Verallia Deutschland AG

Bad Wurzach

Zwischenbericht zum 31.08.2016

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN KONZERN

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1. Halbjahr 2016/171) 1. Halbjahr 20152)
Umsatzerlöse in Mio. EUR 256,5 242,7
EBIT in Mio. EUR 31,2 15,5
Konzernergebnis in Mio. EUR 18,8 7,1
Cashflow aus operativer Tätigkeit in Mio. EUR 37,0 1,2
Investitionen in Mio. EUR 15,7 14,7
Ergebnis je Aktie in EUR 18,66 7,06
Umsatzrendite3) in % 9,9 4,3
Eigenkapitalquote in % 18,4 14,0
Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) Stichtag 3.090 3.140


1) 01. März - 31. August 2016
2) 01. Januar - 30. Juni 2015
3) Umsatzrendite = Ergebnis vor Steuern / Umsatzerlöse x 100


ZWISCHENLAGEBERICHT
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS ZUM 31. AUGUST 2016

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Die Verallia Deutschland AG - mit Hauptsitz in Bad Wurzach - ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Aktienrecht, die im General Standard gelistet ist und am Regulierten Markt in Frankfurt, Stuttgart und München gehandelt wird.

Zum Konzern gehören vier deutsche Produktionsstätten, die sich in Bad Wurzach, Neuburg an der Donau, Essen und Wirges befinden. Weitere Standorte sind die Werke Kavminsteklo in Mineralnye Vody und Kamyshinsky Steklotarny Zawod in Kamyshin bei Wolgograd in Russland sowie das Werk Consumers-Sklo-Zorya in Rivne, Ukraine.

Im Berichtszeitraum erfolgte die Namensänderung der Gesellschaft von der bisherigen Saint-Gobain Oberland AG in die jetzige Verallia Deutschland AG. Dies wurde in der Hauptversammlung am 08. Juni 2016 beschlossen und seit der Eintragung ins Handelsregister am 12. August 2016 firmiert die Gesellschaft unter diesem Namen.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Deutschland

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen haben sich in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nicht grundlegend verändert und bleiben weiterhin positiv. Der Einfluss der anhaltenden komplexen geopolitischen Lage in Europa auf den deutschen Markt ist jedoch nur schwer abschätzbar.

Die Absatzzahlen des Behälterglasmarktes bleiben mit einem Plus von 0,2 Prozentpunkten weitestgehend stabil. Lediglich bei dem Vergleich der Absätze zwischen Inland und Export haben sich die Vorzeichen verändert; der Entwicklungstrend im Inland ist nun leicht positiv und kompensiert damit einen rückläufigen Absatz im Export. Es kann also von einem insgesamt stabilen Behälterglasmarkt ausgegangen werden, auch wenn dieser in den einzelnen Segmenten weiterhin stark durch saisonale Schwankungen und Verbrauchertrends beeinflusst wird. Im Gegensatz zur insgesamt positiven Entwicklung besteht nach wie vor ein weiter zunehmendes Wettbewerbsverhalten, das sich durch einen steigenden Preisdruck auszeichnet.

Russland

Russlands Wirtschaft ist immer noch angespannt. Das russische Bruttoinlandsprodukt ist nach wie vor durch wirtschaftliche Sanktionen und strukturelle Probleme beeinträchtigt und wird für das Gesamtjahr voraussichtlich einen leichten Rückgang verzeichnen. Die Inflationsrate ist im Vergleich zum vorhergegangenen Jahr gesunken und betrug im Juli 2016 ca. 7%. Die Sanktionen der EU gegenüber Russland wurden Mitte des Jahres bis mindestens Ende Januar 2017 verlängert. Die russische Reaktion daraufhin war die Ausweitung des Einfuhrverbots für Lebensmittel aus der Europäischen Union bis Ende 2017.

Der russische Behälterglasmarkt ist derzeit weiterhin durch Überkapazität geprägt.

Ukraine

Die ukrainische Wirtschaft zeigt seit Beginn 2016 eine langsame Erholung und das Bruttoinlandsprodukt stieg im 2. Quartal 2016 um rund 1,3% gegenüber dem Vorjahr. Die Inflationsrate erreichte im August einen Wert von ca. 8%. Durch die militärischen Konflikte ist die industrielle Produktion zwar weiterhin in einer unsicheren Situation, beginnt sich jedoch langsam zu erholen. Anfang September wurde eine weitere Tranche eines Hilfspaketes für die Ukraine durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) freigegeben.

Eine Erhöhung der Verbrauchsteuer auf Alkohol und des Mindestverkaufspreises von Wodka sowie neue, einschränkende Regelungen für die Biervermarktung führten zu Einbußen auf dem ukrainischen Behälterglasmarkt und werden auch in den nächsten Monaten einen Rückgang in diesen Segmenten erkennen lassen.

ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Allgemein

Sämtliche zeitraumbezogene Kennzahlen des aktuellen Berichtszeitraums (01. März - 31. August 2016) werden mit dem ersten Halbjahr des letzten zwölfmonatigen Geschäftsjahres (01. Januar - 30. Juni 2015) verglichen. Hierbei ergeben sich aufgrund der leicht abweichenden Saisonalität partielle Einschränkungen in der Vergleichbarkeit.

Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz in der aktuellen Berichtsperiode beträgt 256,5 Mio. Euro und liegt damit 5,7% über dem Umsatz des ersten Halbjahres 2015 von 242,7 Mio. Euro. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die positiven saisonalen Effekte der Sommermonate des aktuellen Berichtszeitraums.

Der Umsatz in Deutschland stieg um 3,8% von 193,9 Mio. Euro auf 201,3 Mio. Euro. Mengenmäßig wurde ebenfalls eine Steigerung verzeichnet. Abweichend zum ersten Halbjahr 2015 betrifft der Umsatz im Segment Deutschland nun ausschließlich die Verallia Deutschland AG, da die GPS Oberland GmbH seit dem 01. Januar 2016 nicht mehr operativ tätig ist. Auch hier wirkt sich die leicht abweichende Saisonalität der aktuellen Berichtsperiode im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 positiv aus.

In Russland stieg der Umsatz von 33,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 40,3 Mio. Euro und somit um 22,1%. Der mengenmäßige Absatz konnte eine noch deutlichere Steigerung verzeichnen, die jedoch durch einen schwächeren durchschnittlichen Rubelkurs der aktuellen Periode gemindert wurde.

In der Ukraine war eine gegenläufige Entwicklung zu verzeichnen. Hier ging der Umsatz von 15,9 Mio. Euro auf 14,8 Mio. Euro zurück. Neben rückläufigen Mengen wirkte sich zudem der Wechselkurs negativ aus.

Ertragslage

Das Operative Ergebnis des Verallia Deutschland Konzerns beträgt 31,2 Mio. Euro und ist damit um 15,7 Mio. Euro höher als in der Vergleichsperiode 2015. Hauptgrund hierfür sind verhältnismäßig geringe Umsatzkosten infolge niedrigerer Energiekosten. Einen positiven Beitrag leisten innerhalb der Sonstigen Erträge außerdem Währungsgewinne in Russland. Das Finanzergebnis beträgt -5,9 Mio. Euro (Vorjahr: -5,0 Mio. Euro). Seit dem Übergang auf die Apollo-Gruppe haben sich die monatlichen Aufwendungen aus Fremdkapitalzinsen erhöht.

Insgesamt ergibt sich somit eine Steigerung des Ergebnisses vor Steuern von 10,6 Mio. Euro in der Vergleichsperiode 2015 auf 25,3 Mio. Euro zum 31. August 2016. In der Folge stiegen die Ertragsteuern von -3,5 Mio. Euro auf -6,5 Mio. Euro.

Unter dem Strich ist damit ein Konzernergebnis in Höhe von 18,8 Mio. Euro im Vergleich zu 7,1 Mio. Euro in der Vergleichsperiode zu verzeichnen.

Darüber hinaus bewirkt vor allem die Erholung des Rubels Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von 3,8 Mio. Euro, die direkt im Eigenkapital erfasst werden (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro). Insgesamt liegt das Gesamtergebnis mit 22,7 Mio. Euro deutlich, nämlich um insgesamt 11,9 Mio. Euro, über dem Vorjahreswert in Höhe von 10,8 Mio. Euro.

Finanz- und Vermögenslage

Beim Vergleich der einzelnen Bilanzposten zum Halbjahr (31. August 2016) mit dem Jahresabschluss (29. Februar 2016) sind üblicherweise saisonale Sonderfaktoren zu beachten.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 29. Februar 2016 von 401,7 Mio. Euro auf 417,9 Mio. Euro.

Die Sachanlagen verzeichneten einen Anstieg um 2,4 Mio. Euro von 217,5 Mio. Euro auf 219,9 Mio. Euro. Neben Investitionen in der Ukraine bewirken die Wechselkursentwicklungen in Russland diese Steigerung.

Die Vorräte, hierbei insbesondere die Fertigen Erzeugnisse, wurden um 6,9 Mio. Euro auf 102,8 Mio. Euro reduziert. Dieser Rückgang ist zum Großteil dem Segment Deutschland zuzurechnen.

Saisonal bedingt stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 37,1 Mio. Euro auf 47,0 Mio. Euro, gleichzeitig war eine Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 17,3 Mio. Euro von 79,6 Mio. Euro auf 62,3 Mio. Euro zu verzeichnen. Die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte stiegen um 16,8 Mio. Euro, ebenso nahmen die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 5,4 Mio. Euro zu.

Das Eigenkapital konnte insgesamt um 22,7 Mio. Euro auf 76,8 Mio. Euro erhöht werden, davon sind 3,8 Mio. Euro auf die Währungsumrechnung zurückzuführen. Dies führte zu einer Veränderung der Eigenkapitalquote von 14,0% zum 30. Juni 2015 über 13,5% zum 29. Februar 2016 auf aktuell 18,4%.

Cashflow

Der Cashflow stieg gegenüber dem Vorjahr von 28,6 Mio. Euro auf 39,8 Mio. Euro. Zurückzuführen ist dies größtenteils auf das deutlich höhere Operative Konzernergebnis, dem jedoch sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen, im Wesentlichen in Form von Währungsumrechnungsdifferenzen, etwas entgegenwirken. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit konnte von 1,2 Mio. Euro auf 37,0 Mio. Euro gesteigert werden. Hier wirkt sich insbesondere der Rückgang der Vorräte mit 10,0 Mio. Euro aus, während im Vorjahr ein Anstieg der Vorräte zu verzeichnen war. Hingegen sind die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 8,7 Mio. Euro gestiegen, jedoch in deutlich geringerem Ausmaß verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt bei -26,7 Mio. Euro und resultiert im Wesentlichen aus den Wannenbauten in Essen und der Ukraine. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -16,4 Mio. Euro.

Insgesamt verringerte sich somit der Zahlungsmittelbestand im Berichtszeitraum um 6,0 Mio. Euro.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Sämtliche wichtigen, aktiv beeinflussbaren Ergebnis- und Ertragskennzahlen liegen über Vorjahresniveau, zum Teil sogar deutlich. Dies ist in einigen Bereichen auf die positiven saisonalen Effekte aus den Sommermonaten des aktuellen Berichtszeitraums zurückzuführen. Besonders erfreulich ist, dass alle geographischen Segmente einen positiven Ergebnisbeitrag leisten.

Die Verallia Deutschland AG geht davon aus, dass dieser Trend auch im zweiten Halbjahr 2016/17 anhält. Unsicher stellen sich jedoch weiterhin die Rahmenbedingungen in Russland und der Ukraine dar. Im Vergleich zum Vorjahr scheint sich die Lage etwas stabilisiert zu haben, die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten.

In Deutschland wird den marktseitigen Herausforderungen mit nochmals verstärkten Anstrengungen sowohl auf Kosten- als auch Erlösseite begegnet.

NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Arbeitssicherheit

Sicheres Verhalten bei der Arbeit, fortschrittlicher Umweltschutz und ein Höchstmaß an Gesundheitsschutz sind bei der Verallia Deutschland AG (VD) ein wichtiges Unternehmensziel und zentraler Bestandteil des EHS-Managementsystems, das die Elemente Environment (Umwelt), Health (Gesundheit) und Safety (Sicherheit) umfasst. Die Entwicklung im Bereich der Arbeitssicherheit wird durch den Indikator TF2 abgebildet. Dieser gibt die Häufigkeit von Unfällen mit Arbeitszeitausfall und medizinischer Versorgung bezogen auf eine Million Arbeitsstunden an. Es werden sowohl alle Unfälle berücksichtigt, die zu einem Arbeitszeitausfall von mehr als 24 Stunden geführt haben, als auch solche, bei denen eine Behandlung erforderlich war, aber die Wiederkehr an den Arbeitsplatz innerhalb von 24 Stunden erfolgte. Im betrachteten Halbjahr 2016 ist für die Standorte der Verallia Deutschland AG für den TF2 ein Wert von 1,35 zu verzeichnen. In den osteuropäischen Gesellschaften sind die Unfallzahlen insgesamt für die beiden Werke in Russland mit 0,51 für den TF2 und für den Standort in der Ukraine mit 1,03 für den TF2 auf einem erfreulichen niedrigeren Niveau.

CHANCENBERICHT

Das Chancenmanagementsystem sowie konkrete Chancen und Potenziale der Verallia Deutschland AG sind im Geschäftsbericht zum 29. Februar 2016 dargestellt. Zum aktuellen Zeitpunkt sind hier keine wesentlich anderen Erkenntnisse festzustellen. Die beschriebenen Chancen behalten auch für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2016/17 ihre Geltung. Einzelne Entwicklungen seit Geschäftsjahresende sind nachfolgend aufgeführt.

Markt- und absatzspezifische Chancen

Der Trend zu individuellen und aufwendigen Verpackungen, das Bewusstsein der Verbraucher für Gesundheit sowie die Erwartung einer inerten Ummantelung der Nahrungs- und Genussmittel halten weiterhin an. Durch unsere Bestrebungen im Hinblick auf hervorragende Qualität, Kundenservice und Innovationen können wir auf diese Anforderungen reagieren und es sind nach wie vor Chancen für eine positive Absatzentwicklung erkennbar.

Industrielle und technische Chancen

Durch die konsequente Implementierung des Produktionssystems VIM (Verallia Industrial Model) in den deutschen und osteuropäischen Werken konnten gute Fortschritte in den Bereichen Kostensenkung, Verbesserung der Produktqualität und Flexibilisierung erzielt werden. Dabei legen Initialisierungsprojekte den Grundstein für die kontinuierliche und nachhaltige Bearbeitung von Optimierungspotenzialen. Es konnten bereits zahlreiche Mitarbeiter die theoretische Ausbildung zum Einsatz der VIM-Instrumente abschließen und diese in konkreten Verbesserungsprojekten erfolgreich anwenden. Sowohl Optimierungsroutinen durch eigenständige Verbesserungsteams in den Werken als auch die Ausweitung des Programms bilden auch zukünftig wesentliche Säulen der kontinuierlichen Verbesserung unserer Leistungsgrößen.

RISIKOBERICHT

Die Verallia Deutschland AG verfügt über ein konzernweit implementiertes Risikomanagementsystem. Eine detaillierte Beschreibung des Systems wie auch der einzelnen Risiken ist im Geschäftsbericht zum 29. Februar 2016 enthalten. Alle dort gemachten Aussagen besitzen nach wie vor weitestgehend ihre Gültigkeit. Die größte Dynamik weisen generell die Markt- und Absatzrisiken auf und in Deutschland zwischenzeitlich ebenso die rechtlichen Risiken des Energiesektors.

Markt- und Absatzrisiken

Hohe Lagerbestände und starker Importdruck durch Absatzprobleme und geringere Herstellkosten der importierenden Nationen deuten insgesamt auf Überkapazitäten innerhalb des deutschen Behälterglasmarktes hin. Diese Situation könnte sich weiter fortsetzen und somit die Wettbewerbsintensität erhöhen.

Auch in Russland bestehen in 2016 hohe Überkapazitäten in der Behälterglasindustrie und das Absatzpotential sinkt beständig. Die Kundenpräferenzen verschieben sich weiterhin zu Produkten mit günstigerer Verpackung (PET, Tetra Pak), da Glas als Verpackungsprodukt häufig Premiumsegmenten zugerechnet wird und somit nicht so leicht erschwinglich ist.

In der Ukraine führte die Erhöhung der Verbrauchsteuer auf Alkohol und des Mindestverkaufspreises von Wodka am Anfang des Geschäftsjahres zu einem starken Produktionseinbruch. Im Sommer stabilisierte sich die Produktion wieder auf das Niveau von 2015, bleibt jedoch weiterhin unsicher. Seit Anfang 2016 traten zudem neue Regeln für Vertriebskanäle und Bierwerbung in Kraft, die negative Folgen für den Bierverkauf aufweisen können.

Rechtliche Risiken

Die jüngsten Entwicklungen im Energiesektor haben regulatorische und rechtliche Auswirkungen zur Folge und erfordern von der Verallia Deutschland AG eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die Bewertung und Einstufung z.B. von Verträgen mit Lieferanten und Netzbetreibern wird durch diverse gesetzliche Änderungen beständig unsicherer.

Einschätzung der Gesamtsituation

Sämtliche Risiken werden aktuell und für die Zukunft als nicht bestandsgefährdend beurteilt. Gegenüber der letzten Berichterstattung zum 29. Februar 2016 hat sich die Risikolage nicht grundlegend verändert.

PROGNOSEBERICHT

Erwartete Geschäfts- und Ertragslage im zweiten Halbjahr 2016/2017 (01. September 2016 - 28. Februar 2017)

Sämtliche in unserem Geschäftsbericht zum 29. Februar 2016 getroffenen Aussagen sehen wir weiterhin als zutreffend an. Für die einzelnen Segmente ergeben sich damit weitgehend unverändert folgende Prognosen:

Deutschland

Wir rechnen für das Gesamtgeschäftsjahr 2016/17 mit einem Umsatz annähernd auf dem Niveau von 2015, wobei mit einer Preisentwicklung maximal auf dem Niveau der Einkaufsindizes gerechnet wird. Darüber hinaus wird eine signifikante Steigerung des Operativen Ergebnisses auf über 30 Mio. Euro erwartet.

Russland

Durch einen leicht verbesserten Rubelkurs wird abweichend zu der Prognose zum 29. Februar 2016 ein Umsatz erwartet, der leicht über dem Niveau von 2015 liegt. Das Operative Ergebnis wird mit einer Steigerung in den positiven, mittleren einstelligen Millionenbereich prognostiziert.

Ukraine

Wir planen einen Umsatz, der auf dem Niveau von 2015 liegt und ein Operatives Ergebnis, welches währungsbedingt und durch einen Wannenneubau nahe null sein wird.

Allgemein

Die Verallia Deutschland AG hat ihre Ausrichtung auf nachhaltige Ertragssicherung und qualitativ hochwertige Produkte auch in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres aufrechterhalten und sieht sich in der Fokussierung auf Innovation, Service und die Qualität insgesamt bestätigt.

Für das Gesamtgeschäftsjahr 2016/17 wird in Anlehnung an den Prognosebericht vom 29. Februar 2016 ein Umsatz annähernd auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 erwartet und das Operative Ergebnis wird zwischen 25 und 50 Mio. Euro liegen, im Rahmen dieses Intervalls allerdings deutlich über dem Niveau von 2015.

Einschränkend hierzu ist die weitere Entwicklung der politischen Situation in der Ukraine und Russland derzeit noch nicht absehbar. Entsprechend sind daraus resultierende negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betroffenen Konzernunternehmen nicht auszuschließen.

Die Arbeitssicherheit bleibt auch im zweiten Halbjahr 2016/17 ein zentrales Element bei Verallia Deutschland. Für die Kennzahl TF2 (Häufigkeit von Unfällen mit Arbeitszeitausfall und medizinischer Versorgung bezogen auf eine Million Arbeitsstunden) erwarten wir im weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs (01. März 2016 - 28. Februar 2017) für Deutschland einen Wert von 1,8, für Russland einen Wert von 1,7 und für die Ukraine einen leicht niedrigeren Wert von 1,2.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Im Oktober 2016

Verallia Deutschland AG

Der Vorstand

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Stefan Jaenecke
Vorsitzender
Thomas Beyer Roland Unfried
Personal
Technik


Alle Zahlen und Angaben sind nicht extern geprüft.

ZWISCHENABSCHLUSS
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS ZUM 31. AUGUST 2016

GESAMTERGEBNISRECHNUNG
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

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in TEUR 1. Hj. 2016/17 1. Hj. 2015
Jahresergebnis 18.846 7.079
Sonstiges Ergebnis

Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden

Währungsumrechnung 3.837 3.742

3.837 3.742
Sonstiges Ergebnis 3.837 3.742
Gesamtergebnis 22.683 10.821
davon den Anteilseignern des Konzerns zustehend 22.309 10.511
davon auf andere Gesellschafter entfallend 374 310


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

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in TEUR 1. Hj. 2016/17 1. Hj. 2015
Umsatzerlöse 256.489 242.729
Umsatzkosten -216.975 -216.032
Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten -11.585 -11.185
Forschungs- und Entwicklungskosten -71 -606
Sonstige Erträge 4.236 1.875
Sonstige Aufwendungen -894 -1.271
Operatives Ergebnis 31.200 15.510
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.097 -5.013
Zinsen und ähnliche Erträge 146 46
Zinsergebnis -5.951 -4.967
Sonstige Finanzerträge 52 9
Finanzergebnis -5.899 -4.958
Ergebnis vor Steuern 25.301 10.552
Ertragsteueraufwand -7.022 -3.378
Latenter Steueraufwand/-ertrag 567 -95
Ertragsteuern gesamt -6.455 -3.473
Konzernergebnis 18.846 7.079
davon entfallen auf:

gezeichnetes Kapital und Rücklagen, die den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuzuordnen sind 18.660 7.065
Minderheitsanteile am Eigenkapital 186 14
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert und unverwässert) 18,66 7,06


BILANZ
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

Aktiva

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in TEUR 31.08.2016 29.02.2016
Langfristige Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwerte 2.221 1.953
Immaterielle Vermögenswerte 347 444
Sachanlagen 219.862 217.547
Übrige finanzielle Vermögenswerte 1.584 1.584
Sonstige Forderungen 2.438 2.495
Latente Steueransprüche 2.176 2.217
Langfristige Vermögenswerte 228.628 226.240
Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte 102.769 109.729
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.039 37.121
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.834 8.793
Sonstige Vermögenswerte 36.602 19.828
Kurzfristige Vermögenswerte 189.244 175.471
Summe Aktiva 417.872 401.711


Passiva

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in TEUR 31.08.2016 29.02.2016
Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000
Rücklagen 125.911 127.762
Konzernergebnis 18.660 -16
Beitrag des Mutterunternehmens 1.835 0
Währungsumrechnungsdifferenzen -97.657 -101.307
Anteile anderer Gesellschafter 2.059 1.686
Eigenkapital 76.808 54.125
Langfristige Schulden

Rückstellungen 83.289 84.485
Latente Steuerschulden 16.601 17.108
Finanzielle Verbindlichkeiten 145.120 144.920
Langfristige Schulden 245.010 246.513
Kurzfristige Schulden

Rückstellungen 1.477 2.932
Ertragsteuerschulden 1.941 69
Finanzielle Verbindlichkeiten 13.332 7.908
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 62.314 79.614
Sonstige Verbindlichkeiten 16.990 10.550
Kurzfristige Schulden 96.054 101.073
Summe Passiva 417.872 401.711


KAPITALFLUSSRECHNUNG
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

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in TEUR 1. Hj. 2016/17 1. Hj. 2015
Jahresergebnis des Konzerns 18.846 7.079
Korrektur um Steueraufwand, Finanzergebnis 12.354 8.431
Operatives Konzernergebnis 31.200 15.510
Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte 19.108 18.594
Veränderung der langfristigen Rückstellungen -2.196 -1.814
Gezahlte und erhaltene Zinsen -684 -199
Gezahlte Ertragsteuern (operativ) -3.855 -3.637
Erhaltene Dividende 52 9
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen -3.805 109
Cashflow 39.820 28.572
Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte und zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte 284 98
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen -1.456 100
Veränderung der Vorräte 9.953 -9.275
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -8.731 -15.505
Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Investitions-/Finanzverbindlichkeiten) -2.883 -2.834
Cashflow aus operativer Tätigkeit 36.987 1.156
Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten 19 19
Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte -26.692 -25.187
Cashflow aus Investitionstätigkeit -26.673 -25.168
Gezahlte Dividenden - -
Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten 12.474 18.685
Auszahlungen aus der Tilgung von finanziellen Verbindlichkeiten -7.711 -7.736
Gezahlte Zinsen für finanzielle Verbindlichkeiten -4.433 -3.834
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit Finanzierungscharakter -16.682 16.823
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -16.352 23.938
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel -6.038 -74
Wechselkursbedingte Veränderung 79 90
Veränderung der Zahlungsmittel -5.959 16
Finanzmittel am Anfang der Periode 8.793 3.694
Finanzmittel am Ende der Periode 2.834 3.710


ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS
für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis zum 30. Juni 2015
sowie vom 1. März 2016 bis zum 31. August 2016

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Verallia Deutschland AG
in TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gesetzliche Rücklagen Andere Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Konzernergebnis
01.01.2015 26.000 44.729 249 74.497 2.193 -4.968
Konzernergebnis - - - - - 7.065
Zeitwert/-änderungen von Cashflow-Hedges - - - - - -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges - - - - - -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen - - - - - -
Währungsumrechnung - - - - - -
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - - - - -
Dividende - - - - - -
Beiträge des Mutterunternehmens - 17 - - - -
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel - - -


Umgliederung


52.536 -57.504 4.968
30.06.2015 26.000 44.746 249 127.033 -55.311 7.065
01.03.2016 26.000 44.784 249 82.729 - -16
Konzernergebnis




18.660
Zeitwert/-änderungen von Cashflow-Hedges





Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges





Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen





Währungsumrechnung





Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen





Dividende





Beiträge des Mutterunternehmens





Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel





Umgliederung


-16
16
31.08.2016 26.000 44.784 249 82.713 - 18.660


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Verallia Deutschland AG Fremdgesellschafter Gesamt
in TEUR Kumulierte
Währungs
umrechnungs-
differenzen
Summe
Eigenkapital
Minderheitenkapital Kumuliertes übriges
Konzernergebnis
Summe Eigenkapital Summe Eigenkapital
01.01.2015 -93.302 49.398 2.796 -881 1.915 51.313
Konzernergebnis - 7.065 - 14 14 7.079
Zeitwert/-änderungen von Cashflow-Hedges - - - - - -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges - - - - - -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen - - - - - -
Währungsumrechnung 3.446 3.446 296 - 296 3.742
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - - - - -
Dividende - - - - - -
Beiträge des Mutterunternehmens - 17 - - - 17
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel - - - - - -
Umgliederung
- -881 881 - -
30.06.2015 -89.856 59.926 2.211 14 2.225 62.151
01.03.2016 -101.307 52.439 1.694 -8 1.686 54.125
Konzernergebnis
18.660
186 186 18.846
Zeitwert/-änderungen von Cashflow-Hedges



- -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges



- -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen



- -
Währungsumrechnung 3.650 3.650 187
187 3.837
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen



- -
Dividende



- -
Beiträge des Mutterunternehmens



- -
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel



- -
Umgliederung

-8 8 - -
31.08.2016 -97.657 74.749 1.873 186 2.059 76.808


ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS
DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS ZUM 31. AUGUST 2016

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für den Konzernzwischenbericht der Periode vom 1. März bis 31. August 2016.

A. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Die Verallia Deutschland AG ist ein selbständiges Tochterunternehmen der international tätigen BRH Holdings GP, Ltd. Die Geschäftstätigkeit des Verallia Deutschland Konzerns umfasst im Kerngeschäft die Produktion und den Vertrieb von Behälterglas. Die Verallia Deutschland Aktiengesellschaft, Oberlandstraße, 88410 Bad Wurzach, Deutschland, beschäftigt derzeit 3.090 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.140).

Der vorliegende Konzernabschluss wurde unter Beachtung aller am Abschlussstichtag verpflichtend anzuwendender International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie aller für das abgelaufene Geschäftsjahr verbindlichen Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt.

Dieser verkürzte Abschluss ist im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss zum 29. Februar 2016 und den darin enthaltenen Anhangsangaben zu sehen. Damit informiert das Unternehmen über den Geschäftsverlauf in der Unternehmensgruppe.

Der Zwischenabschluss wurde weder extern geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Aufgrund der Verschiebung des Geschäftsjahres und dem dadurch entstandenen Rumpfgeschäftsjahr Januar - Februar 2016 besteht für den aktuellen Berichtszeitraum kein Konzernabschluss zu einer eindeutig identischen Vergleichsperiode. Sämtliche zeitraumbezogene Kennzahlen des aktuellen Berichtszeitraums (01. März - 31. August 2016) werden deshalb mit dem ersten Halbjahr des letzten zwölfmonatigen Geschäftsjahres (01. Januar - 30. Juni 2015) verglichen. Hierbei ergeben sich aufgrund der leicht abweichenden Saisonalität partielle Einschränkungen in der Vergleichbarkeit.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Es werden grundsätzlich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 29. Februar 2016 angewandt, zusätzlich IAS 34 Zwischenberichterstattung.

C. ANGABEN ZUR KONSOLIDIERUNG

Der Konsolidierungskreis des Verallia Deutschland Konzerns umfasst am 31. August 2016 weiterhin sechs voll konsolidierte Gesellschaften. Der jeweilige Anteilsbesitz blieb im ersten Halbjahr 2016/17 unverändert.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(1) Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen des ersten Halbjahres 2016/17 in Höhe von TEUR 15.709 liegen in etwa auf dem Vorjahresniveau von TEUR 14.691.

(2) Eventualverbindlichkeiten

Sonstige vertragliche Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 148.227 (29. Februar 2016: TEUR 152.294), darin enthalten sind Verpflichtungen zum Kauf von Sachanlagen in Höhe von TEUR 15.280 (29. Februar 2016: TEUR 20.661).

(3) Vorräte

Die Abwertungen auf Vorräte betragen zum 31. August 2016 TEUR 8.966 (29. Februar 2016: TEUR 8.853).

E. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Bis auf die GPS Oberland GmbH, die keine operative Tätigkeit mehr aufweist, sind sämtliche Unternehmen des Verallia Deutschland Konzerns in der Produktion und dem Vertrieb von Behälterglas tätig. Die wesentlichen Risiken und Chancen des Konzerns sind somit stark abhängig von den geographischen Märkten, in denen Oberland produziert und absetzt, insbesondere im Hinblick auf Wachstum sowie gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Folglich entspricht die Segmentierung gemäß IFRS 8 dem Standort der Tätigkeiten. Unter das Segment Deutschland fallen demnach die Gesellschaften Verallia Deutschland AG und GPS Oberland GmbH. Im Segment Russland sind die ZAO Kamyshinsky Steklotarny Zawod, JSC "Kavminsteklo" und Black Sea Glass Packaging LLC enthalten. Das Segment Ukraine enthält die Gesellschaft Private JSC ,CONSUMERS-SKLO-ZORYA'. Daraus ergeben sich für den Zwischenabschluss folgende Segmentinformationen:

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31.08.2016
in TEUR Deutschland Russland Ukraine Eliminierung & Anpassung Konzern
Außenumsatz 201.327 40.346 14.816 - 256.489
Intersegmentäre Umsätze - 124 3.720 -3.8441) -
Operatives Ergebnis 22.847 5.266 1.454 1.6331) 31.200
Ergebnis vor Steuern 18.437 4.143 1.111 1.6101) 25.301
Konzernergebnis 12.875 3.804 880 1.2871) 18.846
Vermögenswerte 548.354 88.519 25.612 -244.6131) 2) 417.872


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30.06.2015/29.02.2016
in TEUR Deutschland Russland Ukraine Eliminierung & Anpassung Konzern
Außenumsatz 193.853 33.003 15.873 - 242.729
Intersegmentäre Umsätze 380 - 5.174 -5.5541) -
Operatives Ergebnis 11.741 2.048 1.552 1691) 15.510
Ergebnis vor Steuern 10.225 -724 902 1491) 10.552
Konzernergebnis 7.212 -901 651 1171) 7.079
Vermögenswerte* 540.791 75.708 24.119 -238.9071) 3) 401.711


1) Konsolidierung.
2) Saldierung Latenter Steuern (TEUR -10.580).
3) Saldierung Latenter Steuern (TEUR -10.790).
* Werte zum 29.02.2016.


F. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN PERSONEN

Die Geschäfte und finanziellen Beziehungen mit den verbundenen und assoziierten Unternehmen innerhalb des Verallia Konzerns werden in Summe angegeben.

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in TEUR 31.08.2016 29.02.2016
Forderungen 27.716 11.710
Verbindlichkeiten 147.732 150.056


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in TEUR 1. Hj. 2016/17 1. Hj. 2015
Erträge 3.382 7.472
Aufwendungen/Investitionen 6.782 7.924