Villeroy & Boch AG

Mettlach

Zwischenbericht zum 30. September 2020

ZWISCHENBERICHT

1. Januar bis 30. September 2020

Starkes Umsatzwachstum im 3. Quartal auf 548,7 Mio. € halbiert den Rückstand im Vergleich zum Vorjahr (-6,7 % nach -13,4 % im 1. Halbjahr).

Operatives Ergebnis (EBIT) nach Gewinnsprung im 3. Quartal mit 10,3 Mio. € wieder im positiven zweistelligen Bereich (1. Halbjahr: -10,0 Mio. €).

Erwartung für das operative Ergebnis für das Gesamtjahr 2020 auf 30 bis 35 Mio. € angehoben (bisher: Kompensation der Corona-bedingten Verluste des 1. Halbjahres im 2. Halbjahr).

DER KONZERN IM ÜBERBLICK 01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019 Veränderung Veränderung
Mio. € Mio. € in Mio. € in %
Umsatz 548,7 587,9 -39,2 -6,7
Umsatz - Inland 179,5 179,0 0,5 0,3
Umsatz - Ausland 369,2 408,9 -39,7 -9,7
Umsatz (konstante Kursbasis) 551,4 587,9 -36,5 -6,2
Operatives EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) 10,3 22,3 -12,0 -
EBIT (inkl. nicht operat. Ergebnis) 5,9 22,3 -16,4 -
EBT (Ergebnis vor Steuern) 2,7 18,3 -15,6 -
Konzernergebnis 1,9 12,8 -10,9 -
Operative Nettovermögens-rendite (rollierend) 11,1 % 14,4 % (1) - -3,3 PP
Investitionen (ohne Leasing) 10,7 17,9 -7,2 -40,2
Investitionen Leasing - IFRS 16 8,8 11,7 -2,9 -24,8
Mitarbeiter (teilzeitbereinigt zum Stichtag) 6.852 MA 7.359 MA -507 MA -6,9

(1) Nettovermögensrendite zum 31.12.2019

Wertpapier-Kenn-Nummern: 765 720, 765 723

ISIN: DE0007657207, DE0007657231

Villeroy & Boch AG . D 66688 Mettlach

Tel.: +49 6864 81-1227 . Fax: +49 6864 81-71227

Internet: http://www.villeroyboch-group.com

ZWISCHENLAGEBERICHT DES VILLEROY&BOCH-KONZERNS ÜBER DAS DRITTE QUARTAL 2020

RAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNS

Die Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts 2019 gelten unverändert. Angaben zu Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie zu Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Konzernanhang auf Seite 13 und in Tz. 14 dargestellt.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftliche Aktivität war infolge der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr stark eingebrochen. Die sukzessiven Lockerungen der Einschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens führten jedoch zu einer schnelleren Erholung der wirtschaftlichen Lage als erwartet. Dies zeigte sich vor allem im bisherigen Konjunkturverlauf in China, den USA und Europa. Es bestehen allerdings weiterhin sehr große Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Corona-Krise - insbesondere vor dem Hintergrund wieder steigender Infektionszahlen.

Geschäftsverlauf und Lage des Villeroy & Boch-Konzerns

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG bewertet die aktuelle wirtschaftliche Lage des Konzerns, die vor allem im zweiten Quartal 2020 stark durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst war, nach dem guten Verlauf des dritten Quartals insgesamt als wieder befriedigend. Gleichwohl bestehen weiterhin hohe Unsicherheiten in Bezug auf den weiteren Verlauf der Co-vid-19-Pandemie - für die wir uns aber mit den vorhandenen erheblichen liquiden Mitteln sowie den nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien gut aufgestellt sehen.

Das dritte Quartal 2020 konnten wir nach einem unerwartet guten Geschäftsverlauf mit Umsatzerlösen in Höhe von 208,0 Mio. € (inkl. Lizenzerlöse) abschließen und lagen damit um 6,8 % über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (194,7 Mio. €). Dies gilt sowohl für den Unternehmensbereich Bad und Wellness (+6,5 %) als auch für den Unternehmensbereich Tischkultur (+8,0 %). So ist es bereits nach neun Monaten gelungen, den pandemiebedingten Umsatzrückgang des zweiten Quartals deutlich aufzuholen. Nach den ersten neun Monaten des Jahres 2020 erzielten wir einen Konzernumsatz in Höhe von 548,7 Mio. € (Vorjahr: 587,9 Mio. €) und konnten somit den Umsatzrückstand des ersten Halbjahres erfreulicherweise von -13,4 % auf -6,7 % verringern.

Auf kursbereinigter Basis, das heißt gerechnet zu Währungskursen des Vorjahres, erzielten wir einen Umsatzrückgang von 6,2 %.

Der Auftragsbestand zum 30. September 2020 hat sich im Vergleich zum 31.12.2019 mehr als verdoppelt (von 44,8 Mio. € auf 100,5 Mio. €). Davon entfielen 80,7 Mio. € (31.12.2019: 35,3 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 19,8 Mio. € (31.12.2019: 9,5 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Tischkultur.

Aufgrund des sehr gut verlaufenen dritten Quartals konnten wir die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 mit einem operativen Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 10,3 Mio. € abschließen und so den Verlust des zweiten Quartals bereits vollständig kompensieren. Ursächlich hierfür waren die deutlich verbesserte Umsatzentwicklung im dritten Quartal sowie die durch unser stringentes Kostenmanagement erreichten Einsparungen. Nichtsdestotrotz liegen wir kumuliert aufgrund des durch die Corona-Krise verursachten Nachfrageeinbruchs gepaart mit initiierten Werksstillständen bzw. -drosselungen im zweiten Quartal weiterhin um 12,0 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis (22,3 Mio. €).

Das nicht-operative Ergebnis (-4,4 Mio. €) enthält Einmalkosten aus Corona-bedingten Strukturanpassungen, insbesondere im Ausland. Es ist geplant, diese Maßnahmen weitestgehend im Jahr 2020 abzuschließen. Die rollierende operative Nettovermögensrendite des Konzerns lag zum 30. September 2020 bei 11,1 %.

Weitere Informationen zur Entwicklung der Unternehmensbereiche, insbesondere zu Umsatz und Ergebnis, finden Sie in den nachfolgenden Erläuterungen.

Geschäftsverlauf und Lage der Unternehmensbereiche

Bad und Wellness

Im Unternehmensbereich Bad und Wellness konnten wir im dritten Quartal 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 138,4 Mio. € (Vorjahr: 130,0 Mio. €) und somit ein in der Höhe unerwartetes Umsatzplus von 6,5 % erreichen. Erfreulicherweise zeigte sich dies in allen Geschäftsfeldern, vor allem aber im Geschäftsfeld Wellness (+16,7 %) sowie unserem umsatzstärksten Geschäftsfeld Sanitärkeramik (+4,6 %).

Unter dem Einfluss des starken dritten Quartals erzielte der Unternehmensbereich Bad und Wellness in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 einen Umsatz in Höhe von 383,8 Mio. € (Vorjahr: 401,6 Mio. €) und lag damit nur noch 4,4 % unter Vorjahr (zum Halbjahr: -9,7 %). Der Umsatzrückstand konnte also nach dem dritten Quartal deutlich aufgeholt werden. Durch die sich deutlich verbessernde Umsatzsituation im dritten Quartal sowie die Erfolge aus dem stringenten Kostenmanagement hat der Unternehmensbereich Bad und Wellness in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 einen operativen Gewinn (EBIT) in Höhe von 19,3 Mio. € erzielt und lag damit 9,6 Mio. € unter Vorjahr.

Die rollierende operative Nettovermögensrendite lag ergebnisbedingt mit 14,9 % unter dem Stand vom 31. Dezember 2019 (17,4 %).

Tischkultur

Auch für den Unternehmensbereich Tischkultur verlief das dritte Quartal in Summe sehr erfreulich - der Quartalsumsatz lag mit 69,1 Mio. € um 8,0 % über Vorjahr (64,0 Mio. €), was dazu führte, dass wir den Corona-bedingten Umsatzrückstand aus dem ersten Halbjahr (-21,7 %) auf -11,5 % reduzieren konnten.

In der Gesamtsicht auf die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 schloss der Unternehmensbereich Tischkultur mit Umsatzerlösen in Höhe von 163,0 Mio. € ab (Vorjahr: 184,1 Mio. €). Erfreulicherweise konnten wir mit unseren E-Commerce-Aktivitäten das Umsatzplus von 26,0 % im ersten Halbjahr auf 30,9 % zum 30. September 2020 steigern. Dem gegenüber liegen wir vor allem in unseren Einzelhandelsgeschäften (-23,5 %) sowie in unserem Projektgeschäft mit Hotel- und Restaurantkunden (-47,6 %) weiterhin pandemiebedingt unter Vorjahr.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im dritten Quartal schloss der Unternehmensbereich Tischkultur mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von -9,0 Mio. € ab und lag damit nur noch um 2,4 Mio. € unter Vorjahr. Der Ergebnisrückstand des ersten Halbjahres konnte im dritten Quartal einerseits umsatzbedingt sowie andererseits durch massive Einsparungen in den Strukturkosten deutlich aufgeholt werden.

Die rollierende operative Nettovermögensrendite verringerte sich ergebnisbedingt auf 6,4 % (8,6 % zum 31. Dezember 2019).

Kapitalstruktur

Zum 30. September 2020 hat sich unser Eigenkapital gegenüber dem Jahresende 2019 um 11,9 Mio. € auf 242,1 Mio. € verringert. Ursächlich hierfür waren vor allem erfolgsneutrale Bewertungseffekte innerhalb der Bewertungsrücklagen (-8,9 Mio. €), die auf starken Währungsschwankungen in verschiedenen Währungen beruhen (vgl. Tz. 8 des Anhangs).

Unsere Eigenkapitalquote (inklusive Minderheitenanteile) lag trotz der niedrigeren Bilanzsumme aufgrund der rückläufigen Bewertungsrücklagen mit 27,6 % unter dem Niveau zum 31. Dezember 2019 (28,4 %).

Investitionen

In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 haben wir Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 10,7 Mio. € getätigt (Vorjahr: 17,9 Mio. €). Davon entfielen 7,0 Mio. € auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 3,7 Mio. € auf den Unternehmensbereich Tischkultur.

Im Unternehmensbereich Bad und Wellness wurden neue Anlagen insbesondere für die Keramikwerke in Thailand und Ungarn erworben. Im Unternehmensbereich Tischkultur haben wir im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung des Logistikzentrums in Merzig sowie in Neuanschaffungen für die Produktion in Merzig investiert.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 6,1 Mio. €. Die Finanzierung unserer Investitionen wird im Hinblick auf das Gesamtjahr 2020 aus dem operativen Cash Flow erfolgen.

Die im Rahmen des Jahresabschlusses getroffene Aussage, dass wir mit einer moderaten Steigerung unserer operativen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte rechnen, ist unter den gegebenen Umständen nicht aufrechtzuerhalten. Aufgrund der Corona-Krise wurden sämtliche Investitionen auf ein Mindestmaß heruntergefahren. Bei dem aktuell zu erwartenden Geschäftsverlauf rechnen wir für das Gesamtjahr 2020 mit einem Investitionsvolumen (ohne Leasing), das 21 Mio. € nicht übersteigen wird.

Nettoliquidität

Die zum 30. September 2020 bestehenden Kassen- und Bankguthaben in Höhe von 230,0 Mio. € führen unter Berücksichtigung unserer Finanzverbindlichkeiten von 115,6 Mio. € zu einer Nettoliquidität von 114,4 Mio. €. Gegenüber dem 31. Dezember 2019 (97,8 Mio. €) entspricht dies einer Erhöhung um 16,6 Mio. €, in der sich unter anderem Effekte aus der gedämpften Investitionstätigkeit, den bisherigen Kosteneinsparungsanstrengungen und der bislang noch nicht vollständig gezahlten Dividende widerspiegeln. Zudem verfügen wir über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von 173 Mio. €.

Bilanzstruktur

Zum Bilanzstichtag betrug unsere Bilanzsumme 878,0 Mio. € gegenüber 893,1 Mio. € zum 31. Dezember 2019 und verminderte sich somit um 15,1 Mio. €.

Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der Bilanzsumme verminderte sich geringfügig auf 31,4 % (31. Dezember 2019: 33,3 %). Das kurzfristige Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2019 nahezu unverändert. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-17,4 Mio. €) wird durch die Erhöhung der Zahlungsmittel (19,7 Mio. €) kompensiert.

Auf der Passivseite zeigten sich die größten Veränderungen gegenüber dem Jahresende 2019 in einem Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten (-8,9 Mio. €) sowie der Abnahme der Pensionsrückstellungen (-6,4 Mio. €). Der Verminderung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (-31,9 Mio. €) steht aufgrund einer Umfinanzierung eine Erhöhung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten (35,0 Mio. €) gegenüber.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Die im Geschäftsbericht 2019 beschriebenen Risiken und Chancen bestehen unverändert fort. Es erfolgt unverändert eine kontinuierliche, fokussierte Überprüfung aller Risikofelder. Aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie werden insbesondere Risiken in der Lieferkette sowie im Forderungs- und Währungsmanagement intensiv überwacht. Aufgrund unserer vorhandenen liquiden Mittel sind wir für die Herausforderungen, die die Corona-Pandemie wirtschaftlich nach sich ziehen wird, aus aktueller Sicht gut aufgestellt.

Einzelne, bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht erkennbar.

AUSBLICK FÜR DAS LAUFENDE GESCHÄFTSJAHR

Zusätzlich zu der weltweiten pandemiebedingten Unsicherheit belasten die globalen Handelskonflikte und der drohende harte Brexit ohne Handelsabkommen den Ausblick.

Der Vorstand der Villeroy & Boch AG hat angesichts der Erholung des Geschäfts in den Sommermonaten die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 deutlich angehoben. Er erwartet nunmehr ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 30 bis 35 Mio. €. Bisher kommuniziertes Ziel war, die durch die Covid-19-Pandemie bedingten Verluste des ersten Halbjahrs im zweiten Halbjahr zu kompensieren und ein positives operatives Ergebnis zu erzielen. Durch ein stringentes Kostenmanagement seit Beginn der Covid-19-Pandemie sowie eine deutlich verbesserte Umsatzentwicklung im dritten Quartal, die sogar über Vorjahr lag, konnte dieses Ziel früher als erwartet realisiert werden.

Die operative Nettovermögensrendite wird aufgrund der angepassten Ziele in einem Korridor zwischen 10 bis 12 % erwartet.

Die neue Prognose steht unter der Annahme, dass es zu keinen weiteren signifikanten Maßnahmen der Staaten zur Eindämmung der Pandemie und damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft kommt.

Mettlach, den 14. Oktober 2020

Frank Göring Gabriele Schupp
Georg Lörz Dr. Markus Warncke

KONZERNBILANZ zum 30.09.2020 in Mio. €

Aktiva

Anhang Tz. 30.09.2020 31.12.2019
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 42,2 42,2
Sachanlagen 1 170,2 187,9
Nutzungsrechte 2 39,0 42,0
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 6,0 6,4
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 1,6 1,4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3 16,9 17,5
275,9 297,4
Sonstige langfristige Vermögenswerte 6 2,6 2,0
Latente Steueransprüche 45,2 37,8
323,7 337,2
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 4 176,1 176,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5 125,8 143,2
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 6 19,1 20,7
Ertragsteuerforderungen 3,3 5,3
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 7 230,0 210,3
554,3 555,9
Summe Vermögenswerte 878,0 893,1

Passiva

Anhang Tz. 30.09.2020 31.12.2019
Den Gesellschaftern der Villeroy & Boch AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 71,9 71,9
Kapitalrücklage 193,6 193,6
Eigene Anteile -15,0 -15,0
Gewinnrücklagen 93,7 97,0
Bewertungsrücklagen 8 -107,0 -98,1
237,2 249,4
Minderheitsanteile am Eigenkapital 4,9 4,6
Summe Eigenkapital 242,1 254,0
Langfristige Schulden
Pensionsrückstellungen 183,5 189,9
Langfristige Personalrückstellungen 9 17,4 18,5
Sonstige langfristige Rückstellungen 24,0 23,8
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 10 105,0 70,0
Langfristige Leasingverbindlichkeiten 11 27,5 30,2
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 12 31,6 28,9
Latente Steuerschulden 11,3 3,2
400,3 364,5
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Personalrückstellungen 9 12,5 15,4
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 32,0 31,7
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 10 10,6 42,5
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 11 13,0 13,1
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 12 88,7 85,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 72,4 81,3
Ertragsteuerschulden 6,4 5,0
235,6 274,6
Summe Schulden 635,9 639,1
Summe Eigenkapital und Schulden 878,0 893,1

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01.01.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

Anhang Tz. 01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019
Umsatzerlöse 13 548,7 587,9
Einstandskosten der verkauften Waren -339,6 -342,6
Bruttoergebnis vom Umsatz 209,1 245,3
Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten 14 -164,4 -194,8
Allgemeine Verwaltungskosten -28,0 -31,2
Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen -10,9 3,1
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,1 -0,1
Betriebliches Ergebnis (EBIT) 5,9 22,3
Finanzergebnis 15 -3,2 -4,0
Ergebnis vor Steuern 2,7 18,3
Ertragsteuern 16 -0,8 -5,5
Konzernergebnis 1,9 12,8
Davon entfallen auf:
Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG 1,3 12,8
Minderheitsgesellschafter 0,6 0,0
1,9 12,8
Ergebnis je Aktie in € in €
Ergebnis je Stammaktie 0,03 0,46
Ergebnis je Vorzugsaktie 0,08 0,51

Verwässerungseffekte bestanden in der Berichtsperiode nicht.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG 01.01.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019
Konzernergebnis 1,9 12,8
Sonstiges Ergebnis
Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden:
Gewinne und Verluste aus Cash Flow Hedges -2,6 -3,2
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen -4,2 -5,6
Latente Steuer auf Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden -1,8 -1,0
Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen 0,3 0,0
Gewinne und Verluste aus sonstigen Wertänderungen -0,7 0,7
Latente Steuer auf Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden -0,1 0,4
Summe Sonstiges Ergebnis -9,1 -8,7
Gesamtergebnis nach Steuern -7,2 4,1
Davon entfallen auf:
Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG -7,6 3,9
Minderheitsgesellschafter 0,4 0,2
Gesamtergebnis nach Steuern -7,2 4,1

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01.07.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

Anhang Tz. 01.07.2020 - 30.09.2020 01.07.2019 - 30.09.2019
Umsatzerlöse 13 208,0 194,7
Einstandskosten der verkauften Waren -120,3 -117,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 87,7 77,4
Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten 14 -56,2 -62,7
Allgemeine Verwaltungskosten -9,3 -10,2
Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen -2,0 2,6
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen 0,0 -0,3
Betriebliches Ergebnis (EBIT) 20,2 6,8
Finanzergebnis 15 -1,1 -1,6
Ergebnis vor Steuern 19,1 5,2
Ertragsteuern 16 -4,7 -1,6
Konzernergebnis 14,4 3,6
Davon entfallen auf:
Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG 14,0 3,7
Minderheitsgesellschafter 0,4 -0,1
14,4 3,6

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG 01.07.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

01.07.2020 - 30.09.2020 01.07.2019 - 30.09.2019
Konzernergebnis 14,4 3,6
Sonstiges Ergebnis
Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden:
Gewinne und Verluste aus Cash Flow Hedges -0,2 -1,3
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen -0,6 -3,4
Latente Steuer auf Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden -0,7 -0,1
Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen 0,4 -0,2
Gewinne und Verluste aus Wertänderungen von Wertpapieren 0,0 0,5
Latente Steuer auf Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden -0,1 0,0
Summe Sonstiges Ergebnis -1,2 -4,5
Gesamtergebnis nach Steuern 13,2 -0,9
Davon entfallen auf:
Die Aktionäre der Villeroy & Boch AG 12,9 -0,9
Minderheitsgesellschafter 0,3 0,0
Gesamtergebnis nach Steuern 13,2 -0,9

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG 01.01.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

Den Gesellschaftern der Villeroy & Boch AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigene Anteile Gewinnrücklagen Bewertungsrücklagen Summe
Anhang Tz. 8
Stand 01.01.2019 71,9 193,6 -15,0 31,9 -77,9 204,5
Konzernergebnis 12,8 12,8
Sonstiges Ergebnis -8,8 -8,8
Gesamtergebnis nach Steuern 12,8 -8,8 4,0
Dividendenausschüttung -15,1 -15,1
Stand 30.09.2019 71,9 193,6 -15,0 29,6 -86,7 193,4
Stand 01.01.2020 71,9 193,6 -15,0 97,0 -98,1 249,4
Konzernergebnis 1,3 1,3
Sonstiges Ergebnis -8,9 -8,9
Gesamtergebnis nach Steuern 1,3 -8,9 -7,6
Dividendenausschüttung -4,6 -4,6
Stand 30.09.2020 71,9 193,6 -15,0 93,7 -107,0 237,2
Minderheitsanteile am Eigenkapital Summe Eigenkapital
Anhang Tz.
Stand 01.01.2019 4,9 209,4
Konzernergebnis 0,0 12,8
Sonstiges Ergebnis 0,1 -8,7
Gesamtergebnis nach Steuern 0,1 4,1
Dividendenausschüttung -0,1 -15,2
Stand 30.09.2019 4,9 198,3
Stand 01.01.2020 4,6 254,0
Konzernergebnis 0,6 1,9
Sonstiges Ergebnis -0,2 -9,1
Gesamtergebnis nach Steuern 0,4 -7,2
Dividendenausschüttung -0,1 -4,7
Stand 30.09.2020 4,9 242,1

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG 01.01.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019
Konzernergebnis 1,9 12,8
Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte 32,2 28,2
Veränderung der langfristigen Rückstellungen -8,2 -12,8
Ergebnis aus Anlageabgängen 0,2 0,1
Veränderung der Vorräte, Forderungen und sonstigen Aktiva 24,5 -24,1
Veränderung der Verbindlichkeiten, kurzfristigen Rückstellungen und sonstigen Passiva -9,9 -14,2
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen 3,0 3,4
Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 43,7 -6,6
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -10,7 -17,9
Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte -1,7 -4,0
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 2,2 3,8
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -10,2 -18,1
Aufnahme / Tilgung von Finanzverbindlichkeiten 3,1 24,1
Tilgung der Leasingverbindlichkeiten -12,2 -10,1
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -0,1 -0,1
Gezahlte Dividende an Aktionäre der Villeroy & Boch AG -4,6 -15,1
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -13,8 -1,2
Summe der Cash Flows 19,7 -25,9
Zahlungsmittelbestand zum 01.01. 210,3 57,6
Gesamtveränderung des Zahlungsmittelbestandes 19,7 -25,9
Zahlungsmittelbestand zum 30.09. 230,0 31,7

KONZERN-SEGMENTBERICHT 01.01.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

Bad und Wellness Tischkultur Überleitung/Sonstige
01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019 01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019 01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019
Erlöse
Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kunden 383,4 401,1 161,9 180,8 - -
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten - - 0,0 0,0 0,0 -
Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft 0,4 0,5 1,1 3,3 1,9 2,2
Umsatzerlöse 383,8 401,6 163,0 184,1 1,9 2,2
Ergebnis
Segmentergebnis 19,3 28,9 -9,0 -6,6 - -
Nicht operatives Ergebnis -4,4 -
Finanzergebnis - - - - -3,2 -4,0
Investitionen und Abschreibungen
Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 7,0 14,8 3,7 3,1 - -
Zugänge Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 1,8 2,5 7,0 9,2 - -
Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 15,0 14,4 3,9 3,8 - -
Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing 3,4 2,9 7,4 7,0 - -
Villeroy & Boch-Konzern
01.01.2020 - 30.09.2020 01.01.2019 - 30.09.2019
Erlöse
Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kunden 545,3 581,9
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0,0 0,0
Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft 3,4 6,0
Umsatzerlöse 548,7 587,9
Ergebnis
Segmentergebnis 10,3 22,3
Nicht operatives Ergebnis -4,4
Finanzergebnis -3,2 -4,0
Investitionen und Abschreibungen
Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 10,7 17,9
Zugänge Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen 8,8 11,7
Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 18,9 18,2
Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing 10,8 9,9
Vermögenswerte und Schulden 30.09.2020 31.12.2019 30.09.2020 31.12.2019 30.09.2020 31.12.2019
Segmentvermögen 385,2 422,9 156,5 158,3 336,3 311,9
Segmentschulden 151,4 160,5 71,0 72,7 413,5 405,9
Vermögenswerte und Schulden 30.09.2020 31.12.2019
Segmentvermögen 878,0 893,1
Segmentschulden 635,9 639,1

Das rollierende operative Nettovermögen der beiden Unternehmensbereiche stellt sich zum Berichtszeitpunkt wie folgt dar:

Operatives Nettovermögen (rollierend) 30.09.2020 31.12.2019 30.09.2020 31.12.2019 30.09.2020 31.12.2019
Operativer Vermögenswert (rollierend) 405,4 411,4 152,6 153,7 - -
Operative Schulden (rollierend) 138,5 141,7 68,6 68,8 - -
Operatives Nettovermögen (rollierend) 266,9 269,7 84,0 84,9 - -
Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) *
Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) * 39,8 47,0 5,3 7,3 -6,1 -3,3
Operatives Nettovermögen (rollierend) 30.09.2020 31.12.2019
Operativer Vermögenswert (rollierend) 558,0 565,1
Operative Schulden (rollierend) 207,1 210,5
Operatives Nettovermögen (rollierend) 350,9 354,6
Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) *
Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) * 39,0 51,0

* Die vom Unternehmensbereich nicht beeinflussbaren Ergebnisanteile des Zentralbereichs werden bei Berechnung des operativen Ergebnisses der beiden Unternehmensbereiche nicht berücksichtigt.

KONZERN-SEGMENTBERICHT 01.07.2020 - 30.09.2020 in Mio. €

Bad und Wellness Tischkultur Überleitung/Sonstige
01.07.2020 - 30.09.2020 01.07.2019 - 30.09.2019 01.07.2020 - 30.09.2020 01.07.2019 - 30.09.2019 01.07.2020 - 30.09.2020 01.07.2019 - 30.09.2019
Erlöse
Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kunden 138,2 129,8 68,8 63,5 - -
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0,0 0,0 0,0 -
Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft 0,2 0,2 0,3 0,5 0,5 0,7
Umsatzerlöse 138,4 130,0 69,1 64,0 0,5 0,7
Ergebnis
Segmentergebnis 10,7 6,6 9,6 0,2 - -
Nicht operatives Ergebnis -0,1 -
Finanzergebnis - - - - -1,1 -1,6
Investitionen und Abschreibungen
Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 2,2 6,3 1,4 1,6 - -
Zugänge Nutzungsrechte Leasing 0,4 0,7 1,4 0,2 - -
Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 5,1 4,9 1,2 1,3 - -
Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing 1,1 1,0 2,3 2,5 - -
Villeroy & Boch-Konzern
01.07.2020 - 30.09.2020 01.07.2019 - 30.09.2019
Erlöse
Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kunden 207,0 193,3
Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten 0,0 0,0
Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft 1,0 1,4
Umsatzerlöse 208,0 194,7
Ergebnis
Segmentergebnis 20,3 6,8
Nicht operatives Ergebnis -0,1
Finanzergebnis -1,1 -1,6
Investitionen und Abschreibungen
Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 3,6 7,9
Zugänge Nutzungsrechte Leasing 1,8 0,9
Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 6,3 6,2
Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing 3,4 3,5

ANHANG DES VILLEROY & BOCH-KONZERNS ZUM DRITTEN QUARTAL 2020

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Die Villeroy & Boch AG mit Sitz in Mettlach (Deutschland) ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Sie übt die Funktion der Muttergesellschaft des Villeroy & Boch-Konzerns aus. Der Unternehmensverbund gliedert sich in die zwei operativ tätigen Unternehmensbereiche Bad und Wellness sowie Tischkultur. Die Börsennotierung der Villeroy & Boch Vorzugsaktien erfolgt im Prime Standard der Deutschen Börse AG.

Der vorliegende Zwischenbericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2020. Er wurde nach Beratung des Vorstands mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am 14. Oktober 2020 zur Veröffentlichung freigegeben. Seine Erstellung erfolgte unter Berücksichtigung des § 315e HGB unter Anwendung der durch die Europäische Kommission übernommenen IFRS-Regelungen. Eine Prüfung bzw. eine Durchsicht des vorliegenden, verkürzten Zwischenabschlusses durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist nicht erfolgt. Nach Ansicht des Vorstands wird mit dem präsentierten Zwischenabschluss eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage erzielt. Der Zwischenbericht enthält gemäß IAS 34 einen verkürzten Konzernabschluss mit ausgewählten Anhangangaben. Aus diesem Grund sollte er im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 gelesen werden. Dieser kann über den Investor Relations-Bereich der Internet-Seite www.villeroyboch-group.com bestellt werden.

Die im Geschäftsbericht 2019 beschriebenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden wurden im Berichtszeitraum um die durch die EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2020 verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards erweitert. Alle Änderungen hatten keine bzw. keine materiellen Auswirkungen auf diesen Zwischenbericht.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis des Villeroy & Boch-Konzerns umfasst 54 Unternehmen (31.12.2019: 55 Unternehmen). Zur Optimierung der Konzernstruktur wurde am 01.01.2020 die Villeroy & Boch Tableware Oy, Finnland, mit der Villeroy & Boch Gustavsberg Oy, Finnland, verschmolzen. Zwei Gesellschaften werden, wie im Vorjahr, aufgrund ihres unwesentlichen Einflusses auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Villeroy & Boch-Konzerns als nicht konsolidierte Gesellschaften bilanziert.

Hauptversammlung der Villeroy & Boch AG für das Geschäftsjahr 2019

Die für den 27. März 2020 geplante ordentliche Hauptversammlung wurde aufgrund des vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien des Saarlandes angewiesenen Versammlungsverbots infolge der Corona-Pandemie abgesagt. Der Vorstand hat mit Bezug auf das Gesetz zur Abmilderung der Folgen von Covid-19 entschieden, eine Online-Hauptversammlung ohne begleitende Präsenzveranstaltung durchzuführen. Der Termin hierfür wurde auf den 30. Oktober 2020 festgelegt.

Dividendenvorschlag auf Basis des Jahresabschlusses 2019 / Vorabdividende

Aufgrund der Covid-19 bedingten Verschiebung der Hauptversammlung wurde bisher noch kein Dividendenbeschluss gefasst. Aufsichtsrat und Vorstand der Villeroy & Boch AG haben am 8. Juli 2020 beschlossen, eine Abschlagsdividende in Höhe von 0,15 € pro Stammaktie und 0,20 € pro Vorzugsaktie auszuzahlen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividendenzahlung für das Stammkapital von 2,1 Mio. € und für das Vorzugskapital von 2,5 Mio. €. Die Auszahlung erfolgte am 13. Juli 2020. Über die Höhe der Gesamtdividende wird die ordentliche Hauptversammlung am 30. Oktober 2020 entscheiden. Aufsichtsrat und Vorstand der Villeroy & Boch AG schlagen der Hauptversammlung vor, die Ausschüttung der Dividende von ursprünglich geplanten 0,55 € pro Stammaktie, auf 0,50 € zu senken. Die Ausschüttung bei den Vorzugsaktien reduziert sich von 0,60 € auf 0,55 €. Die Ausschüttung entspricht insgesamt einer Dividendenzahlung für das Stammkapital von 7,0 Mio. € und für das Vorzugskapital von 6,8 Mio. €.

Saisonale Einflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Im Unternehmensbereich Tischkultur wird regelmäßig durch das Weihnachtsgeschäft im vierten Quartal ein höherer Umsatz und höheres operatives Ergebnis erwartet als in den übrigen Quartalen.

ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERNBILANZ

1. Sachanlagen

Im Berichtszeitraum wurden Sachanlagen in Höhe von 8,6 Mio. € (Vorjahr: 16,2 Mio. €) angeschafft. Der Investitionsfokus des Unternehmensbereichs Bad und Wellness lag im Ausland. Hier wurden hauptsächlich neue Anlagen für die Sanitärwerke in Thailand und Ungarn installiert. In Thailand wurde beispielsweise in einen Trockner, einen Kammerofen, Weißputzkabinen sowie weiterhin in den Bau einer Kläranlage investiert. Darüber hinaus wurden Formen für die Serien Oberon 2.0 und Tokyo im niederländischen Wellnesswerk angeschafft. Der Unternehmensbereich Tischkultur investierte im Wesentlichen in den Erhalt und die Modernisierung des Logistikzentrums in Merzig, so unter anderem in ein neues automatisches Kommissionierungssystem. Ferner wurden eine neue isostatische Presse und entsprechende Presswerkzeuge für Neuheiten angeschafft. Die planmäßigen Abschreibungen betragen 17,7 Mio. € (Vorjahr: 17,2 Mio. €). Zum Berichtszeitpunkt hatte der Villeroy & Boch-Konzern Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen in Höhe von 5,5 Mio. € (per 31.12.2019: 6,0 Mio. €).

2. Nutzungsrechte

Die aktivierten Nutzungsrechte verminderten sich im Berichtszeitraum um 2,0 Mio. € auf 39,0 Mio. €. Diese Veränderung basiert im Wesentlichen auf Zugängen in Höhe von 8,8 Mio. € (Vorjahr: 11,7 Mio. €) und gegenläufigen planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 10,8 Mio. € (Vorjahr: 9,9 Mio. €). Der Aufwand aus kurzfristigen Immobilien-Leasingverhältnissen betrug 3,4 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €) sowie 4,6 Mio. € (Vorjahr 5,3 Mio. €) aus variablen Mietzahlungen aus Immobilien-Leasing. Für die übrigen kurzfristigen Leasingverhältnisse und das Leasing von geringwertigen Vermögensgegenständen wurden 1,8 Mio. € (Vorjahr 2,9 Mio. €) aufgewendet.

3. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte umfassen:

in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
Anteile an verbundenen, nicht konsolidierten Gesellschaften (vgl. Tz. 17) 0,7 0,7
Anteile an übrigen Beteiligungen 2,2 2,1
Ausleihungen 2,3 2,4
Wertpapiere 11,7 12,3
Summe sonstige finanzielle Vermögenswerte 16,9 17,5

4. Vorräte

Die Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag aus:

in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 26,5 24,9
Unfertige Erzeugnisse 17,9 20,9
Fertige Erzeugnisse und Waren 131,7 130,2
Geleistete Anzahlungen 0,0 0,4
Summe Vorräte 176,1 176,4

Die Wertberichtigungen auf Vorräte betrugen zum 30. September 2020 insgesamt -29,8 Mio. €.

5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:

nach Sitz des Kunden / in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
Deutschland 30,6 25,3
Übriger Euroraum 27,2 28,8
Sonstiges Ausland 72,7 93,2
Bruttobuchwert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 130,5 147,3
Wertberichtigung auf Grund der erwarteten Verluste (Stufe 1) -0,6 -0,5
Wertberichtigung auf Grund von objektiven Hinweisen (Stufe 2) -4,1 -3,7
Wertberichtigungen -4,7 -4,2
Forderungen gegen verbundene, nicht konsolidierte Gesellschaften 0,0 0,1
Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 125,8 143,2

6. Sonstige lang- und kurzfristige Vermögenswerte

Im Berichtszeitraum veränderten sich die lang- und kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte wie folgt:

in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
kurzfristig langfristig kurzfristig langfristig
Sonstige Steuerforderungen 5,3 - 6,2 -
Rechnungsabgrenzung 2,4 - 1,8 -
Geleistete Anzahlungen und Kautionen 1,3 1,8 2,2 1,9
Forderungen gegen Beteiligungen 1,3 - 2,6 -
Marktwertänderungen von Sicherungsinstrumenten 1,4 0,8 0,6 0,1
Vertragsvermögenswerte 1,1 - 1,3 -
Übrige Vermögenswerte 6,3 - 6,0 -
Summe Sonstige Vermögenswerte 19,1 2,6 20,7 2,0

7. Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen

Der Zahlungsmittelbestand umfasst:

in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
Kassenbestand inkl. Schecks 0,3 0,4
Guthaben auf laufenden Konten bei Kreditinstituten 71,8 53,9
Kurzfristige Einlagen bei Kreditinstituten 157,9 156,0
Summe Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 230,0 210,3

Die Erhöhung der Zahlungsmittel um 19,7 Mio. € steht unter anderem in Zusammenhang mit der gedämpften Investitionstätigkeit, den bisherigen Kosteneinsparungseffekten und der bislang noch nicht vollständig gezahlten Dividende für das Geschäftsjahr 2019. Das Bankguthaben wurde mit kongruenten Verbindlichkeiten in Höhe von 10,2 Mio. € (per 31.12.2019: 13,1 Mio. €) verrechnet. Die Mittel werden ausschließlich kurzfristig bei Banken mit hoher Bonität gehalten, die überwiegend einem Einlagensicherungssystem angehören.

8. Bewertungsrücklagen

Die Bewertungsrücklagen umfassen die Rücklagen des "Sonstigen Ergebnisses":

in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden:
Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Konzerngesellschaften -7,8 -11,4
Währungsumrechnung von als Nettoinvestitionen klassifizierten, langfristigen Darlehen an ausländische Konzerngesellschaften -12,0 -4,4
Marktwertänderungen aus Cashflow Hedges -3,2 -0,6
Latente Steuer auf diese Kategorie -7,3 -5,5
Zwischensumme (a) -30,3 -21,9
Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden:
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen -107,6 -107,9
Übrige Bewertungserfolge -0,5 0,2
Latente Steuer auf diese Kategorie 31,4 31,5
Zwischensumme (b) -76,7 -76,2
Summe Bewertungsrücklagen [(a)+(b)] -107,0 -98,1

Die Veränderung der Bewertungsrücklagen resultiert vorwiegend aus erfolgsneutralen Währungseffekten aus verschiedenen Währungen, wobei die wesentlichen Effekte aus dem Mexikanischen Peso und dem Ungarischen Forint stammen.

9. Lang- und kurzfristige Personalrückstellungen

Die langfristigen Personalrückstellungen haben sich nur geringfügig vermindert. Die Veränderung der kurzfristigen Personalrückstellungen ist hauptsächlich durch die Auszahlung der variablen Gehaltsanteile des Jahres 2019 bedingt.

10. Lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten haben sich im Berichtzeitraum um 35,0 Mio. € erhöht, wohingegen die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 31,9 Mio. € gesunken sind. Die Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus der Ablösung von alten Darlehen.

11. Lang- und kurzfristige Leasingverbindlichkeiten

Im Berichtzeitraum sanken die lang- und kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten um 2,8 Mio. € auf 40,5 Mio. €. Die Veränderung resultiert hauptsächlich aus dem Zugang neu abgeschlossener Leasingverträge in Höhe von 8,8 Mio. € und einem Rückgang aus geleisteten Tilgungen in Höhe von 12,2 Mio. €. Die Zinsaufwendungen für die geleasten Nutzungsrechte betrugen im Berichtszeitraum -0,5 Mio. €.

12. Sonstige lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten

Die lang- und kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten umfassen die folgenden Positionen:

in Mio. € 30.09.2020 31.12.2019
kurzfristig langfristig kurzfristig langfristig
Bonusverbindlichkeiten (a) 37,6 - 41,9 -
Personalverbindlichkeiten (a) 22,6 - 19,8 0,1
Sonstige Steuerverbindlichkeiten 12,6 - 12,4 -
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4,4 - 4,1 -
Rechnungsabgrenzung 5,3 0,9 3,0 1,1
Verbindlichkeiten gegen verbundene, nicht konsolidierte Gesellschaften 0,3 0,4
Marktwertänderungen von Sicherungsinstrumenten 1,7 3,7 0,6 0,7
Übrige Verbindlichkeiten 4,2 27,0 3,4 27,0
Summe Sonstige Verbindlichkeiten 88,7 31,6 85,6 28,9

(a) saisonal bedingte Veränderung

ERLÄUTERUNGEN ZU AUSGEWÄHLTEN POSTEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

13. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in der Segmentberichterstattung aufgegliedert.

14. Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten

In diesem Posten sind im Berichtszeitraum folgende Aufwendungen für Forschung und Entwicklung enthalten:

in Mio. € 2020 2019
1.-3. Quartal 3. Quartal 1.-3. Quartal 3. Quartal
Bad und Wellness -8,1 -3,2 -8,7 -2,8
Tischkultur -2,7 -1,1 -3,3 -1,1
Summe Forschungs- und Entwicklungskosten -10,8 -4,3 -12,0 -3,9

15. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis gliedert sich wie folgt auf:

in Mio. € 2020 2019
1.-3. Quartal 3. Quartal 1.-3. Quartal 3. Quartal
Finanzaufwendungen -2,3 -0,7 -2,1 -0,7
Finanzaufwendungen aus Leasing -0,5 -0,1 -0,6 -0,2
Zinsaufwendungen aus Rückstellungen (Pensionen) -1,4 -0,5 -2,3 -0,8
Finanzerträge 1,0 0,2 1,0 -0,1
Summe Finanzergebnis -3,2 -1,1 -4,0 -1,6

16. Ertragsteuern

Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands sind:

in Mio. € 2020 2019
1.-3. Quartal 3. Quartal 1.-3. Quartal 3. Quartal
Tatsächliche Ertragsteuern -4,6 -1,8 -6,4 -1,8
Latente Steuern 3,8 -2,9 0,9 0,2
Summe Ertragsteuern -0,8 -4,7 -5,5 -1,6

SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

17. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtszeitraum wurden keine Verträge von materieller Bedeutung mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen. Das Transaktionsvolumen mit nahestehenden Unternehmen und Personen sowie nicht konsolidierten verbundenen Gesellschaften bewegt sich zeitanteilig nahezu auf einem vergleichbaren Niveau wie im Jahresabschluss 2019. Grundsätzlich erfolgen alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen.

Die beiden nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen bezogen von der Villeroy & Boch AG Waren und Dienstleistungen in einem unwesentlichen Umfang. Der Villeroy & Boch Konzern bilanziert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in gleicher Höhe.

18. Personelle Änderungen in Aufsichtsrat und Vorstand der Villeroy & Boch AG

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Villeroy & Boch AG, Herr Yves Elsen, hat mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2019 sein Amt als Aufsichtsrat und Vorsitzender des Gremiums niedergelegt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Saarbrücken vom 23. Januar 2020 wurde Peter Prinz Wittgenstein bis zur nachfolgenden gesetzmäßigen Wahl in den Aufsichtsrat bestellt. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden durch den Aufsichtsrat hat der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Ralf Runge, satzungs- und gesetzesgemäß die Aufgaben des Vorsitzenden wahrgenommen. Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat Herrn Dr. Alexander von Boch-Galhau mit Wirkung zum 15. Januar 2020 als neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Damit endete der kommissarische Vorsitz des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Ralf Runge.

Die Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Villeroy & Boch AG, Frau Prof. Dr. Annette G. Köhler, hat mit Wirkung zum 29. Februar 2020 ihr Amt als Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzende des Prüfungsausschusses niedergelegt. Als ihre Nachfolgerin wurde Frau Susanne Heckelsberger durch Beschluss des Amtsgerichts Saarbrücken mit Wirkung ab dem 1. Juli 2020 zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.

Herr Dietmar Langenfeld hat sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats der Villeroy & Boch AG zum 30. Juni 2020 niedergelegt. Zum 1. Juli 2020 folgte ihm sein gewähltes Ersatzmitglied Herr Thomas Scherer in den Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat Herr Georg Lörz mit Wirkung ab dem 1. August 2020 zum Vorstand Bad und Wellness berufen. Er folgt damit auf Herr Andreas Pfeiffer, der zum 31. Juli 2020 einvernehmlich aus dem Vorstand ausschied. Der Aufsichtsrat der Villeroy & Boch AG hat zudem die Verlängerung des Vorstandsmandats von Herr Dr. Markus Warncke beschlossen.

19. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bis zur Freigabe des Zwischenberichts wurden keine wesentlichen Ereignisse bekannt.

Mettlach, den 14. Oktober 2020

Der Vorstand

FINANZKALENDER

30. Oktober 2020 Hauptversammlung der Villeroy & Boch AG für das Geschäftsjahr 2019
17. Februar 2021 Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2020
26. März 2021 Hauptversammlung der Villeroy & Boch AG für das Geschäftsjahr 2020
22. April 2021 Bericht über die ersten drei Monate 2021

Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Zwischenberichtes der Übersetzung vor. Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Prozentangaben erfolgen grundsätzlich in gerundeten Wertangaben. Dieser Zwischenbericht sowie weitere Informationen stehen auch im Internet unter www.villeroyboch-group.com zum Download zur Verfügung.