Corporate | 6 December 2004 17:09
Saint-Gobain Oberland AG muss kurzfristig Linien stilllegen
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Saint-Gobain Oberland AG muss kurzfristig Linien stilllegen
Bad Wurzach, 6. Dezember 2004. Die Saint-Gobain Oberland AG sieht den
deutschen Markt für Behälterglas von extrem hohen Lagerbeständen geprägt. Das
Unternehmen hat daher kurzfristig vorübergehende Maßnahmen ergriffen und an fast
allen Standorten temporäre Linienstillstände eingeleitet. Für den Monat
Dezember 2004 wurde in mehreren Werken Kurzarbeit angemeldet.
Bereits im Oktober war eine Wanne zur Erzeugung von Glasschmelze im Werk
Essen geschlossen worden. Die jetzige zusätzliche Kapazitätsreduzierung von
rund 70.000 Tonnen erfolgt, da sich der Markt in der zweiten Jahreshälfte
stark rückläufig entwickelt hat, zum Beispiel im Oktober im Vergleich zum
Vorjahr um etwa 17 Prozent.
Michael G. Prechtl, Vorstandsvorsitzender der Saint-Gobain Oberland AG, führt
als Hintergrund die Auswirkungen des Pflichtpfands auf Einweg-Getränkeflaschen
an. Damit einher geht die Substitution von Glas durch andere Packmittel.
Zusätzlich üben die Verbraucher im Kernmarkt Deutschland weiterhin
Konsumzurückhaltung und bevorzugen häufig preiswertere Produkte, die in
Kunststoff- oder Kartonverpackungen angeboten werden. Dies gegenüber Premium-
Füllgütern in Glas. Der wichtige Kundenkreis Brauereien und Brunnen befindet
sich außerdem nach wie vor in einer intensiven Konsolidierungsphase.
Kontakt:
Dr. Bernhard Löhn
Public Relations Manager
Oberlandstraße
88410 Bad Wurzach
Tel.:07564-18255
e-Mail: bernhard.loehn@saint-gobain.com
Ende der Mitteilung, (c)DGAP 06.12.2004
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WKN: 685160; ISIN: DE0006851603; Index:
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (General Standard), München und Stuttgart;
Freiverkehr in Berlin-Bremen
061709 Dez 04