![]() Villeroy & Boch AGMettlachZwischenbericht zum 30. Juni 2016ZWISCHENBERICHT 1. Januar bis 30. Juni 2016
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Nettovermögensrendite zum 31.12.2015 Wertpapier-Kenn-Nummern: 765 720, 765 723 ZWISCHENBERICHT ZUM 1. HALBJAHR 2016ZWISCHENLAGEBERICHT DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ÜBER DAS ERSTE HALBJAHR 2016RAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNSDie Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts
2015 gelten unverändert. Angaben zu Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie zu
Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Konzernanhang auf Seite 13 bzw. 17 dargestellt. WIRTSCHAFTSBERICHTWirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltkonjunktur hat nach einem schwachen Jahresbeginn zuletzt wieder etwas an Fahrt
aufgenommen. In Europa trugen diverse politische Debatten -allen voran das Referendum über den
EU-Austritt Großbritanniens oder die Uneinigkeit der Mitgliedstaaten im Umgang mit
der Flüchtlingskrise - zu einer zunehmenden gesamtwirtschaftlichen Verunsicherung
bei. Dennoch zeigte sich die Konjunktur im Euroraum, getragen von einer starken Binnennachfrage,
alles in allem bisher recht robust. Die deutsche Wirtschaft wies ein stabiles Wachstum
auf und profitierte dabei vom beschleunigten Beschäftigungsaufbau und Lohnsteigerungen.
Beides stimulierte neben dem Privatkonsum auch die Wohnungsbauinvestitionen, die zudem
durch das nachhaltig niedrige Zinsniveau begünstigt wurden. Während sich der Konjunkturaufschwung
in Spanien fortsetzte, sind die Wachstumsraten in Frankreich und Italien weiterhin
unterdurchschnittlich. Die US-Konjunktur entwickelte sich moderat, während sich das Expansionstempo in China
verlangsamte. In Russland hält die Rezession weiter an. Geschäftsverlauf und Lage des Villeroy & Boch-KonzernsDer Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die wirtschaftliche Lage des Konzerns
positiv. Im ersten Halbjahr haben wir den Konzernumsatz (nominal) im Vergleich zum Vorjahr
um 3,0 % auf 398,6 Mio. € gesteigert. Auf konstanter Kursbasis, das heißt bewertet
zu Kursen des Vorjahres, betrug der Umsatzanstieg 4,4 %. Negative Währungseinflüsse,
insbesondere getrieben durch den Russischen Rubel, die Norwegische Krone und den Mexikanischen
Peso, konnten durch positive Effekte aus der Schwedischen Krone und dem US-Dollar
nicht vollständig kompensiert werden. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2016 hat sich im Vergleich zum 1. Januar 2016 deutlich
um 31,2 Mio. € auf 94,5 Mio. € erhöht. Davon entfielen 71,4 Mio. € auf den Unternehmensbereich
Bad und Wellness und 23,1 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Aufgrund der guten Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr - insbesondere der Wachstumsdynamik
im zweiten Quartal (+4,4 %) -sowie mit Blick auf unseren hohen Auftragsbestand bestätigen
wir unsere Umsatz- und Ergebniserwartung für das Gesamtjahr 2016. Unser operatives Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (operatives EBIT) konnten wir
zum Ende des erstens Halbjahres 2016, vor allem dank der besonders starken Geschäftsentwicklung
im zweiten Quartal, um 1,1 Mio. € bzw. 7,0 % auf 16,8 Mio. € steigern. Im Zuge des Immobilienprojekts Gustavsberg (Schweden) war im EBIT des Vorjahres (16,7
Mio. €) ein Sonderertrag in Höhe von 1,0 Mio. € enthalten. Wir erwarten im Laufe der
zweiten Jahreshälfte einen vergleichbaren Sonderertrag. Weitere Informationen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung der beiden Unternehmensbereiche
sind in den nachfolgenden Erläuterungen dargestellt. Das rollierende operative Nettovermögen des Villeroy & Boch-Konzerns betrug zum Bilanzstichtag
des ersten Halbjahres 306,4 Mio. € (zum 31.12.2015: 310,6 Mio. €). Unsere rollierende
operative Nettovermögensrendite beträgt 14,1 % und hat sich damit um 0,5 Prozentpunkte
gegenüber dem 31. Dezember 2015 verbessert. Geschäftsverlauf und Lage der UnternehmensbereicheBad und WellnessIm Unternehmensbereich Bad und Wellness haben wir im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz
(nominal) in Höhe von 269,1 Mio. € erzielt und damit das Vorjahr um 6,4 % übertroffen.
Währungsbereinigt wuchs unser Geschäft mit einem Umsatzplus von 8,2 % noch stärker.
Im Wesentlichen waren die Währungseffekte durch die schwachen Entwicklungen in den
Währungen Russischer Rubel, Norwegische Krone und Mexikanischer Peso begründet. In unserem wichtigen Heimatmarkt Deutschland haben wir ein hervorragendes Umsatzwachstum
von 12,6 % erzielt. In Europa haben wir unseren Umsatz außerdem insbesondere in Großbritannien
(+12,2 %), in Schweden (+10,1 %) und in den Benelux-Ländern (+8,6 %) deutlich gesteigert.
Erfreulich ist auch, dass wir in Frankreich nach einem vergleichsweise schwachen Vorjahr
mit einem Umsatzplus von 2,3 % wieder zugelegt haben. In Italien hingegen verzeichneten
wir einen der anhaltend schwachen Baukonjunktur geschuldeten Umsatzrückgang (-8,7
%). In China haben wir in der ersten Jahreshälfte den Umsatz um 32,9 % kräftig gegenüber
dem Vorjahr gesteigert. Dagegen mussten wir in Russland, bedingt durch den anhaltend
schwachen Rubel und die weiterhin schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen, einen
Umsatzrückgang von -24,8 % hinnehmen. Dank der starken Umsatzentwicklung, insbesondere im zweiten Quartal 2016, haben wir
den operativen Gewinn (EBIT) des Unternehmensbereichs Bad und Wellness im Vorjahresvergleich
um 1,6 Mio. € bzw. 8,2 % auf 21,0 Mio. € verbessert. Die rollierende operative Nettovermögensrendite konnten wir auf 19,9 % steigern (19,2
% zum 31.12.2015). Das im Unternehmensbereich eingesetzte operative Nettovermögen
betrug 214,7 Mio. € und nahm damit im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,6 Mio.
€ ab. TischkulturIm Unternehmensbereich Tischkultur erzielten wir im ersten Halbjahr 2016 einen Umsatz
(nominal) in Höhe von 129,5 Mio. € und lagen damit zwar 3,3 % unter dem Vorjahr; allerdings
konnten wir zum gleichen Zeitpunkt des Jahres 2015 bereits zusätzliche Erlöse aus
unserem Hotel- sowie Zweitmarkengeschäft realisieren, die im laufenden Geschäftsjahr
erst im zweiten Halbjahr geplant sind. Auf konstanter Kursbasis beträgt der Umsatzrückgang
im Bereich Tischkultur -2,8 %, wozu im Wesentlichen Währungseffekte aus dem Australischen
Dollar und dem Britischen Pfund führten. Der Umsatz in Deutschland lag 2,3 % unter dem Vorjahresniveau, während wir in anderen
großen Märkten wie Benelux (+5,2 %) und Frankreich (+1,1 %) zulegten. In Osteuropa
haben wir ein Plus von 6,5 % gegenüber dem Vorjahr erzielt - insbesondere aufgrund
eines Nachholeffektes in Russland (+32,8 %). Eine weitere nennenswerte Umsatzverbesserung
haben wir in China (+89,9 %) erreicht, während Rückgänge in den USA (-8,7 %), in Großbritannien
(-6,6 %) und in Italien (-5,5 %) zu Buche schlugen. Ein zunehmend bedeutender Erfolgsfaktor des Unternehmensbereichs ist unser eigenes
E-Commerce-Geschäft, das über alle Absatzmärkte hinweg um +11,9 % erneut stark gewachsen
ist. Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Tischkultur lag mit -4,2 Mio. € um
0,5 Mio. € unter dem Vorjahr (-3,7 Mio. €). Das rollierende operative Nettovermögen des Unternehmensbereichs Tischkultur lag zum
30. Juni 2016 mit 91,7 Mio. € unter dem Niveau zum 31. Dezember 2015 (95,3 Mio. €).
Die Nettovermögensrendite ist im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 0,1 Prozentpunkte
auf 8,9 % gesunken. KapitalstrukturUnser Eigenkapital hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 3,2 Mio. € auf 162,1
Mio. € reduziert. Dies resultierte hauptsächlich aus der Dividendenzahlung von 12,2
Mio. €, die nur teilweise durch das im ersten Halbjahr 2016 erwirtschaftete Konzernergebnis
von 9,9 Mio. € kompensiert werden konnte. Vor diesem Hintergrund lag unsere Eigenkapitalquote zum aktuellen Bilanzstichtag mit
25,8 % leicht unter dem Niveau zum 31. Dezember 2015 (26,0 %), allerdings deutlich
höher als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt (23,4 %). InvestitionenIm ersten Halbjahr 2016 haben wir Investitionen in Höhe von 7,4 Mio. € getätigt (Vorjahr:
7,5 Mio. €). Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 5,4 Mio. € bzw.
73,0 % des Investitionsvolumens, auf den Unternehmensbereich Tischkultur 2,0 Mio.
€ bzw. 27,0 %. Der Hauptanteil der Investitionen im Unternehmensbereich Bad und Wellness floss in
neue Anlagen sowie Modernisierungsmaßnahmen an unseren Produktionsstandorten, hierbei
vor allem in Deutschland, Ungarn und Thailand. Im Unternehmensbereich Tischkultur haben wir neue Anlagen für das Werk Merzig angeschafft
sowie in den Ausbau und die Optimierung unserer Einzelhandelsaktivitäten, darunter
die Neueröffnung von eigenen Verkaufsgeschäften in Finnland und Dänemark, investiert. Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten in Höhe von 6,8 Mio. €. Die Finanzierung unserer Investitionen wird
aus dem operativen Cash Flow erfolgen. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir weiterhin mit einem Investitionsvolumen von mehr
als 30 Mio. €. NettoliquiditätZum 30. Juni 2016 betrug unsere Nettoliquidität 5,8 Mio. € und lag damit deutlich
über dem Stand zum 30. Juni 2015 (-20,7 Mio. €). Gegenüber dem 31. Dezember 2015 (15,0
Mio. €) ist die Nettoliquidität um 9,2 Mio. € gesunken. Im Wesentlichen ist dieser
saisonal bedingte Rückgang auf die Auszahlung der Dividende zurückzuführen. BilanzstrukturZum Bilanzstichtag des ersten Halbjahres betrug unsere Bilanzsumme 627,3 Mio. € gegenüber
636,6 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der
Bilanzsumme verringerte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 33,7 % - vorwiegend bedingt
durch das gegenüber den Abschreibungen niedrigere Investitionsvolumen sowie der Tilgung
einer langfristigen Darlehensforderung. Das kurzfristige Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 1,7 Mio. € gesunken.
Dies resultierte hauptsächlich aus einem Rückgang in den liquiden Mittel und den Kundenforderungen,
der durch einen saisonal bedingten Vorratsanstieg sowie Erhöhungen der Ertragsteuerforderungen
und der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte teilweise ausgeglichen wurde. Auf der
Passivseite zeigten sich die größten Veränderungen im Vergleich zum Jahresende 2015
in einem Rückgang in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten, den kurzfristigen
Personalrückstellungen und den Pensionsrückstellungen. NACHTRAGSBERICHTBis zur Freigabe des Zwischenberichts wurden keine weiteren wesentlichen Ereignisse
bekannt. RISIKO- UND CHANCENBERICHTDie im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Chancen und Risiken bestehen unverändert
fort. Einzelne, bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. AUSBLICK FÜR DAS LAUFENDE GESCHÄFTSJAHRFür das Gesamtjahr 2016 gehen wir nach Ablauf der ersten sechs Monate weiterhin von
einer moderaten gesamtwirtschaftlichen Dynamik aus. Die Wachstumsprognosen in Europa haben sich infolge des erfolgten Referendums über
den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zwar spürbar eingetrübt; gleichwohl
sind die unmittelbaren Effekte auf die Realwirtschaft noch nicht absehbar. Daher dürfte
in den kommenden Quartalen die moderate konjunkturelle Erholung im Euroraum vor allem
dank der guten Binnennachfrage anhalten. Während in den USA weiterhin von steigenden
privaten Konsumausgaben auszugehen ist, sorgt die fortwährende Rezession in Russland
für anhaltend schwierige Bedingungen in dem dortigen Marktumfeld. Unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs des ersten Halbjahres sowie aller vorliegenden
Markteinschätzungen erwartet der Vorstand der Villeroy & Boch AG für das gesamte Geschäftsjahr
2016 weiterhin eine Steigerung des Konzernumsatzes zwischen 3 und 6 %. Beim operativen
Ergebnis rechnen wir unverändert mit einem Anstieg in der Bandbreite von 5 bis 10
%. Unsere operative Nettovermögensrendite wird im Jahr 2016 voraussichtlich leicht
über dem Vorjahresniveau von 13,6 % liegen. Die Prognosen des Konzernlageberichts
2015 bestätigen wir somit uneingeschränkt. ZUSAMMENGEFASSTE VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Mettlach, den 14. Juli 2016 scroll
KONZERNBILANZzum 30.06.2016in Mio. €
Aktiva
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Passiva
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KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG01.01.2016 - 30.06.2016in Mio. €
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Verwässerungseffekte bestanden in der Berichtsperiode nicht. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG01.01.2016 - 30.06.2016in Mio. €scroll
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG01.04.2016 - 30.06.2016in Mio. €
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KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG01.04.2016 - 30.06.2016in Mio. €
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KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG01.01.2016 - 30.06.2016in Mio. €scroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG01.01.2016 - 30.06.2016in Mio. €scroll
KONZERN-SEGMENTBERICHT01.01.2016 - 30.06.2016in Mio. €
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Das rollierende operative Nettovermögen der beiden Unternehmensbereiche stellt sich
zum Berichtszeitpunkt wie folgt dar: scroll
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KONZERN-SEGMENTBERICHT01.04.2016 - 30.06.2016in Mio. €scroll
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ANHANG DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ZUM ERSTEN HALBJAHR 2016ALLGEMEINE INFORMATIONENDie Villeroy & Boch AG mit Sitz in Mettlach (Deutschland) ist eine börsennotierte
Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Sie übt die Funktion der Muttergesellschaft des
Villeroy & Boch-Konzerns aus. Der Unternehmensverbund gliedert sich in die zwei operativ
tätigen Unternehmensbereiche Bad und Wellness sowie Tischkultur. Die Börsennotierung
der Villeroy & Boch-Vorzugsaktien erfolgt im Prime Standard der Deutschen Börse AG. Der vorliegende Zwischenbericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016.
Er wurde nach Beratung des Vorstands mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am
14. Juli 2016 zur Veröffentlichung freigegeben. Seine Erstellung erfolgte unter Berücksichtigung
des § 315a HGB unter Anwendung der durch die Europäische Kommission übernommenen International
Financial Reporting Standards (IFRS). Eine Prüfung bzw. eine Durchsicht des vorliegenden,
verkürzten Zwischenabschlusses durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist nicht
erfolgt. Nach Ansicht des Vorstands wird mit dem präsentierten Zwischenabschluss eine
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage erzielt. Der Zwischenbericht enthält gemäß IAS 34 einen verkürzten Konzernabschluss
mit ausgewählten Anhangangaben. Aus diesem Grund sollte er im Zusammenhang mit dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gelesen werden. Dieser kann über den Investor
Relations-Bereich der Internetseite www.VilleroyBoch-Group.com bestellt werden. Die im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden
wurden im Berichtszeitraum um die durch die EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2016
verpflichtend anzuwendenden IFRS erweitert. Alle Änderungen hatten keine bzw. keine
materiellen Auswirkungen auf diesen Zwischenbericht. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis des Villeroy & Boch-Konzerns umfasst 53 Unternehmen (31.12.2015:
53 Unternehmen). Ausgeschüttete Dividende der Villeroy & Boch AG für das Geschäftsjahr 2015In der Hauptversammlung am 1. April 2016 wurde die vom Aufsichtsrat und Vorstand der
Villeroy & Boch AG vorgeschlagene Dividende von 0,44 € je Stamm-Stückaktie und 0,49
€ je Vorzugs-Stückaktie beschlossen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividendenzahlung
für das Stammkapital von 6,2 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €) und für das Vorzugskapital
von 6,0 Mio. € (Vorjahr: 5,4 Mio. €). Die Auszahlung erfolgte am 4. April 2016. Zum
Ausschüttungszeitpunkt hielt der Villeroy & Boch-Konzern, wie im Vorjahr, 1.683.029
eigene Vorzugs-Stückaktien. Diese waren nicht dividendenberechtigt. Saisonale Einflüsse auf die GeschäftstätigkeitIm Unternehmensbereich Tischkultur wird regelmäßig durch das Weihnachtsgeschäft im
vierten Quartal ein höherer Umsatz und operativer Gewinn erwartet als in den übrigen
Quartalen. ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERNBILANZ1. SachanlagenIm Berichtszeitraum wurden Sachanlagen in Höhe von 6,8 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €)
angeschafft. Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erwarb neue Anlagen für die
Sanitärwerke in Deutschland, Ungarn und Thailand. Im Unternehmensbereich Tischkultur
wurden neue Anlagen für das Werk in Merzig angeschafft. Außerdem investierten wir
in den weiteren Ausbau unseres eigenen Einzelhandels. So wurden beispielsweise neue
Geschäfte in Finnland und Dänemark eröffnet. Die planmäßigen Abschreibungen betrugen
12,7 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €). Zum Berichtszeitpunkt hatte der Villeroy & Boch-Konzern
Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen in Höhe von 6,7 Mio. € (per 31.12.2015:
2,7 Mio. €). 2. Sonstige finanzielle VermögenswerteDie V&B Fliesen GmbH, Merzig, zahlte planmäßig die Zins- und Tilgungsrate in Höhe
von 2,4 Mio. €. Diese Darlehensforderung ist damit vollständig zurückgezahlt. 3. VorräteDie Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag aus: scroll
Die Wertberichtigungen auf Vorräte sind im Berichtszeitraum um 1,4 Mio. € auf insgesamt
18,6 Mio. € angestiegen. 4. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt: scroll
5. Sonstige kurz- und langfristige VermögenswerteIm Berichtszeitraum veränderten sich die lang- und kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte
wie folgt: scroll
6. Zahlungsmittel und kurzfristige EinlagenDer Zahlungsmittelbestand umfasst: scroll
Die Verminderung der Zahlungsmittel um 9,5 Mio. € basiert im Wesentlichen auf saisonalen
Effekten sowie der Auszahlungen für die Dividende, Kundenboni und variable Vergütungen
des Jahres 2015. Das Bankguthaben wurde mit kongruenten Verbindlichkeiten in Höhe
von 15,5 Mio. € (per 31.12.2015: 17,4 Mio. €) verrechnet. Die Mittel werden bei Banken
mit hoher Bonität gehalten, die überwiegend einem Einlagensicherungssystem angehören. 7. Zur Veräußerung gehaltene langfristige VermögenswerteMit der Stadt Luxemburg wurde im Mai 2016 eine Vereinbarung zum Verkauf eines Teils
unseres ehemaligen Werksgeländes in Luxemburg geschlossen. Vorbehaltlich der Erfüllung
der vereinbarten Bedingungen ist der Eigentumsübergang innerhalb der nächsten sechs
Monate zu erwarten. Aus dem Anlagevermögen wurde ein Buchwert in Höhe von 1,6 Mio.
€ umgegliedert. 8. BewertungsrücklagenDie Bewertungsrücklagen umfassen die Rücklagen des "Sonstigen Ergebnisses": scroll
9. Kurz- und langfristige PersonalrückstellungenDie langfristigen Personalrückstellungen haben sich nur unwesentlich verändert. Die
Veränderung der kurzfristigen Personalrückstellungen ist hauptsächlich durch die Auszahlung
der variablen Gehaltsanteile des Jahres 2015 bedingt. 10. Sonstige kurz- und langfristige VerbindlichkeitenDie lang- und kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten umfassen die folgenden Positionen: scroll
(a)
saisonal bedingte Veränderung ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG11. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden in der Segmentberichterstattung aufgegliedert. 12. Vertriebs-, Marketing- und EntwicklungskostenIn diesem Posten sind im Berichtszeitraum folgende Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung enthalten: scroll
13. FinanzergebnisDas Finanzergebnis gliedert sich wie folgt auf: scroll
14. ErtragsteuernDie wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands sind: scroll
SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN15. PersonalDer Personalaufwand und der Personalstand gliedern sich wie folgt: scroll
16. Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und finanzielle VerpflichtungenIm Berichtszeitraum haben sich die Eventualverbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse
wie folgt entwickelt: scroll
17. FinanzinstrumenteOriginäre und derivate Finanzinstrumente werden in der Villeroy & Boch-Konzernbilanz
in unterschiedlichsten Bilanzposten ausgewiesen. Die nach IAS 39 bewerteten Anteile
je Bilanzposten werden in der folgenden Übersicht entsprechend dem methodischen Wertansatz
dargestellt: scroll
A)
davon bewertet als "Kredite und Forderungen" 6,4 Mio. € (31.12.2015: 8,9 Mio. €) scroll
18. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtszeitraum wurden keine Verträge von materieller Bedeutung mit nahestehenden
Unternehmen und Personen abgeschlossen. Das Transaktionsvolumen bewegt sich zeitanteilig
nahezu auf einem vergleichbaren Niveau wie im Jahresabschluss 2015. Grundsätzlich
erfolgen alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen. 19. Ereignisse nach dem BilanzstichtagBis zur Freigabe des Zwischenberichts wurden keine weiteren wesentlichen Ereignisse
bekannt. Mettlach, den 14. Juli 2016 scroll
Bericht des Prüfungsausschusses des AufsichtsratesDer Zwischenbericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016 ist dem Prüfungsausschuss
des Aufsichtsrates am 13. Juli 2016 vorgelegt und durch den Vorstand erläutert worden.
Der Prüfungsausschuss stimmte dem Zwischenbericht zu. Mettlach, den 14. Juli 2016 Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Peter Prinz Wittgenstein FINANZKALENDERscroll
Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher, französischer und englischer Sprache vor.
Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Zwischenberichtes den Übersetzungen
vor. Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen
und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Prozentangaben
erfolgen grundsätzlich in gerundeten Wertangaben. Dieser Zwischenbericht sowie weitere
Informationen stehen auch im Internet unter www.villeroyboch-group.com zum Download
zur Verfügung. |
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