt ist. Dank des AufsichtsratesDas abgelaufene Geschäftsjahr war von signifikanten Veränderungen und Einschnitten geprägt, die für die Sicherung der Zukunft des Unternehmens unvermeidbar waren und leider auch den Abbau von hoch geschätzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Folge hatten. Der Aufsichtsrat dankt vor diesem Hintergrund dem Vorstand, und insbesondere den Mitarbeitern und den Arbeitnehmervertretungen der Bastei Lübbe AG für ihren leidenschaftlichen Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr und die hohe Identifikation mit den Zielen und der Unternehmensphilosophie. Den Aktionären der Bastei Lübbe AG dankt der Aufsichtsrat für das in ihn und in das gesamte Unternehmen gesetzte Interesse und Vertrauen.
Köln, im Juli 2018 Für den Aufsichtsrat Robert Stein, Vorsitzender des Aufsichtsrates Corporate Governance BerichtLeitlinie des HandelnsCorporate Governance steht für eine verantwortungsbewusste Unternehmensführung. Sie umfasst das gesamte System der Leitung und Überwachung eines Unternehmens. Dazu zählen seine Organisation, Werte, geschäftspolitischen Grundsätze und Leitlinien sowie interne und externe Kontroll- und Überwachungsmechanismen. Das Ziel guter und transparenter Corporate Governance ist eine verantwortungsvolle, auf Wertschöpfung ausgerichtete Leitung und Kontrolle des Unternehmens. Dieses Ziel ist eingebettet in Rahmenbedingungen, die unter anderem der Corporate Governance Kodex vorgibt. Die deutsche Bundesregierung hat am 26. Februar 2002 den Deutschen Corporate Governance Kodex erstmals verabschiedet. Dieser wird in der Regel jährlich aktualisiert, zuletzt am 7. Februar 2017. Der Kodex stellt auf wesentliche gesetzliche Vorschriften und Regeln zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften ab und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Transparente Corporate Governance fördert das Vertrauen der nationalen und internationalen Anleger, der Finanzmärkte, der Kunden und anderer Geschäftspartner, der Mitarbeiter sowie der Öffentlichkeit in die Bastei Lübbe AG. Weitergehende Informationen über unsere Corporate Governance Praxis geben wir im Internet unter www.luebbe.com/de/investor-relations/corporate-governance. Auch unsere Entsprechenserklärungen zum Kodex, die Satzung sowie eine Übersicht der Directors' Dealings Transaktionen sind unter dieser Adresse abrufbar. Anteilsbesitz und meldepflichtige GeschäfteNeben den wertpapierrechtlichen Vorschriften ist ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Governance Richtlinien, bestmögliche Transparenz bei Directors' Dealings Transaktionen zu schaffen. Nach § 15a WpHG sind die Mitglieder des Vorstandes, des Aufsichtsrates und weitere Personen mit Insiderkenntnissen sowie diesen nahestehende Personen verpflichtet, den Erwerb oder die Veräußerung von Aktien der Bastei Lübbe AG offenzulegen, sofern diese ein Gesamtvolumen von 5.000 Euro p.a. erreichen oder übersteigen. Neben der europaweiten Veröffentlichung werden zusätzlich alle meldepflichtigen Aktiengeschäfte auch auf unserer Website im Bereich Investor Relations / Directors' Dealings aufgeführt. Organe, Mitglieder des Managements oder ihnen nahestehende Personen haben im Berichtszeitraum keine Aktiengeschäfte vorgenommen. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGBEine gute Corporate Governance ist die Grundlage einer verantwortungsvollen Unternehmensführung. Vorstand und Aufsichtsrat erheben dabei den Anspruch, die Leitung und Überwachung der Gesellschaft nach nationalen und internationalen Standards auszurichten. Unabdingbar ist dafür eine effiziente Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat im Rahmen einer offenen und transparenten Unternehmenskommunikation. Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB beinhaltet neben der Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auch weitere Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und die Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat. Die Berichtsbestandteile der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB sind zudem auf der Internetseite der Bastei Lübbe AG im Bereich "Investor Relations" einsehbar. EntsprechenserklärungVorstand und Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG erklären gemäß § 161 Aktiengesetz: Die Bastei Lübbe AG hat den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Kodexfassung vom 7. Februar 2017 seit der letzten Entsprechenserklärung mit Ausnahme der unten genannten Empfehlungen entsprochen: Fixe und variable Vergütungsbestandteile Vorstandsvergütung (Ziffer 4.2.3)Für Ulrich Zimmermann wurde für die Zeit seines Eintritts bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2017/2018 ein fester Bonusanteil festgelegt. Für Herrn Carel Halff wurde für die Zeit seines Eintritts bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2018/19 ein fester Bonusanteil festgelegt. Zielgröße Frauenanteil im Vorstand (Ziffer 5.1.2)Entgegen der Empfehlung in Ziffer 5.1.2 wurde vom Aufsichtsrat keine Zielgröße für den Frauenanteil im Vorstand festgelegt. Zielgröße Frauenanteil im Aufsichtsrat (Ziffer 5.4.1)Entgegen der Empfehlung in Ziffer 5.4.1 wurde vom Aufsichtsrat keine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat festgelegt. Veröffentlichung von Konzernabschluss und -lagebericht (Ziffer 7.1.2)Entgegen der Empfehlung in Ziffer 7.1.2 wurden der Konzernabschluss und -lagebericht des Geschäftsjahres 2017/2018 aufgrund von Verzögerungen der Konzernabschlussprüfung nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende öffentlich zugänglich gemacht. Arbeitsweise von Vorstand und AufsichtsratDie Bastei Lübbe AG unterliegt als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktienrecht und verfügt daher über eine duale Führungs- und Kontrollstruktur, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten dieser beiden Organe sind gesetzlich jeweils klar geregelt und personell getrennt. Grundlegendes Prinzip einer verantwortungsbewussten Unternehmensführung ist für die Bastei Lübbe AG die Gewährleistung einer effizienten Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat, die durch eine verantwortungsvolle und transparente Unternehmensführung und Kontrollstruktur gekennzeichnet ist. So wurden im Geschäftsjahr 2017/2018 eine Vielzahl von Sachthemen zwischen Aufsichtsrat und Vorstand eingehend diskutiert. Der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstandes sorgfältig und regelmäßig überwacht sowie seine Tätigkeit kontinuierlich beratend begleitet. In allen Entscheidungen war der Aufsichtsrat stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. Der Vorstand unterrichtete ihn regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher oder mündlicher Form über den Geschäftsverlauf, die Ertrags- und Finanzlage, die Beschäftigungssituation und Personalpolitik, die kurz- und langfristige Unternehmens- und Finanzplanung sowie über die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und der Beteiligungsgesellschaften. Abweichungen von den Planungen wurden dem Aufsichtsrat ausführlich erläutert. Die Risikosituation und das Risikomanagement wurden dabei stets sorgfältig berücksichtigt. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand auch außerhalb der in regelmäßigen Abständen stattfindenden Sitzungen mit dem Vorstand bzw. mit dem Vorstandsvorsitzenden in Kontakt und besprach mit ihm die wesentlichen Vorgänge und anstehenden Entscheidungen. Geschäftsverteilung und Arbeitsweise des VorstandesDer Vorstand der Bastei Lübbe AG leitet das Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung und im Unternehmensinteresse, also unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre, seiner Arbeitnehmer und der sonstigen dem Unternehmen verbundenen Gruppen. Der Vorstand handelt dabei frei von Weisungen Dritter und nach Maßgabe des Gesetzes, der Satzung und der vom Aufsichtsrat erlassenen Geschäftsordnung für den Vorstand sowie unter Berücksichtigung der Beschlüsse der Hauptversammlung. Bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen achtet der Vorstand der Bastei Lübbe AG zudem auf Vielfalt (Diversity) und strebt dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen an. Unbeschadet des Grundsatzes der Gesamtverantwortung, wonach alle Mitglieder des Vorstandes die Verantwortung für die Geschäftsführung gemeinsam tragen, führt jedes Mitglied des Vorstandes das ihm übertragene Ressort in eigener Verantwortung und ist in dem ihm zugewiesenen Bereich allein geschäftsführungsbefugt. Dabei ist jedes Mitglied berechtigt, dem Gesamtvorstand zur Beschlussfassung vorgesehene Sachverhalte vorzulegen. Allerdings werden Themen, die von Gesetz wegen dem Gesamtvorstand zugewiesen sind, von allen Mitgliedern gemeinsam behandelt und entschieden. Die Mitglieder des Vorstandes treffen sämtliche Grundsatzentscheidungen zur Geschäftspolitik und -strategie in enger Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat. In diesem Sinn informiert der Vorstand den Aufsichtsrat über alle für das Gesamtunternehmen relevanten Fragestellungen und Themenschwerpunkte. Die entsprechenden Informations- und Berichtspflichten des Vorstandes werden vom Aufsichtsrat in der Geschäftsordnung des Vorstandes detailliert festgelegt. Der Vorstandsvorsitzende hat die Federführung in der Gesamtleitung und der Geschäftspolitik des Unternehmens. Er sorgt für die Koordination und Einheitlichkeit der Geschäftsführung im Vorstand und vertritt die Gesellschaft gegenüber der Öffentlichkeit. In der Regel tritt der Vorstand der Bastei Lübbe AG wöchentlich zu Sitzungen zusammen. Der Vorstand besteht aus den Mitgliedern Carel Halff (verantwortlich für Strategie, Unternehmensentwicklung, M&A, Compliance), Klaus Kluge (verantwortlich für Programm, Vertrieb, Marketing, Presse) und Ulrich Zimmermann (verantwortlich Finanzen, IT, Risikomanagement, Recht, Herstellung, Personal und Vertragsmanagement). Alle Vorstandsmitglieder wurden für die Dauer von drei Jahren bestellt. Arbeitsweise des AufsichtsratesAufgabe des Aufsichtsrates ist es, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens zu beraten und zu überwachen. Da wichtige Entscheidungen der Gesellschaft der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, ist dieser in die Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, eingebunden. Für die Arbeit des Aufsichtsrates beinhalten die Satzung der Gesellschaft und die Geschäftsordnung des Aufsichtsrates umfassende Vorgaben. Der Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG besteht aus drei Mitgliedern. Bei den Vorschlägen zur Wahl der Aufsichtsratsmitglieder wird besonderes Augenmerk auf die zur Wahrnehmung der Aufgabe erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen gelegt. So gewährleisten die Aufsichtsratsmitglieder eine möglichst effektive Unternehmensaufsicht und Unterstützung des Vorstandes in Fragen zur strategischen Ausrichtung. Der Aufsichtsrat besteht aus den Mitgliedern Robert Stein (Vorsitzender des Aufsichtsrats, Geschäftsführer der Arcana Capital GmbH), Dr. Mirko Alexander Caspar (Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Managing Director von Mister Spex) und Prof. Dr. Friedrich L. Ekey (Mitglied des Aufsichtsrats, Rechtsanwalt und Professor für Wirtschaftsrecht an der Rheinischen Fachhochschule in Köln). Der Aufsichtsrat wurde für die Zeit bis zum Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrates für das am 31. März 2018 endende Geschäftsjahr beschließt, gewählt. Satzungsgemäß besteht der Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG aus drei Mitgliedern. Im Hinblick auf die Wahlen zum Aufsichtsrat hat sich das Gremium intensiv mit der Frage der Zusammensetzung des zukünftigen Aufsichtsrates und dem Anforderungsprofil an einzelne Mitglieder befasst. Hierbei ist sicherzustellen, dass jederzeit eine qualifizierte Kontrolle und Beratung des Vorstands geleistet werden kann. Neben allgemeinen Anforderungen im Hinblick auf die persönlichen und fachlichen Kompetenzen einzelner Mitglieder ist sicherzustellen, dass spezifische Kenntnisse vorhanden sind, um den im vergangenen Jahr angestoßenen Veränderungsprozesses adäquat begleiten zu können. Dies beinhaltet insbesondere vertiefende Kenntnisse und Erfahrungen in den folgenden Bereichen:
Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit des Aufsichtsrates, leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange und Repräsentation des Gremiums nach außen wahr. Er steht mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorstandsvorsitzenden, in stetem und regelmäßigem Kontakt und bespricht mit diesem, auch außerhalb der Sitzungen, die wesentlichen Vorgänge und das Unternehmen betreffende anstehende Entscheidungen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates der Bastei Lübbe AG sind keine ehemaligen Mitglieder des Vorstandes. Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt, dass der Aufsichtsrat fachlich qualifizierte Ausschüsse bilden soll. Aufgrund der bei einem dreiköpfigen Aufsichtsratsgremium unvermeidbaren Personenidentität der Ausschuss- und Aufsichtsratsmitglieder hat der Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG derzeit keine Ausschüsse gebildet. Die Mitglieder des Gremiums befinden somit in gemeinsamer Verantwortung über alle zu entscheidenden Sachverhalte. Sofern der Aufsichtsrat zukünftig vergrößert werden sollte, wird über die Bildung von Ausschüssen entschieden werden. Vermeidung von InteressenkonfliktenIm abgelaufenen Geschäftsjahr traten bei den Mitgliedern des Vorstandes bzw. des Aufsichtsrates der Bastei Lübbe AG keine Interessenkonflikte auf, die unverzüglich gegenüber dem Aufsichtsrat offenzulegen gewesen wären. Kein Vorstandsmitglied war Mitglied des Aufsichtsrates bei nicht zum Unternehmen gehörenden Handelsgesellschaften. TransparenzEs ist das Ziel der Bastei Lübbe AG, eine größtmögliche Transparenz zu gewährleisten und allen Zielgruppen die gleichen Informationen zum gleichen Zeitpunkt zur Verfügung zu stellen. Über das Internet können sich alle Zielgruppen über aktuelle Entwicklungen bei der Gesellschaft informieren. Ad-hoc-Mitteilungen der Gesellschaft sind auf der Webseite der Bastei Lübbe AG veröffentlicht. Auch Pressemitteilungen sowie sonstige Unternehmensnachrichten werden hier zur Verfügung gestellt. Die aktuelle sowie sämtliche früheren Entsprechenserklärungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex sind auf der Internetseite der Gesellschaft ebenfalls zugänglich gemacht. Nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz müssen die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der Bastei Lübbe AG und bestimmte Mitarbeiter in Führungspositionen sowie die mit ihnen in enger Beziehung stehenden Personen den Erwerb und die Veräußerung von Aktien der Gesellschaft und sich darauf beziehender Finanzinstrumente offenlegen. Sämtliche Geschäfte von Führungspersonen nach § 15 Wertpapierhandelsgesetz werden auf der Internetseite unter www.luebbe.com/de/investor-relations/corporate-governance/directors-dealings veröffentlicht. Rechnungslegung und AbschlussprüfungDer Jahresabschluss der Bastei Lübbe AG sowie die Zwischenberichte erfolgen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) gemäß den Vorgaben des International Accounting Standards Board. Im Rahmen der Hauptversammlung vom 22. November 2017 ist die Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017/2018 gewählt worden.
Köln, im Juli 2018 Für den Aufsichtsrat Für den Vorstand Robert Stein, Vorsitzender Carel Halff, Vorsitzender Bilanz zum 31. März 2018der Bastei Lübbe AG, KölnAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018der Bastei Lübbe AG, Köln
Anhang für das Geschäftsjahr 2017/18der Bastei Lübbe AG, KölnI. Allgemeine HinweiseDie Bastei Lübbe AG (Amtsgericht Köln, HRB 79249) hat ihren Sitz in der Schanzenstraße 6 - 20, 51063 Köln, Deutschland. Die Bastei Lübbe AG ist ein Medienunternehmen in Form eines Publikumsverlages. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gibt Bastei Lübbe Bücher, Hörbücher, eBooks und weitere digitale Produkte mit belletristischem und populärwissenschaftlichem Inhalt sowie periodisch erscheinende Zeitschriften in Form von Romanheften und Rätselmagazinen heraus. Weiterhin gehört zur Geschäftstätigkeit von Bastei Lübbe die Lizenzierung von Rechten. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 Satz 2 HGB. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes angewandt worden. Darstellung und Gliederung entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken; sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt. Die Bilanzierung und die Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der Abschreibungsverläufe bei den Autorenhonoraren beibehalten worden. Weitere Ausführungen zu den Autorenhonoraren siehe unter Gliederungspunkt III. Erläuterungen zur Bilanz - Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der Abschreibungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017/18 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, kumulierte Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren vorgenommen. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden über 15 Jahre abgeschrieben, da die Gesellschaft beim Erwerb von einem stabilen Geschäftsfeld ausging. Es kann jedoch nicht ganz ausgeschlossen werden, dass die erworbenen Geschäftsbereiche durch Marktveränderungen negativ beeinflusst werden (z. B. im Zuge der Digitalisierung). Es liegen derzeit keine Anhaltspunkte über eine Verkürzung der ursprünglich angenommenen Nutzungsdauern vor. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, kumulierte, nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2017/2018 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend zwischen drei und fünfzehn Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 für den Zeitraum April 2017 bis Dezember 2017 sowie die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 für den Zeitraum Januar 2018 bis März 2018 werden am Ende des Jahres voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 150,00 für den Zeitraum April 2017 bis Dezember 2017 sowie geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu EUR 250,00 für den Zeitraum Januar 2018 bis März 2018 werden unmittelbar als Aufwand erfasst. FinanzanlagenDie Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten abzüglich etwaig notwendiger Abschreibungen bilanziert. Im Geschäftsjahr 2017/18 wurden die Beteiligungen an der Bastei Media GmbH, der BEAM Shop GmbH, der oolipo AG, der BookRix GmbH & Co. KG und der HPR Bild & Ton GmbH mit insgesamt TEUR 1.914 außerplanmäßig abgeschrieben. Außerdem wurden die Anteile an der BuchPartner GmbH und der BHS Service GmbH veräußert. Am 31. März 2018 stellt sich der Beteiligungsbesitz der Gesellschaft wie folgt dar:
1)
Angaben lt. vorläufigem Jahresabschluss zum
31. März 2018 Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Ausleihungen Die Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert. Bestand vorausgezahlter AutorenhonorareAutorenhonorare werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die auf die Autorenhonorare geleisteten Anzahlungen sind zum Nominalbetrag bilanziert. Die aktivierten Autorenhonorare werden um planmäßige Abschreibungen reduziert, die über den voraussichtlichen Zeitraum der Verwertung in Abhängigkeit erwarteter zukünftiger Erlöse ermittelt werden. Diese verwertungsabhängigen Abschreibungsverläufe wurden aufgrund der im Vorjahr erforderlichen hohen außerplanmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr 2017/2018 neu geschätzt. Über die planmäßigen Abschreibungen hinaus werden sowohl bei den Autorenhonoraren als auch bei den geleisteten Anzahlungen zusätzliche Abschreibungen vorgenommen, sofern zukünftig kein ausreichender Absatz mehr erwartet wird. Im Geschäftsjahr wurden außerordentliche Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.728 (i. Vj. TEUR 5.128) vorgenommen und im Materialaufwand unter der Position Aufwendungen für bezogene Leistungen und Abschreibungen auf Autorenhonorare ausgewiesen. UmlaufvermögenVorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Anschaffungskosten gem. § 255 Absatz 1 HGB bilanziert. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen der Sparte "Buch" ist zu Herstellungskosten gem. § 255 Absatz 2 HGB bilanziert. Diese enthalten die Einzelkosten für Material und Druckkosten. Die Gemeinkosten (z. B. Redaktionskosten) sind durch entsprechende Zuschläge auf die Einzelkosten erfasst. Mit Hilfe einer Reichweitenanalyse wurden Überbestände identifiziert und darauf entsprechende Abschläge vorgenommen. Die sonstigen Anzahlungen sind zum Nominalbetrag bilanziert. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Die kreditversicherten Forderungen aus dem Buchbereich werden im Rahmen einer Vereinbarung durch die Vereinigte Verlagsauslieferung arvato media GmbH (VVA), Gütersloh, vorfinanziert. Die von der VVA bezahlten Forderungen, für die die VVA noch kein Geld vom Endkunden erhalten hat, werden weiterhin als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die von der VVA erhaltenen vorfinanzierten Beträge werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 898 (im Vj. TEUR 1.135). EigenkapitalGezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt wie im Vorjahr EUR 13.300.000,00 und ist eingeteilt in insgesamt 13.300.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Eigene AnteileMit Beschluss der Hauptversammlung vom 10. September 2013 wurde der Vorstand gemäß § 78 Absatz 1 Nr. 8 Aktiengesetz ermächtigt, bis zum 1. September 2018 außer zum Zweck des Handels in eigenen Aktien eigene Aktien in einem Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben und diese zu allen zulässigen Zwecken zu verwenden. Zu weiteren Einzelheiten vergleiche die Erläuterungen im zusammengefassten Lagebericht zu den Angaben nach § 289 Absatz 4 HGB. Zum Stichtag 31. März 2018 sind unverändert zum Vorjahr 99.900 eigene Aktien im Eigentum der Gesellschaft (entspricht EUR 99.900,00 bzw. 0,75 % am Grundkapital). In Höhe des Nennbetrages der eigenen Anteile wurde eine Rücklage wegen eigener Aktien gebildet. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 26.659.170,71. Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2016/17 Der ausgewiesene Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016/17 in Höhe von EUR 1.091.912,12 wurde als Gewinnvortrag eingestellt. Genehmigtes KapitalAuf der Hauptversammlung am 30. November 2016 wurde folgender Beschluss gefasst: Der Vorstand ist für die Dauer von zwei Jahren vom Tag der Eintragung von § 7 der Satzung im Handelsregister an ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig gegen Bareinlagen um bis zu insgesamt EUR 1.330.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zulässig, wenn der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung durch Eintragung des Genehmigten Kapitals 2016 im Handelsregister noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages durch den Vorstand, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Aktien erfolgen soll, nicht wesentlich im Sinne der §§ 203, Abs. 1 und 2, 186, Abs. 3, Satz 4 AktG unterschreitet. Sofern während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2016 von anderen Ermächtigungen zur Ausgabe oder zur Veräußerung von Aktien der Gesellschaft oder zur Ausgabe von Rechten, die den Bezug von Aktien der Gesellschaft ermöglichen oder zu ihm verpflichten, Gebrauch gemacht und das Bezugsrecht gemäß oder entsprechend § 186, Abs. 3, Satz 4 AktG ausgeschlossen wird, ist dies auf die vorstehend genannte 10 %-Grenze anzurechnen. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden nicht abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Remissionsrückstellungen in Höhe von TEUR 7.067 (im Vj. TEUR 5.505) für ausgelieferte, aber voraussichtlich zurückgesandte Waren. Die Gesellschaft erteilt den Kunden Gutschriften in Höhe des vollen Rechnungsbetrages. Der Wert der Rückstellung wird unter Zuhilfenahme von durchschnittlichen historischen Rücklieferungsmengen der insgesamt ausgelieferten Waren ermittelt. Bei Romanheften, die nach dem Verfahren der körperlosen Remission vertrieben werden, erfolgt keine Rücksendung der Waren. Es wird lediglich die entsprechende Gutschrift erteilt. Die Bilanzposition "Sonstige Rückstellungen" macht in Summe TEUR 10.877 (im Vj. TEUR 10.121) aus. Neben den bereits erwähnten Remissionen beinhaltet diese Position vor allem noch Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 1.415 (im Vj. TEUR 1.919), Kundenboni, ausstehende Rechnungen und Jahresabschlusskosten. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, soweit sie das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Die Rückstellung bzgl. der Altersteilzeitverpflichtungen ist im Laufe des Geschäftsjahr vollständig verbraucht worden. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind, da sie sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr haben, zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die bestellten Sicherheiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel. Latente SteuernLatente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von immateriellen Vermögensgegenständen, Finanzanlagen und Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Der für die Bewertung grundsätzlich zugrunde zu legende Steuersatz beträgt 32,5 %. Die sich insgesamt ergebenden aktiven latenten Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGBZur Begrenzung des Zinsrisikos wurde am 26. Oktober 2016 ein Zinsswapgeschäft zu einem Festsatz von 0,75 % zur Zinssicherung eines variabel verzinslichen Tilgungsdarlehens in Höhe von EUR 10 Mio. abgeschlossen. Das Darlehen wird zusätzlich mit der jährlich zu ermittelnden Marge (maximal 3 %), abhängig vom Nettoverschuldungsgrad verzinst. Der Nominalbetrag des Derivates von ursprünglich EUR 10 Mio. reduziert sich alle drei Monate um EUR 0,5 Mio. und beträgt zum 31. März 2018 demzufolge EUR 7,5 Mio. Das Darlehen reduziert sich durch Tilgung ebenfalls alle drei Monate um EUR 0,5 Mio. Sowohl Grundgeschäft als auch Sicherungsgeschäft haben eine Laufzeit bis zum 26. November 2021. Zum 31. März 2018 hat das Derivat einen negativen Marktwert von TEUR 97. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse verteilen sich auf die Sparten Buch, Romanhefte/Rätselmagazine und Non-Book, wie folgt:
Von den gesamten Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2017/18 entfallen TEUR 18.352 auf das Ausland (im Vj. TEUR 16.853)
Sonstige betriebliche ErträgeDiese beinhalten u. a.
Periodenfremde Aufwendungen und ErträgeDie Rückforderung von Vorstandstantiemen sowie die Rückerstattung von Zöllen führten zu periodenfremden Erträgen von insgesamt TEUR 328, welche in der GuV in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen sind. MaterialaufwandDer Materialaufwand enthält neben den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren auch Aufwendungen für bezogene Leistungen in Form von Honoraraufwendungen und Abschreibungen auf Autorenhonorare sowie Aufwendungen für drucktechnische Leistungen. PersonalaufwandDer Personalaufwand betrifft im Wesentlichen Gehälter, Tantiemen sowie Abfindungen für ausgeschiedene Mitarbeiter. Die sozialen Abgaben enthalten im Wesentlichen die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenHinsichtlich der auf die einzelnen Positionen der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen entfallenden Abschreibungsbeträge wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Verwaltung, Vertrieb und Distribution, Werbung, Instandhaltung und Mieten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten zudem Kursverluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 81 (im Vj. TEUR 174). Erträge aus BeteiligungenDie Erträge betreffen im Geschäftsjahr 2017/18 ausgeschüttete Gewinne von Beteiligungsunternehmen. ZinsertragIm Zinsertrag sind TEUR 20 (im Vj. TEUR 0) aus der Aufzinsung von Forderungen enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
V. Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen VerpflichtungenSonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Das Bestellobligo aus Autorenverträgen beträgt, bereinigt um schon geleistete Anzahlungen, zum Bilanzstichtag TEUR 15.340. Die Zahlungstermine sind abhängig vom Eintritt im jeweiligen Vertrag geregelter Ereignisse, z. B. der Einreichung des Manuskriptes für ein eingekauftes Werk. VI. Sonstige AngabenEntsprechenserklärung nach § 161 AktGDie Entsprechenserklärung ist auf der Internetseite der Bastei Lübbe AG unter https://www.luebbe.com/de/investor-relations/corporate-governance/entsprechenserklaerung dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht. Vorstand und Aufsichtsrat haben im Juli 2017 die Erklärung gemäß § 161 AktG zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Governance Kodex abgegeben. BeschäftigteDie durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug:
Im Geschäftsjahr 2017/18 waren von den durchschnittlich 253 Angestellten 27% (im Vj. 29 %) männlich und 73 % (im Vj. 71 %) weiblich. AbschlussprüferhonorareDie im Geschäftsjahr vom Abschlussprüfer im Sinne des § 319 Abs. 1 Satz 1, 2 HGB erbrachten Leistungen umfassen Abschlussprüfungsleistungen, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie sonstige Leistungen. Die Abschlussprüfungsleistungen umfassen die Prüfung des Jahres- sowie des Konzernabschlusses der Bastei Lübbe AG. Die anderen Bestätigungsleistungen beinhalten die Prüfung und Bestätigung der Einhaltung vertraglich vereinbarter Finanzkennzahlen (Covenants) zum 31. März 2017. Unter den Steuerberatungsleistungen wird der Aufwand zur Erstellung der Körperschaft- und Gewerbesteuererklärungen der Bastei Lübbe AG, die Prüfung von Steuerbescheiden sowie die Bearbeitung steuerlicher Anfragen ausgewiesen. Die sonstigen Leistungen beinhalten im Wesentlichen die vom Aufsichtsrat beauftragte Überprüfung von Transaktionen der Bastei Lübbe AG in Vorjahren, eine Plausibilisierung der Finanzplanung sowie prüfungsbegleitende Fragestellungen im Zusammenhang mit der unterjährigen Anpassung von Bewertungssystematiken für vorausbezahlte Autorenhonorare und Vorratsvermögen. Die quantitativen Angaben zu den Abschlussprüferhonoraren sind im Konzernanhang der Bastei Lübbe AG enthalten. OrganeMitglieder des Aufsichtsrates waren:
Die ausschließlich fixen Bezüge des Aufsichtsrats sowie ihre Aufteilung für das Geschäftsjahr 2017/18 lauten wie folgt:
Zu Vorstandsmitgliedern der Bastei Lübbe AG wurden bestellt:
Die Gesamtbezüge des Vorstandes sind in den folgenden Tabellen abgebildet:
*
incl. aller Bestandteile der Aufhebungsvereinbarung Herrn Kluge wurde mit Abschluss seines neuen Vorstandsanstellungsvertrages für die vorzeitige Beendigung seines höher dotierten vorherigen Vorstandsanstellungsvertrages eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von TEUR 60 gewährt. Diese Sonderzahlung, die mit Rückforderungsansprüchen aus der Tantiemezahlung für das Geschäftsjahr 2015/2016 in Höhe von TEUR 57 verrechnet wurde, ist rückzahlbar, sofern Herr Kluge bis zum 1. Oktober 2018 als Vorstand ausscheidet. KonzernverhältnisseDie Bastei Lübbe AG, Köln, ist Mutterunternehmen, das als börsennotiertes Unternehmen gemäß § 315a Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufstellt. Dieser wird im Bundesanzeiger und im Unternehmensregister (Amtsgericht Köln, HRB 79249) veröffentlicht. Nach § 20 Abs. 6 AktG und § 26 Abs. 1 WpHG veröffentlichte Mitteilungen (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG)21.10.2014- DGAP-PVR: BASTEI LÜBBE AG: VERÖFFENTLICHUNG GEMÄSS § 26 ABS. 1 WPHG MIT DEM ZIEL DER EUROPAWEITEN VERBREITUNGFrau Birgit Lübbe, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland, am 13.10.2014 die Schwelle von 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 48,87 % (das entspricht 6.500.000 Stimmrechten) betragen hat. 12,78 % der Stimmrechte (das entspricht 1.700.000 Stimmrechten) sind Frau Lübbe gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Dabei werden zugerechnete Stimmrechte über das folgende von Birgit Lübbe kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Lübbe Beteiligungs-GmbH. Die Lübbe Beteiligungs-GmbH, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.04.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland, am 16.04.2015 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. 24.10.2014 - DGAP-PVR: BASTEI LÜBBE AG: VERÖFFENTLICHUNG GEMÄSS § 26 ABS. 1 WPHG MIT DEM ZIEL DER EUROPAWEITEN VERBREITUNGHerr Andreas Roggen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland, am 13.10.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01 % (das entspricht 400.000 Stimmrechten) betragen hat. 24.10.2014 - DGAP-PVR: BASTEI LÜBBE AG: VERÖFFENTLICHUNG GEMÄSS § 26 ABS. 1 WPHG MIT DEM ZIEL DER EUROPAWEITEN VERBREITUNGFrau Eva Meinecke, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland, am 13.10.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01 % (das entspricht 400.000 Stimmrechten) betragen hat. 24.10.2014- DGAP-PVR: BASTEI LÜBBE AG: VERÖFFENTLICHUNG GEMÄSS § 26 ABS. 1 WPHG MIT DEM ZIEL DER EUROPAWEITEN VERBREITUNGFrau Diana Roggen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland, am 13.10.2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01 % (das entspricht 400.000 Stimmrechten) betragen hat. 16.09.2015- DGAP-PVR: BASTEI LÜBBE AG: VERÖFFENTLICHUNG GEMÄSS § 26 ABS. 1 WPHG MIT DEM ZIEL DER EUROPAWEITEN VERBREITUNGFrau Larissa Juliana Zang, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16.09.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland, am 08.09.2015 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,01 % (das entspricht 400.000 Stimmrechten) betragen hat. Korrektur der Veröffentlichung vom 03.12.20151. Angaben zum Emittenten Bastei Lübbe AG Schanzenstraße 6 - 20 51063 KölnDeutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung26.11.2015 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständena. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
Stimmrechtsmitteilung vom 28.07.20161. Angaben zum EmittentenBastei Lübbe AG Schanzenstraße 6 - 20 51063 Köln Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung21.07.2016 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständena. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
Stimmrechtsmitteilung vom 15.07.20161. Angaben zum EmittentenBastei Lübbe AG Schanzenstraße 6 - 20 51063 Köln Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung09.11.2016 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständena. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
Stimmrechtsmitteilung vom 13.07.20161. Angaben zum EmittentenBastei Lübbe AG Schanzenstraße 6 - 20 51063 Köln Deutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung07.02.2017 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständena. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
Stimmrechtsmitteilung vom 24.05.20171. Angaben zum Emittenten Bastei Lübbe AG Schanzenstraße 6 - 20 51063 KölnDeutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung19.05.2017 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständena. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
Stimmrechtsmitteilung vom 24.05.2017 (Korrektur)1. Angaben zum Emittenten Bastei Lübbe AG Schanzenstraße 6 - 20 51063 KölnDeutschland 2. Grund der Mitteilung
3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
4. Namen der Aktionäremit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3. 5. Datum der Schwellenberührung19.05.2017 6. Gesamtstimmrechtsanteile
7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständena. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)
b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG
b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen
9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)
NachtragsberichtDer Vorstand ist bestrebt die Anteile an den Beteiligungen oolipo AG, BookRix GmbH & Co. KG und BEAM Shop GmbH zu veräußern. Im Hinblick auf die Daedalic Entertainment GmbH wird geprüft, ob diese Beteiligung mittelfristig noch zur Geschäftsstrategie passt. Das im Januar 2018 gestartete, umfassende Programm zur nachhaltigen Effizienzsteigerung des Kerngeschäfts dauert an und verfolgt das Ziel, mittelfristig eine nachhaltige Verbesserung der EBIT-Marge im Kerngeschäft zu erreichen. Die im Konsortialkreditvertrag vereinbarten Finanzkennzahlen (Covenants) konnten zum 31. März 2018 nicht eingehalten werden. Grundsätzlich haben dadurch die Kreditgeber ein Kündigungsrecht. Die Kreditgeber haben mit Schreiben vom 28. März 2018 bzw. 30. April 2018 zunächst bis Ende April 2018 und anschließend bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung auf ihr Kündigungsrecht verzichtet. Mit Schreiben vom 18. Juli 2018 haben die Kreditgeber einer Prolongation der Finanzierung bis zum 31. März 2020 zugestimmt. Die rechtliche Dokumentation in Form einer Aktualisierung der kreditvertraglichen Regelungen soll zeitnah umgesetzt werden.. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 14.404.203,37 auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, 25. Juli 2018 Bastei Lübbe AG Der Vorstand Carel Halff Klaus Kluge Ulrich Zimmermann Entwicklung des Anlagevermögens der Bastei Lübbe AG, Köln im Geschäftsjahr 2017/18
Verbindlichkeitenspiegel der Bastei Lübbe AG, Köln zum 31. März 2018
Zusammengefasster Konzernlagebericht und LageberichtUnternehmensprofilGeschäftsmodell des KonzernsDie Bastei Lübbe AG ist ein deutscher Publikumsverlag mit Sitz in Köln, der auf die Herausgabe von Büchern, Hörbüchern und E-Books mit belletristischem und populärwissenschaftlichem Inhalt sowie periodisch erscheinenden Zeitschriften in Form von Romanheften und Rätselmagazinen spezialisiert ist. Weiterhin gehört die Lizenzierung von Rechten zur Geschäftstätigkeit von Bastei Lübbe. Bastei Lübbe unterteilt seine Geschäftstätigkeit in die Segmente "Buch", "Romanhefte und Rätselmagazine" sowie "Digital". Der Geschäftsbereich "Retail" wird mit Verkauf der 51 %igen Mehrheitsbeteiligung an der BuchPartner GmbH mit Wirkung zum 31. März 2018 nicht fortgeführt. Das Segment "Buch" beinhaltet sämtliche Print-, Audio- und E-Book-Produkte der Bastei Lübbe AG, die unter den Labels Lübbe Hardcover, Lübbe Taschenbuch, Ehrenwirth, Eichborn, Baumhaus, Boje, one, LYX, be sowie Lübbe Audio vertrieben werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind im Hardcover-Bereich insbesondere die Blockbuster "Origin" von Dan Brown, "Das Fundament der Ewigkeit" von Ken Follett sowie der 12. Band von Gregs Tagebuch "Und Tschüss!" von Jeff Kinney zu erwähnen. Im Segment "Romanhefte und Rätselmagazine" sorgen Klassiker wie "Der Bergdoktor", "Jerry Cotton", "Geisterjäger John Sinclair" und die Western des Starautors G. F. Unger sowie die unter dem Label "PMV" erscheinenden Rätselformate "Rätselsterne" und "Kreuzwort Riesen" für jährliche Auflagen in Millionenhöhe. Die erfolgreiche Tradition des Unternehmens im Bereich Romanhefte ist seit mittlerweile mehr als 60 Jahren ungebrochen. Der Konzern Bastei Lübbe wird durch das Segment "Digital", das die vollkonsolidierten Gesellschaften Daedalic Entertainment GmbH (Anteil: 51 %, Spieleentwickler), oolipo AG (Anteil: rd. 87 %, StorytellingPlattform), BookRix GmbH & Co. KG (Anteil: rd. 54 %, Selfpublishing-Plattform) sowie BEAM Shop GmbH (Anteil: 100 %, Online-Shop für E-Books) umfasst, komplettiert. Nicht konsolidierte BeteiligungenIm Berichtszeitraum hält Bastei Lübbe Anteile an folgenden nicht konsolidierten Gesellschaften:
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mittelbar, Anteile werden von der Daedalic
Entertainment GmbH gehalten. Oben genannte Tochterunternehmen, an denen die Bastei Lübbe AG mehr als 50 % der Anteile hält, werden nicht konsolidiert, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. Oben aufgeführte Beteiligungen, an denen die Bastei Lübbe AG weniger als 50 % der Anteile hält, werden wegen des Fehlens eines maßgeblichen Einflusses nicht at-equity konsolidiert. Ziele und StrategienDie seit dem Börsengang verfolgte Strategie, einen deutschen Publikumsverlag zu einem internationalen Medienunternehmen mit durchgängiger Verwertungskette zu entwickeln, ist nicht erfolgreich gewesen. Insbesondere der in diesem Rahmen erfolgte Ausbau des Beteiligungsportfolios hat zu Ineffizienzen und Fehlallokationen von Ressourcen geführt und sich als strategisch und wirtschaftlich nicht hilfreich erwiesen. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand einen Strategiewechsel für notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bastei Lübbe AG im Kerngeschäft abzusichern und zu stärken. Als deutscher Publikumsverlag setzt Bastei Lübbe daher zukünftig den Fokus wieder auf die Verwertung nationaler und internationaler Lizenzen. In den Genres "Historische Romane" und "Thriller" gehört Bastei Lübbe mit Weltbestsellerautoren wie Ken Follett und Dan Brown seit Jahren zu den Marktführern in Deutschland. Im Bereich der Frauenunterhaltung ist Bastei Lübbe zudem mit dem Label "LYX" sehr erfolgreich. Eichborn und die Kinderbuch-Labels Baumhaus, Boje und one sowie die Beteiligung am Influencer-Verlag Community Editions runden das Printportfolio von Bastei Lübbe ab. Mit einem im Vergleich zum Branchendurchschnitt weit überdurchschnittlichen Digitalanteil von über 25 % haben die digitalen Aktivitäten von Bastei Lübbe in jüngster Vergangenheit ein beachtliches Wachstum erzielt. Neben dem Label LYX sind insbesondere das Wachstum des Digitalbereichs von Lübbe Audio sowie des Digitalimprints "be" hervorzuheben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die kurz- und mittelfristige Geschäftsstrategie von Bastei Lübbe wie folgt dar:
Zur kurzfristigen Strategie von Bastei Lübbe gehört auch die Trennung von strategisch oder wirtschaftlich nicht relevanten Aktivitäten bzw. von Aktivitäten, die in ihrem Risikoprofil nicht zu Bastei Lübbe passen. Aus diesem Grund ist der Vorstand bestrebt, die Anteile an den drei vollkonsolidierten Beteiligungen oolipo AG, BookRix GmbH & Co. KG und BEAM Shop GmbH zu veräußern. Im Hinblick auf die Daedalic Entertainment GmbH wird geprüft, ob auch diese Beteiligung zur oben formulierten Geschäftsstrategie mittelfristig passt. UnternehmenssteuerungOrganeAls Aktiengesellschaft nach deutschem Recht verfügt die Bastei Lübbe AG über eine duale Führungs- und Aufsichts-struktur, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand besteht aus den drei Mitgliedern Carel Halff (Vorstandsvorsitzender), Klaus Kluge (Vorstand Programm, Vertrieb und Marketing) und Ulrich Zimmermann (Finanzvorstand). Der Vorstand berichtet regelmäßig an den Aufsichtsrat. Die Berichte haben im Wesentlichen die Geschäftspolitik und Strategien sowie die laufende Geschäftstätigkeit zum Inhalt. Der Aufsichtsrat wird über alle Vorkommnisse, die einen erheblichen Einfluss auf die Zukunft der Bastei Lübbe AG haben könnten, unterrichtet. Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des Vorstandes und überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Gesellschaft. Die drei Mitglieder des Aufsichtsrates repräsentieren die Aktionäre. Die Aktionärsvertreter werden im Rahmen der Hauptversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat besteht aus den drei Mitgliedern Robert Stein (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Dr. Mirko Alexander Caspar (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats) und Prof. Dr. Friedrich L. Ekey. Unternehmensinternes SteuerungssystemDas übergeordnete Ziel von Bastei Lübbe besteht in der kontinuierlichen Steigerung des Unternehmenswerts durch Wachstum und Konzentration auf Geschäftsfelder, die die besten Entwicklungschancen und eine Verbesserung der Ertragskraft bieten. Zur Unternehmenssteuerung bedienen sich der Vorstand und der Aufsichtsrat diverser Maßnahmen. Grundlage der strategischen Unternehmensplanung ist eine jährlich aktualisierte Dreijahresplanung mit Gewinn- und Verlustrechnung, Investitionen und Liquidität. Für das direkt folgende Geschäftsjahr wird neben der Top-Down Zieldefinition die Umsatzplanung sehr detailliert und produktbezogen hochgerechnet (Bottom-Up). Auf Basis der finalen Planung wird die Budgetplanung für das folgende Geschäftsjahr abgeleitet. Durch eine monatliche Soll-Ist-Abweichungsanalyse bezogen auf Gesamtumsätze, Segmentumsätze und Ergebnisse wird das Unternehmen gesteuert. Bei Bastei Lübbe stehen folgende finanzielle Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung im Vordergrund (jeweils im Vergleich von Ist, Soll (Plan) und Vorjahr):
Die Kennzahl EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern), die bisher als Ertragskennzahl zur Unternehmenssteuerung herangezogen wurde, wird durch die Kennzahl EBIT zukünftig ersetzt. Nach der Einschätzung des Vorstands lässt sich der vollständige operative Erfolg des wirtschaftlichen Handelns durch das Heranziehen dieser Erfolgsgröße bestmöglich beurteilen. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie Mitarbeiterzahl oder gesellschaftliches Engagement werden nicht zur Steuerung von Bastei Lübbe verwendet, da keine quantifizierbaren Aussagen zu Wirkungszusammenhängen getroffen werden können. Forschung und EntwicklungAls deutscher Publikumsverlag betreibt die Bastei Lübbe AG keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinne. Ein Alleinstellungsmerkmal der Bastei Lübbe AG ist jedoch der Einkauf bzw. die Entwicklung von Stoffen mit umfassenden Verwertungsrechten, die im Programmbereich "Digitales Programm" vor allem in Form von E-Books unter dem Imprint "be" veröffentlicht werden. MitarbeiterZum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte Bastei Lübbe 330 Mitarbeiter gegenüber 595 Mitarbeitern per 31. März 2017. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus der Entkonsolidierung der BuchPartner GmbH, da die Mehrheitsbeteiligung von 51 % mit Wirkung zum 31. März 2018 an den Minderheitsgesellschafter veräußert wurde. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft ist im Jahr 2017 mit 3,8 % so stark gewachsen wie seit 2011 nicht mehr. Triebkräfte der konjunkturellen Entwicklung waren die zunehmenden Investitionen in den Industrienationen, die weiterhin kräftige Expansion in den asiatischen Wachstumsmärkten, ein merklicher Aufschwung in den aufstrebenden Volkswirtschaften Osteuropas sowie eine sich abzeichnende Erholung der Rohstoff exportierenden Länder. Aufgrund des unerwartet positiven konjunkturellen Verlaufs sowohl in den Schwellen- und Entwicklungsländern als auch in den Industrienationen korrigierte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Berechnungen wiederholt nach oben, zuletzt um 0,2 %-Punkte gegenüber der Prognose im Januar 2018. Zu Beginn des Jahres 2017 hatte der IWF noch 3,4 % erwartet.1 Auch die Eurozone profitierte 2017 von der zunehmenden Dynamik der globalen Konjunktur. Insbesondere die Wachstumsraten in Deutschland, Italien und den Niederlanden stiegen infolge des zunehmend dynamischen Binnenkonsums und der höheren Auslandsnachfrage. Für 2017 errechnet der IWF für die Eurozone einen Zuwachs von 2,3 %.2 Deutschland trug im Jahr 2017 laut IWF innerhalb der entwickelten Volkswirtschaften besonders stark zum Wachstum des Welthandels bei und verzeichnete ein kräftiges Plus der Wirtschaftsleistung von 2,2 %, das noch über dem Zuwachs der Eurozone lag.3 Die deutsche Wirtschaft konnte das Tempo laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) nochmals erhöhen und wuchs damit das achte Jahr in Folge. Positive Wachstumsimpulse kamen 2017 primär aus dem Inland. Die privaten Konsumausgaben legten um 2,0 % zu. Zudem trugen nahezu alle Wirtschaftsbereiche positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2017 bei.4 Die Arbeitsmarktsituation war 2017 mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf durchschnittlich 3,7 % nach international vergleichbarer Definition weiterhin sehr positiv. Damit wurde erneut ein Rekordwert seit der Wiedervereinigung erzielt. Eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der deutschen Bevölkerung sowie die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte konnten negative demografische Effekte ausgleichen, sodass im Jahr 2017 auch bei den Erwerbstätigen die höchste Zahl seit der Wiedervereinigung erreicht wurde.5 Die Teuerungsrate in Deutschland stieg im Jahresdurchschnitt 2017 um 1,8 % und damit stärker als in den letzten vier Jahren, in denen die Inflation unterhalb von 1,0 % gelegen hatte. Ursächlich war insbesondere der Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise.6 Das aktuelle Weltwirtschaftsklima hat sich zu Jahresbeginn 2018 laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung weiter verbessert. Im ersten Quartal 2018 stieg der Indikator von 17,1 auf 26,0 Punkte. Das ist der höchste Wert seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2007. Damit wird die aktuelle Wirtschaftslage deutlich positiver beurteilt und auch die Konjunkturerwartungen verbesserten sich außerordentlich, insbesondere in den USA, in der Europäischen Union und in den asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern. Insgesamt verbesserte sich das Weltwirtschaftsklima in allen Regionen rund um den Globus. Das Preisniveau in der Weltwirtschaft soll den Experten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge in den kommenden Monaten weiter dynamisch ansteigen.7
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International Monetary Fund (April 2018):
World Economic Outlook: Cyclical Upswing, Structural Change Branchenumfeld in den Segmenten der Geschäftstätigkeit von Bastei LübbeDer deutsche Buchmarkt ist in Bewegung, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels feststellt, und konnte 2017 zunächst nicht wieder an das starke Vorjahresergebnis mit 1 % Umsatzplus anknüpfen. Das Jahresergebnis im Publikumsmarkt - stationärer Buchhandel, Bahnhofsbuchhandel, E-Commerce und Kauf/Warenhäuser - lag damit insgesamt 2 % unter dem Vorjahreszeitraum. Der stationäre Buchhandel verzeichnete ein Absatzminus von 3 %. Dabei machten sich rückläufige Kundenfrequenzen in den Innenstädten und eine zunehmende Medienkonkurrenz im Buchhandel verstärkt bemerkbar.8 In das Jahr 2018 hingegen startete der gesamte Buchhandel mit einem Plus von 2 % - der Sortimentsbuchhandel stand sogar noch etwas besser da. Für den Januar 2018 berechnet das Marktforschungsinstitut Media Control einen Umsatzzuwachs von 2 %.9 Das Ostergeschäft bescherte dem Buchhandel im März 2018 sogar ein zweistelliges Umsatzplus von 12,2 % nachdem das Osterfest im vergangenen Jahr auf den April gefallen war. Damit ergibt sich für den Buchhandel von Januar bis März 2018 in Summe ein Umsatzplus von 5,2 % gegenüber der Vorjahresperiode.10 E-Books gewinnen bei ihren Nutzern weiter an Bedeutung. Während der Absatz im abgelaufenen Jahr stieg, sank der Umsatz 2017 laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels gleichzeitig um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich dafür waren der Rückgang des durchschnittlichen Kaufpreises von 5,1 % und die um 7,7 % gesunkene Zahl der Käufer. Während der Anteil der E-Book-Käufer an der Gesamtbevölkerung um 0,4 %-Punkte auf 5,2 % zurückging, blieb der Umsatzanteil von E-Books mit 4,6 % hingegen stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Der Absatz von E-Books hingegen legte um 3,9 % gegenüber 2016 zu. Zugleich stiegen die durchschnittlichen Ausgaben der Käufer um 6,8 % und die Kaufintensität legte sogar um 12,6 % im Vergleich zum Vorjahr zu.11 Digital generierte Umsätze spielen in Verlagen mittlerweile eine große Rolle. Ein Großteil der Verlage erzielt laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Umsätze mit E-Books: Rund drei Viertel der mittleren und großen Verlage und rund 60 % bei den kleinen. Der Anteil der E-Book-Downloads an den Gesamtumsätzen der Verlage beträgt durchschnittlich ru nd 6 %.12 Dabei gewinnt das E-Book bei seinen Nutzern weiter an Bedeutung. Sie intensivieren ihre Käufe und Ausgaben weiter. Allerdings macht der Wettbewerb um Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen auch vor dieser Editionsform nicht Halt. Die Branche analysiert derzeit intensiv Veränderungen im Nutzungsverhalten. Ziel ist es, Käufer für das gedruckte wie das digitale Buch zu begeistern und zurückzugewinnen.13 Der Umsatz im Gesamtmarkt für Computer- und Videospiele ist 2017 mit 15 % auf 3,3 Milliarden Euro deutlich gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Damit durchbrach der deutsche Games-Markt laut game -Verband der deutschen Games-Branche - erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke. Während Games (Computer- und Videospiele) um 12 % auf 2,4 Milliarden Euro zulegten, verzeichnete der Markt für Spielekonsolen und Games-Zubehör einen Umsatzsprung von 26 % auf 938 Millionen Euro. Laut game entwickelt sich der GamesMarkt bereits seit vielen Jahren so dynamisch wie kein anderer Medien- und Kulturbereich - sowohl weltweit als auch in Deutschland. Der Umsatz mit virtuellen Gütern und Zusatzinhalten nahm mit einem Plus von 28 % auf 844 Millionen Euro ebenfalls besonders stark zu. Insbesondere die sogenannten Free-to-Play-Spiele setzen auf den Verkauf von virtuellen Gütern und Zusatzinhalten. Entsprechende Titel können kostenfrei gespielt werden, die Spieler haben jedoch die Möglichkeit zusätzliche Level oder virtuelle Währungen zu erwerben. Dagegen sank der Umsatz mit Abonnements um 4 % auf 166 Millionen Euro. Der Teilmarkt der Online-Netzwerke wie EA Access, PlayStation Plus oder Xbox Live Gold wuchs um 57 % auf 179 Millionen Euro.14 Die Abonnements und Streamingdienste für Bücher, sogenannte Flatrate-Modelle, sind laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels bislang keine starken Umsatzbringer. Mehr als zwei Drittel der Verlage erzielen damit weniger als 5 % ihrer Umsätze, davon fast 40 % der Verlage gar keine.15 So verzeichnete die von Amazon gestartete E-Book-Flatrate Kindle Unlimited nach anfänglichen Erfolgen zuletzt drastische Rückgänge der Nutzerzahlen von rund 20 % in weniger als einem halben Jahr. Dabei war das Angebot grundsätzlich auf den Vertrieb von unabhängigen Titeln ausgerichtet; namhafte Verlagstitel gibt es bei der E-Book-Flatrate nur vereinzelt. Dass sich der Markt noch in den Kinderschuhen befindet und die Branche weiterhin mit Vertriebsmodellen experimentiert, zeigt sich auch darin, dass der Rückgang im Fall von Amazon hausgemacht ist. So bietet das Unternehmen mit Prime Reading ein Angebot von rund 500 ausgewählten, quartalsweise wechselnden E-Books an, aus denen sich die Nutzer unbegrenzt bedienen können.16 Der deutsche Pressegroßhandel hat im Jahr 2017 mit dem Handel von Presseprodukten wie unter anderem mit Roman- und Rätselheften einen Umsatz von 1,98 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 5,3 %gegenüber dem Umsatz 2016. Der Gesamtumsatz des Presse-Grossos, der neben dem Pressegeschäft auch den Vertrieb von pressenahen Produkten wie Sammelbildern und Katalogen umfasst, erreichte 2017 einen Wert von 2,03 Milliarden Euro und blieb damit gegenüber dem Umsatz des Vorjahres um 6,1 %zurück. Dies teilte der Bundesverband Presse-Grosso mit. Deutlich stärker als der Umsatz mit Presse sank 2017 der in Exemplaren gemessene Absatz. 1,55 Milliarden Stück Zeitungen, Zeitschriften sowie Roman-, Rätsel- und Comichefte verkauften die deutschen Presse-Grosso-Betriebe an den Einzelhandel. Der Rückgang gegenüber dem Absatz 2016 beträgt 9,4 %. Ein Ende dieser Entwicklung ist zumindest vorderhand nicht abzusehen. Die ersten Wochen des neuen Jahres seien durch weitere Absatz- und Umsatzrückgänge im Pressevertriebsgeschäft gekennzeichnet gewesen, ist aus der Branche zu hören.17 Mit einem Marktanteil von rund 6,3 % belegte Bastei Lübbe im Kalenderjahr 2017 laut Media Control den ersten Platz unter den deutschen Publikumsverlagen im Bereich Hardcover/Paperback Belletristik. Auch in den Programmbereichen Kinder- und Jugendbuch (ab 12 Jahren) sowie Audio gehört Bastei Lübbe mit Marktanteilen von 18,0 % bzw. 7,2 % zu den Top 2 bzw. 3 Publikumsverlagen in Deutschland. Mit einem Marktanteil von rund 6,1 % liegt Bastei Lübbe im Kalenderjahr 2017 im Bereich Taschenbuch Belletristik im Verlagsvergleich auf Platz 7.18
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Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2018:
Buchmarkt 2017: Umsätze leicht rückläufig Geschäftsverlauf und Ertragslage des KonzernsGesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der wirtschaftlichen LageDer Bastei Lübbe-Vorstand ist mit der Geschäftsentwicklung insgesamt nicht zufrieden. Die ursprünglichen Erwartungen lagen bei einem Umsatzanstieg im Konzern auf rund 160 Mio. Euro, tatsächlich erreicht wurden 140,2 Mio. Euro. Im Segment "Buch" stieg der Umsatz von 69,6 Mio. Euro auf 84,7 Mio. Euro. Ursprünglich war der Vorstand von einer höheren Steigerung ausgegangen. Die Umsatz-Verfehlung auf Konzern-Ebene ist darüber hinaus auf die negative Entwicklung der BuchPartner GmbH (Segment "Retail") zurück zu führen, die ihre Umsatzerwartung in Höhe von 46 Mio. Euro um 11,3 Mio. Euro. verfehlte. Das erwartete EBITDA bzw. EBIT in Höhe von 14 - 17 Mio. Euro bzw. 7 - 10 Mio. Euro konnte mit 0,5 Mio. Euro bzw. -18,0 Mio. Euro nicht erzielt werden. Diese Ergebnisverfehlung geht wesentlich auf Einmaleffekte über insgesamt 18,1 Mio. Euro zurück. Hierzu zählen der abschließende Verlust der zum 31. März 2018 veräußerten Beteiligung BuchPartner GmbH in Höhe von 1,6 Mio. Euro sowie Wertminderungen bei weiteren Beteiligungsgesellschaften in Höhe von 8,3 Mio. Euro. Ferner wurden zusätzliche Wertminderungen in Höhe 8,2 Mio. Euro infolge einer Neueinschätzung der Abschreibungsverläufe bei aktivierten Autorenhonoraren vorgenommen. Diese Einmaleffekte konnten trotz deutlicher Umsatz- und Ertragssteigerungen im Kerngeschäft "Buch" nicht ausgeglichen werden. Die im Konsortialkreditvertrag vereinbarten Finanzkennzahlen (Covenants) konnten zum 31. März 2018 in Folge der geschilderten Ergebnisverfehlung nicht eingehalten werden. Die Kreditgeber haben mit Schreiben vom 28. März 2018 bzw. 30. April 2018 zunächst bis Ende April 2018 und anschließend bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung auf ihr Kündigungsrecht verzichtet. Mit Schreiben vom 18. Juli 2018 haben die Kreditgeber einer Prolongation der Finanzierung bis zum 31. März 2020 zugestimmt. Die rechtliche Dokumentation in Form einer Aktualisierung der kreditvertraglichen Regelungen soll zeitnah umgesetzt werden. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2018/2019 sieht der Vorstand unverändert die Notwendigkeit, die Effizienz im Konzern und in der AG konsequent zu steigern. Das im Januar 2018 gestartete umfassende Programm zur Effizienzsteigerung verläuft planmäßig. Hierzu gehören die Trennung von Tochter- und Beteiligungsfirmen, Personalabbau und die Überprüfung der Verlagsprogramme, des Marketings sowie der Prozesse. Erste Erfolge sind sichtbar und führten bereits zur Trennung von der BuchPartner GmbH sowie zu Verbesserungen in den Verlagsprogrammen und im Marketing. Bis zum Ende des laufenden Jahres strebt der Vorstand damit mittelfristig eine nachhaltige Verbesserung der EBIT-Marge im Kerngeschäft um 2 bis 3 %-Punkte auf 6 bis 8 % an. ErtragslageDie Umsatzerlöse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2017/2018 von 146,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016/2017 auf 140,2 Mio. Euro. Positive Impulse kamen hautsächlich aus dem Kerngeschäft "Buch" sowie vom Spieleentwickler und Publisher Daedalic (Segment "Digital"). Im Segment "Retail", das zum 31. März 2018 nicht zu den fortgeführten Geschäftsbereichen gehört, konnte der Umsatz des Vorjahres nicht erreicht werden. Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen die selbst entwickelten Spiele im Segment "Digital" und betragen 3,1 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2017/2018 nach 3,5 Mio. Euro im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen bei 4,4 Mio. Euro im Berichtsjahr nach 2,7 Mio. Euro im Vorjahr. Hierin enthalten ist insbesondere der Ertrag aus der Entkonsolidierung von BuchPartner in Höhe von 3,2 Mio. Euro. Der Materialaufwand liegt insgesamt mit 83,7 Mio. Euro im Berichtsjahr auf dem Niveau des Vorjahres (83,7 Mio. Euro). Höhere Aufwendungen für Honorare und Abschreibungen auf Autorenhonorare wurden durch geringere Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen nahezu kompensiert. Für die fortgeführten Geschäftsbereiche stieg der Materialaufwand dagegen von 48,7 Mio. Euro auf 62,2 Mio. Euro. Die Abschreibungen auf Autorenhonorare stiegen in Folge der Umsatzerhöhung sowie einer Anpassung des erwarteten Abschreibungsverlaufs auf 22,4 Mio. (Vorjahr: 6,3 Mio. Euro) an. In den Aufwendungen für Honorare und Abschreibungen auf Autorenhonorare sind Wertminderungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,2 Mio. Euro) enthalten. Der Personalaufwand ist von 30,6 Mio. Euro auf 28,6 Mio. Euro gesunken. Der Rückgang des Personalaufwandes beruht auf dem Verkauf der Sparte Räder (Segment "Non-Book"; aufgegebener Geschäftsbereich) im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzieren sich von 36,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 33,4 Mio. Euro im Berichtsjahr. Der Rückgang resultiert auch hier vor allem aus dem Verkauf der Sparte Räder im Vorjahr. Bei Bereinigung der aufgegebenen Geschäftsbereiche ("Retail" und "Non-Book") stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 24,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 26,7 Mio. Euro im Berichtsjahr. Der Anstieg wurde im Wesentlichen durch höhere Wertberichtigungen auf Forderungen gegen Beteiligungen sowie erhöhte Werbekosten insbesondere zur Vermarktung der beiden Bestseller von Dan Brown und Ken Follett verursacht. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen deutlich um 12,6 Mio. Euro auf 18,0 Mio. Euro (Vorjahr: 5,4 Mio. Euro) an. Darin enthalten sind Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 5,8 Mio. Euro sowie Wertminderungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 6,1 Mio. Euro. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit im Konzern (EBIT) reduzierte sich im Geschäftsjahr 2017/2018 auf -18,0 Mio. Euro (Vorjahr: -0,3 Mio. Euro). Dafür sind im Wesentlichen die Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 12,1 Mio. Euro sowie zusätzliche Abschreibungen und Wertminderungen auf vorausgezahlte Autorenhonorare in Höhe von 8,2 Mio. Euro verantwortlich. In den fortgeführten Geschäftsbereichen reduzierte sich das EBIT im Geschäftsjahr 2017/2018 auf -12,3 Mio. Euro (Vorjahr: -1,6 Mio. Euro). Neben den oben genannten Einmaleffekten bei der Bewertung der aktivierten Autorenhonorare in Höhe von 8,2 Mio. Euro beliefen sich die Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte hier auf 8,6 Mio. Euro. Bereinigt um diese Aufwendungen belief sich das EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche auf 4,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). Die Überleitung vom berichteten zum bereinigten EBIT zeigt die nachfolgende Übersicht. Geschäftsjahr 2017/18![]() Geschäftsjahr 2016/17![]() Das Finanzergebnis weist einen Netto-Aufwand von 1,7 Mio. Euro aus (Vorjahr: 2,9 Mio. Euro). Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern betrug im Berichtsjahr -19,8 Mio. Euro und lag unter dem Vorjahreswert von -3,2 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern ergab sich ein Periodenergebnis von -16,2 Mio. Euro (Vorjahr: -2,9 Mio. Euro), das mit -12,7 Mio. Euro (Vorjahr: -2,1 Mio. Euro) auf die Aktionäre der Bastei Lübbe AG entfällt. Das Ergebnis pro Aktie betrug -0,96 Euro nach -0,16 Euro im Vorjahr. Dabei wurde im Berichtszeitraum (unverändert zum Vorjahr) eine Aktienstückzahl von 13.200.100 zugrunde gelegt. Geschäftsverlauf der SegmenteUmsatz nach Segmenten![]() EBIT nach Segmenten![]() Der Umsatz im Segment "Buch", das beginnend mit dem 1. April 2017 auch die Umsätze mit digitalen eBook- und Audio-Erzeugnissen der Bastei Lübbe AG enthält, wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 21,7 % auf 84,7 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung steht auf einem breiten Fundament und wird unter anderem durch die Bestseller von Dan Brown und Ken Follett getragen, die Platz eins und zwei im Jahres-Umsatzranking des deutschen Buchmarkts belegten. Der 12. Band des Serienhelden Greg von US-Autor Jeff Kinney eroberte in nur zehn Wochen Platz 1 im Jahres-Bestseller-Ranking des Segments Kinder- und Jugendbuch. Das operative Ergebnis (EBIT) des Segments ging von -1,7 Mio. Euro auf -5,6 Mio. Euro zurück. Bereinigt um die Einmaleffekte aus den zusätzlichen Wertminderungen auf vorausgezahlte Autorenhonorare (2017/2018: 8,2 Mio. Euro; Vorjahr: 5,2 Mio. Euro) und Wertminderungen auf Beteiligungen (2017/2018: 1,6 Mio. Euro; Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) stieg das EBIT im Segment "Buch" um EUR 0,4 Mio. auf 4,2 Mio. Euro. Auch bei dieser Betrachtung war ursprünglich eine höhere Steigerung erwartet worden. Im aufgegebenen Geschäftsbereich "Retail" lag der Umsatz 19,5 % unter dem Vorjahr und reduzierte sich von 43,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 34,7 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Der Umsatzrückgang resultierte aus einer im Aktionsgeschäft gestiegenen Retourenquote sowie geringeren Umsätzen im Bestseller- und Tagesgeschäft. Das EBIT reduzierte sich in Folge des Umsatzrückganges sowie dem Entkonsolidierungsverlust in Höhe von 1,6 Mio. Euro von -1,6 Mio. Euro auf -5,8 Mio. Euro. Mit einem Umsatzplus von 28,0 % steigerte das Segment "Digital" den Umsatz im Berichtsjahr auf 11,0 Mio. Euro. Wachstumstreiber war hier vor allem die Tochtergesellschaft Daedalic mit den erfolgreichen Spielen "The Long Journey Home" und "Shadow Tactics". Das EBIT erreichte -7,9 Mio. Euro nach -1,9 Mio. Euro im Vorjahr. Wesentliche Ursache für den Verlust sind die Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte bei Daedalic und oolipo in Höhe von 6,2 Mio. Euro. Der Umsatz im Segment "Romanhefte und Rätselmagazine" liegt mit 9,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro) nahezu auf dem Vorjahresumsatz. Entsprechend stabil entwickelte sich auch das EBIT und reduzierte sich leicht von 1,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 1,5 Mio. Euro im Berichtsjahr. FinanzlageGrundsätze und Ziele des Finanz- und KapitalmanagementsZieleDie Finanzierungsstrategie des Bastei Lübbe Konzerns verfolgt die folgenden Ziele:
Folgende Kennzahlen sind dabei im Rahmen des Finanz- und Kapitalmanagements von besonderer Bedeutung:
Bastei Lübbe strebt grundsätzlich eine Eigenkapitalquote von mehr als 40 % sowie ein Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zu Konzern-EBITDA von 2,5 oder weniger an. Die Eigenkapitalquote liegt unter dem Zielwert und beträgt zum 31. März 2018 31,9 %. Die Kennzahl "Nettofinanzverschuldung zu Konzern-EBITDA" liegt ebenfalls unter dem Zielwert. FinanzierungsmixDer Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 30. November 2016 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 10 % zu erhöhen. Zur Gewährleistung der finanziellen Flexibilität setzt Bastei Lübbe gezielt auf einen ausgewogenen Mix aus Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die externe Finanzierung von Bastei Lübbe stellt sich zum Stichtag wie folgt dar:
Das Konsortialdarlehen wird derzeit neu verhandelt. Es ist eine Restlaufzeit bis März 2020 vorgesehen. Der Zinssatz ist variabel und hängt von dem Erreichen der vereinbarten Finanzkennzahlen (Covenants) ab. Aufgrund der branchenüblichen Kombination aus langen Zahlungszielen unserer Kunden sowie hohen Zahlungen von Garantiehonoraren an Autoren vor Buchveröffentlichungen, hat Bastei Lübbe einen nicht unerheblichen Finanzierungsbedarf. Entsprechend der Konzernstruktur erfolgen die Finanzierungen separat für die Bastei Lübbe AG und für die übrigen Konzerngesellschaften. Insbesondere die Daedalic Entertainment GmbH verfügt über eigene Kreditfinanzierungen. Folgende Kriterien werden bei der Auswahl der Finanzierungsinstrumente von Bastei Lübbe berücksichtigt:
DividendenpolitikDer Vorstand verfolgt das Ziel einer auf Kontinuität ausgerichteten Dividendenpolitik, um die Aktionäre mit einem Anteil in Höhe von 40-50 % des auf die Aktionäre der Bastei Lübbe AG entfallenen Jahresüberschusses am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Voraussetzung hierfür ist die Vereinbarkeit mit der Finanzierungssituation der Unternehmensgruppe und der langfristigen und nachhaltigen Geschäftsentwicklung. Im Hinblick auf den negativen Konzernjahresüberschuss werden Vorstand und Aufsichtsrat daher der ordentlichen Hauptversammlung am 19. September 2018 erneut eine Aussetzung der Dividendenausschüttung vorschlagen. Derivative FinanzinstrumenteZur Begrenzung des Zinsrisikos des langfristigen Konsortialdarlehens wurde am 26. Oktober 2016 ein Zinsswap-Geschäft für ein Kreditvolumen von ursprünglich 10 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis zum 26. November 2021 und einem festen Zinssatz von 0,75 % abgeschlossen. Der Nominalbetrag des Derivates reduziert sich alle drei Monate um 0,5 Mio. Euro und beträgt demzufolge am Bilanzstichtag noch 7,5 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden drei weitere Zinsswap-Geschäfte für ein Kreditvolumen von insgesamt 3 Mio. Euro mit einer Laufzeit bis zum 28. Juni 2019 bzw. 30. Juni 2019 und einem festen Zinssatz von 3,0 % abgeschlossen. Zum 31. März 2018 ergibt sich ein (negativer) Marktwert (Fair Value) der Zinsderivate in Höhe von -211 TEUR, der unter den langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen ist. Bilanziell wird kein Hedging vorgenommen. KapitalstrukturZum 31. März 2018 beinhalten die Liquiditätsreserven des Konzerns flüssige Mittel von 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Innerhalb der bestehenden Kreditvereinbarungen bestehen Kreditlinien mit einem Volumen von insgesamt 40,6 Mio. Euro. Diese Kreditlinien waren zum Abschlussstichtag zu 77 % in Anspruch genommen. Der Bastei Lübbe-Konzern hatte am 31. März 2018 kurz- und langfristige Finanzschulden in Höhe von 31,0 Mio. Euro (Vorjahr: 42,6 Mio. Euro). Davon sind 26,1 Mio. Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro) innerhalb der nächsten 12 Monate fällig. Per 31. März 2018 bestand eine Netto-Verschuldung von 30,1 Mio. Euro (Vorjahr: 41,4 Mio. Euro). Ursächlich für den Rückgang war der Verkauf der Beteiligung an der BuchPartner GmbH. Liquiditätsanalyse und InvestitionenDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank konzernweit von 11,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,5 Mio. Euro im Berichtsjahr. Durch den Abschluss eines Factoring-Vertrages wurde im Vorjahr im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebundene Liquidität einmalig freigesetzt. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Berichtsjahr gesunken, was zu einem entsprechenden Mittelabfluss geführt hat. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit veränderte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahreswert (12,3 Mio. Euro) auf -0,5 Mio. Euro. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 4,6 Mio. Euro betreffen wie im Vorjahr (6,5 Mio. Euro) insbesondere die Entwicklung von Spielen bei der Daedalic Entertainment GmbH. Die Sachanlageinvestitionen (1,1 Mio. Euro) bezogen sich in erster Linie auf konzernweite Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. Aus dem Verkauf der Beteiligung an der Buchpartner GmbH flossen dem Bastei Lübbe Konzern Zahlungsmittel (abzüglich veräußerter liquider Mittel) in Höhe von 5,1 Mio. Euro zu. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wies im Berichtsjahr hauptsächlich einen Mittelabfluss von insgesamt 5,2 Mio. Euro (i. Vj.: Mittelzufluss 2,0 Mio. Euro) aus. Hier überstiegen die Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-) Krediten die Summe aus der Aufnahme. VermögenslageDie Bilanzsumme des Konzerns ist im Vergleich zum 31. März 2017 um 44,6 Mio. Euro auf 101,5 Mio. Euro (Vorjahr 146,1 Mio. Euro) gesunken. Die Reduzierung beruht insbesondere auf der Entkonsolidierung der BuchPartner GmbH, aber auch auf dem Rückgang des Bestands vorausgezahlter Autorenhonorare und der sonstigen immateriellen Vermögenswerte. Bilanz: Aktiva![]() Bilanz: Passiva![]() Die langfristigen Vermögenswerte betragen 59,9 Mio. Euro nach 89,5 Mio. Euro zum 31. März 2017. Die immateriellen Vermögenswerte sind von 39,9 Mio. Euro auf 21,2 Mio. Euro gesunken. Die Reduzierung betrifft vor allem den Rückgang der entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte (von 11,5 Mio. Euro auf 5,7 Mio. Euro) in Folge der Wertminderungen der Firmenwerte der BuchPartner GmbH, BEAM Shop GmbH und BookRix GmbH & Co.KG sowie der sonstigen immateriellen Vermögenswerte inkl. der geleisteten Anzahlungen (von 19,3 Mio. Euro auf 7,9 Mio. Euro). Der Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare ist von 37,4 Mio. Euro auf 27,8 Mio. Euro gesunken. Die Reduzierung beruht insbesondere darauf, dass zum 31. März 2018 höhere Abschreibungen und Wertminderungen im Rahmen der Anpassung des erwarteten Abschreibungsverlaufs vorgenommen wurden. Die Sachanlagen sind mit 2,0 Mio. Euro insbesondere aufgrund der Entkonsolidierung von BuchPartner um 1,6 Mio. Euro gesunken. Die Finanzanlagen haben sich von 4,4 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro wertminderungsbedingt reduziert. Die kurzfristigen Vermögenswerte liegen bei 41,6 Mio. Euro nach 56,5 Mio. Euro zum 31. März 2017. Die Reduzierung um 14,9 Mio. Euro resultiert insbesondere aus gesunkenen Vorräten von 30,2 Mio. Euro zum 31. März 2017 auf 18,5 Mio. Euro zum 31. März 2018 in Folge der Entkonsolidierung von BuchPartner. Die übrigen kurzfristigen Aktiva sind in etwa konstant geblieben. Der den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbare Anteil am Eigenkapital liegt mit 31,1 Mio. Euro unter dem Vorjahr (43,9 Mio. Euro). Der Grund liegt in dem auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallenden negativen Periodenergebnis von 12,7 Mio. Euro. Die langfristigen Schulden betragen 7,4 Mio. Euro nach 40,7 Mio. Euro zum 31. März 2017. Die latenten Steuerverbindlichkeiten haben sich von 4,3 Mio. Euro zum 31. März 2017 auf 1,2 Mio. Euro reduziert. Die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten betrugen zum 31. März 2017 34,4 Mio. Euro und haben sich im Wesentlichen in Folge der Nicht-Einhaltung der im Konsortialkreditvertrag vereinbarten Finanzkennzahlen durch eine Umgliederung in die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten auf 5,1 Mio. Euro reduziert. Die kurzfristigen Schulden liegen bei 61,7 Mio. Euro zum 31. März 2018 nach 54,3 Mio. Euro zum 31. März 2017. Die finanziellen Verbindlichkeiten sind von 16,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 33,1 Mio. Euro im Berichtsjahr durch oben genannte Umgliederung gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 28,4 Mio. Euro auf 19,3 Mio. Euro im Zuge der Entkonsolidierung von BuchPartner GmbH reduziert. Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. NachtragsberichtDie entsprechenden Angaben können dem Konzernanhang unter Nr. 47 entnommen werden. PrognoseberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenFür 2018 sowie das nächste Jahr rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem starken Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung von jeweils bis zu 3,9 %, getragen von einer dynamischen Konjunktur, einem vorteilhaften Kapitalmarktumfeld und anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen sowie der expansiven Fiskalpolitik in den Vereinigten Staaten.19 In Europa wird sich die wirtschaftliche Expansion laut Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) allmählich verlangsamen. So sollen die außenwirtschaftlichen Impulse auch wechselkursbedingt geringer werden und der Produktionsanstieg in einigen Ländern durch zunehmende Kapazitätsengpässe gebremst werden. Dennoch bleibt die Konjunktur nach Prognose des IfW weiter aufwärtsgerichtet, gestützt durch niedrige Zinsen und eine expansive Finanzpolitik. Die Inflationsrate wird sich im Euroraum laut Konjunkturforschung 2018 und 2019 wenig verändern und gegenüber den Vorjahren voraussichtlich bei 1,5 % liegen. Unterdessen soll sich auch der Rückgang der Arbeitslosigkeit fortsetzen, sodass bei schnelleren Lohnsteigerungen die Arbeitseinkommen steigen und den Konsum weiter stützen. Laut IfW soll die Wirtschaft im Euroraum 2018 mit einem kaum veränderten Tempo von 2,4 % expandieren. Gemessen am Potenzialwachstum wird der Produktionsanstieg im Jahr 2019 mit 2,1 % noch immer kräftig sein.20 Nach einem dynamischen Anstieg von 2,2 % im abgelaufenen Jahr soll sich die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland laut des IfW im Jahr 2018 weiter auf 2,5 % beschleunigen. Für 2019 wird ein Anstieg um 2,3 % erwartet. Die deutsche Wirtschaft bewegt sich in Richtung Hochkonjunktur. Das IfW rechnet damit, dass die weiter steigende Beschäftigung zu wachsenden Einkommen führt. Der infolgedessen angeregte Konsum wird durch Abgabensenkungen und Leistungsausweitungen der neuen Bundesregierung zusätzlich stimuliert werden. Der Außenhandel expandiert lebhaft, allerdings mit etwas geringeren Raten. Die Inflationsrate soll sich bei einem Wert von 1,7 % im Jahr 2018 und bei rund 2,0 % im Jahr 2019 bewegen. Bei der weiter steigenden Auslastung der Produktionskapazitäten rechnet das IfW damit, dass die Unternehmensinvestitionen infolge der notwendigen Kapazitätserweiterungen zunehmen werden. Die Beschäftigung in Deutschland bleibt weiter aufwärtsgerichtet. 2018 soll die Arbeitslosenquote auf 5,2 % und 2019 auf 4,8 % sinken.21
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International Monetary Fund (April 2018):
World Economic Outlook: Cyclical Upswing, Structural Change Künftige BranchensituationDie wirtschaftliche Lage des Buchhandels stellt sich im ersten Quartal des Jahres 2018 mit einem Umsatzplus von 5,2 % gegenüber der Vorjahresperiode (Januar bis März) gut dar. Das Ostergeschäft bescherte dem Buchhandel im März 2018 sogar ein zweistelliges Umsatzplus von 12,2 %, nachdem das Osterfest im vergangenen Jahr auf den April gefallen war.22 Unterdessen geht die Schere zwischen Buchkäufern und Nichtkäufern weiter auseinander. Nur noch 46 % der Bevölkerung, also weniger als die Hälfte, treten im Buchhandel als Käufer in Erscheinung. Damit steht einer zunehmend sinkenden Zahl von Intensivkäufern eine wachsende Zahl von Konsumenten gegenüber, die keine Bücher kauft. Der Rückgang betrifft überproportional die junge (14-29 Jahre) und die mittlere (30-59 Jahre) Altersgruppe - unabhängig vom Bildungsniveau.23 Es zeichnet sich laut dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels ab, dass gerade die sozialen Medien mit ihrer hohen Kommunikationsdichte die Zeitbudgets der Nutzer immer stärker beanspruchen. Die Branche blickt dennoch optimistisch ins neue Jahr. Mit nahezu flächendeckenden Cross-Channel-Aktivitäten reagiert der Buchhandel auf die Wünsche der Kunden. Er kombiniert die Vorteile des Handels vor Ort mit denen des Online-Einkaufs. Dennoch bleiben Buchhandlungen und Verlage gefragt, überzeugende Konzepte zur Kundenansprache und -bindung zu entwickeln, damit sich der Stellenwert des Buches und des Lesens in der Gesellschaft festigt.24 Positive Signale für die Buchbranche sendet auch die Politik, die sich im Koalitionsvertrag von Union und SPD für eine Stärkung der Kultur- und Kreativwirtschaft ausspricht. Dazu zählen die Wiederherstellung der Verlegerbeteiligung an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften, die Evaluation des Urheberrechts im Bereich Wissenschaft und Bildung, die Absatzwerbung für preisgebundene Bücher und der reduzierte Mehrwertsteuersatz für E-Books.25 Laut der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) wird das Umsatzvolumen und die Zusammensetzung des deutschen Buchmarkts auch bis 2021 weiterhin vorrangig durch die jeweiligen Kundenpräferenzen (Print- oder Digitalprodukte) in den einzelnen Segmenten wie auch durch die unterschiedlich ausgeprägte Bereitschaft, hierfür zu bezahlen, bestimmt. Dabei sollen steigende E-Book-Umsätze die voraussichtlich in allen Segmenten rückläufigen Printmärkte in Deutschland kompensieren. Die Nachfrage nach Büchern in Deutschland wird demnach sehr stark und robust bleiben und sich weiterhin gegen die Unterhaltungsmedien wie Fernsehen und Internet behaupten können. Unterstützend wirkt sich die demografische Entwicklung in Deutschland aus. So sind die zunehmend kaufkräftigen älteren Menschen, die tendenziell mehr Zeit zum Einkaufen und Lesen haben, bereit, hohe Preise für Bücher in lokalen Buchläden zu bezahlen. Dennoch wird der Buchmarkt in Deutschland laut Schätzungen von PwC einen durchschnittlichen jährlichen Rückgang von 3 % bis zum Jahr 2021 verzeichnen.26 Dabei hat der Markt für E-Books noch unausgeschöpftes Wachstumspotenzial. Wie groß es ist, ist allerdings strittig. Während das Marktforschungsunternehmen Statista weltweit mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,3 % bis 2022 rechnet, wird für Deutschland im gleichen Zeitraum ein Anstieg von 0,7 % pro Jahr angenommen. Insgesamt wird sich das Wachstum laut Statista aber verlangsamen.27 28 Die Experten von PwC hingegen erwarten, dass der Markt für E-Books in Deutschland bis 2021 jährlich um durchschnittlich 15,8 % wachsen wird.29 Auch der Markt für elektronische Spiele (E-Games) in Deutschland wird laut der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in den kommenden Jahren von Dynamik, Veränderung und Wachstum geprägt sein. Die Experten von PwC erwarten, dass der Markt für Computer- und Videospiele jährlich um durchschnittlich 7,5 % wachsen wird. Wachstumstreiber ist die VR-Technologie (Virtual Reality) und die zunehmende Verbreitung von VR-Brillen, die noch nie so groß gewesene Auswahl an Spieleplattformen sowie die Konvergenz von Computern und Konsolen. Zusätzliche Impulse kommen von der rapiden Verbreitung von Smartphones und der immer stärker genutzten Möglichkeit, auf diesem Medium Videospiele zu spielen. Selbst der Videospielemarkt wird zusehends digitaler. Spiele werden vermehrt online erworben, wobei die Spieler nicht mehr an einen Hersteller gebunden sind, sondern dank dem Play-Anywhere-Phänomen der letzten Jahre plattformübergreifend miteinander verbunden sind.30 Bezogen auf die Segmententwicklung Grosso mit den aktuellen Daten aus dem 1. Quartal 2018 (Quelle: DPV Vertriebsservice GmbH, 07.05.2018) lässt sich über alle Objekte ein deutlicher Rückgang des Umsatzes Euro VKP in 2018/Q1 konstatieren: -6,05 % zu 2017/Q4 und -11,04 % zu 2017/Q1. Im Vergleich dazu fällt der Absatzrückgang 2018/Q1 zu 2017/Q4 mit -4,02 % geringer aus, was vornehmlich auf Preiserhöhungen zurückzuführen ist.31 Im Jahresverlauf ist deutlich zu erkennen, dass der Bezug über alle Objekte im Grosso (=Auslieferungsmenge) weiterhin stetig sinkt und in 2018/Q1 13,0 % unter 2017/Q1 liegt. Bestätigt wird dieser Trend durch den IVW Quartalsbericht 2018/Q1, Marktentwicklung Segmente: Über alle Objektgruppen weist die IVW einen Verkaufsrückgang um 7,0 % zu 2017/Q1 aus, besonders betroffen sind hierbei die Segmente Reise-, Jugend- und Food-Zeitschriften. Schaut man sich das Segment Romane und Rätsel im Grosso isoliert an, so fällt der Umsatzrückrang in 2018/Q1 zu 2017/Q4 mit 9,95 % und zu 2017/Q1 mit 18,09 % noch deutlich höher aus als im Gesamtmarkt. Der Absatz ging in 2018/Q1 zu 2017/Q1 gar um 18,52 % zurück. Auffällig ist hierbei zum einen die gegenüber dem Vorjahr gestiegene Titelanzahl und zum anderen der deutliche Rückgang der eingeschalteten Einzelhändler. Diesen Trend verzeichnen auch die Rätselmagazine der Bastei Lübbe AG. Der Bezug wurde im Verlauf des letzten Jahres weiterhin stark reduziert, was in den meisten Fällen rückläufige Absätze nach sich zog.32 Nach knapp einem Jahr schwieriger Verhandlungen haben die sieben Verlage der sogenannten Verlagskoalition und der Bundesverband Presse-Grosso eine Einigung über die Konditionen erzielt, zu denen die Pressegroßhandlungen ab 1. März 2018 die Belieferung des Presseeinzelhandels mit Zeitungen und Zeitschriften besorgen werden. Die Laufzeit der neuen Vereinbarung beträgt fünf Jahre. Ziel waren der Erhalt und die Zukunftssicherung der Pressevielfalt in Deutschland über einen flächendeckenden und diskriminierungsfreien Vertrieb von Zeitungen und Zeitschriften in Partnerschaft mit einem leistungsfähigen, offenen, effizienten und zukunftsfähigen Grosso-System. Kritik an der neuen Vereinbarung übte u.a. der in Hamburg ansässige Arbeitskreis Mittelständischer Verlage (AMV), dem auch die Bastei Lübbe AG angehört. Der AMV hat beim Bundeskartellamt eine Anfrage eingereicht, um von der Behörde prüfen zu lassen, ob die Neuregelung der Handelsspannen, auf die die sieben Verlage der sogenannten Verlagskoalition und der Bundesverband Presse-Grosso sich Ende Februar geeinigt haben, wegen diskriminierenden Verhaltens rechtswidrig sei. Eine Stellungnahme vom Bundeskartellamt liegt noch nicht vor. Insbesondere die eingeführte Malus-Regelung bei Nichterreichen einer Mindestumsatzzahl je Objekt und Einzelhändler stößt bei Verlagen mit kleinen und mittleren Auflagen auf Widerstand. In einer Zeit belletristischer Bücher und digitaler Medien sind Romanhefte mit Millionen-Auflagen und einer treuen Leserschaft eine attraktive Nische im Buchmarkt. Die Verlage entwickeln die lukrative Nische zudem weiter und hauchen dem Romanheft als E-Book in mehrfacher Hinsicht neues Leben ein. Unterstützt wird diese Entwicklung durch das Bedürfnis nach einem Happy End in unsicheren Zeiten. Über digitale Medien ist es bei geringen Grenzkosten zudem möglich, bisher nur als gedrucktes Romanheft veröffentlichte Ausgaben nachzubestellen und Titel anzubieten, die nur elektronisch veröffentlicht werden, beispielsweise aus den Bereichen Steampunk, Gender Romance oder Erotik.33
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Institut für Weltwirtschaft Kiel (März 2018):
Deutsche Konjunktur im Frühjahr 2018 Erwartete Ertrags- und Finanzlage des KonzernsMit Zuversicht blickt der Vorstand auf den Fortgang des aktuellen Geschäftsjahres 2018/2019. Einerseits besitzt die Verlagsgruppe ein attraktives Herbstprogramm für 2018. Neben Band 13 von "Greg's Tagebuch", der als sicherer Umsatzkandidat gilt, wird der Erfolgsautor Timur Vermes mit einer aufsehenerregenden Polit- und Mediensatire an den Erfolg von "Er ist wieder da" anknüpfen. Sichere Bestseller-Garanten sind zudem Autoren aus den Verlagen LYX und Bastei Lübbe Taschenbuch, allen voran Mona Kasten und Petra Hülsmann; ein gesetzter Bestseller-Anwärter für Platz 1 ist die Taschenbuch-Ausgabe von Dan Brown "Origin", die im September erscheint. Auf der anderen Seite geht der Vorstand nach intensiver Analyse und mit Fortschreiten der Portfoliobereinigung nun davon aus, dass sich mit der Konzentration auf das Kerngeschäft auch die Berechenbarkeit der Ertragslage deutlich verbessert hat. Sowohl in Bezug auf die negativen Einmaleffekte bei Beteiligungen als auch für die aktivierten Autorenhonorare, sind aus heutiger Sicht alle notwendigen Schritte eingeleitet worden und deren Effekte in der Bilanz eingearbeitet. Zugleich sollte das konsequent weitergeführte und umgesetzte Effizienzprogramm seine positive Wirkung entfalten. Im laufenden Geschäftsjahr 2018/2019 wird der Umsatz im Konzern bei etwa 95 Mio. Euro (Berichtsjahr: 140 Mio. Euro) erwartet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vergleich zum Berichtsjahr durch den Verkauf der BuchPartner GmbH rund 33 Mio. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2018/2019 fehlen. Die wesentlichen Beiträge kommen von der Bastei Lübbe AG in Höhe von rund 88 Mio. Euro. Davon entfallen rund 78 Mio. Euro (Berichtsjahr: 85 Mio. Euro) auf das Segment "Buch". Im Berichtsjahr hatten die beiden Blockbuster von Dan Brown und Ken Follett für einen zusätzlichen Umsatzschub gesorgt. Im Segment "Digital" wird ein Umsatz in der Größenordnung von 10 Mio. Euro (Berichtsjahr: 11 Mio. Euro) erwartet, der im Wesentlichen auf die Tochtergesellschaft Daedalic Entertainmment GmbH entfällt. Das Segment "Romanhefte und Rätselmagazine" sollte wie im Berichtsjahr einen Umsatz in Höhe von rund 10 Mio. Euro erreichen. Trotz der Aufwendungen für das Effizienzprogramm in einer Größenordnung von 2 Mio. Euro sowie für die Bereinigung des Beteiligungsportfolios in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro wird bereits im laufenden Geschäftsjahr wieder ein positives operatives Ergebnis (EBIT) in einer Größenordnung zwischen 0,5 Mio. Euro und 2 Mio. Euro erwartet. Für das Segment "Buch" wird unter Einberechnung der genannten Einmalaufwendungen mit einem positiven EBIT von bis zu 1 Mio. Euro (Vorjahr: - 5,7 Mio.) gerechnet, für "Digital" wird ein negatives EBIT in einer Größenordnung von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: - 7,9 Mio. Euro) erwartet und für "Romanhefte und Rätselmagazine" ein EBIT von rund 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro) angepeilt. Im nächsten Geschäftsjahr 2019/2020 sollte mit kleineren Umsatzzuwächsen wieder die normale Ertragsfähigkeit des Konzerns mit einer EBIT-Marge zwischen 6 und 8 Prozent erreicht werden. Die Finanzplanung des Bastei Lübbe-Konzerns geht davon aus, dass die Netto-Verschuldung zum 31. März 2019 auf dem Niveau des Berichtsjahres (30,1 Mio. Euro) liegen sollte. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung des KonzernsVor dem Hintergrund der oben dargestellten Einzelsachverhalte und der Einschätzung der künftigen Branchenentwicklung hält der Vorstand eine positive Entwicklung für realistisch. Dabei erhält die Verbesserung der Profitabilität eine höhere Priorität und wird stärker gewichtet, als die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten. Der Vorstand strebt eine Erhöhung der langfristigen EBIT-Marge auf mindestens 6 % an. Daneben sollen die bilanziellen Kennziffern - insbesondere Eigenkapitalquote und Verschuldungsgrad - stetig verbessert werden. Aber nach wie vor gilt: Die Realisierung finanztechnischer Ziele ist Ausdruck eines funktionierenden Geschäftsmodells. Mit der Fokussierung auf das langjährig bewährte Kerngeschäft "Buch" hat der Vorstand die entsprechenden Weichen gestellt. RisikoberichtRisikomanagementsystemZu den wesentlichen Aufgaben des Vorstands gehört es, den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern und nachhaltig auszubauen. Der Bastei Lübbe-Konzern ist im Rahmen seiner Tätigkeit auf seinen Geschäftsfeldern den grundsätzlichen Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischen Handeln immer verbunden sind. Im Geschäftsjahr 2017/2018 hat der Vorstand ein neues und umfassendes Risikomanagementsystem (RMS) etabliert, das zudem zukünftig laufend weiterentwickelt wird. Ziel dieses Risikomanagementsystems ist es, Risiken für den Konzern rechtzeitig zu identifizieren, um Gegenmaßnahmen ergreifen und Kontrollen durchführen zu können. Die Grundsätze sind durch eine Risikomanagement-Richtlinie verbindlich geregelt. Überschaubare und angemessene sowie beherrschbare Risiken werden ggf. bewusst eingegangen, wenn damit ein angemessener Ertrag erwirtschaftet werden kann. Soweit möglich, werden Risiken entsprechend versichert. Für alle anderen Risiken werden geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen festgelegt und die Einhaltung der Maßnahmen regelmäßig überwacht. Die Gegensteuerungsmaßnahmen sowie die Risikosituationen werden bei Bedarf mindestens aber jährlich überarbeitet und aktualisiert. Dies ist auch im Geschäftsjahr 2017/2018 geschehen. Das RMS umfasst alle konsolidierten sowie weitere Tochterunternehmen und Risiken werden nach einheitlich vorgegebenen Kategorien erfasst und in einem Risikoinventar dokumentiert. Die Risiken werden anschließend anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet. Es regelt heute insbesondere die Erkennung und Überprüfung von Risiken in folgenden Bereichen:
Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement trägt der Vorstand. Er gibt die Risikopolitik vor und entscheidet über die zu tragenden Risiken sowie die Steuerungsmaßnahmen. Treten Risiken auf, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft haben, wird der Vorstand umgehend informiert. Der Vorstand bespricht regelmäßig in den Vorstandssitzungen das Risikomanagementsystem und berichtet regelmäßig dem Aufsichtsrat über das Risikomanagement. Trotz dieser Bemühungen kann das Chancen- und Risikomanagementsystem keine vollständige Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionsfähig sein oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden. Gleiches gilt für vorsätzliche Schädigungshandlungen durch Personen. Rechnungslegungsbezogenes Risikomanagementsystem (RMS) und Internes Kontrollsystem (IKS)Die Ziele des rechnungslegungsbezogenen RMS und des IKS sind die Verlässlichkeit der externen und internen Rechnungslegung und eine zeitnahe Bereitstellung von Informationen. Außerdem soll die Berichterstattung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bastei Lübbe vermitteln. Eine Kernfunktion der Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsprozesse ist die Steuerung der Bastei Lübbe AG und ihrer operativen Einheiten. Grundsätzlich besteht beim Berichtswesen sowie im Rahmen der Abschlussprozesse das 4-Augen-Prinzip. Außerdem bestehen organisatorische Maßnahmen in Verbindung mit Zugriffsberechtigung auf Rechnungslegungs- und Finanzsysteme. Die rechnungslegungsbezogenen Geschäftsdaten der einbezogenen Konzernunternehmen werden in der Konzernzentrale zusammengeführt. Die Konzernzentrale überwacht neben der Einhaltung der Bilanzierungsvorschriften auch die inhaltliche Einhaltung der Arbeitsabläufe. Wesentliche, für die Rechnungslegung der einbezogenen Konzernunternehmen relevante Informationen und Sachverhalte werden vor deren Erfassung mit den einzelnen Fachbereichen erörtert und durch das Rechnungswesen kritisch auf ihre Konformität mit geltenden Rechnungslegungsvorschriften gewürdigt. Die Abschlussinhalte der einbezogenen Konzernunternehmen werden regelmäßig analysiert und unter Einbezug weiterer Fachbereiche auf Richtigkeit überprüft. Bei Bedarf wird bei der Erstellung des Konzernabschlusses Bastei Lübbe extern fachlich unterstützt. Zur Aufstellung des Konzernabschlusses werden die Einzelabschlüsse sowie ergänzende Informationen in die Konsolidierungssoftware LucaNet eingestellt und überprüft. Sämtliche Konsolidierungsvorgänge sowie die Überleitung der lokalen Einzelabschlüsse auf den Rechnungslegungsstandard IFRS werden zentral durchgeführt und dokumentiert. Neben Risiken aus der Nichteinhaltung von Bilanzierungsregeln können Risiken aus der Missachtung formaler Termine und Fristen entstehen. Zur Vermeidung derartiger Risiken wie auch zur Dokumentation der im Rahmen der Konzernabschlusserstellung durchzuführenden Arbeitsabläufe hat Bastei Lübbe einen Abschlusskalender erstellt. Er gibt Auskunft über die zeitliche Abfolge und die Verantwortlichkeiten. Mit Hilfe dieses Kalenders überwacht Bastei Lübbe sowohl die Einhaltung der vorgegebenen Arbeitsabläufe wie auch die Einhaltung vorgegebener Termine. Dies ermöglicht eine Statusverfolgung, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Wesentliche RisikenNeben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist der Konzern zusätzlich den unten erläuterten Risiken ausgesetzt. Diese werden in einem Betrachtungszeitraum von zwei Jahren nach der erwarteten Schadenshöhe absteigend in den Klassen A, B und C eingestuft, wie aus der folgenden Grafik ersichtlich. Bei den angegebenen Schadenshöhen handelt es sich um eine Netto-Betrachtung der EBIT-Auswirkung. ![]() Nicht planmäßige Entwicklung der BeteiligungsunternehmenDer wirtschaftliche Erfolg von Bastei Lübbe hängt zudem von den zukünftigen Ergebnissen der Beteiligungsunternehmen ab. Bei den Beteiligungen besteht das Risiko, dass erwartete Ergebnisse nicht erreicht werden. Die Beteiligungen werden ergebnisbezogen von Bastei Lübbe gesteuert. Es werden zum Teil monatliche, mindestens jedoch quartalsweise, betriebswirtschaftliche Auswertungen von den Beteiligungsunternehmen zur Verfügung gestellt. Diese werden mit den Planzahlen und den Vorjahreszahlen abgeglichen. Die Abweichungen werden analysiert. Es finden zwischen Vorstand und dem Management der Beteiligungsgesellschaften regelmäßige Telefonate und persönliche Gespräche statt. Auf diese Weise ist die Bastei Lübbe AG frühzeitig über die wirtschaftliche Entwicklung und die Ergebnisse der Beteiligungsunternehmen informiert und hat bei möglichen Fehlentwicklungen die Chance entsprechend gegenzulenken. Mittels eines standardisierten monatlichen Reportings werden die GuV-Daten sowie ausgewählte bilanzielle Kennzahlen überprüft. Abweichungen gegenüber der Jahresbudgetplanung werden dem Vorstand im Rahmen des Reportings gemeldet. Das Risiko hieraus wird als A-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. LiquiditätsrisikenLiquiditätsrisiken entstehen aus der möglichen Unfähigkeit des Bastei Lübbe-Konzerns, bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen aufgrund einer unzureichenden Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln zu erfüllen. Bastei Lübbe hat als Konzern die Notwendigkeit, einen Großteil des Geschäftes vorzufinanzieren. Autoren erhalten ihre Zahlungen üblicherweise bis zum Erscheinen des Buches. Die Buchhändler respektive Plattformen wiederum haben relativ lange Zahlungsziele. Gleiches gilt für die sogenannten Nebenmärkte. Insofern muss Bastei Lübbe immer einen erheblichen Betrag vorfinanzieren. Das Finanzierungsrisiko hat Bastei Lübbe auf verschiedene Schultern verteilt. Zum einen hat Bastei Lübbe einen Konsortialrahmenkreditvertrag mit der Commerzbank AG als Konsortialführer und der Deutschen Bank AG sowie der Sparkasse Köln-Bonn als Konsorten abgeschlossen. Gleiches gilt für wesentliche Tochtergesellschaften. Auch diese haben mit ihren Hausbanken langfristige Finanzierungsverträge abgeschlossen. Darüber hinaus finanziert sich die Bastei Lübbe AG über unechtes Factoring. Mit den Banken finden regelmäßige Treffen statt. Aus dem Konsortialrahmenkreditvertrag der Bastei Lübbe AG könnte bei Nicht-Einhaltung der vereinbarten Finanz-kennzahlen ein nicht unerhebliches Risiko entstehen, da den Banken für den Fall der Nicht-Einhaltung der Kennzahlen ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Die vereinbarten Finanzkennzahlen sind zum einen der einzuhaltende maximale Verschuldungsgrad auf Konzernebene zu bestimmten Zeitpunkten und zum anderen ein Mindest-EBITDA der Bastei Lübbe AG. Im Falle der Nicht-Einhaltung gibt es die Möglichkeit mit dem Bankenkonsortium zu verhandeln, um eine Kündigung des Vertrages zu vermeiden. Die im Konsortialkreditvertrag vereinbarten Finanzkennzahlen (Covenants) konnten zum 31. März 2018 nicht eingehalten werden. Wir verweisen insoweit auf die Ausführungen im Wirtschaftsbericht zum Geschäftsverlauf. Die Kreditgeber haben mit Schreiben vom 28. März 2018 bzw. 30. April 2018 bis zum Abschluss einer neuen Vereinbarung auf ihr Kündigungsrecht verzichtet. Mit Schreiben vom 18. Juli 2018 haben die Kreditgeber einer Prolongation der Finanzierung bis zum 31. März 2020 zugestimmt. Die rechtliche Dokumentation in Form einer Aktualisierung der kreditvertraglichen Regelungen soll zeitnah umgesetzt werden. Auch in dem geänderten Vertrag werden angepasste Finanzkennzahlen, mit dem Risiko der Nicht-Einhaltung, zu vereinbaren sein. Das Risiko hieraus wird als A-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Fehlende erfolgversprechende Titel im ProgrammEs ist denkbar, dass zu Beginn eines Geschäftsjahres nicht ausreichend Titel, insbesondere Spitzentitel, im Segment "Buch" eingekauft wurden, um die notwendigen Umsätze und Gewinne für ein Geschäftsjahr zu generieren. Zu geringe Umsätze führen bei den nicht so schnell abbaubaren Fixkosten zu Verlusten. Bastei Lübbe plant die Inhalte mit einem zeitlichen Vorlauf von 18 bis 24 Monaten. Dies gilt für sämtliche Bereiche. Es gibt eine Auflistung der Inhalte, gestaffelt nach Genre, Inhalten und Erscheinungszeitpunkt. Aufgrund dieser Aufteilung ist frühzeitig sichtbar, falls in einem Geschäftsjahr in einem Genre ein oder mehrere Titel fehlen sollten. Die Listen werden zeitnah geführt und monatlich der Verlagsleitung und dem Vorstand zur Verfügung gestellt. Die gleiche Problematik besteht grundsätzlich auch im Segment "Digital" bei der Entwicklung von Spielen. Hier beträgt der Vorlauf sogar mehr als drei Jahre, d. h. nach dem gleichen Muster wie im Segment "Buch" erfolgt auch hier eine Planung der Titel. Bereits frühzeitig kann so erkannt werden, wenn umsatzträchtige Titel im Programm fehlen. Aufgrund der langen Vorlaufzeit besteht Zeit genug, entweder vorhandene Titel nach vorne zu ziehen oder weitere Titel einzukaufen. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Risiken im Bereich der ITDie Störung der betrieblichen Abläufe durch Ausfall wesentlicher IT-Systeme stellt ein permanentes Risiko für den Konzern dar. Bastei Lübbe verfügt über eine eigene IT-Abteilung. Wesentliche Aufgaben sind ausgelagert, sodass das Unternehmen ohne interne IT-Strukturen zumindest eine gewisse Zeit handlungsfähig bleiben kann. Dadurch wird das direkte wirtschaftliche Risiko erheblich reduziert. Hier sind vor allem die zentrale Auslieferung mit Debitorenmanagement, das über traditionellem Weg erreichbare Bankwesen für den Zahlungseingang und -ausgang, als auch die ausgelagerten Dienste der Gehalts- und Lohnbuchhaltung zu benennen. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. PersonalrisikenDie zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Bastei Lübbe-Konzerns wird wesentlich vom Engagement und von der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter getragen. Dem stärker werdenden Wettbewerb um hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte begegnet der Konzern durch gezielte Maßnahmen der Mitarbeiterförderung, um wertvolle Mitarbeiter langfristig binden zu können. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Risiken aufgrund zu hoher geleisteter GarantiezahlungenBei der Bewertung von angezahlten Autorenhonoraren drohen mangels Nachfrage nach dem eingekauften Titel hohe Wertminderungsbedarfe, die das EBIT von Bastei Lübbe belasten können. Sämtliche Rechte werden vorkalkuliert und im Rahmen eines dokumentierten Prozesses wird das Ertragspotential eingeschätzt. Bei der Einschätzung des Potentials des einzukaufenden Titels werden sowohl Vorgängertitel und insbesondere bei neuen Autoren auch Vergleichstitel von anderen Verlagen herangezogen. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Datenschutz sowie Schutz von Daten gegen unerlaubte HandlungenZur Vermeidung von finanziellen Schäden sowie Reputationsverlusten ist der verantwortungsvolle und gesetzeskonforme Umgang mit Daten wesentlich. Die gesetzlichen Vorschriften zum Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) wurden vom Bastei Lübbe-Konzern übernommen und im operativen Geschäft umgesetzt. Für den Umgang speziell mit Kundendaten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften sind organisatorische und technische Maßnahmen installiert, um deren Einhaltung abzusichern. Hinzu kommen diesbezüglich regelmäßige Optimierungen der internen Prozesse (auch mit Hilfe externer fachlicher Beratung) sowie der IT-Landschaft. Der Bereich Datenschutz ist ebenso stark mit dem Thema Informationssicherheit verknüpft. Hierzu finden regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen der IT statt. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer sehr geringen Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Fehlende LieferfähigkeitDas Geschäft ist wesentlich beeinflusst von der Lieferfähigkeit insbesondere im Segment "Buch". Die Kunden disponieren ihre Waren zunehmend kurzfristig, so dass es bei sehr erfolgreichen Titeln zu Lieferengpässen kommen kann. Gleichzeitig können Nachdrucke in der Regel innerhalb von 14 Tagen erfolgen, so dass die Lieferfähigkeit relativ schnell wiederhergestellt werden kann. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. Marktveränderungen und Wettbewerb im Publikumsmarkt der UnterhaltungsliteraturBastei Lübbe publiziert Unterhaltungsliteratur in physischen und digitalen Verwertungsformen und vermarktet sein Angebot über Vertriebspartner sowie eBooks in begrenztem Umfang über eine eigene Plattform. Der Publikumsmarkt befindet sich derzeit unter Druck, da sich Lese- und Freizeitverhalten verändern, auf der Vertriebsseite eine zunehmende Konzentration stattfindet und das wachsende Angebot an alternativen Unterhaltungsangeboten Aufmerksamkeit bindet und Lesezeiten reduziert. Bastei Lübbe nutzt zur Gegensteuerung sinkender Absätze aktiv die Möglichkeiten der Konsumentenforschung, um gezielt Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunikations- und Vermarktungsmaßnahmen zu ergreifen sowie das Angebot laufend zu optimieren. Das Risiko hieraus wird als B-Risiko bei einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft. C-Risiken werden aufgrund ihrer unwesentlichen Auswirkungen im Einzelnen hier nicht aufgeführt. Von einer Aggregation der C-Risiken ist aufgrund ihrer Unabhängigkeit voneinander nicht auszugehen. Darüber hinaus sind die folgenden potenziellen, im Risikomanagementsystem (RMS) nicht weiter quantifizierten Risiken unter ständiger Beobachtung: FinanzrisikenIm Bastei Lübbe-Konzern bestehen eine Reihe von finanziellen Risiken. Hierzu zählen auch die Einflüsse von Wechselkursen und Zinssätzen sowie das Ausfall- und Liquiditätsrisiko. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten sind für den Konzern nicht wesentlich. Im Wesentlichen sind die Unternehmen der Bastei Lübbe-Gruppe im Euro-Währungsraum tätig, so dass nur in begrenztem Maße eine Abhängigkeit von der Entwicklung der Währungskurse außerhalb des EuroWährungsraum besteht. Zur Begrenzung des Zinsrisikos wurden Zinsswap-Geschäfte für ein Kreditvolumen von ursprünglich 13 Mio. Euro (zum Stichtag noch 10,5 Mio. Euro) mit einer Laufzeit bis zum 26. November 2021 bzw. 30. Juni 2019 abgeschlossen. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements wird sichergestellt, dass dem Bastei Lübbe-Konzern für das laufende Geschäft und für Investitionen ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stehen. Die Risiken im Forderungsbereich werden durch Bonitätsprüfungen und Kreditmanagementsysteme begrenzt. Gesamtaussage zur Risikosituation des Bastei Lübbe-KonzernsAus heutiger Sicht auf Basis der bekannten Informationen ist festzustellen, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und auch für die Zukunft keine solche Risiken erkennbar sind. ChancenberichtZum Risikomanagement von Bastei Lübbe gehört nicht nur die Reduzierung und Vermeidung von Risiken, sondern die langfristige Sicherung des Unternehmens durch Ausbalancieren von Chancen und Risiken. Daher wird regelmäßig identifiziert, analysiert und bewertet, wie der Konzern die Chancen gezielt ausschöpfen kann. Die Chancen liegen in folgenden Bereichen:
Die identifizierten wesentlichen Chancen werden im folgenden Abschnitt beschrieben: Strategische ChancenStrategische Chancen ergeben sich aus veränderten Marktbedingungen. Bastei Lübbe hat die Digitalisierung und das veränderte Leseverhalten der Kunden als besonders relevante Trends, die das Geschäft in der Zukunft beeinflussen werden, identifiziert. Chancen durch DigitalisierungDurch die zunehmende Digitalisierung kann Bastei Lübbe neue Geschäftsfelder erschließen. In den letzten Jahren sind elektronische Lesegeräte wie Kindle oder Tolino, die für ein komfortables, digitales Leseerlebnis sorgen, entwickelt und weit verbreitet worden. Bücher werden daneben zunehmend digital auch über Smartphones und Tablets gelesen. In der Film- und Musikbranche gibt es immer mehr Dienstleister, die ihre digitalen Contentangebote fast nur noch über das Internet anbieten. Bastei Lübbe hat sehr früh damit begonnen, digitale Inhalte zu entwickeln und zu vertreiben. Dadurch haben sie im DACH-Bereich eine Vorreiterrolle im digitalen Buch- und Audiogeschäft eingenommen. Diese soll in Zukunft weiter ausgebaut werden. Chancen durch veränderte LesegewohnheitenDie Lesegewohnheiten von Menschen verändern sich. Einige Menschen wünschen sich die Inhalte, die sie früher in analoger Form gelesen hätten, als digitale Ausgabe. Andere lesen weniger oder greifen überhaupt nicht mehr zum Buch, da sie mehr Zeit für ihr Handy aufbringen.34 Verlage müssen auf diese veränderten Lesegewohnheiten reagieren und zum Beispiel die junge Käuferschicht mit passenden Angeboten ansprechen. Mit Imprints wie LYX und ONE erreicht Bastei Lübbe analog und digital erfolgreich junge Zielgruppen. Inhaltlich und in der Vermarktung geht das Unternehmen hierbei neue Wege. Die Konzentration auf kleine, sehr klar abgegrenzte Zielgruppen ermöglicht ein effizientes Endkunden-Marketing im Web und sorgt für hohe Wiederkauf-Quoten. Sonstige ChancenFerner versucht Bastei Lübbe, weitere Chancen, die sich bieten, zu nutzen. Zum Beispiel durch die Akquisition eines erfolgsversprechenden Titels zu günstigen Bedingungen oder durch effiziente Prozesse das Ergebnis bei gleichbleibendem oder niedrigerem Aufwand zu erhöhen (operative Chancen). Außerdem versucht Bastei Lübbe von besonders qualifizierten und kompetenten Führungskräften und Mitarbeitern zu profitieren (Personalchancen). Weitere Chancen können durch Veränderungen der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen entstehen. Ergänzende Angaben für die Bastei Lübbe AG (gemäß HGB)Geschäftsverlauf und Ertragslage der Bastei Lübbe AGDie Bastei Lübbe AG ist als Obergesellschaft des Bastei Lübbe-Konzerns hinsichtlich des Geschäftsverlaufs, der Lage sowie der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken zum einen von der Entwicklung der Segmente "Buch" und "Romanhefte und Rätselmagazine" sowie zum anderen von der Entwicklung der Beteiligungsgesellschaften abhängig. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis 31. März 2018 nach HGB
Bei der Bastei Lübbe AG waren Umsätze in Höhe von rund 105 Mio. Euro geplant, erreicht wurden 96,0 Mio. Euro (Vorjahr: 98,0 Mio. Euro). Bei der Entwicklung der Bastei Lübbe AG ist allerdings zu berücksichtigen, dass durch den Verkauf der Sparte Räder im Vorjahr rund 15 Mio. Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2017/2018 zu kompensieren waren. Der Geschäftsverlauf der Segmente "Buch" und "Romanhefte und Rätselmagazine" wurde auf Seite 11 im Abschnitt "Geschäftsverlauf der Segmente" erläutert. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist der Verlust aus dem Verkauf der Beteiligung an der BuchPartner GmbH in Höhe von 4,5 Mio. Euro enthalten. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens betreffen Darlehen an Beteiligungsgesellschaften und haben sich im Berichtsjahr um 3,3 Mio. Euro auf 5,7 Mio. Euro erhöht. Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) setzen sich zusammen aus Gewinnen der tschechischen Moravská Bastei MOBA s.r.o sowie Ausschüttungen von diversen Pressegrossisten. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen belaufen sich auf 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro) und betreffen Beteiligungen. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2017/2018 beschäftigte die Bastei Lübbe AG 253 (Vorjahr: 293) Mitarbeiter. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 15,5 Mio. Euro nach 0,1 Mio. Euro im Vorjahr. Die Prognose für das EBITDA in Höhe von 9 bis 11 Mio. Euro wurde im Wesentlichen aufgrund der außerordentlich hohen Einmalbelastungen aus den zusätzlichen Abschreibungen auf Autorenhonorare (8 Mio. Euro), Abschreibungen auf Finanzanlagen und Darlehen (7,6 Mio. Euro) und dem Verlust aus dem Verkauf der Anteile an BuchPartner GmbH (4,5 Mio. Euro) verfehlt. Finanzlage der Bastei Lübbe AGZum 31.März 2018 beinhalten die Liquiditätsreserven der Bastei Lübbe AG flüssige Mittel von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Innerhalb der bestehenden Kreditvereinbarungen bestehen Kreditlinien mit einem Volumen von insgesamt 30,6 Mio. Euro. Diese Kreditlinien waren zum Abschlussstichtag zu 85 % in Anspruch genommen. Die Bastei Lübbe AG hatte am 31. März 2018 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 25,9 Mio. Euro (Vorjahr: 34,1 Mio. Euro). Vermögenslageder Bastei Lübbe AGAKTIVA
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 31. März 2017 um 27,5 Mio. Euro auf 84,5 Mio. Euro (Vorjahr 112,0 Mio. Euro) gesunken. Die Reduzierung beruht insbesondere auf dem Rückgang der Finanzanlagen und dem Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare. Die Finanzanlagen haben sich um 12,2 Mio. Euro, davon aus dem Verkauf der BuchPartner GmbH 10,2 Mio. Euro, auf 11,7 Mio. Euro reduziert. Der Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare ist von 37,4 Mio. Euro auf 27,8 Mio. Euro gesunken. Die Reduzierung beruht insbesondere darauf, dass zum 31. März 2018 höhere Abschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen im Rahmen der Anpassung des erwarteten Abschreibungsverlaufs vorgenommen wurden. Das Umlaufvermögen ist im Wesentlichen durch den Rückgang der Vorräte von 44,9 Mio. Euro auf 40,2 Mio. Euro gesunken.
Das Eigenkapital liegt mit 25,6 Mio. Euro unter dem Vorjahr (41,1 Mio. Euro). Der Grund liegt in dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 15,5 Mio. Euro. Die Rückstellungen betragen 10,9 Mio. Euro nach 10,3 Mio. Euro zum 31. März 2017. Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Remissionsrückstellungen in Höhe von 7,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro), die sich entsprechend dem gestiegenen relevanten Umsatz erhöht haben. Die Verbindlichkeiten haben sich von 60,6 Mio. Euro auf 48,0 Mio. Euro reduziert. Der Rückgang beruht im Wesentlichen aus geringeren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der vereinbarten Tilgungen. Risikosituation der Bastei Lübbe AGDie Risikosituation entspricht im Wesentlichen der für den Bastei Lübbe Konzern und wurde auf Seite 19 im Abschnitt "Risikobericht" dargestellt. Prognose der Bastei Lübbe AGDie Entwicklung der Bastei Lübbe AG hängt überwiegend von der Entwicklung der Segmente "Buch" und "Romanhefte und Rätselmagazine" ab. Insgesamt wird ein Umsatz in Höhe von rund 88 Mio. Euro erwartet. Davon entfallen rund 78 Mio. Euro (Vorjahr: 85 Mio. Euro) auf das Segment "Buch". Das Segment "Romanhefte und Rätselmagazine" sollte wie im Vorjahr einen Umsatz in Höhe von rund 10 Mio. Euro erreichen. Trotz der Aufwendungen für das Effizienzprogramm in einer Größenordnung von 2 Mio. Euro sowie für die Bereinigung des Beteiligungsportfolios in Höhe von rund 0,5 Mio. Euro wird bereits im laufenden Geschäftsjahr wieder ein positives operatives Ergebnis (EBIT) in einer Größenordnung zwischen 1 und 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: - 15,2 Mio. Euro) erwartet. Für das Segment "Buch" wird unter Einberechnung der genannten Einmalaufwendungen mit einem positiven EBIT von bis zu 1 Mio. Euro gerechnet und für "Romanhefte und Rätselmagazine" ein EBIT von rund 1,3 Mio. Euro angepeilt. VergütungsberichtVorstandsbezügeIn der Hauptversammlung vom 22. November 2017 wurde die vom Aufsichtsrat am 6. Juni 2017 beschlossene Einführung eines neuen Vergütungssystems für Vorstandsmitglieder der Bastei Lübbe AG gebilligt. Unter Berücksichtigung von Branchenüblichkeit und interner Vergütungsrelationen (Vertikalität) stellt das neue System insbesondere die Einhaltung der Anforderungen nach dem Aktiengesetz und dem Deutschen Corporate Governance Kodex sicher. Struktur und Vergütungselemente des neuen Vergütungssystems stellen sich wie folgt dar:
Für besondere Leistungen und bei entsprechendem besonderen wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft kann der Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen über eine zusätzliche freiwillige Tantieme entscheiden, maximal bis zur Höhe des Zielwerts der einjährigen variablen Vergütung. Einjährige variable Vergütung
![]() Mehrjährige variable Vergütung
![]() Bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit erfolgen keine Zahlungen an das Vorstandsmitglied, die -einschließlich Nebenleistungen - den Wert von zwei Jahresvergütungen übersteigen oder mehr als die Restlaufzeit des Vertrages vergüten ("Abfindungscap" gemäß Ziffer 4.2.3 Abs. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Wird der Anstellungsvertrag aus einem von dem Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund beendet, erfolgen keine Zahlungen an das Vorstandsmitglied. Für die Berechnung des Abfindungscaps soll auf die Gesamtvergütung des abgelaufenen Geschäftsjahres und gegebenenfalls auch auf die voraussichtliche Gesamtvergütung für das laufende Geschäftsjahr abgestellt werden (Ziffer 4.2.3 Abs. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Eine Zusage für Leistungen aus Anlass der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels (Change of Control) wird, sofern eine solche zukünftig überhaupt gewährt wird, 150 % des Abfindungscaps nicht übersteigen (Ziffer 4.2.3 Abs. 5 des Deutschen Corporate Governance Kodex). Die Gesamtbezüge des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2017/2018 sowie ihre Aufteilung in fixe und variable Vergütung sind den folgenden, vom Deutschen Corporate-Governance-Kodex empfohlenen, Tabellen zu entnehmen. Vergütung des Vorstandes - Zuwendungsbetrachtung
*
incl. aller Bestandteile der Aufhebungsvereinbarung
Vergütung des Vorstandes - Zuflussbetrachtung
Herrn Kluge wurde mit Abschluss seines neuen Vorstandsanstellungsvertrages für die vorzeitige Beendigung seines höher dotierten vorherigen Vorstandsanstellungsvertrages eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von TER 60 gewährt. Diese Sonderzahlung, die mit Rückforderungsansprüchen aus der Tantiemezahlung für das Geschäftsjahr 2015/2016 in Höhe von TEUR 57 verrechnet wurde, ist rückzahlbar sofern Herr Kluge bis zum 01. Oktober 2018 als Vorstand ausscheidet. Der im Geschäftsjahr 2017/2018 ausgeschiedene Vorstandsvorsitzende Thomas Schierack erhielt für die vorzeitige Beendigung des Vertrages eine Einmalvergütung Höhe von TEUR 380. Dieser Betrag wurde vollständig aufgerechnet mit Rückforderungsansprüchen von Tantiemezahlungen aus Vorjahren in gleicher Höhe. AufsichtsratsbezügeSatzungsgemäß umfasst die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrates ausschließlich fixe Bestandteile. Es fallen keine gesonderten Vergütungen für die Arbeit von Ausschüssen an. Die Vergütung wird nach Ablauf des Geschäftsjahres gezahlt. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für das Geschäftsjahr 2017/2018 die folgende Vergütung:
Sonstige Angaben nach §§ 289a und 315a HGBZusammensetzung des gezeichneten KapitalsDas Grundkapital beträgt 13.300.000 Euro und ist eingeteilt in insgesamt 13.300.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro. Jede Aktie gewährt gemäß § 22 Abs. 1 der Satzung der Bastei Lübbe AG eine Stimme. Nach den vorliegenden Stimmrechtsmitteilungen hält zum Bilanzstichtag nur Birgit Lübbe, Köln, mehr als 10 % der Stimmrechte. Vergleiche hierzu die Angaben zu den nach § 20 Abs. 6 AktG und § 26 Abs. 1 WpHG veröffentlichten Mitteilungen (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG) im Anhang der Bastei Lübbe AG. Ernennung und Abberufung der Mitglieder des VorstandesDie Festlegung der Zahl der Mitglieder des Vorstandes, deren Bestellung und Abberufung sowie der Abschluss, die Änderung und Beendigung von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern erfolgen durch den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden oder zum Sprecher des Vorstandes sowie ein weiteres Vorstandsmitglied zum stellvertretenden Vorsitzenden oder Sprecher des Vorstandes ernennen. Ferner kann der Aufsichtsrat einem oder allen Vorstandsmitgliedern Einzelvertretungsbefugnis erteilen. Der Aufsichtsrat kann einem oder allen Vorstandsmitgliedern gestatten, Rechtsgeschäfte mit sich als Vertreter eines Dritten abzuschließen (Befreiung von der Beschränkung des § 181 2. Alt. BGB). Änderung der SatzungFür die Änderung der Satzung ist die Hauptversammlung zuständig (§ 179 Abs. 1 Satz 1 AktG). Gemäß § 8 der Satzung der Bastei Lübbe AG ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen, die nur die Fassung betreffen, zu beschließen. Befugnisse des Vorstandes, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenIn der Hauptversammlung vom 10. September 2013 wurde folgender Beschluss gefasst: 1. Die Gesellschaft wird gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 1. September 2018 außer zum Zweck des Handels in eigenen Aktien eigene Aktien in einem Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Der Gegenwert für den Erwerb dieser Aktien darf den Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsenhandelstage um nicht mehr als 5 % über- bzw. unterschreiten. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals ausgenutzt werden. Die hiermit erteilte Ermächtigung endet, ohne dass es einer ausdrücklichen Aufhebung bedarf, mit Wirksamkeit einer neuen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG. Unabhängig davon endet die hier erteilte Ermächtigung spätestens mit Ablauf des 1. September 2018. 2. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die eigenen Aktien mit Ausnahme des Handels in eigenen Aktien zu allen zulässigen Zwecken zu verwenden, insbesondere für eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien ganz oder über die Börse oder in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsenhandelstage vor der Veräußerung der Aktie. 3. Der Vorstand wird weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. 4.Der Vorstand wird ferner ermächtigt, die eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtsrates als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden. Der Wert (Preis), zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in diesem Buchstaben verwendet werden, darf den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsenhandelstage vor der Verwendung der Aktie. 5.Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen außerhalb der Börse zu vorstehend 2. und 4. ausgeschlossen. Die unter Ziffern 2. bis 4. genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Befugnisse des Vorstandes, das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhenIn der Hauptversammlung vom 30. November 2016 wurde folgender Beschluss gefasst: 1. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren vom Tag der Eintragung von § 7 der Satzung im Handelsregister an ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig gegen Bareinlagen um bis zu insgesamt EUR 1.330.000,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). 2. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur zulässig, wenn der auf die neuen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung durch Eintragung des Genehmigten Kapitals 2016 im Handelsregister noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabebetrages durch den Vorstand, die möglichst zeitnah zur Platzierung der Aktien erfolgen soll, nicht wesentlich im Sinne der §§ 203, Abs. 1 und 2, 186, Abs. 3, Satz 4 AktG unterschreitet. Sofern während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals 2016 von anderen Ermächtigungen zur Ausgabe oder zur Veräußerung von Aktien der Gesellschaft oder zur Ausgabe von Rechten, die den Bezug von Aktien der Gesellschaft ermöglichen oder zu ihm verpflichten, Gebrauch gemacht und das Bezugsrecht gemäß oder entsprechend § 186, Abs. 3, Satz 4 AktG ausgeschlossen wird, ist dies auf die vorstehend genannte 10 %-Grenze anzurechnen. 3. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe bei der Durchführung der Kapitalerhöhung aus dem Genehmigten Kapital 2016 festzulegen. 4. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend der Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2016 oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen. Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHGFrau Birgit Lübbe hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, am 13. Oktober 2014 die Schwelle von 50 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 48,87 % (das entspricht 6.500.000 Stimmrechten) betragen hat. 12,78 % der Stimmrechte (das entspricht 1.700.000 Stimmrechten) sind Frau Lübbe gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Dabei werden zugerechnete Stimmrechte über das folgende von Birgit Lübbe kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Lübbe Beteiligungs-GmbH. Die Lübbe Beteiligungs-GmbH, Köln, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.04.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bastei Lübbe AG, Köln, Deutschland am 16.04.2015 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat. Corporate GovernanceDie Gesellschaft hat sich auch im Geschäftsjahr 2017/2018 erneut mit den Inhalten des Deutschen Corporate Governance-Kodex befasst. Bis auf wenige Ausnahmen befolgt Bastei Lübbe die Empfehlungen und Anregungen des Corporate-Governance-Kodexes. Vorstand und Aufsichtsrat werden am 26. Juli 2018, eine eingeschränkte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgeben, wonach die Gesellschaft mit Ausnahme der Ziffern 5.1.2, 5.4.1 und 7.1.2 den Empfehlungen des Deutschen Corporate-Governance-Kodexes in der Fassung vom 7. Februar 2017 entspricht. Die aktuelle Entsprechenserklärung sowie alle früheren Entsprechenserklärungen wurden den Aktionären auf der Unternehmenswebsite dauerhaft zugänglich gemacht (siehe www.luebbe.com/de/investor-relations/corporate-governance/entsprechenserklaerung). Weitergehende Erläuterungen zur Corporate Governance können dem separaten Abschnitt im Geschäftsbericht "Corporate Governance-Bericht" entnommen werden. Die zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB ist im Geschäftsbericht sowie auf der Webseite der Gesellschaft unter www.luebbe.com/de/investor-relations/corporate-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung öffentlich zugänglich. Informationen zu Umwelt- und anderen Belangen der sozialen Verantwortung befinden sich im gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht (verfügbar auf der Website der Gesellschaft unter www.luebbe.com/investor-relations/corporate-governance).
Köln, 25. Juli 2018 Bastei Lübbe AG Carel Halff, Vorstandsvorsitzender Ulrich Zimmermann, Finanzvorstand Klaus Kluge, Vorstand Programm, Vertrieb und Marketing ERGÄNZENDE ANGABENBilanzeidVersicherung des VorstandesWir versichern nach bestem Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss der Bastei Lübbe AG, Köln, zum 31. März 2018 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Köln, 25. Juli 2018 Bastei Lübbe AG Der Vorstand Carel Halff, Vorstandsvorsitzender Ulrich Zimmermann, Finanzvorstand Klaus Kluge, Vorstand Programm, Vertrieb und Marketing Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bastei Lübbe AG, KölnVermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Bastei Lübbe AG, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht (nachfolgend: zusammengefasster Lagebericht) der Bastei Lübbe AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 geprüft. Der gesonderte Corporate Governance Bericht, der auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlichte gesonderte nichtfinanzielle Konzernbericht und die ebenfalls auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlichte Erklärung zur Unternehmensführung gemäß der §§ 289f und 315d HGB, auf die jeweils im Abschnitt "Corporate Governance" des zusammengefassten Lageberichts verwiesen wird, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar: 1) Bewertung des Bestands vorausgezahlter Autorenhonorare 2) Werthaltigkeitstest der Beteiligung an der Daedalic Entertainment GmbH 3) Bewertung des Vorratsvermögens Zu 1) Bewertung des Bestands vorausgezahlter Autorenhonorarea) Das Risiko für den Abschluss Zum Abschlussstichtag weist die Bilanz einen Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare mit einem Buchwert von insgesamt EUR 27,8 Mio. aus. Infolge der im Vorjahr erforderlichen Wertminderungen wurden die planmäßigen Aufwandsverläufe, die die erwartete Auswertung der entsprechenden Werke im Rahmen der Verwertungskette abbilden sollen, im aktuellen Geschäftsjahr neu eingeschätzt. Die Neueinschätzung führt im Vergleich zur vorherigen Einschätzung im Zeitablauf zu einer stärkeren Degression der Aufwandserfassung. Darüber hinaus haben die gesetzlichen Vertreter im Rahmen von Werthaltigkeitsprüfungen (unterjährig und zum Bilanzstichtag) einen Wertminderungsaufwand von EUR 1,7 Mio. erfasst. Die Angaben der Gesellschaft zum Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare sind in den Abschnitten "Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare" des Anhangs sowie "Vermögenslage" und "Vermögenslage der Bastei Lübbe AG" des zusammengefassten Lageberichts enthalten. Die im Rahmen der Bewertung erfolgte Berücksichtigung planmäßiger Verwertungsverläufe sowie die Ermittlung eines zusätzlichen Wertminderungsbedarfs unterliegen maßgeblich dem Einfluss geschätzter Werte. Angesichts der zentralen Bedeutung und der Größenordnung des Bestands der vorausgezahlten Autorenhonorare sowie der grundsätzlichen Volatilität der Verwertungsergebnisse waren diese Sachverhalte im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Die im Geschäftsjahr 2017/18 vorgenommene Neueinschätzung der planmäßigen Aufwandsverläufe erfolgte auf Basis einer Auswertung historischer Umsatzverläufe für kategorisierte Auswertungsformen. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die vorgenommene Kategorisierung und die Auswertungsverläufe analysiert und auf ihre Angemessenheit im Hinblick auf die planmäßige Bewertung der vorausgezahlten Autorenhonorare hin untersucht. Daneben haben wir die Planungen und Prämissen, die den Wertminderungsprüfungen wesentlicher Werke mit einem unterplanmäßigen Verwertungsverlauf zugrundegelegt wurden, im Hinblick auf ihre Plausibilität gewürdigt und mit den vertriebsverantwortlichen Mitarbeitern und dem Vorstand erörtert. Dabei haben wir diese auch auf eine möglicherweise einseitige Ermessensausübung untersucht. Insgesamt führt unsere Prüfung zu der Schlussfolgerung, dass die Neueinschätzung der planmäßigen Aufwandsverläufe insgesamt mit unseren Erwartungen übereinstimmt und sachgerecht abgeleitet wurde. Die Bewertungsannahmen der gesetzlichen Vertreter im Rahmen einzelner Wertminderungsprüfungen sind bei einer Reihe von Werken mit Risiken verbunden, liegen aber in einem vertretbaren Rahmen. Zu 2) Werthaltigkeitstest der Beteiligung an der Daedalic Entertainment GmbHa) Das Risiko für den Abschluss Zum Abschlussstichtag werden in der Bilanz Anteile an der Daedalic Entertainment GmbH mit einem Buchwert von EUR 8,0 Mio. ausgewiesen. Gemäß § 253 Abs. 3 HGB sind Vermögensgegenstände außerplanmäßig abzuschreiben, sofern diesen ein niedrigerer Wert am Abschlussstichtag beizulegen ist. Als Ergebnis der Überprüfung der Werthaltigkeit des Beteiligungsansatzes war keine außerplanmäßige Abschreibung für diese Beteiligung zu erfassen. Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind in dem Abschnitt "Finanzanlagen" des Anhangs enthalten. Die Gesellschaft hat zum Abschlussstichtag die Werthaltigkeit des Beteiligungsansatzes überprüft. Dabei wurden eigene Unternehmens- und Eigenkapitalbewertungen zur Ermittlung der beizulegenden Werte durchgeführt. Der beizulegende Wert der Geschäftsanteile wurde als Barwert der erwarteten künftigen Zahlungsströme mittels eines Ertragswertmodells ermittelt, wobei die von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen zugrundegelegt wurden. Das Ergebnis dieser Bewertungen unterliegt daher maßgeblich dem Einfluss geschätzter Werte. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Planung, die dem Werthaltigkeitstest zugrundeliegt, durch eine Analyse der uns vorgelegten Planungsprämissen und -unterlagen sowie durch intensive Erörterung mit dem Vorstand der Bastei Lübbe AG und der lokalen Geschäftsführung auf ihre Plausibilität hin untersucht. Dabei haben wir diese auch im Hinblick auf eine möglicherweise einseitige Ermessensausübung gewürdigt. Neben der Plausibilisierung der zugrundeliegenden Planung haben wir die Planungstreue durch Vergleich mit der Planung des Vorjahres zu den realisierten Ist-Werten beurteilt. Darüber hinaus haben wir die verwendeten Berechnungsverfahren im Hinblick auf ihre methodisch korrekte Anwendung, die Herleitung des Diskontierungszinssatzes sowie in Stichproben die rechnerische Richtigkeit nachvollzogen. Die Berechnungsergebnisse des Mandanten haben wir anhand ergänzender Analysen, zu denen auch Sensitivitätsanalysen gehören, validiert. Im Rahmen der Sensitivitätsanalysen wurden auch marktbasierte Wertindikationen, die im Zusammenhang mit der Überprüfung strategischer Optionen für die Beteiligung an dem Tochterunternehmen eingeholt wurden, berücksichtigt. Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und -annahmen sind sachgerecht abgeleitet und waren für uns insgesamt nachvollziehbar. Zu 3) Bewertung des Vorratsvermögensa) Das Risiko für den Abschluss Das zum 31. März 2018 in der Bilanz ausgewiesene Vorratsvermögen enthält mit einem Buchwert von EUR 17,6 Mio. Bestände an fertigen Erzeugnissen (insbesondere Bücher und Hörbuch-CDs). Diese Bestände unterliegen Verwertungsrisiken, deren Einfluss auf die Bewertung maßgeblich von der Einschätzung der weiteren Vermarktbarkeit abhängt. Die Vermarktung des Gesamtbestandes verläuft dabei zum Teil auch über einen längerfristigen Zeitraum. Die Angaben der Gesellschaft zu der Bewertung der Vorräte sind in dem Abschnitt "Vorräte" des Anhangs enthalten. Vor diesem Hintergrund waren diese Sachverhalte im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung. b) Prüferisches Vorgehen und Schlussfolgerungen Im Rahmen unserer Prüfung haben wir in Bezug auf die Bewertung der Bestände insbesondere die Berücksichtigung von Überbeständen bzw. Werken mit unterplanmäßigen Verwertungserfolgen analysiert. Die Gesellschaft verwendet zur Berücksichtigung von Überbeständen im Rahmen der Bewertung grundsätzlich ein pauschales System mit gestaffelten Abschlagssätzen. Die ordnungsgemäße Umsetzung des Bewertungssystems haben wir im Rahmen von Datenanalysen auf ihre rechnerische Richtigkeit geprüft. Die der Ermittlung der Abwertungen zugrundeliegenden Bewertungsprämissen haben wir auf Basis historischer Bestandsanalysen plausibilisiert und mit den vertriebsverantwortlichen Mitarbeitern und dem Vorstand erörtert. Sofern für wesentliche Einzeltitel vor dem Hintergrund unterplanmäßiger Verwertungserfolge Zweifel daran bestehen, dass das pauschale Bewertungsverfahren zu zutreffenden Ergebnissen führt, wird darüber hinaus eine gesonderte Einschätzung zukünftiger Verwertungspotenziale vorgenommen. Auch diese Einschätzung und die dahinter stehenden Prämissen haben wir mit den vertriebsverantwortlichen Mitarbeitern und dem Vorstand intensiv erörtert und im Hinblick auf ihre Plausibilität gewürdigt. Insgesamt waren die Bewertungsannahmen der gesetzlichen Vertreter nachvollziehbar und liegen in einem vertretbaren Rahmen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche AnforderungenÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVOWir wurden von der Hauptversammlung am 22. November 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 14. Februar 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2016/17 als Abschlussprüfer der Bastei Lübbe AG, Köln, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher WirtschaftsprüferDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Marcus Lauten.
Köln, 25. Juli 2018 Ebner Stolz GmbH & Co. KG Dr. Christian Janßen, Wirtschaftsprüfer Marcus Lauten, Wirtschaftsprüfer |
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