![]() Vita 34 AGLeipzigZwischenbericht zum 30.09.2015Konzern-ZwischenlageberichtGrundlagen des KonzernsGeschäftsmodellDie im Jahr 1997 gegründete Vita 34 ist heute mit rund 143.000 Stammzelldepots die
größte Stammzellbank im deutschsprachigen Raum und die zweitgrößte private Nabelschnurblutbank
in Europa. Das Unternehmen agiert in den zwei Geschäftsbereichen "Stammzellbanking"
und "Biotechnologie" und ist über Tochtergesellschaften und Kooperationspartner neben
Deutschland in weiteren 22 Ländern in Europa und weltweit tätig. Als Komplettanbieter im Bereich Stammzellbanking deckt Vita 34 die gesamte Wertschöpfungskette
ab. Die Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards hat für das unternehmerische
Handeln von Vita 34 äußerste Priorität: im Bereich der Entnahmelogistik, bei der Aufbereitung
und dauerhaften Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe sowie bei der fachgerechten
Abgabe von Stammzellpräparaten für die medizinische Anwendung. Die eingelagerten Stammzelldepots dienen der Gesundheitsvorsorge und stehen über viele
Jahrzehnte für eine Anwendung, unter anderem bei einer Therapie von Autoimmunerkrankungen,
Stoffwechselstörungen oder Hirnschäden zur Verfügung. In der regenerativen Medizin
bietet der Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe darüber hinaus
erhebliches Potenzial, Gewebe und Organfunktionen wiederherstellen zu können. Vita 34 zeichnet sich durch eine Vielzahl von Genehmigungen und intensive Forschungsaktivitäten
aus. So verfügt Vita 34 als einzige private Stammzellbank in Deutschland zusätzlich
zur Erlaubnis zur Abgabe von Nabelschnurblut an das eigene Kind über:
Vita 34 beteiligt sich aktiv an der angewandten Stammzellforschung, um die medizinischen
Einsatzmöglichkeiten von Nabelschnurblutstammzellen zu untersuchen und neue Zellprodukte
zu entwickeln. Dazu arbeitet Vita 34 mit renommierten Forschungsinstituten und Universitäten
in ganz Deutschland zusammen. Mit der Lagerung von unterschiedlichem Stammzellmaterial
möchte Vita 34 Qualitätsstandards für eine spätere Nutzung etablieren und die Funktionsweise
von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe weiter erforschen. So eröffnet sich
Vita 34 das Potenzial, raschen Zugang zu innovativen Produkten im Stammzellbereich
zu erlangen. Unternehmensstruktur![]() UnternehmensstrukturInsgesamt wurden zum 30. September 2015 im Konzern-Zwischenabschluss der Vita 34 AG
zehn Unternehmen einbezogen und entsprechend voll konsolidiert. Als börsennotierte
Muttergesellschaft des Konzerns hält die Vita 34 AG eine jeweils 100-prozentige Beteiligung
an der VITA 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H. (Österreich), der Novel Pharma
S.L. (Spanien) sowie der VITA 34 Slovakia, s.r.o. (Slowakei). Über die Novel Pharma
S.L. (Spanien) hält Vita 34 88 Prozent an Secuvita S.L. (Spanien). Daneben besteht
eine 75,24-prozentige Beteiligung an der stellacure GmbH (Deutschland). Mit der 35-prozentigen
Beteiligung an der AS "Imunolita" (Litauen) und der 30-prozentigen Beteiligung an
der Bio Save d.o.o. (Serbien) hat Vita 34 die Stimmrechtsmehrheit in den Tochtergesellschaften.
Weiterhin hält Vita 34 über die Beteiligung an der Bio Save d.o.o. Anteile an deren
Tochtergesellschaften: 100 Prozent an Izvorna Celica d.o.o. (Slowenien) und 51 Prozent
an Bio Save (Montenegro). Auf die Konsolidierung der indirekten Beteiligung in Höhe
von 35 Prozent an Bio Save d.o.o. (Bosnien-Herzegowina) at equity wird aus Wesentlichkeitsgründen
verzichtet. Vita 34 auf dem Internationalen MarktEin wesentlicher Bestandteil der Unternehmenstätigkeit ist das Auslandsgeschäft über
Tochtergesellschaften und Kooperationspartner. Vita 34 hat die Aktivitäten auf dem
internationalen Markt in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und eine
Vertriebsallianz in weiten Teilen Europas entwickelt. Zum Ende des Berichtszeitraums
ist Vita 34 neben Deutschland in insgesamt 22 Ländern in Europa und weltweit tätig. Vita 34 stellt ihren europäischen Kooperationspartnern einen umfassenden Service zur
Verfügung. Dieser umfasst das von Vita 34 entwickelte Entnahmepaket und die Aufbereitung
der Stammzelldepots für die dauerhafte Lagerung in den Kryotanks in Leipzig. Internationale Präsenz - Die Vita 34 Family![]() Ziele und StrategieFür eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung hat Vita 34 eine Wachstumsstrategie
mit drei Wachstumskernen definiert: Stärkung der Marktführerschaft, weitere Produktentwicklungen
und forcierter Ausbau von Forschung und Entwicklung. Über anorganisches Wachstum sowie
die Erschließung neuer Märkte, Dienstleistungen und Produktfelder will Vita 34 eine
nachhaltige Umsatz- und Ertragsentwicklung generieren. Nähere Informationen zu den
einzelnen Wachstumskernen sind im Abschnitt "Ziele und Strategie" des Geschäftsberichts
der Vita 34 AG vom 26. März 2015 zu finden. Dieser kann auf der Website von Vita 34
eingesehen werden (www.vita34group.de). Steuerungssystem und LeistungsindikatorenZur konzerninternen Steuerung des Unternehmens dienen dem Vorstand der Vita 34 die
nachfolgenden Kennzahlen: Gesamtleistung, Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA), EBITDA-Marge und Eigenkapitalquote. Die Entwicklung der Steuerungsgrößen
im Hinblick auf definierte Zielwerte wird auf jährlicher Basis berichtet. Nähere Informationen
hierzu sind im Abschnitt "Steuerungssystem und Leistungsindikatoren" des Geschäftsberichts
der Vita 34 AG vom 26. März 2015 zu finden. Dieser kann auf der Webseite von Vita
34 eingesehen werden (www.vita34group.de). WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene RahmenbedingungenVita 34 hat über Tochtergesellschaften sowie Vertriebs- und Kooperationspartner die
Geschäftstätigkeit auf dem internationalen Markt -insbesondere dem europäischen Markt
-in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Das konjunkturelle Umfeld in
Europa und insbesondere in den wichtigsten Zielmärkten hat daher Einfluss auf die
Geschäftsaktivitäten. Trotz der Wachstumsschwäche in den Schwellenländern hat sich die konjunkturelle Lage
im Euroraum im bisherigen Jahresverlauf weiter gefestigt. So legte das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) im Euroraum im zweiten Quartal 2015 um 0,4 Prozent zu (Q1 2015: +0,5 Prozent).
Die Konjunktur wird dabei unter anderem durch die niedrigen Zinsen und den vergleichsweise
geringen Außenwert des Euro gestützt. Entsprechend rechnen die Experten des Kieler
Instituts für Weltwirtschaft (IfW) mit einer weiterhin moderaten Entwicklung in der
zweiten Jahreshälfte 2015. Konkret erwartet das IfW eine Zunahme des BIP im Euroraum
um 1,5 Prozent für das Gesamtjahr 2015. Für die Jahre 2016 und 2017 dürfte das BIP
um 1,7 Prozent bzw. 2,0 Prozent zulegen. In Deutschland hat sich die konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr 2015 gefestigt
und auch in der zweiten Jahreshälfte ist die deutsche Wirtschaft trotz eines unruhigen
weltwirtschaftlichen Umfelds weiter auf Kurs. Für 2015 erwartet das IfW in Deutschland
eine Zunahme des BIP von 1,8 Prozent. Für das Jahr 2016 ist mit einer Zuwachsrate
von 2,1 Prozent zu rechnen. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank haben der anhaltende
Beschäftigungsaufbau und rückläufige Energiepreise das Einkommen der privaten Haushalte
in Deutschland vergrößert. Diese erhöhen das verfügbare Einkommen und sorgen für eine
gute Konsumkonjunktur. Vita 34 bietet mit der Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe eine private Gesundheitsvorsorge in einem äußerst dynamischen Umfeld mit stetig wachsendem Forschungsstand an. Indikator für das medizinische Potenzial von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe sind die zunehmende Anzahl an Studien sowie die Ergebnisse der Untersuchungen namhafter Wissenschaftler. Aktuell sind weltweit mehr als 1.000 klinische Studien mit Nabelschnurblut und zirka 300 mit Nabelschnurgewebe registriert, die sich mit spezifischen Anwendungsgebieten befassen (www.ClinicalTrials.gov). Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung bieten eine langfristige Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Kerngeschäfts von Vita 34, da so das Potenzial für die Anwendungsvielfalt von Stammzellen aus Nabelschnurblut steigt. Weltweit zeigt sich eine stetig steigende Anzahl von therapeutischen Anwendungen mit Stammzellen aus Nabelschnurblut. Insgesamt wurden bis heute rund 35.000 Nabelschnurbluttransplantationen durchgeführt.1 GeschäftsverlaufIm dritten Quartal 2015 setzte Vita 34 ihren strategischen Kurs des anorganischen
Wachstums weiter fort, um die eigene Marktposition nachhaltig zu festigen und dem
Kerngeschäft der Vita 34 Stabilität zu verleihen. Nachdem Vita 34 bereits zu Beginn
des laufenden Jahres die Vermögensgegenstände der Vivocell Biosolutions GmbH & Co
KG, Graz, übernommen hatte, folgten in den Monaten Juli bis September gleich drei
Übernahmen. Damit ist Vita 34 erstmals in allen geografischen Regionen Europas vertreten
und baut ihre Position als europäischer Marktführer weiter aus. Übernahme Bio Save, SerbienVita 34 hat im dritten Quartal die Stimmrechtsmehrheit und 30 Prozent der Geschäftsanteile
am langjährigen Kooperationspartner Bio Save d.o.o. (Serbien) erworben. Der Kauf wurde
vollständig aus den liquiden Mitteln von Vita 34 finanziert. Mit der Transaktion wurde
Bio Save in den Konzern integriert und zum 30. September 2015 voll konsolidiert. Bereits seit April 2012 besteht zwischen Vita 34 und Bio Save eine erfolgreiche Vertriebskooperation,
die sich auf Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien
erstreckt. Mit der Beteiligung stärkt Vita 34 nun die Präsenz auf dem osteuropäischen
Markt. Dadurch sollen die Marktanteile ausgebaut werden. Übernahme AS "Imunolita", LitauenZudem erwarb Vita 34 die Stimmrechte und 35 Prozent der Geschäftsanteile am Kooperationspartner
AS "Imunolita", Litauen. Die Finanzierung dieses Anteilerwerbs erfolgte aus dem Bestand
eigener Aktien von Vita 34. Imunolita wurde in den Vita 34 Konzern integriert und
zum 30. September 2015 voll konsolidiert. Damit nimmt Vita 34 direkten Einfluss auf
das operative Geschäft des litauischen Marktführers. Insbesondere beim Ausbau der
Marketing- und Vertriebsaktivitäten in Litauen, Estland und Lettland wird Imunolita
eng mit Vita 34 zusammenarbeiten. Übernahme StemCare Gruppe, DänemarkIm September 2015 hat Vita 34 alle Geschäfte der StemCare Gruppe, Dänemark, vollständig
übernommen. Die StemCare Gruppe wurde bereits zum 30. September 2015 voll konsolidiert.
Die eigentliche Übernahme erfolgt nach Erfüllung aller aufschiebenden Bedingungen,
zu denen unter anderem die Übertragung der behördlichen Genehmigungen zählt. Der Vorstand
der Vita 34 AG geht derzeit davon aus, dass die Bedingungen bis zum Ende des ersten
Quartals 2016 eintreten werden. Die StemCare Gruppe lagert derzeit rund 13.000 Stammzelldepots für Kunden aus Dänemark
und Schweden. Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Umsatz der StemCare Gruppe rund 1,6
Mio. Euro. Vita 34 verfolgt mit dieser Übernahme die weitere Erschließung des skandinavischen
Marktes. Ausbau von F&EDer Ausbau der Forschungsaktivitäten ist wesentlicher Bestandteil der Vita 34-Wachstumsstrategie.
Über erfolgreiche Forschung eröffnet sich Vita 34 das Potenzial, künftig neue Produkte
im Bereich der regenerativen Medizin auf Basis von Stammzellen zu etablieren. Insgesamt
werden die Forschungsaktivitäten von Vita 34 in diesem und den nächsten Geschäftsjahren
mit EU-, Bundes- und Landesmittel in Höhe von fast 1,6 Mio. Euro unterstützt. Dadurch
wird das Forschungsbudget von Vita 34 erheblich aufgestockt und die Wirkung der eingesetzten
Eigenmittel vervielfacht. Im Berichtszeitraum hat Vita 34 die Forschungsprojekte vorangetrieben
und neue Projekte begonnen: Nachdem Vita 34 im Zuge des Entwicklungsprojekts zur Kryokonservierung von autologem
Fettgewebe bereits teilungsfähige Zellen isoliert hatte, konnten nun die Charakterisierungsschritte
zur Identifizierung von mesenchymalen Stammzellen im Detail festgelegt werden. Damit
ist ein weiteres Etappenziel auf dem Weg erreicht, ein Verfahren zur Kryokonservierung
der im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen zu entwickeln. Zudem hat Vita 34 im dritten Quartal ein Projekt begonnen, bei dem wirksame antibakterielle
Substanzen in präklinischen Modellen evaluiert werden. Diese Substanzen sollen zur
Behandlung von Infektionen eingesetzt werden, die durch krankheitserregende Bakterien
und Pilze beim Menschen hervorgerufen werden. Abgabe des 29. Stammzelltransplantats für die medizinische AnwendungIm August 2015 wurde eines der bei Vita 34 eingelagerten Stammzellpräparate bei einem
5-jährigen Jungen angewendet, der an einer spastischen Zerebralparese erkrankt ist.
Die Transplantation ist auch dank der guten Vorbereitung des Vita 34-Stammzelldepots
reibungslos verlaufen, sodass der erkrankte Junge bereits wieder die Kindertagesstätte
besuchen kann. Seit der ersten Anwendung im Jahr 2004 summiert sich die Anzahl an Transplantationen
mit Vita 34-Stammzellpräparaten auf 29. Damit ist Vita 34 die einzige private Stammzellbank
in Deutschland, die eine Vielzahl medizinischer Anwendungen mit den zur Eigenvorsorge
eingelagerten Stammzelldepots vorweist. Das ist Zeugnis für die Arbeit und Leistung
von Vita 34, die eine zuverlässige Aufarbeitung und Langzeitlagerung bei höchsten
Qualitäts- und Sicherheitsstandards sicherstellt. Umsatz- und ErtragslageIm Zuge der Buy and Build Strategie wurden im 3. Quartal 2015 mit der StemCare Gruppe
eine Gesellschaft sowie Gesellschaftsanteile an Bio Save d.o.o. und AS "Imunolita"
akquiriert. Zum 30. September 2015 wurden diese drei Gesellschaften in den Vita 34
Konzern voll konsolidiert. Der Umsatz wurde im 3. Quartal 2015 mit 3,9 Mio. Euro stabil
auf Vorjahresniveau gehalten (3. Quartal 2014: 4,0 Mio. Euro). Für den gesamten Berichtszeitraum
2015 ergibt sich eine im Vorjahresvergleich erhöhte Gesamtleistung von 11,4 Mio. Euro
(Vorjahreszeitraum: 10,8 Mio. Euro); die Umsatzerlöse stiegen um 2,2 Prozent auf 10,3
Mio. Euro nach 10,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2014. Das Bruttoergebnis vom Umsatz blieb auf dem Vorjahresniveau von 5,8 Mio. Euro. Das
entspricht einer Bruttomarge von 56,7 Prozent gegenüber 57,5 Prozent im Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 1,1 Mio.
Euro (Vorjahreszeitraum: 0,8 Mio. Euro). Dieser Anstieg resultiert vor allem aus Ergebniseffekten
bei der Kaufpreisallokation von erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogenen
Tochtergesellschaften. Die Marketing- und Vertriebskosten erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 3,5 Mio.
Euro (Vorjahreszeitraum: 3,3 Mio. Euro), was auf die Marketing- und Vertriebsaktivitäten
der konsolidierten Gesellschaften zurückzuführen ist. Die Verwaltungskosten beliefen
sich in den ersten neun Monaten 2015 auf 2,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 2,3 Mio.
Euro). Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich leicht auf 74 TEUR
(Vorjahreszeitraum: 59 TEUR). Entsprechend lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Berichtszeitraum
mit 1,7 Mio. Euro (EBITDA-Marge bezogen auf die Umsatzerlöse: 16,8 Prozent) über dem
Wert des Vorjahreszeitraums von 1,6 Mio. Euro (EBITDA-Marge bezogen auf die Umsatzerlöse:
16,3 Prozent). Gegenüber den ersten neun Monaten 2014 blieb das Ergebnis vor Zinsen
und Steuern (EBIT) auf dem Niveau von 0,8 Mio. Euro. Bei einem Ergebnis vor Steuern
(EBT) in Höhe von 0,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,9 Mio. Euro) belief sich im
Berichtszeitraum der Ertragssteueraufwand auf rund 0,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum:
0,4 Mio. Euro). Das Periodenergebnis stieg von 0,4 Mio. Euro nach den ersten neun Monaten 2014 auf
0,6 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Daraus ergibt sich bei einer durchschnittlichen
Anzahl der ausgegebenen Aktien von 3.026.500 ein Ergebnis je Aktie von 0,23 Euro im
Berichtszeitraum nach 0,16 Euro im Vergleichszeitraum 2014. FinanzlageAusgehend von einem Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 0,9 Mio. Euro nach den
ersten neun Monaten 2015 (Vorjahreszeitraum: 0,9 Mio. Euro) entfiel mit 0,9 Mio. Euro
der größte Anteil der nicht zahlungswirksamen Berichtigungen auf planmäßige Abschreibungen
(Vorjahreszeitraum: 0,8 Mio. Euro). Weitere Berichtigungen in Höhe von -0,4 Mio. Euro
entfielen auf andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge (Vorjahreszeitraum:
2014: -32 TEUR). Im Nettoumlaufvermögen verbuchte Vita 34 im Berichtszeitraum einen Mittelzufluss von
1,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,1 Mio. Euro). Diese Veränderung ist insbesondere
auf den Abbau der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 2,4 Mio. Euro
zurückzuführen (Vorjahreszeitraum: 28 TEUR) bei gleichzeitiger Verringerung der Schulden
um 0,8 Mio. Euro. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag somit im Berichtszeitraum
mit 2.7 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 1.7 Mio. Euro. In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investierte Vita 34 in den ersten neun
Monaten 2015 insgesamt 0,9 Mio. Euro und damit mehr als im Vergleichszeitraum des
Vorjahres mit 0,3 Mio. Euro. Der Zahlungsmittelabfluss aus Unternehmensakquisitionen
abzüglich übernommener Zahlungsmittel belief sich im Berichtszeitraum auf 0,5 Mio.
Euro (Vorjahreszeitraum: 0 Euro). Zudem wurden im Berichtszeitraum 3,1 Mio. Euro langfristig
in Finanzanlagen investiert (Vorjahreszeitraum: 0 Euro). Entsprechend lag der Cashflow
aus Investitionstätigkeiten mit -4,5 Mio. Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums
von -0,3 Mio. Euro. Im Zuge der erstmaligen Dividendenausschüttung zahlte Vita 34 im Berichtszeitraum
0,4 Mio. Euro aus (Vorjahreszeitraum: 0 Euro). Zusammen mit den aus der erweiterten
Vollkonsolidierung resultierenden Darlehen beläuft sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
im Berichtszeitraum 2015 auf 0,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,2 Mio. Euro). Vita 34 verfügte zum 30. September 2015 über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro (30. September 2014: 4,5 Mio. Euro). VermögenslageDie Bilanzsumme zum 30. September 2015 erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember
2014 von 37,1 Mio. Euro auf 43,5 Mio. Euro. Auf der Aktivseite der Bilanz betrugen
die langfristigen Vermögenswerte 34,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 27,1 Mio. Euro).
Dabei erhöhte sich im Zuge der Konsolidierung der Bio Save d.o.o. der Geschäfts- oder
Firmenwert von 13,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014 auf 14,1 Mio. Euro. Neben den
Firmenwerten der Vita 34 AG, der spanischen Tochtergesellschaft Secuvita S. L. und
des Geschäftsbereichs Biotechnologie ist darin nun auch der Firmenwert der Bio Save
d.o.o. enthalten. Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich aufgrund der Konsolidierung
von Bio Save d.o.o., StemCare Gruppe und AS "Imunolita" zum 30. September 2015 und
der damit verbundenen Bewertung der bestehenden Kundenverträge zur Einlagerung von
Nabelschnurblut auf 10,7 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 6,7 Mio. Euro). Die sonstigen
finanziellen Vermögenswerte beliefen sich auf 3,3 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 0,6
Mio. Euro). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Anlagen liquider Mittel in Wertpapiere
zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum 30. September 2015 auf 9,1 Mio.
Euro (31. Dezember 2014: 10,0 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erhöhten sich zum 30. September 2015 auf insgesamt 4,2 Mio. Euro (31. Dezember 2014:
3,9 Mio. Euro). Zwar baute Vita 34 Forderungen in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro ab,
weist im Zuge der Konsolidierung aber zum Quartalsstichtag rund 1,5 Mio. Euro Forderungen
der neuen Beteiligungen aus. Gleichzeitig verringerten sich die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente von 3,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014 auf 2,3 Mio. Euro
zum Stichtag 30. September 2015. Dies ist auf getätigte langfristige Finanzinvestitionen
zurückzuführen. Auf der Passivseite der Bilanz lag das Eigenkapital zum Stichtag 30. September 2015
bei 22,9 Mio. Euro und damit über dem Jahresultimo 2014 in Höhe von 22,2 Mio. Euro.
Dies ist unter anderem durch die im Zuge der Konsolidierungen erhöhten Anteile von
anderen Gesellschaftern begründet. Zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums resultierte
somit eine Eigenkapitalquote von 52,6 Prozent nach 59,8 Prozent zum 31. Dezember 2014. Die langfristigen Schulden und Ertragsabgrenzungen betrugen zum 30. September 2015
15,0 Mio. Euro nach 11,1 Mio. Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2014. Die verzinslichen
Darlehen stiegen in 2015 aufgrund der Darlehen der neuen Beteiligungen um 0,8 Mio.
Euro. Die latenten Ertragssteuern erhöhten sich von 0,5 Mio. Euro zum 31. Dezember
2014 auf 1,5 Mio. Euro zum Stichtag 30. September 2015. Die kurzfristigen Schulden und Ertragsabgrenzungen stiegen von 3,8 Mio. Euro zum Jahresende
2014 auf 5,6 Mio. Euro zum 30. September 2015. Dieser Anstieg ist insbesondere auf
gestiegene Schulden aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, da zum 30. September
im Zuge der Konsolidierung auch die Verbindlichkeiten der neuen Beteiligungen mit
ausgewiesen werden. Die abgegrenzten Erträge summierten sich auf 10,2 Mio. Euro zum
30. September 2015 (31. Dezember 2014: 9,9 Mio. Euro). Darunter werden Lagergebühren
erfasst, die vom Kunden einmalig vorab entrichtet und über die vereinbarte Lagerungslaufzeit
linear aufgelöst werden. Bilanz![]() NachtragsberichtNach Abschluss des Berichtszeitraums sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten,
die besondere Bedeutung oder erhebliche Auswirkungen auf das im vorliegenden Zwischenabschluss
vermittelte Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gehabt hätten. Chancen- und RisikoberichtGegenüber den im Geschäftsbericht 2014 dargestellten Chancen und Risiken gab es im
Berichtszeitraum keine wesentlichen Veränderungen. Nähere Informationen zu den speziellen
Risiken und Chancen der Vita 34 AG sind in den Abschnitten "Internes Kontroll- und
Risikomanagementsystem", "Risiken des Unternehmens" sowie "Chancen für die künftige
Entwicklung" des Geschäftsberichts der Vita 34 AG vom 26. März 2015 zu finden. Dieser
kann auf der Webseite von Vita 34 eingesehen werden (www.vita34group.de). PrognoseberichtAusblickIm Rahmen des Prognoseberichts wird die erwartete, künftige Entwicklung der Vita 34
AG -soweit möglich -für das Geschäftsjahr 2015 erläutert. Insgesamt blicken wir auf erfreuliche neun Monate zurück: Im Berichtszeitraum erwirtschaftete
Vita 34 bei einer Gesamtleistung von 11,4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 10,8 Mio.
Euro) einen Umsatz von 10,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 10,1 Mio. Euro). Das Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg dabei auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum:
1,6 Mio. Euro). Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die konsequente Fortführung
der Buy and Build Strategie zurückzuführen. So ist es Vita 34 im dritten Quartal gelungen,
die StemCare Gruppe und Geschäftsanteile an Bio Save d.o.o. und AS "Imunolita" zu
akquirieren. Zum Quartalsstichtag wurden diese drei Gesellschaften in den Vita 34
Konzern voll konsolidiert mit entsprechenden Effekten auf die Umsatz- und Ertragslage.
Wir bestätigen die Prognose für das Geschäftsjahr 2015 dahingehend, dass wir für das
laufende Jahr weiterhin eine Gesamtleistung und ein operatives Ergebnis (EBITDA) auf
dem Niveau von 2014 erwarten. Im Rahmen der Konsolidierung erhöhte sich die Bilanzsumme
zum 30. September 2015 im Vergleich zum 31. Dezember 2014 von 37,1 Mio. Euro auf 43,5
Mio. Euro. Mit einem Eigenkapital von 22,9 Mio. Euro zum 30. September 2015 (Vorjahreszeitraum:
22,2 Mio. Euro) belief sich die Eigenkapitalquote auf 52,6 Prozent nach 59,8 Prozent
zum 31. Dezember 2014. Im Berichtszeitraum haben wir den Fokus auf die Stärkung unserer Marktführerschaft
sowie den Ausbau der eigenen Forschungsaktivitäten gelegt: Mit der Übernahme der österreichischen
Vivocell ist Vita 34 nun auch Marktführer in Österreich und wir konnten unsere marktführende
Position in der DACH-Region bekräftigen. Mit der Akquisition der dänischen StemCare
Gruppe sowie dem Erwerb von Geschäftsanteilen an Bio Save d.o.o. und AS "Imunolita"
ist Vita 34 erstmals in allen geografischen Regionen Europas vertreten. Diese Präsenz
auf dem europäischen Markt werden wir nutzen, um unsere marktführende Position in
ganz Europa weiter auszubauen. Dabei werden wir Synergieeffekte in den Bereichen Marketing
und Vertrieb realisieren und die Vertriebsaktivitäten neben der DACH-Region auch in
Osteuropa, Skandinavien sowie Litauen, Estland und Lettland vorantreiben. Im weiteren
Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres werden wir uns auf die Integration der jüngst
erworbenen Gesellschaften und Beteiligungen in den Vita 34 Konzern konzentrieren,
um als starke Einheit am Potenzial unserer Zielmärkte zu partizipieren. Neben der internationalen Expansion verfolgen wir das Ziel, die Wertschöpfungskette
über die Entwicklung und Einführung neuer Produkte für die pharmazeutische Herstellung
auszubauen und so signifikante neue Marktpositionen zu besetzen. Entsprechend haben
wir im Berichtszeitraum unsere Forschungsaktivitäten intensiviert. Nachdem Vita 34
im Zuge des Entwicklungsprojekts zur Kryokonservierung von autologem Fettgewebe bereits
teilungsfähige Zellen isoliert hatte, konnten nun die Charakterisierungsschritte zur
Identifizierung von mesenchymalen Stammzellen im Detail festgelegt werden. Damit ist
ein weiteres Etappenziel auf dem Weg erreicht, ein Verfahren zur Kryokonservierung
der im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen zu entwickeln. Die fortschreitende Entwicklung im Bereich der regenerativen Medizin belegt die guten
Aussichten für die Entwicklung des Unternehmens. Als Spezialist für die Kryokonservierung
von Stammzellen sind wir überzeugt, dass wir in diesem Marktumfeld über die Umsetzung
der Wachstumsstrategie die Geschäftsentwicklung langfristig positiv gestalten können.
Die drei Kerne dieser Strategie -die Stärkung der Marktführerschaft, die Entwicklung
des Produktportfolios sowie der Ausbau der Forschungsaktivitäten -bilden die Basis
für Umsatz- und Ertragswachstum. Zukunftsgerichtete AussagenDieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen
auf den gegenwärtigen Informationen, die Vita 34 zum Zeitpunkt der Erstellung des
Berichts zur Verfügung standen. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen sind allerdings
Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht
eintreffen oder weitere Chancen / Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse
von den abgegebenen Einschätzungen abweichen. Daher kann Vita 34 keine Gewähr für
diese Angaben übernehmen.
Vorstand der Vita 34 AG scroll
Verkürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
Verkürzte KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Anhang zum verkürzten Konzern-Zwischenabschluss1. Informationen zum UnternehmenDas Mutterunternehmen Vita 34 AG (die "Gesellschaft") mit Sitz in Leipzig (Deutschland),
Deutscher Platz 5a, eingetragen im Registergericht des Amtsgerichts Leipzig unter
HRB 20339, ist eine Gesellschaft, deren Unternehmenszweck die Entnahme, Aufarbeitung
und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, die Entwicklung von zelltherapeutischen
Verfahren sowie die Durchführung von Projekten auf dem Gebiet der Biotechnologie ist.
Ihre Tochterunternehmen (zusammen mit der Gesellschaft als "Konzern" bezeichnet) sind
ebenfalls auf dem Gebiet der Einlagerung von Nabelschnurblut tätig. Der ungeprüfte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar
bis 30. September 2015 wurde am 12. November 2015 durch den Vorstand zur Veröffentlichung
freigegeben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze2.1 Grundlagen der Erstellung des AbschlussesDie Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für den Zeitraum vom 1. Januar
bis 30. September 2015 erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht sämtliche für den Abschluss
des Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gelesen werden. 2.2 Wesentliche Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie bei der Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierung-
und Bewertungsmethoden entsprechen den bei der Erstellung des Konzernabschlusses für
das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014 angewandten Methoden. Der Konzern hat ab dem 1. Januar 2015 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten
IFRS Standards und -Interpretationen erstmals angewandt:
Aus den ab 1. Januar 2015 erstmalig verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen
ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
der Vita 34 AG. 3. Unternehmenszusammenschlüsse3. 1. Vita 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H., Wien, ÖsterreichMit schuldrechtlichem Vertrag vom 1. Dezember 2014 hat die Vita 34 Gesellschaft für
Zelltransplantate m.b.H., Wien, Österreich ("Vita Österreich"), eine 100 %ige Tochtergesellschaft
der Vita 34 AG, sämtliches zum Geschäftsbetrieb notwendiges Aktivvermögen der insolventen
Vivocell Biosolutions GmbH & Co KG, Graz, Österreich ("Vivocell") mit Wirkung vom
2. Januar 2015 erworben. Die Vivocell war bisher der österreichische Marktführer für
die Einlagerung von Nabelschnurblut. Im Rahmen der Übernahme wurden ca. 13.000 Stammzelldepots
aus Nabelschnurblut auf die Vita Österreich übertragen. Aufgrund der damit verbundenen Ausweitung des Geschäftsbetriebes der Vita Österreich
wird die Gesellschaft ab dem 1. Januar 2015 voll konsolidiert. Die zum Zeitpunkt der
Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte
und Schulden der Vita Österreich sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der Erstkonsolidierung
sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: Übersicht der Vermögenswerte und Schulden der Vita Österreichscroll
Im Rahmen des Erwerbs des zum Geschäftsbetrieb der Vivocell notwendigen Aktivvermögens
wurden folgende Vermögenswerte angesetzt: Übersicht der von Vivocell erworbenen Vermögenswertescroll
Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der Vermögensgegenstände
ein Badwill in Höhe von 154 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt: scroll
Das Labor der Vivocell in Graz wurde 2015 geschlossen. Die Lagerung der bisherigen
Präparate sowie erwartete Neueinlagerungen erfolgen in Deutschland bei der Vita 34
AG. Durch die Übernahme der autologen Stammzelldepots und daraus erwarteten neueingelagerten
Stammzelldepots ergeben sich positive Effekte bezüglich der Auslastung des Labors
sowie im Bereich der Lagerung von Stammzelldepots in Leipzig. Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden
wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt
werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die
Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung. Unter den immateriellen Vermögenswerten wird ein Vermögenswert aus übernommenen autologen
Lagerungsverträgen ausgewiesen, der unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes
auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurde. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht abschätzbar,
in welchem Umfang die bisherigen Kunden der Vivocell einer Einlagerung bei der Vita
34 AG zustimmen. Bei der Ermittlung der zukünftigen Einnahmen wurden daher vorsorglich
umfangreiche Abschläge vorgenommen, um das Risiko der Kündigung von Lagerungsverträgen
durch Kunden der Vivocell abzubilden. Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung
einer durchschnittlichen Lagerdauer von 25 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate,
die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der bekannten
Kostenstrukturen und den österreichischen Steuersätzen ermittelt. Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz
unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie zum Zeitpunkt der Übernahme
des Aktivvermögens abgeleitet. Der beizulegende Zeitwert des übernommenen Sachanlagevermögens wurde im Rahmen eines
Schätzungsgutachtens im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Vivocell ermittelt. Der beizulegende Zeitwert der übernommenen Forderungen aus Ratenzahlungsvereinbarungen
wurde unter Berücksichtigung des bisherigen Zahlungsverhaltens der entsprechenden
Kunden ermittelt. 3.2. Bio Save d.o.o., Belgrad, SerbienMit Wirkung vom 1. Juli 2015 hat Vita 34 AG die Stimmrechtsmehrheit sowie 30 Prozent
der Geschäftsanteile am langjährigen Kooperationspartner Bio Save d.o.o. ("Bio Save
Serbien"), Belgrad, Serbien, erworben. Bereits seit April 2012 besteht zwischen Vita
34 und Bio Save Serbien eine erfolgreiche Vertriebskooperation, die sich mittlerweile
auf viele Länder auf dem Balkan erstreckt. Vita 34 lagert bereits Stammzellen aus Nabelschnurblut sowie -gewebe für Kunden aus
Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien in Leipzig
ein. Mit der Beteiligung verfolgt Vita 34 das Ziel, Marktanteile auszubauen und den
Endkunden in diesen Ländern zusätzliche Leistungen anzubieten. Die Aufarbeitung und
Einlagerung der Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe von Bio Save Serbien-Kunden
sowie deren Tochtergesellschaften erfolgt bei Vita 34 in Leipzig. Die Aufarbeitung
und Lagerung erfolgt entsprechend den hohen Standards des deutschen Arzneimittelrechts. Die Bio Save Serbien hatte zum Erwerbszeitpunkt die folgenden Tochterunternehmen mit
den entsprechenden direkten Beteiligungsquoten:
Aufgrund des Erwerbs der Stimmrechtsmehrheit an der Bio Save Serbien und der damit
vorliegenden Beherrschung wird die Gesellschaft ab dem 1. Juli 2015 voll konsolidiert.
Die Tochterunternehmen der Bio Save Serbien, bei denen diese die Beherrschung ausübt,
wurden nach der Methode der Vollkonsolidierung ebenfalls in den Teilkonzernabschluss
der Vita 34 AG einbezogen. Auf eine Konsolidierung der Bio Save d.o.o., Bosnien-Herzegowina,
at equity wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Die folgenden Ausführungen
zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beziehen sich auf den Teilkonzern "Bio Save". Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der Beteiligung
ein Goodwill in Höhe von 142 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt: scroll
Die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen
Vermögenswerte und Schulden der Bio Save sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der
Erstkonsolidierung sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: scroll
Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden anhand
beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden,
kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung
der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung. Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen Vermögenswerte aus
übernommenen Einlagerungsverträgen ausgewiesen, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes
auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden. Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung
einer durchschnittlichen Lagerdauer von 25 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate,
die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der aktuellen
Kostenstrukturen und Steuersätze des Bio Save Teilkonzerns ermittelt. Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz
unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen
Betafaktors zum Zeitpunkt des Anteilserwerbes abgeleitet. Die übrigen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen im Voraus entrichtete Lagergebühren
an die Vita 34 AG, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes auf den aktuellen
Barwert abdiskontiert wurden. Die Schulden gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Vita 34 AG. Unter den übrigen Schulden werden im Wesentlichen Verpflichtungen zur Erfüllung abgeschlossener
Lagerverträge ausgewiesen, denen in der Zukunft keine Einzahlungen mehr gegenüberstehen.
Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer
von 25 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen
und Steuersätze ermittelt. Die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile erfolgte zum anteilig beizulegenden
Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten. Die beizulegenden
Zeitwerte wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise
festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren
für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.
Ein auf die nicht beherrschenden Anteile entfallender Goodwill wurde nicht aufgedeckt. 3.3 Kamieninių ląstelių bankas UAB "Imunolita", Vilnius, LitauenEbenfalls mit Wirkung vom 1. Juli 2015 erwarb Vita 34 die Stimmrechtsmehrheit sowie
35 Prozent der Geschäftsanteile am Kooperationspartner Kamieninių ląstelių bankas
UAB "Imunolita", Vilnius, Litauen. Damit nimmt Vita 34 direkten Einfluss auf das operative
Geschäft des litauischen Marktführers. Insbesondere beim Ausbau der Marketing- und
Vertriebsaktivitäten in Litauen, Estland und Lettland wird Imunolita eng mit Vita
34 zusammenarbeiten. Die Aufarbeitung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe von
Kunden der Imunolita erfolgt zukünftig bei Vita 34 in Leipzig. Aufgrund des Erwerbs der Stimmrechtsmehrheit an der Imunolita und der damit vorliegenden
Beherrschung wird die Gesellschaft ab dem 1. Juli 2015 voll konsolidiert. Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der Beteiligung
ein Badwill in Höhe von 1 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt: scroll
Die nachfolgende Tabelle stellt die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten
beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Imunolita sowie
deren Buchwerte unmittelbar vor der Erstkonsolidierung dar: scroll
Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden anhand
beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden,
kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung
der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung. Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen Vermögenswerte aus
übernommenen Einlagerungsverträgen ausgewiesen, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes
auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden. Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung
einer durchschnittlichen Lagerdauer von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate,
die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der aktuellen
Kostenstrukturen und Steuersätze der Imunolita ermittelt. Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz
unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen
Betafaktors zum Zeitpunkt des Anteilserwerbes abgeleitet. Unter den übrigen Schulden werden im Wesentlichen Verpflichtungen zur Erfüllung abgeschlossener
Lagerverträge ausgewiesen, denen in der Zukunft keine Einzahlungen mehr gegenüberstehen.
Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer
von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen
und Steuersätze ermittelt. Die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile erfolgte zum anteilig beizulegenden
Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten. Die beizulegenden
Zeitwerte wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise
festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren
für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung. 3. 4. StemCare ApS, Gentofte, DänemarkMit Wirkung vom 8. September 2015 hat Vita 34 AG sämtliche Geschäfte der StemCare
Gruppe, der führenden skandinavischen Nabelschnurblutbank, übernommen. Hierzu sind
die Aktivitäten in der StemCare ApS ("StemCare"), Gentofte, Dänemark, gebündelt worden.
Die zivilrechtliche Übernahme der Anteile erfolgt nach Erfüllung aller aufschiebenden
Bedingungen, zu denen unter anderem die Übertragung der behördlichen Genehmigungen
zählt. Aufgrund des Erwerbs der Stimmrechtsmehrheit an der StemCare zum 8. September 2015
und der damit vorliegenden Beherrschung wird die Gesellschaft ab dem 8. September
2015 voll konsolidiert. Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der StemCare
ein Badwill in Höhe von 210 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt: scroll
Die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen
Vermögenswerte und Schulden der StemCare sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der
Erstkonsolidierung sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: scroll
Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden anhand
beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden,
kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung
der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung. Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen Vermögenswerte aus
übernommenen Einlagerungsverträgen ausgewiesen, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes
auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden. Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung
einer durchschnittlichen Lagerdauer von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate,
die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der aktuellen
Kostenstrukturen und der für den Progosezeitraum geltenden Steuersätze der StemCare
ermittelt. Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz
unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen
Betafaktors zum Zeitpunkt des Anteilserwerbes abgeleitet. Unter den übrigen Schulden werden im Wesentlichen Verpflichtungen zur Erfüllung abgeschlossener
Lagerverträge ausgewiesen, denen in der Zukunft keine Einzahlungen mehr gegenüberstehen.
Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer
von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen
und der für den Verpflichtungszeitraum geltenden Steuersätze der StemCare ermittelt. 4. KonsolidierungskreisDer Konzern-Zwischenabschluss umfasst neben dem Mutterunternehmen Vita 34 AG die Zwischenabschlüsse
folgender Tochterunternehmen:
5. Zahlungsmittel und ZahlungsmitteläquivalenteFür Zwecke der Konzern-Kapitalflussrechnung setzen sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
wie folgt zusammen: Übersicht Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalentenscroll
6. ErtragsteuernDie wesentlichen Bestandteile des in der verkürzten Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
ausgewiesenen Ertragsteueraufwands setzen sich wie folgt zusammen: Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
7. SegmentberichterstattungZum Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Produkten und Dienstleistungen
in Geschäftseinheiten organisiert und verfügt über die folgenden beiden berichtspflichtigen
Geschäftssegmente:
Das Betriebsergebnis der Segmente wird vom Management getrennt überwacht, um Entscheidungen
über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und um die Ertragskraft der Einheiten
zu bestimmen. Die Entwicklung der Segmente wird anhand des Betriebsergebnisses bewertet.
Die Konzernfinanzierung (einschließlich Finanzerträgen von 81 TEUR und Finanzaufwendungen
von 58 TEUR) sowie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden konzerneinheitlich
gesteuert und nicht den einzelnen Segmenten zugeordnet. Die Verrechnungspreise zwischen den operativen Segmenten werden anhand der marktüblichen
Konditionen unter fremden Dritten ermittelt. Die folgenden Tabellen enthalten Informationen zu Erträgen und Segmentergebnissen
der operativen Segmente des Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September
2015 bzw. 2014: Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2015scroll
Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2014scroll
7.1 Informationen über geografische BereicheDie geografischen Segmente des Konzerns werden nach den in den geografischen Bereichen
erzielten Umsatzerlösen bestimmt. Die folgenden Tabellen enthalten Informationen zu Erträgen und Segmentergebnissen
der geografischen Tätigkeitsbereiche des Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30.
September 2015 bzw. 2014: Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2015scroll
Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2014scroll
DACH: Segment Deutschland, Österreich, Schweiz 8. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIn den Konsolidierungskreis wurden die Vita 34 AG und folgende Tochterunternehmen
einbezogen: Anteil am Eigenkapitalscroll
Als nahe stehende Unternehmen und Personen gelten Tochtergesellschaften, die nicht
in den Konzernabschluss einbezogen wurden, Aktionäre mit maßgeblichen Einfluss und
Personen in Schlüsselpositionen des Unternehmens. Die folgenden Tabellen enthalten Transaktionen zwischen nahe stehenden Unternehmen
und Personen für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 bzw. 2014: Gewährte Darlehen an nahestehende Unternehmen und Personenscroll
An die VITA 34 Slovakia, s.r.o wird eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 300
TEUR gewährt. Die Betriebsmittelkreditlinie ist nicht besichert und hat eine unbegrenzte
Laufzeit. Der Zinssatz beträgt 200 Basispunkte über der Euro lnterbank Offered Rate
und wird jährlich angepasst. Die folgende Tabelle enthält die Vergütung der Personen in Schlüsselpositionen im
Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 bzw. 2014: Aufwendungen an nahestehende Unternehmen und Personen in Schlüsselpositionenscroll
Mit Herrn Jörg Ulbrich wurde in 2015 eine Vereinbarung über die vorzeitige Vertragsbeendigung
zum 30. September 2015 geschlossen. Als Ausgleich der zugesagten variablen Vergütungsbestandteile
wurden im Zeitraum 1. Januar 2015 bis 30. September 2015 Vergütungsaufwendungen in
Höhe von 45 TEUR berücksichtigt. Es besteht eine Vereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied hinsichtlich der
Nutzungs- und Verwertungsbefugnisse an einer Patentanmeldung und zwei Patenten. Der
Vita 34 AG sind die betreffenden Patente bzw. Patentanmeldungen vom Vorstand dauerhaft
zur Nutzung überlassen. Für die Überlassung sind in den Geschäftsjahren 2014 und 2015
keine Vergütungen angefallen. Der Konzern hat sich gegenüber einem Unternehmen, das einem Mitglied des Aufsichtsrates
nahe steht, zur Abnahme von Leistungen in Höhe von 195 TEUR verpflichtet. Im Zeitraum
1. Januar bis 30. September 2015 wurden Leistungen in Höhe von 46 TEUR gegenüber dem
Konzern erbracht. Im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 wurden von einer einem Aufsichtsratsmitglied
nahestehenden GmbH Dienstleistungen gegenüber dem Konzern erbracht. Die Aufwendungen
des Konzerns für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen beliefen sich auf 1 TEUR. An Herrn Dr. André Gerth (Vorstandsvorsitzender) wurden im Zeitraum 1. Januar bis
30. September 2015 Mietzahlungen für die Nutzung von Lagerräumen in Höhe von 8 TEUR
(1. Januar bis 30. September 2014: 8 TEUR) gezahlt.
Vorstand der Vita 34 AG scroll
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||