![]() Villeroy & Boch AGMettlachZwischenbericht zum 31. März 2016
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Nettovermögensrendite zum 31.12.2015 Wertpapier-Kenn-Nummern: 765 720, 765 723 ISIN: DE0007657207, DE0007657231 Villeroy & Boch AG • D 66688 Mettlach Tel.: +49 6864 81-2715 • Fax: +49 6864 81-72715 Internet: http://www.villeroyboch-group.com ZWISCHENLAGEBERICHT DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ÜBER DAS ERSTE QUARTAL 2016RAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNSDie Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts
2015 gelten unverändert. Angaben zu Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie zu
Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Konzernanhang auf Seite 12 bzw. 15 dargestellt. WIRTSCHAFTSBERICHTDie wirtschaftlichen RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft befand sich im ersten Quartal 2016 weiterhin auf einem mäßigen
Wachstumskurs. Gebremst wurde die Dynamik durch die wirtschaftlichen Probleme in vielen
Schwellenländern angesichts des anhaltenden Preisverfalls bei Öl und Rohstoffen. Zusätzlich
beeinträchtigten insbesondere die Stabilitätsrisiken in China sowie Unwägbarkeiten
im europäischen Bankensystem das globale Konjunkturklima. Die moderate Erholung der
wirtschaftlichen Lage im Euroraum verlangsamte sich dabei zu Jahresbeginn etwas -
allerdings mit einem teils stark divergierenden Bild in den einzelnen Ländern. Während
die Volkswirtschaften in Frankreich und in Italien wie zuletzt nur minimal zulegen
konnten, setzte sich der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland fort. Haupttreiber
im Inland waren vor allem binnenwirtschaftliche Faktoren wie der von der positiven
Einkommens- und Arbeitsmarktentwicklung getragene Privatkonsum. Darüber hinaus nimmt
die US-Konjunktur - vorwiegend begünstigt durch eine starke Inlandsnachfrage - weiterhin
einen guten Verlauf. In Russland hingegen hält die Wirtschafts- und Währungskrise
weiter an. Geschäftsverlauf und Lage des Villeroy & Boch-KonzernsDer Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die wirtschaftliche Lage des Konzerns
insgesamt positiv. Im ersten Quartal haben wir den Konzernumsatz (nominal) gegenüber dem Vorjahreswert
um 1,6 % auf 198,4 Mio. € gesteigert. Währungsbereinigt, das heißt auf konstanter
Kursbasis bewertet, lag der Umsatz 2,0 % über dem Vorjahr. Demnach überwogen negative
Währungseinflüsse, insbesondere getrieben durch den Russischen Rubel, den Mexikanischen
Peso und die Norwegische Krone. Positive Effekte ergaben sich aus dem US-Dollar und
der Schwedischen Krone. Darüber hinaus ergibt sich im Rahmen der Umstellung von Lieferbedingungen
eine unterjährige Umsatzverschiebung, die sich jedoch bis zum Geschäftsjahresende
wieder ausgleichen wird. Der Umsatz des ersten Quartals wurde durch diesen technischen
Effekt um 2,8 Mio. € negativ beeinflusst. Der Auftragsbestand zum 31. März 2016 hat sich im Vergleich zum 1. Januar 2016 deutlich
um 13,9 Mio. € auf 77,2 Mio. € erhöht. Davon entfielen 58,5 Mio. € auf den Unternehmensbereich
Bad und Wellness und 18,7 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Für das Gesamtjahr bestätigen wir insbesondere mit Blick auf unseren hohen Auftragsbestand
unsere Umsatz- und Ergebniserwartung. Unser operatives Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) konnten wir zum Ende
des erstens Quartals 2016, geprägt durch die starke Umsatzentwicklung im Bereich Bad
und Wellness, um 0,5 Mio. € bzw. 5,3 % auf 10,0 Mio. € steigern. Weitere Informationen
zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung der beiden Unternehmensbereiche sind in den nachfolgenden
Erläuterungen dargestellt. Das rollierende operative Nettovermögen des Villeroy & Boch-Konzerns betrug zum Bilanzstichtag
des ersten Quartals 310,3 Mio. € (zum 31.12.2015: 310,6 Mio. €). Unsere rollierende
operative Nettovermögensrendite beträgt 13,7 % und hat sich damit um 0,1 Prozentpunkte
gegenüber dem 31. Dezember 2015 verbessert. Geschäftsverlauf und Lage der UnternehmensbereicheBad und WellnessIm Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielten wir im ersten Quartal 2016 einen
Umsatz (nominal) in Höhe von 129,2 Mio. € und übertrafen damit das Vorjahr um 4,4
%. Währungsbereinigt wuchs das Geschäft mit einer Umsatzsteigerung von 5,4 % noch
stärker. Die wesentlichen Währungseinflüsse resultierten aus negativen Entwicklungen
in den Währungen Russischer Rubel, Mexikanischer Peso und Norwegische Krone. In unserem Heimatmarkt Deutschland haben wir den Umsatz um 2,8 % gesteigert. Kräftige
Umsatzzuwächse konnten wir zudem vor allem in Großbritannien (+24,8 %), in den Niederlanden
(+21,3 %), in Schweden (+18,8 %) und in Belgien (+13,0 %) erzielen. Dagegen haben
sich die Umsätze in Frankreich (-5,7 %) und in Italien (-4,8 %) aufgrund der bislang
anhaltenden baukonjunkturellen Schwächen weiter rückläufig entwickelt. In unseren Wachstumsmärkten legten wir in China im ersten Quartal mit einem Umsatzplus
von 25,3 % kräftig gegenüber dem Vorjahr zu. Dagegen mussten wir in Russland - unter
dem Einfluss der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen
sowie der anhaltenden Rubel-Schwäche - einen Umsatzrückgang von -33,0 % hinnehmen. Dank der starken Umsatzentwicklung hat sich der Unternehmensbereich Bad und Wellness
mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 10,0 Mio. € um 0,7 Mio. € bzw. 7,5 % gegenüber
dem Vorjahr verbessert. Der Unternehmensbereich konnte seine rollierende operative Nettovermögensrendite auf
19,7 % steigern (19,2 % zum 31.12.2015). Das im Unternehmensbereich eingesetzte operative
Nettovermögen nahm im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 1,0 Mio. € auf 216,3 Mio.
€ zu. TischkulturDer Unternehmensbereich Tischkultur erzielte in den ersten drei Monaten des Jahres
2016 einen Umsatz (nominal) in Höhe von 69,2 Mio. €. Zwar lagen wir damit 3,2 % unter
dem Vorjahreswert, doch konnten wir zum gleichen Zeitpunkt des Jahres 2015 zusätzliche
Erlöse aus dem Projektgeschäft mit Hotels und Restaurants sowie unserem Zweitmarkengeschäft
verbuchen. Im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir vergleichbare Projekte dagegen
erst in den kommenden Quartalen. Auf konstanter Kursbasis beträgt der Umsatzrückgang
im Bereich Tischkultur -3,9 %. Wesentliche positive Währungseffekte basierten vor
allem auf dem starken US-Dollar. Während der Umsatz in Deutschland das Vorjahresniveau nicht ganz erreichte (-1,9 %),
haben wir im Ausland insbesondere in Belgien (+16,6 %), in den Niederlanden (+14,3
%) sowie - trotz Konjunkturschwäche - auch in Frankreich (+5,0 %) wesentliche Umsatzsteigerungen
erzielt. Ebenso konnten wir in Osteuropa insgesamt um 12,7 % zulegen, worin ein Umsatzanstieg
in Russland um 39,0 % enthalten war. Nennenswerte Rückgänge waren dagegen in Japan
(-23,0 %), in Italien (-10,7 %) und in den USA (-8,9 %) zu verzeichnen. Über alle Absatzmärkte hinweg hat sich unser eigenes E-Commerce-Geschäft im Unternehmensbereich
zum wiederholten Mal hervorragend entwickelt (+19,8 %). Der Unternehmensbereich Tischkultur startete mit einem ausgeglichenen operativen Quartalsergebnis
(EBIT) von 0,0 Mio. € ins Geschäftsjahr 2016 und liegt umsatzbedingt knapp unter dem
Vorjahreswert (0,2 Mio. €). Das rollierende operative Nettovermögen des Unternehmensbereichs Tischkultur betrug
zum 31. März 2016 94,0 Mio. € und lag damit unter dem Niveau zum 31. Dezember 2015
(95,3 Mio. €). Die Nettovermögensrendite ist im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um
0,6 Prozentpunkte auf 8,4 % gesunken. KapitalstrukturUnser Eigenkapital ist gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 6,1 Mio. € auf 171,4 Mio.
€ gestiegen. Die Zunahme des Eigenkapitals resultierte aus dem im ersten Quartal 2016
erwirtschafteten Konzernergebnis. Vor diesem Hintergrund hat sich unsere Eigenkapitalquote
gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 1,5 Prozentpunkte auf 27,5 % erhöht. InvestitionenIm ersten Quartal 2016 haben wir Investitionen in Höhe von 2,4 Mio. € getätigt (Vorjahr:
2,9 Mio. €). Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 1,6 Mio. € bzw.
66,7 % des Investitionsvolumens, auf den Unternehmensbereich Tischkultur entfielen
0,8 Mio. € bzw. 33,3 %. Der Hauptanteil der Investitionen im Unternehmensbereich Bad und Wellness floss in
neue Anlagen an unseren Produktionsstandorten in Deutschland, Rumänien, Thailand und
in den Niederlanden. Im Unternehmensbereich Tischkultur haben wir überwiegend in den Ausbau und die Optimierung
unserer Einzelhandelsaktivitäten, darunter die Neueröffnung von eigenen Verkaufsgeschäften
in Finnland und Dänemark, investiert. Zudem wurden für die Produktion neue Presswerkzeuge
angeschafft. Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten in Höhe von 5,0 Mio. €. Die Finanzierung unserer Investitionen wird
aus dem operativen Cash Flow erfolgen. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir weiterhin mit einem Investitionsvolumen von mehr
als 30 Mio. €. NettoliquiditätZum 31. März 2016 betrug unsere Nettoliquidität 5,5 Mio. € und übersteigt damit den
Vorjahreswert (-26,9 Mio. €). Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Auszahlung der
Dividende im zweiten Quartal 2016. Gegenüber dem 31. Dezember 2015 (15,0 Mio. €) ist
die Nettoliquidität um 9,5 Mio. € gesunken. Hauptgründe für diesen saisonal bedingten
Rückgang sind die alljährliche Auszahlung der Kundenboni und der variablen leistungsabhängigen
Personalvergütungen, die durch den Abbau von Kundenforderungen teilweise ausgeglichen
wurden. BilanzstrukturZum Bilanzstichtag betrug unsere Bilanzsumme 624,0 Mio. € gegenüber 636,6 Mio. € zum
31. Dezember 2015. Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der Bilanzsumme verringerte
sich - infolge der im Vergleich zu den Abschreibungen niedrigeren Investitionen sowie
der Tilgung einer langfristigen Darlehensforderung - um 0,5 Prozentpunkte auf 34,7
%. Das kurzfristige Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 7,0 Mio. € gesunken.
Dies resultierte vorwiegend aus einem Rückgang der liquiden Mittel und der Kundenforderungen,
der durch Anstiege in den Ertragsteuerforderungen, den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten
und den Vorräten teilweise ausgeglichen wurde. Auf der Passivseite zeigten sich die
größten Veränderungen im Vergleich zum Jahresabschluss 2015 im Rückgang der kurzfristigen
Personalrückstellungen und der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten. NACHTRAGSBERICHTDie Hauptversammlung hat am 1. April 2016 dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
zugestimmt, den Bilanzgewinn der Villeroy & Boch AG zur Ausschüttung einer Dividende
von 0,44 € je Stammaktie und 0,49 € je Vorzugsaktie zu verwenden. Die Dividendenzahlung
erfolgte am 4. April 2016 und führte zu einem Liquiditätsabfluss in Höhe von 12,2
Mio. €. Daneben wurden bis zur Freigabe des Zwischenberichts keine weiteren wesentlichen Ereignisse
bekannt. RISIKO- UND CHANCENBERICHTDie im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Chancen und Risiken bestehen unverändert
fort. Einzelne, bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. AUSBLICK FÜR DAS LAUFENDE GESCHÄFTSJAHRFür das Gesamtjahr 2016 gehen wir nach Ablauf der ersten drei Monate weiterhin von
einer moderaten gesamtwirtschaftlichen Dynamik aus. Obwohl sich das weltwirtschaftliche Klima im Winter 2015/2016 aufgrund eingetrübter
Stimmungsindikatoren - allen voran ungünstige Wirtschaftsdaten aus China sowie deutliche
Wertverluste an den Rohstoff- und Wertpapierbörsen - abgekühlt hat, erscheint das
Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften intakt. So wird die Konjunktur
in der Eurozone weiterhin durch niedrige Zinsen und Ölpreise sowie durch die expansive
Geldpolitik unterstützt. Ebenso setzt sich die positive Entwicklung der US-Wirtschaft
fort. Dagegen erwarten wir in den für uns wichtigen Absatzmärkten Frankreich und Italien
ein nach wie vor schwieriges Umfeld, wenngleich der positive Trend baukonjunktureller
Frühindikatoren eine leichte Verbesserung im weiteren Jahresverlauf in Aussicht stellt.
Unverändert kritisch betrachten wir die anhaltende Wirtschaftskrise in Russland. Unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs der ersten drei Monate und unter Berücksichtigung
aller vorliegenden Markteinschätzungen erwartet der Vorstand der Villeroy & Boch AG
für das gesamte Geschäftsjahr 2016 weiterhin eine Steigerung des Konzernumsatzes zwischen
3 und 6 %. Beim operativen Ergebnis rechnen wir unverändert mit einem Anstieg in der
Bandbreite von 5 bis 10 %. Unsere operative Nettovermögensrendite wird im Jahr 2016
voraussichtlich leicht über dem Vorjahresniveau von 13,6 % liegen. Die Prognosen des
Konzernlageberichts 2015 bestätigen wir somit uneingeschränkt. Mettlach, den 14. April 2016 scroll
KONZERNBILANZzum 31.03.2016in Mio. €
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KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG01.01.2016 - 31.03.2016in Mio. €
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Verwässerungseffekte bestanden in der Berichtsperiode nicht. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG01.01.2016 - 31.03.2016in Mio. €
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KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG01.01.2016 - 31.03.2016n Mio. €
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG01.01.2016 - 31.03.2016in Mio. €
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KONZERN-SEGMENTBERICHT01.01.2016 - 31.03.2016in Mio. €
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Das rollierende operative Nettovermögen der beiden Unternehmensbereiche stellt sich
zum Berichtszeitpunkt wie folgt dar: scroll
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ANHANG DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ZUM ERSTEN QUARTAL 2016ALLGEMEINE INFORMATIONENDie Villeroy & Boch AG mit Sitz in Mettlach (Deutschland) ist eine börsennotierte
Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Sie übt die Funktion der Muttergesellschaft des
Villeroy & Boch-Konzerns aus. Der Unternehmensverbund gliedert sich in die zwei operativ
tätigen Unternehmensbereiche Bad und Wellness sowie Tischkultur. Die Börsennotierung
der Villeroy & Boch Vorzugsaktien erfolgt im Prime Standard der Deutschen Börse AG. Der vorliegende Zwischenbericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016.
Er wurde nach Beratung des Vorstands mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am
14. April 2016 zur Veröffentlichung freigegeben. Seine Erstellung erfolgte unter Berücksichtigung
des § 315a HGB unter Anwendung der durch die Europäische Kommission übernommenen Regeln
der IFRS Foundation. Eine Prüfung bzw. eine Durchsicht des vorliegenden, verkürzten
Zwischenabschlusses durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist nicht erfolgt.
Nach Ansicht des Vorstands wird mit dem präsentierten Zwischenabschluss eine den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechende Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erzielt.
Der Zwischenbericht enthält gemäß IAS 34 einen verkürzten Konzernabschluss mit ausgewählten
Anhangangaben. Aus diesem Grund sollte er im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2015 gelesen werden. Dieser kann über den Investor Relations-Bereich
der Internet-Seite www.VilleroyBoch-Group.com bestellt werden. Die im Geschäftsbericht
2015 beschriebenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden wurden
im Berichtszeitraum um die durch die EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2016 verpflichtend
anzuwendenden Rechnungslegungsstandards erweitert. Alle Änderungen hatten keine bzw.
keine materiellen Auswirkungen auf diesen Zwischenbericht. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis des Villeroy & Boch-Konzerns umfasst 53 Unternehmen (31.12.2015:
53 Unternehmen). Saisonale Einflüsse auf die GeschäftstätigkeitIm Unternehmensbereich Tischkultur wird regelmäßig durch das Weihnachtsgeschäft im
vierten Quartal ein höherer Umsatz und operativer Gewinn erwartet als in den übrigen
Quartalen. ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERNBILANZ1. SachanlagenIm Berichtszeitraum wurden Sachanlagen in Höhe von 2,0 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €)
angeschafft. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erwarb neue Anlagen für die
Sanitärwerke in Deutschland, Thailand und Rumänien. Im Unternehmensbereich Tischkultur
wurden neue Presswerkzeuge angeschafft. Außerdem investierten wir in den weiteren
Ausbau unseres eigenen Einzelhandels. So wurden beispielsweise neue Geschäfte in Finnland
und Dänemark eröffnet. Die planmäßigen Abschreibungen betragen 6,3 Mio. € (Vorjahr:
6,5 Mio. €). Zum Berichtszeitpunkt hatte der Villeroy & Boch-Konzern Verpflichtungen
zum Erwerb von Sachanlagen in Höhe von 4,9 Mio. € (per 31.12.2015: 2,7 Mio. €). 2. Sonstige finanzielle VermögenswerteDie V&B Fliesen GmbH, Merzig, zahlte planmäßig die Zins- und Tilgungsrate in Höhe
von 2,4 Mio. €. Diese Darlehensforderung ist damit vollständig zurückgezahlt. 3. VorräteDie Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag aus: scroll
Die Wertberichtigungen auf Vorräte sind im Berichtszeitraum um 0,6 Mio. € auf insgesamt
17,8 Mio. € angestiegen. 4. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt: scroll
5. Sonstige kurz- und langfristige VermögenswerteIm Berichtszeitraum veränderten sich die lang- und kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte
wie folgt: scroll
6. Zahlungsmittel und kurzfristige EinlagenDer Zahlungsmittelbestand umfasst: scroll
Die Verminderung der Zahlungsmittel basiert im Wesentlichen auf saisonalen Effekten
sowie der Auszahlung von Kundenboni und der variablen Vergütungen des Jahres 2015.
Das Bankguthaben wurde mit kongruenten Verbindlichkeiten in Höhe von 17,7 Mio. € (per
31.12.2015: 17,4 Mio. €) verrechnet. Die Mittel werden bei Banken mit hoher Bonität
gehalten, die überwiegend einem Einlagensicherungssystem angehören. 7. BewertungsrücklagenDie Bewertungsrücklagen umfassen die Rücklagen des "Sonstigen Ergebnisses": scroll
8. Kurz- und langfristige PersonalrückstellungenDie langfristigen Personalrückstellungen haben sich nur unwesentlich verändert. Die
Veränderung der kurzfristigen Personalrückstellungen ist hauptsächlich durch die Auszahlung
der variablen Gehaltsanteile des Jahres 2015 bedingt. 9. Sonstige kurz- und langfristige VerbindlichkeitenDie lang- und kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten umfassen die folgenden Positionen: scroll
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ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG10. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden in der Segmentberichterstattung aufgegliedert. 11. Vertriebs-, Marketing- und EntwicklungskostenIn diesem Posten sind im Berichtszeitraum folgende Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung enthalten: scroll
12. FinanzergebnisDas Finanzergebnis gliedert sich wie folgt auf: scroll
13. ErtragsteuernDie wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands sind: scroll
SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN14. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtszeitraum wurden keine Verträge von materieller Bedeutung mit nahestehenden
Unternehmen und Personen abgeschlossen. Das Transaktionsvolumen bewegt sich zeitanteilig
nahezu auf einem vergleichbaren Niveau wie im Jahresabschluss 2015. Grundsätzlich
erfolgen alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen. 15. Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie Hauptversammlung vom 1. April 2016 hat die Ausschüttung einer Dividende von 0,44
€ je Stamm-Stückaktie und 0,49 € je Vorzugs-Stückaktie beschlossen. Die Dividendenzahlung
in Höhe von 12,2 Mio. € erfolgte am 4. April 2016. Daneben wurden bis zur Freigabe
des Zwischenberichts keine weiteren wesentlichen Ereignisse bekannt. Mettlach, den 14. April 2016 scroll
FINANZKALENDERscroll
Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher, französischer und englischer Sprache vor.
Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Zwischenberichtes den Übersetzungen
vor. Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen
und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Prozentangaben
erfolgen grundsätzlich in gerundeten Wertangaben. Dieser Zwischenbericht sowie weitere
Informationen stehen auch im Internet unter www.villeroyboch-group.com zum Download
zur Verfügung. |
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