![]() Villeroy & Boch AGMettlachZwischenbericht zum 31. März 2017ZWISCHENBERICHT 1. Januar bis 31. März 2017
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Nettovermögensrendite zum 31.12.2016 Wertpapier-Kenn-Nummern: 765 720, 765 723 ISIN: DE0007657207, DE0007657231 Villeroy & Boch AG . D 66688 Mettlach Tel.: +49 6864 81-2715 Fax: +49 6864 81-72715 Internet: http://www.villeroyboch-group.com ZWISCHENLAGEBERICHT DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ÜBER DAS ERSTE QUARTAL 2017RAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNSDie Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts
2016 gelten unverändert. Angaben zu Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie zu
Forschungs-und Entwicklungskosten sind im Konzernanhang auf Seite 12 bzw. 16 dargestellt. WIRTSCHAFTSBERICHTDie wirtschaftlichen RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft ist solide in das Jahr 2017 gestartet. In den USA hat der Regierungswechsel
Hoffnungen auf kräftige wirtschafspolitische Impulse geweckt, während die Konjunktur
im Euroraum durch den gesunkenen Außenwert des Euro sowie weiterhin durch niedrige
Zinsen und zunehmende Beschäftigungsquoten unterstützt wurde. Die robuste Expansion der deutschen Wirtschaft setzte sich fort - nicht zuletzt dank
des anziehenden Exports sowie anhaltend hoher Bauinvestitionen. Indessen verringerten
kaufkraftschmälernde Energiepreisanstiege die Konsumausgaben. Allen pessimistischen
Brexit-Prognosen zum Trotz befand sich Großbritanniens Konjunktur weiterhin auf stabilem
Wachstumskurs. Nach wie vor verhaltener entwickelte sich die französische Volkswirtschaft.
Die chinesische Wirtschaft legte im ersten Quartal wieder auf robustem Niveau zu,
maßgeblich getrieben durch eine stabile Industrieproduktion und geldpolitisch flankierte
Investitionen in die Infrastruktur und neue Anlagen. Darüber hinaus zeigte Russlands
Konjunktur nach rund zweijähriger Rezession erste Erholungstendenzen. Geschäftsverlauf und Lage des Villeroy & Boch-KonzernsDer Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die wirtschaftliche Lage des Konzerns
insgesamt positiv. Im ersten Quartal 2017 haben wir den Konzernumsatz - nominal sowie auf konstanter
Kursbasis - um 1,4 % auf 201,2 Mio. € gesteigert. Dabei hielten sich positive und
negative Währungseffekte annähernd die Waage. Wechselkursverluste resultierten im
Wesentlichen aus dem Britischen Pfund und der Schwedischen Krone, während wir von
positiven Effekten aus dem Russischen Rubel und dem US-Dollar profitierten. Der Auftragsbestand zum 31. März 2017 hat sich im Vergleich zum 1. Januar 2017 deutlich
um 20,1 Mio. € auf 94,0 Mio. € erhöht. Davon entfielen 79,0 Mio. € auf den Unternehmensbereich
Bad und Wellness und 15,0 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Für das Gesamtjahr bestätigen wir insbesondere mit Blick auf unseren hohen Auftragsbestand
unsere Umsatz- und Ergebniserwartung. Unser Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnten wir zum Ende des ersten Quartals
2017, geprägt durch die starke Umsatzentwicklung im Bereich Bad und Wellness, um 0,5
Mio. € bzw. 5,0 % auf 10,5 Mio. € steigern. Weitere Informationen zur Umsatz- und
Ergebnisentwicklung der beiden Unternehmensbereiche sind in den nachfolgenden Erläuterungen
dargestellt. Die rollierende operative Nettovermögensrendite des Villeroy & Boch-Konzerns verbesserte
sich bis zum 31. März 2017 um 0,5 Prozentpunkte auf 16,2 % (31. Dezember 2016: 15,7
%). Das rollierende operative Nettovermögen des Konzerns belief sich zum Quartalsstichtag
auf 285,8 Mio. € (31. Dezember 2016: 292,5 Mio. €). Geschäftsverlauf und Lage der UnternehmensbereicheBad und WellnessIm Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielten wir im ersten Quartal 2017 einen
Umsatz (nominal) in Höhe von 138,4 Mio. €. Damit übertrafen wir das Vorjahr um 7,1
%. Währungsbereinigt lag die Umsatzsteigerung mit 7,3 % leicht höher. Die wesentlichen
Währungseinflüsse resultierten aus Abwertungen des Britischen Pfunds und der Schwedischen
Krone, denen positive Entwicklungen im Russischen Rubel und der Norwegischen Krone
gegenüberstanden. In unserem Heimatmarkt Deutschland haben wir uns mit einem deutlichen Umsatzwachstum
von 8,6 % abermals verbessert. Kräftige Umsatzsteigerungen konnten wir zudem vor allem
in Norwegen (+22,4 %), in Finnland (+15,8 %), in den Niederlanden (+8,7 %) und in
Großbritannien (+7,3 %) erzielen. Leicht rückläufig im ersten Quartal präsentierte
sich der Markt in Frankreich (-2,8 %). In der Region Osteuropa erhöhten wir unser
Umsatzvolumen insgesamt um 2,9 %, wobei vor allem Ungarn (+19,9 %) positiv hervorzuheben
ist. In unserem Wachstumsmarkt China haben wir mit einem außerordentlichen Umsatzplus
von 60,7 % erneut stark zugelegt. Dank der starken Umsatzentwicklung hat sich der Unternehmensbereich Bad und Wellness
mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 11,2 Mio. € um 1,2 Mio. € bzw. 12,0 % deutlich
gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Unternehmensbereich konnte seine rollierende operative Nettovermögensrendite auf
21,1 % erhöhen (20,6 % zum 31. Dezember 2016). Das im Unternehmensbereich eingesetzte
operative Nettovermögen reduzierte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 3,5
Mio. € auf 205,1 Mio. €. TischkulturDer Unternehmensbereich Tischkultur erzielte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2017 einen Umsatz (nominal) in Höhe von 62,8 Mio. € und lag damit 9,3 % unter dem
Vorjahr. Auf konstanter Kursbasis beträgt der Umsatzrückgang 9,6 %. Demnach überwogen
positive Währungseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar und Australischen Dollar,
wohingegen Kursverluste hauptsächlich aus dem Britischen Pfund resultierten. Beeinflusst
wurde die Umsatzentwicklung von der bereits im Vorjahr eingeleiteten Strategie, unseren
Fokus verstärkt auf margenstärkere Handelskanäle zu legen. Daran halten wir nach wie
vor fest, um unsere Umsatzqualität langfristig zu erhöhen. Zugleich gingen die europaweit
allgemein nachlassenden Besucherfrequenzen im Einzelhandel nicht spurlos an unserem
Tischkultur-Geschäft vorüber. Unter anderem mussten wir rückläufige Umsatzentwicklungen
in Deutschland (-9,9 %) und in Frankreich (-8,8 %) hinnehmen - auch bedingt durch
die Schließung unrentabler Shops im Zuge der Optimierung unseres Einzelhandelsnetzwerks.
Dagegen konnten wir in Großbritannien währungsbereinigt um 4,6 % zulegen - nominal
lagen wir aufgrund des Kursverfalls des Britischen Pfund 6,0 % unter dem Vorjahr.
In Osteuropa konnten wir den Tischkultur-Umsatz insgesamt um 2,4 % steigern und haben
dabei unser Umsatzvolumen vor allem in Polen (+11,6 %) und in Russland (+5,8 %) ausgeweitet. Im Wachstumsmarkt China haben wir im Vorjahresvergleich um 12,6 % zugelegt, während
der Umsatz in den USA um 10,8 % zurückging. Der Unternehmensbereich Tischkultur startete - bedingt durch das im Vorjahresvergleich
geringere Umsatzvolumen - mit einem operativen Quartalsergebnis (EBIT) von -0,7 Mio.
€ ins Geschäftsjahr 2017 (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Das rollierende operative Nettovermögen des Unternehmensbereichs Tischkultur betrug
zum 31. März 2017 80,7 Mio. € und reduzierte sich somit gegenüber dem Vergleichswert
zum 31. Dezember 2016 (83,9 Mio. €). Die Nettovermögensrendite ist gegenüber dem 31.
Dezember 2016 um 0,6 Prozentpunkte auf 13,0 % gesunken. KapitalstrukturZum Bilanzstichtag 31. März 2017 hat sich unser Eigenkapital gegenüber dem 31. Dezember
2016 um 7,4 Mio. € auf 165,2 Mio. € reduziert. Die Veränderung des Eigenkapitals resultierte
hauptsächlich aus der im März 2017 von der Villeroy & Boch AG ausgezahlten Dividende
in Höhe von 13,3 Mio. €, die teilweise durch das im ersten Quartal 2017 erwirtschaftete
Konzernergebnis in Höhe von 6,4 Mio. € kompensiert wurde. Unsere Eigenkapitalquote
lag mit 25,6 % geringfügig über dem Niveau zum 31. Dezember 2016 (25,5 %). InvestitionenIm ersten Quartal 2017 haben wir Investitionen in Höhe von 3,0 Mio. € getätigt (Vorjahr:
2,4 Mio. €). Davon entfielen 2,3 Mio. € auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness
sowie 0,7 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Im Unternehmensbereich Bad und Wellness floss der Großteil der Investitionen in den
Erwerb neuer Anlagen für den Produktionsstandort Mettlach sowie in die Optimierung
unseres Logistikzentrums in Losheim. Im Unternehmensbereich Tischkultur haben wir
im Wesentlichen in die Anschaffung neuer Werkzeuge für die Produktion investiert.
Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten in Höhe von 8,4 Mio. €. Die Finanzierung unserer Investitionen wird
aus dem operativen Cash Flow erfolgen. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir weiterhin mit einem Investitionsvolumen von mehr
als 35 Mio. €. NettoliquiditätZum 31. März 2017 betrug unsere Nettoliquidität 41,3 Mio. €. Gegenüber dem 31. Dezember
2016 entspricht dies einer Verminderung um 19,4 Mio. €, in der sich insbesondere saisonale
Einflüsse wie die Dividendenausschüttung sowie die alljährliche Auszahlung der Kundenboni
und der variablen leistungsabhängigen Personalvergütung widerspiegeln. Im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt hat sich die Nettoliquidität hingegen um 35,8
Mio. € erhöht (31. März 2016: 5,5 Mio. €) und belegt unsere nachhaltigen Erfolge im
Working-Capital-Management. BilanzstrukturZum Bilanzstichtag betrug unsere Bilanzsumme 645,4 Mio. € gegenüber 676,3 Mio. € zum
31. Dezember 2016. Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der Bilanzsumme erhöhte
sich infolge der niedrigeren Bilanzsumme auf 32,8 % (31. Dezember 2016: 31,7 %). Das
kurzfristige Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 27,5 Mio. € gesunken.
Neben dem in erster Linie saisonal bedingten Rückgang des Zahlungsmittelbestands reduzierten
sich außerdem die kurzfristigen Vermögenswerte - hier erfolgte im Februar 2017 die
Tilgung der Kaufpreisforderung aus der bereits Ende 2016 getätigten Veräußerung einer
Teilfläche unseres ehemaligen Tischkulturwerks in Luxemburg an die Stadt Luxemburg.
Auf der Passivseite zeigten sich die größten Veränderungen im Vergleich zum Jahresabschluss
2016 im Rückgang der kurzfristigen Personalrückstellungen, der sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten sowie der Ertragsteuerschulden. RISIKO- UND CHANCENBERICHTDie im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Chancen und Risiken bestehen unverändert
fort. Einzelne, bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. AUSBLICK FÜR DAS LAUFENDE GESCHÄFTSJAHRFür das Gesamtjahr 2017 gehen wir nach Ablauf der ersten drei Monate weiterhin von
einer gemäßigten weltwirtschaftlichen Dynamik aus. Im Euroraum wird das insgesamt
moderate Expansionstempo voraussichtlich weiter anhalten. Gleichwohl bestehen eine
Reihe von Unwägbarkeiten und politischen Risiken, allen voran hinsichtlich der bevorstehenden
EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien sowie der schwer kalkulierbaren Wirtschafts-und
Handelspolitik der neuen US-Regierung. In China dürfte die Expansion der gesamtwirtschaftlichen
Produktion aufgrund der geld- und fiskalpolitischen Impulse einen anhaltend robusten
Verlauf nehmen. Für Russland erwarten wir eine fortgesetzte Konjunkturstabilisierung,
ohne dass allerdings ein nachhaltiger kräftiger Aufschwung in Sicht ist. Unter Berücksichtigung
des Geschäftsverlaufs der ersten drei Monate sowie aller vorliegenden Markteinschätzungen
erwartet der Vorstander Villeroy & Boch AG für das gesamte Geschäftsjahr 2017 weiterhin
eine Steigerung des Konzernumsatzes zwischen 3 und 5 %. Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung
planen wir unverändert, unser EBIT um voraussichtlich 5 bis 10 % zu verbessern. Unsere
operative Nettovermögensrendite wird im Jahr 2017 voraussichtlich über dem Vorjahresniveau
von 15,7 % liegen. Die Prognosen des Konzernlageberichts 2016 bestätigen wir. Mettlach, den 18. April 2017 scroll
KONZERNBILANZ zum 31.03.2017 in Mio. €Aktivascroll
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KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01.01.2017 - 31.03.2017 in Mio. €scroll
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Verwässerungseffekte bestanden in der Berichtsperiode nicht. KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG 01.01.2017 - 31.03.2017 in Mio. €scroll
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Das rollierende operative Nettovermögen der beiden Unternehmensbereiche stellt sich
zum Berichtszeitpunkt wie folgt dar: scroll
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ANHANG DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ZUM ERSTEN QUARTAL 2017ALLGEMEINE INFORMATIONENDie Villeroy & Boch AG mit Sitz in Mettlach (Deutschland) ist eine börsennotierte
Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Sie übt die Funktion der Muttergesellschaft des
Villeroy & Boch-Konzerns aus. Der Unternehmensverbund gliedert sich in die zwei operativ
tätigen Unternehmensbereiche Bad und Wellness sowie Tischkultur. Die Börsennotierung
der Villeroy & Boch Vorzugsaktien erfolgt im Prime Standard der Deutschen Börse AG. Der vorliegende Zwischenbericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2017.
Er wurde nach Beratung des Vorstands mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am
18. April 2017 zur Veröffentlichung freigegeben. Seine Erstellung erfolgte unter Berücksichtigung
des § 315a HGB unter Anwendung der durch die Europäische Kommission übernommenen IFRS-Regelungen.
Eine Prüfung bzw. eine Durchsicht des vorliegenden, verkürzten Zwischenabschlusses
durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist nicht erfolgt. Nach Ansicht des Vorstands
wird mit dem präsentierten Zwischenabschluss eine den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechende Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erzielt. Der Zwischenbericht
enthält gemäß IAS 34 einen verkürzten Konzernabschluss mit ausgewählten Anhangangaben.
Aus diesem Grund sollte er im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2016 gelesen werden. Dieser kann über den Investor Relations-Bereich der Internet-Seite
www.villeroyboch-group.com bestellt werden. Die im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen
Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden wurden im Berichtszeitraum
um die durch die EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwendenden
Rechnungslegungsstandards erweitert. Alle Änderungen hatten keine bzw. keine materiellen
Auswirkungen auf diesen Zwischenbericht. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis des Villeroy & Boch-Konzerns umfasst 53 Unternehmen (31.12.2016:
53 Unternehmen). Ausgeschüttete Dividende der Villeroy & Boch AG für das Geschäftsjahr 2016In der Hauptversammlung am 24. März 2017 wurde die vom Aufsichtsrat und Vorstand der
Villeroy & Boch AG vorgeschlagene Dividende von 0,48 € je Stamm-Stückaktie und 0,53
€ je Vorzugs-Stückaktie beschlossen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividendenzahlung
für das Stammkapital von 6,7 Mio. € (Vorjahr: 6,2 Mio. €) und für das Vorzugskapital
von 6,6 Mio. € (Vorjahr: 6,0 Mio. €). Die Auszahlung erfolgte am 29. März 2017. Zum
Ausschüttungszeitpunkt hielt der Villeroy & Boch-Konzern, wie im Vorjahr, 1.683.029
eigene Vorzugs-Stückaktien. Diese waren nicht dividendenberechtigt. Saisonale Einflüsse auf die GeschäftstätigkeitIm Unternehmensbereich Tischkultur wird regelmäßig durch das Weihnachtsgeschäft im
vierten Quartal ein höherer Umsatz und ein höheres operatives Ergebnis erwartet als
in den übrigen Quartalen. ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERNBILANZ1. SachanlagenIm Berichtszeitraum wurden Sachanlagen in Höhe von 2,7 Mio. € (Vorjahr: 2,0 Mio. €)
angeschafft. Der Investitionsfokus des Unternehmensbereichs Bad und Wellness lag in
Deutschland. Hier wurden hauptsächlich neue Anlagen für das Sanitärwerk erworben und
das Logistikzentrum optimiert. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurden neue Presswerkzeuge
angeschafft. Die planmäßigen Abschreibungen betragen 6,3 Mio. € (Vorjahr: 6,3 Mio.
€). Zum Berichtszeitpunkt hatte der Villeroy & Boch-Konzern Verpflichtungen zum Erwerb
von Sachanlagen in Höhe von 8,3 Mio. € (per 31.12.2016: 5,5 Mio. €). 2. VorräteDie Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag aus: scroll
Die Wertberichtigungen auf Vorräte sind im Berichtszeitraum um -1,1 Mio. € auf insgesamt
-17,2 Mio. € angestiegen. 3. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt: scroll
4. Sonstige kurz- und langfristige VermögenswerteIm Berichtszeitraum veränderten sich die lang- und kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte
wie folgt: scroll
5. Zahlungsmittel und kurzfristige EinlagenDer Zahlungsmittelbestand umfasst: scroll
Die Verminderung der Zahlungsmittel um 16,0 Mio. € basiert im Wesentlichen auf saisonalen
Effekten wie der Auszahlung für die Dividende in Höhe von 13,3 Mio. €, der Auszahlung
von Kundenboni (vgl. Tz. 8) und variable Vergütungen des Jahres 2016. Gegenläufig
wirkte vor allem der Zahlungseingang aus dem Verkauf einer Teilfläche unseres ehemaligen
Tischkulturwerkes in Luxemburg (vgl. Tz. 4). Das Bankguthaben wurde mit kongruenten
Verbindlichkeiten in Höhe von 16,7 Mio. € (per 31.12.2016: 14,6 Mio. €) verrechnet.
Die Mittel werden bei Banken mit hoher Bonität gehalten, die überwiegend einem Einlagensicherungssystem
angehören. 6. BewertungsrücklagenDie Bewertungsrücklagen umfassen die Rücklagen des "Sonstigen Ergebnisses": scroll
7. Kurz- und langfristige PersonalrückstellungenDie langfristigen Personalrückstellungen haben sich nur unwesentlich verändert. Die
Veränderung der kurzfristigen Personalrückstellungen ist hauptsächlich durch die Auszahlung
der variablen Gehaltsanteile des Jahres 2016 bedingt. 8. Sonstige kurz- und langfristige VerbindlichkeitenDie lang- und kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten umfassen die folgenden Positionen: scroll
(a)
saisonal bedingte Veränderung ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG9. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden in der Segmentberichterstattung aufgegliedert. 10. Vertriebs-, Marketing- und EntwicklungskostenIn diesem Posten sind im Berichtszeitraum folgende Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung enthalten: scroll
11. FinanzergebnisDas Finanzergebnis gliedert sich wie folgt auf: scroll
12. ErtragsteuernDie wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands sind: scroll
SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtszeitraum wurden keine Verträge von materieller Bedeutung mit nahestehenden
Unternehmen und Personen abgeschlossen. Das Transaktionsvolumen bewegt sich zeitanteilig
nahezu auf einem vergleichbaren Niveau wie im Jahresabschluss 2016. Grundsätzlich
erfolgen alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen. 14. Ereignisse nach dem BilanzstichtagBis zur Freigabe des Zwischenberichts wurden keine wesentlichen Ereignisse bekannt. FINANZKALENDERscroll
Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Bei Abweichungen
geht die deutsche Fassung des Zwischenberichtes der Übersetzung vor. Aufgrund von
Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung
von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Prozentangaben erfolgen grundsätzlich
in gerundeten Wertangaben. Dieser Zwischenbericht sowie weitere Informationen stehen
auch im Internet unter www.villeroyboch-group.com zum Download zur Verfügung. |
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