Vita 34 AG

Leipzig

Zwischenbericht zum 30.09.2015

Konzern-Zwischenlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Die im Jahr 1997 gegründete Vita 34 ist heute mit rund 143.000 Stammzelldepots die größte Stammzellbank im deutschsprachigen Raum und die zweitgrößte private Nabelschnurblutbank in Europa. Das Unternehmen agiert in den zwei Geschäftsbereichen "Stammzellbanking" und "Biotechnologie" und ist über Tochtergesellschaften und Kooperationspartner neben Deutschland in weiteren 22 Ländern in Europa und weltweit tätig.

Als Komplettanbieter im Bereich Stammzellbanking deckt Vita 34 die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Einhaltung höchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards hat für das unternehmerische Handeln von Vita 34 äußerste Priorität: im Bereich der Entnahmelogistik, bei der Aufbereitung und dauerhaften Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe sowie bei der fachgerechten Abgabe von Stammzellpräparaten für die medizinische Anwendung.

Die eingelagerten Stammzelldepots dienen der Gesundheitsvorsorge und stehen über viele Jahrzehnte für eine Anwendung, unter anderem bei einer Therapie von Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Hirnschäden zur Verfügung. In der regenerativen Medizin bietet der Einsatz von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe darüber hinaus erhebliches Potenzial, Gewebe und Organfunktionen wiederherstellen zu können.

Vita 34 zeichnet sich durch eine Vielzahl von Genehmigungen und intensive Forschungsaktivitäten aus. So verfügt Vita 34 als einzige private Stammzellbank in Deutschland zusätzlich zur Erlaubnis zur Abgabe von Nabelschnurblut an das eigene Kind über:

Genehmigungen vom deutschen Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut) zur Abgabe von Nabelschnurblut-Präparaten zum therapeutischen Einsatz bei hämatologisch-onkologischen Erkrankungen für Geschwister und um anderen Menschen mittels einer Spende zu helfen,

die Erlaubnis zur Entnahme, Bearbeitung, Kryokonservierung und Lagerung von Nabelschnurgewebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) sowie

die Möglichkeit und die erforderlichen Genehmigungen, Kunden sowohl die Einlagerung von Vollblut als auch von separiertem Blut anzubieten.

Vita 34 beteiligt sich aktiv an der angewandten Stammzellforschung, um die medizinischen Einsatzmöglichkeiten von Nabelschnurblutstammzellen zu untersuchen und neue Zellprodukte zu entwickeln. Dazu arbeitet Vita 34 mit renommierten Forschungsinstituten und Universitäten in ganz Deutschland zusammen. Mit der Lagerung von unterschiedlichem Stammzellmaterial möchte Vita 34 Qualitätsstandards für eine spätere Nutzung etablieren und die Funktionsweise von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe weiter erforschen. So eröffnet sich Vita 34 das Potenzial, raschen Zugang zu innovativen Produkten im Stammzellbereich zu erlangen.

Unternehmensstruktur

* inkl. Stimmrechtsmehrheit


Unternehmensstruktur

Insgesamt wurden zum 30. September 2015 im Konzern-Zwischenabschluss der Vita 34 AG zehn Unternehmen einbezogen und entsprechend voll konsolidiert. Als börsennotierte Muttergesellschaft des Konzerns hält die Vita 34 AG eine jeweils 100-prozentige Beteiligung an der VITA 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H. (Österreich), der Novel Pharma S.L. (Spanien) sowie der VITA 34 Slovakia, s.r.o. (Slowakei). Über die Novel Pharma S.L. (Spanien) hält Vita 34 88 Prozent an Secuvita S.L. (Spanien). Daneben besteht eine 75,24-prozentige Beteiligung an der stellacure GmbH (Deutschland). Mit der 35-prozentigen Beteiligung an der AS "Imunolita" (Litauen) und der 30-prozentigen Beteiligung an der Bio Save d.o.o. (Serbien) hat Vita 34 die Stimmrechtsmehrheit in den Tochtergesellschaften. Weiterhin hält Vita 34 über die Beteiligung an der Bio Save d.o.o. Anteile an deren Tochtergesellschaften: 100 Prozent an Izvorna Celica d.o.o. (Slowenien) und 51 Prozent an Bio Save (Montenegro). Auf die Konsolidierung der indirekten Beteiligung in Höhe von 35 Prozent an Bio Save d.o.o. (Bosnien-Herzegowina) at equity wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Vita 34 auf dem Internationalen Markt

Ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenstätigkeit ist das Auslandsgeschäft über Tochtergesellschaften und Kooperationspartner. Vita 34 hat die Aktivitäten auf dem internationalen Markt in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und eine Vertriebsallianz in weiten Teilen Europas entwickelt. Zum Ende des Berichtszeitraums ist Vita 34 neben Deutschland in insgesamt 22 Ländern in Europa und weltweit tätig.

Vita 34 stellt ihren europäischen Kooperationspartnern einen umfassenden Service zur Verfügung. Dieser umfasst das von Vita 34 entwickelte Entnahmepaket und die Aufbereitung der Stammzelldepots für die dauerhafte Lagerung in den Kryotanks in Leipzig.

Internationale Präsenz - Die Vita 34 Family

Ziele und Strategie

Für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung hat Vita 34 eine Wachstumsstrategie mit drei Wachstumskernen definiert: Stärkung der Marktführerschaft, weitere Produktentwicklungen und forcierter Ausbau von Forschung und Entwicklung. Über anorganisches Wachstum sowie die Erschließung neuer Märkte, Dienstleistungen und Produktfelder will Vita 34 eine nachhaltige Umsatz- und Ertragsentwicklung generieren. Nähere Informationen zu den einzelnen Wachstumskernen sind im Abschnitt "Ziele und Strategie" des Geschäftsberichts der Vita 34 AG vom 26. März 2015 zu finden. Dieser kann auf der Website von Vita 34 eingesehen werden (www.vita34group.de).

Steuerungssystem und Leistungsindikatoren

Zur konzerninternen Steuerung des Unternehmens dienen dem Vorstand der Vita 34 die nachfolgenden Kennzahlen: Gesamtleistung, Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), EBITDA-Marge und Eigenkapitalquote. Die Entwicklung der Steuerungsgrößen im Hinblick auf definierte Zielwerte wird auf jährlicher Basis berichtet. Nähere Informationen hierzu sind im Abschnitt "Steuerungssystem und Leistungsindikatoren" des Geschäftsberichts der Vita 34 AG vom 26. März 2015 zu finden. Dieser kann auf der Webseite von Vita 34 eingesehen werden (www.vita34group.de).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Vita 34 hat über Tochtergesellschaften sowie Vertriebs- und Kooperationspartner die Geschäftstätigkeit auf dem internationalen Markt -insbesondere dem europäischen Markt -in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Das konjunkturelle Umfeld in Europa und insbesondere in den wichtigsten Zielmärkten hat daher Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten.

Trotz der Wachstumsschwäche in den Schwellenländern hat sich die konjunkturelle Lage im Euroraum im bisherigen Jahresverlauf weiter gefestigt. So legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im zweiten Quartal 2015 um 0,4 Prozent zu (Q1 2015: +0,5 Prozent). Die Konjunktur wird dabei unter anderem durch die niedrigen Zinsen und den vergleichsweise geringen Außenwert des Euro gestützt. Entsprechend rechnen die Experten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) mit einer weiterhin moderaten Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2015. Konkret erwartet das IfW eine Zunahme des BIP im Euroraum um 1,5 Prozent für das Gesamtjahr 2015. Für die Jahre 2016 und 2017 dürfte das BIP um 1,7 Prozent bzw. 2,0 Prozent zulegen.

In Deutschland hat sich die konjunkturelle Dynamik im ersten Halbjahr 2015 gefestigt und auch in der zweiten Jahreshälfte ist die deutsche Wirtschaft trotz eines unruhigen weltwirtschaftlichen Umfelds weiter auf Kurs. Für 2015 erwartet das IfW in Deutschland eine Zunahme des BIP von 1,8 Prozent. Für das Jahr 2016 ist mit einer Zuwachsrate von 2,1 Prozent zu rechnen. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank haben der anhaltende Beschäftigungsaufbau und rückläufige Energiepreise das Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland vergrößert. Diese erhöhen das verfügbare Einkommen und sorgen für eine gute Konsumkonjunktur.

Vita 34 bietet mit der Einlagerung von Nabelschnurblut und -gewebe eine private Gesundheitsvorsorge in einem äußerst dynamischen Umfeld mit stetig wachsendem Forschungsstand an. Indikator für das medizinische Potenzial von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe sind die zunehmende Anzahl an Studien sowie die Ergebnisse der Untersuchungen namhafter Wissenschaftler. Aktuell sind weltweit mehr als 1.000 klinische Studien mit Nabelschnurblut und zirka 300 mit Nabelschnurgewebe registriert, die sich mit spezifischen Anwendungsgebieten befassen (www.ClinicalTrials.gov). Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung bieten eine langfristige Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Kerngeschäfts von Vita 34, da so das Potenzial für die Anwendungsvielfalt von Stammzellen aus Nabelschnurblut steigt. Weltweit zeigt sich eine stetig steigende Anzahl von therapeutischen Anwendungen mit Stammzellen aus Nabelschnurblut. Insgesamt wurden bis heute rund 35.000 Nabelschnurbluttransplantationen durchgeführt.1

Geschäftsverlauf

Im dritten Quartal 2015 setzte Vita 34 ihren strategischen Kurs des anorganischen Wachstums weiter fort, um die eigene Marktposition nachhaltig zu festigen und dem Kerngeschäft der Vita 34 Stabilität zu verleihen. Nachdem Vita 34 bereits zu Beginn des laufenden Jahres die Vermögensgegenstände der Vivocell Biosolutions GmbH & Co KG, Graz, übernommen hatte, folgten in den Monaten Juli bis September gleich drei Übernahmen. Damit ist Vita 34 erstmals in allen geografischen Regionen Europas vertreten und baut ihre Position als europäischer Marktführer weiter aus.

Übernahme Bio Save, Serbien

Vita 34 hat im dritten Quartal die Stimmrechtsmehrheit und 30 Prozent der Geschäftsanteile am langjährigen Kooperationspartner Bio Save d.o.o. (Serbien) erworben. Der Kauf wurde vollständig aus den liquiden Mitteln von Vita 34 finanziert. Mit der Transaktion wurde Bio Save in den Konzern integriert und zum 30. September 2015 voll konsolidiert.

Bereits seit April 2012 besteht zwischen Vita 34 und Bio Save eine erfolgreiche Vertriebskooperation, die sich auf Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien erstreckt. Mit der Beteiligung stärkt Vita 34 nun die Präsenz auf dem osteuropäischen Markt. Dadurch sollen die Marktanteile ausgebaut werden.

Übernahme AS "Imunolita", Litauen

Zudem erwarb Vita 34 die Stimmrechte und 35 Prozent der Geschäftsanteile am Kooperationspartner AS "Imunolita", Litauen. Die Finanzierung dieses Anteilerwerbs erfolgte aus dem Bestand eigener Aktien von Vita 34. Imunolita wurde in den Vita 34 Konzern integriert und zum 30. September 2015 voll konsolidiert. Damit nimmt Vita 34 direkten Einfluss auf das operative Geschäft des litauischen Marktführers. Insbesondere beim Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten in Litauen, Estland und Lettland wird Imunolita eng mit Vita 34 zusammenarbeiten.

Übernahme StemCare Gruppe, Dänemark

Im September 2015 hat Vita 34 alle Geschäfte der StemCare Gruppe, Dänemark, vollständig übernommen. Die StemCare Gruppe wurde bereits zum 30. September 2015 voll konsolidiert. Die eigentliche Übernahme erfolgt nach Erfüllung aller aufschiebenden Bedingungen, zu denen unter anderem die Übertragung der behördlichen Genehmigungen zählt. Der Vorstand der Vita 34 AG geht derzeit davon aus, dass die Bedingungen bis zum Ende des ersten Quartals 2016 eintreten werden.

Die StemCare Gruppe lagert derzeit rund 13.000 Stammzelldepots für Kunden aus Dänemark und Schweden. Im Geschäftsjahr 2014 betrug der Umsatz der StemCare Gruppe rund 1,6 Mio. Euro. Vita 34 verfolgt mit dieser Übernahme die weitere Erschließung des skandinavischen Marktes.

Ausbau von F&E

Der Ausbau der Forschungsaktivitäten ist wesentlicher Bestandteil der Vita 34-Wachstumsstrategie. Über erfolgreiche Forschung eröffnet sich Vita 34 das Potenzial, künftig neue Produkte im Bereich der regenerativen Medizin auf Basis von Stammzellen zu etablieren. Insgesamt werden die Forschungsaktivitäten von Vita 34 in diesem und den nächsten Geschäftsjahren mit EU-, Bundes- und Landesmittel in Höhe von fast 1,6 Mio. Euro unterstützt. Dadurch wird das Forschungsbudget von Vita 34 erheblich aufgestockt und die Wirkung der eingesetzten Eigenmittel vervielfacht. Im Berichtszeitraum hat Vita 34 die Forschungsprojekte vorangetrieben und neue Projekte begonnen:

Nachdem Vita 34 im Zuge des Entwicklungsprojekts zur Kryokonservierung von autologem Fettgewebe bereits teilungsfähige Zellen isoliert hatte, konnten nun die Charakterisierungsschritte zur Identifizierung von mesenchymalen Stammzellen im Detail festgelegt werden. Damit ist ein weiteres Etappenziel auf dem Weg erreicht, ein Verfahren zur Kryokonservierung der im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen zu entwickeln.

Zudem hat Vita 34 im dritten Quartal ein Projekt begonnen, bei dem wirksame antibakterielle Substanzen in präklinischen Modellen evaluiert werden. Diese Substanzen sollen zur Behandlung von Infektionen eingesetzt werden, die durch krankheitserregende Bakterien und Pilze beim Menschen hervorgerufen werden.

Abgabe des 29. Stammzelltransplantats für die medizinische Anwendung

Im August 2015 wurde eines der bei Vita 34 eingelagerten Stammzellpräparate bei einem 5-jährigen Jungen angewendet, der an einer spastischen Zerebralparese erkrankt ist. Die Transplantation ist auch dank der guten Vorbereitung des Vita 34-Stammzelldepots reibungslos verlaufen, sodass der erkrankte Junge bereits wieder die Kindertagesstätte besuchen kann.

Seit der ersten Anwendung im Jahr 2004 summiert sich die Anzahl an Transplantationen mit Vita 34-Stammzellpräparaten auf 29. Damit ist Vita 34 die einzige private Stammzellbank in Deutschland, die eine Vielzahl medizinischer Anwendungen mit den zur Eigenvorsorge eingelagerten Stammzelldepots vorweist. Das ist Zeugnis für die Arbeit und Leistung von Vita 34, die eine zuverlässige Aufarbeitung und Langzeitlagerung bei höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards sicherstellt.

Umsatz- und Ertragslage

Im Zuge der Buy and Build Strategie wurden im 3. Quartal 2015 mit der StemCare Gruppe eine Gesellschaft sowie Gesellschaftsanteile an Bio Save d.o.o. und AS "Imunolita" akquiriert. Zum 30. September 2015 wurden diese drei Gesellschaften in den Vita 34 Konzern voll konsolidiert. Der Umsatz wurde im 3. Quartal 2015 mit 3,9 Mio. Euro stabil auf Vorjahresniveau gehalten (3. Quartal 2014: 4,0 Mio. Euro). Für den gesamten Berichtszeitraum 2015 ergibt sich eine im Vorjahresvergleich erhöhte Gesamtleistung von 11,4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 10,8 Mio. Euro); die Umsatzerlöse stiegen um 2,2 Prozent auf 10,3 Mio. Euro nach 10,1 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2014.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz blieb auf dem Vorjahresniveau von 5,8 Mio. Euro. Das entspricht einer Bruttomarge von 56,7 Prozent gegenüber 57,5 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 1,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,8 Mio. Euro). Dieser Anstieg resultiert vor allem aus Ergebniseffekten bei der Kaufpreisallokation von erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochtergesellschaften.

Die Marketing- und Vertriebskosten erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 3,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 3,3 Mio. Euro), was auf die Marketing- und Vertriebsaktivitäten der konsolidierten Gesellschaften zurückzuführen ist. Die Verwaltungskosten beliefen sich in den ersten neun Monaten 2015 auf 2,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 2,3 Mio. Euro). Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich leicht auf 74 TEUR (Vorjahreszeitraum: 59 TEUR).

Entsprechend lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Berichtszeitraum mit 1,7 Mio. Euro (EBITDA-Marge bezogen auf die Umsatzerlöse: 16,8 Prozent) über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 1,6 Mio. Euro (EBITDA-Marge bezogen auf die Umsatzerlöse: 16,3 Prozent). Gegenüber den ersten neun Monaten 2014 blieb das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf dem Niveau von 0,8 Mio. Euro. Bei einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 0,9 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,9 Mio. Euro) belief sich im Berichtszeitraum der Ertragssteueraufwand auf rund 0,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,4 Mio. Euro).

Das Periodenergebnis stieg von 0,4 Mio. Euro nach den ersten neun Monaten 2014 auf 0,6 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Daraus ergibt sich bei einer durchschnittlichen Anzahl der ausgegebenen Aktien von 3.026.500 ein Ergebnis je Aktie von 0,23 Euro im Berichtszeitraum nach 0,16 Euro im Vergleichszeitraum 2014.

Finanzlage

Ausgehend von einem Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 0,9 Mio. Euro nach den ersten neun Monaten 2015 (Vorjahreszeitraum: 0,9 Mio. Euro) entfiel mit 0,9 Mio. Euro der größte Anteil der nicht zahlungswirksamen Berichtigungen auf planmäßige Abschreibungen (Vorjahreszeitraum: 0,8 Mio. Euro). Weitere Berichtigungen in Höhe von -0,4 Mio. Euro entfielen auf andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge (Vorjahreszeitraum: 2014: -32 TEUR).

Im Nettoumlaufvermögen verbuchte Vita 34 im Berichtszeitraum einen Mittelzufluss von 1,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,1 Mio. Euro). Diese Veränderung ist insbesondere auf den Abbau der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 2,4 Mio. Euro zurückzuführen (Vorjahreszeitraum: 28 TEUR) bei gleichzeitiger Verringerung der Schulden um 0,8 Mio. Euro. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit lag somit im Berichtszeitraum mit 2.7 Mio. Euro über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 1.7 Mio. Euro.

In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investierte Vita 34 in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt 0,9 Mio. Euro und damit mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres mit 0,3 Mio. Euro. Der Zahlungsmittelabfluss aus Unternehmensakquisitionen abzüglich übernommener Zahlungsmittel belief sich im Berichtszeitraum auf 0,5 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0 Euro). Zudem wurden im Berichtszeitraum 3,1 Mio. Euro langfristig in Finanzanlagen investiert (Vorjahreszeitraum: 0 Euro). Entsprechend lag der Cashflow aus Investitionstätigkeiten mit -4,5 Mio. Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums von -0,3 Mio. Euro.

Im Zuge der erstmaligen Dividendenausschüttung zahlte Vita 34 im Berichtszeitraum 0,4 Mio. Euro aus (Vorjahreszeitraum: 0 Euro). Zusammen mit den aus der erweiterten Vollkonsolidierung resultierenden Darlehen beläuft sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Berichtszeitraum 2015 auf 0,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 0,2 Mio. Euro).

Vita 34 verfügte zum 30. September 2015 über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro (30. September 2014: 4,5 Mio. Euro).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 30. September 2015 erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2014 von 37,1 Mio. Euro auf 43,5 Mio. Euro. Auf der Aktivseite der Bilanz betrugen die langfristigen Vermögenswerte 34,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 27,1 Mio. Euro). Dabei erhöhte sich im Zuge der Konsolidierung der Bio Save d.o.o. der Geschäfts- oder Firmenwert von 13,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014 auf 14,1 Mio. Euro. Neben den Firmenwerten der Vita 34 AG, der spanischen Tochtergesellschaft Secuvita S. L. und des Geschäftsbereichs Biotechnologie ist darin nun auch der Firmenwert der Bio Save d.o.o. enthalten. Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich aufgrund der Konsolidierung von Bio Save d.o.o., StemCare Gruppe und AS "Imunolita" zum 30. September 2015 und der damit verbundenen Bewertung der bestehenden Kundenverträge zur Einlagerung von Nabelschnurblut auf 10,7 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 6,7 Mio. Euro). Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beliefen sich auf 3,3 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 0,6 Mio. Euro). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Anlagen liquider Mittel in Wertpapiere zurückzuführen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum 30. September 2015 auf 9,1 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 10,0 Mio. Euro). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich zum 30. September 2015 auf insgesamt 4,2 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 3,9 Mio. Euro). Zwar baute Vita 34 Forderungen in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro ab, weist im Zuge der Konsolidierung aber zum Quartalsstichtag rund 1,5 Mio. Euro Forderungen der neuen Beteiligungen aus. Gleichzeitig verringerten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 3,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014 auf 2,3 Mio. Euro zum Stichtag 30. September 2015. Dies ist auf getätigte langfristige Finanzinvestitionen zurückzuführen.

Auf der Passivseite der Bilanz lag das Eigenkapital zum Stichtag 30. September 2015 bei 22,9 Mio. Euro und damit über dem Jahresultimo 2014 in Höhe von 22,2 Mio. Euro. Dies ist unter anderem durch die im Zuge der Konsolidierungen erhöhten Anteile von anderen Gesellschaftern begründet. Zum Bilanzstichtag des Berichtszeitraums resultierte somit eine Eigenkapitalquote von 52,6 Prozent nach 59,8 Prozent zum 31. Dezember 2014.

Die langfristigen Schulden und Ertragsabgrenzungen betrugen zum 30. September 2015 15,0 Mio. Euro nach 11,1 Mio. Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2014. Die verzinslichen Darlehen stiegen in 2015 aufgrund der Darlehen der neuen Beteiligungen um 0,8 Mio. Euro. Die latenten Ertragssteuern erhöhten sich von 0,5 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014 auf 1,5 Mio. Euro zum Stichtag 30. September 2015.

Die kurzfristigen Schulden und Ertragsabgrenzungen stiegen von 3,8 Mio. Euro zum Jahresende 2014 auf 5,6 Mio. Euro zum 30. September 2015. Dieser Anstieg ist insbesondere auf gestiegene Schulden aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, da zum 30. September im Zuge der Konsolidierung auch die Verbindlichkeiten der neuen Beteiligungen mit ausgewiesen werden. Die abgegrenzten Erträge summierten sich auf 10,2 Mio. Euro zum 30. September 2015 (31. Dezember 2014: 9,9 Mio. Euro). Darunter werden Lagergebühren erfasst, die vom Kunden einmalig vorab entrichtet und über die vereinbarte Lagerungslaufzeit linear aufgelöst werden.

Bilanz

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Berichtszeitraums sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die besondere Bedeutung oder erhebliche Auswirkungen auf das im vorliegenden Zwischenabschluss vermittelte Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gehabt hätten.

Chancen- und Risikobericht

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2014 dargestellten Chancen und Risiken gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen Veränderungen. Nähere Informationen zu den speziellen Risiken und Chancen der Vita 34 AG sind in den Abschnitten "Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem", "Risiken des Unternehmens" sowie "Chancen für die künftige Entwicklung" des Geschäftsberichts der Vita 34 AG vom 26. März 2015 zu finden. Dieser kann auf der Webseite von Vita 34 eingesehen werden (www.vita34group.de).

Prognosebericht

Ausblick

Im Rahmen des Prognoseberichts wird die erwartete, künftige Entwicklung der Vita 34 AG -soweit möglich -für das Geschäftsjahr 2015 erläutert.

Insgesamt blicken wir auf erfreuliche neun Monate zurück: Im Berichtszeitraum erwirtschaftete Vita 34 bei einer Gesamtleistung von 11,4 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 10,8 Mio. Euro) einen Umsatz von 10,3 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 10,1 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg dabei auf 1,7 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,6 Mio. Euro). Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die konsequente Fortführung der Buy and Build Strategie zurückzuführen. So ist es Vita 34 im dritten Quartal gelungen, die StemCare Gruppe und Geschäftsanteile an Bio Save d.o.o. und AS "Imunolita" zu akquirieren. Zum Quartalsstichtag wurden diese drei Gesellschaften in den Vita 34 Konzern voll konsolidiert mit entsprechenden Effekten auf die Umsatz- und Ertragslage. Wir bestätigen die Prognose für das Geschäftsjahr 2015 dahingehend, dass wir für das laufende Jahr weiterhin eine Gesamtleistung und ein operatives Ergebnis (EBITDA) auf dem Niveau von 2014 erwarten. Im Rahmen der Konsolidierung erhöhte sich die Bilanzsumme zum 30. September 2015 im Vergleich zum 31. Dezember 2014 von 37,1 Mio. Euro auf 43,5 Mio. Euro. Mit einem Eigenkapital von 22,9 Mio. Euro zum 30. September 2015 (Vorjahreszeitraum: 22,2 Mio. Euro) belief sich die Eigenkapitalquote auf 52,6 Prozent nach 59,8 Prozent zum 31. Dezember 2014.

Im Berichtszeitraum haben wir den Fokus auf die Stärkung unserer Marktführerschaft sowie den Ausbau der eigenen Forschungsaktivitäten gelegt: Mit der Übernahme der österreichischen Vivocell ist Vita 34 nun auch Marktführer in Österreich und wir konnten unsere marktführende Position in der DACH-Region bekräftigen. Mit der Akquisition der dänischen StemCare Gruppe sowie dem Erwerb von Geschäftsanteilen an Bio Save d.o.o. und AS "Imunolita" ist Vita 34 erstmals in allen geografischen Regionen Europas vertreten. Diese Präsenz auf dem europäischen Markt werden wir nutzen, um unsere marktführende Position in ganz Europa weiter auszubauen. Dabei werden wir Synergieeffekte in den Bereichen Marketing und Vertrieb realisieren und die Vertriebsaktivitäten neben der DACH-Region auch in Osteuropa, Skandinavien sowie Litauen, Estland und Lettland vorantreiben. Im weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres werden wir uns auf die Integration der jüngst erworbenen Gesellschaften und Beteiligungen in den Vita 34 Konzern konzentrieren, um als starke Einheit am Potenzial unserer Zielmärkte zu partizipieren.

Neben der internationalen Expansion verfolgen wir das Ziel, die Wertschöpfungskette über die Entwicklung und Einführung neuer Produkte für die pharmazeutische Herstellung auszubauen und so signifikante neue Marktpositionen zu besetzen. Entsprechend haben wir im Berichtszeitraum unsere Forschungsaktivitäten intensiviert. Nachdem Vita 34 im Zuge des Entwicklungsprojekts zur Kryokonservierung von autologem Fettgewebe bereits teilungsfähige Zellen isoliert hatte, konnten nun die Charakterisierungsschritte zur Identifizierung von mesenchymalen Stammzellen im Detail festgelegt werden. Damit ist ein weiteres Etappenziel auf dem Weg erreicht, ein Verfahren zur Kryokonservierung der im Fettgewebe enthaltenen Stammzellen zu entwickeln.

Die fortschreitende Entwicklung im Bereich der regenerativen Medizin belegt die guten Aussichten für die Entwicklung des Unternehmens. Als Spezialist für die Kryokonservierung von Stammzellen sind wir überzeugt, dass wir in diesem Marktumfeld über die Umsetzung der Wachstumsstrategie die Geschäftsentwicklung langfristig positiv gestalten können. Die drei Kerne dieser Strategie -die Stärkung der Marktführerschaft, die Entwicklung des Produktportfolios sowie der Ausbau der Forschungsaktivitäten -bilden die Basis für Umsatz- und Ertragswachstum.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Informationen, die Vita 34 zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts zur Verfügung standen. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen sind allerdings Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Chancen / Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den abgegebenen Einschätzungen abweichen. Daher kann Vita 34 keine Gewähr für diese Angaben übernehmen.


Leipzig, im November 2015

Vorstand der Vita 34 AG

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Dr. André Gerth Falk Neukirch
Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand


Verkürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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TEUR Anhang 01.07. -30.09.2015 01.07. -30.09.2014 01.01.- 30.09.2015 01.01.- 30.09.2014
Umsatzerlöse
3.875 3.986 10.293 10.076
Umsatzkosten
- 1.739 - 1.677 - 4.458 - 4.279
Bruttoergebnis vom Umsatz
2.136 2.309 5.835 5.797
Sonstige betriebliche Erträge
405 253 1.081 764
Marketing- und Vertriebskosten
- 1.296 - 1.094 - 3.483 - 3.337
Verwaltungskosten
- 948 - 899 - 2.517 - 2.327
Sonstige betriebliche Aufwendungen
- 33 - 25 - 74 - 59
Betriebsergebnis (EBIT)
264 544 842 838
Finanzerträge
20 23 81 80
Finanzaufwendungen
- 23 - 31 - 58 - 62
Ergebnis vor Steuern
261 536 865 856
Ertragsteueraufwand 6 - 62 - 229 - 304 - 435
Periodenergebnis nach Steuern
199 307 561 421
Zurechnung des Periodenergebnisses nach Steuern an die




Eigentümer des Mutterunternehmens
291 332 682 498
Anteile anderer Gesellschafter
- 92 - 25 - 121 - 77
Ergebnis je Aktie, unverwässert / verwässert (EUR)




Unverwässert und verwässert, bezogen auf das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Periodenergebnis (EUR)
0,10 0,11 0,23 0,16


Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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TEUR Anhang 01.07. -30.09.2015 01.07. -30.09.2014 01.01. -30.09.2015 01.01. -30.09.2014
Periodenergebnis
199 307 561 421
Netto- (Verlust) / Gewinn aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
- 19 0 - 68 0
Ertragsteuereffekt
7 0 22 0
In Folgerperioden in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliederndes sonstiges Ergebnis
- 12 0 - 46 0
Gesamtergebnis nach Steuern
187 307 515 421
Zurechnung des Gesamtergebnisses an die




Eigentümer des Mutterunternehmens
279 332 636 498
Anteile anderer Gesellschafter
- 92 - 25 - 121 - 77


Verkürzte Konzernbilanz

Aktiva

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TEUR Anhang 30.09.2015 31.12.2014
Langfristige Vermögenswerte


Geschäfts- oder Firmenwert
14.085 13.942
Immaterielle Vermögenswerte
10.679 6.678
Sachanlagen
5.155 4.590
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
3.271 620
Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
1.012 1.095
Nicht frei verfügbare Zahlungsmittel
170 170


34.372 27.095
Kurzfristige Vermögenswerte


Vorräte
414 297
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
4.234 3.884
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
2.197 2.050
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5 2.270 3.730


9.115 9.961


43.487 37.056


Passiva

scroll
TEUR Anhang 30.09.2015 31.12.2014
Eigenkapital


Gezeichnetes Kapital
3.027 3.027
Kapitalrücklagen
18.213 18.213
Gewinnrücklagen
1.633 1.390
Sonstige Rücklagen
- 168 - 122
Eigene Anteile
- 338 - 436
Anteile an anderen Gesellschaftern
527 88


22.894 22.160
Langfristige Schulden und Ertragsabgrenzungen


Schulden aus Lieferungen und Leistungen
536 0
Verzinsliche Darlehen
809 164
Anteile stiller Gesellschafter
940 940
Latente Ertragssteuern
1.458 463
Abgegrenzte Zuwendungen
1.051 1.121
Sonstige Schulden
1.709 0
Abgegrenzte Erlöse
8.485 8.367


14.988 11.055
Kurzfristige Schulden und Ertragsabgrenzungen


Schulden aus Lieferungen und Leistungen
1.392 696
Rückstellungen
38 103
Ertragsteuerverbindlichkeiten
187 239
Verzinsliche Darlehen
992 87
Abgegrenzte Zuwendungen
94 94
Sonstige Schulden
1.191 1.080
Abgegrenzte Erlöse
1.711 1.542


5.605 3.841


43.487 37.056


Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

scroll

Auf die Eigentümer des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital
TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Rücklage für
zur Veräußerung
verfügbarer
finanzieller
Vermögenswerte
Neubewertungs-
rücklagen
Summe
Eigenkapital
Anhang





Saldo zum 1. Januar 2014 3.027 23.950 - 5.447 0 0 21.530
Periodenergebnis 0 0 498 0 0 498
Saldo zum 30. September 2014 3.027 23.950 - 4.949 0 0 22.028
Saldo zum 1. Januar 2015 3.027 18.213 1.390 0 - 122 22.508
Periodenergebnis 0 0 682 0 0 682
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 - 46 0 - 46
Dividendenausschüttungen 0 0 - 442 0 0 - 442
Veränderung des Konsolidierungskreises 0 0 3 0 0 3
Gesamtergebnis 0 0 243 - 46 0 197
Saldo zum 30. September 2015 3.027 18.213 1.633 - 46 - 122 22.705


scroll

entfallendes Eigenkapital

TEUR Eigene Anteile zu Anschaffungskosten Anteile anderer Gesellschafter Gesamt-Eigenkapital
Anhang


Saldo zum 1. Januar 2014 - 436 198 21.292
Periodenergebnis 0 - 77 421
Saldo zum 30. September 2014 - 436 121 21.713
Saldo zum 1. Januar 2015 - 436 88 22.160
Periodenergebnis 0 - 121 561
Sonstiges Ergebnis 0 0 - 46
Dividendenausschüttungen 0 0 - 442
Veränderung des Konsolidierungskreises 98 560 661
Gesamtergebnis 98 439 734
Saldo zum 30. September 2015 - 338 527 22.894


Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung

scroll
TEUR Anhang 01.01. - 30.09.2015 01.01. -30.09.2014
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit


Periodenergebnis vor Ertragsteuern
865 856
Berichtigungen für:


Abschreibungen
889 804
Andere nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge
- 373 - 32
Finanzerträge
- 81 - 80
Finanzaufwendungen
58 62
Veränderungen des Nettoumlaufvermögens:


+/ - Forderungen und sonstige Vermögenswerte
2.411 28
+/ - Vorräte
- 64 47
+/ - Schulden
- 809 - 155
+/ - Rückstellungen
- 65 - 35
+/ -Abgegrenzte Erlöse
287 247
Gezahlte Zinsen
- 58 - 62
Gezahlte Ertragsteuern
- 372 2
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
2.688 1.682
Cashflow aus Investitionstätigkeit


Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
- 343 - 222
Erwerb von Sachanlagen
- 540 - 120
Erwerb von Unternehmen, abzüglich übernommener Zahlungsmittel
- 528 0
Erwerb von langfristigen Finanzinvestitionen
- 3.135 0
Erhaltene Zinsen
19 22
Cashflow aus Investitionstätigkeit
- 4.527 - 320
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit


Dividendenausschüttungen
- 442 0
Einzahlungen aus Investitionszuwendungen
0 234
Veränderungen Darlehen
702 - 61
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
260 173
Nettoveränderungen von Zahlungsmitteln
- 1.579 1.535
Zahlungsmittel am Anfang der Berichtsperiode
3.730 2.927
Veränderungen der Zahlungsmittel aus Änderungen des Konsolidierungskreises
119 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode (Liquide Mittel) 5 2.270 4.462


Anhang zum verkürzten Konzern-Zwischenabschluss

1. Informationen zum Unternehmen

Das Mutterunternehmen Vita 34 AG (die "Gesellschaft") mit Sitz in Leipzig (Deutschland), Deutscher Platz 5a, eingetragen im Registergericht des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 20339, ist eine Gesellschaft, deren Unternehmenszweck die Entnahme, Aufarbeitung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut, die Entwicklung von zelltherapeutischen Verfahren sowie die Durchführung von Projekten auf dem Gebiet der Biotechnologie ist. Ihre Tochterunternehmen (zusammen mit der Gesellschaft als "Konzern" bezeichnet) sind ebenfalls auf dem Gebiet der Einlagerung von Nabelschnurblut tätig.

Der ungeprüfte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015 wurde am 12. November 2015 durch den Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

2.1 Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015 erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung".

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht sämtliche für den Abschluss des Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gelesen werden.

2.2 Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bei der Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierung- und Bewertungsmethoden entsprechen den bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014 angewandten Methoden.

Der Konzern hat ab dem 1. Januar 2015 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS Standards und -Interpretationen erstmals angewandt:

Jährliche Verbesserungen an den IFRS-Zyklus 2011-2013

Änderungen an IFRIC 21: Abgaben

Aus den ab 1. Januar 2015 erstmalig verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss der Vita 34 AG.

3. Unternehmenszusammenschlüsse

3. 1. Vita 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H., Wien, Österreich

Mit schuldrechtlichem Vertrag vom 1. Dezember 2014 hat die Vita 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H., Wien, Österreich ("Vita Österreich"), eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Vita 34 AG, sämtliches zum Geschäftsbetrieb notwendiges Aktivvermögen der insolventen Vivocell Biosolutions GmbH & Co KG, Graz, Österreich ("Vivocell") mit Wirkung vom 2. Januar 2015 erworben. Die Vivocell war bisher der österreichische Marktführer für die Einlagerung von Nabelschnurblut. Im Rahmen der Übernahme wurden ca. 13.000 Stammzelldepots aus Nabelschnurblut auf die Vita Österreich übertragen.

Aufgrund der damit verbundenen Ausweitung des Geschäftsbetriebes der Vita Österreich wird die Gesellschaft ab dem 1. Januar 2015 voll konsolidiert. Die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Vita Österreich sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der Erstkonsolidierung sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Übersicht der Vermögenswerte und Schulden der Vita Österreich

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TEUR Beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Buchwert unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Vermögenswerte 806 806
Langfristige Vermögenswerte 78 78
Immaterielle Vermögenswerte 78 78
Kurzfristige Vermögenswerte 728 728
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2 2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 710 710
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 16 16
Schulden - 783 - 783
Kurzfristige Schulden - 783 - 783
Sonstige Schulden - 781 - 781
Rückstellungen - 2 - 2


Im Rahmen des Erwerbs des zum Geschäftsbetrieb der Vivocell notwendigen Aktivvermögens wurden folgende Vermögenswerte angesetzt:

Übersicht der von Vivocell erworbenen Vermögenswerte

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TEUR Beizulegender
Zeitwert
Vermögenswerte
Übernommene autologe Lagerverträge 506
Sachanlagevermögen 238
Forderungen aus Ratenzahlungsvereinbarungen 111
Schulden
Passive latente Steuern - 51
Beizulegender Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte zum 2. Januar 2015 804


Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der Vermögensgegenstände ein Badwill in Höhe von 154 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt:

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TEUR 2015
Gezahlter Kaufpreis für Assets 650
abzüglich beizulegender Zeitwert der Vermögenswerte - 855
zuzüglich passive latente Steuern 51
Badwill - 154


Das Labor der Vivocell in Graz wurde 2015 geschlossen. Die Lagerung der bisherigen Präparate sowie erwartete Neueinlagerungen erfolgen in Deutschland bei der Vita 34 AG. Durch die Übernahme der autologen Stammzelldepots und daraus erwarteten neueingelagerten Stammzelldepots ergeben sich positive Effekte bezüglich der Auslastung des Labors sowie im Bereich der Lagerung von Stammzelldepots in Leipzig.

Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Unter den immateriellen Vermögenswerten wird ein Vermögenswert aus übernommenen autologen Lagerungsverträgen ausgewiesen, der unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurde. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht abschätzbar, in welchem Umfang die bisherigen Kunden der Vivocell einer Einlagerung bei der Vita 34 AG zustimmen. Bei der Ermittlung der zukünftigen Einnahmen wurden daher vorsorglich umfangreiche Abschläge vorgenommen, um das Risiko der Kündigung von Lagerungsverträgen durch Kunden der Vivocell abzubilden.

Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 25 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der bekannten Kostenstrukturen und den österreichischen Steuersätzen ermittelt.

Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie zum Zeitpunkt der Übernahme des Aktivvermögens abgeleitet.

Der beizulegende Zeitwert des übernommenen Sachanlagevermögens wurde im Rahmen eines Schätzungsgutachtens im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Vivocell ermittelt.

Der beizulegende Zeitwert der übernommenen Forderungen aus Ratenzahlungsvereinbarungen wurde unter Berücksichtigung des bisherigen Zahlungsverhaltens der entsprechenden Kunden ermittelt.

3.2. Bio Save d.o.o., Belgrad, Serbien

Mit Wirkung vom 1. Juli 2015 hat Vita 34 AG die Stimmrechtsmehrheit sowie 30 Prozent der Geschäftsanteile am langjährigen Kooperationspartner Bio Save d.o.o. ("Bio Save Serbien"), Belgrad, Serbien, erworben. Bereits seit April 2012 besteht zwischen Vita 34 und Bio Save Serbien eine erfolgreiche Vertriebskooperation, die sich mittlerweile auf viele Länder auf dem Balkan erstreckt.

Vita 34 lagert bereits Stammzellen aus Nabelschnurblut sowie -gewebe für Kunden aus Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Slowenien in Leipzig ein. Mit der Beteiligung verfolgt Vita 34 das Ziel, Marktanteile auszubauen und den Endkunden in diesen Ländern zusätzliche Leistungen anzubieten. Die Aufarbeitung und Einlagerung der Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe von Bio Save Serbien-Kunden sowie deren Tochtergesellschaften erfolgt bei Vita 34 in Leipzig. Die Aufarbeitung und Lagerung erfolgt entsprechend den hohen Standards des deutschen Arzneimittelrechts.

Die Bio Save Serbien hatte zum Erwerbszeitpunkt die folgenden Tochterunternehmen mit den entsprechenden direkten Beteiligungsquoten:

Izvorna Celica d.o.o., Ljubljana, Slowenien (100%),

Bio Save d.o.o., Podgorica, Montenegro (51%),

Bio Save d.o.o., Sarajevo, Bosnien-Herzegowina (35%).

Aufgrund des Erwerbs der Stimmrechtsmehrheit an der Bio Save Serbien und der damit vorliegenden Beherrschung wird die Gesellschaft ab dem 1. Juli 2015 voll konsolidiert. Die Tochterunternehmen der Bio Save Serbien, bei denen diese die Beherrschung ausübt, wurden nach der Methode der Vollkonsolidierung ebenfalls in den Teilkonzernabschluss der Vita 34 AG einbezogen. Auf eine Konsolidierung der Bio Save d.o.o., Bosnien-Herzegowina, at equity wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Die folgenden Ausführungen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beziehen sich auf den Teilkonzern "Bio Save".

Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der Beteiligung ein Goodwill in Höhe von 142 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt:

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TEUR 2015
Gezahlter Kaufpreis für 30 % der Anteile 300
abzüglich beizulegender Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden (anteilig) - 166
zuzüglich passive latente Steuern (anteilig) 8
Goodwill 142


Die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Bio Save sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der Erstkonsolidierung sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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TEUR Beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Buchwert unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Vermögenswerte 1.703 887
Langfristige Vermögenswerte 315 117
Immaterielle Vermögenswerte 200 0
Sachanlagen 115 115
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0 2
Kurzfristige Vermögenswerte 1.388 770
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 33 33
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 631 631
Übrige Vermögenswerte 724 106
Schulden - 1.162 - 543
Langfristige Schulden - 68 - 42
Verzinsliche Darlehen - 40 - 40
Abgegrenzte Erlöse 0 - 2
Passive latente Steuern - 28 0
Kurzfristige Schulden - 1.094 - 501
Verzinsliche Darlehen - 17 - 17
Schulden aus Lieferungen und Leistungen - 21 - 21
Schulden gegenüber verbundenen Unternehmen - 404 - 404
Übrige Schulden - 652 - 59


Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen Vermögenswerte aus übernommenen Einlagerungsverträgen ausgewiesen, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden.

Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 25 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen und Steuersätze des Bio Save Teilkonzerns ermittelt.

Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen Betafaktors zum Zeitpunkt des Anteilserwerbes abgeleitet.

Die übrigen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen im Voraus entrichtete Lagergebühren an die Vita 34 AG, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden.

Die Schulden gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Vita 34 AG.

Unter den übrigen Schulden werden im Wesentlichen Verpflichtungen zur Erfüllung abgeschlossener Lagerverträge ausgewiesen, denen in der Zukunft keine Einzahlungen mehr gegenüberstehen. Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 25 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen und Steuersätze ermittelt.

Die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile erfolgte zum anteilig beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung. Ein auf die nicht beherrschenden Anteile entfallender Goodwill wurde nicht aufgedeckt.

3.3 Kamieninių ląstelių bankas UAB "Imunolita", Vilnius, Litauen

Ebenfalls mit Wirkung vom 1. Juli 2015 erwarb Vita 34 die Stimmrechtsmehrheit sowie 35 Prozent der Geschäftsanteile am Kooperationspartner Kamieninių ląstelių bankas UAB "Imunolita", Vilnius, Litauen. Damit nimmt Vita 34 direkten Einfluss auf das operative Geschäft des litauischen Marktführers. Insbesondere beim Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten in Litauen, Estland und Lettland wird Imunolita eng mit Vita 34 zusammenarbeiten.

Die Aufarbeitung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe von Kunden der Imunolita erfolgt zukünftig bei Vita 34 in Leipzig.

Aufgrund des Erwerbs der Stimmrechtsmehrheit an der Imunolita und der damit vorliegenden Beherrschung wird die Gesellschaft ab dem 1. Juli 2015 voll konsolidiert.

Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der Beteiligung ein Badwill in Höhe von 1 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt:

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TEUR 2015
Ausgabe eigener Anteile für 35 % der Anteile 95
abzüglich beizulegender Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden (anteilig) - 140
zuzüglich passive latente Steuern (anteilig) 44
Badwill - 1


Die nachfolgende Tabelle stellt die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Imunolita sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der Erstkonsolidierung dar:

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TEUR Beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Buchwert unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Vermögenswerte 1.297 449
Langfristige Vermögenswerte 862 14
Immaterielle Vermögenswerte 848 0
Sachanlagen 12 12
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2 2
Kurzfristige Vermögenswerte 435 435
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1 1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 395 395
Übrige Vermögenswerte 39 39
Schulden -1.023 - 879
Langfristige Schulden - 851 - 726
Verzinsliche Darlehen - 726 - 726
Passive latente Steuern - 125 0
Kurzfristige Schulden - 172 - 153
Verzinsliche Darlehen - 65 - 65
Schulden aus Lieferungen und Leistungen - 79 - 79
Übrige Schulden - 28 - 9


Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen Vermögenswerte aus übernommenen Einlagerungsverträgen ausgewiesen, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden.

Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen und Steuersätze der Imunolita ermittelt.

Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen Betafaktors zum Zeitpunkt des Anteilserwerbes abgeleitet.

Unter den übrigen Schulden werden im Wesentlichen Verpflichtungen zur Erfüllung abgeschlossener Lagerverträge ausgewiesen, denen in der Zukunft keine Einzahlungen mehr gegenüberstehen. Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen und Steuersätze ermittelt.

Die Bewertung der nicht beherrschenden Anteile erfolgte zum anteilig beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten. Die beizulegenden Zeitwerte wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

3. 4. StemCare ApS, Gentofte, Dänemark

Mit Wirkung vom 8. September 2015 hat Vita 34 AG sämtliche Geschäfte der StemCare Gruppe, der führenden skandinavischen Nabelschnurblutbank, übernommen. Hierzu sind die Aktivitäten in der StemCare ApS ("StemCare"), Gentofte, Dänemark, gebündelt worden. Die zivilrechtliche Übernahme der Anteile erfolgt nach Erfüllung aller aufschiebenden Bedingungen, zu denen unter anderem die Übertragung der behördlichen Genehmigungen zählt.

Aufgrund des Erwerbs der Stimmrechtsmehrheit an der StemCare zum 8. September 2015 und der damit vorliegenden Beherrschung wird die Gesellschaft ab dem 8. September 2015 voll konsolidiert.

Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich aus dem Erwerb der StemCare ein Badwill in Höhe von 210 TEUR. Dieser ermittelt sich wie folgt:

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TEUR 2015
Gezahlter Kaufpreis für 100 % der Anteile 1.936
abzüglich beizulegender Zeitwert der Vermögenswerte und Schulden - 2.691
zuzüglich passive latente Steuern 545
Badwill - 210


Die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angesetzten beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der StemCare sowie deren Buchwerte unmittelbar vor der Erstkonsolidierung sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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TEUR Beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Buchwert unmittelbar vor dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
Vermögenswerte 3.729 4.573
Langfristige Vermögenswerte 3.175 4.019
Immaterielle Vermögenswerte 3.012 3.856
Sachanlagen 127 127
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 36 36
Kurzfristige Vermögenswerte 554 554
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 83 83
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 368 368
Übrige Vermögenswerte 103 103
Schulden -1.583 - 3.434
Langfristige Schulden - 1.085 - 2.937
Schulden aus Lieferungen und Leistungen - 540 0
Abgegrenzte Erlöse 0 - 2.578
Passive latente Steuern - 545 - 359
Kurzfristige Schulden - 498 - 497
Schulden aus Lieferungen und Leistungen - 284 - 284
Übrige Schulden - 214 - 213


Die beizulegenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden anhand beobachtbarer Marktpreise bestimmt. Konnten keine Marktpreise festgestellt werden, kamen einkommensorientierte Ansätze oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Unter den immateriellen Vermögenswerten werden im Wesentlichen Vermögenswerte aus übernommenen Einlagerungsverträgen ausgewiesen, die unter Berücksichtigung eines Abzinsungssatzes auf den aktuellen Barwert abdiskontiert wurden.

Der erzielbare Betrag aus den übernommenen Verträgen wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, die aus Erfahrungswerten der Gesellschaft abgeleitet wurde, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen und der für den Progosezeitraum geltenden Steuersätze der StemCare ermittelt.

Der für die Cashflow-Prognosen ermittelte Zinssatz wurde aus einem risikolosen Zinssatz unter zusätzlicher Berücksichtigung einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen Betafaktors zum Zeitpunkt des Anteilserwerbes abgeleitet.

Unter den übrigen Schulden werden im Wesentlichen Verpflichtungen zur Erfüllung abgeschlossener Lagerverträge ausgewiesen, denen in der Zukunft keine Einzahlungen mehr gegenüberstehen. Der Erfüllungsbetrag wurde unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lagerdauer von 20 Jahren, einer durchschnittlichen Kündigungsrate, auf Basis der aktuellen Kostenstrukturen und der für den Verpflichtungszeitraum geltenden Steuersätze der StemCare ermittelt.

4. Konsolidierungskreis

Der Konzern-Zwischenabschluss umfasst neben dem Mutterunternehmen Vita 34 AG die Zwischenabschlüsse folgender Tochterunternehmen:

Novel Pharma S.L., Madrid, Spanien,

Secuvita S.L., Madrid, Spanien,

stellacure GmbH, Leipzig, Deutschland,

VITA 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H., Wien, Österreich,

Bio Save d.o.o., Belgrad, Serbien,

Izvorna Celica d.o.o., Ljubljana, Slowenien,

Bio Save d.o.o., Podgorica, Montenegro,

Kamieninių ląstelių bankas UAB "Imunolita", Vilnius, Litauen,

StemCare ApS, Gentofte, Dänemark.

5. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Für Zwecke der Konzern-Kapitalflussrechnung setzen sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente wie folgt zusammen:

Übersicht Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten

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TEUR 30.09.2015 30.09.2014
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand 2.270 4.462

2.270 4.462


6. Ertragsteuern

Die wesentlichen Bestandteile des in der verkürzten Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ertragsteueraufwands setzen sich wie folgt zusammen:

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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TEUR 01.01.-30.09.2015 01.01.-30.09.2014
Tatsächliche Ertragsteuern

Tatsächlicher Ertragssteueraufwand 33 35
Latente Ertragsteuern

auf die Entstehung und Umkehrung temporärer Differenzen - 95 - 57
auf Verlustvorträge 366 457
Ertragsteueraufwand 304 435


7. Segmentberichterstattung

Zum Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Produkten und Dienstleistungen in Geschäftseinheiten organisiert und verfügt über die folgenden beiden berichtspflichtigen Geschäftssegmente:

Das Geschäftssegment "Stammzellbanking" ist auf dem Gebiet der Entnahme, Aufarbeitung und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe sowie der Entwicklung von zelltherapeutischen Verfahren tätig;

Das Geschäftssegment "Biotechnologie" entwickelt biologische Verfahren für die Zell- und Gewebekultur und setzt diese zur Optimierung und Vermehrung von Zellen und Pflanzen ein. Für Umweltvorhaben werden Analysen und Dienstleistungen erbracht.

Das Betriebsergebnis der Segmente wird vom Management getrennt überwacht, um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und um die Ertragskraft der Einheiten zu bestimmen. Die Entwicklung der Segmente wird anhand des Betriebsergebnisses bewertet. Die Konzernfinanzierung (einschließlich Finanzerträgen von 81 TEUR und Finanzaufwendungen von 58 TEUR) sowie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden konzerneinheitlich gesteuert und nicht den einzelnen Segmenten zugeordnet.

Die Verrechnungspreise zwischen den operativen Segmenten werden anhand der marktüblichen Konditionen unter fremden Dritten ermittelt.

Die folgenden Tabellen enthalten Informationen zu Erträgen und Segmentergebnissen der operativen Segmente des Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 bzw. 2014:

Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2015

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TEUR Stammzellbanking
Biotechnologie
Summe Konsolidierung
Konzern
Umsatzerlöse aus Geschäften mit externen Kunden 10.057 236 10.293 0 10.293
EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) 1.544 187 1.731 0 1.731
Abschreibungen 773 116 889 0 889
EBIT (Betriebsergebnis) 771 71 842 0 842
Segmentvermögen 40.636 4.079 44.715 - 1.228 43.487
Segmentschulden - 19.665 - 2.156 - 21.821 1.228 - 20.593


Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2014

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TEUR Stammzellbanking
Biotechnologie
Summe Konsolidierung
Konzern
Umsatzerlöse aus Geschäften mit externen Kunden 9.734 342 10.076 0 10.076
EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) 1.196 446 1.642 0 1.642
Abschreibungen 681 123 804 0 804
EBIT (Betriebsergebnis) 515 323 838 0 838
Segmentvermögen 33.349 3.277 36.626 0 36.626
Segmentschulden - 14.451 - 462 - 14.913 0 - 14.913


7.1 Informationen über geografische Bereiche

Die geografischen Segmente des Konzerns werden nach den in den geografischen Bereichen erzielten Umsatzerlösen bestimmt.

Die folgenden Tabellen enthalten Informationen zu Erträgen und Segmentergebnissen der geografischen Tätigkeitsbereiche des Konzerns für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 bzw. 2014:

Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2015

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TEUR DACH Spanien Summe Konsolidierung
Konzern
Umsatzerlöse aus Geschäften mit externen Kunden 8.384 1.909 10.293 0 10.293
Umsatzerlöse aus Geschäften mit anderen Segmenten 492 0 492 - 492 0

8.876 1.909 10.785 -492 10.293
EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) 1.706 25 1.731 0 1.731
Abschreibungen 583 306 889 0 889
EBIT (Betriebsergebnis) 1.123 - 281 842 0 842
Segmentvermögen 38.982 8.165 47.147 - 3.660 43.487
Segmentschulden - 16.965 - 7.288 - 24.253 3.660 - 20.593


Zeitraum vom 01.01. bis 30.09.2014

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TEUR DACH Spanien Summe Konsolidierung
Konzern
Umsatzerlöse aus Geschäften mit externen Kunden 8.010 2.066 10.076 0 10.076
Umsatzerlöse aus Geschäften mit anderen Segmenten 400 0 400 - 400 0

8.410 2.066 10.476 - 400 10.076
EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) 1.693 - 51 1.642 0 1.642
Abschreibungen 495 309 804 0 804
EBIT (Betriebsergebnis) 1.198 - 360 838 0 838
Segmentvermögen 32.069 7.890 39.959 - 3.333 36.626
Segmentschulden - 11.547 - 6.699 - 18.246 3.333 - 14.913


DACH: Segment Deutschland, Österreich, Schweiz

8. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

In den Konsolidierungskreis wurden die Vita 34 AG und folgende Tochterunternehmen einbezogen:

Anteil am Eigenkapital

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% 2015 2014
Novel Pharma, S.L., Madrid, Spanien 100,0 100,0
Secuvita S.L., Madrid, Spanien 88,0 88,0
stellacure GmbH, Leipzig, Deutschland 75,2 75,2
Vita 34 Gesellschaft für Zelltransplantate m.b.H., Wien, Österreich 100,0 100,0
Bio Save d.o.o., Belgrad, Serbien 30,0 0,0
Izvorna Celica d.o.o., Ljubljana, Slowenien 30,0 0,0
Bio Save d.o.o., Podgorica, Montenegro 15,3 0,0
Kamieninių ląstelių bankas UAB "Imunolita", Vilnius, Litauen 35,0 0,0
StemCare ApS, Gentofte, Dänemark 100,0 0,0


Als nahe stehende Unternehmen und Personen gelten Tochtergesellschaften, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden, Aktionäre mit maßgeblichen Einfluss und Personen in Schlüsselpositionen des Unternehmens.

Die folgenden Tabellen enthalten Transaktionen zwischen nahe stehenden Unternehmen und Personen für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 bzw. 2014:

Gewährte Darlehen an nahestehende Unternehmen und Personen

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TEUR 01.01.-30.09.2015 01.01.-30.09.2014
Tochterunternehmen der Vita 34 AG

VITA 34 Slovakia, s.r.o

Erhaltene Zinsen 3 0
Forderungen 259 82


An die VITA 34 Slovakia, s.r.o wird eine Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von 300 TEUR gewährt. Die Betriebsmittelkreditlinie ist nicht besichert und hat eine unbegrenzte Laufzeit. Der Zinssatz beträgt 200 Basispunkte über der Euro lnterbank Offered Rate und wird jährlich angepasst.

Die folgende Tabelle enthält die Vergütung der Personen in Schlüsselpositionen im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 bzw. 2014:

Aufwendungen an nahestehende Unternehmen und Personen in Schlüsselpositionen

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TEUR 01.01.-30.09.2015 01.01.-30.09.2014
Vergütung der Personen in Schlüsselpositionen des Konzerns:

Kurzfristig fällige Leistungen:

Aufsichtsratsvergütungen 93 68
Vorstandsgehälter 412 417


Mit Herrn Jörg Ulbrich wurde in 2015 eine Vereinbarung über die vorzeitige Vertragsbeendigung zum 30. September 2015 geschlossen. Als Ausgleich der zugesagten variablen Vergütungsbestandteile wurden im Zeitraum 1. Januar 2015 bis 30. September 2015 Vergütungsaufwendungen in Höhe von 45 TEUR berücksichtigt.

Es besteht eine Vereinbarung mit einem ehemaligen Vorstandsmitglied hinsichtlich der Nutzungs- und Verwertungsbefugnisse an einer Patentanmeldung und zwei Patenten. Der Vita 34 AG sind die betreffenden Patente bzw. Patentanmeldungen vom Vorstand dauerhaft zur Nutzung überlassen. Für die Überlassung sind in den Geschäftsjahren 2014 und 2015 keine Vergütungen angefallen.

Der Konzern hat sich gegenüber einem Unternehmen, das einem Mitglied des Aufsichtsrates nahe steht, zur Abnahme von Leistungen in Höhe von 195 TEUR verpflichtet. Im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 wurden Leistungen in Höhe von 46 TEUR gegenüber dem Konzern erbracht.

Im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 wurden von einer einem Aufsichtsratsmitglied nahestehenden GmbH Dienstleistungen gegenüber dem Konzern erbracht. Die Aufwendungen des Konzerns für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen beliefen sich auf 1 TEUR.

An Herrn Dr. André Gerth (Vorstandsvorsitzender) wurden im Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 Mietzahlungen für die Nutzung von Lagerräumen in Höhe von 8 TEUR (1. Januar bis 30. September 2014: 8 TEUR) gezahlt.


Leipzig, den 12. November 2015

Vorstand der Vita 34 AG

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Dr. André Gerth Falk Neukirch
Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand