![]() Villeroy & Boch AGMettlachVilleroy & Boch Zwischenbericht Q3 2025Finanzbericht 1. Januar bis 30. September 2025
(1)
Nettovermögensrendite zum 31.12.2024 Der vorliegende Finanzbericht beinhaltet einen verkürzten Konzernzwischenabschluss
und einen Konzernzwischenlagebericht. Wertpapier-Kenn-Nummern: 765 720, 765 723 ISIN: DE0007657207, DE0007657231 KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTRAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNSDie Erläuterungen zu den Grundlagen des Konzerns innerhalb des Konzernlageberichts
2024 gelten unverändert. WIRTSCHAFTSBERICHTDie wirtschaftlichen RahmenbedingungenDie weltwirtschaftliche Konjunktur war durch die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten,
insbesondere die geopolitischen Konflikte, geprägt. Die Androhung von Zöllen regte
die weltwirtschaftliche Aktivität zu Jahresbeginn an und führte zu vorgezogenen Lieferungen
in die Vereinigten Staaten. Die jüngst von einer Reihe von Ländern, darunter auch
die EU, getroffenen Handelsvereinbarungen mit den Vereinigten Staaten geben dem internationalen
Handel einen Rahmen und vergrößern so die Planungssicherheit. Damit verbunden wurde
allerdings ein deutlich höheres Zollniveau für die meisten Waren verankert, was weitere
Unsicherheiten für die Absatzmärkte bedeutet. In den Vereinigten Staaten verlor die Konjunktur zwischenzeitlich deutlich an Fahrt. Die chinesische Wirtschaft entwickelte sich aufgrund des Handelskonfliktes mit den
Vereinigten Staaten und der damit verbundenen ökonomischen Eintrübung auf niedrigem
Niveau. Ebenso hat sich die Konjunktur im Euroraum weiterhin verlangsamt, wobei insbesondere
die deutsche Wirtschaft auch durch strukturelle Probleme belastet ist. Im Unternehmensbereich Bad&Wellness beeinflusste die weiterhin rückläufige europäische
Wohnungsbaukonjunktur verbunden mit der generellen Investitionszurückhaltung auch
bei Renovierungen unsere Geschäftsentwicklung maßgeblich. Dies zeigte sich insbesondere
in Zentral- und Westeuropa. Dagegen konnte sich die Bautätigkeit in einigen Märken
in Süd- und Nordeuropa sowie in der Region Near-Middle-East verbessern, was sich positiv
auf unser Badgeschäft ausgewirkt hat. In Ägypten ging die Baukonjunktur infolge der
Abwertung des Ägyptischen Pfunds verbunden mit einer hohen Inflation deutlich zurück. Die Geschäftsentwicklung im Unternehmensbereich Dining&Lifestyle wurde durch die allgemeine
Kaufzurückhaltung der Privathaushalte geprägt. Dies war insbesondere in Europa spürbar. Geschäftsverlauf und Lage des Villeroy&Boch KonzernsAuf Basis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 bewertet der Vorstand der
Villeroy&Boch AG die wirtschaftliche Lage des Konzerns insgesamt als zufriedenstellend. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres erzielten wir einen Konzernumsatz (inkl.
Lizenzerlöse) in Höhe von 1.075,2 Mio € und lagen damit akquisitionsbedingt um 67,4
Mio € bzw. 6,7 % über dem Vorjahr (1.007,8 Mio €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass
im vergleichbaren Vorjahreszeitraum Umsatzbeiträge aus den erworbenen Gesellschaften
von Ideal Standard erst ab dem 1. März 2024 enthalten waren. Zudem waren im Vorjahr
die Umsatzerlöse der zum 31. Dezember 2024 entkonsolidierten Argent Australia Pty.
Ltd. inkludiert. Infolge der Ideal Standard Akquisition und der damit einhergehenden stärkeren Internationalisierung
des Villeroy&Boch Konzerns konnten wir vor allem in EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika)
eine Umsatzsteigerung von 10,6 % bzw. 92,1 Mio € erzielen. Diese erreichten wir vor
allem in Westeuropa (+29,9 Mio €/+11,3 %) und Südeuropa (+26,8 Mio €/+26,1 %). In
Near-Middle-East/Africa betrug das Umsatzwachstum 5,7 Mio € bzw. +15,5 %. In APAC (Asien-Pazifik) und Americas weisen wir einen Umsatzrückgang von -17,4 % aus,
der vor allem durch den Wegfall der Umsätze der entkonsolidierten Gesellschaft Argent
Australia Pty. Ltd. und der ökonomischen Eintrübung des chinesischen Markts begründet
ist. Der Auftragsbestand zum 30. September 2025 lag mit 158,7 Mio € unter dem Bestand zum
31. Dezember 2024 (172,0 Mio €). Der Auftragsbestand im Unternehmensbereich Bad&Wellness
betrug 128,1 Mio € gegenüber 150,5 Mio € zum 31. Dezember 2024. Der Auftragsbestand
im Unternehmensbereich Dining&Lifestyle betrug 30,6 Mio € (31. Dezember 2024: 21,5
Mio €), insbesondere bedingt durch die bereits getätigten Bestellungen unserer Geschäftskunden
für das Weihnachtsgeschäft. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 erzielten wir ein operatives EBIT
(Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von 65,1 Mio € und lagen damit leicht um
0,9 % über dem Vorjahr (64,5 Mio €). Aufgrund eines deutlich verbesserten nicht operativen Ergebnisses in Höhe von -24,5
Mio € (Vorjahr: -41,1 Mio €) lag das Konzern-EBIT mit 40,6 Mio € erheblich über dem
Vorjahr, das mit 23,4 Mio € abschloss. Das nicht operative Ergebnis beinhaltet hauptsächlich Sonderaufwendungen im Zusammenhang
mit der Ideal Standard Integration sowie der vorgesehenen Schließung unseres Wellness-Werkes
in Belgien. Im Vorjahr war insbesondere der Einmalaufwand aus zugeordneten Marktwerten
auf das erworbene Vorratsvermögen (-22,3 Mio €) und angefallene Transaktions- und
Integrationskosten (-13,0 Mio €) enthalten. Das Finanzergebnis lag mit -26,3 Mio € um -11,0 Mio € deutlich über dem Vorjahr (-15,3
Mio €). Haupttreiber dafür waren die höheren Finanzierungszinsen aus den gestiegenen
kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, insbesondere in Fremdwährung. Zudem ist zu
berücksichtigen, dass die Finanzaufwendungen der Ideal Standard Gesellschaften im
Vorjahr nur mit sieben Monaten in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeflossen waren. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte deutlich gesteigert werden und betrug 14,3 Mio
€ (Vorjahr: 8,1 Mio €). Die rollierende operative Nettovermögensrendite des Konzerns sank zum 30. September
2025 auf 9,8 % (31. Dezember 2024: 11,2 %). Ursächlich hierfür war die Steigerung
des rollierenden operativen Nettovermögens, was sich vor allem im Anlagevermögen widerspiegelt. Geschäftsverlauf und Lage der UnternehmensbereicheBad&WellnessDer Unternehmensbereich Bad&Wellness erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2025 einen Umsatz in Höhe von 865,6 Mio € und lag damit akquisitionsbedingt um 8,3
% über dem Vorjahr (799,5 Mio €). Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Umsatzentwicklung
in Ägypten stark durch negative Währungseinflüsse in Höhe von -6,9 Mio € beeinflusst
ist. Im Vorjahreszeitraum waren dabei die Umsatzbeiträge der erworbenen Ideal Standard
Gesellschaften ab dem 1. März 2024 sowie der australischen Tochtergesellschaft, die
zum 31. Dezember 2024 entkonsolidiert wurde, enthalten. Durch die Harmonisierung der Produktgruppen von Villeroy&Boch und Ideal Standard wurden
die Geschäftsfelder neu definiert. Diese sind: Sanitärkeramik und Küche, Armaturen
und Duschsysteme, Wellness, Badmöbel sowie Installationssysteme. Zwecks Vergleichbarkeit
wurden die Vorjahreswerte entsprechend angepasst. Wir konnten akquisitionsbedingt in fast allen Geschäftsfeldern ein Umsatzwachstum
erzielen, was sich insbesondere im Geschäftsfeld Armaturen und Duschsysteme (+37,9
Mio €) zeigte. Darüber hinaus konnten wir auch im Geschäftsfeld Sanitärkeramik und
Küche (+21,7 Mio €) ein deutliches Umsatzplus erreichen. Zu der Umsatzentwicklung
trugen auch unsere Neuheiten ALU+ und Antao sowie die Kollektionen i.life und Architectura
bei. Regional betrachtet zeigt sich das Umsatzwachstum vor allem in unserer Hauptregion
EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), wo wir eine Umsatzsteigerung von 13,4 % bzw. 93,6
Mio € erreichen konnten. Dagegen mussten wir in den Regionen APAC (Asien-Pazifik)
und Americas einen Umsatzrückgang von -26,9 % hinnehmen, was insbesondere mit der
ökonomischen Eintrübung in China sowie den im Vorjahr noch inkludierten Umsätzen der
Argent Australia Pty. Ltd. in Zusammenhang steht. Der Unternehmensbereich Bad&Wellness erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2025 einen operativen Gewinn (EBIT) von 52,5 Mio € (Vorjahr: 52,3 Mio €) und lag damit
auf Vorjahresniveau. Die rollierende operative Nettovermögensrendite verminderte sich trotz des verbesserten
operativen Ergebnisses insbesondere aufgrund der Erhöhung des rollierenden operativen
Nettovermögens auf 9,5 % (10,2 % zum 31. Dezember 2024). Dining&LifestyleDer Unternehmensbereich Dining&Lifestyle erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
2025 einen Umsatz in Höhe von 207,6 Mio € (Vorjahr: 206,2 Mio €). Darin enthalten
sind Lizenzerlöse in Höhe von 0,6 Mio € (Vorjahr: 3,3 Mio €). Die Umsatzerlöse ohne
Lizenzerlöse konnten um 2,0 % auf 207,0 Mio € gesteigert werden. Mit Blick auf unsere Vertriebskanäle ist die Umsatzentwicklung mit unseren stationären
Handelspartnern mit einer Umsatzsteigerung von 7,2 Mio € bzw. 11,0 % hervorzuheben.
Darüber hinaus konnten wir im Projektgeschäft für den Hotel- und Restaurantbereich,
in dem wir uns stark auf das gehobene Segment fokussiert haben, eine Umsatzsteigerung
von 2,3 Mio € bzw. 8,9 % erzielen. In unserer Hauptregion EMEA (Europa, Naher Osten,
Afrika) mussten wir einen Umsatzrückgang hinnehmen (-1,4 Mio € bzw. -0,8 %). Diesen
konnten wir teilweise durch die Steigerung der Umsatzerlöse in den Regionen APAC (Asien-Pazifik)
und Americas (+2,8 Mio € bzw. +7,0 %) kompensieren. Der Unternehmensbereich Dining&Lifestyle schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT)
von 12,6 Mio € ab und lag somit um 3,3 % über dem Vorjahr (Vorjahr: 12,2 Mio €). Die rollierende operative Nettovermögensrendite erhöhte sich hauptsächlich infolge
des gestiegenen rollierenden operativen Ergebnisses auf 36,6 % (32,1 % zum 31. Dezember
2024). KapitalstrukturZum 30. September 2025 hat sich unser Eigenkapital gegenüber dem Jahresende 2024 um
19,9 Mio € auf 344,8 Mio € vermindert. Zur Veränderung trugen hauptsächlich das erzielte
Periodenergebnis (+8,4 Mio €), die währungsbedingte Verminderung der Bewertungsrücklagen
(-5,3 Mio €) sowie die Ausschüttung der Dividende 2024 (-23,3 Mio €) bei. Die Eigenkapitalquote (inklusive Minderheitenanteile) ist infolgedessen von 20,9 %
zum Jahresende 2024 auf 19,9 % zum 30. September 2025 gesunken. InvestitionenIn den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 haben wir Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 27,1 Mio € getätigt (Vorjahr: 31,0 Mio
€). Davon entfielen 20,5 Mio € (Vorjahr: 26,7 Mio €) auf den Unternehmensbereich Bad&Wellness
sowie 6,6 Mio € (Vorjahr: 4,3 Mio €) auf den Unternehmensbereich Dining&Lifestyle. Im Unternehmensbereich Bad&Wellness lag der Investitionsfokus im Ausland, insbesondere
in unseren Produktionsstandorten in Bulgarien, Thailand sowie in Ungarn. Im Unternehmensbereich Dining&Lifestyle haben wir im Wesentlichen in die Produktionsanlagen
in Merzig bzw. Torgau sowie in die Modernisierung von eigenen Einzelhandelsgeschäften
investiert. Zum Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten in Höhe von 21,8 Mio € (Vorjahr: 12,7 Mio €). Der Anstieg gegenüber
dem Vorjahr resultiert aus dem Bestellobligo im Zusammenhang mit dem SAP S/4 HANA-Einführungsprojekt. NettoliquiditätDie zum 30. September 2025 bestehenden Kassen- und Bankguthaben in Höhe von 64,7 Mio
€ führten unter Berücksichtigung unserer Finanzverbindlichkeiten von 490,1 Mio € zu
einer Nettoliquidität von -425,4 Mio € (31. Dezember 2024: -370,2 Mio €). Der Anstieg
des Liquiditätsbedarfs resultiert aus der Ausschüttung der Dividende sowie dem Finanzierungsbedarf
des operativen Nettovermögens. Der Konzern verfügt zum 30. September 2025 über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien
in Höhe von 328,3 Mio €. BilanzstrukturZum Bilanzstichtag betrug unsere Bilanzsumme 1.731,0 Mio € gegenüber 1.747,9 Mio €
zum 31. Dezember 2024 und verminderte sich somit um 16,9 Mio €. Hervorzuheben ist, dass infolge des Verkaufs des nordeuropäischen Geschäfts der Marken
Gustavsberg und Vatette an die Oras Group Umgliederungen aus den lang- und kurzfristigen
Vermögenswerten sowie den lang- und kurzfristigen Schulden in die nach IFRS separat
vorgesehenen Bilanzpositionen vorgenommen wurden. Weitere Einzelheiten dazu finden
Sie in den Erläuterungen zu Tz. 8 "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" und "Schulden
im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" im Konzernanhang. Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der Bilanzsumme lag mit 51,3 % leicht unter
dem Vorjahr (31. Dezember 2024: 52,6 %). Das kurzfristige Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 61,3 Mio € gesunken.
Dies ist hauptsächlich auf die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(-30,8 Mio €) und der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen (-17,6 Mio €) zurückzuführen. Auch das kurzfristige Vermögen ist stark von den zuvor beschriebenen Umgliederungen
betroffen (siehe Tz. 8 des Konzernanhangs). Auf der Passivseite zeigten sich die größten Veränderungen gegenüber dem Jahresende
2024 bei den kurzfristigen Schulden (-19,2 Mio €) insbesondere aufgrund der Verminderung
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-33,2 Mio €) und der sonstigen
kurzfristigen Verbindlichkeiten (-14,9 Mio €), dem vor allem ein Anstieg der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten (+37,5 Mio €) gegenübersteht. Der Rückgang der langfristigen Schulden (-10,0 Mio €) ist hauptsächlich durch die
Verminderung der Pensionsrückstellungen (-6,2 Mio €) und der latenten Steuerschulden
(-3,3 Mio €) bedingt. Sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Schulden sind von den beschriebenen
Umgliederungen betroffen (siehe Tz. 8 des Konzernanhangs). RISIKO- UND CHANCENBERICHTDie im Konzernlagebericht 2024 beschriebenen Risiken und Chancen bestehen insgesamt
gesehen unverändert fort. Allerdings werden die gesamtwirtschaftlichen und konjunkturellen
Entwicklungen, auch verstärkt durch geopolitische Herausforderungen und die US-amerikanische
Zollpolitik, wichtiger und lassen branchenspezifische Risiken stärker in den Vordergrund
treten. Wir beobachten diese Entwicklung genau. Es erfolgt nach wie vor eine kontinuierliche,
fokussierte Überprüfung aller Risikofelder. Einzelne, bestandsgefährdende Risiken
sind aktuell nicht erkennbar. AUSBLICK FÜR DAS LAUFENDE GESCHÄFTSJAHRDas Marktumfeld bleibt nach wie vor von hoher Unsicherheit geprägt. Am 1. Oktober 2025 vollzogen wir den Verkauf des nordeuropäischen Geschäfts der Marken
Gustavsberg und Vatette an den finnischen Sanitärarmaturenhersteller Oras Group. Der
Vorstand der Villeroy&Boch AG konkretisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2025
infolge der sich bislang nicht erholenden Konjunktur in unseren Kernmärkten; erwartet
wird eine Steigerung des Konzernumsatzes im niedrigen einstelligen Prozent-Bereich
sowie ein operatives EBIT und eine rollierende operative Nettovermögensrendite, die
leicht unter dem Vorjahreswert liegen. Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden unverändert leicht
unter Vorjahresniveau erwartet. Mettlach, den 22. Oktober 2025
KONZERNBILANZ
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| Anhang Tz. | 30.09.2025 | 31.12.2024 | |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 400,1 | 404,8 | |
| Sachanlagen | 1 | 360,4 | 386,4 |
| Nutzungsrechte | 2 | 75,9 | 74,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 2,9 | 2,3 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 21,2 | 22,7 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3 | 27,4 | 28,3 |
| 887,9 | 919,0 | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 6 | 35,7 | 37,9 |
| Latente Steueransprüche | 93,2 | 92,8 | |
| 1.016,8 | 1.049,7 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 4 | 339,2 | 342,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5 | 188,0 | 218,8 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 3 | 8,2 | 12,3 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 6 | 26,1 | 23,0 |
| Ertragsteuerforderungen | 10,7 | 19,7 | |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 7 | 64,7 | 82,3 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 8 | 77,3 | - |
| 714,2 | 698,2 | ||
| Summe Vermögenswerte | 1.731,0 | 1.747,9 |
| Anhang Tz. | 30.09.2025 | 31.12.2024 | |
| Den Gesellschaftern der Villeroy & Boch AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital |
|||
| Gezeichnetes Kapital | 71,9 | 71,9 | |
| Kapitalrücklage | 195,7 | 195,6 | |
| Eigene Anteile | -12,7 | -12,8 | |
| Gewinnrücklagen | 188,2 | 203,0 | |
| Bewertungsrücklagen | 9 | -98,5 | -93,2 |
| 344,6 | 364,5 | ||
| Minderheitsanteile am Eigenkapital | 0,2 | 0,2 | |
| Summe Eigenkapital | 344,8 | 364,7 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Pensionsrückstellungen | 10 | 245,1 | 251,3 |
| Langfristige Personalrückstellungen | 10 | 11,9 | 11,9 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 11 | 47,9 | 49,6 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 12 | 330,3 | 330,3 |
| Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 13 | 59,2 | 57,7 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 14 | 5,5 | 5,9 |
| Latente Steuerschulden | 75,9 | 79,2 | |
| 775,8 | 785,9 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Kurzfristige Personalrückstellungen | 10 | 14,8 | 21,2 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 11 | 51,3 | 47,3 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 12 | 159,8 | 122,2 |
| Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 13 | 22,0 | 20,7 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 14 | 155,8 | 170,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 131,7 | 164,9 | |
| Ertragsteuerschulden | 42,8 | 50,3 | |
| Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen | |||
| Vermögenswerten | 32,2 | - | |
| 610,4 | 597,3 | ||
| Summe Schulden | 1.386,2 | 1.383,2 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 1.731,0 | 1.747,9 |
| Anhang Tz. | 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | |
| Umsatzerlöse | 15 | 1.075,2 | 1.007,8 |
| Einstandskosten der verkauften Waren | -669,1 | -635,6 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 406,1 | 372,2 | |
| Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten | 16 | -266,5 | -267,1 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -71,1 | -56,6 | |
| Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -28,1 | -25,4 | |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,2 | 0,3 | |
| Betriebliches Ergebnis (EBIT) | 40,6 | 23,4 | |
| Finanzergebnis | 17 | -26,3 | -15,3 |
| Ergebnis vor Steuern | 14,3 | 8,1 | |
| Ertragsteuern | 18 | -5,9 | -2,5 |
| Konzernergebnis | 8,4 | 5,6 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Die Aktionär:innen der Villeroy & Boch AG | 8,5 | 5,0 | |
| Minderheitsgesellschafter | -0,1 | 0,6 | |
| 8,4 | 5,6 | ||
| Ergebnis je Aktie | |||
| Ergebnis je Stammaktie | 0,30 | 0,16 | |
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 0,35 | 0,21 |
Verwässerungseffekte bestanden in der Berichtsperiode nicht.
| 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | |
| Konzernergebnis | 8,4 | 5,6 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | ||
| Marktwertänderungen aus Cashflow Hedges | -0,7 | 4,3 |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen | -2,7 | -5,8 |
| Latente Steuer auf Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | -0,4 | 0,6 |
| Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen | 0,0 | -2,6 |
| Gewinne und Verluste aus übrigen Wertänderungen | 0,0 | 0,2 |
| Latente Steuer auf Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | -1,4 | 0,7 |
| Summe Sonstiges Ergebnis | -5,2 | -2,6 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 3,2 | 3,0 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Die Aktionär:innen der Villeroy & Boch AG | 3,2 | 2,3 |
| Minderheitsgesellschafter | 0,0 | 0,7 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 3,2 | 3,0 |
| Anhang Tz. | 01.07.2025 - 30.09.2025 | 01.07.2024 - 30.09.2024 | |
| Umsatzerlöse | 15 | 349,4 | 360,5 |
| Einstandskosten der verkauften Waren | -219,8 | -227,6 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 129,6 | 132,9 | |
| Vertriebs-, Marketing- und Entwicklungskosten | 16 | -88,0 | -98,4 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -23,5 | -18,5 | |
| Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -16,2 | -7,1 | |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 0,2 | 0,1 | |
| Betriebliches Ergebnis (EBIT) | 2,1 | 9,0 | |
| Finanzergebnis | 17 | -11,2 | -6,4 |
| Ergebnis vor Steuern | -9,1 | 2,6 | |
| Ertragsteuern | 18 | 3,7 | -0,8 |
| Konzernergebnis | -5,4 | 1,8 | |
| Davon entfallen auf: | |||
| Die Aktionär:innen der Villeroy & Boch AG | -5,3 | 1,5 | |
| Minderheitsgesellschafter | -0,1 | 0,3 | |
| -5,4 | 1,8 |
| 01.07.2025 - 30.09.2025 | 01.07.2024 - 30.09.2024 | |
| Konzernergebnis | -5,4 | 1,8 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | ||
| Marktwertänderungen aus Cashflow Hedges | 1,8 | 0,9 |
| Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungen | 5,5 | -1,3 |
| Latente Steuer auf Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | - | -0,3 |
| Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionen | -0,4 | -1,4 |
| Gewinne und Verluste aus übrigen Wertänderungen | 0,1 | 0,1 |
| Latente Steuer auf Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden | -0,4 | 0,4 |
| Summe Sonstiges Ergebnis | 6,6 | -1,6 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 1,2 | 0,2 |
| Davon entfallen auf: | ||
| Die Aktionär:innen der Villeroy & Boch AG | 1,2 | -0,1 |
| Minderheitsgesellschafter | - | 0,3 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 1,2 | 0,2 |
| 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | |
| Konzernergebnis | 8,4 | 5,6 |
| Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 55,0 | 52,0 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | -11,7 | -13,5 |
| Ergebnis aus Anlageabgängen | 1,8 | -1,3 |
| Veränderung der Vorräte, Forderungen und sonstigen Aktiva | -13,5 | -47,2 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten, kurzfristigen Rückstellungen und sonstigen Passiva | -26,0 | -56,2 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen | 1,0 | 36,9 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 15,0 | -23,7 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -27,1 | -31,0 |
| Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte | -0,2 | -2,2 |
| Ausgaben für Akquisitionen abzüglich übernommener Zahlungsmittel | - | -414,6 |
| Investitionen in den Erwerb von assoziierten Unternehmen | - | -12,7 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von finanziellen Vermögenswerten | 0,9 | 0,4 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochterunternehmen und sonstigen Geschäftsbereichen | - | 10,6 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 0,9 | 3,5 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -25,5 | -446,0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Schuldscheindarlehen | - | 153,1 |
| Einzahlungen/Auszahlungen für die Aufnahme/Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | 37,6 | 51,0 |
| Tilgungsanteil der Leasingverbindlichkeiten | -21,5 | -19,6 |
| Einzahlungen aus der Ausgabe von eigenen Anteilen | 0,1 | 0,2 |
| Gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter | - | -0,5 |
| Gezahlte Dividende an Aktionär:innen der Villeroy & Boch AG | -23,3 | -27,2 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -7,1 | 157,0 |
| Summe der Cashflows | -17,6 | -312,7 |
| Zahlungsmittelbestand zum 01.01. | 82,3 | 374,4 |
| Gesamtveränderung des Zahlungsmittelbestandes | -17,6 | -312,7 |
| Zahlungsmittelbestand zum 30.09. | 64,7 | 61,7 |
| Den Gesellschaftern der Villeroy & Boch AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | ||||||
| Stand 0 1.01.2024 | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Anteile | Gewinnrücklagen | Bewertungsrücklagen | Summe |
| 71,9 | 194,7 | -13,9 | 225,4 | -93,7 | 384,4 | |
| Konzernergebnis | 5,0 | 5,0 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -2,7 | -2,7 | ||||
| Gesamtergebnis nach Steuern | 5,0 | -2,7 | 2,3 | |||
| Ausgabe von Mitarbeiteraktien | 0,1 | 0,0 | 0,1 | |||
| Dividendenausschüttung | -27,2 | -27,2 | ||||
| Stand 3 0.09.2024 | 71,9 | 194,8 | -13,9 | 203,2 | -96,4 | 359,6 |
| Stand 0 1.01.2025 | 71,9 | 195,6 | -12,8 | 203,0 | -93,2 | 364,5 |
| Konzernergebnis | 8,5 | 8,5 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -5,3 | -5,3 | ||||
| Gesamtergebnis nach Steuern | 8,5 | -5,3 | 3,2 | |||
| Ausgabe von Mitarbeiteraktien | 0,1 | 0,1 | 0,2 | |||
| Dividendenausschüttung | -23,3 | -23,3 | ||||
| Stand 3 0.09.2025 | 71,9 | 195,7 | -12,7 | 188,2 | -98,5 | 344,6 |
| Stand 0 1.01.2024 | Minderheitsanteile am Eigenkapital | Summe Eigenkapital |
| 3,8 | 388,2 | |
| Konzernergebnis | 0,6 | 5,6 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,1 | -2,6 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 0,7 | 3,0 |
| Ausgabe von Mitarbeiteraktien | 0,1 | |
| Dividendenausschüttung | -0,6 | -27,8 |
| Stand 3 0.09.2024 | 3,9 | 363,5 |
| Stand 0 1.01.2025 | 0,2 | 364,7 |
| Konzernergebnis | -0,1 | 8,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 0,1 | -5,2 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 0,0 | 3,2 |
| Ausgabe von Mitarbeiteraktien | 0,2 | |
| Dividendenausschüttung | -23,3 | |
| Stand 3 0.09.2025 | 0,2 | 344,8 |
| Bad & Wellness | Dining & Lifestyle | Überleitung/Sonstige | ||||
| 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | |
| Erlöse | ||||||
| Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kund:innen | 865,3 | 799,4 | 207,0 | 202,9 | - | - |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten | - | - | - | - | - | - |
| Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft | 0,3 | 0,1 | 0,6 | 3,3 | 2,0 | 2,1 |
| Umsatzerlöse | 865,6 | 799,5 | 207,6 | 206,2 | 2,0 | 2,1 |
| Ergebnis | ||||||
| Segmentergebnis | 52,5 | 52,3 | 12,6 | 12,2 | -24,5 | -41,1 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -26,3 | -15,3 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen und Abschreibungen | ||||||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | 20,5 | 26,7 | 6,6 | 4,3 | - | - |
| Zugänge Nutzungsrechte aus Leasing | 11,0 | 5,3 | 11,8 | 3,9 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagevermögen | 32,2 | 29,5 | 4,0 | 4,0 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing | 11,7 | 11,1 | 7,1 | 7,3 | - | - |
| Villeroy & Boch Konzern | ||
| 01.01.2025 - 30.09.2025 | 01.01.2024 - 30.09.2024 | |
| Erlöse | ||
| Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kund:innen | 1.072,3 | 1.002,3 |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten | - | - |
| Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft | 2,9 | 5,5 |
| Umsatzerlöse | 1.075,2 | 1.007,8 |
| Ergebnis | ||
| Segmentergebnis | 40,6 | 23,4 |
| Finanzergebnis | -26,3 | -15,3 |
| Ergebnis vor Steuern | 14,3 | 8,1 |
| Investitionen und Abschreibungen | ||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | 27,1 | 31,0 |
| Zugänge Nutzungsrechte aus Leasing | 22,8 | 9,2 |
| Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagevermögen | 36,2 | 33,5 |
| Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing | 18,8 | 18,4 |
| Vermögenswerte und Schulden | 30.09.2025 | 31.12.2024 | 30.09.2025 | 31.12.2024 | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Segmentvermögen | 1.208,6 | 1.215,5 | 205,3 | 195,9 | 317,1 | 336,5 |
| Segmentschulden | 338,3 | 352,0 | 96,4 | 95,9 | 9 51,5 | 935,3 |
| Operatives Nettovermögen (rollierend) | ||||||
| Operative Vermögenswerte (rollierend) | 1.237,1 | 1.122,2 | 186,7 | 186,1 | - | - |
| Operative Schulden (rollierend) | 335,4 | 356,9 | 88,3 | 83,2 | - | - |
| Operatives Nettovermögen (rollierend) | 901,7 | 765,3 | 98,4 | 102,9 | - | - |
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) * | ||||||
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) * | 85,4 | 78,2 | 36,1 | 33,0 | - 23,2 | -13,6 |
| Vermögenswerte und Schulden | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Segmentvermögen | 1.731,0 | 1.747,9 |
| Segmentschulden | 1.386,2 | 1.383,2 |
| Operatives Nettovermögen (rollierend) | ||
| Operative Vermögenswerte (rollierend) | 1.423,8 | 1.308,3 |
| Operative Schulden (rollierend) | 423,7 | 440,1 |
| Operatives Nettovermögen (rollierend) | 1.000,1 | 868,2 |
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) * | ||
| Rollierendes operatives Ergebnis (EBIT) * | 98,3 | 97,6 |
| Bad & Wellness | Dining & Lifestyle | Überleitung/Sonstige | ||||
| 01.07.2025 - 30.09.2025 | 01.07.2024 - 30.09.2024 | 01.07.2025 - 30.09.2025 | 01.07.2024 - 30.09.2024 | 01.07.2025 - 30.09.2025 | 01.07.2024 - 30.09.2024 | |
| Erlöse | ||||||
| Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kund:innen | 271,3 | 285,9 | 77,1 | 73,8 | - | - |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten | - | - | - | - | - | - |
| Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft | 0,3 | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,6 | 0,7 |
| Umsatzerlöse | 271,6 | 286,0 | 77,2 | 73,8 | 0,6 | 0,7 |
| Ergebnis | ||||||
| Segmentergebnis | 9,5 | 10,8 | 7,8 | 7,4 | -15,2 | -9,2 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -11,2 | -6,4 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen und Abschreibungen | ||||||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | 8,7 | 12,5 | 3,3 | 1,8 | - | - |
| Zugänge Nutzungsrechte aus Leasing | 2,3 | 1,3 | 3,7 | 1,9 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagevermögen | 10,7 | 12,9 | 1,4 | 1,3 | - | - |
| Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing | 3,8 | 4,5 | 2,3 | 2,5 | - | - |
| Villeroy & Boch Konzern | ||
| 01.07.2025 - 30.09.2025 | 01.07.2024 - 30.09.2024 | |
| Erlöse | ||
| Segmenterlöse aus Warenverkäufen an externe Kund:innen | 348,4 | 359,7 |
| Segmenterlöse aus Transaktionen mit anderen Segmenten | - | - |
| Segmenterlöse aus dem Lizenzgeschäft | 1,0 | 0,8 |
| Umsatzerlöse | 349,4 | 360,5 |
| Ergebnis | ||
| Segmentergebnis | 2,1 | 9,0 |
| Finanzergebnis | -11,2 | -6,4 |
| Ergebnis vor Steuern | -9,1 | 2,6 |
| Investitionen und Abschreibungen | ||
| Zugänge Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögenswerte | 12,0 | 14,3 |
| Zugänge Nutzungsrechte aus Leasing | 6,0 | 3,2 |
| Planmäßige Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagevermögen | 12,1 | 14,2 |
| Planmäßige Abschreibungen der Nutzungsrechte Leasing | 6,1 | 7,0 |
Die Villeroy&Boch AG mit Sitz in Mettlach, Saaruferstraße 1-3, ist eine börsennotierte
Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts
Saarbrücken unter der Nummer 63610 eingetragen. Die Villeroy&Boch AG übt die Funktion
der Muttergesellschaft des Villeroy&Boch Konzerns aus. Der Villeroy&Boch Konzern ist
ein international führender Keramikhersteller. Als umfassender Lifestyle-Anbieter
unterteilt sich unser operatives Geschäft in die beiden Unternehmensbereiche Bad&Wellness
sowie Dining&Lifestyle. Die Börsennotierung der Villeroy&Boch AG erfolgt im Prime
Standard der Deutschen Börse AG.
Der vorliegende Finanzbericht umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis zum 30.
September 2025. Hinsichtlich der Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu
berücksichtigen, dass die zum 29. Februar 2024 erworbenen Ideal Standard Gesellschaften
im Vorjahreszeitraum nur mit sieben Monaten in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeflossen
sind.
Er wurde nach Beratung des Vorstands mit dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats am
22. Oktober 2025 zur Veröffentlichung freigegeben. Seine Erstellung erfolgte unter
Berücksichtigung des § 315e HGB nach den vom International Accounting Standards Board
(IASB) herausgegebenen IFRS® Accounting Standards (im Folgenden "IFRS Accounting Standards"),
wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Eine Prüfung bzw. eine Durchsicht
des vorliegenden, verkürzten Quartalsfinanzberichts durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ist nicht erfolgt. Nach Ansicht des Vorstands wird mit dem präsentierten Finanzbericht
eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung der Vermögens-, Finanz-und
Ertragslage erzielt. Der Finanzbericht enthält einen verkürzten Konzernzwischenabschluss
mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben. Aus diesem Grund sollte er im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 gelesen werden. Dieser kann über den
Investor-Relations-Bereich der Internet-Seite www.villeroyboch-group.com abgerufen
werden.
Die im Konzernabschluss 2024 beschriebenen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden
wurden im Berichtszeitraum um die durch die EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2025
verpflichtend anzuwendenden Rechnungslegungsstandards erweitert. Alle Änderungen hatten
keine bzw. keine materiellen Auswirkungen auf diesen Quartalsfinanzbericht.
Weitere Erläuterungen zum Verlauf der ersten neun Monate 2025 finden Sie im vorstehenden
Wirtschaftsbericht.
Der Konsolidierungskreis des Villeroy&Boch Konzerns umfasst zum 30. September 2025
insgesamt 91 Unternehmen (31.12.2024: 92 Unternehmen).
Zur Optimierung der Konzernstruktur wurde die Villeroy&Boch OOO, Russland, am 6. Mai
2025 sowie die Villeroy&Boch Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur, am 5. Juni 2025 liquidiert.
Am 12. August 2025 wurden 100 % der Anteile an der Villeroy&Boch Sweden AB erworben.
Drei Gesellschaften werden aufgrund ihres unwesentlichen Einflusses auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Villeroy&Boch Konzerns unverändert als nicht konsolidierte
Gesellschaften bilanziert.
In der Hauptversammlung am 9. Mai 2025 wurde die vom Aufsichtsrat und Vorstand der
Villeroy&Boch AG vorgeschlagene Dividende von 0,85 € je Stamm-Stückaktie und 0,90
€ je VorzugsStückaktie beschlossen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividendenzahlung
für das Stammkapital von 12,0 Mio € (Vorjahr: 14,0 Mio €) und für das Vorzugskapital
von 11,3 Mio € (Vorjahr: 13,1 Mio €). Die Auszahlung erfolgte am 14. Mai 2025. Zum
Ausschüttungszeitpunkt hielt der Villeroy&Boch Konzern 1.429.614 (Vorjahr: 1.555.820)
eigene Vorzugs-Stückaktien. Diese waren nicht dividendenberechtigt.
Im Unternehmensbereich Dining&Lifestyle wird regelmäßig durch das Weihnachtsgeschäft
im vierten Quartal ein höherer Umsatz und höheres operatives Ergebnis erwartet als
in den übrigen Quartalen.
Im Berichtszeitraum wurden Sachanlagen in Höhe von 22,6 Mio € (Vorjahr: 29,6 Mio €)
angeschafft.
Der Investitionsfokus des Unternehmensbereichs Bad&Wellness lag im Ausland und hier
insbesondere in den Standorten Bulgarien, Thailand und Ungarn.
Der Unternehmensbereich Dining&Lifestyle investierte im Wesentlichen in die Modernisierung
der Produktionsanlagen in Merzig und Torgau. Des Weiteren wurde in die Modernisierung
unserer eigenen Einzelhandelsgeschäfte investiert.
Die planmäßigen Abschreibungen betrugen 29,7 Mio € (Vorjahr: 27,6 Mio €). Zum Berichtszeitpunkt
hatte der Villeroy&Boch Konzern Verpflichtungen zum Erwerb von Sachanlagen in Höhe
von 7,8 Mio € (per 31.12.2024: 7,5 Mio €).
Die aktivierten Nutzungsrechte stiegen im Berichtszeitraum um 1,4 Mio € auf 75,9 Mio
€. Diese Veränderung basiert im Wesentlichen auf Zugängen in Höhe von 22,8 Mio € (Vorjahr:
9,2 Mio €), gegenläufigen planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 18,8 Mio € (Vorjahr:
18,4 Mio €), sowie Abgängen zu Buchwerten in Höhe von 1,0 Mio € (Vorjahr: 0,0 Mio
€). Der Aufwand aus kurzfristigen ImmobilienLeasingverhältnissen betrug 3,3 Mio €
(Vorjahr: 1,9 Mio €) sowie 4,0 Mio € (Vorjahr: 4,4 Mio €) aus variablen Mietzahlungen
aus Immobilien-Leasing. Für die übrigen kurzfristigen Leasingverhältnisse und das
Leasing von geringwertigen Vermögenswerten wurden 3,8 Mio € (Vorjahr: 5,6 Mio €) aufgewendet.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte umfassen:
| in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Kautionen | 0,6 | 0,3 |
| Marktwerte von Sicherungsinstrumenten | 2,4 | 3,2 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 6,4 | 8,8 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 8,2 | 12,3 |
| Kautionen | 4,7 | 4,9 |
| Marktwerte von Sicherungsinstrumenten | 1,7 | 2,3 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 13,8 | 13,9 |
| Wertpapiere | 1,6 | 1,6 |
| Beteiligungen | 2,1 | 2,1 |
| Ausleihungen | 1,1 | 1,1 |
| Anteile an nicht konsolidierten, verbundenen Gesellschaften | 2,4 | 2,4 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 27,4 | 28,3 |
Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte sanken im Berichtszeitraum um 4,1 Mio
€ auf 8,2 Mio €. Ebenso sanken die langfristigen finanziellen Vermögenswerte um 0,9
Mio € auf 27,4 Mio €. Wesentliche Ursache für den Rückgang der lang- und kurzfristigen
finanziellen Vermögenswerte ist die Umgliederung von 1,9 Mio € an übrigen finanziellen
Vermögenswerten in die Position "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" (vgl. Tz.
8).
Die Vorräte bestehen zum Bilanzstichtag aus:
| in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 41,8 | 50,9 |
| Unfertige Erzeugnisse | 57,2 | 54,8 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 240,2 | 236,4 |
| Summe Vorräte | 339,2 | 342,1 |
Die Wertberichtigungen auf Vorräte sind im Berichtszeitraum um 3,9 Mio € auf insgesamt
56,2 Mio € angestiegen. Aus den Vorräten wurden 23,1 Mio € an Vorräten in die Position
"Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" umgegliedert (vgl. Tz. 8).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie folgt:
| nach Sitz der Kund:innen/in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Deutschland | 38,8 | 29,8 |
| Übriger Euroraum | 38,9 | 79,5 |
| Sonstiges Ausland | 120,5 | 120,9 |
| Bruttobuchwert Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 198,2 | 230,2 |
| Wertberichtigung auf Grund der erwarteten Verluste (Stufe 1) | -1,4 | -2,0 |
| Wertberichtigung auf Grund von objektiven Hinweisen (Stufe 2) | -8,8 | -9,4 |
| Wertberichtigungen | -10,2 | -11,4 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 188,0 | 218,8 |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Berichtszeitraum um 30,8
Mio € auf 188,0 Mio €. Wesentliche Ursache für den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen ist die Umgliederung von Forderungen in Höhe von 21,8 Mio € in die
Position "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" (vgl. Tz. 8).
Im Berichtszeitraum veränderten sich die lang- und kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte
wie folgt:
| in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 | ||
| kurzfristig | langfristig | kurzfristig | langfristig | |
| Sonstige Steuerforderungen | 8,4 | - | 6,2 | - |
| Geleistete Anzahlungen | 3,0 | - | 4,1 | - |
| Nettopensionsvermögen | - | 35,7 | - | 37,9 |
| Vertragsvermögenswerte | 0,1 | - | 0,3 | - |
| Rechnungsabgrenzung | 14,6 | - | 12,4 | - |
| Summe sonstige Vermögenswerte | 26,1 | 35,7 | 23,0 | 37,9 |
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 3,1 Mio € auf 26,1 Mio € an. Grund hierfür
sind im Wesentlichen die gestiegenen Rechnungsabgrenzungen für Versicherungen und
IT-Kosten. Die langfristigen Vermögenswerte sanken um 2,2 Mio € auf 35,7 Mio €. Insgesamt
wurden langfristige sonstige Vermögenswerte in Höhe von 0,5 Mio € und kurzfristige
sonstige Vermögenswerte in Höhe von 0,2 Mio € in die Position "Zur Veräußerung gehaltene
Vermögenswerte" umgegliedert (vgl. Tz. 8).
| in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Kassenbestand inkl. Schecks | 0,3 | 0,3 |
| Guthaben auf laufenden Konten bei Kreditinstituten | 63,3 | 52,5 |
| Kurzfristige Einlagen bei Kreditinstituten | 1,1 | 29,5 |
| Summe Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 64,7 | 82,3 |
Die Verminderung der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen um 17,6 Mio € basiert
im Wesentlichen auf der Dividendenzahlung der Villeroy&Boch AG über 23,3 Mio €. Die
Zahlungsmittel und Einlagen werden ausschließlich kurzfristig bei Banken mit hoher
Bonität gehalten, die überwiegend einem Einlagensicherungssystem angehören. Es wurden
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen in Höhe von 7,8 Mio € in die Position "Zur
Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" umgegliedert (vgl. Tz. 8).
Der Villeroy&Boch Konzern und der finnische Sanitärarmaturenhersteller Oras Group
unterzeichneten am 11. Juli 2025 eine Vereinbarung über die Übernahme des nordeuropäischen
Geschäfts der Marken Gustavsberg und Vatette durch die Oras Group. Die Transaktion
umfasst beide Marken und alle mit diesen verbundenen Aktivitäten in Nordeuropa im
Segment Bad&Wellness, einschließlich der Produktionsstätte und des Logistikzentrums
in Schweden. Dementsprechend werden die betroffenen Vermögenswerte und Schulden zum
30.09.2025 als Veräußerungsgruppe dargestellt.
Der Abschluss der Transaktion erfolgte am 1. Oktober 2025. Für den Villeroy&Boch Konzern
stellt der Verkauf einen wichtigen Schritt zur Straffung seines Markenportfolios und
seines Geschäfts dar, um sich gezielt auf seine beiden globalen Marken Villeroy&Boch
und Ideal Standard zu konzentrieren.
Zum Stichtag umfasst die Veräußerungsgruppe die nachstehenden Vermögenswerte und Schulden:
| in Mio € | 30.09.2025 |
| Anlagevermögen | 19,7 |
| Vorräte | 23,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 21,8 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 4,9 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 7,8 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 77,3 |
| Sonstige Rückstellungen | 4,0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 19,7 |
| Leasingverbindlichkeiten | 0,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7,6 |
| Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 32,2 |
Bisher wurde der auf die Veräußerungsgruppe entfallende Goodwill nicht in der obenstehenden
Tabelle berücksichtigt, da hier noch kein finaler Wert vorliegt.
Es sind kumulative Erträge und Aufwendungen, die in Verbindung mit der Veräußerungsgruppe
stehen, in Höhe von 2,5 Mio € im sonstigen Ergebnis enthalten. Weiterhin sind in der
Bewertungsrücklage des Eigenkapitals Beträge in Höhe von 7,8 Mio. € enthalten die
auf die Veräußerungsgruppe entfallen.
Die Bewertungsrücklagen umfassen die Rücklagen des "sonstigen Ergebnisses":
| in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
| Posten, die in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | ||
| Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Konzerngesellschaften | -11,5 | -26,3 |
| Währungsumrechnung von als Nettoinvestitionen klassifizierten, langfristigen Darlehen an ausländische Konzerngesellschaften | -24,7 | -7,1 |
| Marktwertänderungen aus Cashflow Hedges | 2,4 | 3,1 |
| Übrige Bewertungserfolge | - | 0,0 |
| Latente Steuer auf diese Kategorie | -1,0 | -0,6 |
| Zwischensumme (a) | -34,8 | -30,9 |
| Posten, die nicht in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden: | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen | -93,0 | -93,0 |
| Übrige Bewertungserfolge | 0,9 | 0,9 |
| Latente Steuer auf diese Kategorie | 28,4 | 29,8 |
| Zwischensumme (b) | -63,7 | -62,3 |
| Summe Bewertungsrücklagen [(a)+(b)] | -98,5 | -93,2 |
Die Veränderung der Bewertungsrücklagen resultiert vorwiegend aus erfolgsneutralen
Währungseffekten aus verschiedenen Währungen, wobei die wesentlichen Effekte aus dem
Britischen Pfund und dem Amerikanischen Dollar resultieren.
Die Pensionsrückstellungen haben sich insgesamt um 6,2 Mio € verringert, weil die
üblichen Auszahlungen die notwendigen Zuführungen übersteigen. Die langfristigen Personalrückstellungen
haben sich dagegen in der Berichtsperiode nicht verändert. Die Veränderung der kurzfristigen
Personalrückstellungen ist vorwiegend durch die Auszahlung der variablen Vergütungen
des Jahres 2024 bedingt. Zusätzlich wurden 0,6 Mio € an Personalrückstellungen in
die "Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" umgegliedert
(vgl. Tz. 8).
Die sonstigen langfristigen Rückstellungen haben sich in der Berichtsperiode nur unwesentlich
verändert. Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stiegen im Wesentlichen aufgrund
von neu gebildeten Restrukturierungsrückstellungen für die geplante Schließung unseres
Wellness-Werkes in Belgien. Zusätzlich wurden 3,4 Mio € an sonstigen Rückstellungen
in die "Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" umgegliedert
(vgl. Tz. 8).
Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten haben sich im Berichtszeitraum nicht verändert.
Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten stiegen infolge des üblichen Finanzierungsbedarfs
des operativen Nettovermögens durch kurzfristige Kreditaufnahmen um 37,6 Mio € auf
159,8 Mio €.
Im Berichtzeitraum stiegen die lang- und kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten um
2,8 Mio € auf 81,2 Mio €. Dabei stehen einem Rückgang aus geleisteten Tilgungen in
Höhe von -21,5 Mio € (Vorjahr: -19,6 Mio €) Zugänge aus neu abgeschlossenen Leasingverträgen
in Höhe von 22,8 Mio € (Vorjahr: 9,2 Mio €) gegenüber. Die Zinsaufwendungen für die
geleasten Nutzungsrechte betrugen im Berichtszeitraum wie im Vergleichszeitraum 2,5
Mio € (Vorjahr: 2,6 Mio €). Aus den Leasingverbindlichkeiten wurden 0,9 Mio € in die
"Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" umgegliedert
(vgl. Tz. 8).
Die lang- und kurzfristigen übrigen Verbindlichkeiten umfassen die folgenden Positionen:
| in Mio € | 30.09.2025 | 31.12.2024 | ||
| kurzfristig | langfristig | kurzfristig | langfristig | |
| Bonusverbindlichkeiten (a) | 77,5 | - | 98,5 | - |
| Marktwerte von Sicherungsinstrumenten | 1,2 | 0,4 | 2,0 | 0,4 |
| Verbindlichkeiten gegen nicht konsolidierte, verbundene Gesellschaften | 2,9 | - | 2,9 | - |
| Übrige Verbindlichkeiten | 11,9 | 5,1 | 10,9 | 5,2 |
| Summe finanzielle Verbindlichkeiten | 93,5 | 5,5 | 114,3 | 5,6 |
| Personalverbindlichkeiten (a) | 42,7 | - | 37,4 | - |
| Sonstige Steuerverbindlichkeiten | 12,8 | - | 14,3 | - |
| Vertragsverbindlichkeiten | 5,6 | - | 4,1 | - |
| Rechnungsabgrenzung | 1,2 | - | 0,6 | 0,3 |
| Summe sonstige Verbindlichkeiten | 62,3 | - | 56,4 | 0,3 |
| Summe Buchwert | 155,8 | 5,5 | 170,7 | 5,9 |
(a)
Saisonal bedingte Veränderung
Aus den sonstigen Verbindlichkeiten wurden 16,5 Mio € in die "Schulden im Zusammenhang
mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten" umgegliedert (vgl. Tz. 8). Hiervon
waren im Wesentlichen Personal- und Bonusverbindlichkeiten betroffen.
Die Umsatzerlöse werden in der Segmentberichterstattung aufgegliedert.
In diesem Posten sind im Berichtszeitraum folgende Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung enthalten:
| in Mio € | 2025 | 2024 | ||
| 1.-3. Quartal | 3. Quartal | 1.-3. Quartal | 3. Quartal | |
| Bad & Wellness | -16,1 | -5,5 | -17,3 | -8,2 |
| Dining & Lifestyle | -3,7 | -1,3 | -3,8 | -1,4 |
| Summe Forschungs- und Entwicklungskosten | -19,8 | -6,8 | -21,1 | -9,6 |
Das Finanzergebnis gliedert sich wie folgt auf:
| in Mio € | 2025 | 2024 | ||
| 1.-3. Quartal | 3. Quartal | 1.-3. Quartal | 3. Quartal | |
| Finanzaufwendungen | -29,4 | -14,3 | -13,9 | -6,4 |
| Finanzaufwendungen aus Leasing | -2,5 | -0,8 | -2,6 | -0,9 |
| Zinsaufwendungen aus Rückstellungen (Pensionen) | -5,2 | -2,0 | -4,4 | -1,6 |
| Finanzerträge | 10,8 | 5,9 | 5,6 | 2,5 |
| Summe Finanzergebnis | -26,3 | -11,2 | -15,3 | -6,4 |
Das Finanzergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,0 Mio € auf 26,3 Mio €. Grund
hierfür sind die höheren Finanzierungszinsen aus den gestiegenen kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten,
insbesondere in Fremdwährung. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Finanzaufwendungen
der Ideal Standard Gesellschaften im Vorjahr nur mit sieben Monaten in die Gewinn-
und Verlustrechnung eingeflossen waren.
Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands sind:
| in Mio € | 2025 | 2024 | ||
| 1.-3. Quartal | 3. Quartal | 1.-3. Quartal | 3. Quartal | |
| Tatsächliche Ertragssteuern | -6,7 | 3,6 | -11,2 | -7,9 |
| Latente Steuern | 0,8 | 0,1 | 8,7 | 7,1 |
| Summe Ertragssteuern | -5,9 | 3,7 | -2,5 | -0,8 |
Im Berichtszeitraum wurden keine Verträge von materieller Bedeutung mit nahestehenden
Unternehmen und Personen abgeschlossen. Das Transaktionsvolumen mit nahestehenden
Unternehmen und Personen sowie mit nicht konsolidierten verbundenen Gesellschaften
bewegt sich zeitanteilig nahezu auf einem vergleichbaren Niveau wie im Konzernabschluss
2024. Grundsätzlich erfolgen alle Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen.
Frau Anna Engfer hat ihr Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats der Villeroy&Boch AG
zum 31. Januar 2025 niedergelegt. Ab dem 26. Februar 2025 folgt ihr Frau Alexandra
Krieger als gerichtlich bestelltes Mitglied in den Aufsichtsrat.
Der Villeroy&Boch Konzern und der finnische Sanitärarmaturenhersteller Oras Group
unterzeichneten am 11. Juli 2025 eine Vereinbarung über die Übernahme des nordeuropäischen
Geschäfts der Marken Gustavsberg und Vatette durch die Oras Group. Als wesentliche
Transaktion nach dem Bilanzstichtag ist der Abschluss dieser Transaktion zum 1. Oktober
2025 zu nennen. Darüber hinaus wurden bis zur Freigabe des Finanzberichts keine weiteren
wesentlichen Ereignisse bekannt.
Mettlach, den 22. Oktober 2025
Der Vorstand
| 19. März 2026 | Bilanzpressekonferenz zum Geschäftsjahr 2025 |
| 8. Mai 2026 | Hauptversammlung der Villeroy&Boch AG |
Dieser Finanzbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Bei Abweichungen
geht die deutsche Fassung des Finanzberichtes der Übersetzung vor. Aufgrund von Rundungen
können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von
Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Prozentangaben erfolgen grundsätzlich
in gerundeten Wertangaben. Dieser Finanzbericht sowie weitere Informationen stehen
auch im Internet unter www.villeroyboch-group.com zum Download zur Verfügung.