Ad-hoc | 28 November 1996 15:52
Ad hoc-Service: Villeroy & Boch AG
Korrektur
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Ad hoc-Service: Villeroy & Boch AG
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Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
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Korrekturmeldung!
Der 3. Satz im 3. Absatz muß lauten:
Im Ergebnis wurden bereits Teilbeträge für die
bilanzielle Vorsorge im Zusammenhang mit weiteren
Rationalisierungsmaßnahmen berücksichtigt.
Zwischenbericht zum 30.09.1996 über den
Geschäftsverlauf 1. Januar bis 30. September 1996
Konsolidierter Weltumsatz Januar- September
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1996 1995 Veränderung
Mio DM Mio DM Mio DM %
Fliesen 386,5 381,0 +5,5 +1,4
Sanitär und
Badausstattung 353,1 403,3 -50,2 -12,4
Tischkultur 343,2 333,3 +9,9 +3,0
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Konzern insgesamt 1.082,8 1.117,6 -34,8 -3,1
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Der Umsatz ist zum 30.09.1996 durch die weiterhin auf schwachem
Niveau verlaufende Baukonjunktur und die verhaltene
Konsumgüternachfrage hinter der vergleichbaren Vorjahreszahl um
3,1% zurückgeblieben; dabei hat sich der Rückstand im Verlauf des
Jahres 1996 jedoch stetig vermindert. Im dritten Quartal konnte
der Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum mit rd.
3% wieder gesteigert werden.
Bei rückläufigem Marktvolumen konnten in den
Unternehmensbereichen Fliesen und Tischkultur im laufenden Jahr
Marktanteile hinzugewonnen werden. Im Bereich Sanitär und
Badausstattung gelang es, die Marktposition in der Menge zu
behaupten.
Konzernergebnis 30.09.1996 30.09.1995 Veränderung
Mio DM Mio DM Mio DM
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 21,5 65,5 -44,0
Ergebnis vor Ertragsteuern -10,4 50,2 -60,6
Die Ergebnisentwicklung ist vor allem aufgrund des
Umsatzrückgangs im ertragsstarken Unternehmensbereich Sanitär und
Badausstattung unbefriedigend. Die erfolgreich durchgeführten
Kostensenkungsprogramme und ein verbessertes Finanzergebnis
konnten Mengenrückgang und Preisdruck noch nicht kompensieren. Im
Ergebnis wurden bereits Teilbeträge für die bilanzielle Vorsorge
im Zusammenhang mit weiteren Rationalisierungsmaßnahmen
berücksichtigt.
Ausblick
Aufgrund der veränderten Marktsituation müssen Sortimente und
Überkapazitäten weiter angepaßt werden. Mit hoher Priorität
werden Rationalisierungsprojekte in allen Unternehmensbereichen
vorangetrieben, um die Ertragskraft von Villeroy & Boch wieder zu
verbessern. Der Verkauf der Tochtergesellschaft Bamberger sowie
der Kapazitätsabbau im Geschirrwerk Torgau sind aktuelle Schritte
in dieser Richtung.
Die Konzentration der Produktion auf kostengünstige Standorte
wird konsequent fortgeführt. Hierzu gehört auch der weitere
Ausbau der ertragsstarken Produktionsgesellschaft Alföldi in
Ungarn sowie die Modernisierung der rumänischen
Konzerngesellschaft Mondial.
Die zur Ergebnisverbesserung bereits eingeleiteten und
unmittelbar anstehenden Maßnahmen sind mithohen
außerordentlichen Aufwendungen verbunden, so daß für das
Geschäftsjahr 1996 ein Jahresfehlbetrag unvermeidbar ist.
Wir sind jedoch zuversichtlich, daß die in Angriff genommenen
Maßnahmen für nächstes Jahr ein deutlich positives Ergebnis und
ab 1998 wieder eine zufriedenstellende Ertragskraft sichern
werden.
Mettlach, im November 1996
Villeroy & Boch Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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