Verallia Deutschland AG

Bad Wurzach

Zwischenbericht zum 30. Juni 2018

Zwischenbericht

VERALLIA DEUTSCHLAND AG ZUM 30.06.2018

UNTERNEHMENSKENNZAHLEN KONZERN

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1. Halbjahr 2018 1. Halbjahr 2017
Umsatzerlöse in Mio. EUR 253,7 243,2
EBIT in Mio. EUR 32,0 21,9
Konzernergebnis in Mio. EUR 19,3 9,4
Cashflow aus operativer Tätigkeit in Mio. EUR 42,6 36,7
Investitionen in Mio. EUR 15,6 25,5
Ergebnis je Aktie in EUR 19,18 9,31
Umsatzrendite1) in % 12,6 9,0
Eigenkapitalquote in % 17,5 15,8
Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) Stichtag 3.016 3.089


1) Umsatzrendite = Operatives Ergebnis / Umsatzerlöse x 100


ZWISCHENLAGEBERICHT

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS ZUM 30. JUNI 2018

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Die Verallia Deutschland AG (VD) - mit Hauptsitz in Bad Wurzach - ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Aktienrecht, die im General Standard gelistet ist und am Regulierten Markt in Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart und München gehandelt wird.

Zum Konzern gehören vier deutsche Produktionsstätten, die sich in Bad Wurzach, Neuburg an der Donau, Essen und Wirges befinden. Weitere Standorte sind die Werke Kavminsteklo in Mineralnye Vody und Kamyshinsky Steklotarny Zawod in Kamyshin bei Wolgograd in Russland sowie das Werk Consumers-Sklo-Zorya in Rivne, Ukraine.

WIRTSCHAFTLICHES UMFELD

Deutschland

Die Weltkonjunktur ist laut Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) 2018 verhalten gestartet und im Euroraum haben sich die politischen Unsicherheiten erhöht. Daneben können sich erhebliche geopolitische Risiken negativ auswirken. Trotz einer Revision der aktuellen Prognose für die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2018 von 2,5 auf 2,0% sehen die Forscher die deutsche Wirtschaft weiterhin in der Hochkonjunktur. Aussagen des ifo Instituts bestätigen jedoch, dass der Rückenwind für die deutsche Wirtschaft abflaut.

Ähnlich äußert sich das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das besagt, dass trotz der etwas gedämpfteren Konjunktur die deutsche Wirtschaft nach dem schwachen Jahresauftakt weiterhin in guter Verfassung ist. Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück - für dieses Jahr wird eine Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent prognostiziert - und die Beschäftigten verdienen dank steigender Lohnabschlüsse insgesamt ordentlich. Das begünstigt den privaten Konsum, der eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur - sowie für die Verallia Deutschland AG - bleibt.

Russland

In einem Umfeld relativ hoher Ölpreise, erweiterter makroökonomischer Stabilität und anhaltendem globalem Wirtschaftswachstum erholt sich auch die russische Wirtschaft weiterhin. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Halbjahr 2018 um 1,3%, gestützt weitgehend allerdings auf den Finanzsektor.

Ukraine

Nach einigen Jahren politischer und wirtschaftlicher Spannungen zeigt die ukrainische Wirtschaft nun erste Anzeichen einer Stabilisierung. Nach einem Wirtschaftswachstum von 2,5% im Jahr 2017, wird auch im Jahr 2018 mit einem Anstieg der ukrainischen Wirtschaft um ca. 3,2% gerechnet.

Dennoch leidet die Ukraine nach wie vor unter den Auswirkungen des Russland-Konflikts, insbesondere im Energiesektor. Dem wirkt die Regierung mit verschiedenen Maßnahmen im Hinblick auf den privaten Konsum sowie die fiskalpolitische Konsolidierung entgegen.

ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz in der aktuellen Berichtsperiode beträgt 253,7 Mio. Euro und liegt damit 4,3% über dem Umsatz des ersten Geschäftshalbjahres 2017 von 243,2 Mio. Euro. Zurückzuführen ist dies sowohl auf Mengen- als auch Preiseffekte, leicht gegenläufig dazu verhielten sich die Wechselkurse von Rubel und Griwna.

Der Umsatz in Deutschland stieg um 3,3% von 184,2 Mio. Euro auf 190,2 Mio. Euro. In Russland ging der Umsatz währungsbedingt von 39,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 38,7 Mio. Euro und somit um 1,0% zurück. In der Ukraine konnte die größte Steigerung erzielt werden, hier stieg der Außenumsatz um 24,5% von 20,0 Mio. Euro auf 24,9 Mio. Euro.

Ertragslage

Das Operative Ergebnis des Verallia Deutschland Konzerns beträgt 32,0 Mio. Euro und ist damit um 10,1 Mio. Euro höher als in der Vergleichsperiode 2017. Turnusmäßig fielen im ersten Halbjahr 2018 ausnahmsweise keine umfangreichen Wannenreparaturen an, dies führte zu einer Verbesserung der Umsatzkosten im Verhältnis zum Umsatz. Zusätzlich wurden CO2 -Zertifikate innerhalb des Verallia Konzerns veräußert, was die Sonstigen Erträge mit 3,2 Mio. Euro positiv beeinflusste. Gegenläufig hierzu verhielt sich die Erhöhung der Sonstigen Aufwendungen, hierin enthalten sind Rückstellungsbildungen in Höhe von 0,9 Mio. Euro für zurückzugebende CO2 -Zertifikate sowie 2,5 Mio. Euro für die sich aus der Entscheidung der EU-Kommission ergebende Rückforderung von Netzentgeltbefreiungen für Strombezug der Jahre 2012 und 2013.

Das Finanzergebnis beträgt -6,2 Mio. Euro (Vorjahr: -7,1 Mio. Euro). Ein insgesamt niedrigerer Refinanzierungssatz der Verallia-Gruppe wirkt sich hier auch positiv auf den Verallia Deutschland Konzern aus. Die Sonstigen Finanzerträge und -aufwendungen enthalten wie im Vergleichsjahr Währungsverluste aus einem konzerninternen Rubel-Darlehen in ähnlicher Größenordnung. Analog zum Geschäftsbericht zum 31.12.2017 wurden hier gemäß IAS 8 für die Vorjahresperiode -1,8 Mio. Euro retrospektiv von den Sonstigen Aufwendungen umgegliedert. Insgesamt ergibt sich somit eine Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern von 14,8 Mio. Euro in der Vergleichsperiode 2017 auf 25,8 Mio. Euro zum 30. Juni 2018. In der Folge stiegen die Ertragsteuern von -5,4 Mio. Euro auf -6,5 Mio. Euro. Darin enthalten ist im Berichtsjahr ein latenter Steuerertrag in Höhe von 0,7 Mio. Euro aus einer Steuersatzanpassung für latente Steuern bei der Verallia Deutschland AG.

Unter dem Strich ist damit ein Konzernergebnis in Höhe von 19,3 Mio. Euro im Vergleich zu 9,4 Mio. Euro in der Vergleichsperiode zu verzeichnen.

Darüber hinaus bewirkt die Verschlechterung des Rubelkurses im Vergleich zum Euro Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von -1,3 Mio. Euro, die direkt im Eigenkapital erfasst werden (Vorjahr: -2,3 Mio. Euro). Insgesamt liegt das Gesamtergebnis mit 18,0 Mio. Euro deutlich, nämlich um insgesamt 10,9 Mio. Euro, über dem Vorjahreswert in Höhe von 7,1 Mio. Euro.

Finanz- und Vermögenslage

Beim Vergleich der einzelnen Bilanzposten zum Halbjahr (30. Juni 2018) mit dem Jahresabschluss (31. Dezember 2017) sind üblicherweise saisonale Sonderfaktoren zu beachten.

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017 von 436,8 Mio. Euro auf 415,8 Mio. Euro.

Die Sachanlagen verringerten sich hierbei aufgrund relativ niedriger Investitionen bei konstantem Abschreibungsniveau um 5,8 Mio. Euro auf 243,2 Mio. Euro.

Die Vorräte, hierbei insbesondere die Fertigen Erzeugnisse, nahmen saisonal bedingt um 4,6 Mio. Euro auf 84,3 Mio. Euro ab.

Ebenso zyklisch bedingt ist der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 9,8 Mio. Euro auf 39,9 Mio. Euro, analog dazu auch die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 17,9 Mio. Euro auf 68,8 Mio. Euro.

Die Sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich signifikant von 56,7 Mio. Euro auf 31,9 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist dies auf gesunkene Cashpool-Forderungen innerhalb der Verallia-Gruppe zurückzuführen. Diese resultieren hauptsächlich aus den wegen der erfolgten Ergebnisabführung an die Horizon Holdings Germany GmbH um 29,9 Mio. Euro geringeren Sonstigen Verbindlichkeiten.

Aufgrund der zum Halbjahr jeweils nicht darzustellenden Ergebnisabführung des laufenden Jahres werden zum 30.06.2018 Ertragsteuerschulden in Höhe von 6,8 Mio. Euro ausgewiesen. Im Zuge der Ergebnisabführung zum Jahresende gehen diese dann weitgehend wieder auf die Horizon Holdings Germany GmbH über.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 18,1 Mio. Euro auf 72,6 Mio. Euro. Diese Steigerung ergibt sich größtenteils aus dem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 19,2 Mio. Euro abzüglich Währungsumrechnungsdifferenzen des Geschäftsjahres in Höhe von -1,3 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote stieg somit von 12,5% zum 31. Dezember 2017 auf 17,5% zum 30. Juni 2018 an.

Cashflow

Der Cashflow stieg gegenüber dem Vorjahr von 45,1 Mio. Euro auf 48,8 Mio. Euro. Im Vorjahr war hier zudem noch der Sondereffekt aus Steuererstattungen als Folge der Organschaft mit der Horizon Holdings Germany GmbH enthalten. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit stieg ebenfalls, von 36,7 Mio. Euro auf 42,6 Mio. Euro. Hier wirkt sich insbesondere die Minderung der Vorräte um 3,9 Mio. Euro aus, während im Vorjahr eine Erhöhung der Vorräte in Höhe von 8,4 Mio. Euro zu verzeichnen war. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit liegt bei -21,9 Mio., wie bereits erwähnt fielen im Berichtszeitraum planmäßig keine umfangreichen Wannenreparaturen an. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -16,4 Mio. Euro. Die Ergebnisabführung an die Horizon Holdings Germany GmbH führte gleichzeitig zu einer Verringerung der Sonstigen Vermögenswerte.

Insgesamt erhöhte sich somit der Zahlungsmittelbestand im Berichtszeitraum um 4,6 Mio. Euro.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Sämtliche wichtigen Ergebnis- und Ertragskennzahlen liegen über Vorjahresniveau, zum Teil sogar deutlich. Hauptgrund ist die bereits erwähnte Kostenstruktur, die zumindest temporär deutlich verbessert ist. Erfreulich ist, dass alle geographischen Segmente auch in der aktuellen Berichtsperiode einen positiven Beitrag zum operativen Ergebnis leisten.

Die Verallia Deutschland AG geht davon aus, dass sich diese Entwicklung auch im zweiten Halbjahr so fortsetzt. Unsicher stellen sich weiterhin die Rahmenbedingungen in Russland und der Ukraine dar. Im Vergleich zum Vorjahr scheint sich die Lage weiter stabilisiert zu haben, die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten.

In Deutschland wird den marktseitigen Herausforderungen mit nochmals verstärkten Anstrengungen sowohl auf Kosten- als auch Erlösseite begegnet.

NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Arbeitssicherheit

Sicheres Verhalten bei der Arbeit, fortschrittlicher Umweltschutz und ein Höchstmaß an Gesundheitsschutz sind bei der Verallia Deutschland AG ein wichtiges Unternehmensziel und zentraler Bestandteil des EHS-Managementsystems, das die Elemente Environment (Umwelt), Health (Gesundheit) und Safety (Sicherheit) umfasst. Die Entwicklung im Bereich der Arbeitssicherheit wird durch den Indikator TF2 abgebildet. Dieser gibt die Häufigkeit von Unfällen mit Arbeitszeitausfall und medizinischer Versorgung bezogen auf eine Million Arbeitsstunden an. Es werden sowohl alle Unfälle berücksichtigt, die zu einem Arbeitszeitausfall von mehr als 24 Stunden geführt haben, als auch solche, bei denen eine Behandlung erforderlich war, aber die Rückkehr an den Arbeitsplatz innerhalb von 24 Stunden erfolgte.

Im betrachteten Halbjahr 2018 ist für die Standorte der Verallia Deutschland AG inklusive der Standorte in Russland und der Ukraine für den TF2 ein Wert von 0,6 zu verzeichnen (Vorjahr: 0,9).

CHANCENBERICHT

Das Chancenmanagementsystem sowie konkrete Chancen und Potenziale der Verallia Deutschland AG sind im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 dargestellt. Zum aktuellen Zeitpunkt sind hier keine wesentlich anderen Erkenntnisse festzustellen. Die beschriebenen Chancen behalten auch für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2018 ihre Geltung. Einzelne Entwicklungen seit Geschäftsjahresende sind nachfolgend aufgeführt.

Markt- und absatzspezifische Chancen

Der Trend zu individuellen Verpackungen, das Bewusstsein der Verbraucher für Gesundheit sowie die Erwartung an nachhaltig verpackte Nahrungsmittel und Getränke halten weiterhin an. Diesen Anforderungen im Hinblick auf hervorragende Qualität, Kundenservice und Innovationen wollen wir proaktiv begegnen. Dadurch sind für uns Chancen auf eine positive Absatzentwicklung erkennbar.

Industrielle und technische Chancen

Durch die konsequente Implementierung des Produktionssystems VIM (Verallia Industrial Management) in den deutschen und osteuropäischen Werken konnten gute Fortschritte in den Bereichen Kostensenkung, Verbesserung der Produktqualität und Flexibilisierung erzielt werden. Die Initialisierungsprojekte als Grundstein für die kontinuierliche und nachhaltige Bearbeitung von Optimierungspotenzialen wurde erfolgreich abgeschlossen. Es konnten zahlreiche Mitarbeiter die theoretische Ausbildung zum Einsatz der VIM-Instrumente abschließen und diese in konkreten Verbesserungsprojekten erfolgreich anwenden. Ein zentraler Focus liegt hier auf der Behebung der zugrundeliegenden Ursachen von Problemen mittels eines strukturierten Problemlösungsprozesses. Ferner wenden die Mitarbeiter ihr Wissen bei der konsequenten Bearbeitung und Verfolgung von Optimierungspotentialen zur Erreichung einer nachhaltigen Verbesserung unserer Leistungsgrößen an.

RISIKOBERICHT

Die Verallia Deutschland AG verfügt über ein konzernweit implementiertes Risikomanagementsystem. Eine detaillierte Beschreibung des Systems wie auch der einzelnen Risiken ist im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 enthalten. Alle dort gemachten Aussagen besitzen nach wie vor weitestgehend ihre Gültigkeit. Die größte Dynamik weisen generell die Markt- und Absatzrisiken auf und in Deutschland zwischenzeitlich ebenso die rechtlichen Risiken des Energiesektors.

Markt- und Absatzrisiken

Der deutsche Behälterglasmarkt ist nach wie vor von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Dies könnte sich weiter fortsetzen. Auch im ersten Halbjahr 2018 konnte eine leicht erhöhte, segmentübergreifende Nachfrage festgestellt werden. Wie stabil und damit nachhaltig dieser Trend ist, bleibt abzuwarten.

2018 gibt es in Russland keinen Grund, eine Verringerung der Produktionskapazität von Glasbehältern zu erwarten; mehrere Marktteilnehmer kündigten Projekte zur Erhöhung der Leistung an. Es gibt jedoch auch Akteure am Markt, die sich in einer instabilen finanziellen Situation befinden, so dass in der nahen Zukunft die Kapazität reduziert werden könnte.

In der Ukraine hat die hohe Verbrauchsteuer auf Alkohol nach wie vor einen starken Einfluss auf den Konsum. Der Inlandsmarkt insgesamt ist immer noch kompliziert, jedoch zumindest nicht mehr rückläufig. Obwohl der Markt für Lebensmittel seit 2016 ein deutliches Wachstum zeigt, herrscht dennoch ein harter Preiswettbewerb, der Herausforderungen im weiteren Geschäftsverlauf 2018 darstellt.

Rechtliche Risiken

Die jüngsten Entwicklungen im Energiesektor haben regulatorische und rechtliche Auswirkungen zur Folge und erfordern von der Verallia Deutschland AG eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die dabei zeitlich immer kürzer werdenden Abstände bei gesetzlichen Änderungen belasten die Planungssicherheit - sowohl bezüglich finanzieller Belastungen als auch des Verwaltungsaufwands. So könnte sich durch neue Gesetze, aber auch durch Vorgaben der EU, wie jüngst die Entscheidung der EU-Kommission zur teilweisen Rücknahme der Netzentgeltbefreiung für stromintensive Betriebe, die Situation für die Verallia Deutschland AG verändern.

Einschätzung der Gesamtsituation

Sämtliche Risiken werden aktuell und für die Zukunft als nicht bestandsgefährdend beurteilt. Gegenüber der letzten Berichterstattung zum 31. Dezember 2017 hat sich die Risikolage nicht grundlegend verändert.

PROGNOSEBERICHT

Erwartete Geschäfts- und Ertragslage im zweiten Halbjahr 2018

Sämtliche in unserem Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 getroffenen Aussagen sehen wir nach wie vor weitgehend als zutreffend an, wir bewegen uns am oberen Ende der angegebenen Bandbreiten. Für die einzelnen Segmente ergeben sich damit folgende Prognosen:

Deutschland

Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2018 unverändert mit einem Umsatz auf Niveau des Vorjahres und einem Operativen Ergebnis deutlich über dem Vorjahr.

Osteuropa

Analog zu Deutschland rechnen wir auch in Osteuropa weiterhin mit einer erfreulichen Entwicklung der dortigen Aktivitäten:

Russland

Unter der Prämisse eines weiterhin relativ stabilen Rubelkurses erwarten wir nach wie vor für das Geschäftsjahr 2018 einen leicht steigenden Umsatz, das Operatives Ergebnis dürfte sogar signifikant über dem Vorjahr liegen.

Ukraine

Bei konstanter Entwicklung der ukrainischen Griwna gehen wir sowohl beim Umsatz als auch beim Operativen Ergebnis von einer deutlichen Erhöhung aus.

Allgemein

Verallia Deutschland hat die Ausrichtung auf nachhaltige Ertragssicherung und qualitativ hochwertige Produkte auch in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres aufrechterhalten und sieht sich in der Fokussierung auf Innovation, Service und die Qualität insgesamt bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2018 wird in Anlehnung an den Prognosebericht vom 31. Dezember 2017 für den Verallia Deutschland Konzern ein Umsatz leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2017 und ein Operatives Ergebnis, das deutlich über der Vergleichsperiode liegt, erwartet.

Die Arbeitssicherheit bleibt auch im zweiten Halbjahr 2018 ein zentrales Element bei Verallia Deutschland. Für die Kennzahl TF2 (Häufigkeit von Unfällen mit Arbeitszeitausfall und medizinischer Versorgung bezogen auf eine Million Arbeitsstunden) erwarten wir im weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs 2018 unverändert zu unserer Zielstellung für die Werke in Deutschland, die Werke in Russland und Ukraine eine TF2-Wert von 1,0.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Im August 2018
Verallia Deutschland AG

Der Vorstand

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Hugues Denissel Thomas Beyer Sebastian Kopsch Roland Unfried
Vorsitzender Personal Finanzen Technik


Alle Zahlen und Angaben sind nicht extern geprüft.

ZWISCHENABSCHLUSS

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS ZUM 30. JUNI 2018

GESAMTERGEBNISRECHNUNG

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

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in TEUR 1.Hj. 2018 1.Hj. 2017
Jahresergebnis 19.327 9.391
Sonstiges Ergebnis

Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden

Währungsumrechnung -1.316 -2.328

-1.316 -2.328
Sonstiges Ergebnis -1.316 -2.328
Gesamtergebnis 18.011 7.063
davon den Anteilseignern des Konzerns zustehend 17.923 7.099
davon auf andere Gesellschafter entfallend 88 -36


GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

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in TEUR 1.Hj. 2018 1.Hj. 2017
Umsatzerlöse 253.744 243.236
Umsatzkosten -208.270 -206.948
Allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten -11.860 -12.554
Forschungs- und Entwicklungskosten -18 -165
Sonstige Erträge 3.260 225
Sonstige Aufwendungen -4.870 -1.871
Operatives Ergebnis 31.986 21.923
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.588 -5.384
Zinsen und ähnliche Erträge 11 73
Zinsergebnis -4.577 -5.311
Sonstige Finanzerträge und -aufwendungen -1.579 -1.790
Finanzergebnis -6.156 -7.101
Ergebnis vor Steuern 25.830 14.822
Ertragsteueraufwand -7.457 -5.091
Latenter Steueraufwand/-ertrag 954 -340
Ertragsteuern gesamt -6.503 -5.431
Konzernergebnis 19.327 9.391
davon entfallen auf:

gezeichnetes Kapital und Rücklagen,
die den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuzuordnen sind
19.177 9.314
Minderheitsanteile am Eigenkapital 150 77
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert und unverwässert) 19,18 9,31


BILANZ

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

Aktiva

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwerte 2.203 2.332
Immaterielle Vermögenswerte 2.129 2.295
Sachanlagen 243.159 248.930
Übrige finanzielle Vermögenswerte 1.585 1.584
Sonstige Forderungen 4 255
Latente Steueransprüche 1.668 1.388
Langfristige Vermögenswerte 250.748 256.784
Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte 84.293 88.883
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.874 30.047
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.984 4.403
Sonstige Vermögenswerte 31.900 56.685
Kurzfristige Vermögenswerte 165.051 180.018
Summe Aktiva 415.799 436.802


Passiva

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 26.000 26.000
Rücklagen 121.822 62.492
Konzernergebnis 19.177 36.661
Beitrag des Mutterunternehmens 2.099 24.709
Währungsumrechnungsdifferenzen -99.281 -98.026
Anteile anderer Gesellschafter 2.808 2.723
Eigenkapital 72.625 54.559
Langfristige Schulden

Rückstellungen 74.771 75.812
Latente Steuerschulden 17.690 18.501
Finanzielle Verbindlichkeiten 150.637 147.124
Langfristige Schulden 243.098 241.437
Kurzfristige Schulden

Rückstellungen 4.426 1.052
Ertragsteuerschulden 6.780 304
Finanzielle Verbindlichkeiten 3.430 6.188
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 68.777 86.721
Sonstige Verbindlichkeiten 16.663 46.541
Kurzfristige Schulden 100.076 140.806
Summe Passiva 415.799 436.802


KAPITALFLUSSRECHNUNG

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in TEUR 1.Hj. 2018 1.Hj. 2017
Jahresergebnis des Konzerns 19.327 9.391
Korrektur um Steueraufwand, Finanzergebnis 12.659 12.532
Operatives Konzernergebnis 31.986 21.923
Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte 19.809 20.949
Veränderung der langfristigen Rückstellungen -1.662 -1.599
Gezahlte und erhaltene Zinsen -493 -664
Erhaltene/Gezahlte Ertragsteuern (operativ) -979 3.889
Erhaltene Dividende 57 58
Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen 60 506
Cashflow 48.778 45.062
Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte und zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte 447 378
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen 3.334 198
Veränderung der Vorräte 3.890 -8.381
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -9.055 -3.607
Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Investitions-/Finanzverbindlichkeiten) -4.792 3.053
Cashflow aus operativer Tätigkeit 42.602 36.703
Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten 309 544
Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte -22.241 -32.600
Cashflow aus Investitionstätigkeit -21.932 -32.056
Ergebnisabführung an die Horizon Holdings Germany GmbH -34.980 -44.278
Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten 3.650 4.696
Auszahlungen aus der Tilgung von finanziellen Verbindlichkeiten -4.580 -8.090
Gezahlte Zinsen für finanzielle Verbindlichkeiten -2.540 -4.255
Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit Finanzierungscharakter 23.616 55.748
Veränderung der Verbindlichkeit aus unechtem Factoring -1.563 -3.346
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -16.397 475
Liquiditätswirksame Veränderung der Zahlungsmittel 4.273 5.122
Wechselkursbedingte Veränderung 308 -293
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung - -31
Veränderung der Zahlungsmittel 4.581 4.798
Finanzmittel am Anfang der Periode 4.403 2.799
Finanzmittel am Ende der Periode 8.984 7.597


ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS

für die Zeit vom 01. Januar 2017 bis zum 30. Juni 2017 sowie vom 01. Januar 2018 bis zum 30. Juni 2018

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Verallia Deutschland AG
in TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gesetzliche
Rücklagen
Andere
Gewinnrücklagen
Gewinnvortrag Konzernergebnis
01.01.2017 26.000 54.111 249 38.777 - 29.891
Konzernergebnis - - - - - 9.314
Zeitwert/-änderungen von Cashflow-Hedges - - - - - -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges - - - - - -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen - - - - - -
Währungsumrechnung - - - - - -
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - - - - -
Dividende - - - - - -
Beiträge des Mutterunternehmens - 37 - - - -
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel - - - - - -
Umgliederung - - - 29.891 - -29.891
30.06.2017 26.000 54.148 249 68.668 - 9.314
01.01.2018 26.000 62.492 249 36.412
24.709
Konzernergebnis - - - - - 19.177
Zeitwert/-änderungen von Cashltow-Hedges - - - - - -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges - - - - - -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen - - - - - -
Währungsumrechnung - - - - - -
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - - - - -
Dividende - - - - - -
Beiträge des Mutterunternehmens - 59 - - - -
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel -
-
-
-
-
-
Umgliederung - - - 24.709 - -24.709
30.06.2018 26.000 62.551 249 61.121 - 19.177


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Verallia Deutschland AG Fremdgesellschafter Gesamt
in TEUR Kumulierte
Währungsumrechnungs-
differenzen
Summe Eigenkapital Minderheiten-
kapital
Kumuliertes
übriges
Konzernergebnis
Summe Eigenkapital Summe
Eigenkapital
01.01.2017 -92.945 56.083 2.100 289 2.389 58.472
Konzernergebnis - 9.314 - 77 77 9.391
Zeitwert/-änderungen von Cashflow-Hedges - - - - - -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges - - - - - -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen - - - - - -
Währungsumrechnung -2.216 -2.216 -112 - -112 -2.328
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - - - - - -
Dividende - - -2 - -2 -2
Beiträge des Mutterunternehmens - 37 - - - 37
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel - - - - - -
Umgliederung - - 287 -287 - -
30.06.2017 -95.161 63.218 2.273 79 2.352 65.570
01.01.2018 -98.026 51.836 2.482 241 2.723 54.559
Konzernergebnis - 19.177 - 150 150 19.327
Zeitwert/-änderungen von Cashltow-Hedges - - - - - -
Erfolgswirksame Realisierung von Cashflow-Hedges - - - - - -
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen - - - - - -
Währungsumrechnung -1.255 -1.255 -61 - -61 -1.316
Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen - -
-
-
-
-
Dividende - - -4
-4 -4
Beiträge des Mutterunternehmens - 59 - - - 59
Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen ohne Kontrollwechsel - - - - - -
Umgliederung - - 241 -241 - -
30.06.2018 -99.281 69.817 2.658 150 2.808 72.625


ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

DES VERALLIA DEUTSCHLAND KONZERNS ZUM 30. JUNI 2018

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für den Konzernzwischenbericht der Periode vom 01. Januar bis 30. Juni 2018.

A. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Die Verallia Deutschland AG ist ein selbständiges Tochterunternehmen der international tätigen BRH Holdings GP, Ltd. Die Geschäftstätigkeit des Verallia Deutschland Konzerns umfasst im Kerngeschäft die Produktion und den Vertrieb von Behälterglas. Die Verallia Deutschland Aktiengesellschaft, Oberlandstraße, 88410 Bad Wurzach, Deutschland, beschäftigt derzeit 3.016 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.089).

Der vorliegende Konzernabschluss wurde unter Beachtung aller am Abschlussstichtag verpflichtend anzuwendender International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie aller für das abgelaufene Geschäftsjahr verbindlichen Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach §315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt.

Dieser verkürzte Abschluss ist im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und den darin enthaltenen Anhangangaben zu sehen. Damit informiert das Unternehmen über den Geschäftsverlauf in der Unternehmensgruppe.

Der Zwischenabschluss wurde weder extern geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Es werden grundsätzlich die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 angewandt, zusätzlich IAS 34 Zwischenberichterstattung. Darüber hinaus traten insbesondere folgende neue Standards zum 1. Januar 2018 in Kraft und wurden entsprechend seither von der Verallia Deutschland AG angewandt:

IFRS 9 Finanzinstrumente: Hieraus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf diesen Zwischenbericht.

IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden: Es wurden Verträge identifiziert, die eine Rückkaufverpflichtung für bestimmte Verpackungskomponenten beinhalten. Entsprechend wurden TEUR 1.215 sowohl umsatz- als auch umsatzkostenmindernd erfasst.

Alle anderen Neuerungen waren für Verallia Deutschland nicht relevant.

Zum 01.01.2019 ist für die Verallia Deutschland AG insbesondere folgender neuer Standard bedeutsam:

IFRS 16 Leasingverhältnisse: Die möglichen Auswirkungen werden nach wie vor analysiert, weiterhin wird mit einem Anstieg sowohl des Anlagevermögens als auch der Finanzschulden gerechnet.

Analog zur Vorgehensweise zum 31.12.2017 werden die erfolgswirksamen Währungsumrechnungsdifferenzen der Vergleichsperiode in Höhe von TEUR -1.848 in Übereinstimmung mit IAS 8 retrospektiv von den sonstigen Aufwendungen in die Sonstigen Finanzaufwendungen umgegliedert.

C. ANGABEN ZUR KONSOLIDIERUNG

Der Konsolidierungskreis des Verallia Deutschland Konzerns umfasst unverändert zum 31.12.2017 vier voll konsolidierte Gesellschaften. Der jeweilige Anteilsbesitz an diesen Gesellschaften blieb im ersten Halbjahr 2018 unverändert.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren in erster Linie aus den Verkauf von Erzeugnissen und Waren.

(2) Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen des ersten Halbjahres 2018 in Höhe von TEUR 15.554 liegen unter dem Vorjahresniveau von TEUR 25.509.

(3) Vorräte

Die Abwertungen auf Vorräte betragen zum 30. Juni 2018 TEUR 1.868 (31. Dezember 2017: TEUR 2.391).

(4) Finanzielle Vermögenswerte und Finanzielle Verbindlichkeiten

Die Zuordnung der einzelnen Bilanzpositionen zu den gemäß IFRS 13 geforderten Fair-Value-Hierarchien ist im Vergleich zum 31.12.2017 unverändert. Der beizulegende Zeitwert sämtlicher Bilanzpositionen entspricht näherungsweise nach wie vor ihrem Buchwert.

(5) Eventualverbindlichkeiten

Sonstige vertragliche Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 148.788 (31. Dezember 2017: TEUR 153.054), darin enthalten sind Verpflichtungen zum Kauf von Sachanlagen in Höhe von TEUR 15.220 (31. Dezember 2017: TEUR 11.489).

E. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Sämtliche Unternehmen des Verallia Deutschland Konzerns sind in der Produktion und dem Vertrieb von Behälterglas tätig. Die wesentlichen Risiken und Chancen des Konzerns sind somit stark abhängig von den geographischen Märkten, in denen Oberland produziert und absetzt, insbesondere im Hinblick auf Wachstum sowie gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Folglich entspricht die Segmentierung gemäß IFRS 8 dem Standort der Tätigkeiten.

Unter das Segment Deutschland fällt demnach die Verallia Deutschland AG. Im Segment Russland sind die ZAO Kamyshinsky Steklotarny Zawod und JSC "Kavminsteklo" enthalten. Das Segment Ukraine enthält die Gesellschaft Private JSC ,CONSUMERS-SKLO-ZORYA'. Daraus ergeben sich für den Zwischenabschluss folgende Segmentinformationen:

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30.06.2018
in TEUR Deutschland Russland Ukraine Eliminierung & Anpassung Konzern
Außenumsatz 190.175 38.712 24.857 - 253.744
Intersegmentäre Umsätze 2 79 162 -2431) -
Operatives Ergebnis 24.981 3.169 3.815 211) 31.986
Ergebnis vor Steuern 21.762 282 3.802 -161) 25.830
Konzernergebnis 16.160 85 3.119 -371) 19.327
Vermögenswerte 528.041 95.191 38.878 -246.3111)2) 415.799


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30.06.2017/31.12.2017
in TEUR Deutschland Russland Ukraine Eliminierung & Anpassung Konzern
Außenumsatz 184.162 39.106 19.968 - 243.236
Intersegmentäre Umsätze - - 1.297 -1.2971) -
Operatives Ergebnis 16.168 3.632 1.635 4881) 21.923
Ergebnis vor Steuern 12.577 702 1.100 4431) 14.822
Konzernergebnis 8.753 -814 899 5531) 9.391
Vermögenswerte* 554.727 97.945 31.309 -247.1791) 3) 436.802


1) Konsolidierung
2) Saldierung Latenter Steuern (TEUR -10.100)
3) Saldierung Latenter Steuern (TEUR -10.986)
* Werte zum 31.12.2017.


F. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN PERSONEN

Die Geschäfte und finanziellen Beziehungen mit den verbundenen und assoziierten Unternehmen innerhalb des Verallia Konzerns werden in Summe angegeben.

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in TEUR 30.06.2018 31.12.2017
Forderungen 24.246 48.238
Verbindlichkeiten 152.009 148.627


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in TEUR 1.Hj. 2018 1.Hj. 2017
Erträge 6.067 4.689
Aufwendungen/Investitionen 8.727 8.568