![]() Villeroy & Boch AGMettlachZwischenbericht zum 30. September 2015ZWISCHENBERICHT
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Konzernumsatz mit 578,4 Mio. € um 3,5 % über Vorjahr. |
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Operatives EBIT steigt um 5,5 % auf 21,1 Mio. €. |
| ― |
Wachstums- und Ergebnisziele für das Gesamtjahr 2015 bestätigt. |
| DER KONZERN IM ÜBERBLICK | 01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
Veränderung | Veränderung |
| Mio. € | Mio. € | in Mio. € | in % | |
| Umsatz (nominal) | 578,4 | 558,8 | 19,6 | 3,5 |
| Umsatz - Inland | 166,0 | 160,8 | 5,2 | 3,2 |
| Umsatz - Ausland | 412,4 | 398,0 | 14,4 | 3,6 |
| Umsatz (konstante Kursbasis) | 573,3 | 558,8 | 14,5 | 2,6 |
| EBIT (operativ) vor Immobilienprojekt Schweden | 21,1 | 20,0 | 1,1 | 5,5 |
| EBIT inkl. Immobilienprojekt Schweden | 22,1 | 23,2 | -1,1 | -4,7 |
| EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern) | 17,9 | 17,3 | 0,6 | 3,5 |
| Konzernergebnis | 12,5 | 12,1 | 0,4 | 3,3 |
| Operative Nettovermögensrendite (rollierend) | 12,8 % | 13,0 %*) | - | - |
| Investitionen | 16,3 | 30,2 | -13,9 | -46,0 |
| Mitarbeiter (teilzeitbereinigt zum Stichtag) | 7.350 MA | 7.326 MA | 24 MA | 0,3 |
*)
Nettovermögensrendite zum 31.12.2014
Wertpapier-Kenn-Nummern: 765 720, 765 723
ISIN: DE0007657207, DE0007657231
Villeroy & Boch AG • D 66688 Mettlach
Tel.: +49 6864 81-2715 • Fax: +49 6864 81-72715
Internet: http://www.villeroyboch-group.com
Die Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts
2014 gelten unverändert. Angaben zu Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie zu
Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Konzernanhang auf Seite 13 bzw. 17 dargestellt.
Die Weltwirtschaft lag in den ersten neun Monaten 2015 weiterhin auf einem moderaten
Wachstumskurs. Unter dem Eindruck zunehmender konjunktureller Unsicherheiten in China,
die zudem von einer sich fortsetzenden Konjunkturschwäche der Schwellenländer begleitet
wurden, verlagerten sich die Impulse für eine insgesamt positive Konjunkturentwicklung
zunehmend zu den entwickelten Volkswirtschaften.
So setzte sich die gute Entwicklung in den USA - vor allem getragen durch den privaten
Konsum - weiter fort. Auch im Euroraum zeigte sich eine anhaltend moderate Erholung
der Wirtschaftsentwicklung, die sich in den einzelnen Ländern aber nach wie vor unterschiedlich
präsentierte. Während in Frankreich und Italien ein weiterhin schwacher Konjunkturverlauf
zu beobachten war, setzte sich die konjunkturelle Aufwärtsbewegung vor allem in Deutschland
fort. Hauptursache hierfür blieb weiterhin der private Konsum, der von der positiven
Arbeitsmarktentwicklung, den Reallohnsteigerungen und den niedrigen Energiepreisen
profitierte. Russland befindet sich aufgrund des Ölpreisrückgangs und der politischen
Konflikte unverändert in einer Wirtschaftskrise.
Der Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die wirtschaftliche Lage des Konzerns
weiterhin positiv. Nach einem sehr guten ersten Halbjahr haben wir das dritte Quartal
2015 mit einem Umsatzanstieg von 2,6 % abgeschlossen. Für das Gesamtjahr bestätigen
wir insbesondere aufgrund unseres hohen Auftragsbestands unsere Umsatz- und Ergebniserwartung.
In den ersten neun Monaten 2015 konnten wir unseren Nettoumsatz (nominal) im Vergleich
zum Vorjahr um 3,5 % auf 578,4 Mio. € steigern (auf konstanter Kursbasis: +2,6 %).
Positive Währungseinflüsse in den Währungen US-Dollar, Britisches Pfund und Schweizer
Franken überstiegen negative Effekte aus dem Russischen Rubel und der Schwedischen
Krone.
Der Auftragsbestand zum 30. September 2015 hat sich im Vergleich zum 1. Januar 2015
deutlich um 17,2 Mio. € auf 68,6 Mio. € erhöht. Davon entfielen 51,6 Mio. € auf den
Unternehmensbereich Bad und Wellness und 17,0 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur.
Unser operatives Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) konnten wir zum Ende
des dritten Quartals 2015 um 1,1 Mio. € bzw. 5,5 % auf 21,1 Mio. € steigern. Dieser
Anstieg war auf Effizienzverbesserungen in unserem Produktionsnetzwerk sowie - dank
einer Verbesserung im Produkt- und Ländermix - auf die Optimierung unserer Umsatzqualität
zurückzuführen. Diese Effekte spiegeln sich in einer um 0,2 Prozentpunkte auf 44,4
% verbesserten Bruttomarge wider.
Im Rahmen des Immobilienprojekts Gustavsberg (Schweden) konnten wir bis zum 30. September
2015 insgesamt drei Grundstücke an die Gemeinde Värmdö veräußern und damit einen Sonderertrag
von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €) erzielen.
Aufgrund des geringeren Sonderertrags aus unserem Immobilienprojekt Gustavsberg weisen
wir ein im Vergleich zum Vorjahr niedrigeres Gesamt-EBIT von 22,1 Mio. € (Vorjahr:
23,2 Mio. €) aus. Wir gehen unverändert davon aus, dass sich der Gesamtertrag aus
dieser Immobilientransaktion auf rund 17 Mio. € belaufen wird. Bis zum 30. September
2015 haben wir davon bereits 12,8 Mio. € realisieren können.
Das rollierende operative Nettovermögen des Villeroy & Boch-Konzerns betrug zum Bilanzstichtag
des dritten Quartals 2015 308,1 Mio. € (zum 31.12.2014: 295,0 Mio. €). Der Anstieg
zeigt sich hauptsächlich im Sachanlagevermögen und resultiert aus Investitionen im
Unternehmensbereich Bad und Wellness. Unsere rollierende operative Nettovermögensrendite
hat sich daher gegenüber dem 31. Dezember 2014 leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 12,8
% verringert.
Im Unternehmensbereich Bad und Wellness haben wir unseren Umsatz (nominal) in den
ersten neun Monaten des Jahres 2015 gegenüber dem Vorjahr um 14,0 Mio. € bzw. 3,9
% auf 370,1 Mio. € gesteigert. Auf konstanter Kursbasis betrug der Umsatz sogar 373,9
Mio. €, was einem Umsatzanstieg von 5,0 % entsprach. Die wesentlichen Währungseinflüsse
resultierten aus negativen Veränderungen in den Währungen Russischer Rubel und Schwedische
Krone.
In unserem Heimatmarkt Deutschland haben wir den Umsatz um 5,2 % gesteigert.
Die größten Umsatzzuwächse im Ausland konnten wir in Großbritannien (+24,4 %), in
den Golfstaaten (+23,0 %) und in den Niederlanden (+12,9 %) erzielen. Dagegen haben
sich die Umsätze in Frankreich (-7,6%) und in Italien (-6,7%) aufgrund der schwierigen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Berichtszeitraum weiter rückläufig entwickelt,
wobei sich diese Märkte im dritten Quartal jedoch stabilisiert haben.
Dagegen erleben wir in Russland eine umgekehrte Entwicklung - in den ersten neun Monaten
2015 konnten wir ein Umsatzplus (+13,3 %) erreichen, das sich jedoch seit Beginn des
dritten Quartals 2015 unter dem Einfluss der weiterhin schwierigen politischen und
wirtschaftlichen Situation rückläufig entwickelt. Wesentliche Grundlage für die erfreuliche
Umsatzsteigerung bilden unsere erfolgreichen keramischen Produktkonzepte. Vor allem
die starke Nachfrage nach unseren spülrandlosen WCs Direct-Flush, die Einführung der
neuen Mainstream Serien sowie die gute Performance der ViClean-Dusch-WCs sind hier
besonders hervorzuheben.
Mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 24,3 Mio. € hat der Unternehmensbereich Bad
und Wellness das Vorjahresergebnis um 0,9 Mio. € bzw. 3,9 % übertroffen.
Zu diesem Ergebnisanstieg haben insbesondere Zuwächse in höherpreisigen, margenstarken
Produktgruppen sowie ein weiterhin effizientes Kostenmanagement im Verwaltungsbereich
beigetragen.
Der Unternehmensbereich konnte seine rollierende operative Nettovermögensrendite deutlich
auf 17,5 % steigern (15,8 % zum 31.12.2014). Das im Unternehmensbereich eingesetzte
operative Nettovermögen ist im Vergleich zum 31. Dezember 2014 um 12,5 Mio. € auf
213,7 Mio. € gestiegen. Dies zeigte sich vor allem im Anlagevermögen und steht im
Zusammenhang mit dem Neubau unseres Montage- und Logistikzentrums in Schweden sowie
unseres neuen Blockheizkraftwerkes am Standort Mettlach.
Der Unternehmensbereich Tischkultur konnte seine Umsatzerlöse (nominal) in den ersten
neun Monaten des Jahres 2015 um 5,6 Mio. € bzw. 2,8 % auf 208,3 Mio. € steigern. Auf
konstanter Kursbasis betrugen die Umsatzerlöse 199,4 Mio. € und lagen damit um 1,6
% unter dem Vorjahr. Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus US-Dollar,
Britischem Pfund sowie Schweizer Franken.
Während der Umsatz in Deutschland nahezu auf Vorjahresniveau lag, haben wir im Ausland
insbesondere in Japan (+31,6 %), in Norwegen (+26,1 %), in Kanada (+18,8 %) und in
Australien (+9,3 %) wesentliche nominale Umsatzzuwächse erzielt. Umsatzrückgänge schlugen
insbesondere in Russland (-46,3 %) zu Buche, wo die Wirtschaftskrise zu einer weiterhin
rückläufigen Nachfrage nach Konsumgütern führte. Weitere nennenswerte Rückgänge waren
in Schweden (-15,8 %), in Österreich (-14,5 %), und in Italien (-5,2 %) zu verzeichnen.
Das operative Ergebnis (EBIT) des Unternehmensbereichs Tischkultur lag mit -3,2 Mio.
€ um 0,2 Mio. € über dem Vorjahr (-3,4 Mio. €).
Das rollierende operative Nettovermögen des Unternehmensbereichs Tischkultur betrug
zum 30. September 2015 94,4 Mio. € und lag damit leicht über dem Niveau zum 31. Dezember
2014 (93,8 Mio. €). Die Nettovermögensrendite ist im Vergleich zum 31. Dezember 2014
um 2,5 Prozentpunkte auf 10,9 % gesunken.
Unser Eigenkapital hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 2,0 Mio. € auf 142,4
Mio. € reduziert. Vor dem Hintergrund, dass das Konzernergebnis in Höhe von 12,5 Mio.
€ die ausgezahlte Dividende 2014 (10,9 Mio. €) leicht übersteigt, resultiert die Minderung
unseres Eigenkapitals hauptsächlich aus erfolgsneutral bilanzierten Währungseffekten.
Folglich lag unsere Eigenkapitalquote zum aktuellen Bilanzstichtag mit 22,8 % leicht
unter dem Niveau zum 31. Dezember 2014 (23,2 %).
In den ersten neun Monaten 2015 haben wir Investitionen in Höhe von 16,3 Mio. € getätigt
(Vorjahr: 30,2 Mio. €). Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 11,9
Mio. € bzw. 73,0 % des Investitionsvolumens, auf den Unternehmensbereich Tischkultur
entfielen 4,4 Mio. € bzw. 27,0 %.
Der Hauptanteil der Investitionen im Unternehmensbereich Bad und Wellness floss in
Modernisierungsmaßnahmen sowie in neue Anlagen für die Sanitärfabriken in Mexiko,
Rumänien, Ungarn und Thailand. Der hohe Vorjahreswert erklärt sich vor allem durch
die Investitionen in unser neues Montage- und Logistikzentrum in Schweden sowie unser
neues Blockheizkraftwerk am Standort Mettlach.
Im Unternehmensbereich Tischkultur haben wir überwiegend in unsere eigenen Einzelhandelsgeschäfte
investiert. Für die Produktion wurden eine neue Presse sowie neue Werkzeuge angeschafft.
Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen zum Erwerb von Anlagevermögen in Höhe
von 5,7 Mio. €. Die Finanzierung wird aus dem operativen Cash Flow erfolgen.
Für das Gesamtjahr 2015 rechnen wir weiterhin mit einem Investitionsvolumen von rund
30 Mil. €.
Zum 30. September 2015 betrug unsere Nettoliquidität -20,8 Mio. € und hat sich damit
im Vergleich zum 30. September 2014 um 4,4 Mio. € verringert. Im Vergleich zum 31.
Dezember 2014 ist die Nettoliquidität um 36,6 Mio. € gesunken. Hauptgründe für diesen
saisonal bedingten Rückgang sind der temporäre Aufbau der Vorräte sowie die Auszahlung
der Dividende.
Zum Bilanzstichtag betrug unsere Bilanzsumme 624,2 Mio. € gegenüber 623,1 Mio. € zum
31. Dezember 2014. Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der Bilanzsumme verringerte
sich infolge der im Vergleich zu den Abschreibungen niedrigeren Investitionen um 1,0
% auf 35,7 %.
Das kurzfristige Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2014 um 6,3 Mio. € gestiegen.
Dies resultierte vorwiegend aus einem umsatzbedingten Anstieg der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie einem saisonal bedingten Anstieg des Vorratsvermögens,
dem ein Rückgang der liquiden Mittel gegenüber steht. Auf der Passivseite zeigte sich
die wesentlichste Veränderung im Vergleich zum Jahresabschluss 2014 im Anstieg der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus erfolgte durch die
Aufnahme einer langfristigen Anschlussfinanzierung eine Umgliederung eines bisher
als kurzfristig ausgewiesenen Bankkredites in die langfristigen Finanzverbindlichkeiten.
Bis zur Freigabe des Zwischenberichts wurden keine wesentlichen Ereignisse bekannt.
Die im Geschäftsbericht 2014 beschriebenen Chancen und Risiken bestehen unverändert
fort. Einzelne, den Bestand gefährdende Risiken sind nicht erkennbar.
Für das Gesamtjahr 2015 gehen wir nach Ablauf der ersten neun Monate weiterhin von
einem moderaten Wirtschaftswachstum aus. Obwohl sich im Herbst 2015 die kurzfristigen
Aussichten für die Entwicklung der Weltwirtschaft aufgrund einer schwachen Entwicklung
der Schwellenländer - allen voran China - eingetrübt haben, sollte die positive Entwicklung
in den USA und der Eurozone dies kompensieren können. Während sich dieser positive
Trend in den meisten Ländern der Eurozone weiter verstärkt, erwarten wir in den für
uns wichtigen Absatzmärkten Frankreich und Italien weiterhin ein vergleichsweise geringes
Wachstum, insbesondere aufgrund der weiterhin schwachen Entwicklung der Baukonjunktur.
Kritisch betrachten wir nach wie vor die Wirtschaftskrise in Russland und die rückläufige
Konjunktur in China.
Unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs der ersten neun Monate und unter Berücksichtigung
aller vorliegenden Markteinschätzungen erwartet der Vorstand der Villeroy & Boch AG
für das gesamte Geschäftsjahr 2015 weiterhin eine Steigerung des Konzernumsatzes zwischen
3 und 5 %. Beim operativen Ergebnis rechnen wir unverändert mit einem überproportionalen
Anstieg, also einer Verbesserung um mehr als 5 %. Unsere operative Nettovermögensrendite
wird im Jahr 2015 voraussichtlich leicht über dem Vorjahresniveau von 13 % liegen.
Die Prognosen des Konzernlageberichts 2014 bestätigen wir somit uneingeschränkt.
Mettlach, den 15. Oktober 2015
| Frank Göring | Nicolas Luc Villeroy |
| Andreas Pfeiffer | Dr. Markus Warncke |
| Anhang Tz. | 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 36,8 | 36,8 | |
| Sachanlagen | 1 | 155,3 | 160,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 11,6 | 12,2 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 1,5 | 1,8 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 17,7 | 17,5 | |
| 222,9 | 228,5 | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 4 | 1,8 | 1,0 |
| Latente Steueransprüche | 53,1 | 53,5 | |
| 277,8 | 283,0 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 2 | 159,2 | 139,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3 | 122,1 | 108,9 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 4 | 27,0 | 21,3 |
| Ertragsteuerforderungen | 5,8 | 2,3 | |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 5 | 31,3 | 66,8 |
| 345,4 | 338,9 | ||
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 1,0 | 1,2 | |
| Summe Vermögenswerte | 624,2 | 623,1 |
| Anhang Tz. | 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
| Den Gesellschaftern der Villeroy & Boch AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 71,9 | 71,9 | |
| Kapitalrücklage | 193,6 | 193,6 | |
| Eigene Anteile | -15,0 | -15,0 | |
| Gewinnrücklagen | -49,8 | -51,5 | |
| Bewertungsrücklagen | 6 | -58,4 | -54,7 |
| 142,3 | 144,3 | ||
| Minderheitsanteile am Eigenkapital | 0,1 | 0,1 | |
| Summe Eigenkapital | 142,4 | 144,4 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Pensionsrückstellungen | 207,2 | 212,0 | |
| Langfristige Personalrückstellungen | 7 | 15,4 | 15,6 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 1,2 | 1,3 | |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 8 | 50,0 | 25,0 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 9 | 3,3 | 2,4 |
| Latente Steuerschulden | 12,9 | 9,8 | |
| 290,0 | 266,1 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Kurzfristige Personalrückstellungen | 7 | 12,1 | 13,4 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 18,7 | 19,4 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 8 | 2,1 | 26,0 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 9 | 80,0 | 80,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76,0 | 70,4 | |
| Ertragsteuerschulden | 2,9 | 3,3 | |
| 191,8 | 212,6 | ||
| Summe Schulden | 481,8 | 478,7 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 624,2 | 623,1 |
| Anhang Tz. | 01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
|
| Umsatzerlöse | 10 | 578,4 | 558,8 |
| Einstandskosten der verkauften Waren | -321,9 | -311,9 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 256,5 | 246,9 | |
| Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten | 11 | -200,4 | -190,6 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -33,6 | -33,8 | |
| Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen | -0,6 | 0,5 | |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,2 | 0,2 | |
| Betriebliches Ergebnis (EBIT) | 22,1 | 23,2 | |
| (Betriebliches Ergebnis vor Immobilienprojekt Gustavsberg) | ( 21,1 ) | ( 20,0 ) | |
| Finanzergebnis | 12 | -4,2 | -5,9 |
| Ergebnis vor Steuern | 17,9 | 17,3 | |
| Ertragsteuern | -5,4 |
-5,2 | |
| Konzernergebnis | 12,5 | 12,1 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG | 12,5 | 12,1 | |
| Minderheitsgesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| 12,5 | 12,1 |
| Ergebnis je Aktie | in € | in € |
| Ergebnis je Stammaktie | 0,45 | 0,43 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 0,50 | 0,48 |
| Verwässerungseffekte bestanden in der Berichtsperiode nicht. |
| 01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
||
| Konzernergebnis | 12,5 | 12,1 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | |||
| Gewinne und Verluste aus Cash Flow Hedges | 0,1 | -0,4 | |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen | -2,6 | -2,2 | |
| Gewinne und Verluste aus Wertänderungen von Wertpapieren | 0,0 | - | |
| Latente Steuer auf Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | -1,0 | -0,5 | |
| Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | |||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen | -0,2 | -0,2 | |
| Latente Steuer auf Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | 0,1 | 0,1 | |
| Summe Sonstiges Ergebnis | -3,6 | -3,2 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 8,9 | 8,9 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG | 8,9 | 8,9 | |
| Minderheitsgesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 8,9 | 8,9 | |
| Anhang Tz. | 01.07.2015 - 30.09.2015 |
01.07.2014 - 30.09.2014 |
|
| Umsatzerlöse | 10 | 191,5 | 186,7 |
| Einstandskosten der verkauften Waren | -109,2 | -106,2 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 82,3 | 80,5 | |
| Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten | 11 | -65,7 | -63,1 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -10,5 | -10,7 | |
| Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen | -0,7 | 1,8 | |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,0 | 0,1 | |
| Betriebliches Ergebnis (EBIT) | 5,4 | 8,6 | |
| (Betriebliches Ergebnis vor Immobilienprojekt Gustavsberg) | ( 5,4 ) | ( 6,5 ) | |
| Finanzergebnis | 12 | -1,5 | -1,8 |
| Ergebnis vor Steuern | 3,9 | 6,8 | |
| Ertragsteuern | -1,2 | -2,1 | |
| Konzernergebnis | 2,7 | 4,7 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG | 2,7 | 4,7 | |
| Minderheitsgesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| 2,7 | 4,7 |
| 01.07.2015 - 30.09.2015 |
01.07.2014 - 30.09.2014 |
||
| Konzernergebnis | 2,7 | 4,7 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | |||
| Gewinne und Verluste aus Cash Flow Hedges | 1,0 | 0,2 | |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen | -2,5 | 0,0 | |
| Gewinne und Verluste aus Wertänderungen von Wertpapieren | 0,0 | - | |
| Latente Steuer auf Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | -0,2 | 0,0 | |
| Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | |||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen | 0,3 | -0,1 | |
| Latente Steuer auf Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | 0,0 | -0,1 | |
| Summe Sonstiges Ergebnis | -1,4 | 0,0 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 1,3 | 4,8 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG | 1,3 | 4,8 | |
| Minderheitsgesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 1,3 | 4,8 | |
| Den Gesellschaftern der Villeroy & Boch AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | ||||||
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Eigene Anteile |
Gewinnrücklagen | Bewertungsrücklagen | Summe | |
| Anhang Tz. | 6 | |||||
| Stand 01.01.2014 | 71,9 | 193,6 | -15,0 | -57,4 | -32,8 | 160,3 |
| Konzernergebnis | 12,1 | 12,1 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -6,1 | 2,9 | -3,2 | |||
| Gesamtergebnis nach Steuern | 6,0 | 2,9 | 8,9 | |||
| Dividendenausschüttung | -10,4 | -10,4 | ||||
| Stand 30.09.2014 | 71,9 | 193,6 | -15,0 | -61,8 | -29,9 | 158,8 |
| Stand 01.01.2015 | 71,9 | 193,6 | -15,0 | -51,5 | -54,7 | 144,3 |
| Konzernergebnis | 12,5 | 12,5 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 0,1 | -3,7 | -3,6 | |||
| Gesamtergebnis nach Steuern | 12,6 | -3,7 | 8,9 | |||
| Dividendenausschüttung | -10,9 | -10,9 | ||||
| Stand 30.09.2015 | 71,9 | 193,6 | -15,0 | -49,8 | -58,4 | 142,3 |
| Minderheitsanteile am Eigenkapital | Summe Eigenkapital |
|
| Anhang Tz. | ||
| Stand 01.01.2014 | 0,1 | 160,4 |
| Konzernergebnis | 0,0 | 12,1 |
| Sonstiges Ergebnis | -3,2 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 0,0 | 8,9 |
| Dividendenausschüttung | -10,4 | |
| Stand 30.09.2014 | 0,1 | 158,9 |
| Stand 01.01.2015 | 0,1 | 144,4 |
| Konzernergebnis | 0,0 | 12,5 |
| Sonstiges Ergebnis | -3,6 | |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 0,0 | 8,9 |
| Dividendenausschüttung | -10,9 | |
| Stand 30.09.2015 | 0,1 | 142,4 |
| 01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
|
| Konzernergebnis | 12,5 | 12,1 |
| Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 20,6 | 19,8 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | -8,1 | -10,5 |
| Ergebnis aus Anlageabgängen | 0,1 | -1,1 |
| Veränderung der Vorräte, Forderungen und sonstigen Aktiva | -43,1 | -32,8 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten, kurzfristigen Rückstellungen und sonstigen Passiva | 1,9 | 13,5 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen | 5,7 | 2,9 |
| Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit | -10,4 | 3,9 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -16,3 | -30,2 |
| Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte | -0,7 | -0,8 |
| Einzahlungen aus Immobilienveräußerung Gustavsberg | 0,0 | 4,8 |
| Einzahlungen aus Anlageabgängen | 1,8 | 7,1 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -15,2 | -19,1 |
| Aufnahme / Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | 1,0 | -0,6 |
| Dividendenzahlungen | -10,9 | -10,4 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -9,9 | -11,0 |
| Summe der Cash Flows | -35,5 | -26,2 |
| Zahlungsmittelbestand zum 01.01. | 66,8 | 60,3 |
| Gesamtveränderung des Zahlungsmittelbestandes | -35,5 | -26,2 |
| Zahlungsmittelbestand zum 30.09. | 31,3 | 34,1 |
| Bad und Wellness | Tischkultur | Überleitung/Sonstige | ||||
| 01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
|
| Erlöse | ||||||
| Segmenterlöse aus Verkäufen an externe Kunden |
370,1 | 356,1 | 208,3 | 202,7 | 0,0 | 0,0 |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten |
0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,1 |
| Ergebnis | ||||||
| Segmentergebnis | 24,3 | 23,4 | -3,2 | -3,4 | - | - |
| Immobilienprojekt Gustavsberg | 1,0 | 3,2 | ||||
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -4,2 | -5,9 |
| Investitionen und Abschreibungen | ||||||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände |
11,9 | 26,3 | 4,4 | 3,9 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen des Segmentvermögens |
13,6 | 12,8 | 7,0 | 7,0 | - | - |
| Villeroy & Boch-Konzern | ||
| 01.01.2015 - 30.09.2015 |
01.01.2014 - 30.09.2014 |
|
| Erlöse | ||
| Segmenterlöse aus Verkäufen an externe Kunden |
578,4 | 558,8 |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten |
0,0 | 0,0 |
| Ergebnis | ||
| Segmentergebnis | 21,1 | 20,0 |
| Immobilienprojekt Gustavsberg | 1,0 | 3,2 |
| Finanzergebnis | -4,2 | -5,9 |
| Investitionen und Abschreibungen | ||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände |
16,3 | 30,2 |
| Planmäßige Abschreibungen des Segmentvermögens |
20,6 | 19,8 |
| Vermögenswerte und Schulden | 30.09.2015 | 31.12.2014 | 30.09.2015 | 31.12.2014 | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Segmentvermögen | 333,2 | 311,9 | 144,9 | 133,2 | 146,1 | 178,0 |
| Segmentschulden | 128,6 | 121,8 | 42,0 | 43,7 | 311,2 | 313,2 |
| Vermögenswerte und Schulden | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Segmentvermögen | 624,2 | 623,1 |
| Segmentschulden | 481,8 | 478,7 |
Das rollierende operative Nettovermögen sowie das rollierende operative Ergebnis der
beiden Unternehmensbereiche stellen sich wie folgt dar:
| Rollierendes operatives Nettovermögen | 30.09.2015 | 31.12.2014 | 30.09.2015 | 31.12.2014 | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Rollierende operative Vermögenswerte | 328,5 | 309,7 | 136,6 | 136,0 | - | - |
| Rollierende operative Schulden | 114,8 | 108,5 | 42,2 | 42,2 | - | - |
| Rollierendes operatives Nettovermögen | 213,7 | 201,2 | 94,4 | 93,8 | - | - |
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT)* | ||||||
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT)* | 37,3 | 31,8 | 10,3 | 12,6 | -8,1 | -6,0 |
| Rollierendes operatives Nettovermögen | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Rollierende operative Vermögenswerte | 465,1 | 445,7 |
| Rollierende operative Schulden | 157,0 | 150,7 |
| Rollierendes operatives Nettovermögen | 308,1 | 295,0 |
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT)* | ||
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT)* | 39,4 | 38,4 |
| Bad und Wellness | Tischkultur | Überleitung/Sonstige | ||||
| 01.07.2015 - 30.09.2015 |
01.07.2014 - 30.09.2014 |
01.07.2015 - 30.09.2015 |
01.07.2014 - 30.09.2014 |
01.07.2015 - 30.09.2015 |
01.07.2014 - 30.09.2014 |
|
| Erlöse | ||||||
| Segmenterlöse aus Verkäufen an externe Kunden |
117,1 | 113,6 | 74,4 | 73,1 | 0,0 | 0,0 |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Ergebnis | ||||||
| Segmentergebnis | 4,9 | 5,4 | 0,5 | 1,1 | - | - |
| Immobilienprojekt Gustavsberg | 0,0 | 2,1 | ||||
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -1,5 | -1,8 |
| Investitionen und Abschreibungen | ||||||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände |
6,1 | 13,2 | 2,7 | 1,5 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen des Segmentvermögens |
4,5 | 4,2 | 2,3 | 2,3 | - | - |
| Villeroy & Boch-Konzern | ||
| 01.07.2015 - 30.09.2015 |
01.07.2014 - 30.09.2014 |
|
| Erlöse | ||
| Segmenterlöse aus Verkäufen an externe Kunden |
191,5 | 186,7 |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten |
0,0 | 0,0 |
| Ergebnis | ||
| Segmentergebnis | 5,4 | 6,5 |
| Immobilienprojekt Gustavsberg | 0,0 | 2,1 |
| Finanzergebnis | -1,5 | -1,8 |
| Investitionen und Abschreibungen | ||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände |
8,8 | 14,7 |
| Planmäßige Abschreibungen des Segmentvermögens |
6,8 | 6,5 |
Die Villeroy & Boch AG mit Sitz in Mettlach (Deutschland) ist eine börsennotierte
Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Sie übt die Funktion der Muttergesellschaft des
Villeroy & Boch-Konzerns aus. Der Unternehmensverbund gliedert sich in die zwei operativ
tätigen Unternehmensbereiche Bad und Wellness sowie Tischkultur. Die Börsennotierung
der Villeroy & Boch Vorzugsaktien erfolgt im Prime Standard der Deutschen Börse AG.
Die Villeroy & Boch Vorzugsaktie ist unter anderem im CDAX und im MSCI Germany Small
Cap Index vertreten. Bis zum 21. September 2015 war unsere Vorzugsaktie auch im SDAX
der Deutschen Börse AG enthalten. Der vorliegende Zwischenbericht umfasst den Zeitraum
vom 1. Januar bis 30. September 2015. Er wurde nach Beratung des Vorstands mit dem
Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am 15. Oktober 2015 zur Veröffentlichung freigegeben.
Seine Erstellung erfolgte unter Berücksichtigung des § 315a HGB unter Anwendung der
durch die Europäische Kommission übernommenen IASC-Regeln. Eine Prüfung bzw. eine
Durchsicht des vorliegenden, verkürzten Zwischenabschlusses durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ist nicht erfolgt. Nach Ansicht des Vorstands wird mit dem präsentierten Zwischenabschluss
eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage erzielt. Der Zwischenbericht enthält gemäß IAS 34 einen verkürzten
Konzernabschluss mit ausgewählten Anhangangaben. Aus diesem Grund sollte er im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gelesen werden. Dieser kann über den
Investor Relations-Bereich der Internet-Seite www.VilleroyBoch-Group.com bestellt
werden. Die im Geschäftsbericht 2014 beschriebenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Konsolidierungsmethoden wurden im Berichtszeitraum um die durch die EU übernommenen
und ab dem 1. Januar 2015 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards erweitert.
Alle Änderungen hatten keine bzw. keine materiellen Auswirkungen auf diesen Zwischenbericht.
Der Konsolidierungskreis des Villeroy & Boch-Konzerns umfasst 54 Unternehmen (31.12.2014:
56 Unternehmen). Die Alföldi Kerámia Gyártó Kft, mit Sitz in Hódmezövársárhely, Ungarn,
wurde zum 28. Februar 2015 liquidiert. Das operative Geschäft wurde auf die Villeroy
& Boch Magyarország Kft, Hódmezövársárhely, Ungarn, übertragen. Die inaktive Gesellschaft
Proiberian SL, mit Sitz in Barcelona, Spanien, wurde rückwirkend zum 27. Mai 2015
liquidiert.
In der Hauptversammlung am 27. März 2015 wurde die vom Aufsichtsrat und Vorstand der
Villeroy & Boch AG vorgeschlagene Dividende von 0,39 € je Stamm-Stückaktie und 0,44
€ je Vorzugs-Stückaktie beschlossen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividendenzahlung
für das Stammkapital von 5,5 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €) und für das Vorzugskapital
von 6,2 Mio. € (Vorjahr: 5,2 Mio. €). Zum Ausschüttungszeitpunkt hielt der Villeroy
& Boch-Konzern, wie im Vorjahr, 1.683.029 eigene Vorzugs-Stückaktien. Diese waren
nicht dividendenberechtigt. Die Auszahlung erfolgte am 30. März 2015.
Im Unternehmensbereich Tischkultur wird regelmäßig durch das Weihnachtsgeschäft im
vierten Quartal ein höherer Umsatz und operativer Gewinn erwartet als in den übrigen
Quartalen.
Im Berichtszeitraum wurden Sachanlagen in Höhe von 15,3 Mio. € (Vorjahr: 29,4 Mio.
€) angeschafft. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness investierte in neue Anlagen
für die Sanitärwerke in Ramos (Mexiko), in Lugoj (Rumänien), in Hódmezövársárhely
(Ungarn) und in Saraburi (Thailand). Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde überwiegend
in neue Verkaufsgeschäfte investiert, wie bspw. in Toulouse (Frankreich), in Singapur,
in Wien (Österreich), in Mühlheim (Deutschland), in Cookstown (Kanada) und in Warschau
(Polen). Für die Tischkulturproduktion in Merzig wurden im Wesentlichen neue Pressen
und neue Presswerkzeuge angeschafft. Die planmäßigen Abschreibungen betragen 19,6
Mio. € (Vorjahr: 17,9 Mio. €). Zum Berichtszeitpunkt hatte der Villeroy & Boch-Konzern
Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen in Höhe von 5,7 Mio. € (per 31.12.2014:
1,5 Mio. €).
Die Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag aus:
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 20,3 | 19,4 |
| Unfertige Erzeugnisse | 16,0 | 13,1 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 122,9 | 107,1 |
| Geleistete Anzahlungen | 0,0 | 0,0 |
| Summe Vorräte | 159,2 | 139,6 |
Die Wertberichtigungen auf Vorräte sind im Berichtszeitraum um 1,8 Mio. € auf insgesamt
18,6 Mio. € angestiegen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:
| nach Sitz des Kunden / in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Deutschland | 31,0 | 21,4 |
| Übriges Euroland | 27,2 | 26,8 |
| Sonstiges Ausland | 66,4 | 62,8 |
| Bruttobuchwert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 124,6 | 111,0 |
| Wertberichtigungen | -2,5 | -2,1 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 122,1 | 108,9 |
Im Berichtszeitraum veränderten sich die lang- und kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte
wie folgt:
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | ||
| kurzfristig | langfristig | kurzfristig | langfristig | |
| Sonstige Steuerforderungen | 8,9 | - | 8,0 | - |
| Marktwertänderungen von Sicherungsinstrumenten(a) | 3,5 | 0,7 | 2,7 | - |
| Rechnungsabgrenzung | 3,1 | 0,0 | 2,2 | 0,0 |
| Geleistete Anzahlungen und Kautionen | 2,0 | 1,1 | 1,8 | 1,0 |
| Übrige Vermögenswerte | 9,5 | - | 6,6 | - |
| Summe Sonstige Vermögenswerte | 27,0 | 1,8 | 21,3 | 1,0 |
Der Zahlungsmittelbestand umfasst:
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
| Kassenbestand inkl. Schecks | 0,3 | 0,3 |
| Guthaben auf laufenden Konten bei Kreditinstituten | 5,1 | 22,4 |
| Kurzfristige Einlagen | 25,9 | 44,1 |
| Summe Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 31,3 | 66,8 |
Die Verminderung der Zahlungsmittel basiert im Wesentlichen auf der Auszahlung der
Dividende 2014 und auf saisonalen Effekten wie dem Aufbau unseres Vorratsvermögens
und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Auszahlung von Kundenboni
und der variablen Vergütungen des Jahres 2014. Das Bankguthaben wurde mit kongruenten
Verbindlichkeiten in Höhe von 15,4 Mio. € (per 31.12.2014: 12,7 Mio. €) verrechnet.
Die kurzfristigen Einlagen sind teilweise durch externe Sicherungssysteme gedeckt.
Die Bewertungsrücklagen umfassen die Rücklagen des "Sonstigen Ergebnisses":
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
| Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | |||
| Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Geschäftsbetriebe | 12,6 | 14,6 | |
| Währungsumrechnung von als Nettoinvestition klassifizierten, langfristigen Darlehen an Konzerngesellschaften | -2,0 | -1,3 | |
| Marktwertänderungen aus Cash Flow Hedges | 1,7 | 1,6 | |
| Marktwertänderungen aus Wertpapieren | -0,0 | 0,0 | |
| Latente Steuer auf diese Kategorie | -3,7 | -2,7 | |
| Zwischensumme (a) | 8,6 | 12,2 | |
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
| Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | |||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen | -94,8 | -94,6 | |
| Latente Steuer auf diese Kategorie | 27,8 | 27,7 | |
| Zwischensumme (b) | -67,0 | -66,9 | |
| Summe Bewertungsrücklagen [(a)+(b)] | -58,4 | -54,7 | |
Die langfristigen Personalrückstellungen haben sich nur geringfügig verändert. Die
Veränderung der kurzfristigen Personalrückstellungen ist hauptsächlich durch die Auszahlung
der variablen Gehaltsanteile des Jahres 2014 bedingt.
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten stiegen um 25,0 Mio. €, da ein neuer langfristiger
Bankkredit vereinbart wurde. Im Gegenzug reduzierten sich die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.
Die lang- und kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten umfassen die folgenden Positionen:
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | ||
| kurzfristig | langfristig | kurzfristig | langfristig | |
| Bonusverbindlichkeiten | 34,1 | - | 34,8 | - |
| Personalverbindlichkeiten | 23,9 | 0,2 | 20,4 | 0,4 |
| Sonstige Steuerverbindlichkeiten | 10,2 | - | 10,6 | - |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 3,0 | - | 3,9 | - |
| Marktwertänderungen von Sicherungsinstrumenten* | 2,1 | 0,8 | 1,1 | - |
| Zuschüsse der öffentlichen Hand | 0,7 | 0,5 | 0,8 | 0,5 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6,0 | 1,8 | 8,5 | 1,5 |
| Summe Sonstige Verbindlichkeiten | 80,0 | 3,3 | 80,1 | 2,4 |
*
Veränderung durch aktuelle Kursentwicklung der Währungssicherung
Die Umsatzerlöse werden in der Segmentberichterstattung aufgegliedert.
In diesem Posten sind im Berichtszeitraum folgende Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung enthalten:
| in Mio. € | 2015 | 2014 | ||
| 1.-3. Quartal | 3. Quartal | 1.-3. Quartal | 3. Quartal | |
| Bad und Wellness | -7,9 | -2,5 | -7,1 | -2,7 |
| Tischkultur | -3,0 | -1,1 | -2,9 | -1,0 |
| Summe Forschungs- und Entwicklungskosten | -10,9 | -3,6 | -10,0 | -3,7 |
Das Finanzergebnis gliedert sich wie folgt auf:
| in Mio. € | 2015 | 2014 | ||
| 1.-3. Quartal | 3. Quartal | 1.-3. Quartal | 3. Quartal | |
| Finanzerträge | 1,1 | 0,3 | 1,0 | 0,4 |
| Finanzaufwendungen | -2,5 | -0,8 | -2,6 | -0,8 |
| Zinsaufwendungen aus Rückstellungen (Pensionen) | -2,8 | -1,0 | -4,3 | -1,4 |
| Summe Finanzergebnis | -4,2 | -1,5 | -5,9 | -1,8 |
Der Zinsaufwand aus Rückstellungen sank im Wesentlichen aufgrund von im Vergleich
zum Vorjahr stark gesunkenen Abzinsungssätzen für leistungsorientierte Pensionspläne.
Die Ermittlung des Zinsaufwands aus Pensionsverpflichtungen erfolgt für das laufende
Jahr mit dem Diskontierungssatz des Vorjahres. Aus diesem Grund wirkte im Berichtszeitraum
die Zinssenkung von 3,0 % auf 1,75 % aus 2014.
Im Rahmen unseres operativen Geschäftes beziehen wir weltweit Materialien, Vorräte
und Dienstleistungen von zahlreichen Geschäftspartnern. Unter diesen befinden sich
auch solche, an denen die Villeroy & Boch-Gruppe beteiligt ist, sowie Unternehmen,
die mit Gesellschaften oder Organmitgliedern der Villeroy & Boch AG in Verbindung
stehen. Grundsätzlich erfolgen alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen.
Transaktionen zwischen der Villeroy & Boch AG und den einzelnen Tochterunternehmen
wurden entsprechend den Konsolidierungsgrundsätzen eliminiert und werden deshalb nicht
weiter erläutert. Das Transaktionsvolumen mit den als nahestehendes Unternehmen anzusehenden
Beteiligungsunternehmen bewegt sich zeitanteilig nahezu auf einem vergleichbaren Niveau
wie im Jahresabschluss 2014.
Innerhalb des Villeroy & Boch-Konzerns beschäftigte nahestehende Personen erhalten
eine stellen- bzw. aufgabenorientierte Vergütung, die unabhängig von der Person des
Stelleninhabers geleistet wird.
Im Berichtszeitraum wurden keine Verträge von materieller Bedeutung mit nahestehenden
Unternehmen und Personen abgeschlossen.
Bis zur Freigabe des Zwischenberichts wurden keine weiteren wesentlichen Ereignisse
bekannt.
Mettlach, den 15. Oktober 2015
| Frank Göring | Nicolas Luc Villeroy |
| Andreas Pfeiffer | Dr. Markus Warncke |
| 11. Februar 2016 | Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2015 |
| 1. April 2016 | Hauptversammlung der Villeroy & Boch AG |
| 20. April 2016 | Bericht über die ersten drei Monate 2016 |
Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher, französischer und englischer Sprache vor.
Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Zwischenberichtes den Übersetzungen
vor. Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen
und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Prozentangaben
erfolgen grundsätzlich in gerundeten Wertangaben. Dieser Zwischenbericht sowie weitere
Informationen stehen auch im Internet unter www.villeroyboch-group.com zum Download
zur Verfügung.