Corporate | 3 November 2011 14:58
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Saint-Gobain Oberland AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht/Sonstiges
Zwischenmitteilung des Vorstands
Lage auf dem Behälterglasmarkt Der deutsche Behälterglasmarkt litt im dritten Quartal 2011 unter dem Einfluss des regnerischen Wetters im Juli und August, was durch bessere Wetterbedingungen im September nicht vollständig kompensiert werden konnte. Bis Ende September haben sich die Absatzmengen von Saint-Gobain Oberland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8% erhöht. Wir erwarten einen insgesamt positiven Trend für das Gesamtjahr 2011. Im Getränkeflaschenbereich ist besonders das Wachstum in den Segmenten Bier, Sekt und nichtalkoholische Getränke hervorzuheben. Das Absatzplus bei Bier ist auf höhere Exportabsätze und verschiedene erfolgreiche Aktivitäten im Inland zurückzuführen. Der Absatzanstieg beim Sekt ist hauptsächlich mit der Zunahme der Nachfrage nach Schaumweinen und sektähnlichen Getränken verbunden, wo wir als starker Partner unserer Kunden auch entsprechend partizipieren konnten. Außerdem hält bei den nichtalkoholischen Getränken der Trend zu Glas als Mehrwegverpackungsmaterial zurückzukehren vor allem bei Mineralwässern weiter an. Obwohl die Marktentwicklung bei Konserven- und Verpackungsgläser für Lebensmittel weniger dynamisch ist die der Getränkeflaschen, sollte sich dies dennoch positiv in der Gesamtjahresentwicklung für Saint-Gobain Oberland auswirken. Der Behälterglasmarkt in ganz Russland war bisher durch Maßnahmen seitens der staatlichen Behörden geprägt. Diese überprüften alle Füll-Lizenzen der Industrie für alkoholhaltige Getränke, was teilweise den Markt unstabil machte. Diese Maßnahme scheint zum größten Teil abgeschlossen zu sein. Weiterhin ergab sich durch das Wettbewerbsumfeld ein erhöhter Preisdruck. In der Ukraine ist auf Grund der stärker restriktiven staatlichen Einflussnahme auf den Alkoholkonsum ein signifikanter Rückgang der Spirituosenproduktion am Markt zu beobachten, dafür entwickelte sich der Gläser-Markt positiv. Unsere Absatzmengen – v.a. im Gläserbereich – liegen exportbedingt auf einem guten Niveau. Gesteigerter Umsatz und Ertrag Trotz schwieriger allgemeiner Rahmenbedingungen liegt der Konzernumsatz mit 387,6 Mio. EUR knapp 5% über dem Vorjahr. Höhere Produktionskosten führen jedoch zu einem leicht niedrigeren Ergebnis gegenüber den ersten neun Monaten 2010. Steigende Energiekosten belasten weiterhin das Ergebnis vor allem in Deutschland und in der Ukraine. Ausblick 2011 Für das Gesamtjahr 2011 werden innerhalb des noch ausstehenden letzten Quartals im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen der Umsatz- und Ertragskennzahlen erwartet. Der Umsatz dürfte somit, wie erwartet, insgesamt über Vorjahres-Niveau liegen. Allerdings werden die Ergebnisse durch signifikante Kostensteigerungen, v.a. bei Energie und Rohstoffen, negativ beeinflusst.
Im Oktober 2011
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