Bastei Lübbe AGKölnHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.04.2022 bis zum 30.09.2022
HALBJAHRESMITTEILUNG
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| Finanzkennzahlen (IFRS) in Mio. Euro | 01.04. - 30.09.2022 | 01.04. - 30.09.2021 * | Veränderung |
| Umsatzerlöse | 44,1 | 41,2 | 7,0% |
| EBIT | 0,9 | 4,5 | -79,9% |
| EBIT-Marge in Prozent | 2,1% | 11,0% | -8,9 Pp |
| Konzernergebnis | 0,1 | 3,3 | -96,7% |
| Ergebnis je Aktie in Euro | 0,01 | 0,25 | -96,0% |
| 01.07. - 30.09.2022 | 01.07. - 30.09.2021 * | Veränderung | |
| Umsatzerlöse | 25,2 | 22,1 | 14,0% |
| EBIT | 0,6 | 2,5 | -76,4% |
| EBIT-Marge in Prozent | 2,4% | 11,4% | -9,0 Pp |
| Konzernergebnis | -0,0 | 1,9 | -100,7% |
| Ergebnis je Aktie in Euro | -0,00 | 0,14 | -101,4% |
| 30.09.2022 | 31.03.2021 | Veränderung | |
| Bilanzsumme | 99,1 | 104,3 | -4,9% |
| Eigenkapital ** | 51,1 | 56,3 | -9,3% |
| Eigenkapitalquote in Prozent | 51,5% | 54,0% | -2,5 Pp |
| Nettofinanzvermögen | 12,2 | 14,2 | -14,1% |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
**) inkl. Eigenkapitalanteile
nicht-beherrschender Gesellschafter
Die Weltwirtschaft befindet sich im Abschwung. Zu diesem
Ergebnis kommen die führenden deutschen
Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten.
Dabei verläuft die Entwicklung regional jedoch
unterschiedlich. Gemeinsam ist fast allen Regionen die hohe
Inflation, auf die die Notenbanken mit steigenden Zinsen
reagieren. In Europa hat zudem der Krieg gegen die Ukraine
die Teuerung für Energierohstoffe nochmals angeheizt
und auf Grund der hohen Abhängigkeit von russischem
Gas sind die Energiekosten überproportional
angestiegen. So erhöhte sich die Inflation im Euroraum
in den vergangenen Monaten kräftig und lag im
September bereits bei 10 %.
1 2
Während sich zu Jahresbeginn 2022 die deutsche
Wirtschaft noch auf Wachstumskurs befand, hat sich diese
Dynamik nach dem russischen Angriff auf die Ukraine
deutlich abgekühlt. Das Sommerhalbjahr 2022 war
geprägt von den direkten und indirekten Auswirkungen
des Krieges. Hinzu kam eine hohe Inflation, die sich
erheblich auf das Konsumverhalten der Haushalte auswirkt,
da sie deren reale Einkommen und deren Ersparnisse
abschmelzen lässt und so die Kaufkraft und die
Konsumneigung reduziert. Diese Zurückhaltung
erfährt der Einzelhandel bereits seit dem
Frühjahr und sie greift nun auch deutlich auf das
Geschäftsklima in den konsumnahen
Dienstleistungsbereichen über. Auch das verarbeitende
Gewerbe erfuhr im Sommer einen Dämpfer. Zum einen
behindern weiterhin Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen
und Vorprodukten die Produktion. Zum anderen leidet die
Nachfrage unter den hohen Preisen und der globalen
Konjunkturabschwächung. Auf Grund der hohen
Auftragsbestände jedoch ist der Rückgang weniger
ausgeprägt.
3
Laut Oktoberprognose des Münchner ifo Instituts
dürfte in Deutschland die Wirtschaftsleistung im
dritten Quartal 2022 noch stagnieren, während für
die beiden Quartale des Winterhalbjahres nun ein
Rückgang von voraussichtlich 0,2 % bzw. 0,4 % erwartet
wird.
4 Maßgeblich hierfür dürfte der
Rückgang der privaten Konsumausgaben sein. Der
Höhepunkt der Inflation wird von den Experten zum
Jahresbeginn 2023 erwartet, wenn viele Energieversorger
ihre Strom- und Gaspreise an die hohen Beschaffungskosten
anpassen werden. Die Inflationsrate könnte im ersten
Quartal 2023 dann bei etwa 11 % liegen, mit den
entsprechenden Auswirkungen auf die realen
Haushaltseinkommen und die Kaufkraft. Die geplanten
Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung dürften
diese Entwicklung nur teilweise kompensieren. Das ifo
Institut erwartet für das Bruttoinlandsprodukt im
Gesamtjahr 2022 nur noch einen Anstieg um 1,6 %, im
kommenden Jahr dann einen Rückgang um 0,8 %. Die
privaten Konsumausgaben werden über das Gesamtjahr
gesehen in 2022 um 4 % zugelegt haben, in 2023 aber bereits
um 1,9 % sinken. Die Gemeinschaftsdiagnose der
führenden Wirtschaftsforschungsinstitute kommt Ende
September zu dem Ergebnis, dass die Konsumneigung bis zum
Sommer 2023 rückläufig sein wird und das
Vor-Corona-Niveau zunächst nicht wieder erreicht
werden wird.
5
1 Gemeinschaftsdiagnose #Herbst 2022, S. 13f:
https://gemeinschaftsdiagnose.de/wp-content/uploads/2022/10/GD_2022-
2.pdf
2
https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/14698140/2-30092022-AP-DE.pdf/2d5865c0-562e-7ab9-e2bf-dd1772388ea1?t=1664464562770
3
https://www.ifo.de/fakten/2022-09-12/ifo-konjunkturprognose-herbst-2022-inflation-wuergt-privaten-konsum-ab-deutsche
4
https://www.ifo.de/fakten/2022-09-12/ifo-konjunkturprognose-herbst-2022-inflation-wuergt-privaten-konsum-ab-deutsche
5 Gemeinschaftsdiagnose #Herbst 2022, S. 32ff:
https://gemeinschaftsdiagnose.de/wp-content/uploads/2022/10/GD_2022-
2.pdf
Die deutsche Buchhandels- und Verlagsbranche kann sich
von den gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen nicht
abkoppeln. Rückläufige Konsumbereitschaft wird
von signifikanten Preisanstiegen bei Energie, Rohstoffen
und Personal begleitet. Verstärkt wirkt sich auch die
Knappheit beim wichtigen Rohstoff Papier aus, die vermehrt
zu Beschaffungsengpässen führt und mit weiter
steigenden Papierkosten verbunden ist.
Für den Buchhandel ist der September der
fünfte Monat in Folge mit negativer Umsatzentwicklung
gegenüber dem Vorjahr. Für die ersten drei
Quartale des Jahres 2022 ergibt sich kumuliert ein
Umsatzminus von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Absatz - also die Zahl verkaufter Exemplare - ging im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent zurück.
Die bezahlten Preise liegen 0,1 Prozent unter Niveau des
Vorjahreszeitraums. Der Umsatzrückgang im September
2022 lag bei 4,4 %, im August 1,7 % und im Juli stand ein
Minus von 9,0 % zu Buche. Im Vergleich mit dem
Vor-Pandemiezeitraum 2019 ergibt sich in den ersten drei
Quartalen des Jahres ein Umsatzrückgang von 2,0 %.
6
Für den Sortimentsbuchhandel ergibt sich für
die ersten drei Quartale des Jahres 2022 gegenüber den
Vorjahreswerten ein Umsatzplus von 7,3 %. Hier spiegeln
sich allerdings die mehrmonatigen Ladenschließungen
Anfang des vergangenen Jahres wider. Das
Vor-Pandemie-Niveau ist allerdings immer noch weit
entfernt: Kumuliert wurde im Buchhandel vor Ort von Januar
bis September 8,7 % weniger Umsatz erzielt als im gleichen
Zeitraum 2019. Mit Blick auf die Warengruppen konnten die
meisten Warengruppen auf kumulierter Basis nur
gegenüber dem schwachen Vorjahr zulegen. Auf Monats-
und Quartalssicht haben sich die Absatzzahlen in nahezu
alle Kategorien verringert. Bis September konnte zumindest
die Belletristik - die nach Umsatzanteil im Markt
bedeutendste Warengruppe - das Niveau des
Vorjahreszeitraums übertreffen.
7
Für die Entwicklung im eBook-Bereich liegen nur
Zahlen für das erste Halbjahr 2022 vor. Der Umsatz von
eBooks stieg im Zeitraum Januar bis Juni 2022 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 3,0%. Bezogen auf den
Publikumsbuchmarkt wurden 8,1 % aller Umsätze in
dieser Warengruppe erwirtschaftet. Der Absatz stieg in
diesem Zeitraum um 2,5 % von 20,3 auf 20,9 Millionen
verkaufte Exemplare, während der durchschnittliche
Preis leicht um 0,4 % auf 6,48 Euro stieg.
8
Der Umsatz mit physischen
Hörbüchern/Audiobooks war weiter
rückläufig. Für den Zeitraum Januar bis
September 2022 meldete der Börsenverein des
Buchhandels einen Rückgang von 21,5 %.
9 Für 2022 liegen noch keine Daten für
die digitalen Audioformate, wie z.B. Streaming, vor. Es ist
davon auszugehen, dass sich dieser Umsatzmarkt weiterhin
positiv entwickelt und dadurch die Umsatzverluste im
physischen Audiobereich kompensiert werden können.
6 Börsenverein. Branchenmonitor Buch,
Ausgabe Oktober 2022.
https://www.boersenverein.de/markt-daten/marktforschung/branchen-monitor-buch/
7 Börsenverein. Branchenmonitor Buch,
Ausgabe Oktober 2022.
https://www.boersenverein.de/markt-daten/marktforschung/branchen-monitor-buch/
8 Börsenverein: Das E-Book in Deutschland:
1. Halbjahr 2022.
https://www.boersenverein.de/markt-daten/marktforschung/e-books/
9 Börsenverein. Branchenmonitor Buch,
Ausgabe Oktober 2022.
https://www.boersenverein.de/markt-daten/marktforschung/branchen-monitor-buch/
Der Vorstand ist unter Berücksichtigung der
aktuellen makroökonomischen Gegebenheiten mit der
Umsatzentwicklung des ersten Halbjahres zufrieden. Die
Ergebnisentwicklung ist angesichts der Abschreibung auf die
Beteiligung "smarticular" in Höhe von 2,0 Millionen
Euro nicht erfreulich. Die massiven Verwerfungen auf den
Druck- und Papiermärkten im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres reduzierten zwar die Marge, allerdings
konnten durch umfangreiches Krisenmanagement
überproportionale Ergebnisbelastungen und
Druckausfälle vermieden werden. Die Bastei Lübbe
AG erwirtschaftete im Zeitraum von April bis September des
Geschäftsjahres 2022/2023 einen Konzernumsatz in
Höhe von 44,1 Mio. Euro nach 41,2 Mio. Euro im
Vorjahr. Damit lag der Umsatz 7 % über dem Vorjahr.
Das Konzern-EBIT reduzierte sich dabei auf 0,9 Mio. Euro
verglichen mit 4,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Ursache
dafür sind maßgeblich der gegenüber Vorjahr
um ca. 0,6 Millionen Euro reduzierte Ergebnisbeitrag der
Business Hub UG Berlin ("smarticular"), die Abschreibungen
auf den Firmenwert und auf weitere immaterielle
Vermögenswerte des Tochterunternehmens, sowie die
stärker als erwartet gestiegenen Preise für
Papier und Druck im Kerngeschäft. Ohne die Abwertungen
auf das Tochterunternehmen beträgt das HalbjahresEBIT
2,9 Millionen Euro, was einer bereinigten EBIT-Marge von
6,6% entspricht. Im Konzernumsatz ist im Berichtszeitraum
erstmals die Tochtergesellschaft CE Community Editions GmbH
vollständig enthalten (Umsatz Vorjahr: 1,2 Mio. Euro;
Umsatz Berichtszeitraum: 2,9 Mio. Euro).
Im Segment "Buch" konnte der Umsatz im Berichtszeitraum
von 37,6 Mio. Euro auf 40,7 Mio. Euro gesteigert werden.
Hier machen sich zum einen die beschriebene Einbeziehung
der Konzerngesellschaft CE Community Editions GmbH und die
positive Geschäftsentwicklung der Verlagsmarke LYX
bemerkbar. Zum anderen wurde bereits im Berichtszeitraum
der Top-Titel des Herbstprogramms 2022 "Drachenbanner" von
Rebecca Gablé veröffentlicht. Im Vorjahr wurden
die Bestseller des Herbstprogramms "Never" von Ken Follett
und "Der Zorn des Oktopus" von Dirk Rossmann und Ralf Hoppe
erst im zweiten Halbjahr zum Weihnachtsgeschäft
veröffentlicht. Sie schlugen sich somit erst im
dritten Quartal des Vorjahres nieder. Das Segment-EBIT
reduzierte sich auf 0,9 Mio. Euro im laufenden
Geschäftsjahr, nachdem im Vorjahreszeitraum ein EBIT
in Höhe von 4,0 Mio. Euro erzielt wurde. Dies
resultiert vor allem aus den oben genannten Faktoren.
Das Segment "Romanhefte" erzielte im ersten Halbjahr
2022/2023 einen Umsatz von 3,4 Mio. Euro und liegt damit
nur knapp unter dem Niveau des Vorjahres (3,6 Mio. Euro).
Sinkende Absätze beim Presse-Grosso konnten nur zum
Teil durch Preiserhöhungen und den Ausbau des Abo- und
Digitalgeschäfts kompensiert werden. Das Segment-EBIT
liegt im Berichtszeitraum bei 29 TEuro nach 0,6 Mio. Euro
im Vorjahr. Neben dem leicht geringeren Umsatzniveau machen
sich im Segment "Romanhefte" besonders die deutlich
gestiegenen Papier- und Druck- sowie Auslieferungskosten
(-0,4 Mio. Euro) bemerkbar.
Die Veränderung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen liegt mit ‑0,1 Mio. Euro 0,3
Mio. Euro über dem Niveau vom Vorjahr (Vorjahr:
‑0,4 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit 0,1
Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 0,6 Mio.
Euro), was zum Teil auf den Entkonsolidierungsgewinn aus
dem Verkauf der Anteile an der J.P. Bachem Editionen GmbH
im Vorjahr von 0,2 Mio. Euro zurückzuführen ist.
Der Materialaufwand liegt insgesamt mit 21,6 Mio. Euro
im Berichtszeitraum deutlich über dem Niveau des
Vorjahres (Vorjahr: 18,7 Mio. Euro). Dies ist vor allem
durch die gestiegenen Papier- und Druckkosten bedingt.
Der Personalaufwand ist von 8,9 Mio. Euro im Vorjahr auf
10,1 Mio. Euro gestiegen. Neben den
turnusmäßigen Gehaltsanpassungen ist dies auch
auf die höhere Anzahl an Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Folge der Besetzung offener Stellen bei der
Bastei Lübbe AG (+0,7 Mio. Euro) sowie der
vollständigen Einbeziehung der CE Community Editions
GmbH (+0,4 Mio. Euro) zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 8,1
Mio. Euro im Vorjahr auf 8,2 Mio. Euro gestiegen.
Höheren Vertriebs-, IT- und Reisekosten stehen
reduzierte Werbe- und Beratungskosten gegenüber.
In den Abschreibungen sind die Wertminderungen auf den
Firmenwert (-1,7 Mio. Euro) und langfristige immaterielle
Vermögenswerte (-0,3 Mio. Euro) von smarticular
enthalten. Die Abschreibungen auf Nutzungsrechte aus
Leasingverträgen betragen 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7
Mio. Euro).
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit im Konzern
(EBIT) belief sich im Zeitraum April bis September auf 0,9
Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge
beträgt 2,1 % nach 11,0 % im Vorjahreszeitraum, ohne
Berücksichtigung der außerplanmäßigen
Abschreibung in Höhe von 2,0 Millionen Euro
beträgt die EBIT-Marge 6,6 %
Das Finanzergebnis lag bei 2 TEuro nach ‑0,2 Mio.
Euro im Vorjahr. Darin enthalten sind Erträge aus der
Herabsetzung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten aus
der smarticular Akquisition (+0,2 Mio. Euro). Die
Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten betragen -0,1
Mio. Euro (Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) beläuft sich
auf 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro).
Im Steueraufwand von ‑0,8 Mio. Euro ist dem
Sachverhalt Rechnung getragen, dass die Abschreibung auf
den Beteiligungsbuchwert ertragsteuerlich nicht anerkannt
werden wird und in diesem Zusammenhang auch keine latenten
Steuern zu bilden sind.
Das Periodenergebnis beträgt 0,1 Mio. Euro
(Vorjahr: 3,3 Mio. Euro). Das auf die Aktionäre der
Bastei Lübbe AG entfallende Konzernperiodenergebnis
beläuft sich auf 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio.
Euro). Das Ergebnis pro Aktie beträgt damit 0,01 Euro
nach 0,25 Euro im Vorjahr. Dabei wurde im Berichtszeitraum
eine im Umlauf befindliche Anzahl von 13.200.100 Aktien
(unverändert zum Vorjahr) zugrunde gelegt.
Konzernbilanzsumme sank um 5,2 Mio. Euro von 104,3 Mio.
Euro auf 99,1 Mio. Euro.
Die langfristigen Vermögenswerte liegen bei 54,8
Mio. Euro nach 56,6 Mio. Euro zum 31. März 2022. Der
Bestand an vorausgezahlten Autorenhonoraren erhöhte
sich um 0,8 Mio. Euro auf 9,0 Mio. Euro. Die Nutzungsrechte
aus Leasingverträgen betragen 7,3 Mio. Euro (31.
März 2022: 7,5 Mio. Euro).
Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich von
47,7 Mio. Euro zum 31. März 2022 auf 44,3 Mio. Euro
zum 30. September 2022 verringert. Dies ist insbesondere
auf den Rückgang der liquiden Mittel um 2,6 Mio. Euro
vor allem in Folge der Dividendenausschüttung in
Höhe von 5,3 Mio. Euro zurückzuführen.
Der den Aktionären des Mutterunternehmens
zurechenbare Anteil am Eigenkapital liegt mit 50,9 Mio.
Euro unter dem Niveau des 31. März 2022 (56,1 Mio.
Euro). Dem Periodenergebnis von 0,1 Mio. Euro (davon
entfallen 0,1 Mio. Euro auf die Anteilseigener der Bastei
Lübbe AG) steht die Dividendenzahlung für das
Geschäftsjahr 2021/2022 in Höhe von 5,3 Mio. Euro
gegenüber.
Die langfristigen Schulden betragen 10,2 Mio. Euro nach
11,2 Mio. Euro zum 31. März 2022. Der Rückgang
ist im Wesentlichen auf die planmäßige
Rückzahlung eines Akquisitionsdarlehens in Höhe
von 0,5 Mio. Euro zurückzuführen. Die
Leasingverbindlichkeiten innerhalb der langfristigen
Schulden betragen 6,2 Mio. Euro (31. März 2022: 6,4
Mio. Euro).
Die kurzfristigen Schulden liegen bei 37,9 Mio. Euro zum
30. September 2022 nach 36,8 Mio. Euro zum 31. März
2022. Dies resultiert aus höheren Verbindlichkeiten
gegenüber Autoren. Die Leasingverbindlichkeiten
innerhalb der kurzfristigen Schulden betragen 1,3 Mio. Euro
(31. März 2022: 1,3 Mio. Euro).
Das Nettofinanzvermögen zum 30. September 2022
verzeichnete mit 12,2 Mio. Euro einen Rückgang um 2,0
Mio. Euro gegenüber dem Wert zum 31. März 2022
(14,2 Mio. Euro). Wesentlich dafür verantwortlich ist
die erwähnte Dividendenzahlung im September 2022 in
Höhe von 5,3 Mio. Euro.
Am 04. November 2022 hat die Bastei Lübbe AG eine
Ad-hoc-Mitteilung veröffentlicht, in der die
Gesellschaft eine Reduzierung der Prognose für das
aktuelle Geschäftsjahr bekanntgegeben hat. Ursache
dafür sind maßgeblich der reduzierte
Ergebnisbeitrag und Firmenwertansatz des
Tochterunternehmens Business Hub Berlin UG ("smarticular")
sowie die stärker als erwartet gestiegenen Preise
für Papier und Druck im Kerngeschäft (siehe
Abschnitt "Prognosebericht").
Weitere Ereignisse, die für die Beurteilung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns der
Bastei Lübbe AG von besonderer Bedeutung sind, sind
nach der Berichtsperiode nicht eingetreten.
Die Risikolage der Bastei Lübbe AG und ihre Chancen
haben sich gegenüber der Darstellung im
Geschäftsbericht 2021/2022 grundsätzlich nicht
verändert.
Gegenüber der korrigierten Prognose aus der
Mitteilung am 4. November 2022 hat sich die Prognose des
Vorstandes für das Geschäftsjahr 2022/2023 nicht
geändert.
Im laufenden Geschäftsjahr 2022/2023 wird der
Umsatz im Konzern weiterhin zwischen 90 und 95 Mio. Euro
(Vorjahr: 92,7 Mio. Euro) bei einem EBIT in der Bandbreite
zwischen 6,0 und 7,0 Mio. Euro (Vorjahr: 14,7 Mio. Euro)
erwartet.
Köln, 10. November 2022
Bastei Lübbe AG
| Soheil Dastyari | Joachim Herbst | Sandra Dittert | Simon Decot |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand Finanzen | Vorständin Marketing und Vertrieb | Vorstand Programm |
| in TEUR | 30.09.2022 | 31.03.2022 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.004 | 11.177 |
| Bestand vorausgezahlter Autorenhonorare | 20.971 | 20.144 |
| Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechten) | 8.229 | 8.435 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 15.315 | 15.496 |
| Latente Steueransprüche | 1.325 | 1.370 |
| Langfristige Vermögenswerte | 54.843 | 56.622 |
| Vorräte | 11.786 | 11.806 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14.647 | 14.143 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 41 | 210 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 305 | 522 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 2.084 | 3.014 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 15.422 | 17.974 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 44.285 | 47.668 |
| Summe Aktiva | 99.129 | 104.291 |
| Gezeichnetes Kapital | 13.200 | 13.200 |
| Kapitalrücklage | 9.045 | 9.045 |
| Bilanzgewinn/-verlust | 13.481 | 18.678 |
| Sonstiges kumuliertes Ergebnis | 15.171 | 15.163 |
| Anteile der Aktionäre der Bastei Lübbe AG am Eigenkapital | 50.897 | 56.086 |
| Eigenkapitalanteile nicht beherrschender Gesellschafter | 179 | 206 |
| Eigenkapital | 51.076 | 56.292 |
| Rückstellungen | 201 | 201 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 1.179 | 1.358 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 8.438 | 9.315 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 351 | 351 |
| Langfristige Schulden | 10.169 | 11.225 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 4.914 | 5.895 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 18.020 | 16.291 |
| Ertragsteuerschulden | 5.808 | 5.156 |
| Rückstellungen | 7.065 | 7.733 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.077 | 1.698 |
| Kurzfristige Schulden | 37.884 | 36.773 |
| Summe Schulden | 48.053 | 47.998 |
| Summe Passiva | 99.129 | 104.291 |
| in TEUR | 01.04. - 30.09.2022 | 01.04. - 30.09.2021* |
| Umsatzerlöse | 44.140 | 41.237 |
| Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -64 | -379 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 104 | 559 |
| Materialaufwand | -21.579 | -18.691 |
| Personalaufwand | -10.111 | -8.863 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -8.189 | -8.107 |
| Beteiligungsergebnis | - | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 4.301 | 5.756 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -3.389 | -1.215 |
| Zuschreibungen/Abschreibungen auf Finanzanlagen | - | -8 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 912 | 4.534 |
| Ergebnis aus at-Equity bewerteten Beteiligungen | - | 377 |
| Finanzergebnis | 2 | -172 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 915 | 4.739 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -806 | -1.445 |
| Konzernperiodenergebnis | 109 | 3.294 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner der Bastei Lübbe AG | 83 | 3.257 |
| Eigenkapitalanteile nicht beherrschender Gesellschafter | 26 | 37 |
| Ergebnis je Aktie in Euro (unverwässert = verwässert) (bezogen auf das den Anteilseignern der Bastei Lübbe AG zuzurechnende Periodenergebnis) | 0,01 | 0,25 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
| in TEUR | 01.07. - 30.09.2022 | 01.07. - 30.09.2021* |
| Umsatzerlöse | 25.174 | 22.080 |
| Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -205 | -496 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 75 | 413 |
| Materialaufwand | -12.350 | -10.279 |
| Personalaufwand | -5.007 | -4.278 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.386 | -4.283 |
| Beteiligungsergebnis | - | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 3.300 | 3.158 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -2.705 | -635 |
| Zuschreibungen/Abschreibungen auf Finanzanlagen | - | -4 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | 595 | 2.520 |
| Ergebnis aus at-Equity bewerteten Beteiligungen | - | 323 |
| Finanzergebnis | 92 | -91 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 687 | 2.752 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -700 | -810 |
| Konzernperiodenergebnis | -13 | 1.942 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner der Bastei Lübbe AG | -25 | 1.894 |
| Eigenkapitalanteile nicht beherrschender Gesellschafter | 12 | 47 |
| Ergebnis je Aktie in Euro (unverwässert = verwässert) (bezogen auf das den Anteilseignern der Bastei Lübbe AG zuzurechnende Periodenergebnis) | -0,00 | 0,14 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
| in TEUR | 01.04. - 30.09.2022 | 01.04. - 30.09.2021* |
| Konzernperiodenergebnis | 109 | 3.294 |
| Beträge, die künftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | - | - |
| Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von Eigenkapitalinstrumenten | - | - |
| Beträge, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | 8 | 55 |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | 8 | 55 |
| Sonstiges Ergebnis | 8 | 55 |
| Konzerngesamtergebnis | 118 | 3.349 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner der Bastei Lübbe AG | 91 | 3.306 |
| Eigenkapitalanteile nicht beherrschender Gesellschafter | 27 | 43 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
| in TEUR | 01.07. - 30.09.2022 | 01.07. - 30.09.2021* |
| Konzernperiodenergebnis | -13 | 1.942 |
| Beträge, die künftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | - | - |
| Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von Eigenkapitalinstrumenten | - | - |
| Beträge, die zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden können | -28 | 49 |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | -28 | 49 |
| Sonstiges Ergebnis | -28 | 49 |
| Konzerngesamtergebnis | -41 | 1.991 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Anteilseigner der Bastei Lübbe AG | -50 | 1.938 |
| Eigenkapitalanteile nicht beherrschender Gesellschafter | 9 | 52 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
| in TEUR | 01.04. - 30.09.2022 | 01.04. - 30.09.2021* |
| Periodenergebnis | 109 | 3.294 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 3.389 | 1.215 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen | - | 8 |
| +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Autorenhonorare | 4.328 | 4.344 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | - | -186 |
| Gewinn- oder Verlustanteil an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | - | -379 |
| +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -668 | -1.656 |
| -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | - | 8 |
| - Vorausgezahlte Autorenhonorare | -5.154 | -6.942 |
| -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 901 | 2.283 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen +/- sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1.206 | 1.713 |
| +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | -2 | 172 |
| +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag | 806 | 1.445 |
| +/- Ertragsteuerzahlungen | -287 | -235 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 4.628 | 5.083 |
| - Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -216 | -123 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen | - | 5 |
| - Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -381 | -79 |
| - Einzahlungen aus der Rückzahlung von gewährten Darlehen | 111 | 66 |
| Auszahlungen für den Erwerb von vollkonsolidierten Unternehmen, abzgl. -erworbener liquider Mittel | - | -5.159 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von vollkonsolidierten Unternehmen abzgl. veräußerter liquider Mittel | - | -3 |
| + Erhaltene Zinsen | 1 | 2 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -486 | -5.292 |
| - Auszahlungen an die Gesellschafter des Mutterunternehmens (Dividenden) | -5.280 | -3.828 |
| - Auszahlungen an nicht-beherrschende Gesellschafter (Dividenden) | -54 | -40 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 125 | - |
| - Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-)Krediten | -625 | -500 |
| - Auszahlungen für Leasingverbindlichkeiten | -743 | -730 |
| - Gezahlte Zinsen | -121 | -115 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -6.698 | -5.213 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes | -2.556 | -5.422 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 4 | 37 |
| + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 17.974 | 14.472 |
| = Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 15.422 | 9.087 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
| Mutterunternehmen | ||||||
| in TEUR | Gez.
Kapital |
Kapitalrücklage | Bilanzgewinn | Kumuliertes sonstiges Ergebnis | Währungsausgleichsposten | Eigenkapital |
| Stand am 01.04.2021 | 13.200 | 9.045 | 11.550 | 8.759 | -36 | 42.519 |
| Konsolidierungskreisänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gezahlte Dividenden | - | - | -3.828 | - | - | -3.828 |
| Periodenergebnis | - | - | 10.956 | - | - | 10.956 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 6.345 | 95 | 6.440 |
| Gesamtergebnis | - | - | 10.956 | 6.345 | 95 | 17.396 |
| Stand am 31.03.2022 | 13.200 | 9.045 | 18.678 | 15.104 | 59 | 56.086 |
| Stand am 01.04.2022 | 13.200 | 9.045 | 18.678 | 15.104 | 59 | 56.086 |
| Konsolidierungskreisänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gezahlte Dividenden | - | - | -5.280 | - | - | -5.280 |
| Periodenergebnis | - | - | 83 | - | - | 83 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | - | 8 | 8 |
| Gesamtergebnis | - | - | 83 | - | 8 | 91 |
| Stand am 30.09.2022 | 13.200 | 9.045 | 13.481 | 15.104 | 66 | 50.897 |
| Anteile
nicht-beherrschender
Gesellschafter |
Konzerneigenkapital | |
| in TEUR | Eigenkapital | Eigenkapital |
| Stand am 01.04.2021 | 109 | 42.627 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 61 | 61 |
| Gezahlte Dividenden | -40 | -3.868 |
| Periodenergebnis | 65 | 11.021 |
| Sonstiges Ergebnis | 11 | 6.451 |
| Gesamtergebnis | 76 | 17.471 |
| Stand am 31.03.2022 | 206 | 56.292 |
| Stand am 01.04.2022 | 206 | 56.292 |
| Konsolidierungskreisänderungen | - | - |
| Gezahlte Dividenden | -54 | -5.334 |
| Periodenergebnis | 26 | 109 |
| Sonstiges Ergebnis | 1 | 8 |
| Gesamtergebnis | 27 | 118 |
| Stand am 30.09.2022 | 179 | 51.076 |
| Buch* | Romanhefte | Konzern | ||||
| in TEUR | 04 09/2022 | 0409/2021 | 0409/2022 | 0409/2021 | 0409/2022 | 0409/2021 |
| Segmentumsatzerlöse | 40.835 | 37.638 | 3.448 | 3.613 | 44.283 | 41.251 |
| Innenumsatzerlöse | 144 | 14 | - | - | 144 | 14 |
| Außenumsatzerlöse | 40.692 | 37.624 | 3.448 | 3.613 | 44.140 | 41.237 |
| EBITDA | 4.179 | 5.095 | 122 | 661 | 4.301 | 5.756 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -3.296 | -1.122 | -93 | -93 | -3.389 | -1.215 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen | - | -8 | - | - | - | -8 |
| EBIT | 883 | 3.966 | 29 | 568 | 912 | 4.534 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
| Buch* | Romanhefte | Konzern | ||||
| in TEUR | 07 09/2022 | 0709/2021 | 0709/2022 | 0709/2021 | 0709/2022 | 0709/2021 |
| Segmentumsatzerlöse | 23.483 | 20.376 | 1.725 | 1.714 | 25.208 | 22.091 |
| Innenumsatzerlöse | 33 | 10 | - | - | 33 | 10 |
| Außenumsatzerlöse | 23.450 | 20.366 | 1.725 | 1.714 | 25.174 | 22.080 |
| EBITDA | 3.138 | 2.861 | 163 | 297 | 3.300 | 3.158 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -2.666 | -592 | -39 | -42 | -2.705 | -635 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen | - | -4 | - | - | - | -4 |
| EBIT | 471 | 2.265 | 124 | 255 | 595 | 2.520 |
*) Vorjahr angepasst, siehe Anhang
Die Bastei Lübbe AG (nachfolgend auch
"Muttergesellschaft") hat ihren Sitz in der
Schanzenstraße 6 - 20, 51063 Köln, Deutschland.
Die Bastei Lübbe AG ist ein Medienunternehmen in
Form eines Publikumsverlages. Im Rahmen seiner
Geschäftstätigkeit gibt Bastei Lübbe
Bücher, Hörbücher, eBooks und weitere
digitale Produkte mit belletristischen und
populärwissenschaftlichen Inhalten sowie periodisch
erscheinende Zeitschriften in Form von Romanen heraus.
Weiterhin gehört die Lizenzierung von Rechten zur
Geschäftstätigkeit von Bastei Lübbe.
Der Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht sind
weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer
prüferischen Durchsicht durch einen
Abschlussprüfer unterzogen worden.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2022 ist
gemäß IAS 34 - Zwischenberichterstattung
erstellt und beinhaltet den Zeitraum vom 01. April bis zum
30. September 2022.
Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen grundsätzlich denen des letzten
Konzernabschlusses zum Geschäftsjahresende. Eine
detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im
Geschäftsbericht 2021/2022 veröffentlicht.
Hinsichtlich der Inhalte von neuen Standards und
Interpretationen sowie von Änderungen bestehender
Standards wird auf die Ausführungen im
Geschäftsbericht 2021/2022 verwiesen. Die Anwendung
der geänderten Standards und Interpretationen hat
keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage oder den Cashflow des Konzerns.
Unterjährig werden zyklische Sachverhalte, soweit
wesentlich, auf Grundlage der Unternehmensplanung
abgegrenzt.
Vorjahreswerte wurden insofern angepasst, als die im
Halbjahresabschluss 2021/2022 abgebildete, vorläufige
ergebniswirksame Reklassifizierung der at-Equity
bilanzierten Beteiligung und die Neubewertung der bereits
gehaltenen Beteiligung auf den geprüften Wert
korrigiert wurde.
Sämtliche Konsolidierungsgrundsätze sind
gegenüber dem Geschäftsjahr 2021/2022
unverändert und können im Anhang zum
Konzernabschluss zum 31. März 2022 nachgelesen werden.
Änderungen am Konsolidierungskreis gegenüber
dem Konzernabschluss 2021/2022 haben sich nicht ergeben.
Die Bastei Lübbe AG hält zum Datum der
Erstellung dieses Berichts eigene Aktien in Höhe von
99.900 Stück. Am Bilanzstichtag befinden sich
13.200.100 Stück ausgegebene und voll eingezahlte,
nennwertlose Aktien der Bastei Lübbe AG im Umlauf.
Von dem im Jahresabschluss der Muttergesellschaft zum
31. März 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe
von 15.688.318,55 Euro hat die Gesellschaft im
Berichtszeitraum insgesamt 5.280.040 Euro als Dividende an
die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividende pro
Aktie betrug 0,40 Euro. Der verbleibende Teilbetrag des
Bilanzgewinns in Höhe von 10.408.278,55 Euro wurde auf
neue Rechnung vorgetragen.
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | ||||||
| in TEUR | Bewertungs kategorie nach IFRS 9 | Buchwert
30.9.2022 |
Fortgef. Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Zeitwert 30.9.2022 |
| Aktiva | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 15.422 | 15.422 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 14.647 | 14.647 | - | - | - |
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | AC | 63 | 63 | - | - | - |
| Beteiligungen | FVOCI | 15.100 | - | 15.100 | - | 15.100 |
| Beteiligungen | AC | 193 | 193 | - | - | - |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 18.371 | 18.371 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 3.250 | 3.250 | - | - | - |
| Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten | AC | 10.078 | 10.078 | - | - | - |
| Bedingte Kaufpreisverbindlichkeit | FVPL | 24 | - | - | 24 | 24 |
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | ||||||
| (TEUR) | Bewertungs kategorie nach IFRS 9 | Buchwert 31.03.2022 | Fortgef. Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Zeitwert 31.03.2022 |
| Aktiva | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 17.974 | 17.974 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 14.143 | 14.143 | - | - | - |
| Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte | AC | 413 | 413 | - | - | - |
| Beteiligungen | FVOCI | 15.100 | - | 15.100 | - | 15.100 |
| Beteiligungen | AC | 193 | 193 | - | - | - |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 16.643 | 16.643 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 3.750 | 3.750 | - | - | - |
| Sonstige originäre finanzielle Verbindlichkeiten | AC | 10.990 | 10.990 | - | - | - |
| Bedingte Kaufpreisverbindlichkeit | FVPL | 469 | - | - | 469 | 469 |
Wie im Konzernanhang 2021/2022 dargestellt, werden
Rechtsgeschäfte mit nahestehenden Personen im Sinne
von IAS 24.5 durchgeführt. Wesentliche
Veränderungen zum Bilanzstichtag haben sich nicht
ergeben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands
halten keine Aktien bzw. keine ihnen zuzurechnenden
Stimmrechte.
Mit Ablauf der Hauptversammlung am 14. September 2022
hat der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Robert Stein, sein
Amt als Mitglied des Aufsichtsrats aus persönlichen
Gründen niedergelegt. Als neuer Aufsichtsrat wurde
Herr Carsten Dentler gewählt, der auf der
konstituierenden Sitzung des Gremiums im Anschluss an die
Hauptversammlung auch zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden
gewählt wurde.
Weitere Veränderungen in der personellen
Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats haben
sich nicht ergeben.
Ereignisse, die für die Beurteilung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bastei
Lübbe AG und des Konzerns von besonderer Bedeutung
sind - wie in IAS 10 definiert -, nach Schluss des
Berichtszeitraumes nicht eingetreten.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzernabschluss der
Bastei Lübbe AG, Köln, zum 30. September 2022 ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird,
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken im verbleibenden
Geschäftsjahr des Konzerns beschrieben sind.
Köln, 10. November 2022
Bastei Lübbe AG
Der Vorstand
| Soheil Dastyari | Joachim Herbst | Sandra Dittert | Simon Decot |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand Finanzen | Vorständin Marketing und Vertrieb | Vorstand Programm |
| Datum | Ereignis |
| 09. Februar 2023 | Quartalsmitteilung (Q3) |
| 11. Juli 2023 | Bilanzpressekonferenz |
| 10. August 2023 | Quartalsmitteilung (Q1) |
| 13. September 2023 | Hauptversammlung |
| 09. November 2023 | Halbjahresfinanzbericht (HJ1) |
| 08. Februar 2024 | Quartalsmitteilung (Q3) |
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die
gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich,
weiblich und divers (m/w/d) weitestgehend verzichtet.
Sämtliche Berufs- und Personenbezeichnungen gelten
gleichermaßen für alle Geschlechter
Der Halbjahresfinanzbericht 2022/2023 der Bastei
Lübbe AG ist im Internet unter www.luebbe.com als
PDF-Datei abrufbar. Weitere Unternehmensinformationen
erhalten Sie ebenfalls im Internet unter www.luebbe.de.
Bastei Lübbe AG
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
Tel: +49 (0)221 82 00 22 88
Fax: +49 (0)221 82 00 12 12
E-Mail: investorrelations@luebbe.de
Titel: ddp images