![]() VARTA AGEllwangenHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2018Verkürzter Lagebericht und Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018VARTA Aktiengesellschaft, Ellwangen (Jagst)
KONZERNSTRUKTURDie VARTA Aktiengesellschaft, Ellwangen, Deutschland (VARTA AG) ist die Muttergesellschaft
des Konzerns. GESCHÄFTSMODELLDer VARTA AG Konzern produziert und vermarktet Mikrobatterien und intelligente Batterielösungen
(smart battery solutions) für eine Vielzahl von Anwendungen und Endkundenmärkte. Der
Konzern ist der Ansicht, dass er, gemessen an der produzierten Stückzahl, in einer
marktführenden Stellung in Herstellung und Vermarktung von Mikrobatterien für Hörgeräte
ist. Der Konzern geht davon aus, ebenfalls ein Marktführer für wiederaufladbare Lithium-Ionen
Knopfzellen für Unterhaltungselektronik, etwa für kabellose Premium-Kopfhörer (sogenannte
"Hearables") und für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen, werden zu können.
Der Konzern ist der Ansicht, dass seine Marktstellung auf die hohe Qualität, Verlässlichkeit
und Technologie seiner Produkte zurückzuführen ist, unterstützt durch seine Innovationsfähigkeit
und eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Außerdem sieht sich der Konzern
gut positioniert, um von den wachsenden Märkten für Mikrobatterien und intelligenten
Batterielösungen zu profitieren. Wachsende Märkte werden in unterschiedlichem Maße,
von der alternden Weltbevölkerung und einer Unterversorgung hörgeschädigter Menschen
mit Hörgeräten, einer wachsenden technologischen Vernetzung, voranschreitender Miniaturisierung
und dem wachsenden Markt für erneuerbare Energien angetrieben. Segmente und OrganisationsstrukturDie Geschäftstätigkeit des VARTA AG Konzerns, die er durch seine operativen Tochtergesellschaften
betreibt, ist in zwei Geschäftssegmente unterteilt: Microbatteries und Power & Energy. MicrobatteriesDas Segment Microbatteries wird hauptsächlich über die Gesellschaft VARTA Microbattery
GmbH gesteuert und fokussiert sich auf die Herstellung von Mikrobatterien und dabei
in erster Linie auf Anwendungen in den Bereichen Healthcare sowie Entertainment &
Industrial. Für Anwendungen im Bereich Healthcare werden hauptsächlich Zink-Luft-Batterien für
Hörgeräte hergestellt. Im Bereich Entertainment & Industrial liegt der Fokus vor allem
auf High-End Lithium-Ionen-Batterielösungen für kabellose Premium-Kopfhörer (Hearables)
sowie für andere, sogenannte "Wearable"-Anwendungsbereiche. Darunter fallen u.a. auch
Anwendungen in wachsenden Endverbrauchermärkten für Elektrogeräte wie Bluetooth-Headsets,
medizinische Geräte für die Messung von Bluthochdruck, Blutzucker und anderer Körperfunktionen. Das Segment Microbatteries wurde um die Gesellschaft VARTA Micro Production GmbH erweitert,
die als Tochtergesellschaft der VARTA AG am 25. April 2018 gegründet wurde. Die Gesellschaft
mit Sitz in Nördlingen ist im Handelsregister unter der Nummer HRB 32477 eingetragen.
Gegenstand des Unternehmens sind Herstellung, Vertrieb sowie Entwicklung von chemischen,
elektrochemischen, elektrotechnischen und metallurgischen und sonstigen industriellen
Erzeugnissen aller Art, insbesondere von Batterien. Des Weiteren soll die Herstellung
und der Vertrieb von Erzeugnissen auf dem Gebiet des Maschinen- und Apparatebaus sowie
Herstellung, Einrichtung, Bewirtschaftung und Verwertung von Anlagen und Betrieben
sowie Handel mit fremden Erzeugnissen auf den vorgenannten Gebieten vorangetrieben
werden. Power & EnergyIm Segment Power & Energy, welches hauptsächlich von der Gesellschaft VARTA Storage
GmbH gesteuert wird, werden mobile und stationäre Energiespeicherlösungen entwickelt,
produziert und vertrieben. Das Segment konzentriert sich hier auf die Entwicklung,
die Systemintegration und die Assemblierung von Batteriespeichern (power pack solutions)
für OEM Kunden in diversen Märkten. Märkten. In diesem Segment werden auch Energiespreicher für Privathaushalte und kommerzielle
Anwendungen entwickelt und produziert. STRATEGIE UND ZIELEMit beiden Segmenten ist der Konzern sehr gut aufgestellt, um von den langfristigen
Wachstumstrends für die beiden Segmente wie z.B. demographischer Wandel, technologischer
Fortschritt, vermehrte Konnektivität (Internet of Things) und erneuerbare Energien
(zunehmendes Bewusstsein für die Wiederverwertbarkeit von Stoffen) zu profitieren. Der VARTA AG Konzern fokussiert sich hier auf folgende Wachstumsfelder und Ziele:
UNTERNEHMENSSTEUERUNGDer VARTA AG Konzern wird nach Maßgabe intern definierter finanzieller und nicht-finanzieller
Kennzahlen im Sinne einer nachhaltigen Wertsteigerung gesteuert. Im Konzernabschluss
des letzten Jahres wurden die folgenden zentralen finanziellen Kennzahlen zur wertorientierten
Steuerung herangezogen:
LEITUNG UND KONTROLLEWie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 erwähnt, wurde der Vorstand
zum 1. Februar 2018 um Herrn Steffen Munz erweitert. Seither besteht der Vorstand
der VARTA AG, Ellwangen (Jagst) nun aus drei Mitgliedern: Herrn Herbert Schein (Vorsitzender
des Vorstandes / CEO), Herrn Steffen Munz (Finanzvorstand / CFO) und Herrn Dr. Michael
Pistauer (Vorstand für M&A und Investor Relations). Die Mitglieder des Vorstandes
tragen gemeinsam die Verantwortung für die Geschäftsführung. Im Aufsichtsrat ergaben sich im ersten Halbjahr 2018 keine Änderungen. WIRTSCHAFTSBERICHTMÄRKTE UND EINFLUSSFAKTORENDie in 2018 bestehenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den für den VARTA
AG Konzern relevanten Absatzmärkten können weiterhin als positiv stabil beurteilt
werden. Wesentlich für den Absatz der Batterien für Healthcare-Anwendungen ist die demographische
Entwicklung, bei den Batterien für Entertainment-Anwendungen die Trends der Unterhaltungselektronik
und bei den Produkten im Segment Power & Energy der Trend zu kabellosen Produkten
bzw. der Trend zu erneuerbaren Energien. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGENDurch die steigende Lebenserwartung der Menschen in der Gesellschaft sowie die zunehmend
höhere Akzeptanz von Hörgeräten, wird der Verkauf von Hörgerätebatterien unterstützt.
In den relevanten Märkten Europa, Asien und Nordamerika geht man weiterhin von einer
stärkeren Gewichtung älterer Generationen in der Bevölkerung aus. Im Bereich Entertainment ist das Absatzwachstum durch neue Anwendungen im Bereich
Konsumelektronik geprägt. Je mehr kabellos funktionierende Geräte, insbesondere für
Kleinstanwendungen (zum Beispiel Headsets) entwickelt werden, desto stärker stellt
sich hier die Position des VARTA AG Konzerns dar. Ein Trend, der sich auch positiv
auf das Segment Power & Energy auswirkt. Sogenannte Hearables sollen laut Gartner, Inc. (2017) sogar mit einer Wachstumsrate
von rund 40 % bis 2020 wachsen. Unterstützend wirkt hier der Trend zu Interkonnektivität.
Laut Gartner, Inc. wird sich neben Smart Watches, Fashion, Medical insbesondere der
Hearables Markt stark vergrößern. Im Segment Power & Energy wächst das Marktsegment für Lithium-Ionen-Batteriepacks
gemäß Avivenne Energy Report 2018 von 120 GWh in 2017 auf 490 GWh in 2025. Dies entspricht
einem CAGR in Höhe von +19%. Dabei wächst das Teil-Segment für Medical Devices, Power
Tools und Gardening Tools, welche Zielmärkte von Power & Energy darstellen, von ca.
14 GWh in 2017 auf ca. 44 GWh. Dies stellt eine Wachstumsrate von ca. 16% pro Jahr
dar. Das Marktsegment für stationäre Energiespeichersysteme wächst um 22 % pro Jahr
im Zeitraum von 2017 bis 2025. GESCHÄFTSVERLAUFGesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage durch den VorstandDer VARTA AG Konzern setzt den profitablen Wachstumskurs mit einem erfolgreichen ersten
Halbjahr 2018 fort. Der Konzernumsatz ist wieder zweistellig im Vergleich zum Vorjahr
gewachsen. Beide Segmente Microbatteries und Power & Energy sind im Vergleich zum
Vorjahr deutlich gewachsen. Im Segment Microbatteries hat die weiterhin sehr hohe
Nachfrage nach kabellosen Premium-Kopfhörern zu einer sehr deutlichen Umsatzsteigerung
der wiederaufladbaren Lithium-Ionen Batterien geführt. Im Segment Power & Energy hält
die sehr hohe Wachstumsdynamik bei den Energiespeicherlösungen weiter an. Die neu
angelaufenen Kundenprojekte im Bereich der Batteriepacks haben ebenfalls zum dynamischen
Wachstum im Segment Power & Energy beigetragen. Das bereinigte EBITDA konnte durch die Skalierung des Geschäftsmodells sehr deutlich
im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Dies ist vor allem auf die Profitabilitätssteigerung
im Segment Power & Energy bei gleichzeitig unterproportionalem Anstieg der Fixkosten
zurückzuführen. Besonders hervorzuheben ist, dass das Segment Power & Energy im ersten
Quartal die Gewinnschwelle erreicht hat, und auch für das erste Halbjahr 2018 ein
positives Ergebnis erzielt hat. Das massive Investitionsprogramm zur Erweiterung der Produktionskapazitäten wird planmäßig
umgesetzt. Insgesamt verlief das erste Halbjahr 2018 entsprechend den Erwartungen
des Managements. ENTWICKLUNG DER VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGEERTRAGSLAGEKonzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.-30.06.2018 (ungeprüft)scroll
UmsatzDer Umsatz des VARTA AG Konzerns ist im ersten Halbjahr 2018 um 11,9 % von T€ 119.741
auf T€ 133.953 angestiegen. Beide Segmente Microbatteries und Power & Energy sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich
gewachsen. Der Umsatz im Segment Microbatteries ist um 8,0 % im Vorjahresvergleich
angestiegen; der Umsatz im Segment Power & Energy ist um 30,5 % im Vergleich zum ersten
Halbjahr 2017 gewachsen. Aufwendungen und sonstige betriebliche ErträgeIm Berichtszeitraum belaufen sich die Materialaufwendungen auf T€ 52.467 im Vergleich
zu T€ 48.066 im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einer Steigerung von 9,2 %. Der
unterproportionale Anstieg im Vergleich zum Umsatzwachstum ist in erster Linie auf
einen profitableren Umsatz-Mix bei gleichzeitig stabilen Preisen der metallischen
Rohstoffe sowie der zugekauften Komponenten zurückzuführen und betrifft beide Segmente. Der Personalaufwand ist um 10,9% von T€ 40.925 im ersten Halbjahr 2017 auf T€ 45.404
in 2018 angestiegen. Neben den tariflich bedingten Personalkostensteigerungen wurden
selektiv direkte Mitarbeiter in den Wachstumsbereichen Lithium-Ionen-Batterien sowie
Power & Energy aufgebaut, um die große Marktnachfrage zukünftig bedienen zu können.
Die Mitarbeiterzahl ist um 8,8% von 2.063 zum 30. Juni 2017 auf 2.244 zum 30. Juni
2018 gestiegen. Im Personalaufwand ist als Sondereffekt der nicht-zahlungswirksame
Aufwand aus dem Mitarbeiter-Aktienoptionsprogramm in Höhe von T€ 980 erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 16.626 auf T€ 19.165 angestiegen.
Dies ist insbesondere auf wachstumsbedingt höheren Provisionen, Ausgangsfrachten und
Zölle sowie die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von T€ 8.194 im ersten Halbjahr 2017 auf
T€ 3.347 in 2018 zurückgegangen. Der Rückgang ist einerseits auf den ertragswirksamen
Erstattungsanspruch aus dem Schuldbeitritt bezüglich der Pensionsverpflichtungen im
Vorjahr zurückzuführen, der im ersten Halbjahr 2017 als Sondereffekt eingestuft wurde.
Andererseits ergibt sich der Rückgang aus geringeren Erträgen aus Mieten und Serviceleistungen
in Höhe von T€ 1.553 im Zusammenhang mit der Einstellung der operativen Tätigkeit
eines Gemeinschaftsunternehmens zum 31. Dezember 2017. Bereinigtes EBITDADas bereinigte EBITDA ist im ersten Halbjahr 2018 von T€ 19.377 auf T€ 25.783 gestiegen.
Dies entspricht einem Wachstum von 33,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte
EBITDA ist somit überproportional im Vergleich zum Umsatzwachstum gewachsen. Die Steigerung des bereinigten EBITDA lässt sich insbesondere auf das profitable Umsatzwachstum
der Lithium-Ionen-Zellen, die Profitabilitätssteigerung im Segment Power & Energy
sowie den unterproportionalen Anstieg der Fixkosten durch die Skalierung des Geschäftsmodells
zurückführen. Als Sondereffekt im laufenden Geschäftsjahr wurde der nicht-zahlungswirksame Personalaufwand
aus dem Mitarbeiter-Aktienoptionsprogramm in Höhe von T€ 980 ausgewiesen. Der Effekt
ist der VARTA AG als Holding zuzurechnen. Im Vorjahr wurde der ertragswirksame Erstattungsanspruch
aus dem Schuldbeitritt bezüglich der Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 3.629
als Sondereffekt eingestuft. Betriebsergebnis (EBIT)Das Betriebsergebnis hat sich von T€ 18.433 im Vorjahr auf T€ 19.726 im ersten Halbjahr
2018 verbessert, was einer Steigerung von 7,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
entspricht. Das EBITDA ist um 7,8 % von T€ 23.006 in 2017 auf T€ 24.803 in 2018 gestiegen,
wobei das EBITDA im Vorjahr durch einen wesentlichen Sondereffekt positiv beeinflusst
wurde. Des Weiteren haben sich die Abschreibungen durch das massive Investitionsprogramm
zur Erweiterung der Produktionskapazitäten um 11,0 % von T€ 4.573 im ersten Halbjahr
2017 auf T€ 5.077 im Vergleichszeitraum 2018 erhöht. FinanzergebnisDas Finanzergebnis hat sich im Berichtsjahr von T€ -885 in 2017 auf T€ -45 in 2018
verbessert. Dies resultiert einerseits aus der Reduzierung des Zinsaufwandes und andererseits
aus dem Rückgang des Übrigen Finanzaufwands. SteuernDer Steueraufwand ist durch den Anstieg des Ergebnisses vor Steuern von T€ 15.442
im ersten Halbjahr 2017 auf T€ 19.712 in 2018 angestiegen. Daraus ergibt sich wie
im Vorjahr eine effektive Steuerquote von 27,6 % bezogen auf das Ergebnis vor Steuern. KonzernergebnisDas profitable Umsatzwachstum in beiden Segmenten in Verbindung mit dem unterproportionalen
Anstieg der Fixkosten durch die Skalierung des Geschäftsmodells wirkte sich ebenfalls
positiv auf das Konzernergebnis aus. Das Konzernergebnis ist von T€ 11.187 in 2017
auf T€ 14.281 in 2018 um 27,7 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEKonzern-Bilanz zum 30. Juni 2018 (ungeprüft)AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Langfristige VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um T€ 22.200 von T€ 105.258 zum 31.
Dezember 2017 auf T€ 127.458 zum 30. Juni 2018. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich
aus der Erhöhung des Sachanlagevermögens von T€ 63.447 auf T€ 86.785 zum 30. Juni
2018. Die Produktionskapazitäten wurden aufgrund der großen Nachfrage insbesondere
nach den Lithium-Ionen-Batterien massiv erweitert. Kurzfristige VermögenswerteDie kurzfristigen Vermögenswerte haben sich insgesamt nicht wesentlich verändert. Eigenkapital/EigenkapitalquoteDas Eigenkapital ist von T€ 230.452 zum 31. Dezember 2017 auf T€ 246.259 zum 30. Juni
2018 angestiegen. Dies ist insbesondere auf die Erhöhung der Gewinnrücklage von T€
28.575 auf T€ 41.847 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote ist von 69,5 % auf 69,7
% angestiegen. Langfristige SchuldenDie langfristigen Schulden haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 nicht wesentlich
verändert. Kurzfristige SchuldenDie kurzfristigen Schulden haben sich insbesondere aufgrund der Erhöhung der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen einhergehend mit dem steigenden Geschäftsvolumen um
T€ 5.664 von T€ 71.605 auf T€ 77.269 erhöht. Net Working CapitalDas Net Working Capital ist um T€ 15.399 von T€ 41.394 zum 31. Dezember 2017 auf T€
56.793 zum 30. Juni 2018 angestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 37,2 % im
Vergleich zum 31. Dezember 2017. Der Anstieg ist zum einen auf die temporär höheren
Vorräte zur Realisierung des geplanten Wachstums im zweiten Halbjahr und zum anderen
auf die umsatzbedingt höheren Forderungen zurückzuführen. Weitere Details zur Finanzlage können im Anhang des Konzernabschluss eingesehen werden. Kapitalflussrechnung (ungeprüft)scroll
Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im ersten Halbjahr 2018
T€ 5.414 und liegt damit T€ 9.171 unter dem Wert des Vorjahres. Die Reduktion ergibt
sich hauptsächlich aus den Veränderungen des Working Capitals, vor allem aus der temporären
Erhöhung der Vorräte zur Realisierung des geplanten Umsatzwachstums im zweiten Halbjahr
sowie der umsatzbedingt höheren Forderungen. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit ist von T€ -3.991 im ersten Halbjahr 2017
auf T€ -21.794 zum 30. Juni 2018 angestiegen. Dies resultiert aus der Erhöhung der
Auszahlungen aus dem Kauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen (CAPEX)
von T€ -7.033 in 2017 auf T€ -21.922 im ersten Halbjahr 2018. Der mit T€ -13.424 negative Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit des ersten Halbjahres
2017 resultierte im Wesentlichen aus der vollständigen Rückzahlung der in Anspruch
genommenen Darlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 12.964. Für das erste
Halbjahr 2018 hat sich der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit auf T€ -49.879 erhöht.
Dieser Anstieg ergibt sich aus der Auszahlung einer kurzfristigen Ausleihung in Höhe
von T€ -50.004 an ein verbundenes Unternehmen zu fremdvergleichsüblichen Konditionen. Hieraus ergibt sich ein Saldo der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum
30. Juni 2018 von T€ 72.433 im Vergleich zu T€ 9.195 zum 30. Juni 2017. CAPEX (AUSZAHLUNGEN AUS DEM KAUF VON IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN UND SACHANLAGEN)Als eine wesentliche Steuerungsgröße wird das CAPEX, die Auszahlungen aus dem Kauf
von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, verwendet. Das CAPEX ist ein Bestandteil
des Cash Flows aus Investitionstätigkeit. Die Auszahlungen aus dem Kauf von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen (CAPEX) betragen T€ -21.922 im ersten Halbjahr 2018
(30. Juni 2017: T€ -7.033). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen haben davon T€ -27.389 im ersten Halbjahr
2018 ausgemacht (30. Juni 2017: T€ -6.636). Schwerpunkt der Auszahlungen aus dem Kauf
von Sachanlagen waren die massiven Investitionen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten,
insbesondere die Ausweitung der Produktionskapazitäten für die Lithium-Ionen-Batterien
aufgrund der weiterhin sehr hohen Nachfrage. Das massive Investitionsprogramm zur Erweiterung der Produktionskapazitäten wird planmäßig
umgesetzt. ERTRAGSLAGE SEGMENTEDie Segmentinformationen des VARTA AG Konzerns werden auf Basis der Feststellungen
des Managements für die Segmente Microbatteries und Power & Energy veröffentlicht. scroll
Der Umsatz im Segment Microbatteries ist im ersten Halbjahr 2018 von T€ 100.818 auf
T€ 108.849 gestiegen. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 8,0 % im Vergleich
zum Vorjahr. Das Umsatzwachstum resultiert insbesondere aus dem dynamischen Wachstum
der wieder-aufladbaren Lithium-Ionen Batterien. Die weiterhin sehr hohe Nachfrage
nach kabellosen Entertainment-Produkten wie Headsets oder anderen Wearables hat hier
zu einer sehr deutlichen Umsatzsteigerung geführt. Das bereinigte EBITDA ist von T€
22.721 auf T€ 24.849 angestiegen, was einer Steigerung um 9,4 % entspricht. Die Ergebnissteigerung
ist vor allem auf das profitable Umsatzwachstum zurückzuführen. Daraus resultiert
eine bereinigte EBITDA-Marge von 22,8 % im Verhältnis zum Umsatz im Vergleich zu 22,5
% im ersten Halbjahr 2017. scroll
Im Segment Power & Energy ist der Umsatz von T€ 18.818 auf T€ 24.553 angestiegen.
Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 30,5 %. Die Umsatzsteigerung ist zum einen
auf die weiterhin sehr hohe Wachstumsdynamik bei den Energiespeicherlösungen zurückzuführen.
Dies betrifft insbesondere die weiter sehr erfolgreiche Entwicklung der stationären
Energiespeicher für Privathaushalte. Zum anderen haben die neu angelaufenen Kundenprojekte
für Batteriepacks ebenfalls zum dynamischen Wachstum im Segment Power & Energy beigetragen.
Das bereinigte EBITDA hat sich von T€ -3.085 im ersten Halbjahr 2017 um 4.589 T€ auf
T€ 1.504 im ersten Halbjahr 2018 verbessert. Die Gewinnschwelle wurde bereits im ersten
Quartal erreicht. Die Steigerung des bereinigten EBITDA ist insbesondere auf die Umsatzsteigerung
bei gleichzeitiger Verbesserung der Deckungsbeitrags-Marge sowie dem disziplinierten
Management der Fixkosten zurückzuführen. Hieraus ergibt sich eine bereinigte EBITDA-Marge
von 6,1 % im Verhältnis zum Umsatz, was einer Verbesserung der EBITDA-Marge um 22,5
Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Weitere Details zur Segmentberichterstattung finden sich im Halbjahresfinanzbericht
im Kapitel 5. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDer Zwischenlagebericht zum Halbjahr beinhaltet keine umfangreiche und vollständige
Angabe zum Prognose-, Chancen- und Risikobericht. Diese Erläuterungen sind deshalb
in Verbindung mit dem zum 31. Dezember 2017 veröffentlichten Konzernjahresabschluss
zu lesen. Das Risikomanagementsystem wird gesammelt auf Konzernebene beurteilt und fokussiert
auf strategische, operative, finanzielle und sonstige Risiken. Hierbei werden die
Risiken anhand des Netto-Schadenserwartungswertes als gering, mittel oder hoch eingeordnet. Der Finanzvorstand trägt die Verantwortung für das Chancen- und Risikomanagement,
welches integraler Bestandteil der Unternehmensführung ist. Nach Einschätzung des
Vorstandes sind die bekannten Risiken zum Zeitpunkt der Veröffentlichung unverändert
als beherrschbar einzuschätzen. Im Einzelnen sind weiterhin keine bestandsgefährdenden
Risiken zu erkennen. Zugleich besteht weiter die Überzeugung, dass der VARTA AG Konzern
strategisch und finanziell gut aufgestellt ist, um sich bietende Chancen zu nutzen. Es wurde zum 30. Juni 2018 eine umfangreiche Überprüfung der Risikosituation durchgeführt. Es ergaben sich im Bereich der operativen, strategischen, finanziellen und Ausfall-Risiken
keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum 31. Dezember 2017. AUSBLICKAufgrund der stabilen Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds und der starken Marktposition
in den relevanten Absatzmärkten wird mit einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung
für das 2. Halbjahr und für das Gesamtjahr 2018 gerechnet. Gesamtaussage VARTA AG KonzernFür den Umsatz des Konzerns wird für das Gesamtjahr 2018 weiterhin von einem deutlichen
Umsatzwachstum (bei konstanter Währung) im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. Für das bereinigte EBITDA wird für das Gesamtjahr 2018 aufgrund von Skaleneffekten
weiterhin mit einer sehr deutlichen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Das CAPEX, also die Auszahlungen aus dem Kauf von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen, werden im Geschäftsjahr 2018 aufgrund der nachfragebedingten Erweiterung
der Produktionskapazitäten sehr deutlich ansteigen. Segment MicrobatteriesIm Segment Microbatteries wird für das Geschäftsjahr 2018 weiter von einem deutlichen
Umsatzwachstum (in konstanter Währung) und aufgrund der weiteren Skalierung unseres
Geschäftsmodells weiterhin von einem sehr deutlichen Anstieg des bereinigten EBITDA
im Vergleich zum Umsatzwachstum ausgegangen. Segment Power & EnergyIm Segment Power & Energy wird weiterhin ein sehr deutliches Umsatzwachstum für das
Gesamtjahr 2018 erwartet. Wir gehen davon aus, dass das Segment Power & Energy ein
deutlich positives bereinigtes EBITDA für das Gesamtjahr 2018 erzielt. In die Prognosen für Chancen und Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung fließen
die langjährigen Erfahrungen im Batteriegeschäft ein. Dieser Bericht enthält Angaben
und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft beziehen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen
über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Ellwangen, 28. August 2018 VARTA Aktiengesellschaft scroll
Zwischenabschluss der VARTA AG per 30. Juni 2018Konzern-Bilanz zum 30. Juni 2018 (ungeprüft)AKTIVAscroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. PASSIVAscroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01.01.-30.06.2018 (ungeprüft)scroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Konzern-Gesamtergebnisrechnung für den Zeitraum 01.01.-30.06.2018 (ungeprüft)scroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum 01.01. - 30.06.2018 (ungeprüft)scroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. scroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (ungeprüft) VARTA Aktiengesellschaft, Ellwangen (Jagst)scroll
scroll
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Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. scroll
scroll
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Gewinnrücklagen inklusive Jahresergebnis Konzernanhang1 ALLGEMEINE INFORMATIONENVARTA Aktiengesellschaft (VARTA AG) ist ein Unternehmen mit Sitz in Ellwangen (Jagst),
Deutschland und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm, Deutschland, unter HRB
728059 eingetragen. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss des Unternehmens
umfasst das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften (zusammen als "VARTA AG Konzern"
bezeichnet). Die Geschäftstätigkeiten der VARTA AG, welche sie durch die operativen Tochtergesellschaften
betreibt, umfasst die Produktion, Vertrieb, Forschung und Entwicklung in zwei Geschäftssegmenten:
Microbatteries und Power & Energy. Der VARTA AG Konzern ist ein internationales und
global agierendes Unternehmen und kann auf über 130 Jahre Erfahrung zurückblicken. Die Verwaltung des VARTA AG Konzerns hat ihren Sitz in Ellwangen, Daimlerstraße 1,
Deutschland. Die oberste Muttergesellschaft der VARTA AG ist die Montana Tech Components
AG, nachfolgend die "MTC", (Reinach, Schweiz). Die Aktien der VARTA AG werden am regulierten Markt (Prime Standard) unter der Wertpapierkennnummer
(WKN) A0TGJ5, der International Securities Identification Number (ISIN) DE000A0TGJ55
sowie dem Börsenkürzel "VAR1" gehandelt. Im Januar 2018 wurde von der Muttergesellschaft VGG (Wien) ein Aktienoptionsprogramm
für Mitarbeiter (MSOP) aufgelegt, wonach die begünstigten Mitarbeiter des VARTA AG
Konzerns, inklusive des Vorstands, zum Bezug von Stammaktien der VARTA AG berechtigt
sind. Die zugrunde gelegte Erdienungsperiode beträgt 4 Jahre und die Voraussetzung
zur Ausübung ist, dass die Begünstigten im Zeitpunkt der Optionsausübung in einem
ungekündigten Dienstverhältnis mit der VARTA AG bzw. einem mit ihr verbundenen Unternehmen
sind (vgl. 13 "Aktienoptionsprogramm"). Die Gesellschaft VARTA Micro Production GmbH wurde als Tochtergesellschaft der VARTA
AG am 25. April 2018 gegründet. Die Gesellschaft mit Sitz in Nördlingen wurde im Handelsregister
unter der Nummer HRB 32477 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens sind Herstellung,
Vertrieb sowie Entwicklung von chemischen, elektrochemischen, elektrotechnischen und
metallurgischen und sonstigen industriellen Erzeugnissen aller Art, insbesondere von
Batterien. Des Weiteren soll die Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen auf
dem Gebiet des Maschinen- und Apparatebaus sowie Herstellung, Einrichtung, Bewirtschaftung
und Verwertung von Anlagen und Betrieben sowie Handel mit fremden Erzeugnissen auf
den vorgenannten Gebieten vorangetrieben werden. 2 VERÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREISscroll
Änderungen in 2018Am 25. April 2018 hat die VARTA AG eine neue Tochtergesellschaft, die VARTA Micro
Production GmbH, gegründet (vgl. Erläuterungen 1 "Allgemeine Informationen"). 3 ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNRECHNUNGSLEGUNG3.1 ÜbereinstimmungserklärungDer Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 wurde nach den Grundsätzen der International
Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen
IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat,
sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations
Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese von der
Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden. Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss
sollte in Verbindung mit dem zum 31. Dezember 2017 erstellten Konzernjahresabschluss
gelesen werden. Vom Wahlrecht zur Aufstellung eines verkürzten Zwischenabschlusses wird Gebrauch gemacht.
Alle zum 30. Juni 2018 verbindlichen Interpretationen des International Financial
Reporting Interpretations Committee (IFRIC) werden zugrunde gelegt. Ferner steht dieser
Zwischenbericht im Einklang mit dem Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 16 (DRS
16 Zwischenberichterstattung) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V.
(DRSC). 3.2 UnternehmensfortführungEntsprechend IAS 1.25 erfolgte die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses unter
der Annahme der Unternehmensfortführung. 3.3 KonsolidierungsmethodenDer Konsolidierungskreis umfasst alle Gesellschaften, welche die VARTA AG direkt oder
indirekt beherrscht. Von Beherrschung wird dann gesprochen, wenn die VARTA AG die
Mehrheit der Stimmrechte (unter Einbezug potentieller Stimmrechte) hält bzw. aufgrund
einer beherrschenden Stellung die Finanz- und Geschäftspolitik mittelbar oder unmittelbar
bestimmen und somit Nutzen aus der Geschäftstätigkeit ziehen kann. Diese Gesellschaften
werden vollkonsolidiert. Die Erstkonsolidierung von Tochtergesellschaften erfolgt
zum Zeitpunkt der Kontrollübernahme. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Kontrolle endet,
werden die Tochtergesellschaften entkonsolidiert. Konzerninterne Gewinne und Verluste, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten
Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Gemeinschaftsunternehmen, an denen die VARTA AG direkt oder indirekt mit 50 % beteiligt
ist, beziehungsweise für welche die Führungsverantwortung paritätisch wahrgenommen
wird, werden nach der "Equity-Methode" gemäß IAS 28 bilanziert. 3.4 Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür den verkürzten Konzernzwischenabschluss werden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angesetzt, wie sie bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 verwendet wurden.
Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Konzernabschluss zum 31. Dezember
2017 enthalten. Änderungen, die sich aus der Erstanwendung von IFRS 15 und IFRS 9
ergeben, werden in den Erläuterungen 4.2 "Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze"
dargestellt. 3.5 Funktionale und DarstellungswährungDie Konzernwährung ist der Euro. Soweit nichts anderes vermerkt ist, werden alle Betragsangaben
in tausend Euro (T€) angegeben. 4 WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE4.1 WährungsumrechnungDie für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse mit wesentlichem Einfluss
auf die Konzernrechnung stellen sich wie folgt dar: scroll
Es resultieren weitere Wechselkurseffekt aus Chinesische Yuan (CNY) und Rumänische
LEU (RON), diese sind jedoch für den VARTA AG Konzern nicht wesentlich. 4.2 Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze4.2.1 IFRS 15Die Anwendung des IFRS 15 startet mit dem 01. Januar 2018. Im VARTA AG Konzern wird
die modifiziert retrospektive Methode angewendet. Die Regelungen des IFRS 15 umfassen nach IFRS 15.5 grundsätzlich alle mit Kunden geschlossenen
Verträge, welche die Lieferung von Gütern oder die Erbringung von Dienstleistungen
im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zum Gegenstand haben. Die zentralen
Merkmale des IFRS 15 sind dabei der Übergang der Kontrolle als Basis für die Umsatzrealisierung
und die Unterscheidung zwischen zeitpunkt- und zeitraumbezogener Umsatzrealisierung. Das Segment Microbatteries fokussiert sich auf die Herstellung von Mikrobatterien
in erster Linie für Anwendungen in den Bereichen Healthcare und Entertainment. Die
Auswirkungen auf die Bilanzierung entstehen bei: 1. INCO-Terms: mögliche Auswirkungen aus dem Zeitpunkt der Verschaffung der Verfügungsmacht,
Vorgang nachgelagert. 2. Erlösminderungen: Rabattvereinbarungen wie Bonus- und Naturalrabattvereinbarungen,
die nachgelagert zum Produktverkauf vergütet werden. Die ausstehenden Ansprüche unterliegen
unterjährigen Schwankungen und werden zum Stichtag wieder auf dem Niveau des Vorjahres
erwartet. 3. Konsignationslager: Der Zeitpunkt der Umsatzlegung im Falle von Konsignationslägern
wird nunmehr bei Erlangung der Kontrolle durch den Kunden (evtl. bereits bei Einlagerung)
bestimmt und nicht mehr durch die Entnahme aus dem Konsignationslager. Es handelt
sich hierbei um einen vorgelagerten Vorgang. 4. Rücknahmeverpflichtungen: Ereignis nachgelagert zum Produktverkauf. 5. Online Handel: Risiken und Lasten für Umsätze aus dem Online Handel, tragen die
betroffenen Konzerngesellschaften als Prinzipal selbst. Damit werden diese im Konzernumsatz
berücksichtigt. Im Segment Power & Energy werden mobile und stationäre Energiespeicherlösungen entwickelt,
produziert und vertrieben. Die Auswirkungen auf die Bilanzierung entstehen bei: 1. Konsignationslager: Der Zeitpunkt der Umsatzlegung im Falle von Konsignationslägern
wird nunmehr bei Erlangung der Kontrolle durch den Kunden (evtl. bereits bei Einlagerung)
bestimmt und nicht mehr durch die Entnahme aus dem Konsignationslager. Es handelt
sich hierbei um einen vorgelagerten Vorgang. 2. Rücknahmeverpflichtungen: Ereignis nachgelagert zum Produktverkauf 3. Kunden- und Forschungsprojekte: Es wird einerseits identifiziert, ob ein Vertrag
zeitpunktbezogen oder zeitraumbezogen erfüllt wird. Andererseits wird identifiziert,
ob Margen im Falle eines Vertragsabbruchs vereinbart sind. Dadurch kommt es teilweise
zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt der Umsatzlegung. Die Auswirkungen auf die Bilanzierung gemäß den zuvor dargestellten Ausführungen,
sind für den Konzernabschluss als auch für die der einzelnen Segmente sowohl zum Umstellungszeitpunkt
als auch zum Berichtszeitpunkt insgesamt als unwesentlich anzusehen. 4.2.2 IFRS 9Der Standard regelt umfassend die Bilanzierung von Finanzinstrumenten. Gegenüber dem
Vorgängerstandard IAS 39 hervorzuheben sind insbesondere die neuen und in der jüngsten
Fassung von IFRS 9 überarbeiteten Klassifizierungsvorschriften für finanzielle Vermögenswerte.
Diese beruhen auf den Ausprägungen des Geschäftsmodells sowie den vertraglichen Zahlungsströme
finanzieller Vermögenswerte. Ebenfalls grundlegend neu sind die Vorschriften zur Erfassung
von Wertminderungen, welche nun auf einem Modell der erwarteten Verluste basieren.
Auch die Abbildung bilanzieller Sicherungsbeziehungen ist unter IFRS 9 neu geregelt
und darauf ausgerichtet, stärker das betriebliche Risikomanagement abbilden zu können. IFRS 9 ist erstmals anzuwenden in Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar
2018 beginnen. Im VARTA AG Konzern wird die modifiziert retrospektive Methode angewendet. Im VARTA AG Konzern wird das vereinfachte Wertminderungsmodell gemäß IFRS 9 auf sämtliche
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vermögenswerte aus abgegrenzten Erlösen
aus Verträgen mit Kunden (sog. contract assets) angewendet. Unter Berücksichtigung
verfügbarer Informationen werden laufende Anpassungen in Höhe der über die Laufzeit
erwarteten Kreditverluste von Finanzinstrumenten erfolgswirksam erfasst. 4.3 Neue und geänderte IFRS-Standards nach dem 30. Juni 2018Neue und geänderte Standards und Interpretationen sind im ersten Zwischenbericht nach
dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens bzw. eines ggf. freiwillig frühzeitigen Anwendungszeitpunkts
anzuwenden. Für jährliche Berichtszeiträume, die am bzw. nach dem 1. Juli 2018 beginnen,
treten nachfolgend genannte neue Regelungen in Kraft. In der vorliegenden Konzernrechnung
wurden keine Standards frühzeitig angewendet. Ihre Auswirkungen auf die Konzernrechnung
der Gruppe wurden noch nicht abschließend analysiert. scroll
Im Folgenden werden die für den VARTA AG Konzern einschlägigen Neuerungen und Änderungen
beschrieben. IFRS 16 - LeasingverhältnisseIFRS 16 ersetzt die bestehenden Leitlinien zu Leasingverhältnissen, darunter IAS 17
"Leasingverhältnisse", IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis"
enthält, SIC-15 "Operating-Leasingverhältnisse -Anreize" und SIC-27 "Beurteilung des
wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen". Der Konzern hat mit der Beurteilung der möglichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS
16 auf den Konzernabschluss begonnen. Eine abschließende Quantifizierung kann zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgenommen werden. Die Auswirkungen werden sich hauptsächlich
im Anlagevermögen und in den Verbindlichkeiten zeigen. Die Auswirkung auf das EBIT
(Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wird weniger stark sein. Eine Entscheidung, welche
Übergangsmethode angewendet werden soll, ist noch nicht getroffen. Noch nicht im EU-Recht übernommen:scroll
Im Folgenden werden die für den VARTA AG Konzern einschlägigen Neuerungen und Änderungen
beschrieben. IFRS 17 - VersicherungenIFRS 17 regelt die Grundsätze in Bezug auf den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis
sowie die Angaben für Versicherungsverträge innerhalb des Anwendungsbereichs des Standards.
Diese Informationen dienen als Grundlage für die Abschlussadressaten, um die Auswirkungen
von Versicherungsverträgen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Zahlungsströme
eines Unternehmens beurteilen zu können. IFRS 17 wurde im Mai 2017 veröffentlicht
und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen,
verpflichtend anzuwenden. Der Konzern geht derzeit davon aus, dass sich keine wesentlichen Auswirkungen auf
den Konzernabschluss ergeben werden. IFRIC 23 - Bilanzierung von ErtragsteuernDie Interpretation ist - vorbehaltlich einer Übernahme in EU-Recht - erstmals in der
ersten Berichtsperiode eines am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnenden Geschäftsjahres
anzuwenden. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Der Konzern geht derzeit davon aus, dass sich keine wesentlichen Auswirkungen auf
den Konzernabschluss ergeben werden. Änderungen des IAS 28 - Langfristige Anteile an assoziierten UnternehmenDie Änderungen sind - vorbehaltlich einer Übernahme in EU-Recht - zum 1. Januar 2019
erstmalig anzuwenden. Der Konzern geht derzeit davon aus, dass sich keine wesentlichen Auswirkungen auf
den Konzernabschluss ergeben werden. Änderungen des IFRS 10, und IAS 28 - Verkauf oder Einlage von Vermögenswerten zwischen einem Anleger und einem assoziierten Unternehmen oder GemeinschaftsunternehmenDer Erstanwendungszeitpunkt der Änderungen wurde durch das IASB auf unbestimmte Zeit
verschoben. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der
Gruppe. 5 SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie Segmentinformationen werden auf Basis des Management-Reportings für die Segmente
Microbatteries und Power & Energy veröffentlicht. Im Folgenden werden die Steuerungsgrößen, die zur Beurteilung der Leistungen der operativen
Segmente herangezogen werden, dargestellt: Informationen nach berichtspflichtigen Segmenten:scroll
scroll
*
Es bestehen keine wesentlichen Umsatzbeziehungen zwischen den Segmenten In der folgenden Tabelle wird die Überleitung des EBITs der Segmente auf das Ergebnis
vor Steuern dargestellt: scroll
Geographische SegmentinformationenDie nachfolgende Darstellung zeigt die Umsatzerlöse des Konzerns aufgeteilt nach bestimmten
geographischen Standorten. Bei der Darstellung dieser Informationen auf geografischer
Grundlage basieren die Umsatzerlöse eines Segments auf den geografischen Standorten
der Kunden und die Vermögenswerte eines Segments auf den geografischen Standorten
der Vermögenswerte. scroll
*
Die Umsatzerlöse richten sich nach dem Sitz des Kunden. Produkte und DienstleistungenDie Umsatzerlöse und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Konzerns teilen
sich folgendermaßen auf Produkte und Dienstleistungen auf: scroll
6 SACHANLAGEVERMÖGENscroll
scroll
Der wesentliche Teil der Investitionen in das Sachanlagevermögen diente der nachfragebedingten
Erweiterung der Produktionskapazitäten vor allem bei den Lithium-Ionen-Knopfzellen.
Weiterhin sind in regelmäßigen Abständen Ersatzinvestitionen zur Erneuerung der Produktionsanlagen,
zur Entwicklung neuer Produkte sowie für qualitätssichernde Maßnahmen notwendig. Für das Sachanlagevermögen bestanden keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen
während dem 1. Halbjahr 2018 und in dem Geschäftsjahr 2017. Die Bestellobligationen
aus dem Kauf von Sachanlagevermögen betragen zum 30. Juni 2018 T€ 7.903 (30. Juni
2017: T€ 2.757). 7 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEscroll
Von den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Erträgen aus aktivierten
Eigenleistungen in Höhe von T€ 1.504 (30. Juni 2017: T€ 1.654) wurden im ersten Halbjahr
Jahr 2018 selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, welche noch nicht zur Nutzung
bereit sind, in Höhe von T€ 1.298 (30. Juni 2017: T€ 555) erfasst. Wertminderungstests werden einmal pro Jahr jeweils zum Jahresende durchgeführt. 8 ANDERE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTEscroll
Im ersten Halbjahr wurde eine kurzfristige Ausleihung in Höhe von T€ 50.004 an ein
verbundenes Unternehmen zu fremdvergleichsüblichen Konditionen gegeben (s. Erläuterungen
24 "Nahestehende Personen und Gesellschaften"). Des Weiteren bestehen Ausleihungen
gegenüber einem Dritten in Höhe von T€ 403 (31. Dezember 2017: T€ 444). 9 VORRÄTEDie Vorräte können in folgende Positionen aufgeteilt werden: scroll
Bei dem Wertminderungsertrag im ersten Halbjahr 2018 handelt es sich um die Erhöhung
in Höhe von T€ 548 der in der GuV erfassten Wertminderungen im Vergleich zum Vorjahr.
Im ersten Halbjahr des Vorjahres reduzierten sich die in der GuV erfassten Wertminderungen
um T€ 55. Weder zum 30. Juni 2018 noch zum 31. Dezember 2017 wurden Vorräte als Sicherheiten
für Verbindlichkeiten gestellt. 10 FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGENscroll
Die bestehenden Nettoforderungen sind durch den Rahmenvertrag zum Forderungsverkauf
per 30. Juni 2018 um T€ 8.309 (31. Dezember 2017: T€ 8.541) gemindert. 11 ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTEDie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente können wie folgt aufgegliedert werden: scroll
Im ersten Halbjahr wurde eine kurzfristige Ausleihung in Höhe von T€ 50.004 an ein
verbundenes Unternehmen zu fremdvergleichsüblichen Konditionen gegeben (s. Erläuterungen
24 "Nahestehende Personen und Gesellschaften"). 12 EIGENKAPITALIm Eigenkapital wurden für das erste Halbjahr 2018 insgesamt T€ 980 als aktienbasierte
Vergütung erfasst. Diese aktienbasierten Vergütungskomponenten wurden von der Muttergesellschaft
VGG GmbH (Wien) ausgegeben. Die Gewährung von Barausgleichszahlungen oder Optionen
zum Erwerb von VARTA Stammaktien erfolgte hier über die VGG (Wien) (vgl. Erläuterungen
1 "Allgemeine Informationen" und 13 "Aktienoptionsprogramm"). 13 AKTIENOPTIONSPROGRAMMWie bereits im Konzernjahresabschluss 2017 erläutert, wurde im Januar 2018 von der
Muttergesellschaft VGG (Wien) ein Aktienoptionsprogramm für Mitarbeiter (MSOP) aufgelegt.
Die Aktienoptionen können nur in einem vertraglich vereinbarten Ausübungsfenster gezogen
werden. Für die Berechnung der beizulegenden Zeitwerte wurde bei Ausübung der Option
der Ausübungskurs herangezogen. Bei den noch nicht ausgeübten Optionen wurde der Schlusskurs
zum 29. Juni 2018 zugrunde gelegt. Der zum 30. Juni 2018 in der Gewinn- und Verlustrechnung
erfasste Aufwand beträgt T€ 980 (30.Juni 2017: T€ 0) (vgl. Erläuterungen 20 "Personalaufwand"). Bestimmung des beizulegenden ZeitwertsZum 30. Juni 2018 ausstehende Optionen hatten einen Ausübungspreis zwischen € 21,30
und € 21,40 und eine durchschnittliche Vertragslaufzeit von 5 Jahre. Die beizulegenden
Zeitwerte zum 30. Juni 2018 sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: scroll
Überleitung der ausstehenden AktienoptionenDie Anzahl und der gewichtete Durchschnitt der Ausübungspreise der Aktienoptionen
entwickelten sich wie folgt: scroll
14 RÜCKSTELLUNGEN FÜR LEISTUNGEN AN ARBEITNEHMERDie Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Erhöhung der Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer resultiert im Wesentlichen
aus einer Erhöhung in den Rückstellungen für Abfindungen. 15 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN SOWIE ERHALTENE ANZAHLUNGENDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen setzten sich wie folgt zusammen: scroll
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Summe um T€ 765 gestiegen.
Dies ist insbesondere auf das erhöhte Geschäftsvolumen zurückzuführen. 16 SONSTIGE VERBINDLICHKEITENscroll
Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um T€
326 angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten
aus Förderprojekten in Höhe von T€ 3.024. Gegenläufig sind die sonstigen Steuerverbindlichkeiten
um T€ 2.924 gesunken. 17 VERMINDERUNG/ERHÖHUNG DER FERTIGEN UND UNFERTIGEN ERZEUGNISSEscroll
Die Veränderungen in den fertigen und unfertigen Erzeugnissen lassen sich nicht direkt
mit den aus der Konzern-Bilanz ersichtlichen Änderungen abstimmen. Dies kommt aus
bestehenden Währungsdifferenzen, welche diese Positionen beeinflussen. 18 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGESonstige betriebliche Erträge beinhalten die folgenden Positionen: scroll
Die Reduktion der Position "Sonstiges" resultiert im Wesentlichen aus dem im Vorjahr
aktivierten Erstattungsanspruchs in Höhe von T€ 3.629 im Zusammenhang mit der Vereinbarung
zum Schuldbeitritt. Der Rückgang in der Position "Erträge aus Verrechnung von Mietzins
und Serviceleistungen ggü. Gemeinschaftsunternehmen" in Höhe von T€ 1.553 resultiert,
wie im Konzernjahresabschluss 2017 beschrieben, aus der Einstellung der operativen
Tätigkeit des Gemeinschaftsunternehmens zum 31. Dezember 2017. 19 MATERIALAUFWANDscroll
20 PERSONALAUFWANDPersonalaufwendungen beinhalten die folgenden Positionen: scroll
In der Position "Löhne und Gehälter" ist aus der aktienbasierten Vergütung ein Personalaufwand
gegen Kapitalrücklage in Höhe von T€ 980 (30. Juni 2017: T€ 0) enthalten. Der Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2018 2.244 Mitarbeiter (30. Juni 2017: 2.063).
Durch die Erhöhung der Mitarbeiterzahlen erhöhte sich der Personalaufwand entsprechend. 21 SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENSonstige betriebliche Aufwendungen beinhalten die folgenden Positionen: scroll
22 ZINSERGEBNISscroll
Durch den Börsengang konnte der VARTA AG Konzern sich Ende 2017 komplett refinanzieren
und das Zinsergebnis dadurch wesentlich verbessern. 23 NETTOFINANZERGEBNISDie übrigen Finanzerträge und übrigen Finanzaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
24 NAHESTEHENDE PERSONEN UND GESELLSCHAFTENDie im Geschäftsbericht 2017 erläuterten vertraglichen Beziehungen zu nahestehenden
Personen und Gesellschaften bestehen in nahezu unverändertem Umfang fort. Darüber hinaus wurde im ersten Halbjahr 2018 einer MTC-Gesellschaft ein kurzfristiges
Darlehen in Höhe von T€ 50.000 gewährt. Alle Transaktionen werden zu marktüblichen
Preisen und Konditionen ausgeführt. 25 RISIKOMANAGEMENTDer Konzern hat folgende Risiken innerhalb der Finanzinstrumente identifiziert:
Seit dem Jahresende gibt es keine wesentlichen Änderungen im Risikomanagement oder
den Risikomanagementrichtlinien. Kategorien von FinanzinstrumentenIn der nachfolgenden Tabelle sind die Buchwerte der Finanzinstrumente nach Kategorien
dargestellt. Im Bereich der derivativen Finanzinstrumente können sich die Buchwerte
von den beizulegenden Zeitwerten unterscheiden, im Fall der übrigen Finanzinstrumente
entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. scroll
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ohne sonstige Steuerforderungen T€ 1.332 (31. Dezember 2017: T€ 4.992); aktive Rechnungsabgrenzungsposten
T€ 2.051 (31. Dezember 2017: T€ 684) und ohne derivative Finanzinstrumente T€ 116
(31. Dezember 2017: T€ 142) Zum 30. Juni 2018 weist der VARTA AG Konzern ausschließlich Finanzinstrumente in den
Kategorien 2 und 3 aus. Die Ausleihungen haben sich im ersten Halbjahr um T€ 49.963 erhöht, was im Wesentlichen
auf das gegebene Darlehen an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von T€ 50.004 zurückzuführen
ist (vgl. Erläuterungen 24 "Nahestehende Personen und Gesellschaften"). Berechnung des beizulegenden Zeitwerts:Wesentliche nicht beobachtbare Inputfaktoren und Bewertungsanpassungen werden regelmäßig
vom VARTA AG Konzern überprüft. Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Schuld
verwendet der Konzern soweit möglich am Markt beobachtbare Daten. Basierend auf den
in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden Zeitwerte
in unterschiedliche Stufen in der Fair Value-Hierarchie eingeordnet:
Wenn die zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer
Schuld verwendeten Inputfaktoren in unterschiedliche Stufen der Fair Value-Hierarchie
eingeordnet werden können, wird die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in ihrer
Gesamtheit der Stufe der Fair Value-Hierarchie zugeordnet, die dem niedrigsten Inputfaktor
entspricht, der für die Bewertung insgesamt wesentlich ist. Zum Bilanzstichtag weist der Konzern ausschließlich Finanzinstrumente, welche mit
dem beizulegenden Zeitwert bewertet werden, der Stufe 2 und Stufe 3 aus. Während des
ersten Halbjahres 2018 wurden keine Neueinstufungen und Umklassifizierungen zwischen
den Kategorien vorgenommen. 26 EREIGNISSE NACH DEM STICHTAG 30. JUNI 2018Die Geschäftstätigkeit der VW-VM Forschungsgesellschaft mbH & Co. KG wurde gemäß Joint
Venture-Vertrag und Gesellschafterbeschlusses zum 31. Dezember 2017 eingestellt. Infolgedessen
haben die Gesellschafter beschlossen, die VW-VM Forschungsgesellschaft mbH & Co.KG
mit Wirkung zum 31. Juli 2018 zu liquidieren. Die VW-VM Verwaltungs GmbH besteht weiterhin. 27 PRÜFERISCHE DURCHSICHTDer verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 und der Konzernzwischenlagebericht
wurden weder nach § 317 HGB geprüft, noch einer prüferischen Durchsicht durch einen
Abschlussprüfer unterzogen. Ellwangen, 28. August 2018 VARTA Aktiengesellschaft scroll
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Ellwangen, 28. August 2018 VARTA Aktiengesellschaft scroll
ImpressumKONTAKTVARTA Aktiengesellschaft Investor Relations Dr. Michael Pistauer Daimlerstraße 1 73479 Ellwangen Deutschland T: +49 79 61 921 843 F: +49 79 61 921 73 472 Email: ir@varta-ag.com |
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